Am Sonntag, dem 20. Juli 2025, wird um 15 Uhr im Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße 31 eine Gemeinschaftskompostanlage eröffnet. Nachbar*innen aus Goldhamme sind eingeladen, sich zu informieren und zu beteiligen. Zu dem Projekt schreiben die Initiator*innen: »Im ca. 400 m² großen Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße wird fortlaufend neuer Dünger und Erde für die vielfältigen Pflanzen benötigt. Daher hat sich die Gartengemeinschaft entschlossen, eine große Kompostanlage zu errichten. Hier können weitere Nachbar*innen ihren Biomüll entsorgen und so den Garten unterstützen. „Wir brauchen quasi ständig Biomasse, um unseren Kompost am Laufen zu halten und neuen Humus zu produzieren“ erläutert Christoph Bast für die Garteninitiative.
Doch nicht alles darf in die Komposter: gekochte oder gebratene Küchenabfälle und tierische Lebensmittel oder Zitrusfrüchte gehören nicht in den Kompost, wie auf einem mehrsprachigen Schild zu lesen ist. „Wir können nicht alle Küchenabfälle gebrauchen. Manches stört die Organismen im Kompost, anderes lockt Ratten an“ so Bast weiter.
Vor allem Gemüseabschnitte, Kaffeesatz, Eierschalen und Obstreste sind ein wertvoller Rohstoff, der im Gemeinschaftskompost verarbeitet werden soll. „Die meisten Bioabfälle sind viel zu kostbar, um sie in die Restmülltonne zu entsorgen, wo sie womöglich am Ende in der Verbrennungsanlage landen. Und weil es in Bochum leider keine Verpflichtung zu einer Biotonne gibt, wollen wir diese Wertstoffe im Garten nutzen“, meint Jennifer Weihrich.
Daher lädt die Gartengemeinschaft zu einer Eröffnungsfeier in den Vereinsstraßen-Garten ein. Bei Kaffee und Kuchen soll am 20.07. die Funktionsweise der Kompostanlage erläutert und die Nachbarschaft zum Mitmachen angeregt werden.
Projekt gefördert durch den Westendfonds
Im Gemeinschaftsgarten in der Vereinsstraße wird im mittlerweile vierten Jahr gemeinschaftlich gegärtnert. Durch die ehrenamtliche Arbeit der Gartengemeinschaft ist eine Oase für die Nachbarschaft in Goldhamme entstanden. Das Projekt „Gemeinschaftskompost“ wurde durch den Westendfonds, einem städtischen Verfügungsfonds für das Bochumer Westend, gefördert.«
