Die Ratsfraktion Die Linke beantragt, dass sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum – das sog. Catcalling – als unerwünschtes Verhalten in die Bochumer Sicherheitsverordnung (BOSVO) aufgenommen wird. Damit soll sexuell konnotierte und unerwünschte Ansprache, Gesten oder Geräusche im öffentlichen Raum nicht einfach mehr hingenommen werden. Dazu erklärt Ratsmitglied Sonja Knobbe:
»„Sexualisierte Belästigung und Gewalt sind im öffentlichen Raum nach wie vor Alltag. Sie beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl, die Bewegungsfreiheit und die gleichberechtigte Nutzung öffentlicher Räume – insbesondere von Frauen und anderen betroffenen Personengruppen. Es geht deshalb darum, solche Verhaltensweisen klar zu benennen und ihnen etwas entgegenzusetzen.“
Vom 1. bis 4. Oktober findet wieder das Filmfestival UNLIMITED HOPE im Fritz-Bauer-Forum statt. Die Gäste erwartet ein höchst spannendes, vielfältiges und internationales Programm, kuratiert von der Kölnerin Caroline Nokel.
Gleich 5 Preise im Gesamtwert von 9.000 Euro werden von der BUXUS STIFTUNG, dem BERG INSTITUT (Madrid) und von „Ruhrpott für Europa“ vergeben.
Die Bürgerinitiative Technologiequartier (BITQ) kritisiert das Verkehrsgutachten des Planungsamtes, das eine Bewertung des Vorhabens vornehmen sollte, die Anbindung des Hustadtrings an die Universitätsstraße in Richtung A43 („Ohr“) aufzuheben und zu überbauen. BITQ kommt zu dem Schluss: „Umsetzbarkeit des Bebauungsplans 1039 kann so nicht gerechtfertigt werden – Gutachten zeigt uns: das Ohr muss bleiben!“ und schreibt dazu:
Am kommenden Dienstag, 8. September, startet die Reihe „Wachstum ohne Grenzen“, über die wir hier bereits in der vergangenen Woche informiert (siehe hier) haben. Die dreiteilige Diskursreihe zur ökonomischen Kategorie „Wachstum“? wird gemeinsam von dem Bochumer Klimaschutzbündnis boKlima und der GLS Bank durchgeführt. Am kommenden Dienstag wird die ehemalige Umweltministerin von NRW, Bärbel Höhn, zu Gast sein.
Das Kino Endstation zeigt am kommenden Mittwoch um 18 Uhr in Kooperation mit der FAU Ruhr einen Film, der der Frage nachgeht, wie ein Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt. Zum Inhalt schreibt das Kino:
Die Antifaschistiche Linke hat eine Diskussionspapier erstellt, das eine Auswertung aktueller strategischer Debatten darstellt und zur Diskussion um eine antifaschistische Perspektive im Ruhrgebiet beitragen möchte. Es stellt nach eigenem Bekunden ausdrücklich keinen Aufruf oder fertiges Programm dar, sondern soll ein Beitrag zur internen und öffentlichen Diskussion sein:
Am Montag hatte das Kuratorium Stelen der Erinnerung zu einer Gedenkaktion zu Ehren von Betti Hartmann eingeladen. Hier der Bericht zu der Aktion: »Wenige Monate vor dem 100. Geburtstag erinnerte das Kuratorium Stelen der Erinnerung an Betti Hartmann. Sie wurde am 31. August 1942 als 15-jähriges jüdisches Mädchen in Auschwitz ermordet. Dieses Gedenken hat an Aktualität und Notwendigkeit nichts eingebüßt, wie die jüngsten Vorfälle mit Amtsträgern der AfD belegen.
Auf bochum-gemeinsam.de startet eine kleine Serie über Beispiele zu Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie. Es geht los in unserem Nachbarland Österreich, in Wien. Externer Link.
Dienstag 01.09.26, 14:00 Uhr
Attac-Bochum, NRW-Appell, PRT, Omas gg Rechts, Quartiershalle i.d. KoFabrik
Einladung zu einem Zusammensein nach der Wahl,Quartiershalle der KoFabrik, am 6.9. ab 18 Uhr »Egal wie das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen – Anhalt nun wirklich und wahrhaftig ausfällt, es wird sicher eine Zäsur sein. Das mutmaßlich mindestens ein Drittel der Wähler*innen 81 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges rechtsextreme Demokratiefeinde wählen,
Der ADFC Bochum informiert über den Start seines Fahrradklimatexts, der heute beginnt: »Vom 1. September bis zum 30. November können Radfahrer und Radfahrerinnen in ganz Deutschland bewerten, wie fahrradfreundlich ihr Ort und damit auch Bochum wirklich ist. Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Zum ersten Mal stehen Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage im Fokus. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
In einer aktuellen Pressemitteilung geht das Netzwerk Stadt für Alle auf die Meldungen ein, dass C&A seine Filiale in der Kortumstraße schließen wird und schreibt dazu: »Das Bochumer Netzwerk “Stadt für Alle” begrüßt den Vorstoß von Sandra Gagliardi, Geschäftsführerin von Bochum Marketing, das bisherige C&A-Gebäude in der Bochumer Innenstadt in Wohnraum umzubauen. Die Stadt soll Konzepte ausloten, wie das bisherige Kaufhausgebäude gemeinwohlorientiert entwickelt werden kann, schlägt das Netzwerk vor.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Behandlung der „Erweiterung des Technologiequartiers“ im Naturschutzbeirat: »Die Planung für die „Erweiterung des Technologiequartiers“ steht am 02.09.2026 endlich auf der Tagesordnung des Bochumer Naturschutzbeirats. In der Bezirksvertretung Süd war bereits bei der Einleitung des Planverfahrens im August 2023 kritisiert worden, dass der Naturschutzbeirat, der bei der Unteren Naturschutzbehörde eingerichtet ist, nicht sofort beteiligt worden war.
Die Septemberausgabe des Straßenmagazins bodo zeigt unheimliche Verschiebungen, unerwartete Neuanfänge, unhaltbare Zustände, unvergessene Lebensgeschichten, unerlaubte Handlungen, überraschende Ehrungen. Die bodo-Redaktion schreibt zu den Inhalten dieser Ausgabe: