Nach der erfolgreichen Premiere seines neuen Stückes vor einer Woche im Bahnhof Langendreer ist nun etwas Zeit zum Durchatmen. Der September bietet Zeit für Stimmbildung und um neue Stücke zu probieren – also Gelegenheit zum Kennenlernen und Schnuppern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – einfach kommen und mitmachen.
In einer Mitteilung der Antifaschistischen Linken wird zum Protest gegen eine geplante Kundgebung der „Heimat“ aufgerufen: »Am Freitag, dem 12. September, führt die neonazistische Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) ihre zweite „Tour de Ruhr“ zur Ruhrparlamentswahl 2025 durch. In diesem Rahmen haben die Faschisten, getarnt als „bürgernahe Wahlkämpfer“, eine Kundgebung neben dem Dr. Ruer-Platz in Bochum angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und rufen zu Gegenprotesten auf. Kommt am Freitag um 12:30 Uhr zur Harmoniestraße in der Bochumer Innenstadt!
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA Bochum) ruft zur Teilnahme an der traditionellen Kranzniederlegung zur Ehrung und zum Gedenken an die ermordeten Widerstandskämpfer gegen den Faschismus und Krieg auf: »Treffpunkt ist am Sonntag, 14. September 2025, um 11.00 Uhr, am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm.
Sichere Fahradwege sind für die Stadt Bochum anscheinend ein unlösbares Problem. Die 2 Teilstücke der Veloroute 1, die jetzt freigegeben wurden, wurden umgehend vom ADFC kritisiert:
»2023 wurden Velorouten als zentrales Konzept für Radfahren in Bochum beschlossen, um den Radverkehr zeitnah sicherer und attraktiver abseits der Hauptrouten zu gestalten. Die ersten Teilstücke Route zwischen nun freigeben. Mit enttäuschenden Ergebnis
Liebe Bochumerinnen und Bochumer! Wir haben die Strecke geschafft – gemeinsam sind wir durch die Stadt gefahren, vorbei an all den Stellen, wo Radfahren noch immer gefährlich ist.
Jetzt stehen wir hier – vor dem Rathaus. Der richtige Ort, um an das neue Stadtparlament und an die zukünftige Oberbürgermeisterin oder den Oberbürgermeister zu sagen: Wir erwarten: Radfahren in Bochum muss sicher werden – und zwar sofort!
Bochum soll vom Nachzügler zum Vorreiter werden. Sicherheit und Gerechtigkeit im Straßenverkehr dürfen keine Träumerei sein – sie müssen Realität werden.
Und genau dafür fahren wir weiter – am 20. September bei der Kidical Mass, bei der es um die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr geht.
„Bis dahin gilt: Bleibt weiterhin sichtbar. Bleibt auf dem Fahrrad. Und bleibt aktiv – am besten gleich bei der Podiumsdiskussion.
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub lädt euch ein – heute von 13 bis 15 Uhr in die Quartiershalle der Ko-Fabrik. Zu Fuß nur 5 Minuten von hier und mit dem Fahrrad sogar doppelt so schnell.
Dort diskutieren fünf OB-Kandidat:innen über die Radpolitik. Geht hin, stellt Fragen – und zeigt, dass wir Veränderung wollen.“
„Danke, dass ihr dabei wart – und hoffentlich: bis gleich!
Schön dass ihr so zahlreich erschienen seid bei diesem perfekten FahrradFahrWetter.
Wir stehen hier vor dem Schauspielhaus – einem Ort für Kultur, für neue Perspektiven, für Begegnung.
Heute nehmen wir diese Idee mit auf die Straße. Denn auch Bochums Straßen brauchen neue Perspektiven: Sicherheit. Gerechtigkeit. Platz für alle.
Aus diesem Grund hat die Radwende Bochum, zusammen mit dem VCD und dem ADFC Bochum, diese Demo organisiert – unter dem Titel: „Fair mobil in Bochum.“
Wir demonstrieren heute, weil: – Radwege noch immer abrupt enden. – Autos – meist ohne Konsequenzen – auf Radspuren parken. – Kinder nicht sicher mit dem Fahrrad zur Schule fahren können. – und weil Tempo 50 für Autos auf Straßen mit schlechten Radwegen erlaubt ist.
Das ist lebensgefährlich!
Wir wollen eine fehlerverzeihende Infrastruktur – eine, in der auch unerfahrene Radfahrende und Kinder unversehrt ans Ziel kommen und in der sich alle sicher fühlen können. Solche Bedingungen hat Bochum noch nicht. Bochum ist noch keine Fahrradstadt.
Aber das kann sich ändern. Indem Menschen wie ihr gemeinsam zeigen, dass es euch wichtig ist. Genau deshalb ist diese Demo heute ein starkes Zeichen.
Und einen besseren Zeitpunkt für so ein Zeichen gibt es nicht. Die Kommunalwahl ist in acht Tagen. Deshalb ist jetzt der richtige Moment, sichtbar zu sein und zu zeigen, was uns wichtig ist.
Wir appellieren an alle Bochumerinnen und Bochumer, und wir appellieren an das zukünftige Stadtparlament und an die neue Oberbürgermeisterin oder den neuen Oberbürgermeister:
Bochum muss bei den Radfahrbedingungen vom Nachzügler zum Vorreiter werden!
Um diesem Ziel näher zu kommen sind u.a. 3 unserer Forderungen, an das neue Stadtparlament: –1. ein durchgängiges, sicheres und komfortables Radwegenetz, –2. Tempo 30 und Sicherheitstrennstreifen überall dort, wo sie fehlen, –3. und mehr Platz für Rad-, Fußverkehr und ÖPNV – also echte Flächengerechtigkeit!
Bevor wir gleich losfahren, noch drei kurze organisatorische Hinweise:“
„Im Anschluss an die Demo findet für alle, die noch nicht genug haben, in der Ko-Fabrik eine Podiumsdiskussion des ADFC mit 5 Oberbürgermeister-Kandidat*innen statt
„Gleich zu Beginn biegen wir von der Hattinger Straße links in die Friederikastraße ab. Achtet dort besonders auf die Straßenbahnschienen, passt bitte auf eure Kinder auf. An der Stelle stehen Ordner, die euch zusätzlich warnen werden.“
„Und falls Kinder mitfahren und nicht die ganze Strecke fahren möchten: Ein guter Punkt zum Aussteigen ist der Stadtpark. Dort halten wir ohnehin noch einmal für eine kurze Kundgebung.“
„So – genug der Worte: Jetzt lasst uns für ein fahrradfreundliches Bochum demonstrieren. Danke, dass ihr dabei seid und ein Zeichen setzt für sichere und gerechte Mobilität.
Lasst uns gemeinsam losfahren, sichtbar und laut sein – Lasst eure Klingeln erklingen – los gehts!
»Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen).
Freitag, 12.09.2025, 19.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108, Eintritt frei
Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen. Deshalb wollen wir einen Raum schaffen, indem wir unsere Musikalität fördern und bestärken, aber auch vernetzen und uns besser kennenlernen.
Kurz vor der Kommunalwahl rief die Radwende Bochum in Kooperation mit dem ADFC Bochum zur großen Fahrraddemo auf. Trotz einiger Fortschritte bleibt Radfahren, besonders für Kinder und unsichere Radfahrer*innen, oft gefährlich und umständlich. Radwege enden abrupt. Das wurde auf den Stationen der Demonstration praktisch sichtbar und in den Reden die Erfahrungen mit der aktuellen Situation beschrieben.
Liebe Demonstrantinnen und Demonstranten, liebe Zuschauer und Interessierte
Schön, dass ihr so zahlreich dabei seid!
Wir haben jetzt ungefähr die Hälfte unserer Fahrraddemonstration erreicht und schon einige Stellen gesehen, auf denen das Fahrradfahren gefährlich ist. Vor allem weil die Infrastruktur für Radfahrende lückenhaft ist. Hier ein paar Beispiele:
Gleich am Anfang unserer Demo sind wir auf der Hattinger Straße gefahren. Hier hat die Stadt beim Umbau der Straße einen Radweg angelegt. In Richtung Linden wurden Trennelemente eingebaut, die parkenden Autos die Möglichkeit geben über den Radweg zu fahren um die Parkplätze zu erreichen oder illegal auf dem Radweg zu parken. Dies wurde dann als Protected Bikelane verkauft, war aber in Wahrheit eine gefährliche Semi-Protected-Bikelane. Erst nach mehreren Unfällen und massivem Protest unter anderem von der Radwende sind die gefährlichen Trennsteine dann entfernt worden.
Am Ende der Umbaumaßnahme hört der Radweg dann einfach auf. Wir haben selbst erfahren, wie gefährlich das Abbiegen von der Hattinger Straße auf die Friederikastraße ist. Straßenbahnschienen stellen eine große Gefahr für Radfahrende dar, wenn man sie nicht in einem steilen Winkel überfahren kann.
Die Königsallee hat jetzt endlich Radwege bekommen. Aber wieso enden sie schon wieder hinter dem Park? Zwischen Innenstadtring und Arnikastraße finden wir nur fehlende oder vollkommen unzureichende Radwege vor.
Mit großem TamTam wurde das Radkreuz durch die Bochumer Innenstadt vorgestellt. Jetzt wird eine der wichtigsten Radialen durch die Innenstadt mit dem Husemannplatz unterbrochen. Wie hier RadfahrerInnen den Husemannplatz mit wahrscheinlich viel Fußgängerverkehr kreuzen sollen wurde wohl nicht bedacht und ist bis heute nicht klar.
Wir sind über den Nordring gefahren. Nachher werden wir den Ring komplett fahren. Die Stadt Bochum weigert sich über einen Fahrradweg auf dem Ring nachzudenken. Auch ein Bürgerantrag für Tempo 30 wegen zu hoher Lärmemissionen wurde abgelehnt. Hier soll also weiterhin Freie Fahrt mit 4 Spuren für den Autoverkehr gelten. Ist das fair? Ein gutes Beispiel aus unserer Nachbarstadt Dortmund: Hier wird der Ring, der hier Wall heißt, komplett beidseitige Radwege bekommen. Dortmund hat auch auf fast allen lärmkritischen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 angeordnet.
Wir sind hier an der Bergstraße. Hier ist der viel zu schmale Schutzstreifen für den Radverkehr vollkommen unzureichend. Bereits in 2020 hat die Radwende einen Bürgerantrag für Tempo 30 auf der gesamten Bergstraße gestellt. Der Antrag wurde natürlich abgelehnt.
Auf die schlechte Fahrradinfrastruktur auf der Herner und Dorstener Straße haben wir auf unserer Demonstration im Mai hingewiesen. Die Radwege sind hier zu schmal und es fehlen Sicherheitstrennstreifen zu parkenden Autos. An 2 Stellen gab es hier im letzten Jahr Dooring-Unfälle, auf die wir mit einer Aktion aufmerksam gemacht haben.
So jetzt aber Schluss mit den schlechten Nachrichten. Wir machen uns jetzt wieder auf den Weg und fahren über die Freiligrathstraße auf die Herner Straße. Dabei kreuzen wir am Bergbaumuseum die geplante Veloroute 1. Dann geht es über die Herner Straße auf den Ring, den wir komplett fahren und dann geht es zum Rathaus. Hier endet unsere Demonstration.
Ich möchte noch auf zwei Gefahrenpunkte auf unserer Demonstration hinweisen: Wenn wir vom Ring in die Dorstener Straße fahren, ist es hier teilweise eng bis zu den Straßenbahnschienen. Noch enger wird es auf dem letzten Stück zum Rathaus auf der Hans-Böckler-Straße. Hier können wir die Schienen dann in einem guten Winkel queren. Es sind hier aber 2 enge Kurven zu fahren. Passt auf euch auf!!
Ich wünsche euch weiterhin eine gute Demonstration
Heute spreche ich hier nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Geflüchtete.
Wir alle mussten unsere Heimat verlassen.
In unseren Ländern gibt es Gewalt, Unterdrückung und keine Menschenrechte.
Ich komme aus dem Iran.
Dort werden Menschen verfolgt, verhaftet oder sogar getötet, nur weil sie Freiheit wollen oder ihre Meinung sagen.
Frauen und Männer, die für Gerechtigkeit kämpfen, haben dort keine Sicherheit.
Darum sind viele von uns hierher geflohen.
Wir haben unsere Familien, Freunde und unser altes Leben zurückgelassen.
Wir hatten nur einen Wunsch: Sicherheit und ein Leben in Würde.
Deutschland hat uns diese Chance gegeben.
Hier fühlen wir uns sicherer.
Hier gibt es mehr Respekt, mehr Freiheit und mehr Möglichkeiten.
Das ist für uns sehr wichtig – auch wenn wir noch keinen festen Aufenthalt haben.
Ich glaube, die Menschen werden in Zukunft stolz auf Deutschland sein.
Stolz, weil dieses Land seine Türen geöffnet hat.
Stolz, weil es Menschen geholfen hat, die Schutz brauchen.
Jetzt möchte ich sagen:
Wenn Sie Geflüchtete schützen, schützen Sie auch die Menschenrechte.
Und Menschenrechte sind für alle wichtig.
Im Namen vieler Geflüchteter sage ich:
Danke, Deutschland, für diese Chance.
Wir hoffen, dass wir eines Tages auch etwas zurückgeben können – mit unserer Arbeit, mit unserer Dankbarkeit und mit unserem Beitrag für diese Gesellschaft.
Vielen Dank.
Dienstag 02.09.25, 20:59 Uhr
Interview zum Ablauf der Veranstaltung am Freitag in der Rotunde
Wer genauer wissen möchte, was und wer am Freitag zu erwarten ist, der wird durch das aktuelle Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam aufgeklärt. Dort erläutern Andrea Wirtz und Törk Hansen wie die „andere Wahldiskussion“ ablaufen soll. Wer dabei sein wird: „Zuerst natürlich die Menschen aus der Zivilgesellschaft und wir hoffen, dass – trotz der vielen anderen Veranstaltungen im Moment – Viele kommen. Dann die OB-Kandidat*innen der demokratischen Parteien. Zugesagt haben die Kandidat*innen von SPD/Grüne, Linke, Volt/Stadtgestalter, UWG, Die Partei und die FDP mit einem Vertreter. Und schließlich Kandidierende für Rat und Bezirksvertretungen – da gibt es bisher Rückmeldungen von allen außer SPD und CDU.“ Weitere Informationen zum Ablauf und den Spielregeln in dem Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
Unter der Unterüberschrift „Was haben die Menschenrechte in der Türkei mit Deutschland zu tun?“ findet am kommenden Donnerstag eine Veranstaltung im Bahnhof Langendreer statt. Zum Inhalt heißt es: »Die Menschenrechtslage in der Türkei verschlechtert sich zunehmend. Besonders kurdische zivilgesellschaftliche Netzwerke und aktivistische Gruppen sind vor Menschenrechtsverletzungen in der Türkei nicht geschützt. Auch in Deutschland beobachten wir einen Zuwachs an Gewalt und Entmenschlichung, nicht nur auf kurdische Aktivist*innen. Im Rahmen eines immer autoritärer werdenden geopolitischen Klimas wollen wir unter Freunden ins Gespräch kommen und voneinander lernen um unsere politischen Ziele sowohl in der Türkei als auch in Deutschland zu verwirklichen.
Uns erreichte der Leserbrief von Werner Meyer-Deters, der den gestrigen Artikel in der WAZ zu der AfD zum Thema macht und er schreibt: »Ich bin sehr beunruhigt und halte es für grundfalsch, dass die im Artikel gestellte Frage zur Selbstverortung der AfD dieser Gelegenheit gab, ihre eigentliche demokratie- und fremdenfeindliche Haltung hinter einem verharmlosenden Selbstbild und Ablehnung von wichtigen umweltrelevanten Maßnahmen zu verstecken, und ich kritisiere, dass der AFD in dieser Weise mit einer neutralen Attitüde prominent Platz auf der ersten Lokalseite eingeräumt wurde.
Die reaktionären Proteste gegen die Corona-Beschränkungen und ihr weiterer Verlauf Eine gemeinsame Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Bochum und des offenen Antifa Café Bochum mit dem Buchautor Lucius Teidelbaum
Das „Offene Antifa Café“ schreibt dazu: »Seit Mitte April 2020 wurde bundesweit gegen die Corona-Beschränkungen der Regierung protestiert. Von Anfang an beteiligten sich extreme Rechte an den Demonstrationen, zum kleineren Teil organisierten sie diese auch. Aber auch (Ex-)Linke waren beteiligt.
Die Omas gegen Rechts haben zur Kommunalwahl am 14.9. ein Kneipenquiz konzipiert, das in verschiedenen Lokalen stattfindet. Die nächsten (und letzten) Termine sind: 03.09., 19.00 Uhr, KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, 04.09., 19.00 Uhr, FreiRaum, Dr. C.-Otto-Str. 126, Bochum Dahlhausen, 10.09., 19.00 Uhr, Wiesmanns, Hochstr. 65, Bochum Wattenscheid 12.09., 19.00 Uhr, Naturfreunde, Höhe Eiche 20, Bochum Langendreer
Der Kinder- und Jugendring informiert über eine Veranstaltung am 9. September, zu der er gemeinsam mit der AGOT (Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen) laden. Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene sind ab 18.00 Uhr eingeladen zur jugendpolitischen Veranstaltung zur Kommunalwahl in das Atrium der Stadtwerke (Ostring 28, 44787 Bochum) und zum Inhalt schreibt er: »damit sie die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl und Kandidaten für den Rat und die Bezirksvertretungen persönlich kennenlernen können.
Auf der Seite von Bochum gemeinsam sind die geplante Menschenkette um das Rathaus am kommenden Samstag um 12 Uhr und der Kneipenquiz gegen Rechts Anlass für das nächste Gespräch im Rahmen der Reihe „Interviews aus der Zivilgesellschaft“. Die Gesprächspartnerin Karin Salewski hat den aktuellen Kneipenquiz mit entwickelt und beschreibt in dem Gespräch Inhalt, Zielgruppe und Motivation für diese Aktion. Sie ruft auf zur Teilnahme an der Menschenkette am Samstag und sagt dazu: „Ich denke, dass es eine gute Form ist, auf die Bedeutung der Kommunalwahl aufmerksam zu machen, gegen Rechts zu protestieren und nicht zuletzt, sich gegenseitig positiv zu bestärken.“
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zum vermehrten Erscheinen von DHL-LKWs im Bochumer Stadtbild: »Immer mehr sind im öffentlichen Raum abgestellte LKWs, die erkennbar für DHL fahren, Grund für Beschwerden von Betroffenen in den Bochumer Stadtteilen.
Die Organisatorinnen des Kneipenquiz informieren darüber, dass sie weitere Termine haben organisieren können: »Für unser Kneipenquiz zur Kommunalwahl mit Fragen rund um Bochum und die Kommunalpolitik haben sich inzwischen zu den bereits bestehenden vier Terminen noch drei weitere ergeben:
Der Kinder- und Jugendring Bochum hat einen Kommunal-O-Maten für Bochumer Erst- und Jungwähler_innen erstellt, um ihnen eine Orientierung für ihre Wahlentscheidung bei den Kommunalwahlen am 14. September 2025 zu ermöglichen. Der Wahl-O-Mat befindet sich auf der Website des Kinder- und Jugendrings.
Auf der Seite von Bochum gemeinsam ist ein weiterer Beitrag in der Reihe „Interviews aus der Zivilgesellschaft“ erschienen. Anlass ist dieses Mal die Veranstaltung „Politkst du noch sauber?“, die morgen um 18 Uhr im Bahnhof Langendreer stattfinden wird. Auslöser dieser Art von Veranstaltung war der Wunsch, politische Bildung sichtbarer und zugänglicher zu machen und daraus ist eine ganze Reihe entstanden. Der bewusst jugendlich und konfrontativ gemeinte Titel der Veranstaltung soll eine Einladung an die Politik sein, verständlich, fair und „sauber“ zu diskutieren. Das Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
Montag 18.08.25, 11:38 Uhr
Die Linke in Bochum in dieser Woche mit zwei prominenten Gästen
Mit Heidi Reichinnek und Nam Duy Nguyen präsentiert die Linke in Bochum in dieser Woche gleich zwei prominente Gäste. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag Heidi Reichinnek ist durch ihre temperamentvollen Auftritte dort – vor allem aber durch ihre klugen und gut gemachten Social Media Beiträge einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Sie wird am Donnerstag, dem 21. August um 13:30 Uhr eine Stunde auf dem Dr. Ruer-Platz sein und Fragen des Publikums beantworten.
Für den kommenden Sonntag laden die Initiator*innen von mächtig gezofft zum nächsten Treffen: »Nach einer kleinen Sommerpause möchten wir euch zu einer weiteren Runde von MÄCHTIG GEKLATSCHT einladen. Der feministische Kaffeeklatsch soll dieses Mal am Sonntag, den 24.08.25 im Alsengarten, an der Alsenstraße 27, 44789 Bochum, von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Für Heißgetränke und Kuchen sorgen wir und die Veranstaltung ist kostenfrei. Selbstverständlich besteht kein Konsumzwang und ihr seid auch ohne Konsumwunsch herzlich eingeladen.
Ihr habt ein Lieblingskuchenrezept, was ihr mal wieder ausprobieren wollt oder befindet euch in einer Prüfungsphase und wollt prokrastinieren? Dann steuert sehr gerne ebenfalls Kekse, Kuchen, Gebäck zu unserem Buffett zu. Wir freuen uns auf euch!«
Dienstag 12.08.25, 13:05 Uhr
Interview anlässlich des nächsten Rat von unten am Samstag
Am Samstag, dem 16. August, findet um 14 Uhr der nächste Rat von unten statt. Auf der Webseite von Bochum gemeinsam ist aus diesem Anlass heute in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ein Gespräch mit Aktivisti vom Rat von unten erschienen. Sie erläutern sowohl das Konzept des Rats von unten und die Hintergründe über das Entstehen als auch den Zusammenhang und die Beziehung zu Bochum gemeinsam. Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
Die brutale Politik der israelischen Regierung gegen die Zivilbevölkerung in Gaza braucht eine entschlossene Antwort der Bundesregierung – das ist die Motivation der Spontaninitiative SOS Gaza, die in dieser Woche vor den Parteibüros der Regierungsparteien in Berlin ihre Forderung unterstreichen will, dass die bundesdeutsche Unterstützung der Kriegspolitik der Netanjahu-Regierung sofort gestoppt werden muss. In dem Statement der Initiative heißt es: »Wir sind eine Gruppe von Mitgliedern verschiedener Bochumer Initiativen. Die täglichen Nachrichten aus Gaza und dem Westjordanland lassen uns keine Ruhe mehr. Wir fühlen uns verpflichtet, möglichst breit, gemeinsam und sofort dagegen zu handeln. Wir wollen mit diesem Aufruf eine Plattform für friedlichen Protest schaffen, der frei ist von Diskriminierung und Gewalt. Rassistische, anti-palästinensische und/oder antisemitische Äußerungen oder Handlungen akzeptieren wir nicht.
Am 29. August um 19:30 hat der Chor Chorrosion Premiere mit seinem neuen Stück. Aus diesem Anlass haben wir ein Interview mit Annette Schnoor, Mitsängerin und vor allem Texterin des Chores, geführt.
Annette, euer neues Programm heißt „Kreuzfahrt – (noch) kein Land in Sicht“. Geht ihr wirklich auf ein Kreuzfahrtschiff?
Annette: Selbstverständlich! Auf die „Wonder of Sea“ – ein neueres Kreuzfahrtschiff mit allen Schicki-Mickis, das 6000 Passagiere fasst. Wir haben uns da von dem Buch: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“ von David Foster Wallace inspirieren lassen, das auch mal als Schauspiel hier im Theater zu sehen war. Du kannst gespannt sein, was auf dem Schiff alles passiert.
Die Gaza Solidarität Bochum ruft zu einer ruhrgebietsweiten Großdemonstration gegen den Genozid und das Aushungern der Menschen in Gaza auf:
»Am kommenden Samstag, dem 9. August, rufen lokale Gliederungen der Linkspartei, die SDAJ, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost sowie die palästinensische Community in Bochum zu einer Großdemonstration gegen das Bombardieren und die Aushungerung der Menschen in Gaza auf.
Noch bis Ende August läuft die Ausstellung „Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki (1945 – 2025)“ in der Stadtbücherei. Am 6. August, wird dazu ein Gespräch mit Anton Storms und Dr. med. Ingrid Farzin von der IPPNW Bochum zur Atomkriegsgefahr damals und heute stattfinden (in der Stadtbücherei von 16 bis 18 Uhr). Und am Dienstag, 12. August, um 17 Uhr lädt die Zentralbücherei zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung ein und schreibt dazu:
Auf der Seite des Kampagnenbündnisses Bochum gemeinsam ist heute aktuell in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ ein Gespräch mit Martin Lenz vom Verein WatWerk e.V. aus Wattenscheid veröffentlicht. Anlass ist die Podiumsdiskussion, die der Verein im Rahmen des Politischen Salons diese Woche mit den OB-Kandidat*innen durchführen wird (6.8. 19 Uhr im Wiesmann’s). Dort sollen die Ergebnisse der vorangegangenen Veranstaltungen den Kandidat*innen präsentiert werden.