>>Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zu den im Rat anstehenden Entscheidungen zur Hauptsatzung, zur Geschäftsordnung sowie zum „Wohnungsbauturbo“:Der Rat soll in der Sitzung am 19.3.2026 u.a. Änderungen seiner Geschäftsordnung (GeschO) und der Hauptsatzung sowie die Anwendung des Wohnungsbauturbos in Bochum beschließen. Durch Änderungen von Hauptsatzung und Geschäftsordnung würde das durch § 24 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) garantierte kommunale Petitionsrecht weiter eingeschränkt. Hiergegen wendet sich das Netzwerk /mit seinen Eingaben zur Hauptsatzung (hier <https://wolke.bochum-consul.de/s/wHQoKLgS3bKCywz> ) und zur Geschäftsordnung (hier <https://wolke.bo-aktiv.de/s/Atpc5FZL4FCBCap ).
>>Am Sonntag, den 22. März 2026, lädt die Alsenquartiers-AG von 12 bis 16 Uhr zum Nachbarschafts-Flohmarkt ins Haus der Begegnung in der Alsenstraße ein. Die Alsenquartiers-AG ist ein Zusammenschluss engagierter Akteur:innen im Quartier, die sich für Begegnung, Austausch und ein lebendiges Miteinander einsetzen. Über 20 Stände bieten Kleidung, Trödel und kleine Schätze.
Das offene Antifa-Café Bochum im Sozialen Zentrum lädt am Freitag, den 20. 3. um 18.30 Uhr zu einem Vortrag von Chris Ritter vom Antirassistisches Bildungsforum Rheinland ein: »Obwohl Geschlecht in der extremen Rechten natürlich begründet und als im Kern unveränderbar gedacht wird, sind die tatsächlichen Rollenangebote und die Gestaltung von Weiblichkeit bei rechten Aktivistinnen verschieden. Während die einen im Sinne der ‚Tradwife-Ästhetik‘ natürliche Weiblichkeit, das völkische Ideal der Frau als Mutter und die Parole „femininity not feminism“ hochhalten, treten andere militant, wehrhaft und aktionsbereit auf.
Die Gruppe Elf öffnet das Atelierhaus der Gruppe Elf Bochum e.V. erneut seine Türen: »Bereits zum 15. Mal laden die Künstler: innen des Hauses am 21. und 22. März 2026 zum offenen Atelier nach Bochum‑Altenbochum ein. Zum Frühlingsbeginn öffnet das Atelierhaus der Gruppe Elf Bochum e.V. erneut seine Türen. Bereits zum 15. Mal laden die Künstler: innen des Hauses am 21. und 22. März 2026 zum offenen Atelier nach Bochum‑Altenbochum ein.
Am kommenden Samstag wird im Rahmen des „Plüschkinos“ in Langendreer der Film „Acht Berge“ laufen: »Acht Berge ist die Geschichte einer Freundschaft. Sie erzählt von zwei Jungen, die zu Männern werden: Pietro der Stadtbursche, Bruno das letzte Kind eines vergessenen Bergdorfes. Im Laufe der Jahre trennen sich ihre Wege.
Für diese Woche sind wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt und Michael Hortig, der hier zuständige Gewerkschaftssekretär meint dazu: „Die Ausweitung unserer Streiks hat vor allem mit der Blockadehaltung der Arbeitgeber zu tun. Wir wollen diese Verhandlungen zum Abschluss bekommen und sind gesprächsbereit. Die Arbeitgeber lassen diese Haltung aber komplett vermissen. Wir werden hier nicht nachlassen, bis wir endlich ein Angebot vorliegen haben.“ Der ADFC stellt in seiner Pressemitteilung zu den Auswirkungen dieser Streiks positives in Sachen Radfahren fest: »Die Streiks im kommunalen Nahverkehr im Februar haben in Bochum zu einem deutlichen Anstieg des Radverkehrs geführt. Das zeigt eine Auswertung der Radzählstellen durch den ADFC Bochum. Auf wichtigen Pendelstrecken stiegen viele Menschen kurzfristig aufs Fahrrad um.
von Wilfried Böcker, Mieter in der Siedlung „Am Röderschacht“: Einst gefeiert als Bastion der sozialen Gerechtigkeit, erleben die Volkspartien in Deutschland heutzutage einen stetigen Niedergang, besonders im Hinblick auf die drängenden Probleme im Mietwohnungsmarkt. Während die Mieten in den Städten immer weiter steigen und die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum sich in einem sehr kritischen Zustand befinden,, wird deutlich, dass die politische Handlungsfähigkeit ins Stocken geraten ist.
Moderne Medizin weiß schon seit einiger Zeit um geschlechtsabhängige Unterschiede bei Entstehung, Beschwerden und Therapie verschiedener Krankheiten. Trotzdem sind diese Erkenntnisse häufig noch nicht in Praxis und Alltag angekommen. Der Frauenausschuss der IG Metall Ruhrgebiet Mitte veranstaltet am 17.3. um 17 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Diskussion zu diesem Thema.
Zum Kinostart zeigt die Seebrücke Bochum am 19. März um 19 Uhr im endstation.kino den Dokumentarfilm „On the Border“ über Europas Grenzen in der Sahara und ihre Auswirkungen auf Agadez in Niger. Es wird eine kurze Einführung ins Thema geben, anschließend läuft der Film im Original mit deutschen Untertiteln. Nach dem Film besteht Gelegenheit zum Austausch.
Am Samstag, den 21.3. lädt Ende Gelände um 19 Uhr im Rahmen des Klimatresens im Sozialen Zentrum zu einem Mobilisierungstermin ein: »Ende Mai 2026 wird Ende Gelände mit Camp und Aktionen des zivilen Ungehorsam ins Ruhrgebiet kommen, denn hier sollen viele von Wirtschaftsministerin Reiches neuen Gaskraftwerken gebaut werden. Und weil sauberes Gas immer noch eine dreckige Lüge ist, werden wir uns den Plänen der Ministerin und der großen Energiekonzernen entgegenstellen.
Der Weltladens Wattenscheid lädt dazu am Freitag, 20. März um 19.30 Uhr in den neuen WAT Raum, 44866 Wattenscheid, Ecke Friedrich Ebert-Straße / Voedestraße ein:
Klima-Talk mit Dr. Norman Schumann, Ruhr-Uni Bochum
Am Freitag, den 20. März, findet ab 15:00 Uhr eine von vielen Organisationen unterstützte Newroz-Feier umsonst und draußen auf dem Bochumer Kirmesplatz an der Castroper Straße statt. Die Rojava Solidarität Bochum erinnert an den Hintergrund des Festes: »Verbindend mit der Widerstandskraft gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung und der langen politischen Bedeutung wird zeitgleich der Tag gegen Rassismus gefeiert.
Die Bürger-Energie-Genossenschaft BEG-58 will gemeinsam mit den Bürgern unserer Region einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dafür baut und betreibt sie Photovoltaik-Anlagen auf großen Dächern von kommunalen und sozialen Einrichtungen oder auf größeren Wohnanlagen. Um über die Aktivitäten zu informieren, lädt die BEG-58 ihre Mitglieder sowie Interessierte zu ihrem Stammtisch ein: Dienstag, 17. März 2026 von 18:00 – 20:00 Uhr im Gasthaus Goeke, Josephinenstr. 65, Bochum-Grumme:
Der Rat von Unten schlägt den Aufbau einer Städtepartnerschaft mit Rojava vor: »Im Januar haben wir als Bochumer Zivilgesellschaft mit dem Bochumer Appell auf die humanitäre und politische Krise in Nordostsyrien aufmerksam gemacht und die Stadt-, Landes- und Bundesregierung dazu aufgefordert, die demokratischen, feministischen und ökologischen Errungenschaften der Selbstverwaltung von Nordostsyrien anzuerkennen und zu schützen und die Zusammenarbeit mit der islamistischen Übergangsregierung von Syrien zu unterlassen.
Die Bochumer Attac-Gruppe lädt zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Mythen und Fakten zum Bürgergeld“ ein: »Referentin ist Helena Steinhaus (Foto) vom Verein Sanktionsfrei in Berlin. Die Veranstaltung findet am Montag, 23. März, um 19 Uhr in der Zentralbücherei, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, statt und ist Teil der gemeinsam mit der vhs Bochum geplanten Reihe „Den Sozialstaat gerecht gestalten”.
Das feministische Kollektiv Furore lädt im Rahmen der feministischen Aktionswochen am Donnerstag, den 19. 3. um 19 Uhr in der KoFabrik zu einer Podiumsdiskussion ein: »Aufrüstung, Wehrpflichtdebatten und Bundeswehrwerbung an Schulen – militärische Logiken dringen zunehmend in unseren Alltag ein. Was lange als Ausnahme galt, wird wieder als notwendig, normal oder alternativlos dargestellt. So wird staatlich organisierte Gewalt als legitimes Mittel politischer Gestaltung verharmlost und die Militarisierung wird zum Instrument einer zunehmenden autoritären Formierung der Gesellschaft.
Die neue Verkehrsunfallstatistik für Bochum zeigt einen erneuten Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Besonders alarmierend ist aus Sicht des ADFC Bochum die Entwicklung beim Radverkehr: Immer mehr Menschen verunglücken auf dem Fahrrad.
Die Bewohnerschaft in der Siedlung „Am Röderschacht“ hat vergeblich auf Hilfe der Stadt Bochum gehofft. Der Planungsausschuss hat am 03.03.2026 ihre auf Prüfung einer Erhaltungssatzung für die Siedlung gerichtete Eingabe mit breiter Mehrheit abgelehnt! Mit einer solchen Satzung könnte die Mieterschaft vor Verdrängung durch Luxussanierungen und Modernisierungen geschützt werden – Maßnahmen die zu erheblichen Mietsteigerungen führen können. Wer diese nicht zahlen kann, muss dann eben ausziehen.
Ausnahmsweise eine Meldung aus Doertmund: »Das Sozial-Ökologische Zentrum freut sich, am kommenden Montag, den 16.03.2026, ab 19:00 Uhr die Veranstaltung „20 Jahre nach dem Mord an Mehmet Kubaşık“ in seinen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Die vom Bündnis „Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund“ und der Amadeu Antonio Stiftung ausgerichtete Veranstaltung widmet sich der bis heute ausgebliebenen lückenlosen Aufklärung des NSU-Komplexes.
Mehr Brötchen verdienen: Die rund 1.790 Beschäftigten in in 68 Bäckereien in Bochum sollen alle am Monatsende mehr Geld auf dem Lohnzettel haben. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „1 Euro mehr pro Stunde – für jeden Bäcker und auch für jede Verkäuferin. Denn es wird höchste Zeit, dass es für den Verkauf im Laden das gleiche Lohn-Plus gibt wie fürs Backen am Ofen“, sagt Martin Mura von der NGG Ruhrgebiet.
Für die Ratsfraktion Die Linke löst der sogenannte „Bauturbo“ in Bochum nicht die Probleme wie hohe Bodenpreise, steigende Baukosten, Fachkräftemangel oder fehlende Bauflächen. Er kann aber dafür sorgen, dass durch die Schließung von Baulücken und andere Formen der Innenentwicklung neue Wohnungen schneller entstehen, die sonst nicht gebaut würden. Die Linke stellt dazu für die Ratssitzung am kommenden Donnerstag einen Antrag.
In der Tarifrunde für die rund 30.000 Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft zu Wochenbeginn zu einem landesweiten Warnstreik auf. Am ersten Streiktag (Montag, 16. 3.) sind landesweit Beschäftigte in den Verwaltungen und Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Am zweiten Streiktag (Dienstag, 17. 3.) folgt der Fahrdienst: In allen Regionen Nordrhein-Westfalens werden Busse und Straßenbahnen spürbar von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht stillstehen. Die BOGESTRA kündigt auf ihrer Webseite an, dass der Bus- und Straßenbahnverkehr vollständig eingestellt wird.
Im Jahr 2006 wurde das Internationale Festival des Fahrrad-Films gegründet. In zwei Wochen zeigt es in den Herner Flottmann-Hallen sein aktuelles Programm. Das dreitägige Festival läuft vom 19. bis 21. März 2026
Großes Kino für das Fahrrad: Das Internationale Festival des Fahrrad-Films wird 20 Jahre alt und feiert sich standesgemäß mit großer Kunst, herausragenden Filmen und zahlreichen internationalen Gästen. Zum Jubiläum präsentiert ICFF ein sorgfältig ausgewähltes Programm mit internationalen Kurz- und Langfilmen. Höhepunkt des dreitägigen Festivals ist das Wettbewerbsprogramm am Samstag (21.3.) einschließlich der Verleihung der Goldenen Kurbel, dem ältesten Filmpreis für Fahrradfilme weltweit.
Die Linke Ratsfraktion lädt Sie/Euch herzlich zu ihrem Frühjahrsempfang am Donnerstag, den 26. März 2026 um 18:00 Uhr in das Kunstmuseum Bochum ein.
Das Museum bietet bereits um 17:00 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung an. Interessierte werden gebeten, sich hierfür bis zum Mittwoch, den 18. März anzumelden.
Im Aufruf zum Frauenstreik 2026 am 9. März wurde eingeladen, Decken, Kissen, Liegestühle mitzubringen. Und viele der 500 Menschen, die kamen, waren der Aufforderung gefolgt. Die Veranstaltung begann entsprechend mit einer gemeinsamen Entspannungsübung. Dann wurde es kämpferisch. Die Organisatorinnen der Initiative töchter kollektiv machten deutlich: „Ohne uns steht vieles still.“ Die Idee des Streiks ist konkret: „Ein Frauen*streik macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Er zeigt, was passiert, wenn wir unsere Arbeit niederlegen.“
Veranstaltung im Fritz-Bauer-Forum : >>Am 18. März 2026 um 18h spricht Olaf Reitz über Hannah Arendts Bedeutung für demokratische Prozesse und darüber, wie sie den Sinn von Politik vor allem in der Freiheit sah. Der Vortrag mit musikalischen Kommentaren von Andre Enthöfer findet im Rahmen der Veranstaltungen rund um den Tag der Demokratiegeschichte im Bochumer Fritz Bauer Forum statt.
>>Nachdem der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur bereits Ende 2021 beschlossen hatte, auf der Wittener Straße zwischen Ümminger Straße und Alte Wittener Straße beidseitig Radwege anzulegen, liegt nun endlich eine Lösung vor, die auch der ADFC Bochum ausdrücklich begrüßt.
Erst nach vier Jahren präsentierte die Verwaltung einen konkreten Plan. Dieser stieß jedoch sowohl bei SPD und Grünen im Bochumer Osten als auch beim ADFC auf Kritik. Vorgesehen war lediglich auf einem Teilstück ein beidseitiger Radweg. Für Radfahrer:innen auf der Strecke vom Kemnader See nach Langendreer hätte dies bedeutet, die Straße zweimal queren zu müssen.
Luise Meier: Die Welt nach dem großen Stromausfall (Lesung), Fr. 13.03.2026, 19:30 – 21:00
Das PRT lädt zur Lesung ein: »Mit Pilzen und Solidarität geht alles besser. Der Strom und damit Kapitalismus fallen weltweit aus – doch die Welt stürzt nicht in einen Abgrund. Was in kontemporären Hollywood Blockbustern der Startschuss zu brutalsten Verteilungskämpfen wäre, wird in Luise Meiers RomanHyphen stattdessen zum Beginn neuer solidarischer Lebensweisen und konkreter Utopie:
Sonntag, 15.03., 18 UHR, HALLE im Bahnhof Langendreer, Eintritt: VVK: 12€ | AK: 15€
Das Theater Gegendruck bringt im Bahnhof Langendreer Bertolt Brechts „Furcht und Elend des 3. Reiches “ auf die Bühne. »Bertolt Brecht(1898-1956) schreibt die Szenen über den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland 1934 bis 1938 im dänischen Exil. In kurzen und längeren Episoden schildert der Theaterautor in Furcht und Elend des III. Reiches eindringlich, was in seinem Heimatland geschieht. Entstanden ist eine zeitlose Studie, wie Gewalt und Terror eines faschistischen Systems ihre Wirkung zeigen und den Alltag einer Gesellschaft bis in seine kleinsten Poren durchsetzen.