Am Samstag, den 12. September wird um 19 Uhr im Café Tante Yurgan’s die Ausstellung „Im Treibsand“ eröffnet. In der Ausstellung werden Bilder, Zeitungsartikel und Flyer aus der Zeit des Cafés Treibsand gezeigt. Zwei Studierende der Theaterwissenschaft, Puck Knäb und Malte Jacob, haben aus ihrer Forschungsarbeit zur queer-feministischen Stadtgeschichte die Ausstellung entwickelt.
Bochum Marketing schreibt über das Projekt: »Das Treibsand war jahrelang ein Ort, an dem jede*r willkommen war. Das Café wurde 1978 von einer Gruppe Studierender gegründet und entwickelte sich zu einem Safe Space für die queere Community. Vor allem die Trans-Community fand hier ihr Zuhause. Es wurden jahrzehntelang Partys, Lesungen und Ausstellungen veranstaltet, bei denen auch Schauspielende der Theater und Dragqueens einen Teil der Gäste ausmachten. „Schon damals spiegelte das Café einen wichtigen Teil der Bevölkerung wider“, sagt Puck Knäb. Die Ausstellung zeichnet diese Geschichte anhand historischer Dokumente nach.
Das Tante Yurgan’s unterstützt die Ausstellung als Herzensprojekt: Jürgen Sippel, der Inhaber des jetzigen Cafés, arbeitete schon im Café Treibsand, als er erst 17 Jahre alt war. Später übernahm er das Café und änderte den Namen. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Cafés und bringt seine langjährige Erfahrung auch in die Ausstellung ein. Der Eintritt ist frei.«
Ausstellungseröffnung „Im Treibsand“
Samstag, 12. 9., 19 Uhr
Café Tante Yurgan’s
Castroper Straße 79, 44791 Bochum
Eintritt frei
