Der „NRW-Appell für ein AfD -Verbot“ hat das Ziel erreicht: »In nur 3 Monaten hat ein Netzwerk von 120 Organisationen und Bündnissen gegen Rechts in NRW 100 000 Unterschriften gesammelt, zwei Monate vor der geplanten Übergabe der Petition. Ziel des NRW Appells: Die NRW-Landesregierung soll sich im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AFD einsetzen.
Am 14. Februar findet wieder die Tanzdemo „One Billion Rising“ als kraftvolles Zeichen gegen Gewalt und Feminizide statt. Organisatorin Ximena León erinnert im Aufruf daran, dass schon 2022 Frauen in Bochum in Solidarität mit Iran gesungen haben und diese Solidarität nicht endet: «Unsere Gedanken und unsere Unterstützung gelten allen Frauen und Menschen, die Unterdrückung, Gewalt und Entrechtung erfahren – im Iran, in Afghanistan, in Gaza, in Syrien und im kurdischen Raum, u.s.w. Diese Orte mögen geografisch weit entfernt sein, doch sie sind Teil unseres Lebens: durch Nachbarinnen, Freundinnen, Kolleg*innen, durch gemeinsame Geschichten und geteilte Menschlichkeit.«
»In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, am Mittwoch, 11. Fewbruar , um 19 Uhr den Vortrag „Urlaubsfreuden unter dem Signum des Hakenkreuzes – Mit ‚Kraft durch Freude‘ von Bochum an die Mosel“. Referent ist Dr. Christof Krieger. Der Eintritt ist frei.
Der ARWED lädt am Sa 07.02.26, von 14-17h ins „Haus der Begegnung“ zu einem Filmnachmittag und Gespräch ein und schreibt: »Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Angehörige und Interessierte aus Bochum und Umgebung.
Das Schauspielhaus Bochum lädt zu einem Solidaritäts-Abend für Iran ein: »Wir sind erschüttert angesichts der Brutalität, mit der das iranische Regime gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Um unsere Solidarität mit den Menschen im Iran und ihren Angehörigen auszudrücken, laden wir am Sonntag, den 15.02. um 18 Uhr ins Oval Office ein zu einem Soli-Abend – mit Musik, Texten, künstlerischen Beiträgen von Freund*innen und einer Gesprächsrunde bei freiem Eintritt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, im Tanas bei persischem Essen das Gespräch weiterzuführen.
Am 27. Januar 2026 erinnerten auf Einladung des Bochumer Bündnis gegen Recht, der Omas gegen Rechts Bochum und West und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum (VVN-BdA) Bürger und Bürgerinnen an die Bochumer Opfer des Faschismus. Vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit.
In Bochum wird seit vielen Jahren an diesem Tag an die jüdischen Bochumer Opfer gedacht. Ihre Namen sind auf langen Bannern aufgeschrieben und werden vorgelesen.
Bochumer*innen haben angesichts der Angriffe auf die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien einen Appell initiiert „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar“. Der Appell mit der Liste der Unterstützer:innen. Stand: Donnerstag, den 30. 1. 2026., 08.15 Uhr:
Am Dienstag, 20. Januar 2026 fand vor dem Rathaus Wattenscheid, auf dem Betti-Hartmann-Platz eine Mahnwache auf Initiative der VVN-BdA Bochum statt.
Ziel der Mahnwache war es, auf die Situation hinzuweisen, dass es in der Bezirksvertretung einen 2. Stellvertretenden Bürgermeister aus den Reihen der AfD gibt. Der Wunsch an die Wattenscheider Bezirksvertretung ist es, diese Wahl rückgängig zu machen. Trotz des kalten Wetters und der – für Demonstrationen und Mahnwachen eher ungünstigen Uhrzeit – trafen sich gegen 14:45 ca. 25 Mitstreiter*innen, um ihren Unmut über diese Situation zum Ausdruck zu bringen. Unter ihnen Vertreter*innen der Grünen, der Linken und – man höre und staune – der CDU.
Jin Jiyan Azadi NRW, das Roud Media Collective und Die Linke Bochum rufen für morgen (Samstag, 17.01.2026) zu einer Demonstration in Solidarität mit den Menschen im Iran und Rojava auf. Die Demo startet um 14:30 Uhr am Bochumer Rathaus. Der Aufruf auf Deutsch, Englisch und Farsi:
Studierende der Ruhr-Universität rufen für morgen zur Teilnahme an einer Mahnwache für Iran auf. Die Mahnwache wird am Freitag, dem 16. Januar von 12-13:30 Uhr auf der Brücke der Ruhr-Universität stattfinden. Seit Ende Dezember sind im Iran nach offiziellen Angaben über 2.000 Menschen bei Protesten getötet worden. Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher.
Der Flüchtlingsrat NRW fordert einen Abschiebungsstopp sowie Unterstützung der protestierenden Zivilgesellschaft im Iran. Die Pressemitteilung erinnert daran, dass die aktuellen Proteste im Iran Ausdruck eines jahrzehntelangen Kampfes um Freiheit sind, und dass die deutsche Regierung endlich klare Unterstützung zeigen und Konsequenzen ziehen muss.