Am gestrigen Dienstag zogen 4.000 vorwiegend Schülerinnen und Schüler in vier Sternmärschen unter dem Motto „Bochum bleibt bunt“ zum Platz vor dem Bergbau Museum. Startpunkte der vom Bochumer Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ angeregten Aktion waren das Rathaus, das Bermuda-Dreieck, der Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule und das Ruhrstadion. Nur hier fanden die Teilnehmenden in der Ostkurve erstklassigen Schatten. Bei den anderen Auftakt-Kundgebungen war es um 10 Uhr in der Sonne schon so heiß, dass überall nach Schattenplätzen gesucht wurde.
Auch ich heiße euch alle heute herzlich willkommen zum Aktionstag BOCHUM BLEIBT BUNT! Und es erfüllt mich wirklich mit Stolz, heute hier mit euch zu stehen, mit Menschen, die sich stark machen für eine Stadt, in der wir friedlich, gleichberechtigt und in Vielfalt zusammenleben können. Denn Bochum war schon immer eine Stadt des Wandels. Vom industriellen Zentrum des Ruhrgebiets bis zur heutigen Bildungs- und Kulturstadt. Und unsere Stadt hat sich verändert, weil Menschen sie verändert haben. Weil Menschen aus aller Welt hier Arbeit gefunden, Familien gegründet und sich engagiert haben. Und weil junge Menschen hier gelernt haben, was es heißt, sich einzumischen.Denn ob in der Schule, im Ausbildungsbetrieb, an der Universität, im Berufsleben oder im Ehrenamt: Demokratie beginnt IMMER dort, wo wir uns einbringen. Dort, wo wir nicht nur zuschauen, sondern mit gestalten.
Liebe Leute, ich heiße Christine Roeder, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die differenzierte Oberstufe der Willy-Brandt-Gesamtschule. Ich lese gerne, ich mag Katzen, ich spiele gerne klassische Gitarre, ich bin ehrenamtlich engagiert, ich bin SV-Sprecherin unserer Schule. Was meint ihr? Ich könnte doch jetzt sagen: Ich bin ein ganz normaler Mensch, eine ganz normale junge Frau, okay? Natürlich nicht! Wer will sich hier anmaßen zu definieren, dass ich normal bin, andere aber nicht? Wer meint überhaupt unterscheiden zu können, zwischen denen, die normal sind und den anderen, den nicht Normalen, denen, die außerhalb der Norm liegen, den Anormalen? Wer stellt denn diese Normen überhaupt auf?
Bezirksbürgermeister Marc Gräf hat in der Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 25. Juni wieder einmal Bürgernähe gezeigt. In der Sitzung hat er Sabine Mallach-Mengel als Vorsitzende der Werbegemeinschaft Weitmar Rederecht zum neu aufzustellenden Bebauungsplan für eine EDEKA-Ansiedlung eingeräumt.
‚Ruhr Uni Nazifrei‘ informiert über rechte Aktivitäten am Campus: »Während der Juni vielerorts im Zeichen von Sichtbarkeit, Solidarität und Vielfalt stand, kam es an der Ruhr-Universität Bochum wiederholt zu Angriffen auf queerfeministische Einrichtungen und Orte auf dem Campus. Viele Studierende sind besorgt und fordern Konsequenzen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur am 02.07.2025 im Planungsausschuss auf der Tagesordnung stehenden Bebauung am Volkspark Hiltrop: »Bürgerbeteiligung muss sein – und zwar frühzeitig, so hat das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung seine Eingabe für den Planungsausschuss zum Bebauungsplan 1055 „Wohnen am Hiltroper Volkspark“ (Eingabe hier) überschrieben.