Archiv für das Jahr: 2021


Dienstag 14.12.21, 10:02 Uhr

Weihnachtswald im Theater Traumbaum

Für Sonntag, den 19.12. um 15.00 Uhr, gibt es beim Theater Traumbaum in der Lothringer Str. 36 c in 44805 Bochum noch Karten für das Familientheaterstück „Weihnachtswald“ für Menschen ab vier Jahren: »Ein sehr dynamisches und trotzdem besinnliches modernes Weihnachtsmärchen, das  anfängt an wie Hänsel und Gretel und an der Krippe in Bethlehem endet.

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Montag 13.12.21, 14:37 Uhr
VVN-BdA in einem Brief an den Oberbürgermeister

Zeche Gibraltar ist ein Gedenkort! 1

3.Mai 1984: Enthüllung einer Tafel zum Gedenken an das KZ Gibraltar

Die Enthüllung des Bochumer Antifa-Portals, nach der die ehemalige Folterstätte Zeche Gibraltar derzeit von einer bekannten Neonazistin betrieben wird, nimmt die VVN-BdA zum Anlass für einen Brief an den Oberbürgermeister: »Das Hauptgebäude der früheren Zeche Gibraltar (Oveneystraße 69) ist ein wichtiger Gedenkort.

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Montag 13.12.21, 14:08 Uhr
Erinnerungen an das Scheitern des Agenda 21 Prozesses

Klimaplan 2035? The same procedure?

Sechs Jahre nach der Pariser Klimakonferenz lädt die Stadt Bochum am Mittwoch, den 15. 12. um 16.30 Uhr zur „Auftaktveranstaltung Klimaplan 2035“ ein: „Mit dem Klimaplan möchten wir gemeinsam mit allen Menschen in der Stadt einen Fahrplan und Maßnahmen entwickeln, wie wir Bochum bis zum Jahr 2035 klimaneutral gestalten können.“ Ältere Umweltaktivist:innen erinnert das ganz stark an das Jahr 1999. Sieben Jahre nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro rief die Stadt damals zu einem Agenda-21-Prozess auf. Von Rio war vor allem das Signal zur Nachhaltigkeit im Ressourcenverbrauch ausgegangen. Aber damals schon war eine zukunftsweisende Klimakonvention beschlossen worden. Sie spielte anfangs eine zentrale Rolle bei den Agenda21-Aktivitäten in Bochum. Dies stieß auf den energischen Widerstand der Verwaltung mit dem Oberbürgermeister an der Spitze. Bo-alternativ schrieb am 26.3. 2000 unter dem Titel „Renitente Agenda Beschlüsse“:

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Sonntag 12.12.21, 20:38 Uhr

Flüchtlingsschutz in der EU?

Am Donnerstag, den 16. 12. um 16.30 Uhr laden die Medizinische Flüchtlingshilfe und Medico International zur nächsten Online-Veranstaltung in der Reihe zum 70. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention ein. Unter dem Titel „Quo Vadis Refugee Protection in the EU – legal obligations and their shortcomings“ diskutieren: Isabel Schayani, TV-Journalistin, die über die Misshandlung von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen berichtet, Marie von Manteuffel, die mit „Ärzte ohne Grenzen“ in Libyen zusammenarbeitet, um Flüchtlinge zu unterstützen, Shirin Tinnesand, Menschenrechtsaktivistin, die die Situation von Flüchtlingen und die Rolle von NGOs auf der griechischen Insel Lesbos beobachtet und Maximilian Pichl, Jurist und Politikwissenschaftler an der Universität Frankfurt/Main. Die Einladung.


Sonntag 12.12.21, 20:22 Uhr
Anarchistische Lebensmittelhilfe:

Regelmäßiges Treffen im Kostnixladen

Die Anarchistische Lebensmittelhilfe trifft sich jetzt regelmäßig am zweiten Sonntag im Monat um 19.30 Uhr im Kostnixladen in der Dorstenerstrasse 37 und schreibt: »Das Treffen ist offen und wir freuen uns über alle Menschen, die mitmachen wollen. Die nächsten Daten des Treffens sind der 09.01.2022, 13.02.2022, 13.03.2022.« Nähere Informationen.


Sonntag 12.12.21, 10:40 Uhr
Planungsausschuss soll Farbe bekennen:

Klimaschutz oder Investoren-Wohl?

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu den im Planungsausschuss anstehenden Entscheidungen zu zwei umstrittenen Bauvorhaben: »Im Planungsausschuss stehen am 14.12.2021 die in der November-Sitzung noch wegen Beratungsbedarfs geschobenen Beschlüsse für die Bauvorhaben „Dietrich-Benking-Straße Ost“ und „Holbeinstr./Kaulbachstr“ nun erneut auf der Tagesordnung. In beiden Bebauungsplanverfahren geht es um den von Investoren geplanten Wohnungsneubau auf der „grünen Wiese“. Gegen beide Bauvorhaben gibt es Proteste aus der Anwohnerschaft. In beiden Verfahren hat sich die angehörte Bezirksvertretung gegen bzw. nur unter strengen Bedingungen für das vorgeschlagene städtebauliche Konzept ausgesprochen.

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Samstag 11.12.21, 19:05 Uhr

Der nette Nachbar im KZ

Der Wattenscheider Journalist und Autor Werner Schmitz schreibt: »In meiner ersten Heimatgeschichte habe ich mich mit meinem prügelnden Nazi-Lehrer Karl Tromm und seiner Nachkriegskarriere beschäftigt. Die zweite handelte vom Zwangslager für Sinti, gegen das 751 besorgte Eppendorfer Bürger beim Oberbürgermeister und dem Regierungspräsidenten protestierten: Sie wollten keine „Zigeuner“ als Nachbarn. Dieser Herzenwunsch wurde ihnen 1943 erfüllt: Die Wattenscheider Sinti wurden nach Auschwitz verschleppt und umgebracht. Hier folgt nun der dritte Teil meiner Eppendorfer NS-Geschichten. Es geht um August Keinhörster aus unserem Nachbarhaus in der Eppendorfer Konradstraße. Ich hatte ihn als netten Kerl in Erinnerung, bis mir meine Mutter erzählte, er sei „bei Adolf im Lager gewesen“, und zwar mit seinem Schäferhund. 

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Samstag 11.12.21, 18:45 Uhr

Eine Bochumer Fehlplanung von überregionalem Interesse 1

Die Stadt Bochum hat für mehr als 300.000 Euro auf der Wittener Straße Richtung Langendreer einen derart untauglichen Fuß- und Radweg bauen lassen, dass im ZDF-Magazin „Drehscheibe“ darüber gestern berichtet wurde. (Im Beitrag ab Minute 18.30.)

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Samstag 11.12.21, 09:17 Uhr

Ver.di fordert PCR-Pool-Testung für Bochumer Kitas

„In den Kitas in Bochum muss nun endlich auch die PCR-Pooltestung wie an den Grundschulen eingeführt werden.“, fordert Pamela Strutz, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di und zuständig für die Kitas der Stadt Bochum. Um die Beschäftigten in Kitas im Kontext der Corona-Pandemie bestmöglich zu schützen, fordert ver.di NRW schon seit Herbst 2020 ein flächendeckendes Testmanagement für Kinder in Kindertageseinrichtungen. „Die Landesregierung hat eine Kostenzusage für die Einführung der Pooltestung gegenüber den Kommunen gemacht. Andere Städte, unter anderem Dortmund, haben schon reagiert und die PCR-Pooltestung erfolgreich in den Kitas implementiert. Angesichts der hohen Infektionszahlen muss auch Bochum nun endlich handeln.“

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Freitag 10.12.21, 15:19 Uhr

Linke fordert, NCIA-Pläne fallen zu lassen 1

Die Antwort, die die Stadtverwaltung in Absprache mit der Bochumer Wirtschaftsentwicklung auf eine Anfrage der Linksfraktion zu der geplanten Ansiedlung der „Nato Communications and Informations Agency“ (NCIA) gibt, interpretiert auch die Linksfraktion so, dass Bochum nicht der bevorzugte Standort für eine Verlegung dieser NATO-Agentur ist. Allerdings gehe aus der Antwort hervor, dass der NATO tatsächlich der ehemalige Parkplatz für Neuwagen der Firma Opel an der Alten Wittener Straße als Fläche angeboten worden sei. Zum Vorgehen der Wirtschaftsentwicklung blieben offene Fragen.

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Freitag 10.12.21, 11:18 Uhr

Nato doch nicht nach Bochum?

Meldungen über die mögliche Ansiedlung einer NATO-Cyberkrieg-Agentur (NCIA) in Bochum haben zahlreiche Friedensbewegte auf den Plan gerufen und zu Protesten veranlasst. Jetzt gibt es erste Hinweise darauf, dass aus der geplanten Ansiedlung nichts wird, wie Felix Oekentorp, Landessprecher des Verbandes Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), schreibt.

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Donnerstag 09.12.21, 12:05 Uhr
Vernissage, jeden Freitag

showroom-kunst

Im showroom-Kunst by guenterscholten & freunde an der Oskar-Hoffmann-Straße 46 beginnt im Januar eine neue Aktion. Jeden Freitag von 16:00 bis 20:00 gibt es eine neue Vernissage mit unterschiedlichen Künstler:innen.

Hier zur Information schon einmal die Termine für Januar:

7. Januar: Linus Ebner

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Donnerstag 09.12.21, 11:03 Uhr
Bochumer RadEntscheid-Initiative

Übergabe der Unterschriftenlisten – Kundgebung vor dem Rathaus am 17.12.

Am Freitag, den 17.12., um 14.00, übergibt eine Delegation der Bochumer RadEntscheid-Initiative mehr als 16.500 Unterschriften, die im Rahmen des Bürgerbegehrens für den Ausbau des Radverkehrs gesammelt wurden, an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Die Übergabe findet nicht-öffentlich im Rathaus statt. Für 13.00 ruft  die Initiative vor dem Rathaus zu einer öffentlichen Kundgebung auf. Sie bildet den Abschluss der Unterschriftenkampagne. Geplant sind Redebeiträge sowie ein musikalischer Beitrag von Musikern der Klimagruppe der Bochumer Symphoniker.

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Donnerstag 09.12.21, 10:25 Uhr

IG Grumme: Klima vor Ort selbst verbessern!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur Entwicklung der Interessengemeinschaft Grumme („IG Grumme): »Als im März 2019 die Bürgerschaft in Grumme erstmals über die anscheinend bereits fertigen Pläne für die Neugestaltung der Grummer Teiche und die dortige Verlegung des EmscherParkRadwegs (EPR) informiert wurde, hat sich spontan die „Interessen-gemeinschaft Grummer Teiche“ gegründet und mit dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung umfassende Information und Beteiligung eingefordert. Und 2020 lenkte die Verwaltung auch bei der EPR-Planung ein: Die Trasse für den EPR von der Lothringentrasse zu den Grummer Teichen wird nicht über einen schmalen Waldweg mit starkem Gefälle, sondern dem Vorschlag der Interessengemeinschaft folgend, über bereits bestehende Wege durch die Flüssesiedlung verlaufen.

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Mittwoch 08.12.21, 12:01 Uhr

Fahrzeugbestand im November ’21 — natürlich wieder gestiegen

… Das zarte Pflänzchen Hoffnung auf Senkung hat sich in CO2 und Blech aufgelöst — Steigerung auf ganzer Linie: 568 Blechkisten mehr als im Oktober.

Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum: In Bochum waren im Oktober insgesamt 261.452 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 568 mehr als im Oktober und 4.886 mehr als im November 2020. Der PKW-Bestand stieg um 519 auf insgesamt 209.826. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3.399 . Außerdem sind 10.979 E-Hybrid-Fahrzeuge in Bochum gemeldet, 36 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Elektrofahrzeuge erhöhte sich im November um 163 auf 3.023. Im November 2020 waren es 1.607.

Links zu den Pressemitteilungen der Stadt vom 01.12.2021 und für 2020 als Zusammenfassung
Und hier die Zusammenfassung in einer tabellarischen Darstellung:

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Dienstag 07.12.21, 21:06 Uhr
Internationale Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Entwicklungszusammenarbeit

Warum ist internationale Kooperation in Entwicklungszusammenarbeit essentiell für zukünftige Herausforderungen?

Die Bochumer Denkfabrik youngperspectives.ruhr e.V. lädt für den 16. Dezember um 19 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Think&Drink“ zu einem Austausch zum Thema Entwicklungszusammenarbeit ein. In der Einladung heißt es:

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Dienstag 07.12.21, 13:46 Uhr

Film: Sopiro heißt Sehnsucht

Am Freitag, den 10.12. ist Tag der Menschenrechte. Das atelier automatique, Rottstraße 14 zeigt um 19 Uhr den Film „Sopiro heißt Sehnsucht“ und schreibt: »In über 70 Staaten weltweit werden Menschen aufgrund ihrer marginalisierten Sexualität und/oder geschlechtlichen Identität strafrechtlich verfolgt. Ihnen drohen Geldbußen, körperliche Züchtigung, „Konversionsbehandlungen“, mehrjährige oder sogar lebenslange Haftstrafen, Folter und in 11 Staaten sogar die Todesstrafe. Im Jahr 2019 kamen 85% der Personen, die in Deutschland Asyl suchten, aus Ländern mit solchen Strafgesetzen. Nach ihrer Ankunft in Europa sind queere und trans Flüchtende mit queerfeindlichen und rassistischen Ausschlüssen, einem heteronormativen Asylsystem und monatelangen Aufenthalten in Sammelunterkünften konfrontiert.

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Dienstag 07.12.21, 09:48 Uhr
Rausgeworfener Hammerskin soll Entschädigung bekommen

„Das Grundgesetz ist beim Arbeitsgericht Bochum nicht in guten Händen“ 1

Im Juli dieses Jahres berichtete RechercheBo über Hammerskins in und bei der Stadt Bochum. Zwei Hammerskins, die bei der Stadt beschäftigt waren, wurde fristlos entlassen und klagten dagegen vor dem Arbeitsgericht. Die Kündigung wurde vom Gericht akzeptiert, die Stadt soll allerdings eine Abfindung zahlen. Die Bochumer WAZ schreibt: »Das Gericht sah die Kündigung zwar als „nicht sozial gerechtfertigt“ an, da die Mitgliedschaft des Klägers bei den sog. Hammerskins „keine betrieblichen Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis“ gehabt habe. Trotzdem löste das Gericht das Arbeitsverhältnis auf, weil „eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht zu erwarten war“. Allerdings verurteilte die Kammer die Stadt zur Zahlung einer Abfindung.« Dieses Skandalurteil kommentiert der ehemalige Bochumer Amtsrichter Dr. Ralf Feldmann:

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Dienstag 07.12.21, 09:04 Uhr

Nein zur NATO in Bochum und anderswo

Die Linke NRW hat auf ihrem Parteitag am Wochenende beschlossen: »Die NATO plant, ihre Zentrale für Cyberkriege auf dem ehemaligen Opel-Gelände in Bochum anzusiedeln. Die „Communications and Information Agency“, kurz NCIA, spielt eine zentrale Rolle bei der vernetzten Kriegsführung, bei Einsätzen von Killerdrohnen und Cyberangriffen. Neben Land, Luft, See und Weltall gilt der Cyberspace für die NATO schon seit einigen Jahren als fünfter Operationsraum. Cyberattacken können sogar den NATO-Bündnisfall auslösen. Auch für die Bundeswehr geht es bei „Cybersicherheit“ längst nicht mehr nur um „Verteidigung“, sondern ganz konkret auch um den Aufbau von Offensivkapazitäten. Die Entwicklung und Durchführung Offensiver Militärischer Cyber-Operationen (OMCO) entzieht sich der demokratischen Kontrolle, löst neue Rüstungswettläufe aus und gefährdet die globale Sicherheit.

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Montag 06.12.21, 15:13 Uhr
Veranstaltung der Schwarzen Ruhr-Uni

Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat

Aus Anlass der aktuellen Corona-Krise führt die Schwarze Ruhr-Uni am kommenden Samstag eine Veranstaltung mit folgender Ankündigung durch: »Bei der Pandemie, Klimawandel oder auch der Pflegekrise zeigt sich, dass staatslinke Ansätze gescheitert sind. Anarchist*innen haben die Unmöglichkeit, grundsätzliche Probleme über den Staat zu lösen, schon lange vorhergesagt. Für alle, die Jetzt und für die Zukunft nach Alternativen suchen, möchten wir mit unserem Vortrag einen Ausgangspunkt bieten:

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Montag 06.12.21, 13:10 Uhr
Volksinitiative "Gesunde Krankenhäuser" und Ärztekammer Westfalen-Lippe fordern

Keine Schließung der Kinder- und Jugendpsychiatrie Bochum-Linden

Die Volksinitiative „Gesunde Krankenhäuser in NRW – für ALLE“ will mit ihrer Kampagne die Entwicklung im Gesundheitswesens zu immer mehr Kostenoptimierung und Privatisierung aufhalten. Die aktive Bochumer Gruppe dieser Kampagne sieht in der geplanten Schließung des Kinder- und Jugendpsychiatrie durch den Helios-Konzern einen Beleg für die Aushöhlung der Gesundheitsversorgung. In der Pressemitteilung des Bochumer Komitees heißt es: »Das Bochumer Komitee der Volksinitiative „Gesunde Krankenhäuser in NRW – für Alle!“ kritisiert die Argumentation von Politik und Verwaltung im Zusammenhang mit der Ankündigung des Helios-Konzerns, die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum-Linden zu schließen.

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Montag 06.12.21, 09:07 Uhr

Starke Frauen im Kino Endstation

Ankündigung von endstation.kino zum Programm in dieser Woche: »Adam erzählt eine berührende Geschichte aus dem heutigen Casablanca über die große Solidarität zweier Frauen und die sinnliche Kunst des Backens, kraftvoll verfilmt von Maryam Touzani, der neuen weiblichen Stimme des marokkanischen Kinos.

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Sonntag 05.12.21, 18:10 Uhr
Beitrag des Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen am 4. 12. 21 auf der Demonstration gegen das geplante Versammlungsgesetz

„Wir werden weiterhin laut auf die Straße gehen“

Liebe Alle*,
ich stehe hier stellvertretend für den Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen Bochum. Ich bin so froh, dass in Bochum ein weiteres mal ein so wichtiger Protest gegen das Versammlungsgesetz stattfindet. Wir kämpfen alle seit Monaten gegen das Gesetz und jedes Mal stelle ich mir die Frage: Wovor hat die Landesregierung eigentlich Angst? Und ich glaube, wir alle kennen die Antwort!

Das baldige Gesetz stellt eine massive Gefahr für die linke Zivilgesellschaft und linke Strukturen dar, die keine Lust auf Faschist*innen und Rassist*innen haben, die gegen die Klimakrise und die soziale Ungleichheit in diesem Land kämpfen. Und diese Gefahr und Kriminalisierung seitens der FDP und CDU setzt an unterschiedlichen Stellen statt und ich möchte auf drei Bereiche eingehen:

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Samstag 04.12.21, 21:33 Uhr

Update: Redebeitrag des Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen

Wir lassen uns unseren Protest nicht verbieten

Um 12.30 Uhr startete heute eine Demonstration gegen das geplante neue Versammlungsgesetz von CDU und FDP in NRW. Wie viele Teilnehmende die Polizei gezählt hat, ist nicht bekannt. Die Organisator:innen nannten die Zahl 300. In den Redebeiträgen wurde deutlich gemacht, dass das geplante Gesetz ganz eindeutig darauf zielt, erfolgreiche Proteste – wie gegen den Braunkohleabbau – zu kriminalisieren. Die Demonstration machte optimistisch, dass viele Gruppen und Initiativen sich nicht von diesem Einschüchterungsversuch beeindrucken lassen. Für sie gilt das Motto der Demonstration: „You`ll never hold us back! Wir lassen uns unseren Protest nicht verbieten.“

Die Vertreterin des Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen erläuterte, dass das geplante Gesetz eindeutig linken Protest kriminalisieren bzw. Angst vor Repressionen erzeugen soll. Die Rede im Wortlaut: „Wir werden weiterhin laut auf die Straße gehen“


Samstag 04.12.21, 20:30 Uhr

Illegal

Um 12 Uhr fuhr heute die Polizei vor dem Hauptbahnhof eine Überwachungskamera aus, um die Demonstration gegen das geplante neue Demonstrationsgesetz in Bochum zu filmen. Daraufhin angesprochen, dass diese Maßnahme zur Zeit noch illegal sei und erst das geplante Versammlungsgesetz solche Einschüchterungsmaßnahmen durch die Polizei erlauben würde, kam die völlig überzeugende Erklärung: Man habe nur mal durchzählen wollen, wie viele Menschen teilnehmen.


Samstag 04.12.21, 20:04 Uhr

Polizei: harmlos

Um 11 Uhr versammelten sich heute 31 Menschen und vier Hunde vor dem Rathaus, um gemeinsam gegen die Coronamaßnahmen zu protestieren. Die Polizei tat so, als ob sie von dem öffentlich angekündigtem Treffen und dem anschließenden „Spaziergang“ mit den gezielten Verstößen gegen die Corona-Auflagen nichts wüsste.


Freitag 03.12.21, 17:44 Uhr

Adventsradeln zur Halde Pluto

Der ADFC Bochum lädt am Sonntag, 12. Dezember, zu einer gemütlichen Adventsradtour ein. Treffpunkt ist um 13:30 Uhr an der Glocke am  Bochumer Rathaus, Willy-Brandt-Platz. Die familienfreundliche Tour führt zur Halde Pluto in Wanne mit guter Aussicht über die Region. Die Gesamtstrecke ist etwa 25 Kilometer lang.

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Donnerstag 02.12.21, 15:20 Uhr
In einer Presseinformation vom 02.12.2021 fordert die Linksfraktion Bochum

Soziale Verbesserungen für „Gerthe-West“

Die Hälfte aller Menschen in Bochum fällt in die Einkommensgrenzen für öffentlich geförderte Wohnungen. Die Linksfraktion beantragt für das Neubaugebiet Gerthe-West daher eine Erhöhung der Sozialbindungsquote auf 50 Prozent und die Vermarktung der städtischen Flächen nach dem Erbbaurecht.

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Donnerstag 02.12.21, 13:13 Uhr

Leiser Protest gegen Demo der Querdenker 234

Gegen eine Demo der Querdenker (QD) am Samstag, 27.11.2021 gab es einmal wieder einen leisen Gegenprotest.

Wie unreflektiert die Querdenker denken zeigte sich in der Reaktion einer Querdenkerin auf das gezeigte Banner: „Ich bin Krankenschwester – das ist alles Lüge!“

Vielleicht finden sich ja bei der nächsten Demo der QD mehrere solcher Gegenproteste, damit klar wird, dass die QD nicht unbeobachtet und unkommentiert durch Bochum ziehen können um ihre kruden Ideen, Lügen und Behauptungen zu verbreiten.


Mittwoch 01.12.21, 13:12 Uhr
Gerther Initiativen brauchen Unterstützung

Ohne Druck keine echte Bürgerbeteiligung

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der gemeinsamen Sitzung der BV Bochum Nord, des Ausschusses für Planung und Grundstücke sowie des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa am 02.12.2021: »Die Bürgerinitiativen „Gerthe West – So nicht!“ und das „Kohlengräberland e.V.“ wollen vor der gemeinsamen Sitzung der BV Bochum Nord, des Planungsausschusses sowie des Strukturentwicklungsausschusses am 02.12.2021 ab 13 Uhr am Eingang der Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle nochmals darauf hinweisen, dass die mit der Entwicklung des Baugebietes „Gerthe-West“ entstehende Verkehrssituation nicht ohne die durch die weiteren Ansiedlungen von Ecosoil, der Klinikküche und der Pflegeschule entstehenden Verkehre beurteilt werden darf. mehr…


Mittwoch 01.12.21, 09:56 Uhr

Recherche Bo: „Neonazistin betreibt Eventlocation in ehemaliger SA Kaserne ‚Zeche Gibraltar'“ 1

Zeche Gibraltar

Recherche Bo berichtet auf dem Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum, dass eine Neonazistin seit April 2021 am Kemnader See eine Eventlocation unter dem Namen „Haus am See“ betreibe. Recherche Bo: „Diese befindet sich im Gebäude der ehemaligen Zeche Gibraltar an der Oveneystraße 69 in Bochum. Dabei handelt es um einen für Bochum geschichtsträchtigen Ort. Kurz nach der Machtübernahme der Nazis im Jahr 1933 entstand dort eine Kaserne der SA und damit auch ein „wildes KZ“. Gewerkschafter:innen, Sozialdemokrat:innen, Kommunist:innen und politisch andersdenkende Menschen aus Bochum wurden dorthin verschleppt, gefangen gehalten und gefoltert.

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Mittwoch 01.12.21, 09:12 Uhr
Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2021:

Demonstration: Asyl ist Menschenrecht

Die Omas gegen Rechts Bochum & West wollen nicht länger zuschauen und rufen zu einer Kundgebung auf am Internationalen Tag der Menschenrechte am Freitag, den 10. 12. um 12.00 Uhr vor dem Bochumer Rathaus, um gegen die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der EU zu protestieren: »Was derzeit mit geflüchteten Menschen an den EU-Außengrenzen passiert, verstößt tausendfach gegen geltende Menschenrechte und gegen die Menschlichkeit.

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Mittwoch 01.12.21, 08:56 Uhr

bodo im Dezember

Die bodo-Redaktion beschreibt den Inhalt ihrer Dezember-Ausgabe: »Thomas Wachsmann ist Weihnachtsmann von Beruf Silke Schönfeld macht Videokunst zwischen Dokumentation und Fiktion Heinz Nöllenheidt ist Forstamtsleiter a.D. und versucht eine Ehrenrettung des Borkenkäfers Hayri Nargili ist Philosoph und Kioskbetreiber Franz und Dennis sind jetzt festangestellte bodo-Stadtführer. Die neue bodo erscheint am Mittwoch, 1. Dezember. 

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