Der ADFC Bochum codiert am 19.08 im Rahmen der RS 1 Freigabe Fahrräder und schreibt: »Am Dienstag, 19.08. zwischen 11:00 und 14:00 Uhr, besteht die Möglichkeit, sein Fahrrad zur Diebstahlsicherung codieren zu lassen. Die Aktion findet im Rahmen der Eröffnung auf der Trasse des RS1, in Höhe der Sommerdellenstraße/Ecke Steinhausstraße statt.
Eine der größten Enttäuschungen rot-grüner Politik in der zu Ende gehenden Legislaturperiode ist sicherlich für viele Menschen, die der SPD und den Grünen nahe stehen, der Umgang mit dem Radentscheid gewesen. Die SPD hat einen Gutachter beauftragt, der in Bielefeld schon gegutachtet hatte, dass solche Bürgerbegehren in NRW nicht vorgesehen sind. In Bielefeld haben die Grünen ein Gegengutachten in Auftrag gegeben, in dem das widerlegt wurde. In Bochum haben die Grünen das Gegenteil gemacht und auch ein Gutachten bestellt, das das Bürgerbegehren als unzulässig erklärte. Selbst wenn ein Bürgerentscheid bei einem so komplexen Thema wie Verkehrspolitik formal rechtlich nicht durch Bürgerbegehren entscheidbar sein sollte, was äußerst umstritten ist, hätte Rot-Grün politisch entscheiden können, dass sie das Votum von 17.000 Bürge:innen ernst nehmen und Bochum zu einer Fahrrad freundlichen Stadt machen wollen. Das haben sie abgelehnt.
Am Samstag, dem 16. August, findet um 14 Uhr der nächste Rat von unten statt. Auf der Webseite von Bochum gemeinsam ist aus diesem Anlass heute in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ein Gespräch mit Aktivisti vom Rat von unten erschienen. Sie erläutern sowohl das Konzept des Rats von unten und die Hintergründe über das Entstehen als auch den Zusammenhang und die Beziehung zu Bochum gemeinsam. Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
Dass eine politisch sehr anspruchsvolle politische Veranstaltung so gut besucht wird, dass nicht alle Einlass finden können, ist äußerst ungewöhnlich. Am letzten Donnerstag war dies der Fall. Das Fritz Bauer Forum hatte Dr. Ralf Feldmann zu einem Vortrag zum Thema „Erfolgsgeschichte oder Langer Weg? Zur Auseinandersetzung mit dem NS-Unrecht in Nordrhein-Westfalen aus Bochumer Perspektive“ eingeladen. Er hat uns sein Redeskript zur Verfügung gestellt und schreibt: »Die Unabhängigkeit der Justiz, in den Worten Fritz Bauers „im Kampf um des Menschen Rechte“, wird in unserer Zeit von Politikern unterschiedlichen Gewichts und Teilen der Gesellschaft in Zweifel gezogen und bekämpft. Gerichtsentscheidungen werden mit rechtsfeindlicher politischer Willkür bewusst missachtet. Die Besetzung hoher und höchster Richterämter hängt vom politischen Machtkalkül ab und wird bei uns – sogar in der Regierungskoalition – erfolgreich mit Hilfe von rechtsextremen Verfassungsfeinden populistisch chaotisiert.
Während in den Corona-Jahren die Bochumer Verwaltung Planungen für Bauvorhaben ungebremst weiterbetrieb und Rat und Fachausschüsse Beschlüsse unabhängig von der jeweiligen Eilbedürftigkeit in Notbesetzung fassten, wurde selbst die gesetzlich vorgesehene Beteiligung weitestgehend eingeschränkt. Politische Handlungsfähigkeit sollte aufrecht erhalten werden, Bürgerbeteiligung konnte auf der Strecke bleiben! In den Bebauungsplanverfahren „Charlottenstraße“ und „Schloßstraße“ gab es nur noch Investoren-Messen: bloße Information statt Austausch!
Die brutale Politik der israelischen Regierung gegen die Zivilbevölkerung in Gaza braucht eine entschlossene Antwort der Bundesregierung – das ist die Motivation der Spontaninitiative SOS Gaza, die in dieser Woche vor den Parteibüros der Regierungsparteien in Berlin ihre Forderung unterstreichen will, dass die bundesdeutsche Unterstützung der Kriegspolitik der Netanjahu-Regierung sofort gestoppt werden muss. In dem Statement der Initiative heißt es: »Wir sind eine Gruppe von Mitgliedern verschiedener Bochumer Initiativen. Die täglichen Nachrichten aus Gaza und dem Westjordanland lassen uns keine Ruhe mehr. Wir fühlen uns verpflichtet, möglichst breit, gemeinsam und sofort dagegen zu handeln. Wir wollen mit diesem Aufruf eine Plattform für friedlichen Protest schaffen, der frei ist von Diskriminierung und Gewalt. Rassistische, anti-palästinensische und/oder antisemitische Äußerungen oder Handlungen akzeptieren wir nicht.
Bochum ist eine überregional anerkannte Fahrradhölle. Es ist lebensgefährlich, in der Innenstadt mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Aber auch in der übrigen Stadt ist es unsäglich, was Rot-Grün in den letzten 25 Jahren verkehrspolitisch angestellt hat. Klaus Kuliga dokumentiert das auf der Webseite bovelo.de.
Auf der Seite des Kampagnenbündnisses „Bochum gemeinsam“ ist heute in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ ein Gespräch mit Veronika und Gabi vom gemeinnützigen Ernährungsrat Bochum „EssBo!“ erschienen. EssBo! strebt eine Ernährungswende vom Acker bis zu Teller an. Denn die Art und Weise, wie Nahrungsmittel erzeugt, gehandelt, verteilt und verbraucht werden, blendet die wahren Kosten aus, die Kosten für Menschen, Tiere und die Umwelt. Das komplette Interview: https://bochum-gemeinsam.de/436-2/
Sonntag 10.08.25, 19:44 Uhr
Chorrosion am 29.8. im Bahnhof Langendreer - ein Interview
Am 29. August um 19:30 hat der Chor Chorrosion Premiere mit seinem neuen Stück. Aus diesem Anlass haben wir ein Interview mit Annette Schnoor, Mitsängerin und vor allem Texterin des Chores, geführt.
Annette, euer neues Programm heißt „Kreuzfahrt – (noch) kein Land in Sicht“. Geht ihr wirklich auf ein Kreuzfahrtschiff?
Annette: Selbstverständlich! Auf die „Wonder of Sea“ – ein neueres Kreuzfahrtschiff mit allen Schicki-Mickis, das 6000 Passagiere fasst. Wir haben uns da von dem Buch: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“ von David Foster Wallace inspirieren lassen, das auch mal als Schauspiel hier im Theater zu sehen war. Du kannst gespannt sein, was auf dem Schiff alles passiert.
Die Seebrücke Bochum und das Bochumer Bündnis gegen Rechts rufen für Samstag, den 6. September 2025 zu einer Demonstration auf: »Im Hinblick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen fordern wir: Solidarität statt Rechtsruck! Wir sind der festen Überzeugung, dass wir unsere Kämpfe zusammen denken müssen: den Kampf gegen die rassistische Grenz- und Asylpolitik, gegen strukturellen und institutionellen Rassismus, gegen Queerfeindlichkeit, Antifeminismus und Misogynie, Stigmatisierung von armen Menschen und gegen die Klimakrise.
Leserin BiBo schreibt: »Was ich Rot-Grün hier nicht verzeihen kann ist u.a. auch die Beschränkung der Shisha-Bars im Bermuda-Dreieck, nachdem Reul und Polizei wochenlang diese Läden mit unangemessener Medien- und Polizeipräsenz zu Hauptgeschäftszeiten wegen evtl Ordnungswidrigkeiten(!) schikaniert hatten. (Bis die mediale Hetze in Hanau Wirkung zeigte und Reul plötzlich erstaunlich still war und mW deswegen auch keine größeren Medien nachfragten.)« Die Reihe „Das war Rot-Grün in Bochum“ wird hier dokumentiert.
Am Sonntag den 17. August 2025 ist die Berliner Zeichnerin Bianca Schaalburg mit ihrer Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ zu Gast beim Forum für Demokratie in Hattingen.In der Ankündigung heißt es: »„Der Duft der Kiefern“ erhielt 2022 den deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch. In der Jurybegründung hieß es: „“Wir. Wussten. Von. Nichts.“ Kann es stimmen, was die Großmutter behauptet? War der Großvater Mitläufer oder doch ein überzeugter Nazi? – Es sind persönliche Fragen, denen Bianca Schaalburg in ihrer Graphic Novel nachspürt. Doch ist ihre autobiografische Spurensuche weit mehr als ein Stück persönlicher Erinnerung oder Aufarbeitung – sie ist ein Beitrag gegen das Vergessen, eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Der palästinensische Menschenrechtsaktivist Hamza Abu Howidy ist am Dienstag auf Einladung der Antifaschistischen Linken und des Offenen Antifa Cafés zu Gast im Sozialen Zentrum. Er wird über sein Leben und den Widerstand in Gaza, seine Flucht ins Exil und seinen Einsatz für gewaltfreie Lösungen, Verständigung und Menschenrechte berichten. Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.
Hamza Howid droht die Abschiebung nach Griechenland. Mehr als 17.000 Menschen setzen sich bereits mit einer Petition dafür ein, dass er in Deutschland bleiben kann.
Ein Leser aus Dahlhausen erinnert: »Das jährliche „Frühlings“- oder „Sommerfest“, auf dem sich die Wölfe in Dahlhausen seit 15 Jahren von der „guten Seite“ zeigen und das „friedliche Miteinander“ spielen, wird durch einen angeblichen „islamischen Kultur- und Pflegschaftsverein“ bei der Stadt beantragt. Das Fest selbst wird aber komplett als Veranstaltung der Türkfederasion beworben und durchgeführt. Die Stadt Bochum hat seit all diesen Jahren genügend Beweise, dass dies so ist. Dennoch wurde nicht ein Mal versucht, von den Antragstellern eine Erklärung für diesen Sachverhalt zu bekommen. Der Stadt ist offensichtlich das Thema zu heiß. Nun sind bald Kommunalwahlen. Da sollten wir Kandidaten und Kandidatinnen wählen, die gewillt und in der Lage sind, gegen rechte (in diesem Fall sehr rechte) Bestrebungen in der Stadt Position zu beziehen und gegebenenfalls tätig zu werden. Die gegenwärtig Verantwortlichen tun dies nicht.«
Für die Anwohner:innen war es offensichtlich: Eine Bebauung im Grabeland Am Ruhrort würde die ohnehin schon bestehende Überschwemmungsgefahr für weite Teile von Dahlhausen erheblich steigern. Stadtverwaltung und Rot-Grün wollten ein natürliches Wasser-Rückhaltebecken zuschütten und bebauen lassen. Sie weigerten sich, ein Gutachten über die Gefährdung in Auftrag zu geben. Dann gab es im Juli 2021 ein Hochwasser in Dahlhausen: „Natur liefert fehlendes Klimagutachten“ erklärte die Bürgerinitiative Grabeland. Politik und Verwaltung wollten ihre Fehlplanung nicht eingestehen und hofften, Gutachter:innen zu finden, die ihre Bebauungspläne gutheißen.
Die Sammler Inge und Werner Rudowski präsentieren am Sonntag, 10. August, um 15 Uhr im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen eine Führung durch die Welt der Miniaturmalerei aus verschiedenen Kulturkreisen. Der Eintritt ist frei.
Am 14. August, ab 18:00 Uhr, ist Frau Dr. Claudia Fröhlich, Leiterin des Lern- und Erinnerungsortes Martin-Niemöller-Haus in Berlin, als Gast im Fritz-Bauer-Forum um über den Juristen Helmut Kramer zu berichten.
Der Jurist Helmut Kramer rekonstruiert 1984 in der „Kritischen Justiz“ das Verfahren gegen „Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte als Gehilfen der NS-„Euthanasie“, das der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer seit Ende der 1950er Jahre gegen die ranghöchsten NS-Juristen plante. Das Verfahren gegen die hohen Repräsentanten der NS-Justiz kam nicht zustande.
>>Die Stadt Bochum hat ihren beliebten Seniorenwegweiser neu aufgelegt. Die mittlerweile 9. Auflage bietet älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie deren Angehörigen eine umfassende Orientierungshilfe rund um das Leben im Alter in Bochum.
Die Initiative Demokratischer Konföderalismus lädt am 13.08 um 19h ins sozialen Zentrum ein und schreibt zu der Veranstaltung: »Prosfygika, die größte Besetzung Griechenlands mit circa 500 Bewohnenden, lebt seit 15 Jahren ein widerständiges, selbstorganisiertes Leben im Zentrum von Athen und erschafft Lösungsansätze für eine Gesellschaft jenseits von Staat, Macht und Gewalt. Die Bewohnenden organisieren und versorgen sich selbst und sind ein fundamentaler Bestandteil der anarchistischen Bewegung in Griechenland. Prosfygika ist ein Beispiel für gelebten Internationalismus, Basisorganisation und praktische Solidarität mit Geflüchteten.
Eines der gefährlichsten und teuren Experimenten, die Rot-Grün mit den Bochumer Bürger:innen durchgeführt hat, war die „Semi-Protected Bike Lane“ auf der Hattinger Straße. Rot-Grün hatte sich gewünscht, dass der Radweg durch eine Kante von Autoverkehr getrennt wird, aber noch überfahrbar bleibt. Klaus Kuliga erinnert auf bovelo an die Definition: »„Protected Bike Lanes“ sind durch genau ein Merkmal definiert: Kein Auto kann auf diesen Sonderweg für den Radverkehr fahren. Eine »Semi-Protected Bike Lane« ohne dieses Merkmal ist also das Gegenteil einer »Protected Bike Lane«: Der Schutz wird nur suggeriert und der Radverkehr dadurch tatsächlich gefährdet. Das ist die Art von „Sicherheit“, der Radfahrer auch beim Rad fahren auf Gehwegen auf den Leim gehen: Subjektiv sicher, objektiv gefährlich.« Genau das ist auch passiert.
Die Gaza Solidarität Bochum ruft zu einer ruhrgebietsweiten Großdemonstration gegen den Genozid und das Aushungern der Menschen in Gaza auf:
»Am kommenden Samstag, dem 9. August, rufen lokale Gliederungen der Linkspartei, die SDAJ, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost sowie die palästinensische Community in Bochum zu einer Großdemonstration gegen das Bombardieren und die Aushungerung der Menschen in Gaza auf.
Noch bis Ende August läuft die Ausstellung „Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki (1945 – 2025)“ in der Stadtbücherei. Am 6. August, wird dazu ein Gespräch mit Anton Storms und Dr. med. Ingrid Farzin von der IPPNW Bochum zur Atomkriegsgefahr damals und heute stattfinden (in der Stadtbücherei von 16 bis 18 Uhr). Und am Dienstag, 12. August, um 17 Uhr lädt die Zentralbücherei zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung ein und schreibt dazu:
Vor fünf Jahre stellte die GEW in einer Pressemitteilung fest: „Die Veröffentlichung der Anmeldezahlen für Bochums weiterführende Schulen sind aus der Sicht der GEW Bochum auch in diesem Jahr nicht überraschend: Wie seit mindestens 15 Jahren fehlen an Gesamtschulen in Bochum immer noch Plätze für eine ungefähr dreistellige Zahl von Schülerinnen und Schülern. „Wir haben es hier schon mit einer Tradition zu tun“, sagt Ulrich Kriegesmann, Sprecher der GEW Bochum. „Seit vielen Jahren ist es das gleiche Lied: Die Situation ist bekannt, Maßnahmen waren bisher allenfalls halbherzig.“ Diese Tradition haben SPD und Grüne gepflegt. Aktuell wurden 112 Gesamtschul-Wünsche abgewiesen. Selbst die Versprechungen für die Zukunft lassen große Zweifel an einem baldigen Ende dieser rot-grünen Tradition.
Die SPD hat bei allen Kommunalwahlen im letzten halben Jahrhundert ein schlechteres Ergebnis bekommen, als bei der Wahl zuvor. Bei der Bundestagswahl in diesem Jahr holten SPD und Grüne nur noch weniger als 40 Prozent der Zweit-Stimmen. Rot-Grün wird bei der Kommunalwahl im September in Bochum aller Wahrscheinlichkeit die Mehrheit verlieren. Wenn SPD und CDU zusammen genügend Mandate gewinnen, wird es eine Koalition von CDU und SPD geben. Bo-alternativ erinnert in den sechs Wochen vor der Kommunalwahl in einer Serie „Das war Rot-Grün“, mit welchen Entscheidungen auf kommunaler Ebene SPD und Grüne ihre Wähler:innen vergrault haben.
Die Serie „Das war Rot-Grün in Bochum“ wird hier dokumentiert
Montag 04.08.25, 11:58 Uhr
Friedensplenum erinnert an "80 Jahre Atombombe auf Hiroshima"
Am Mittwoch, den 6. August erinnert das Bochumer Friedensplenum mit einer Aktion daran, dass vor 80 Jahren in Hiroshima durch eine einzige Atombombe 78 000 Menschen sofort verbrannten und weitere 120 000 an den Folgen der Bombe starben. In einem Flyer zur Aktion heißt es: „Die zweite Atombombe auf Nagasaki drei Tage später tötete mehr als 60 000 Menschen. 120 Kilometer Luftlinie von Bochum entfernt in der Eifel bei Büchel lagern 20 US-Atomwaffen mit maximal der 13-fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe: die Bomben der „nuklearen Teilhabe“. Gerade werden für etwa 12 Milliarden Euro neue amerikanische F-35- Kampfjets beschafft, damit soll die Bundeswehr die modernisierten Bomben ins Ziel bringen. 2 Milliarden Euro soll der Umbau des Bomberflugplatzes Büchel kosten.“
Auf der Seite des Kampagnenbündnisses Bochum gemeinsam ist heute aktuell in der Reihe „Interviews aus der aktiven Zivilgesellschaft“ ein Gespräch mit Martin Lenz vom Verein WatWerk e.V. aus Wattenscheid veröffentlicht. Anlass ist die Podiumsdiskussion, die der Verein im Rahmen des Politischen Salons diese Woche mit den OB-Kandidat*innen durchführen wird (6.8. 19 Uhr im Wiesmann’s). Dort sollen die Ergebnisse der vorangegangenen Veranstaltungen den Kandidat*innen präsentiert werden.
Beim 24. politischer Kaffeeklatsch von Attac geht es am 10. August um 16 Uhr in der KoFabrik um die gesellschaftliche Entwicklung in Nicaragua: »Im April 2018 kam es in ganz Nicaragua zu einem spontanen Aufstand gegen die Regierung in dessen Verlauf 378 Menschen getötet und tausende schwer verletzt wurden. Seitdem unterbinden Sicherheitskräfte jegliche Form des Protests. Aus politischen Motiven werden seitdem viele Personen wegen des angeblichen Verdachts der Geldwäsche, des Terrorismus, des Landesverrats oder der organisierten Kriminalität festgenommen und gefoltert, es gibt viele Verschwundene.
Zwischen dem 4. und 7. September 2025 veranstaltet das Fritz Bauer Forum das Filmfestival UNLIMITED HOPE; »Gezeigt werden Filme, die vom Widerstand und Überleben handeln und die Lebensgeschichten von Menschen erzählen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeiten überlebt haben. Das besondere dabei: Sie sehen sich nicht als Opfer, sondern wollen ihre Geschichten nicht nur dokumentarisch festhalten, sondern künstlerisch und emotional weitererzählen.
Am Donnerstag trafen sich an der Kreuzung der Alsenstraße/Düppelstraße Mitglieder und Fans der Initiative „Klare Linie gegen Rechts“ zum cornern. Bekannterweise hatte ja die Initiative für das Aus der rechten Linie 5 gesorgt. Die Neuausrichtung der Kneipe unter dem Namen Komet 97 ist den neuen Pächtern leider nicht gelungen. Die Initiative macht aber weiter und klärt über rechte Aktivitäten im Viertel und darüber hinaus auf. Im Vorfeld wurden die Bewohner*innen mit Flyern und Plakaten zur Teilnahme am cornern aufgefordert …
Die Bochumer Omas gegen Rechts haben in einem offenen Brief an Friedrich Merz und Jens Spahn ihre Empörung und Besorgnis im Umgang mit der BundesverfassungsrichterInnenwahl zum Ausdruck gebracht. Sie schreiben sie seinen „entsetzt darüber, wie durch eine rechtspopulistische Lügenkampagne – initiiert von einschlägigen Medien wie NIUS, Junge Freiheit, Compact u.a. – eine Richterin und anerkannte Verfassungsrechtlerin mit untadeliger Karriere beschädigt wird.“ Der Brief endet mit der Aufforderung: „Lassen Sie sich bitte nicht weiter die Themen und Positionen Ihrer Politik von der rechtsextremen AfD diktieren. Lassen Sie sich nicht von einer demokratiefeindlichen Partei am Nasenring durch die Manege führen, sonst verkommt der Bundestag doch noch zum Zirkuszelt.“ Der Brief im Wortlaut:
Belgrad, Piacenza, Oklahoma: Für das bodo-Sommerheft hat die Redaktion Porträts, Reportagen und Interviews aus dem Netzwerk der internationalen Straßenzeitungen versammelt, die in erster Linie eins zeigen: Wie klein die Welt ist – trotz und wegen des wieder neuen Faibles für Grenzen.
Am Samstag, den 2. August lädt die Linkspartei um 17 – 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion im Q1 (Halbachstr. 1) zum Thema Wohnungspolitik ein: »Zu Gast sind Niklas Schenker, der zusammen mit der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ in Berlin die Diskussion über die Wohnungskrise in neue Bahnen lenkte, Galika Ivanov, die mit dem sozialen Wohnprojekt Vielsam e.V. das erste Miethaus Syndikat im Ruhrgebiet plant und Horst Hohmeier, der sich im Rat der Stadt Bochum für eine bessere und gerechtere Wohnungspolitik einsetzt. Ihr Thema ist, dass die Wohnungskrise auch vor Bochum nicht halt macht .