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Dienstag 16.10.18, 12:30 Uhr

Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs

Am Mittwoch, den 24.10. startet das  endstation.kino um 18 Uhr zusammen mit Dr. Alexander Sedlmaier, der am Institut für Soziale Bewegungen forscht, eine neue Filmreihe über eingreifende Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs, Krieg und Protest. Die Reihe zeigt Filme, die während des Vietnamkriegs gedreht wurden und somit in das Protestgeschehen eingriffen. Sie ist Teil eines Forschungsprojekts an der Ruhr-Universität zur Geschichte von Krieg und Protest. Die Filme sind auch ein halbes Jahrhundert später relevant, da sie Wege der emanzipatorischen Gewaltkritik und der globalen Völkerverständigung aufzeigen. Am 24.10. werden Kurzfilme von Harun Farocki unter dem Fokus des Vietnam-Protests auf Schauplätzen Westberlins gezeigt: Ihre Zeitungen (Farocki, 1968, 17 min.), White Christmas (Farocki, 1968, 3 min.), Nicht löschbares Feuer (Farocki, 1969, 25 min.).

Dienstag 16.10.18, 08:19 Uhr

“Die Probleme warten nicht,
bis dein Bachelor fertig ist”


Zum Semesterstart an der Ruhr-Universität Bochum griff eine Gruppe politisch interessierter Menschen in einem gelungenen Stück Aktionskunst die Auseinandersetzungen um den Hambacher Wald auf, um die Neu-Immatrikulierten politisch im bewegten Bochum zu empfangen. Zeitgleich wurde ein Flyer (siehe unten) mit Kontaktdaten einer unvollständigen Liste offener politischer Gruppen in Bochum/im Ruhrgebiet verteilt. Dabei motivierte eine Aktivistin mit flammender Rede aus einer Baumkrone die Erstis dazu, sich für die Lösung der Probleme unserer Zeit (Klimawandel, Kapitalismus und Faschismus) einzusetzen, denn diese Probleme warten nicht, bis das Studium fertig ist. Es folgt die Rede, welche im Getöse des Erstsemesterempfangs nicht überall komplett hörbar war: (weiterlesen)

Montag 15.10.18, 10:30 Uhr
Stadtrundgang zum Thema "Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft"

Alle Räder rollen für den Sieg

Die VHS lädt in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum zu einem Stadtrundgang am Sonntag, den 21.10. um 14.00 Uhr zum Thema “Alle Räder rollen für den Sieg – Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum” ein: »Verdrängen, Verleugnen, Verharmlosen war das Motto, nach dem  die Deutschen nach der Befreiung vom Faschismus lebten. 32.500 Zwangsarbeiter*innen von 8 bis 80 waren in allen Bochumer Betrieben  Sklavenarbeit unterworfen. Der Rundgang durch Stahlhausen und am  Bochumer Verein entlang soll etwas Aufklärung über ein grausames Kapitel Bochumer Geschichte bringen. Dabei geht es um den Versuch, folgende Fragen zu beantworten: Wer waren die Zwangsarbeiter*innen? Wo waren in Bochum die KZ-ähnlichen Lager dieser Menschen? Wie erging es ihnen in den Betrieben mit Kolleg*innen? Wie standen die Bochumer*innen überhaupt zu den Menschen in den Lagern und Betrieben? Wie viele jüdische Menschen mussten in Bochum Zwangsarbeit leisten? Wurden Zwangsarbeiter*innen  irgendwann entschädigt? (weiterlesen)

Sonntag 14.10.18, 16:02 Uhr

Alternativer Uni-Rundgang

Am Donnerstag, den 18.10. um 18.00 Uhr lädt die Schwarze Ruhr Uni zu einem Alternativen Uni-Rundgang ein: Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden? Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer? (weiterlesen)

Sonntag 14.10.18, 09:08 Uhr

Dokufilm „Festival der Demokratie“

Das offene Antifa Cafe´ Bochum präsentiert am Mittwoch, den 24. 10. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum den Dokumentarfilm „Festival der Demokratie“: »Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass sich am 7. und 8. Juli 2017 die Regierungsvertreter*innen der EU und der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg trafen. Aber bis heute sind die Geschehnisse rund um den G20-Gipfel und der eskalierenden Gewalt nicht aufgeklärt. (weiterlesen)

Samstag 13.10.18, 08:10 Uhr

Nicaragua: Kämpfe gegen Landraub

Wie mit Social Media der Widerstand verbreitert wird

Am Mittwoch, den 17. Oktober, lädt der Bahnhof Langendreer zu einer Informationsveranstaltung über die aktuelle Situation in Nicaragua ein: »Was hat das Smartphone mit Landkonflikten zu tun? Welche Bedeutung haben neue digitale Netzwerke und Social Media für soziale Bewegungen? Vilma Pérez aus Nicaragua zeigt am Beispiel eines erfolgreichen Widerstands gegen eine Goldmine, wie die Landbevölkerung die neuen Technologien genutzt hat und welchen Unterschied es diesbezüglich zwischen Land und Stadt gibt. Im weiteren beleuchtet sie das Zusammenspiel der verschieden Akteure für den Erfolg und erläutert, welchen globalen Machtstrukturen [im Kampf gegen Neo-Extraktivismus] sich die Gemeinde und das Netzwerk widersetzen. Der Vortrag findet in Spanisch statt und wird übersetzt.

Donnerstag 11.10.18, 13:30 Uhr

Klimastammtisch

Die Klimavernetzung Ruhr lädt am Samstag, der 13.10. ab 16:00 bis 21:45 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem “Klimastammtisch” ein: “Mehr als nur heiße Luft: wir reden über das Wetter! Wenn du dich für aktuelle Klimapolitik interessierst, dann komm zu unserem Klimastammtisch. Wir wollen uns in ungezwungenem Rahmen kennen lernen und Erfahrungen und Wissen austauschen.”

Mittwoch 10.10.18, 07:49 Uhr

Dokumentarfilm zum G20-Gipfel


Am Sonntag, dem 14. 10. ist um 20.00 Uhr im endstation.kino der Dokumentarfilm Hamburger Gitter zu sehen. 31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

Dienstag 09.10.18, 13:27 Uhr

Klimavernetzung Ruhr

Die Initiative Klimavernetzung Ruhr trifft sich an jedem 3. Montag im Monat – also das nächste Mal am 15. 10. – um 19 Uhr im Botopia, Griesenbruchstr. 9. In der Einladung für das nächste Treffen heißt es: Wir informieren, mobilisieren, diskutieren, organisieren insbesondere  für die Massenaktion „Ende Gelände!“ vom 25. bis 29 Oktober am Tagebau Hambach im Rheinland.”

Dienstag 09.10.18, 10:16 Uhr

Eine Seilbahn für Bochum?

Die NaturFreunde Bochum Langendreer laden am Donnerstag, den 11.10. um 19:30 Uhr zu einem Info-Abend zum Thema “Innovative Nahverkehrssysteme – eine Seilbahn für Bochum?” im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein: »Im Rahmen unserer Veranstaltungs- und Workshop-Reihe zum Thema Energiewandel, wollen wir uns diesmal mit Bochumer Konzepten zum öffentlichen Nahverkehr auseinandersetzen. Denn wenn wir den Kohlendioxidausstoß auch in Bochum verringern wollen, muss der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. Die Stadtbahnverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der Universität ist überlastet. (weiterlesen)

Montag 08.10.18, 11:20 Uhr

Der „Gesang der Vögel“


Christiane Conradt spielte am Samstag auf der Seebrücke-Demonstrantion den „Cant dels Ocells“, den „Gesang der Vögel“ von Pau Casals, jenes katalanische Volkslied, dessen schwermütige Melodik zum Inbegriff der heimwehkranken spanischen Flüchtlinge geworden ist.

Sonntag 07.10.18, 10:34 Uhr

Impressionen von der Seebrücken-Demo

Donnerstag 04.10.18, 12:48 Uhr

Der Ablauf der Demo am Samstag


Mit Samba-Rhythmen werden die am Hauptbahnhof ankommenden Demonstrant*innen ab 11 Uhr von der Marchingband aus Duisburg empfangen.
Um 11:30 Uhr begrüßt Stefan Marx (Sprecher Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit/Geschäftsführer DGB Ruhr-Mark) die Versammlung. Unter dem Motto „Ich bin mit meiner Initiative heute hier, weil…“ werden Mitglieder des Bochumer Seebrücke-Bündnisses in kurzen Statements die vielfältigen Gründe präsentieren, warum sie sich an der Demo beteiligen. Folgende Initiativen werden sprechen: Begegnungscafé lysA, Internationale Frauengruppe Bochum, Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend, Netzwerk Stadt für alle, Botopia, VVN-BdA, Medizinische Flüchtlingshilfe, Kinder- und Jugendring, DGB-Hochschulgruppe, IFAK, DPSG, Here in Bochum, Bochumer Bündnis gegen Rechts, Neu in Deutschland, Mieterverein, Treffpunkt Asyl, WorldBeatClub, Antifaschistisches Cafe, KostNixLaden, Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur. (weiterlesen)

Donnerstag 04.10.18, 12:37 Uhr

Über 100 Organisationen rufen auf: Gegen das Sterben, für eine solidarische Stadt!

Der Organisationskreis der Seebrücken-Demonstration, der Kinder- und Jugendring, die Linksfraktion im Rat und der Kreisverband der Grünen haben heute Aufrufe zur Seebrücken-Demonstration am Samstag veröffentlicht. Der Organisatzionskreis der Demo erklärt: »Es ist eine Zahl, mit der im Vorfeld kaum jemand gerechnet hat: Mittlerweile unterstützen über einhundert Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen den Aufruf „Seebrücke Bochum: Stoppt das Sterben im Mittelmeer und in der Wüste“. Gemeinsam rufen sie dazu auf, am Samstag, den 6. Oktober für sichere Fluchtwege und für eine Entkriminalisierung der Seenotrettung zu demonstrieren – und für ein solidarisches Bochum, das bereit ist, Geflüchtete aufzunehmen. (weiterlesen)

Donnerstag 04.10.18, 09:45 Uhr

Vortrag im Antifa-Café: Junge Muslime besuchen die Gedenkstätte Auschwitz

Am Mittwoch, den 10. Oktober lädt das Antifa-Café um 19 Uhr zu einem Vortrag von Burak Yilmaz zum Thema “Junge Muslime besuchen die Gedenkstätte Auschwitz”: «Seit 2012 findet im Rahmen des Projektes „Junge Muslime in Auschwitz“ eine jährliche Gedenkstättenfahrt junger muslimischer Männer im Alter von 16-26 Jahren ins polnische Oswiecim statt. Die Fahrt ist nur einer von mehreren Bausteinen eines sich über mehrere Monate ziehenden Prozesses, in welchem den jungen Männern die Möglichkeit geboten wird, sich mit Antisemitismus und ihrem Verhältnis zum jüdischen Staat Israel auseinandersetzen zu können. (weiterlesen)

 
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