Die Klimavernetzung Ruhr (KVR) lädt für kommenden Montag ein: »Es hat ja nun schon lange keine Einladung zu einem Plenum der Klimavernetzung Ruhr mehr gegeben. Das lag und liegt an internen Umstrukturierungsprozessen, die noch nicht ganz abgeschlossen sind. Uns ist es aber nach wie vor wichtig, neuen Menschen oder Menschen, die schon länger nicht mehr bei einem KVR-Plenum waren, die Möglichkeit zu geben, uns kennenzulernen bzw. den Kontakt aufzufrischen. Deswegen möchten wir euch ganz herzlich zu einem Willkommensplenum am Montag, dem 18.11.2019 einladen. Das findet von 19.00-21.00 Uhr im Botopia, Griesenbruchstraße 9 statt. mehr…
Der Bochumer Mieterverein hat sich in einem offenen Brief an die Fraktionen im Rat der Stadt Bochum gewandt. Darin verlangt er ein grundsätzliches Umdenken im Umgang mit dem mehrheitlich städtischen Wohnungsunternehmen VBW. Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die Forderungen vollumfänglich und schreibt: mehr…
Langendreer und Werne gegen Nazis und Bahnhof Langendreer laden am Donnerstag, den 21. November um 19 Uhr im Studio 108 zu einem Vortrag von Helmut Kellershohn ein zum Thema „Umvolkung – Ein Kampfbegriff der extremen Rechten“: »Der Begriff „Umvolkung“ ist im Zusammenhang mit dem Thema Migration einer der prominenten Kampfbegriffe der extremen Rechten. Mit seinen verschiedenen Bedeutungen ist er, verstärkt seit den 1990er Jahren, in rechten Medien und Programmen in Gebrauch. Begriffsgeschichtlich lässt er sich bis in 1920er Jahre zurückverfolgen, manche Bedeutungskomponenten reichen noch weiter zurück. In ihm verdichtet sich die wechselhafte Geschichte völkisch-nationalistischer Diskurse in Deutschland. Die strömungsübergreifende Verwendung des Begriffs „Umvolkung“ oder entsprechender Ersatzbegriffe (z.B. „Bevölkerungsaustauch“) verweist heute auf die weltanschaulichen Gemeinsamkeiten der extremen Rechten. In der konkreten politischen Praxis lassen sich allerdings unterschiedliche politische Forderungskataloge zur Zuwanderung zwischen den Strömungen (Rechtspopulismus, Neue Rechte, Identitäre Bewegung, Neonationalsozialismus) beobachten, die im Ausmaß ihrer Radikalität voneinander abweichen. mehr…
Die Linksfraktion berichtet auf ihrer Webseite über einen kleinen Erfolg der sich immer stärker artikulierenden Radwendebewegung in Bochum: »Hartnäckigkeit zahlt sich manchmal aus. Wenn es um sichere Fahrradwege geht, ist unsere Expertin für Verkehrspolitik Sabine Lehmann im Mobilitätsausschuss häufig allein auf weiter Flur. Gestern nicht: Da haben Vertreter*innen des Bündnisses Radwende Bochum die Pläne der rot-grünen „Weiter-So“-Koalition für die Neugestaltung des Steinrings ebenso kritisiert. Nach unserem Änderungsantrag hatte die SPD-Grünen-Koalition den Beschluss erst mal verschoben. Damit war eine Schnellschuss-Fehlplanung erstmal verhindert, und andere hatten Zeit sich ebenfalls einzumischen. Jetzt wurde zwar leider nicht unser umfassender Vorschlag für einen wirklich sicheren Radweg am Steinring beschlossen. Aber aufgrund des Drucks musste zumindest nachgebessert werden: mehr…
Das Theater Traumbaum zeigt am Sonntag, dem 17.11. um 15 Uhr im KulturMagazin, Lothringer Str. 36 c, das Stück „Mobfer-f“ und schreibt: Mittlerweile ist wohl fast jedem Mobbing begegnet, meistens im Internet. Mobbing ist aber keine rein virtuelle Erscheinung, es findet auch, immer noch und sogar vermehrt im realen Leben statt. Die beiden Theatermacher*innen haben in ihrem Stück ganz bewusst den Schwerpunkt auf die Perspektive der Opfer gelegt. mehr…
Am Montag, den 18.11. um 19 Uhr präsentiert der endstation.club im endstation.kino den Kurzfilmabend: Plurale Feminismen, mit anschließendem Filmgespräch: Der Feminismus entfaltet seine Diversität in unterschiedlichen narrativen Bildwelten des Films. Das Spektrum des Abends reicht von intensiven Protestaktionen in Lateinamerika zu kritisch-spielerischen Musikvideos. Die Veranstaltung wird von Emelyn Yábar organisiert und moderiert. Der Eintritt ist frei. Das Filmprogramm des Abends: mehr…
Lieber tot als rot? Dieser Frage geht der Historiker Malte Meyer in der Veranstaltungsreihe von VHS und Friedensplenum am Mittwoch, 20. November, in der VHS im BVZ am Gustav Heinemann Platz nach: 18.30 Uhr, Raum 40. Die DGB-Gewerkschaften werden in der Öffentlichkeit bisweilen als „Teil der Friedensbewegung“ wahrgenommen und präsentieren sich auch selbst entsprechend. Lässt sich diese (Selbst)Darstellung mit Beobachtungen aus der historischen wie aktuellen gewerkschaftlichen Praxis in Einklang bringen? Deutet diese nicht eher darauf hin, dass die Gewerkschaften spätestens im Ersten Weltkrieg und danach bis heute ihren Frieden mit dem deutschen Machtstaat und seinem Militär geschlossen haben? mehr…
Fridays for Future und Students for Future mobilisieren für kommenden Freitag, den 15. November ab 11: 30 Uhr zu einer Aktion vor der Bibliothek an der Ruhr-Uni: »Hand in Hand für den #NeustartKlima – laut, wütend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt! Unter diesem Motto möchten wir Studierende in Bochum schon einmal auf den 4. globalen Klimastreik am 29. November, den „Global day of Climate Action“ aufmerksam machen. Wir laden Euch alle ein, uns am Freitag bei unserer Aktion vor der Bibliothek an der Ruhr-Universität Bochum zu unterstützen. Wir möchten zeigen, dass nun mit der Gründung der Students for Future in Bochum auch die Studierenden den politischen Stillstand in Sachen Klimawandel nicht länger tatenlos hinnehmen werden. Kommt alle für einen #Neustart in der Klimapolitik vorbei, lernt uns kennen und macht mit! «
Die Bundjugend NRW lädt am Montag, den 18.November im Bahnhof Langendreer zu einer Fachtagung unter dem Titel Einmischen. Gestalten. Bleiben ein: »Zahlreiche Selbstorganisationen, Projekte oder Vereine zeugen davon: Junge geflüchtete Menschen und junge People of Color mischen sich ein und gestalten die Gesellschaft aktiv mit und zwar trotz (und z.T. wegen) des Rassismus, der sie umgibt. An diesem Fachtag finden Fachkräfte und engagierte junge Menschen Raum für Austausch. Rassismuskritische Perspektiven auf das eigene professionelle Handeln gehören genauso dazu, wie Empowerment für von Rasssismus betroffene Jugendliche. Wir möchten Gelingensbedingungen diskutieren für nachhaltiges Engagement trotz Rassismus. Näheres zur Tagung.
Das Radwende Bündnis schreibt: »Die Diskussion über die Verbesserung des Radverkehrs hat in den vergangenen Monaten bundesweit Dynamik bekommen. Nicht nur dank der Klimadebatte haben einige Städte eine Radwende in die Wege geleitet. In Rostock, Aachen und Kassel gab es in den letzten Monaten erfolgreiche Bürgerentscheide, die zu Ratsbeschlüssen führten. In Bochum gab es zwei Raddemos, Mängeltouren, eine stärkere Beteiligung an der monatlichen Critical Mass und eine Mobiltätswende befürwortende Bürgerkonferenz. mehr…
Am Donnerstag, den 14. November um 19.30 Uhr lädt die Ev. Stadtakademie Bochum, Westring 26 c zu einem Vortrag vom Dr. Hubert Schneider ein zum Thema »„Mischehen“, „jüdisch Versippte“, „Mischlinge ersten und zweiten Grades“ im nationalsozialistischen Deutschland – Schicksale Bochumer Bürgerinnen und Bürger«: »Nach dieser von den Nationalsozialisten in den „Nürnberger Gesetzen“ vom September 1935 festgelegten menschenverachtenden Terminologie für eine Minderheit in der deutschen Gesellschaft, gab es in Deutschland nach der Volkszählung von 1939 noch 330.000 Juden. Darunter wurden 71.000 „Mischlinge ersten Grades“ genannt, und 42.000 „Mischlinge zweiten Grades“. Die Zahl der „Mischehen“ ging von 1933 bis 1939 um mehr als ein Drittel zurück!
Welche Bedeutung hatten diese Gesetze und die folgenden Ausführungsbestimmungen für die betroffenen Menschen – auch hier in Bochum? mehr…
Das „Bochumer Klimaschutzbündnis“ lädt alle Bürge*rinnen sowie Initiativen zum 2. Treffen am 13.11.19 um 18:00 Uhr in das Haus der Begegnung, Alsenstr.19, ein. Es soll vereinbart werden. mit welchen Forderungen das Bündnis an die Politik herantritt. Entsprechende Arbeitsgruppen sollen gebildet werden. Vorab werden kurz Formalien geklärt wie die Mitgliedschaft im Bündnis und die Abstimmungsmodalitäten.
Die geplante Veranstaltung der Occupy-Initiative „Von Krise zu Krise: Wie hat sich die Gestalt des Kapitalismus verändert?“ am Mittwoch, den 13. November 2019 mit Thomas Sablowski fällt aus gesundheitlichen Gründen aus und wird zu einem späteren Termin nachgeholt.
Am Mittwoch, den 13. November um 18 Uhr lädt die DGB Hochschulgruppe an der Ruhr-Uni im Raum GB 03/42 zu einem Vortrag von Tim Ackermann ein zum Thema „Die AfD und der Antisemitismus“: »Antisemitismus gehört zu den zentralen Bestandteilen des Weltbildes der extremen Rechten. In Abgrenzung dazu positionieren sich Teile der AfD demonstrativ gegen Antisemitismus, kritisieren Jüd*innenfeindschaft von Muslim*innen und bieten sich gar Israel als Bündnispartner gegen „den Islam“ an. So sorgte im vergangenen Jahr auch die medienwirksame Gründung der parteiinternen Vereinigung »Juden in der AfD« für Aufsehen. Doch trotz der Bemühungen um eine pro-jüdische Außendarstellung fällt die AfD zugleich immer wieder durch Antisemitismus-Skandale auf. So sitzt beispielsweise der 2004 wegen einer antisemitischen Rede aus der CDU ausgeschlossene Martin Hohmann für die AfD im Kreistag von Fulda. Darüber hinaus weist die Wähler*innenschaft der AfD in aktuellen Umfragen die höchsten Zustimmungswerte zu antisemitischen Ressentiments von allen Bundestagsparteien auf. mehr…
In diesem Wintersemester organisiert die Schwarze Ruhr-Uni radikale Bildungskurse zu den Themen „Alternative Lebensmöglichkeiten“, „Freifunkt & Meshnets“, „Beziehungsanarchie“ und „Anarchistische Zentren gründen“. Als erster Kurs findet wöchentlich, ab dem 14.11. um 18.30 Uhr, „Containern, Kommunen und Kostnixläden: Alternative Lebensmöglichkeiten“ statt. Veranstaltungsort ist der Kostnixladen in der Dorstenerstraße 37. Näheres zu diesem und den anderen Kursen.
Das Antifa-Café zeigt am Mittwoch, den 13. 11. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Liza ruft“ und schreibt: »„Liza ruft!“ ist ein bewegender und politischer Dokumentarfilm über den Holocaust, den jüdischen Widerstand und die Erinnerungspolitik in Litauen und das erste Porträt einer ehemaligen jüdischen Partisanin überhaupt. Im Gespräch mit Fania Brantsovskaya, ihren Angehörigen und Weggefährt_innen schafft „Liza ruft!“ das intime und lebendige Bild einer beeindruckenden Frau, die beides ist: ein Opfer von fortwährender Verfolgung ebenso wie eine unermüdliche und streitbare Akteurin im Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit. mehr…
Der Bochumer Kinder- und Jugendring weist darauf hin, dass am Montag, den 11. November um 14.00 Uhr vier Stolpersteine für die Familie Kurzberg aus Bochum in der Stolzestraße verlegt werden: »Siegmund Kurzberg führte ein Möbelhaus am Hellweg, war Mitglied der Jüdischen Gemeinde, des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten und des Sportvereins Hakoah Bochum, in dem er boxen trainierte. Die Wohnung der Familie und das Möbelgeschäft wurden mehrfach von den Nazis überfallen. Siegmund Kurzberg und seine Sportkameraden stellten die Nazis nach den Überfällen zur Rede und verprügelten sie. mehr…
Am Samstag, 9. November, 19 Uhr eröffnet Schwanenmarkt 1, Ecke Castroper Str./ Innenstadtring „ein temporäres Labor für Kunst und Soziale Recherche in Bochum“. Helene Skladny, Matthias Schamp und Stephan Strsembski leiten das Projekt. In der Ankündigung heißt es: »Jeder Bochumer kennt den alten Kiosk + Bedürfnisanstalt, der nun schon eine gefühlte Ewigkeit leer stand, und gerade von circa 100 Studierenden der Evangelischen Hochschule RWL mit viel Elan fit gemacht wird. Das Häuschen wird der EVH seitens der Stadt Bochum zur Verfügung gestellt. Mit Unterstützung von Bochum Marketing im Rahmen des Projekts „Tapetenwechsel“. mehr…
Der Bahnhof Langendreer, lädt am Dienstag, den 5. November um 19 Uhr zu einem Vortrag von Corinna Dengler ein: »Degrowth, Postwachstum, Solidarische Ökonomie sind für viele Menschen längst keine Fremdwörter mehr. Doch wie sieht es mit der konkreten Umsetzung aus? Wie können Grundbedürfnisse und soziale Absicherung in einer Postwachstumsgesellschaft gewährleistest werden? Wie können Arbeit und Produktion neu bewertet werden um sie neuen Zielen und Werten anzupassen, wenn nicht ’schneller, mehr und billiger‘ angestrebt wird, sondern Gemeinwohlorientierung, Bedarfsorientierung und Nachhaltigkeit? mehr…
Am 6. November um 17 Uhr findet im Gebäude ICFO der Ruhr-Uni , Raum 04/349 das Gründungstreffen der Scientists for Future Bochum statt. Die Initiative richtet sich an ausgebildete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Raum Bochum. Zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten. Die Pressestelle der Ruhr-Uni schreibt: »Die Scientists for Future engagieren sich fachübergreifend für Nachhaltigkeit. Jetzt gründet sich die Bochumer Gruppe. Die weltweite Bewegung Fridays for Future zieht weite Kreise. In Bochum haben sich zunächst Mitte Oktober 2019 die Students for Future als Hochschulgruppe gegründet, drei Wochen später startet die Initiative Scientists for Future. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz engagieren, suchen noch Interessierte, die mitmachen wollen. mehr…
Am Montag, den 4.11. beginnen auf Initiative der Linken Liste an der Ruhr-Uni Aktionswochen gegen Antisemitismus. Um18:00 Uhr referiert Dr. Ingo Elbe im HZO 80 über „Moderner Antisemitismus – Rassistisch? Nationalistisch? Antinational?“ In der Ankündigung heißt es: »Über die Aktualität und Dringlichkeit der Beschäftigung mit dem Thema Antisemitismus auch im 21. Jahrhundert muss man inzwischen nicht mehr viele Worte verlieren. Nur: Was ist Antisemitismus? Bei der Beantwortung dieser Frage muss man immer wieder feststellen, dass sich radikale Linke, Funktionäre von Islamverbänden, politische Sonntagsredner und Sozialwissenschaftler darin einig sind, es handle sich um eine Form von Rassismus. Meist wird dieser auch noch unmittelbar mit der Ideologie der Nationalsozialisten identifiziert. Im Umkehrschluss heißt das dann: Wer nicht (in diesem Sinne) rassistisch sei, der sei kein Antisemit – und schon ist Antisemitismus wieder als Problem der traditionellen extremen Rechten externalisiert. mehr…
Am Donnerstag, den 07.11., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit der Rosa Strippe e.V. und dem Marie Jahoda Center for International Gender Studies (RUB) zu Lesung und Gespräch mit dem Autor Jerôme C. Robinet ein. Der Autor stellt sein Buch „Wie ich von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund wurde“ vor. Die Moderation übernimmt Dr. Lisa Mense, Geschlechterforscherin an der Uni Duisburg-Essen. Zum Buch: Jayrôme hat früher als weiße Französin gelebt. Dann zieht er nach Berlin und beginnt Testosteron zu nehmen. Ihm wächst ein dunkler Bart – und plötzlich wird er auf der Straße auf Arabisch angesprochen. mehr…
In Herne kämpft die sehr rege Bürgerinitiative „Dicke Luft“ und die Kreisgruppe Herne des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen den Betrieb bzw. gegen die geplante Betriebserweiterung einer Giftmüllverbrennungsanlage an der Stadtgrenze zu Bochum. Der BUND drängt auf eine schnelle gerichtliche Klärung der umstrittenen Kapazitätserweiterung der Bodenreinigungs- und Abfallbehandlungsanlage der Firma Suez und teilt mit: »Mit mehreren Anrufen und Schreiben hat der Rechtsanwalt des BUND in den letzten Tagen versucht, endlich Bewegung in das Klageverfahren des Umweltverbandes gegen die Erweiterung der SUEZ-Anlage zu bringen. „Die Bürgerinnen und Bürger in Herne, die uns durch ihre große Spendenbereitschaft signalisiert haben, dass sie die Klage unterstützen, sollen wissen, dass der BUND aktiv ist und auf eine schnelle Abwicklung des Verfahrens drängt,“ sagt Ingrid Reckmeier, Vertreterin des BUND in Herne. mehr…
Die Bochumer Greenpeace-Gruppe schreibt: »Zum heutigen Weltspartag werben die Sparkassen gerade auch unter jungen Menschen um neue Sparer. Die „Gemeinnützigkeit“ der Sparkassen gilt dabei als ein werbewirksamer Vorteil gegenüber privaten Großbanken. Es wäre jedoch zu wünschen, dass die Gemeinwohls-Verpflichtung der Sparkassen auch ernst genommen wird! Leider finanzieren die Sparkassen entweder direkt, über Landesbanken oder über die DEKA Investment-Fondgesellschaft nach wie vor Unternehmen der Rüstungsindustrie und der fossilen Industrie, so z.B. Rheinmetall und RWE. mehr…
Die Beschlussvorlage in Sachen Freibad Werne liegt jetzt zur Beratung in der Ratssitzung am 7. November 2019 vor. Die Soziale Liste im Rat kritisiert die darin gemachten Pläne, die Wasserfläche des Bades um über 1/3 zu reduzieren. “Außerdem“, so Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, “geht aus der Vorlage hervor, dass weder Anregungen der Bürger*innenversammlung vom 9. September 2019, noch der “Freibad_Fans“ aufgegriffen worden sind. Die Soziale Liste bemängelt weiterhin, dass ihre Anfrage wegen möglicher Bergschäden vom 11. September 2019 noch immer nicht beantwortet wurde. Ob die Beschlussvorlage in der vorliegenden Form für die Soziale Liste zustimmungsfähig sei, würde die weitere Diskussion zeigen. Die Beschlussvorlage.
Ein ungewöhnlich großes buntes Bündnis hat sich gestern zur Vorbereitung der Demonstration am Freitag unter dem Motto: „Solidarität mit Rojava“ getroffen. Antifa-Gruppen, das Friedensplenum, Flüchtlingsinitiativen, das Bündnis gegen Rechts, SPD, Grüne und Linkspartei sowie linke türkische und kurdische Organisationen und eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Initiativen mobilisiert für die Demonstration. Die Demonstration beginnt um 15 Uhr vor dem Hauptbahnhof, geht dann über Wittener Straße, Alsen Straße durchs Ehrenfeld über den Husemannplatz zum Dr.-Ruer Platz. Es wird etliche Redebeiträge geben, die aber nicht länger als drei Minuten dauern sollen. In der nachfolgende Auflistung der Unterstützer*innen ist keine Gewerkschaft zu finden. Das ist kein redaktioneller Fehler. Der Aufruf zur Demonstration. mehr…
Das Bündnis Radwende Bochum, der Zusammenschluss verschiedener Rad- und Umweltinitiativen, lädt am 2. November um 14 Uhr zur 2. Mängeltour unter dem Titel „Wo bleibt der durchgehende Radweg auf der Wittener Straße?“ein: »Start der angemeldeten Radtour ist der Kurt-Schumacher Platz am Bochumer Hauptbahnhof. Die Radwende in Bochum bleibt nach Wahrnehmung des Bündnisses auch vier Jahre nach dem Eintritt der Stadt Bochum in den AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW) aus. Mit dem Eintritt in das Netzwerk war das Versprechen verbunden, das Radwege Netz massiv auszubauen. Seitdem ist leider recht wenig passiert. Angekündigt hat die Stadt Bochum immerhin bei allen Sanierungen von Hauptstraßen Radwege einzurichten. Nur leider geschieht auch das nicht konsequent, wie die Posse um den fehlenden Radweg auf der Brücke der Wittener Straße über den Sheffield Ring gezeigt hat. Bei der Planung des kompletten Neubau der Brücke wurde ein Radweg leider abgelehnt und nicht gebaut. Das ist ärgerlich und muss schnellstens geändert werden. mehr…
Am Samstag, 2. November 2019 um 19 Uhr lädt der Kunstverein Bochumer Kulturrat zu seiner sechsten und letzten Ausstellungseröffnung des Jahres 2019 ein. „Die Künstlerin Sabine Gille arbeitet seit 1987 in Herne und Bochum und wurde 2003 Mitglied im Bochumer Künstlerbund. Sie hat sich einer farbkräftigen realistischen Malerei verschrieben und changiert dabei zwischen fotorealistischen und freieren Stilausprägungen.
Zu ihren Bildthemen zählen etwa originelle, der Pop Art nahe stehende Stillleben mit den Interieurs gut gefüllter Kühlschränke. Andere Motive sind die Tradition altniederländischer Speisestillleben variierende Obsttorten-Stücke, teilweise impressiv ausgeführte Landschaftsmalerei auf Basis von Reiseeindrücken, die nahsichtige Darstellung von Blüten und Knospen sowie extreme Hochformate mit bizarr geformten Wassertropfen aus dem Küchenhahn vor koloristisch intensiven Graffiti-Hintergründen.“ mehr…
In Bochum könnten pro Jahr rund 36 Millionen Einwegflaschen allein bei Mineralwasser und Erfrischungsgetränken eingespart werden – wenn Hersteller und Handel konsequent die gesetzliche Mehrwegquote einhielten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die NGG Ruhrgebiet geht bei der Berechnung von einem statistischen Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich rund 148 Litern Mineralwasser und 116 Litern Erfrischungsgetränken aus. Hier lag der Anteil wiederbefüllbarer Mehrwegflaschen nach Angaben des Umweltbundesamts zuletzt bei lediglich 33 Prozent. Gesetzlich vorgeschrieben ist seit diesem Jahr jedoch eine Mehrwegquote von 70 Prozent. Für die Differenz von 37 Prozent ergäbe sich, ausgehend von einer durchschnittlichen Flaschengröße von einem Liter, in Bochum eine Plastik-Ersparnis von 36 Millionen Flaschen. mehr…
Die Öl-Connection-Ruhr und der DGB Bochum laden am Freitag, den 1. November 2019 von 10:00 bis 14:30 Uhr im ver.di-Haus, Universitätsstraße 76, 44789 Bochum zu einem Workshop ein: »In Bochum unterstützen die Öl-Connection-Ruhr und der DGB Bochum seit drei Jahren die griechische Ölbauern-Kooperative „Messinis Gäa“ mit der Verteilung und Abnahme des solidarischen Olivenöls „MazÓ, was „gemeinsam“, „zusammen“ bedeutet. Im März 2019 wurden mehr als 3.500 Liter dieses Olivenöls in Bochum an weit über 300 Personen ausgegeben. Auch 2020 plant die Initiative wieder eine „Ölausgabe“. Das Beispiel des Mazi-Olivenöls zeigt, dass solidarisches Handeln und Konsumieren auch in größerem Umfang möglich sind. In Bochum wurde das gemeinsam mit Gewerkschaften, Initiativen und Einzelhandel geschafft. mehr…