Die Redaktion des Straßenmagazins bodo schreibt: »Kultautor Irvine Welsh hat eine Weihnachtsgeschichte exklusiv für das Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen (INSP) verfasst. Welsh unterstützt damit auch den Relaunch des Straßenmagazins „bodo“ in Bochum und Dortmund, das ab Dezember neu gestaltet und deutlich erweitert erstmals im hochwertigen Magazindruck erscheint. „bodo“ wird von Wohnungslosen auf der Straße verkauft, die Hälfte des Verkaufspreises behält der Verkäufer. Held der Geschichte ist mit Francis Begbie ein alter Bekannter. mehr…
„Es ist Nichts gut beim Autobauer Opel in Bochum. Auch wenn ich dem IG- Metall-Chef in NRW, Knut Giesler, zu einem Erfolg gratulieren möchte, der zu Beginn des Jahres so nicht zu erwarten war, so bleibt es für Bochum und die Region ein Desaster, dass Opel 2014 seine Autoproduktion in Bochum einstellen wird“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke zum Sozialtarifvertrag, den das Opelmanagement mit der IG-Metall und dem Betriebsrat ausgehandelt hat. Dagdelen weiter: mehr…
Die Soziale Liste Bochum verurteilt die jetzt öffentlich gewordenen Pläne der Bundesagentur für Arbeit, eine systematische Internet-Beobachtung für Hartz IV-Empfänger_innen einführen zu wollen, auf das Schärfste und schreibt: »Erneut sollen Bezieher_innen von Sozialleistungen unter einen Generalverdacht gestellt und ihrer Bürgerrechte beraubt werden. Nicht anders sind die Pläne der Bundesagentur zu verstehen, angebliche oder tatsächliche Verkäufe im Internet, z. B. über Ebay, aufzuspüren. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von „guten Geschäften“ der Bedürftigen, die Waren „in großem Umfang“ verkaufen würden. mehr…
Die Linksjugend, die Jusos und der Bund der alevitischen Studierenden protestiert in einer gemeinsamen Erklärung dagegen, dass am Parkhaus gegenüber dem Hauptbahnhof auf einer riesigen Werbefläche für eine Rechtsrock-Band geworben wird. Die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Sevim Dagdelen, bekräftigt diese Kritik in einer Stellungnahme. Die Jugendverbände schreiben: »Seit einiger Zeit hängt am Kurt-Schumacher Platz am HBF ein übergroßes Plakat der Band Frei.Wild. Das Parkhaus, an dem das Plakat angebracht ist, gehört der städtischen Tochter, der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR-Bochum). mehr…
Die GEW-Bochum schreibt: »Nach der Filmvorführung des aufrüttelnden Dokumentarfilms „Wir haben es doch erlebt – Das Ghetto von Riga“ im Bahnhof Langendreer fassten der Vorsitzende der Philologen- Bezirksverbandsgruppe Bochum, Dr. Paul Reiter, und der Vorsitzende des Bochumer GEW- Stadtverbandes, Ulrich Kriegesmann, spontan den Beschluss, eine gemeinsame Spende in Höhe von 500 € für das Riga-Komitee, dem auch die Stadt Bochum angehört, zu machen. Im Film von Jürgen Hobrecht wird eindrucksvoll der Untergang des lettisch-jüdischen Ghettos von Riga sowie die Deportation von mehr als 25.000 Juden aus dem ehemaligen Deutschen Reich in das dortige Konzentrationslager geschildert. mehr…
Scharfe Kritik an der aktuellen Mindestlohn-Warnung durch die Deutsche Bundesbank übt der regionale DGB und schreibt: »Während sich die Banker bei der Rettung der Banken auf die Seite der Politik gestellt hatten, machen sie nun gegen einen gesetzlichen Mindestlohn mobil. Für Jochen Marquardt, Geschäftsführer der DGB-Region Ruhr Mark, Grund für deutlichen Widerspruch. „Als es um die Bonis in ihren Reihen ging, haben sich die Banker auffallend zurückgehalten, nun kommen sie mit Warnungen um die Ecke. mehr…
„Bochum braucht Arbeit und Beschäftigung zu tariflichen Bedingungen.“ Das ist die Auffassung von David Staercke, Sprecher der Bochumer Linken. Er erklärt: „Es ist absolut unverständlich, dass zahlreiche CDU und auch SPD Bundestagsabgeordnete ein Rettungspaket für das Ruhrgebiet ablehnen. Ich befürchte daher, dass die in den letzten Jahren praktizierte Kürzung von Geldern für Arbeitsmarktpolitik fortgesetzt wird.“ Staercke erläutert weiter: „Ohne Investitionen in die örtliche Infrastruktur ob im Nahverkehr, im Straßenbau und nicht zuletzt in die Integration der Flüchtlinge können die Probleme des Ruhrgebiets nicht gelöst werden.“ mehr…
Am Dienstag, den 26. November um 19.30 Uhr findet im Kulturcafé an der Ruhr-Uni eine Veranstaltung der Medizinischen Flüchtlingshilfe mit Gabriele del Grande mit dem Titel „Syrien aktuell“ statt. In der Einladung heißt es: „150.000 Kriegsopfer und zwei Millionen Flüchtlinge – das ist die traurige Bilanz zwei Jahre nach Ausbruch des Krieges in Syrien. In seiner Funktion als Journalist hat del Grande Syrien seit Kriegsbeginn mehrfach besucht und für Medien wie die New York Times und die taz über seine Eindrücke dort berichtet. Er beobachtete, wie der Krieg ein gefährliches Sektierertum innerhalb der syrischen Gesellschaft verbreitet und das Land in ein Trainingsfeld für islamistische Radikale, die Al-Qaida nahe stehen verwandelt hat und stellt die Frage: Welche Kreise wird dies nach sich ziehen?“ Der Medizinischen Flüchtlingshilfe ist es gelungen, Gabriele del Grande für eine Vortragsreihe nach Deutschland einzuladen. Näheres.
Die IGM Metall schreibt zu den Verhandlungen mit der Opel-Geschäftsleitung: »Eine Altersbrücke, Abfindungen und eine Transfergesellschaft für die Beschäftigten am Bochumer Opel Standort sind wesentliche Ergebnisse der Verhandlungen um einen Sozialtarifvertrag. Die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Werk 3, die Fortführung der Ausbildung und der Aufbau einer Lernfabrik sind zwischen den Vertretern von IG Metall und Betriebsrat mit der Geschäftsführung von Opel vereinbart. Die dreischichtige Fahrzeugproduktion am Standort Bochum ist für das gesamte Jahr 2014 abgesichert. mehr…
Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Weitmar (von 1895) hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einer grünen Lunge Weitmars mit wildem Charme entwickelt, das auch von AnwohnerInnen gerne genutzt wird.Die Stadt Bochum möchte diese Fläche jetzt vermarkten. Es hat sich eine Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar gegründet, die jetzt ihr Anliegen auch auf einer Homepage darstellt. Die Bürgerinitiative stellt Fragen an die Stadt Bochum bezüglich der „Ungereimtheiten“, die im Zuge des Verfahrens aufgetreten sind und aktuell auftreten. Dabei geht es um: mehr…
Sonntag 17.11.13, 21:57 Uhr
Am Donnerstag, dem 21.11. 2013, 15.00 Uhr tagt der Sozialausschuss:
von Norbert Hermann, Bochum Prekär
Die „Festung Europa“ mit ihrer Flüchtlingsabwehr „Frontex“ und (jetzt neu) „Eurosur“ ist verantwortlich für den Tod Tausender von Flüchtlingen im Mittelmeer und an Festlandsgrenzen. Die „Festung Bochum“ mit dem Kommandozentrum im Sozialamt will es jetzt im Kleinen nachmachen: Mit Polizeikontrollen, Ordnungs- und Gewerbeamt und gar einem „Aufkauffonds“ zum Erwerb möglicher „Problemhäuser“ sollen Zuwanderungswillige abgeschreckt werden. Am Donnerstag wird im „Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales“ darüber berichtet und beraten. mehr…
Eine Gruppe von AktivistInnen trat als Bananen verkleidet bei der Zeremonie zum Volkstrauertag auf. Anlass war die Kritik an der Teilnahme von Bundeswehr und Vertriebenenverbänden an dem von der Stadt Bochum initiierten Gedenken. In einer Stellungnahme der Gruppe heißt es: «Am Sonntag kam es in der Bochumer Innenstadt zu aufsehenerregenden Szenen. Aktivist_innen, die sich aus Protest als Bananen verkleidet hatten, legten ein Bündel Bananen neben dem Kranz der Bundeswehr-Reservisten nieder. Anschließend salutierten sie vor der teilnehmenden Bundeswehr. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum hat bei der heutigen Gedenkfeier der Stadt Bochum und der Kriegsgräberfürsorge mit einer Aktion daran erinnert, dass Soldaten in erster Linie Täter und nicht Opfer sind. In einer Stellungnahme heißt es: »Sie werden zum Töten ausgebildet und sie haben in den beiden Weltkriegen Millionen von Menschen umgebracht. Soldaten sind keine „Gefallenen“ wie es oft in falscher Sprache heißt: Sie sind nicht irgendwie umgefallen, sondern sie wurden von anderen Soldaten umgebracht, die genauso wie sie zum Töten ausgebildet wurden. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum schreibt auf seiner Webseite: »Am Rande des Dr.Ruer-Platzes steht die überlebensgroße Figur der “Trauernden Altenâ€. Hilflos und verloren wirkend, erinnert sie an das Elend des Krieges. Die Skulptur ist offen für viele Interpretationen, nur für eine nicht!: Für die Verherrlichung von Krieg, Militär und Soldatentum. Und doch marschieren am Sonntag, 17. November um 15.00 Uhr vor ihr uniformierte Soldaten der Bundeswehr und Vertreter von revanchistischen Vertriebenenverbänden auf, und der evangelische Posaunenchor Linden intoniert das Lied vom “Guten Kameradenâ€, dem “guten†weiterkämpfenden Soldaten. Weil die steinerne Alte ihren Krückstock nicht nehmen kann, um die ewigen Krieger zu verjagen, damit sie endlich lernen, müssen wir daran erinnern, dass es keinen Sinn macht, um die Opfer zu trauern, wenn man die Täter nicht anklagt. Wir hoffen dabei auf viel Unterstützung.« Ein Video vom „Heldengedenken“ 2012 in Bochum.
Zum 21. Mal lädt das blicke filmfestival des ruhrgebiets zu vier Tagen rund um den Film ins Bochumer Endstation Kino ein. Zu sehen sind dieses Mal 31 Filme, davon stellen sich 22 dem Wettbewerb, in dem drei Haupt- und zwei Sonderpreise vergeben werden; neun laufen in der Reihe Aus-blicke außer Konkurrenz. Jedes Format ist zugelassen: die kürzeste Produktion dauert 1,57 Minuten, die längste 1,30 Stunde. Einlass ist am Donnerstag, 21. November, ab 18.30 Uhr. mehr…
Der DGB in der Region schließt sich den Einschätzungen der DGB-Jugend NRW an, die eine Zwei-Klassen-Gesellschaft unter den Jugendlichen im Übergang Schule und Beruf ausgemacht hat und schreibt: »Die Ergebnisse der Befragungen von 7500 Auszubildenden in NRW sprechen eine deutliche Sprache. Für Jugendbildungsreferent Tim Ackermann stehen wir auch in den Städten und Kreisen der Region vor großen Herausforderungen. Wie im gesamten Land haben sich viele junge Menschen erfolgreich um einen Ausbildungsplatz beworben. Ackermann: „Bei denjenigen Auszubildenden, die den gewünschten Platz bekommen haben, herrscht Zufriedenheit. Enttäuscht sind diejenigen, die leer ausgegangen sind. Dabei geht es um einige Tausend junger Leute, die trotz guter Schulabschlüsse und Abitur keine Lehrstelle bekommen haben. Entscheidender Grund ist, dass es in der Summe zu wenige Ausbildungsplatzangebote gibt.“ mehr…
Die Soziale Liste im Rat unterstützt die bundesweite Unterschriftenaktion „Lernen für den Frieden“ und schreibt: »Vor dem Hintergrund der Proteste und Auseinandersetzung um das Auftreten der Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse im Bochumer RuhrCongress sind aus Sicht der Sozialen Liste friedenspolitische Initiativen wie diese besonders wichtig. Mit der bundesweiten Kampagne setzen sich die Gewerkschaften GEW und ver.di sowie viele Unterstützer_innen gegen die Militarisierung von Schulen und Hochschulen und für zivile Bildung und Wissenschaft ein. mehr…
Die IG-Metall-Jugend schreibt: »Unter dem Motto : Ausbildung schaffen! Zukunft gestalten! Perspektiven für die Jugend und die Region! verbindet die IG Metall Jugend zwei Themen, die die Junge Generation jeden Tag beschäftigt. Ihre Zukunft und Fußball.Am Samstag treffen sich Auszubildende aus Bochumer und Herner Betrieben zur „schönsten Nebensache der Welt“ im Rewirpower Stadion. „Eine Region steht auf“, ist die Überschrift des Freundschaftsspiels vom VFL Bochum gegen oder vielleicht sogar mit Fortuna Düsseldorf. mehr…
Am 23.11. 2013 findet im Alsenwohnzimmer der Auftakt zur Aktionsreihe „In der Tat – ein nachhaltiger Tag in Bochum“ statt. In der Einladung heißt es: »Hier wird in die Tat umgesetzt, worüber andernorts ausgiebig gesprochen wird. Das Alsenwohnzimmer zusammen mit dem Labor e.V., dem BUND e.V. und leidenschaftlichen Technikfreunden lädt ein, mit zu machen beim Repair Café, dem Umsonstflohmarkt, dem Restaurant oder der Gestaltung der Givebox. Außerdem stellt sich der neu gegründete Gemeinschaftsgarten Bochum e.V. interessierten urbanen Gärtnern vor. mehr…
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) bietet im Rahmen des Umwelt-Spürnasenpasses eine sprichwörtlich lebendige Igelstunde an. Sie muss entgegen der Ankündigung im Spürnasenpass auf den 7. 12. von 15.00 – 16.30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstr.27, verlegt werden. In der Ankündigung heißt es: »Die Kinder lernen dabei allerlei Wissenswertes über unsere einheimischen Igel und ihre Gefährdung. Gemeinsam wird überlegt, wie unsere Gärten angelegt und gepflegt werden müssen, damit sie igelgerecht sind. Als Abschluss gibt es für jeden die Gelegenheit nach dem Muster eines anwesenden, lebendigen Igels seinen eigenen Igel aus Pappe oder Modelliermasse zu basteln. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW lädt am 4. Dezember um 18.00 Uhr zu einem offenen flüchtlingspolitischen Treffen in Bochum ein und schreibt: »Menschenunwürdige Unterbringungen in überfüllten und desolaten Flüchtlingsunterkünften, entmündigende und stigmatisierende Gutscheinsysteme, Sammelabschiebungen in unzumutbaren Nacht-und Nebelaktionen drücken ebenso die restriktive Flüchtlingspolitik in NRW aus, wie die derzeitige Handhabung des Familiennachzuges, welche es beispielsweise syrischen Flüchtlingen faktisch unmöglich macht, ihre Familienangehörigen aus Syrien und den Nachbarländern nach Deutschland zu holen. Dies sind jedoch nur einige wenige Beispiele für die flüchtlingspolitische Situation in NRW. Hinzu kommt eine zunehmende Verschlechterung der Stimmung innerhalb der Bevölkerung, die durch eine teilweise verantwortungslose Medienberichterstattung unnötig angeheizt wird. mehr…
Am 30. November wird es in Bochum eine antirassistische Demonstration geben. Das Bündnis, das die Demo vorbereitet, lädt für nächsten Dienstag, den 19. 11. um 19 Uhr zu einem Vorbereitungstreffen in das Soziale Zentrum ein und schreibt: »Vor der Demo gibt es noch einiges zu tun, und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen sich an der Vorbereitung beteiligen. So gibt es z. B. die Idee in der Woche vor der Demo noch einige Mobilisierungsaktionen durchzuführen, dafür ist euer Einsatz und eure Kreativität gefragt. Wie schaffen wir es, dass die Demonstration eine Außenwirkung entfaltet, die Passant_Innen anspricht und zum Nachdenken über Rassismus anregt? Ein breites Bündnis ist sicherlich eine gute Grundlage dafür. mehr…
Am Montag, den 18.10., um 19.00 wird im Bahnhof Langendreer der Dokumentarfilm „Da.Sein†gezeigt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit den FilmemacherInnen Aylin Basaran und Hans-Georg Eberl statt. In der Ankündigung heißt es: »Im Mittelpunkt des Films stehen die Schicksale von Menschen, die “da†– also in Deutschland – gelebt haben und abgeschoben wurden. Ihre Geschichten werden in Dialog gesetzt mit denen von Freunden und Angehörigen, die “daâ€gelieben sind. mehr…
Die Soziale Liste schreibt, dass sie in der Frage des Sponsorings für Promi-Events nicht locker lässt und erklärt: »Das kommunale Wahlbündnis will jetzt von der Geschäftsführung der Stadtwerke wissen, wie hoch das finanzielle Gesamtvolumen für die diversen Schauläufe und Events mit Promis war. Gemeint sind damit der Atrium-Talk vor einem kleinen Kreis von geladenen Gästen, der Steiger Award mit einem Eintrittspreis von 175 Euro, ein nicht stattgefundenes McCartney Konzert u.a. Der Sozialen Liste geht es um den Zeitraum von 2007 bis 2013, der mit der ersten Vereinbarung mit Sascha Hellen zum Sponsoring des Steiger-Awards beginnt und mit den Abwicklungskosten diverser Verträge in diesem Jahr voraussichtlich endet. mehr…
Am Samstag, den 16. November gibt es ein Herren-Fußballspiel zwischen Mannschaften des Vereins für Leibesübungen Bochum (VfL) und Fortuna Düsseldorf im Stadion an der Castroper Straße unter dem Motto: „Eine Region steht auf.“ Der DGB Ruhr-Mark erklärt dazu, dass er sich über die Initiative des VFL Bochum und Fortuna Düsseldorf am kommenden Samstag freut, „ihre Solidarität mit den Arbeitnehmern in einem Freundschaftsspiel zu zeigen“. Weiter heißt es: mehr…
SchülerInnen des Geschichte-Leistungskurses am Neuen Gymnasium (Foto) haben zusammen mit ihrer Lehrerin Christine Eiselen über das Schicksal jüdischer Familien nach der Reichspogromnacht 1938 recherchiert. Bei der Gedenkfeier am vergangenen Samstag erinnerten sie äußerst eindrucksvoll an den Leidensweg der Familien Jacob und Seidemann. Nachfolgend das Manuskript des Vortrages:
Heute vor 75 Jahren haben sich hier an diesem Ort in den Nachtstunden viele Bochumer Bürger versammelt, um das zerstörerische Tun insbesondere der SA-Trupps zu beobachten, wenn nicht gar zu unterstützen. Eine Stunde nach der Hetzrede von Goebbels wurde unter der Führung des Gaupropagandaleiters Brust die Bochumer Synagoge in der Wilhelmstraße von innen in Brand gesetzt. In diesem Szenario passte die Feuerwehr nur auf, dass die anliegenden Häuser nicht beschädigt wurden und sorgte mit weiteren Bränden dafür, dass die Synagoge völlig abbrannte. Auch die Innenräume der jüdischen Volksschule wurden beschädigt, ein Kaufhaus in Gerthe und ein Kasino auf der Wittener Straße wurden in Brand gesetzt, und viele jüdische Geschäfte wurden zertrümmert. mehr…
Auf ein viertel Jahrhundert Kinogeschichte blickt der Bahnhof Langendreer am kommenden Sonntag zurück. Das Endstation Kino existiert im November seit 25 Jahren und schreibt: »Am 17.11. im Programm ein Film, der untrennbar mit dem Kino in Langendreer verbunden ist: Buster Keatons einflussreiches Meisterwerk The General eröffnete 1988 das Endstation Kino, am Klavier saß damals Helge Schneider. Zum Jubiläum veredelt The General erneut die Leinwand des Programmkinos. Am Klavier sitzt diesmal Joachim Bärenz, der seit über 40 Jahren Stummfilme begleitet und internationales Renommee genießt. mehr…
Im Begleitprogramm des Gedenktages zur Reichspogromnacht vor 75 Jahren bietet die VHS am Sonntag, den 17. 11. um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang an. In der Ankündigung heißt es: »An bestimmten Orten und Stolpersteinen der Innenstadt finden sich Hinweise, wie jüdisches Leben in der Weimarer Republik, während und nach der faschistischen Herrschaft in Bochum ausgesehen hat. Es soll gezeigt werden, wie Diskriminierung, Verfolgung, Ausgrenzung, Flucht und Deportation und schließlich Ermordung jüdischer Mitbürger abgelaufen sind. mehr…
Die Linksfraktion im Rat schreibt: »Die Haushalte der Stadt Bochum werden immer mehr mit der heißen Nadel gestrickt, um die Sparziele irgendwie zu erreichen. 2012 einigte sich die Stadt Bochum mit der Bezirksregierung auf einen massiven Kürzungsplan, der umfangreiche Stellenstreichungen, Angebotskürzungen und Preiserhöhungen bis 2022 festlegte. Diese Kürzungen werden nun Jahr für Jahr fortgeschrieben und teils noch verschärft. Die Linksfraktion lehnt deshalb den Haushalt 2014 ab. „Bochum sitzt doch in der Vergeblichkeitsfalle“, stellt der Fraktionsvorsitzende Uwe Vorberg fest. mehr…
Der Stadtjugendring Stuttgart hat 2012 vom Bundesministerium für Migration den Zuschlag bekommen, ein dreijähriges Projekt „Jugendmigrationsrat“ durchzuführen. Als Projektpartner ist der Kinder- und Jugendring Bochum vom Stadtjugendring Stuttgart ausgewählt worden. Im Fokus des Projektes steht die Lebenssituation von jungen Menschen in nordafrikanischen und arabischen Ländern und die Lebenssituation von jungen Menschen aus diesen Ländern, die nach Deutschland und in andere europäische Länder immigriert sind. Der Bochumer Jugendring schreibt dazu: »Mit dem Projekt sollen Demokratisierungsprozesse und Formen der Jugendpartizipation unterstützt werden. Um einen Austausch von jungen Erwachsenen zu ermöglichen, ist ein „Internationales Jugendforum“ eingerichtet worden, das einmal jährlich zusammenkommt. Zwischen den Foren haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf einer Internetplattform zu Fragen der Demokratisierung, sozialer Gerechtigkeit, Diversität und Religion auszutauschen und sie sind aufgefordert, sich in lokalen Projekten zu engagieren. mehr…
Am Donnerstag, den 14. November berichtet Michael Mörth um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer über den Völkermordprozess in Guatemala. In der Ankündigung heißt es: »Im Frühjahr 2013 kam es in Guatemala zum ersten Völkermordprozess weltweit gegen einen Ex- Staatspräsidenten vor einem nationalen Gericht. Der Prozess erzählt eine Geschichte von Betrug, Manipulierung und Hass, aber auch von Hartnäckigkeit und Solidarität. Die Opfer kämpfen weiter für eine Verurteilung von Rios Montt und versuchen so Geschichte zu schreiben. Michael Mörth ist beratender Anwalt der internationalen Juristenkommission und eines Anwaltsbüro für Menschenrechtenrechte in Guatemala und begleitet Opfer in diesem und anderen Prozessen.«
Die Soziale Liste schreibt: »Die Soziale Liste Bochum, die im Wahljahr 2014 den zehnten Jahrestag ihrer Gründung feiert, hat jetzt ihre Spitzenkandidaten und –kandidatinnen für den Rat und die sechs Bezirksvertretungen nominiert. Für die vorderen Plätze auf der Reserveliste wurden Günter Gleising (63), Nuray Boyraz (44), Helgard Althoff (58) und Christoph Nitsch (44) nominiert. mehr…
Das FrauenLesben-Referat an der Ruhr-Uni macht auf eine Veranstaltung des Internationalen Frauen-Forums, Migra! aufmerksam: »Der Vortrag „Sexarbeit und Migration“ am 12. November um 18 Uhr im Kulturcafé greift das, auch aktuell in den Koalitionsverhandlungen besprochene Thema der Zwangsprostitution, insbesondere von Frauen aus dem osteuropäischen Ausland, auf. Dabei soll zunächst über die vorherrschenden und durch die Medien transportierten Vorurteile über Sexarbeiterinnen aufgeklärt werden. Im Fokus steht letztlich aber die Situation und die konkreten Bedürfnisse der Frauen, die in der Sexindustrie tätig sind. Im gemeinsamen Austausch mit einer Vertreterin von Madonna e.V. gehen wir Fragen nach, wie: Warum kommen die Frauen nach Deutschland und warum arbeiten so viele von ihnen in der Sexindustrie? Was können wir (bzw. die Politik) tun, damit die Frauen einen sicheren und selbstbestimmten Arbeitsplatz bekommen?« Referentin ist Mechthild Eickel von Madonna.