Am 27. Januar 2026 erinnerten auf Einladung des Bochumer Bündnis gegen Recht, der Omas gegen Rechts Bochum und West und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum (VVN-BdA) Bürger und Bürgerinnen an die Bochumer Opfer des Faschismus. Vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit.
In Bochum wird seit vielen Jahren an diesem Tag an die jüdischen Bochumer Opfer gedacht. Ihre Namen sind auf langen Bannern aufgeschrieben und werden vorgelesen.
Bekannt sind bisher aus Bochum 561 Menschen, aus Wattenscheid 95 Menschen und aus dem Außenlager des KZ Buchenwald 85 Menschen die im Lager an der Brüllstraße Zwangsarbeit leisten mussten und dabei umkamen.
Zu weiteren Opfern u.a.: Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Kommunisten, Sinti und Roma, Bibelforscher, Homosexuelle, „Asoziale“, „Gewohnheitsverbrecher“, nichtarische Menschen, Menschen mit Behinderungen, Kranke u.v.m. gibt es keine umfassenden Aufzeichnungen.
Mehr als 100 Menschen nahmen an dem Gedenken auf der Kortumstraße in Höhe des Husemannplatzes teil. Weitere blieben für einen Augenblick stehen um ihre Anteilnahme zu bekunden.
Diese Veranstaltung ist mittlerweile zu einem wichtigen Gedenken in Bochum geworden. Für die Passant*innen gab es in diesem Jahr eine kleine Broschüre mit den Namen aller bekannten Opfer. 800 dieser Broschüren wurden verteilt und fanden große Zustimmung.








