Das Frauenarchiv ausZeiten lädt in Kooperation mit der VHS ein zum Bochumer Frauenstadtrundgang. Er gibt Gelegenheit, historische Frauen aus dem Bochum des 19. und 20. Jh. und früher kennenzulernen. So ist zu erfahren, welche Spuren Frauen wie die Anwältin Nora Platiel und die Politikerin Ottilie Schoenewald oder die Pastorin Ursula Schafmeister hinterlassen haben – in der Stadt, aber auch in der Geschichte der Frauenbewegung. Den 2017 entstandenen Frauenstadtplan gibt es beim Rundgang kostenlos. Archivmitarbeiterin Linda Unger leitet den Rundgang
Fahrradfahren lernen oder nach langer Pause wieder sicher in den Sattel steigen: Ab Juni startet der ADFC Bochum mit einem neuen Angebot für Erwachsene. Die neue Radfahrschule richtet sich insbesondere an Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen und beginnt zunächst mit einem speziellen Kurs für Frauen*.
Ob Textsicher oder Duschsänger – jeder ist willkommen, wenn die lustigste Karaoke-Party des Jahres steigt. NightWash steht seit 25 Jahren für beste Stand-Up-Comedy und hat unzählige Comedy-Stars auf die Bühne gebracht. Jetzt kommt ein brandneues Show-Format aus der deutschlandweit bekanntesten Comedyschmiede, dass das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Mitsingen bringt: „NightWash – Das Sing Ding“!
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat voriges Jahr das Hissen der Regenbogenflagge auf dem Reichstag „aus Neutralitätsgründen“ untersagt und damit kontroverse Diskussionen ausgelöst. In Bochum ist die Haltung stabil: Bürgermeisterin Barbara Jeßel hat heute mit dem Team der „Rosa Strippe“, Schülerinnen und Schülern des Graf-Engelbert-Gymnasiums sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community die Regenbogenflagge auf dem Historischen Rathaus gehisst – aus Anlass des IDAHOBIT – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit.
Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag für einen jährlichen Konnexitätsbericht in den Bochumer Stadtrat eingebracht. Ziel ist mehr Transparenz darüber, welche Kosten durch gesetzliche Pflichtaufgaben entstehen und in welchem Umfang diese tatsächlich durch Bund und Land finanziert werden. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Bochum, die sich weiter verschärft.
Lorenz A. war 21 Jahre alt, Schwarz und wurde in der Nacht zum Ostersonntag 2025 in der Oldenburger Innenstadt von einem Polizisten mit mehreren Schüssen von hinten getötet. Während die Ermittlungen andauern, wächst der Protest in der Bevölkerung. Der Vorwurf: rassistische Polizeigewalt. Doch Lorenz war kein Einzelfall.
Rund 2.500 Menschen demonstrierten auf der traditionellen Maikundgebung des DGB in Bochum für Arbeitnehmerrechte statt Ungleichheit und Sozialabbau. Wir haben Bilder und (bis jetzt 4) Redetexte.
Die landesweite Kampagne NRW-Appell: AfD-Verbot jetzt! rückt am diesjährigen 1. Mai die Verteidigung der Demokratie in das Zentrum der Bochumer Maikundgebung vor dem Rathaus. Gemeinsam mit lokalen Partnern wie dem Bochumer „Bündnis gegen Rechts“, den Gewerkschaften, der VVN-BdA Bochum und vielen anderen sollen insbesondere die Menschen mit einem politischen Mandat durch die Vielzahl der Unterschriften der Kampagne dazu aufgefordert werden, endlich die Beantragung eines Verbotsverfahren gegen die AfD voranzubringen.
Fridays for Future Bochum ruft für den 24. April um 15 Uhr zu einer Demonstration am Bochumer Hbf auf. Im Rahmen bundesweiter Proteste von Fridays for Future fordern die Aktivist*innen einen konsequenten Gasausstieg und eine schnelle und gerechte Energiewende.
»In 17 Städten in NRW wird aktuell über die Frage abgestimmt, ob es eine gemeinsame Olympiabewerbung aus NRW für die Olympischen Spiele 2026, 2040 oder 2044 geben soll. Der Abstimmungszeitraum endet mit der Auszählung der Bürgerentscheide am 19. 4. 2026. Wie geht es weiter, wenn Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich mit Ja gestimmt haben? Und was passiert eigentlich, wenn eine oder mehrere Städte nicht zustimmen? Welche Hürden gibt es für den weiteren Verlauf der Olympia-Bewerbung und wie sind überhaupt die Erfolgsaussichten einer Bewerbung aus NRW?
Die Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte ist ein Ziel des im Oktober 2024 vom Rat beschlossenen aktualisierten „Handlungskonzept Wohnen“. Neben Beratung bietet die Stadt deshalb ab uns zu geeignete Flächen / Objekte zur Realisierung solcher Projekte an. Nach der Alten Wittener Straße im letzten Jahr wird in diesem Jahr ein Gelände in Altenbochum zu diesem Zweck vermarktet.
Die Paradiestage am Maarbach finden im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen Hamme vom 15. – 17. Mai 2026 täglich ab 14: Uhr im Naturparadies am Maarbach statt. An den Mitmachtagen rund um Garten, Nachhaltigkeit und Natur bieten die verschiedenen Workshops und Angebote die Möglichkeit dazu zulernen, sich selber auszuprobieren und neue Dinge kennenzulernen.
»Angesichts der Ereignisse um Israel-Gaza-Iran-Libanon nimmt dieser Stadtrundgang der VHS in Kooperation mit der VVN-BdA Bochum einen besonderen Stellenwert ein. Wie war das eigentlich mit dem jüdischen Leben „damals“ in Bochum?
»Nach den landesweiten Großkundgebungen gegen die AfD hat sich eine engagierte Bunte Bande zusammengefunden, die über reinen Widerstand hinausdenken möchte. Aus der Idee, aktiv an Konzepten für eine gerechtere und egalitäre Gesellschaft zu arbeiten, entstand das Unity Festival – ein Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Handel.
Der Rat der Stadt Bochum hat am 19. 3. 2026 seine Zustimmung für einen Ausbau des Trianel-Gaskraftwerks Hamm und der Gründung einer neuen Betreibergesellschaft erteilt. Die Stadt Bochum ist über unterschiedliche Beteiligungen Eigentümerin der Trianel. »„Bochum hat beschlossen, bis 2035 klimaneutral zu werden. Der Ausbau des Gaskraftwerks in Hamm um einen weiteren Kraftwerksblock widerspricht diesem Ziel eindeutig“, erklären Dr. Volker Steude und Nadja Zein-Draeger, Sprecher*innen der Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt.
Mit den Ratsbeschlüssen vom 19. 3. 2026 ist Bürgerbeteiligung in Bochum nun auf dem Tiefpunkt angelangt, kommentiert das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung. Denn der Rat hat nicht nur das in § 24 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) garantierte kommunale Petitionsrecht gestutzt, er hat auch gleich die Fragehalbestunde im Rat ganz gestrichen. Also noch weniger Bürgerbeteiligung in Bochum!
Die DKP und die SDAJ rufen mit einer Veranstaltung im Bahnhof Langendreer am 1. April zur Kuba-Solidarität auf. Ein Referent der Humanitären Cuba-Hilfe berichtet über die Humanitäre Lage auf Kuba. Günter Pohl, lange Jahre aktiv in der Lateinamerika-Solidarität, berichtet über die Maßnahmen der USA um Kuba zu zerstören. Jurek von der SDAJ berichtet, warum es wichtig ist, Kuba zu verteidigen.
Nach intensiven und langen Verhandlungen haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) und der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW) am frühen Abend des dritten Verhandlungstages (26. März 2026) auf einen Tarifabschluss für die rund 30.000 Beschäftigten in etwa 30 Nahverkehrsbetrieben in Nordrhein-Westfalen geeinigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder zur Tarifeinigung sind damit weitere Streikmaßnahmen, wie es sie in den letzten Tagen auch in Bochum gegeben hat, abgewendet.
Der in Bochum beheimatete Flüchtlingsrat NRW leitet uns einen Aufruf von PRO ASYL weiter. Bis Dienstag, 24. 3. gibt es noch Gelegenheit, einen offenen Brief zu unterzeichnen.
Am 24. März 2026 hat das Fritz Bauer Forum erneut Gesprächspartner*innen zur Lage in Israel und Palästina eingeladen. Live zugeschaltet werden Nadav Shofet und Rula Daoo (Standing Together) über die Arbeit von Standing Together sprechen. Ziel der Graswurzelbewegung ist es dabei, eine neue Mehrheit in der israelischen Gesellschaft aufzubauen, die sich für Frieden, Gleichheit und soziale wie ökologische Gerechtigkeit einsetzt. Vortrag und Diskussion werden in englischer Sprache stattfinden.
Religionsfrei im Revier zeigt seit 13 Jahren am Karfreitag den Film „Das Leben des Brian“. Dies ist eigentlich durch das Feiertagsgesetz NRW verboten und wurde anfangs auch bestraft. Seit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes wird es von der Bezirksregierung Arnsberg erlaubt, obwohl das Feiertagsgesetz nicht geändert wurde. Dieses Jahr läuft das ganze erneut im Bahnhof Langendreer. Ab 19 Uhr gibt es ein Vorprogramm um 20 Uhr startet „Brian“. Nebenan im Kino Endstation wird für alle, die den Brian Film schon häufiger gesehen haben, „Das brandneue Testament“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.
»Alljährlich wird am letzten Sonntag im März der sog. „Märzgefallenen“ gedacht. Gemeint sind die Kämpfer:innen der Ruhrarmee, die sich im März 1920 spontan aus den Reihen der arbeitenden Menschen bildete und sich dem Kapp-Putsch entgegenstellte. Gemeinsam mit über 12 Millionen Generalstreikenden konnte eine brutale Militärdiktatur verhindert und die demokratische Republik verteidigt werden.
Die neue Verkehrsunfallstatistik für Bochum zeigt einen erneuten Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Besonders alarmierend ist aus Sicht des ADFC Bochum die Entwicklung beim Radverkehr: Immer mehr Menschen verunglücken auf dem Fahrrad.
Die Bewohnerschaft in der Siedlung „Am Röderschacht“ hat vergeblich auf Hilfe der Stadt Bochum gehofft. Der Planungsausschuss hat am 03.03.2026 ihre auf Prüfung einer Erhaltungssatzung für die Siedlung gerichtete Eingabe mit breiter Mehrheit abgelehnt! Mit einer solchen Satzung könnte die Mieterschaft vor Verdrängung durch Luxussanierungen und Modernisierungen geschützt werden – Maßnahmen die zu erheblichen Mietsteigerungen führen können. Wer diese nicht zahlen kann, muss dann eben ausziehen.