Norbert Hermann von Bochum-Prekaer erklärt: »Am 24. Februar hat die Verwaltung die Zahlen zum „Bildungs- und Teilhabepaket“ (BuT-Paket)mitgeteilt, wie sie im Jahresbericht des Jugendamtes 2019 wohl im Sommer veröffentlicht werden. Wer den Artikel aus der WAZ vom 21.10.2019 im Kopf hat („Nur jede zweite berechtigte Bochumer bekommt Bildungsgeld“ (1) ) denkt: „Whow, cool, – 62%!“ Genauer hingeschaut steht im WAZ-Artikel aber „fast 60 Prozent“. Da ist eine Steigerung auf 63,62 +% nach den Verbesserungen des Gesetzes im August 2019 doch ziemlich kläglich. Das ist gefährlich. Armut, Abstiegsangst, Bildungsnotstand und Bildungsapartheid bilden das Terrain für ein Erstarken rechter Strukturen. Energischer Einsatz ist von Nöten, auch eine Abfederung über zusätzliche kommunale Gelder und/oder einen Hilfeverein. mehr…
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu der von der Bürgerinitiative „Hinter der Kiste“ in Linden geplanten Informationsveranstaltung, mit der vor Ort über eine dort auf einer Freifläche beabsichtigte Bebauung informiert werden soll: »Die erst in diesem Jahr gegründete Bürgerinitiative Hinter der Kiste in Linden hat für Dienstag, 03.03.2020 um 19.00 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in Gabys Café Ãm Augusta-Seniorenheim am Kesterkamp 20 in Bochum-Linden eingeladen. Die Initiative will die Bürgerschaft vor Ort über die Bauabsichten der Ratinger Firma Wilma Immobilien GmbH auf der dortigen Freifläche informieren. mehr…
Der ADFC schreibt: »Die im Verkehrsunfallbericht der Polizei vorgestellten Zahlen sind alarmierend: 243 verunglückte Rad- und Pedelecfahrer 2019 in Bochum sind zuviel! Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 10,5 %, bereits von 2017 auf 2018 war die Unfallquote in diesem Bereich schon um 32 % gestiegen. Der ADFC Bochum ist erschüttert, dass bei insgesamt abnehmenden Unfallzahlen besonders Fahrradfahrer einer zunehmenden Gefährdung ausgesetzt sind. Er vermisst eine differenzierte Analyse der steigenden Unfallzahlen, um gegensteuern zu können. Hier ausschließlich mit zunehmenden Nutzerzahlen zu argumentieren ist zu kurz gegriffen. In Dortmund und Duisburg beispielsweise gingen die Zahlen der Verunglückten Radfahrer 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. mehr…
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte etliche Klagen eingereicht, weil in sehr vielen Städten der Stickstoffdioxidanteil (NO2) die zulässige Höchstgrenze von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) im Jahresmittel überschreitet. Einige Städte mussten daraufhin Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auf bestimmten Strecken erlassen. Auch Bochum war von der DHU verklagt worden. Am Freitag, den 28. Februar konnte die Stadtspitze jetzt verkünden: „Kein Dieselfahrverbot in Bochum!“ Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Klagen der DUH gegen Bochum und sechs weitere Städte in NRW mit Vergleichen beenden können. Der Vergleich von DUH mit Bochum und der Landesregierung beinhaltet eine 12-seitige Anlage, in der sich die Stadt Bochum zu einer Reihe von Maßnahmen – vorwiegend im Verkehrsbereich verpflichtet, damit zukünftig die Grenzwerte unterschritten werden. Eine weitere Anlage schreibt die Standorte der Messstationen fest. mehr…