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Samstag 05.05.18, 13:59 Uhr
8. Mai Tag der Befreiung:

Gedenken und Erinnerung

Am Dienstag,  8. Mai um 15:00 legt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten an der Gedenktafel im Eingangsbereich des Stadtparks Bochum ein Blumengesteck nieder. Die VVN will damit an die Erschießungen von Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern durch die Gestapo kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945 erinnern und der Ermordeten gedenken. Die Gestapo, die damals ihren Sitz in einer beschlagnahmten Villa auf der Bergstraße 76 hatte, erschoss im Keller der Gestapowache, wenige Stunden vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, 20 Menschen und verscharrte diese in Bombentrichtern im Stadtpark. Zu den Ermordeten gehörten der frühere KPD-Abgeordnete im Provinziallandtag Adolf Straub und der Sozialdemokrat Wilhelm Hüser aus Castrop-Rauxel. (weiterlesen)

Samstag 05.05.18, 08:00 Uhr
Lesung mit Lutz van Dijk

“Verdammt starke Liebe”

Am Montag, dem 7.5. ist der deutsch-niederländische Schriftsteller, Historiker und Pädagoge Lutz van Dijk wieder zu Besuch in Bochum. Ab 8.30 Uhr liest er in der Zentralbücherei der Bochumer Stadtbücherei im BVZ für Schüler_innen der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Schule, des Vereins Rosa Strippe, dem Projekt Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie und der Stadtbücherei Bochum.  Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Buch “Verdammt starke Liebe”. Es ist die Liebesgeschichte des polnischen Jugendlichen Stefan und des jungen deutschen Soldaten Willi während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft in Deutschland und Europa, die eine wahre Geschichte erzählt.
Lutz van Dijk war zuerst zehn Jahre Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt (Südafrika) als Mitbegründer der Stiftung HOKISA, die sich fürr von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in einem Township einsetzt.

Mittwoch 02.05.18, 21:45 Uhr

Gedenken am Tag der Befreiung

Das Bündnis gegen Rechts lädt am Dienstag, dem 8. Mai – dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg – um 16.30 Uhr zu einem Gedenk-Rundgang auf dem Friedhof am Freigrafendamm ein: »Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg mit der „bedingungslosen Kapitulation“ der Deutschen Wehrmacht. Wer mit dem Hitler-Faschismus sympathisierte, ein aktiver Träger der nationalsozialistischen Rassen-Ideologie war oder als „Betriebsführer“ im „nationalsozialistischen Musterbetrieb“ unbegrenzte materielle Vorteile aus dem Eroberungskrieg gezogen hatte, bewertete das Kriegsende als Niederlage. Für Millionen von Menschen in Europa war dieser Tag der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. (weiterlesen)

Mittwoch 02.05.18, 16:31 Uhr

Der Wehrhahn-Bombenanschlag

Am kommenden Mittwoch, den 9. Mai findet um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung zu den Hintergründen des Prozesses um den Wehrhahn-Bombenanschlag statt. Seit dem 25. Januar 2018 läuft vor dem Landgericht Düsseldorf der Strafprozess gegen einen Mann, der am 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn einen Bombenanschlag verübt haben soll, der auch international für großes Aufsehen sorgte. Der erst Ende Januar 2017 verhaftete Beschuldigte streitet die Tat ab. Der bis Juli 2018 terminierte Prozess soll nun den damals der Neonazi-Szene angehörigen Ralf S. der Tat überführen. Damals wurden zehn Menschen, die meisten jüdische Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion, z.T. lebensgefährlich verletzt. Eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Für viele Menschen ist mit dem Prozess die Hoffnung verbunden, dass die viele Jahre ungeklärte Tat doch noch aufgeklärt werden kann. (weiterlesen)

Mittwoch 02.05.18, 15:20 Uhr
Berufsinformationsmesse mit weniger Öffentlichkeit?

Falsche Reaktionen auf Proteste

Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die geplanten Proteste gegen die Bundeswehr-Anwerbeversuche unter Jugendlichen auf der Berufsinformationsmesse am 4. und 5. Mai in der Jahrhunderthalle. Zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum, der Linksjugend, der Bildungsgewerkschaft GEW und weiteren Organisationen werden die Mitglieder der Fraktion vor Ort aktiv sein. Horst Hohmeier, Mitglied der Linken im Rat, kritisiert die Reaktion der Stadt und der städtischen Veranstaltungs-GmbH auf die Kritik an den Bundeswehr-Auftritten. „Es ist inakzeptabel, dass das Militär weiterhin in die Jahrhunderthalle reinkommen soll, während die Öffentlichkeit möglicherweise stärker eingeschränkt wird.
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Dienstag 01.05.18, 21:13 Uhr
Von Mittwoch bis Samstag in Bochum:

Tägliche Bundeswehreinsätze

Protestaktionen des Bochumer Friedensplenums

Am Mittwoch wirbt die Bundeswehr in der Arbeitsagentur um Nachwuchs. Diese monatliche Aktion läuft, obwohl die Bundeswehr in der Brückstraße ein eigenes Rekrutierungsbüro betreibt. Am Donnerstag ist die Bundeswehr mit einem Werbestand auf dem “Junge Pflege Kongress” im RuhrCongress vertreten. Am Freitag und Samstag läuft der seit Jahren heftig kritisierte Bundeswehreinsatz auf der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle. Dieser Militärauftritt ist ein Verstoß gegen der UN-Kinderkonvention, die Militärwerbung bei Minderjährigen ächtet. Verantwortlich dafür ist ausgerechnet das Jugendamt der Stadt. Das Friedensplenum wird mit Aktionen gegen die Präsenz der Bundeswehr protestieren. Am Donnerstag ist CDU-Rechtsaußen Jens Spahn “Stargast” im RuhrCongress. Sein Auftritt und die Präsenz der Bundeswehr kommentiert das Friedensplenum mit einem Flugblatt. das ab 8 Uhr an die BesucherInnen verteilt wird. Das Friedensplenum freut sich über Unterstützung.

Montag 30.04.18, 16:15 Uhr

Science Slam: Wissen rockt

Am Dienstag, den 8. Mai findet um 20 Uhr der nächste Bochumer Science Slam im Bahnhof Langendreer statt. Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation von Tobias Löffler und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht. Veranstaltet von boskop Kulturbüro,  Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier. VVK 5 € AK 7 €.

Sonntag 29.04.18, 21:10 Uhr

“Botopia raum9″ feiert Eröffnungsfest

Am Samstag, den 5. 5. feiert  “Botopia raum9″ ab 15 Uhr in der Griesenbruchstr. 9, ein großes Eröffnungsfest. Im Einladungsflyer heißt es: »„botopia Raum 9“ bietet Freiraum für Initiativen, Gruppen und deine Ideen; Gespräche, Workshops und Veranstaltungen aller Art. Bisher dabei sind United Voices, der Leihladen, die Kulturfabrik, Notstand e.V. und ein offenes Nähcafé. (weiterlesen)

Sonntag 29.04.18, 19:31 Uhr

1. Mai-Kundgebung des DGB

Der DGB lädt unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ zu Demonstration und Kundgebung am 1. Mai ein: »Um 10:15 Uhr startet am Bergbaumuseum der Demonstrationszug, begleitet von einer Samba-Truppe und dem LKW, der den Block der Gewerkschaftsjugend mit Musik und selbstgestalteten Transparenten, anführt. Gleichzeitig macht sich die Fahrrad-Demo an der Springorumallee auf den Weg in Richtung Rathaus. Dort angekommen wird die Percussionsgruppe „Pentaton“ ein letztes Stück auf der Bühne trommeln und die Kundgebung mit neuem Format beginnt. (weiterlesen)

Samstag 28.04.18, 10:30 Uhr

Der NSU Prozess aus der Innensicht

Im Rahmen der Kritischen Einführungswochen (KriWo) an der Ruhr Uni findet am Montag, den 30. April um 17 Uhr* im Blue Square, Kortumstr. 90 ein Vortrag mit Dr. Mehmet Daimagüler statt zum Thema: Der NSU Prozess aus der Innensicht. In der Einladung heißt es: »Der nationalsozialistische Untergrund war eine rechtextremistische Terrororganisation um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Seit dem Ende der 1990iger Jahre ermordeten sie 10 Menschen und verübten verschiedene Anschläge. 2011 erfolgte die sogenannte „Selbstenttarnung“ des NSU, bei der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt starben. Beate Zschäpe ist als Beschuldigte zusammen mit den Unterstützern Ralf Wohlleben, Carsten S., André E. und Holger G. vor dem Oberlandesgericht in München angeklagt. Der Prozess neigt sich dem Ende zu und eine Urteilssprechung wird voraussichtlich im Herbst 2018 erfolgen. Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler wird in diesem Vortrag seine Sicht als Anwalt und Bürger auf den Prozessverlauf darstellen und sich kritisch mit der Frage des institutionellen Rassismus in deutschen Behörden auseinandersetzen.« (weiterlesen)

 
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