Neben der K-Wahl passiert auch noch etwas anderes in Bochum , NABU und AKU laden zur ‚BatNight‘ (Fledermausbeobachtung) am 29.08 ab 20:30h und am 30.08 ab 16h ein : >>Am letzten Wochenende im August findet seit über 30 Jahren die Europäische Fledermausnacht statt. Sie wird ausgerufen von Eurobats (www.eurobats.org), dem Zusammenschluss zahlreicher Europäischer Organisationen für Fledermausschutz. An diesem Wochenende finden in vielen europäischen Städten Veranstaltungen zu Fledermäusen statt, um auf die Gefährdung und die Schutzbedürftigkeit dieser besonderen Tiere aufmerksam zu machen. Die BatNight 2025 fällt auf den 30./31. August. Bei uns in Bochum wird sie mit mehreren Veranstaltungen gefeiert. Zunächst findet am 29.8. ab 20:30 eine BatNight für Kinder statt. Veranstalter ist der Nabu Bochum. https://www.nabu.de/modules/termindb/detail.php?id=1186202
In den beiden letzten Wintern waren die Temperaturen relativ milde und es ist fast vergessen, wie Politik und Verwaltung es versäumt hatten, insbesondere in der Pandemie rechtzeitig ein Kältekonzept für obdach- und wohnungslose Menschen zu entwickeln. Recht spät, ungenügend durchdacht und unzureichend ausgestattet erwies sich das Konzept als Gefährdung für die Betroffenen. Übernachtungsplätze wurden z. B. außerhalb des Stadtzentrums angeboten und waren nur schwer erreichbar. Völlig unbegreiflich blieb, warum eine pragmatische, einfache „Notlösung“ – nämlich die Öffnung von U-Bahnhöfen – erst ab 10 Minusgraden vorgesehen war. 32 Bochumer Vereine, Initiativen und Organisationen forderten: Hotels und öffentliche Einrichtungen für Obdachlose öffnen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zum vermehrten Erscheinen von DHL-LKWs im Bochumer Stadtbild: »Immer mehr sind im öffentlichen Raum abgestellte LKWs, die erkennbar für DHL fahren, Grund für Beschwerden von Betroffenen in den Bochumer Stadtteilen.
Die Organisatorinnen des Kneipenquiz informieren darüber, dass sie weitere Termine haben organisieren können: »Für unser Kneipenquiz zur Kommunalwahl mit Fragen rund um Bochum und die Kommunalpolitik haben sich inzwischen zu den bereits bestehenden vier Terminen noch drei weitere ergeben:
Der Kinder- und Jugendring Bochum hat einen Kommunal-O-Maten für Bochumer Erst- und Jungwähler_innen erstellt, um ihnen eine Orientierung für ihre Wahlentscheidung bei den Kommunalwahlen am 14. September 2025 zu ermöglichen. Der Wahl-O-Mat befindet sich auf der Website des Kinder- und Jugendrings.
Menschen aus anderen Städten, die sich wie das ‚Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung‘ und andere Bochumer Initiativen schon seit Jahren für echte Partizipation einsetzen, kommentieren die Situation in Bochum immer mal wieder mit dem Satz: „Euer Rat hat doch ‚Eckpunkte für Bürgerbeteiligung‘ verabschiedet, das ist doch was!“ Bochumer Initiativen sehen das etwas anders – die Frage ist, warum?
Auf der Seite von Bochum gemeinsam ist ein weiterer Beitrag in der Reihe „Interviews aus der Zivilgesellschaft“ erschienen. Anlass ist dieses Mal die Veranstaltung „Politkst du noch sauber?“, die morgen um 18 Uhr im Bahnhof Langendreer stattfinden wird. Auslöser dieser Art von Veranstaltung war der Wunsch, politische Bildung sichtbarer und zugänglicher zu machen und daraus ist eine ganze Reihe entstanden. Der bewusst jugendlich und konfrontativ gemeinte Titel der Veranstaltung soll eine Einladung an die Politik sein, verständlich, fair und „sauber“ zu diskutieren. Das Interview auf der Seite von Bochum gemeinsam.
Im Mai 2023 hat der Rat das „Radverkehrskonzept Stadt Bochum“ (RVK) beschlossen. Die darin festgelegten Ziele sind von ADFC, VCD und der „Radwende“ als nicht ausreichend eingeordnet worden. Das „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“ vermisst im Maßnahmen-Katalog Vorgaben zur Durchführung von Bürgerbeteiligung während der Umsetzung der einzelnen ausgewiesenen Maßnahmen. Lediglich die bei Aufstellung des Konzepts in zwei Stufen durchgeführte Beteiligung ist dokumentiert (RVK S. 31- 44). Danach wurde in der zweiten Beteiligungsrunde mehrheitlich die Durchführung von Workshops vor Ort in den Quartieren gewünscht (RVK S. 43). Die Verwaltung hingegen hält Beteiligung bei Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept per se nicht für erforderlich.
Die neue Musik-Revue des Chores Chorrosion trägt den Titel „Kreuzfahrt – (noch) kein Land in Sicht“. Das Publikum erlebt bei einer Kreuzfahrt um die Welt die Absurditäten des Lebens an Bord eines Schiffes mit 6000 Passagieren, die rund um die Uhr touristisch betreut werden. Unübersehbar sind die zerstörerischen Folgen der Klimakrise und der menschenrechtswidrigen Abschottungspolitik der “Festung Europa“, aber man stößt auch in verschiedenen Ländern auf ermutigenden Widerstand gegen ein „Weiter so!“ bei der fossilen Ausbeutung.
Der Hof Bergmann lädt am Freitag, den 29.8. um 19 Uhr zu einen Benefizkonzert mit Krafetzka und Michel B ein: »Seit 13 Jahren existiert der Hof Bergmann in Bochum Laer als Wohnprojekt und Gemeinschaftsgarten auf 2 Hektar Fläche. Er ist ein Ort praktischer Solidarität, gelebter Nachbarschaft und für den Erhalt der Biodiversität. Menschen aller Generationen begegnen sich dort, lernen voneinander und gestalten ihn Gemeinsam. Nächstes Jahr wollen die Besitzer den Hof gerne verkaufen. Als derzeitige Bewohner möchten wir den Hof gerne gemeinsam mit der Stiftung trias kaufen und in Gemeineigentum überführen. Dafür benötigen wir jedoch Unterstützung, da wir den kauf alleine nicht stemmen können. Alle Einnahmen aus dem Konzert fließen deshalb in den Hofkauf. Bringt Freunde mit, kommt durstig, kommt tanzbereit!«
Aus der Ukraine kamen auch sogenannte Drittstaatsangehörige nach Bochum. Dabei ging es vor allem um Studierende aus dem Sudan, Nordafrika etc., die an ukrainischen Universitäten studiert haben. Es handelte sich um hoch motivierte, mehrsprachige junge Menschen, die bereits Erfahrung darin haben, sich schnell eine neue Sprache anzueignen, sich auf andere kulturelle Gegebenheiten einzulassen und die über ein überdurchschnittliches Bildungsniveau verfügen. Diese Personen erhalten in den seltensten Fällen den Aufenthaltstitel § 24, wie Ukrainer:innen. Die Bochumer Ausländerbehörde hat diesen Menschen von der Beantragung des § 24 abgeraten, da sie ja ohnehin keine Chance darauf hätten, und ihnen stattdessen eine sogenannte Fiktionsbescheinigung ausgestellt.
Das Netzwerk Stadt für Alle lädt am Samstag, den 30. August ab 12 Uhr zu einem Stadtrundgang zum Thema Sicherheit und Ordnung ein: »Im Mai 2025 veranstaltete die Stadt eine Bürgerkonferenz zum Thema Sicherheit und Ordnung. Dieses Thema ließ uns aufhorchen, denn die individuell „gefühlte“ Unsicherheit in urbanen Räumen stimmt mit den realen Kriminalstatistiken in der Regel nicht überein. Im Gegenteil: Die Thematisierung von Unsicherheit in bestimmten Stadträumen durch Politik und Medien verstärkt das subjektive Unsicherheitsgefühl.
Jede Stadt ist an verschiedenen Tochtergesellschaften beteiligt. Nicht selten zu 100 Prozent, manchmal auch weniger. Die Stadt Bochum hat über 50 Tochtergesellschaften. Manche davon werfen Gewinn ab – allen voran die Sparkasse und die Stadtwerke. Das freut die Kämmerin. Andere machen Verluste, zum Beispiel die Verkehrsbetriebe, in Bochum BoGeStra geheißen. Deren Verluste werden durch die Gewinne der anderen zumindest teilweise ausgeglichen. Und dann gibt es noch Töchter, bei denen muss sich eine Stadt entscheiden, ob sie nun Gewinn bringen sollen, um mitzuhelfen, das Finanzloch zu stopfen, oder ob darauf verzichtet wird, um einkommensschwache Bürger:innen zu entlasten. Dazu können zum Beispiel Wohnungsunternehmen gehören. Bochum hat eine solche Wohnungs-Tochter, VBW mit Namen. Und hat diese Frage schon vor Jahren entschieden.
Ende August macht das NRW-weite Bündnis „Wir wollen wohnen!“ in 21 Städten darauf aufmerksam, wie wichtig das Thema Wohnen in der kommunalen Politik ist. In Bochum findet am Freitag, 29. 8. von 16-18 Uhr eine wohnungspolitische Kundgebung mit Redebeiträgen, Musik, Ständen und Aktionen auf dem Platz des Europäischen Versprechens (direkt vor der Christuskirche) statt. Dazu ruft das Bochumer “Wir wollen wohnen” – Bündnis auf, das aus dem Bündnis Arbeit & Soziale Gerechtigkeit, dem DGB Ruhr-Mark, der IG Bau Westfalen, der AWO Ruhr-Mitte, dem Paritätischen Bochum sowie Attac besteht.
Die Bochumer Gewerkschaften fordern ein entschiedenes Vorgehen gegen die AfD und sprechen sich klar für ein Verbot dieser Partei aus. „Ein AfD-Verbot ist längst überfällig. Wir erwarten, dass die politisch Verantwortlichen jetzt handeln und nicht länger wertvolle Zeit verstreichen lassen“, so das Team an der Spitze der Bochumer Gewerkschaften, Claudia Bonan und Marc Schneider.
Die Initiative „Klare Linie gegen Rechts“ teilt folgendes mit: »Im Vorfeld der Kommunalwahl treffen wir uns wieder zum Cornern um deutlich zu machen, das unser Kiez vielfältig, tolerant, inklusiv und solidarisch ist. Das zeigt sich in verschiedenen Projekten, die hier angesiedelt sind. Aber gegen diese Werte wird ein Kulturkampf von Rechts geführt. Deshalb ist es wichtig, sich informell über die Auswirkungen dieser Entwicklung auch mit Blick auf die Wahl auszutauschen.
Im Januar 2024 war die Enttäuschung bei den Bochumer Initiativen groß, die Empörung auch. Im Rat sollten ‚Eckpunkte‘ für Bürgerbeteiligung verabschiedet werden – eigentlich doch ein Grund zur Freude?! Immerhin befasste sich der Rat endlich mit dem lang von der Zivilgesellschaft eingeforderten Thema. Doch Mitglieder aus elf Initiativen hatten im Vorfeld die Politiker*innen in einem gemeinsamen Brief gefragt: „Wie kann es ernsthaft einen Ratsbeschluss über Bürgerbeteiligung geben, ohne dass die Bürgerschaft beteiligt wurde?“
Die VVN-BdA Bochum gestaltet am Freitag, 29. August um 19:00 in den Räumen des Internationalen Kulturvereins DIDF in der Rottstr. 30, 44793 Bochum eine Musikveranstaltung zum Antikriegstag.
„Krieg kommt über Nacht“, so wurde es uns oft erzählt. Aber das stimmt selten. Er wird vorbereitet. Meist von Jenen, die nicht selbst in die Schlacht ziehen müssen. Die Gründe sind oft ökonomische und geostrategische Interessen. Seine Eltern sind die Unwahrheit und die Angst. Seine Paten sind Hass, Profit, Machtgier, religiöser und rassistischer Fanatismus.
Gleich zu Beginn der jetzt zu Ende gehenden Ratsperiode bekam die Mehrheit des Bochumer Rates vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen die rote Karte gezeigt. Mit einer Trickserei war erreicht worden, dass die gemeinsame Fraktion von Stadtgestaltern und Die Partei nicht die ihnen nach den Mehrheitsverhältnissen zustehenden Sitze in Ratsausschüssen bekam. „Dies widerspricht dem Demokratieprinzip des Grundgesetzes“, so das Gericht. Die Wahl musste wiederholt werden.
Die Stadt Bochum veranstaltet an mehreren Terminen und Orten einen runden Tisch um über Bildung zu reden und schreibt : >> Der „Runde Tisch Weiterbildung Bochum“ der Volkshochschule (vhs) und vieler anderer Weiterbildungseinrichtungen und Institutionen lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Angebote des Projekts „Weiterbildung vor Ort“ zu nutzen. Es bringt kostenfrei Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten der gemeinwohlorientierten Weiterbildungseinrichtungen direkt in die Stadtteile und richtet sich an Interessierte, die neu in Bochum sind, lange keine passenden Angebote gefunden haben oder sich beruflich, familiär oder persönlich neu orientieren möchten.
Die Initiative Religionsfrei im Revier zeigt am Freitag, den 22.8. um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den TV-Dokumentarfilm „Papst Pius XII. und der Holocaust“: »Es war ein Schock, berichtet der amerikanische Historiker David I. Kertzer, als er Heilige Geheimnisse Papst Pius XII. entdeckte. Kaum war Pacelli 1939 zum „Stellvertreter Christi auf Erden“ gewählt, empfing er Abgesandte Hitlers zu Geheimverhandlungen im Vatikan. Hitlers Forderung für einen Burgfrieden mit der Kirche im NS-Reich: Keine Einmischung der Kirche in die Politik. Und: Umgehen der Rassenfrage.
Dass auch Bochum ein Problem mit (bezahlbarem) Wohnraum hat, ist schon viele Jahre amtlich. Man kann es in den alle zwei Jahre erscheinenden „Wohnungsmarktberichten“ der Stadtverwaltung nachlesen. Um die Knappheit zu bekämpfen, beschloss der Rat im November 2017 erstmalig ein „Handlungskonzept Wohnen“. Zur Lösung der Krise setzte dieses Konzept einseitig auf Neubau: 800 Wohnung jährlich sollten neu errichtet werden, 200 davon öffentlich gefördert. Geklappt hat das nicht.
Bochumer Politik und Verwaltung schafften es im Jahr 2022 eine bemerkenswerte überregionale Beachtung zu finden. Mehr als 4.000 unbearbeitete Anträge stapelten sich im Einbürgerungsbüro. Die Bearbeitungsdauer für die Antragsteller:innen, die zum größten Teil aus Syrien geflüchtet waren, dauerte in aller Regel länger als 18 Monate. Sonntags redete der Oberbürgermeister von Willkommenskultur und werktags wurden Geflüchtete häufig in seiner Behörde sehr unwürdig behandelt. Dies wird in einem Aufruf geschildert: „Zur Demo gegen Zustände im Ausländerbüro“Besonders zynisch wurde es, als viele Betroffene sich an den Petitionsausschuss des Landtages wandten. Da teilte die Behörde ihnen mit, dass sich die Bearbeitung ihres Einbürgerungsantrags leider verzögere, weil sie nun vorrangig Stellungnahmen an den Landtag formulieren müssten.
Die Volkshochschule (vhs) Bochum informiert in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW e.V. und der vhs Gelsenkirchen, am Donnerstag, 28. August, von 17 bis 18 Uhr über Steckersolargeräte, mit deren Hilfe sich die eigenen Stromkosten senken lassen, während gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.
Der AStA der ev. Hochschule, die Hochschule Georg Agricola und der Bahnhof Langendreer laden am Dienstag, den 26. August um 18 Uhr ein unter dem Motto „Politikst du noch sauber?“ und versprechen: »Hier bietet sich euch die einmalige Gelegenheit, direkt mit Bochumer Kommunalpolitiker*innen 2025 ins Gespräch zu kommen. Sie stellen sich euren drängendsten Fragen – ehrlich, direkt und ohne Floskeln. Das erwartet dich:
Exclusiv auf bo-alternativ.de: Ein Gespräch mit Sabine Reich, der neuen Intendantin des Prinz-Regent-Theaters (prt) über Neustarts, Projekte und Ideen. Sabine Reich moderiert auch die Veranstaltung „Perspektivenwechsel“ des Bündnisses „Bochum gemeinsam“ am 5. September in der Rotunde.
Die Radwende berichtet auf ihrer Webseite darüber, wie im Mai diesen Jahres im Mobilitätsausschuss mit einem Bürgerantrag gemäß § 24 der Gemeindeordnung umgegangen wurde. Radwende, VCD, ADFC und der Nachbarschaftskreis Hamme hatten die Einführung von „Tempo 30“ auf der Dorstener Straße gefordert. Die Straße ist ein extremer Unfallschwerpunkt und weist mit die höchsten Lärmpegel in ganz Bochum auf. Die Verwaltung hat – wie fast immer – vorgeschlagen, den Antrag abzulehnen, die Verwaltung müsste noch „prüfen“. Karl-Heinz Hüsing als Petent kommentierte das: „Also vertagt auf St. Nimmerlein“.
Mit Heidi Reichinnek und Nam Duy Nguyen präsentiert die Linke in Bochum in dieser Woche gleich zwei prominente Gäste. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag Heidi Reichinnek ist durch ihre temperamentvollen Auftritte dort – vor allem aber durch ihre klugen und gut gemachten Social Media Beiträge einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Sie wird am Donnerstag, dem 21. August um 13:30 Uhr eine Stunde auf dem Dr. Ruer-Platz sein und Fragen des Publikums beantworten.
Für den kommenden Sonntag laden die Initiator*innen von mächtig gezofft zum nächsten Treffen: »Nach einer kleinen Sommerpause möchten wir euch zu einer weiteren Runde von MÄCHTIG GEKLATSCHT einladen. Der feministische Kaffeeklatsch soll dieses Mal am Sonntag, den 24.08.25 im Alsengarten, an der Alsenstraße 27, 44789 Bochum, von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Für Heißgetränke und Kuchen sorgen wir und die Veranstaltung ist kostenfrei. Selbstverständlich besteht kein Konsumzwang und ihr seid auch ohne Konsumwunsch herzlich eingeladen.
Ihr habt ein Lieblingskuchenrezept, was ihr mal wieder ausprobieren wollt oder befindet euch in einer Prüfungsphase und wollt prokrastinieren? Dann steuert sehr gerne ebenfalls Kekse, Kuchen, Gebäck zu unserem Buffett zu. Wir freuen uns auf euch!«
Als ab März 2022 Tausende Menschen aus der Ukraine am Bochumer Hauptbahnhof ankamen, um entweder hier zu bleiben oder über die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) weiterverteilt zu werden, delegierte die Stadt Bochum die Betreuung der Ankommenden an die „Bahnhofsmission“ und die „Bochumer Ehrenamtsagentur (BEA)“. Beide Organisationen verfügten über keinerlei Erfahrungen mit solchen Situationen und Zielgruppen. Zeitgleich fand sich unter dem Namen „Bochum Solidarisch“ eine sogenannte „Pop-Up-Bewegung“ zusammen, um im Hauptbahnhof erste und später auch zweite Hilfe zu leisten. Schnell bildete sich auch ein fachlicher Kern mit Jurist:innen, Mediziner:innen und Menschen, die professionell in der Migrationsarbeit tätig waren.