Sonntag 10.11.19, 19:35 Uhr

„Mischehen“, „jüdisch Versippte“, „Mischlinge ersten und zweiten Grades“


Am Donnerstag, den 14. November um 19.30 Uhr lädt die Ev. Stadtakademie Bochum, Westring 26 c zu einem Vortrag vom Dr. Hubert Schneider ein zum Thema »„Mischehen“, „jüdisch Versippte“, „Mischlinge ersten und zweiten Grades“ im nationalsozialistischen Deutschland – Schicksale Bochumer Bürgerinnen und Bürger«: »Nach dieser von den Nationalsozialisten in den „Nürnberger Gesetzen“ vom September 1935 festgelegten menschenverachtenden Terminologie für eine Minderheit in der deutschen Gesellschaft, gab es in Deutschland nach der Volkszählung von 1939 noch 330.000 Juden. Darunter wurden 71.000 „Mischlinge ersten Grades“ genannt, und 42.000 „Mischlinge zweiten Grades“. Die Zahl der „Mischehen“ ging von 1933 bis 1939 um mehr als ein Drittel zurück!
Welche Bedeutung hatten diese Gesetze und die folgenden Ausführungsbestimmungen für die betroffenen Menschen – auch hier in Bochum?
Dr. phil. Hubert Schneider ist Historiker und Vorsitzender des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“ Von ihm sich zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Juden in Bochum erschienen, zuletzt: „Tagebuch der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum“, LIT, ISBN 978-3-643-14170-5.
Teilnahmegebühr: 5 € / ermäßigt 3 €«

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