Das atelier automatique erinnert am Sonntag, den 13.09. von 18 – 20:30 Uhr an Fasia Jansen und lädt zu einem Abend unter der Fragestellung ein: Kann die historische Frauenfriedensbewegung heute noch eine Inspiration für eine feministische antimilitaristische Perspektive sein?
Wir zeigen den Film „Fasia, von trutzigen Frauen und einer Troubadora“ von Re Karen (D|1987) in Ausschnitten. Bei einem anschließenden Gespräch berichtet Rita Schenkmann-Raguse von ihren Erfahrungen aus der Organisierung in Dortmund in den 1980er Jahren. Begüm Karagöz von der queer*feministischen Bibliothek und Archiv LIESELLE wird Flugblätter und andere Materialien aus dem Internationalen Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen vorstellen.
Fasia Jansen (1929 – 1997). Die kraftvolle Blues-Sängerin aus der Hamburger Arbeiterklasse und Tochter des Königs der Vai aus Liberia sang für Frieden, Emanzipation, und soziale Gerechtigkeit. Sie kämpfte gegen Rassismus, Faschismus und Unterdrückung. Heute ist sie eine Ikone für Schwarze Deutsche.
Über den Film: Fasia, von trutzigen Frauen und einer Troubadora
D 1987/2024, 85 Min
Buch und Regie: Re Karen
Produktion: Gernot Steinweg
Der Eintritt ist kostenlos.
Das atelier ist über eine Rampe ebenerdig zugänglich. Leider ist keine barrierearme Toilette vorhanden.«
Sonntag, 13.09., 18 – 20:30 Uhr
atelier automatique, Rottstr. 14, 44793 Bochum
Eintritt frei