Freitag 10.07.26, 17:05 Uhr
Neophytenbekämpfung:

AkU sucht Helferinnen und Helfer 2


Auch in Bochum wachsen eine Reihe von Pflanzen die sich stark ausbreiten, aus anderen Erdteilen stammen und die heimische Natur schädigen. Es handelt sich um invasive Neophyten. Allgemein bekannt sind die Herkulesstauden, auch Riesenbärenklau genannt und das rosa-violett blühende Indische Springkraut. Bei Berührung kann der Saft der Herkulesstauden unter dem Einfluss von Sonnenlicht schmerzhafte Verbrennungen verursachen. Der Arbeitskreis Umweltschutz will jetzt aktiv dagegen werden.

Der AKU schreibt: »Beide Pflanzenarten bilden große Bestände und verdrängen einheimische Pflanzen. Da wo sie auf großen Flächen wachsen können Vögel ihre Jungen nicht ernähren. Nestlinge sterben, weil die Eltern nicht genügend eiweishaltige Raupen finden. An den eingeschleppten Springkraut- und Herkulespflanzen finden sie nämlich keine Raupen.

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) sucht daher Helferinnen und Helfer um die Pflanzen – in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde – zu beseitigen. Termine werden witterungsabhängig telefonisch vereinbart. Kontaktaufnahme wird unter info@aku-bochum.de oder Tel.: 66444 erbeten.«


2 Gedanken zu “AkU sucht Helferinnen und Helfer

  • Harry

    Ich bezweifle den Sinn der Bekämpfung von Neophyten. Wir können neue Pflanzen nicht ausrotten (oder?). In der gesamten Erdgeschichte kommen neue Pflanzen und gehen alte. Was soll mit der Beseitigung der Pflanzen erreicht werden? Können wir die „alteingesessene“ Flora und Fauna nachhaltig verteidigen? Die Natur wird sich anpassen, unabhängig davon, ob wir das gut finden oder nicht.

    • Bärenklaue

      Im Grunde zurück drängen einer invasiven Art. 100 % ist nicht zu schaffen, jedoch Flächen – und Schadbegrenzung. Eine invasive Art dominiert irgendwann das ganze Habitat, siehe Mensch und Erde. Auch sind diese Pflanzen hoch allergen.

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