Die fortlaufende Klimakatastrophe zieht schwerwiegendste Folgen für die Menschheit mit sich, besonders für die most affected people and areas. Diese Menschen bzw. Länder haben wenig zum Klimawandel beigetragen, leiden aber jetzt schon trotzdem an schweren Wetterkatastrophen.
Länder, die am meisten Emissionen verursachen, spüren aber die Konsequenzen ihres Verhaltens noch nicht, was man auch hier in der GEAS erkennen. Dieses Unverständnis von Menschen, alles zurückzulassen, um in Frieden zu leben, wird durch diese Reform bitter zur Schau gestellt.
In den nächsten Jahrzehnten werden Millionen Menschen ihre Heimat wegen den Folgen des Klimawandels verlassen müssen. Manche werden durch Fluten alles verlieren, manche werden durch Düren alles verlieren, manche werden durch Stürme alles verlieren, und wieder andere werden ihre Heimat vom Ozean verschluckt sehen. Kein Mensch wird freiwillig Flüchtling.
Festung Europa tut alles, um grundlegende Menschenrechte außer Kraft zusetzen. Europa bläst weiter ihre Emissionen in die Atmosphäre, möchte aber nicht mit den Konsequenzen ihrer Taten zu tun haben. Flüchtende Menschen sind einer der Konsequenzen dieser Ausbeutung von dieser Erde.
Menschen, die fliehen, gehen auf die schrecklichen und folterhaftesten Routen, um nach Europa zu kommen, um ihr Elend zu entfliehen. Als Preis gibt die Europäische Union diesen Menschen ein menschenrechtlich abstinenten Verfahren, bei denen sich die Betroffenen kaum bis gar nicht währen können. Das sind also diese Menschenrechte, welche hier in Europa so dick aufgetragen werden sollen.
Der Klimawandel und ihre Folgen sind ein internationales Problem, welches auch so bewertet werden sollte. Europa kann und darf nicht den Klimawandel und ihre Folgen nur auf sich selbst beziehen. Wir müssen dieses Bild der Isolation von den Folgen des Klimawandels zu bekämpfen und internationale Solidarität zeigen.
Die GEAS bekämpft mit allen Mitteln die Menschenrechte für flüchtende Menschen, die zunehmend mehr wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen. Das ist inakzeptabel und wir müssen dagegen gemeinsam dagegen kämpfen und Solidarität zeigen. Kein Mensch wird freiwillig Flüchtling!
Am 8. Juni 2023 haben sich die EU-Innenministerinnen und Innenminister auf eine gemeinsame Position zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) geeinigt. Wenn die Verhandlungen des Rates mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission gelingen, soll die Asylreform noch vor der Europawahl 2024 abgeschlossen sein. Es besteht allseits Einigkeit, dass das europäische Asylsystem reformbedürftig ist – aber was sieht diese Reform nun vor?
Wir sind wütend! Ja wir sind wütend und entsetzt über die Pläne von Bundesregierung und EU für die Reform des europäischen Asylsystems GEAS. Wir sind wütend über die massive Diskursverschiebung nach rechts, die sich gegen Migrant*innen und Flüchtlinge wendet und wir sind wütend angesichts einer unmenschlichen Behandlung von Menschen, die Schutz suchen. Wir sind entsetzt angesichts fehlender Empathie und angesichts einer Entmenschlichung die Flüchtlinge nur als Zahlen präsentiert, die es zu bewältigen gelte. Und nun wird sogar ernsthaft darüber diskutiert das individuelle Recht auf Asyl schlicht abzuschaffen… Unfassbar!
Die Jugendfreizeithäuser, die Jugendverbände und der Kinder- und Jugendring laden am Samstag, 16. September 2023 in der Zeit zwischen 12.00 und 16.30 Uhr zum 15. YOUTH OPEN / Weltkindertag auf der Wiese vor dem Bergbau-Museum (Herner Straße) ein: »Beim „YOUTH OPEN“ werden die Angebote und Möglichkeiten der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum vorgestellt. Auf der Bühne und bei verschiedenen Aktionen wirken über 35 Kinder- und Jugendgruppen mit und sind live mit ihren Angeboten zu sehen und zu hören. Es werden verschiedene Tanzgruppen, Kinderlieder, Live-Musik, Taekwondo und Zirkusvorführungen präsentiert. Die verschiedenen Beiträge sind bei den Angeboten in den Jugendfreizeithäusern und in den Gruppenstunden der Jugendverbände und der Jugendinitiativen erarbeitet und einstudiert worden.
Ende Gelände Bochum lädt am Samstag, den 16. 9. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag ein zum Kampf gegen LNG auf Rügen: »Vom 22.- 24.09. plant das Klimagerechtigkeits-Bündnis Ende Gelände eine Protestaktion gegen das geplante LNG-Terminal auf der Insel Rügen. Doch was hat es mit LNG, zu deutsch Flüssiggas, überhaupt auf sich? Wo kommt das importierte Gas her, wie wird es abgebaut, welche klimatische Auswirkungen hat es? Welche Infrastruktur lässt die deutsche Regierung gerade an der Nord- und Ostsee bauen, mit welchen Konsequenzen? Und wie können wir uns dagegen wehren und diese katastrophale Entwicklung noch verhindern?
Das Endstation Kino in Bochum-Langendreer lädt am Donnerstag, dem 14.09.2023 gemeinsam mit Amnesty International Bochum zur Vorführung des Dokumentarfilms „Sieben Winter in Teheran“ ein, der kurz vor dem ersten Jahrestag der Proteste infolge des Todes von Jina Mahsa Amini in die Kinos kommt.
SIEBEN WINTER IN TEHERAN | Trailer deutsch german [HD]
Bochum Hauptbahnhof heute 16.50 Uhr: Sechs Bundespolizist:innen halten einen dunkelhäutigen jungen Mann fest und nehmen eine ruppige Leibesvisitation vor. Mehr als hundert Menschen gehen teilnahmslos vorbei. Ein alter Mann bleibt stehen und schaut sich das sehr demonstrativ an. Ein Polizist stellt sich vor ihn, will ihm die Sicht versperren und ihn mit unsinnigen Fragen von dem Vorgang ablenken. Der Mann macht klar, dass er seine Rechte kennt und nicht antworten muss und Zeuge von dem Vorgang sein darf. Die Polizei wird weniger ruppig und lässt den farbigen Bürger gehen. Der alte Mann erinnert sich daran, dass die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz im März 2020 zu dem Ergebnis kam: In Deutschland gebe es „starke Indizien für ein ausgeprägtes Racial Profiling“. Die Kommission empfahl eine Studie dazu. Innenminister Seehofer hat das damals strikt abgelehnt. Das sei ja verboten und könne es deswegen gar nicht geben. Das haben SPD und Grüne kritisiert. Er grübelt: Warum geben SPD und Grüne jetzt nicht eine solche Studie in Auftrag? Oder hat er was verpasst?
Die Fachschaft Orientalistik der Ruhr-Uni Bochum wartet aktuell mit einer vielversprechenden Veranstaltungsreihe auf. Mit der Projektwoche „Kritische Zugänge – Arabistik und Islamwissenschaft“, verfolgt sie das Ziel, die Pluralität der „arabisch-islamischen Welt“ einem breiten Publikum zu vermitteln. Dabei soll nicht nur aufgezeigt werden, dass es innerhalb des Islams eine große Vielfalt gibt, sondern auch, dass die „arabisch-islamische Welt“ weit mehr ist als Islam. So beschäftigt sich die Reihe unter anderem mit den Themen Rassismus und Postkolonialismus, Gender und Sexualität.
Intiator*innen aus verschiedenen Bochumer Initiativen laden am 23. September ein zu einer Strategiewerkstatt und ihre Motivation dazu wird sofort im ersten Satz ihrer Einladung deutlich: »Wir, Menschen aus verschiedenen Bewegungen, haben den Kaffee auf! Seit Jahren engagieren wir uns für mehr Klimaschutz, eine Mobilitätswende, bezahlbaren Wohnraum, mehr Beteiligung der Bürger*innen und zahlreiche andere Themen. Viele der globalen Themen, die uns alle bewegen, fordern konkrete Umsetzung auf lokaler Ebene. Doch die Entscheider*innen in dieser Stadt stehen nachhaltig auf der Bremse. Daher ist es aus unserer Sicht Zeit, unsere Strategie zu ändern. Die Stadt bewegt sich nicht, wenn wir sie nicht bewegen und die Frage, der wir uns auf der Konferenz widmen wollen ist, wie wir den nötigen Druck aufbauen, um sie in Bewegung zu setzen.
Die Flüchtlingsrat NRW geht geht in seiner aktuellen Pressemitteilung auf das sogenannte Sachleistungsprinzip für Geflüchtete ein: »Zu den besonders gravierenden und auf eine Abschreckungswirkung zielenden Restriktionen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zählt es, dass der not-wendige Bedarf von Schutzsuchenden in Landesunterkünften mittels Sachleistun-gen gedeckt wird. Der Flüchtlingsrat NRW kritisiert dieses entmündigende Prinzip und fordert bedürfnisgerechte Leistungen für Flüchtlinge.
Der Kinder- und Jugendring informiert über eine Veranstaltung am kommenden Donnerstag: »das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring laden am Donnerstag, 14. September 2023 um 18.00 Uhr herzlich zu einem Zeitzeugengespräch mit Yonat Shlezinger-Shafrir in die Geschäftsstelle des Jugendrings (Engelsburger Straße 168, 44793 Bochum) ein.
>> Am Freitag, 15. September organisiert das Stadtteilmanagement Laer/Mark 51°7 auf der Alten Wittener Straße (Höhe Hausnummer 27) eine nachbarschaftliche Kaffeetafel. Die Aktion wird durchgeführt im Rahmen des „International Parking Day“.
Die Brücke über die Wittener Straße ist abgerissen, die Ausschreibung für die Schaffung der Verbindungsachse zwischen Laer und MARK 51°7 läuft. Für den Umbau der Wittener Straße ist ein Teil der Fördermittel bereits bewilligt, so dass voraussichtlich im kommenden Jahr auch diese Baumaßnahme starten kann. << …
>> mit Kim Posster am 13.09. im Offenen Antifa Café, soziales Zentrum Bochum, Einlass ab 18:30, Beginn ab 19:00Uhr. Wegen der ansteigenden Fallzahlen bitte mit FFP2-Maske.
Das Verhältnis von Männlichkeit, Männern&Feminismus wird so intensiv diskutiert, wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Konzepte wie Profeminismus‘ und die Geschichte der antisexistischen Männerbewegung werden wiederentdeckt und sollen neu belebt werden.
ORLANDO, MEINE POLITISCHE BIOGRAFIE Trailer Deutsch | German [HD]
Wie schon berichtet zeigt das endstation.kino zeigt ab Freitag, den 08.09. zusammen mit dem Bahnhof Langendreer im Rahmen des Queerfilmfestivals kurze und lange Filme aus verschiedenen Ländern.
Am kommenden Freitag, den 08. September 2023 um 20 wird in der galerie januar, Eislebener Straße 9, die Ausstellung „feminist laughter“ eröffnet. In der Pressemitteilung der Galerie heißt es dazu: »Die Künsterin Annemarie Lange (1999, Rotenburg) greift in ihrer Kunst auf Vertrautes zurück und holt es ins Hier und Jetzt. Dabei stellt Sie Fragen von Macht, Raum und Zugehörigkeit. Gleichzeitig laden ihre multimedialen Arbeiten zum Verweilen ein und ermöglichen ein Wiederfinden in sowie Erkennen von anderen Perspektiven. Die Künstlerin ist bei der Eröffnung anwesend.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der Einladung zum Stadtteilspaziergang Bochum-Süd mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf am kommenden Samstag: »Am Samstag, dem 09.09.2023 starten Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf um 10.30 Uhr am Eingang der Erich Kästner-Schule, Markstraße 189 zu einem Stadtteilspaziergang durch den Bochumer Süden.
Die Attac-Regionalgruppe /occupy veranstaltet am kommenden Sonntag, den 10.9. – wie immer ab 16 Uhr in der KoFabrik – ihren nächsten politischen Kaffeeklatsch. Dieses Mal soll es um China gehen und in der Einladung dazu heißt es: »China hat in den letzten Jahren zweifellos an Bedeutung gewonnen, was sich auch darin ausdrückt, dass die Bundesregierung im Juli erstmalig ein außenpolitisches Strategiepapier zu diesem Land verabschiedet hat.
Die Radwende widmet sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung der Infrastruktur auf der Wittener Straße und schreibt dazu: »Die Wittener Straße ist die zentrale und einzig durchgehende Verbindung aus den Stadtteilen Langendreer, Laer und Altenbochum in die Innenstadt. Diese ist bisher für Radfahrer:innen ein Stückwerk. Während in Langendreer ein recht neuer Radweg existiert, wechseln sich ab der Kreuzung Universitätsstraße nicht mehr zeitgemäße Radwege unterschiedlichster Bauart, Fahrverbote fürs Radfahren und vierspurige Fahrspuren, auf die sich viele Radfahrer:innen nicht trauen, ab.
Der Bahnhof Langendreer und das EndstationKino zeigen am kommenden Wochenende Filme, die einen Überblick über aktuelles queeres Filmschaffen bieten. Am Freitag gibt es zunächst um 18 Uhr ein Kurzfilmprogramm „Queer als Risse“. Um 20 Uhr wird „Orlando, meine politische Biografie“ gezeigt. Am Samstag läuft ab 20 Uhr „Captain Faggotron saves the Universe„, ein „zügelloser Fantasy-Film über die Angst vor einem queeren Planeten“.Zum Abschluss des Festivals ist am Sonntag um 20 Uhr „Mutt“ zu sehen: „24 Stunden im Leben eines jungen Transmannes“..
Am Sonntag, dem 10. September um 18.30 Uhr berichten im Fritz Bauer Forum, Feldmark 107 Zeuginnen und Zeugen des brutalen Militärputsches vom 11. September 1973 in Chile über das Er- und Überlebte. Was erlebten sie in den Tagen vorher, was am Tag des Militärputsches, der die Weltöffentlichkeit überraschte? Wie gelangten sie in die Bundesrepublik? Den Gegner:innen der sozialistischen Reformen der Allende-Regierung, die das Wohl der armen Bevölkerung verbessern wollte, war es bis zum Putsch nicht gelungen, eine Mehrheit zu gewinnen. Zwar war Allendes Popularität gesunken, aber er vereinte nach wie vor eine Mehrheit der Stimmen hinter sich.
Am Freitag, 15.09.2023, findet zum 8. Mal der „Internationale Parkingday“ in Bochum statt und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzuwirken. ADFC Bochum, Radwende Bochum, Stadtteilmanagement Laer/Mark 51°7, Urban Radeling und die Umweltgruppe der Melanchthonkirche rufen auf, am Parkingday, »einen Kfz-Stellplatz in ihrem Quartier und Straße in einen lebenswerten Bereich zum Träumen umfunktionieren. Es reicht, einen Tisch und Stühle herauszustellen und sich mit Nachbarn zu treffen. Besonders engagierte Menschen legen einen Teppich aus und singen oder musizieren. Den Ideen sind keine Grenze gesetzt.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten lädt traditionell am zweiten Sonntag im September zu einer Gedenkveranstaltung ein, die an die Opfer des Faschismus erinnert. Treffpunkt ist am Sonntag, den 10. September um 11.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofes Freigrafendamm. Die Kranzniederlegung und Ansprache findet vor dem Denkmal für die ermordeten Widerstandskämpfer:innen am Ehrenrundplatz auf dem Friedhof statt. Hier erfolgte 1947 die Urnenbeisetzung von acht Kämpfern gegen den Faschismus, die hingerichtet wurden oder im KZ umkamen.
Am 1. September 1939 hat die Wehrmacht des faschistisch regierten Deutschlands Polen überfallen und damit den zweiten Weltkrieg angefangen. Der erste September ist für Gewerkschaften und Friedensbewegung ein Gedenktag, an dem daran erinnert wird, dass die arbeitenden Menschen schon Opfer eines Krieges sind, bevor sie auf das Schlachtfeld geführt werden. Das Bochumer Friedensplenum hat gestern eine Demonstration organisiert, die an diesen Tag erinnert.
So, jetzt habe ich eure Aufmerksamkeit! Für viele ist das ein ungewöhnlicher Trigger. Ich bin jetzt 79 Jahre alt. Als Kind habe ich in den Trümmern der Häuser in der Vereinsstr. und der Wattenscheider Straße hier in Bochum gespielt. Als ungefähr 9-Jähriger habe ich am Volksempfänger meiner Oma die letzten Kämpfe der französischen Fremdenlegionäre in Dien Bien Phu gehört. Als ich älter wurde, musste ich Abend für Abend in der Tagesschau startende und Bomben werfende B-52 und von us-amerikanischen Napalm-Bomben brennende Menschen, darunter viele Kinder, sehen.
Im Koalitionsvertrag der Ampelregierung wurde unter anderem festgehalten, dass man sich für bessere Standards in den Asylverfahren der EU-Staaten einsetzen und das Leid und die illegalen gewaltsamen Pull- und Push-Backs an den EU-Außengrenzen beenden wolle. Außerdem sollte die zivile Seenotrettung finanziell unterstützt und eine staatlich organisierte Seenotrettung aufgebaut werden.
Über die Opfer will ich am Antikriegstag reden. Die Bilder der Opfer werden in die hintersten Abteilungen unserer Erinnerung verdrängt, weil sie unerträglich sind. Wo gäbe es sie in den Geschichtsbüchern unserer Kinder? Die Leichenhaufen aus den Gräben des ersten Weltkrieges, die von Granaten zerspaltenen Gesichter von Überlebenden, Körper ohne Beine. „Versehrte“ heißen die im Krieg abgenutzten und verkrüppelten Menschen, „Gefallene“ die Zerstückelten. „Krieg dem Kriege“ nannte Ernst Friedrich vor hundert Jahren sein Buch, eine Bildersammlung des Grauens.
Attac ist Teil des Bündnisses „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen“. Das Bündnis ruft zu weiteren Aktionen rund um den UN-Weltfriedenstag am 21.9. auf. Der Name Weltfriedenstag weist schon daraufhin, dass es außer dem Ukraine Krieg noch viele andere Kriege auf der Welt gibt. Das „Heidelberger Institut für allgemeine Konfliktforschung“ zählt im Jahre 2023 42 bewaffnete Konflikte – 21 Kriege und 21 sog. „limitierte Kriege“.
in allen Ländern der Welt gibt es Menschen, die es aus Gewissensgründen ablehnen, auf Befehl andere Menschen zu töten. In Deutschland ist das Recht darauf im Grundgesetz festgeschrieben, der Artikel 4.3 existiert seit Gründung der Bundesrepublik, als von einer Wiederbewaffnung noch gar keine Rede war. Das Menschenrechtskomitee, ein Expertengremium, dass die Umsetzung des Internationalen Paktes für bürgerliche und politische Rechte1 überwacht, hat das Recht auf Kriegsdienstverweigerung als Ausdruck des im Internationalen Paktes für bürgerliche und politische Rechte definierten Rechtes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit anerkannt. Was ist aber konkret in diesem Krieg in der Ukraine?
ein Feind droht mit der Zerstörung unserer Zivilisation. Nein, er droht nicht damit, er ist dabei, unsere Lebensgrundlagen zu vernichten. Sollten wir nicht alle Anstrengungen unternehmen, ihn aufzuhalten? Jedes Jahr schreitet seine Zerstörungsgewalt weiter voran, die Zahl der Todesopfer steigt. Um ihn aufzuhalten sind 2 % des Bruttosozialprodukts weltweit notwendig. Sollen wir das nicht investieren? Anstelle 2 % für Rüstung auszugeben, lasst uns das Geld für den Umbau unserer Wirtschaft ausgeben. Anstelle Waffen weltweit zu versenden, lasst uns weltweit mit Technologie zur Klimaneutralität helfen.
Der Kinderschutzbund Bochum sucht Ehrenamtliche, die eine Vormundschaft für (ausländische) Kinder und Jugendliche übernehmen möchten und sie auf ihrem Lebensweg unterstützen, ihre Interessen vertreten und regeln. Eine Unterbringung in den eigenen vier Wänden sowie eine finanzielle Unterstützung werden nicht erwartet. Die Ehrenamtlichen werden vom Kinderschutzbund geschult, unterstützt und beraten. Der Kinderschutzbund veranstaltet am Donnerstag, den 7.9.2023 um 18 Uhr und am Samstag, den 16.9.2023 um 12 Uhr für Interessierte eine Informationsveranstaltung im Kinderschutzbund Bochum, Klarastraße 10.
Der Bahnhof Langendreer lädt am Freitag, den 8. September zu einer Lesung ein: »Nach erfolgreichen Autorinnenlesungen in 2022/2023 und dem Book Launch in Köln wird nun die Anthologie „Neue Töchter Afrikas“ in zwei weiteren Städten NRWs vorgestellt. „stimmen afrikas“ veranstaltet in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer eine Lesung mit der britischen Schriftstellerin Yvvette Edwards und ihrer Kurzgeschichte „Sicherheit“ mit anschließendem Gespräch. Die Singer-Songwriterin Mariama Jalloh wird den Abend moderieren und die Schauspielerin Linda Elsner wird die Geschichte von Yvvette Edwards aus „Neue Töchter Afrikas“ vorlesen. Die Schauspielerin und Autorin Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen.
Ein sicheres Gefühl in Clubs und bei Konzerten, Crowd-Daten für die Radwende, Weltretterwürmchen auf dem Teller, bessere Bedingungen für ausländische Fachkräfte, Selbermachen im Kortländer Kiez, ein Ende der Wohnungslosigkeit bis 2030: In der Septemberausgabe des Straßenmagazins geht es um Lösungen.