Der Bahnhof Langendreer lädt am Samstag, den 12. September um 18:00 Uhr zu einer Lesung mit dem bayerische Kunstförderpreisträger Robert Wolfgang Segel ein: »Segel macht auf seiner „Lesungstour durch ein verwundetes Land“ in Bochum Halt. Auf dem Weg zu den Tiefpunkten des Kaninchenbaus, vorbei an Fabelhaftem und Unmöglichem, bis hin zur Kreuzkönigin begleiten ihn dabei nicht nur seine demokratieflexible Alice,
die ratschlagende Raupe, der ungenießbare Grinsekater oder der teetrinkendabwartende Hutmacher, sondern dankenswerterweise zwar spärlich gegossene, aber dennoch buntsprießende Blüten.
Alice findet in Segels Satire eine Gesellschaft vor, die sich zwischen politischen Nickerchen und rechtem Applaus selbst austrickst. Sie nutzt die Fluchtwege, die ihr geboten werden, um Auswege zu blockieren, Spielfelder zu Schlachtfeldern zu machen, die Vorboten von Verboten zu attackieren und eine neue Größe im Kleingeistigen zu finden. Ein Roman, so scharf und klug wie Satire nur sein kann, mit zahlreichen Verweisen auf Lewis Carroll.«
Samstag, 12. September, 18:00 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 6
Eintritt frei
