Der Kinder- und Jugendring, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, das Stadtarchiv Bochum und das Kommunale Integrationszentrum laden am Montag, den 8. Juli um 18.00 Uhr herzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Gedenkort „Saure Wiese“ in die Geschäftsstelle des Jugendrings, Engelsburger Straße 168 ein: «Von 1942 bis 1945 befand sich auf der heutigen Grünfläche „Saure Wiese“ ein Zwangsarbeiterlager des Rüstungskonzerns Bochumer Verein. Im Lager waren unter erbärmlichen Bedingungen bis zu 1.000 Zwangsarbeiter aus der Ukraine, aus Russland und aus anderen Ländern untergebracht. An das Zwangsarbeiterlager erinnert seit 2012 die Installation „Laute Stille“ des Bochumer Künstlers Marcus Kiel. mehr…
Am Sonntag, den 7. 7. um 14.00 Uhr lädt die Volkshochschule zu einem Stadtrundgang ein zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum“: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht und in über 150 oft KZ-ähnlichen Lagern eingesperrt. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? mehr…
Unter dem Motto „Gemeinsam, nachhaltig, vernetzt“ lädt das MehrWert-Projekt der Verbraucherzentrale NRW zusammen mit Botopia für Samstag, 6. Juli, von 10.30 bis 15 Uhr zur „Regionalen MitWirkstatt“ bei Botopia, Griesenbruchstraße 9 ein: »Im Mittelpunkt stehen die Chancen und Möglichkeiten der strategischen Vernetzung im Nachhaltigkeitsbereich. Ehrenamtliche Gruppen und Initiativen, die für Klimaschutz und Nachhaltigkeit etwas bewegen wollen, stehen häufig vor ähnlichen Herausforderungen. Kooperationen ermöglichen es, Wissen und andere Ressourcen zu teilen und sichtbarer zu werden. Doch wie können sich nachhaltig Engagierte wirkungsvoll vernetzen? Maike Majewski, unter anderem Gründerin von Transition Town Berlin-Pankow, berichtet in einer offenen Runde am Vormittag über ihre Erfahrungen mehr…
Fridays For Future schreibt: »Diesen Freitag, 28.06.2019, startet um 17 Uhr am Hauptbahnhof unsere kurze Demo. Wir beschallen die Stadt auf unserem Weg bis zum Westpark, wo wir uns nach der Versammlung gemeinsam über Klimakipppunkte austauschen können (und wie es uns dabei geht). Von denen haben wir möglicherweise zwei überschritten – deutlich früher als erwartet. Das sind keine schönen Aussichten. Um wieder für positive Stimmung zu sorgen, können gerne alle Instrumente und natürlich ihre Stimme mitbringen! Abends werden wir dann im Raum Eins am Kurt-Schumacher-Platz nicht nur das erfolgreiche vergangene Wochenende der Klimagerechtigkeit feiern, denn wie schon Emma Goldman sagte: „Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!“«
Am Freitag, dem 5. 7. von 17 – 20.00 Uhr laden der Bahnhof Langendreer und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zum „Salon: Orte der Solidarität #6“ Das Thema dieses Mal „Kann man antirassistische Solidarität lernen?“ »Bildungsarbeit gilt als ein Schlüssel, wenn es um Handlungsmöglichkeiten gegen rechte Einstellungen und Rassismus geht. Aber wie wird aus dem Lernen aktives Handeln? Und kann man eine solidarische Haltung eigentlich erlernen? Gemeinsam mit den eingeladenen Referent*innen diskutieren wir, welche Wirkung und Reichweite machtkritische und emanzipatorische Ansätze politischer Bildung haben können und wo die Grenzen liegen. Inputgeber: Kai Venohr (DGB Bildungswerk Hattingen). Wie immer in Salon-Atmosphäre mit Snacks & Getränken.«
Die Bochumer Grünen wollen die Verkehrswende entschieden vorantreiben und schreiben: »Um die Mobilität aller Menschen zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, muss der Autoverkehr zur Randerscheinung werden. „In Bochum bewegt sich schon einiges, aber es ist noch deutlich Luft nach oben. Damit der Umweltverbund gestärkt wird, müssen Alternativen zum Autoverkehr bevorteilt werden. Wir fordern daher für sämtliche zweispurigen Straßen in Bochum die Einführung einer Umweltspur“, sagt Sonja Lohf, Mitglied des Kreisvorstandes der Bochumer Grünen. mehr…
Am Montag, den 1. Juli um 19 Uhr lädt der Rosa-Luxemburg-Club Bochum in Kooperation mit dem Proyecto Tamara Bunke im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung zum Thema „Kuba 60 Jahre nach der Revolution – Errungenschaften und Herausforderungen“ ein: »Nach einer Phase der Annäherung zwischen den USA und Kuba während der Präsidentschaft Obamas setzt die USA unter Trump wieder auf die Rhetorik und politischen Mittel des Kalten Krieges. Mit dem alten Anspruch der Kontrolle über den Kontinent hat er offen angekündigt, nach Venezuela auch Kuba und Nicaragua zu „befreien“. Was die Offensive der USA im Verbund mit den rechten Regierungen in Lateinamerika gegen die verbliebenen Linksregierungen für Kuba und linke Perspektiven in der Region bedeutet, darüber wird zu sprechen sein. mehr…
„Als nur kleinen Schritt in die richtige Richtung“ bewertet die Bochumer Linksfraktion die Bereitschaft der Stadt Bochum, jetzt doch eine eigene kommunale Beschäftigungsgesellschaft zu gründen. In einer Erklärung heißt es: »Um Menschen in dauerhafte, unbefristete und gute Arbeit mit fairen Löhnen zu bringen, fordert Die Linke deutliche Nachbesserungen am Konzept. „SPD und Grüne haben wertvolle Zeit verstreichen lassen“, sagt Benny Krutschinna, Bochumer Ratsmitglied der Linken. „Erst ist ein Prüfauftrag ein Jahr lang liegen geblieben, dann hat die Koalition hat im vergangenen November gegen unsere Stimmen beschlossen, keine eigene Gesellschaft zu gründen. Es ist gut, diesen Fehler nun zu korrigieren. Aber was die Stadt jetzt plant, reicht trotzdem nicht aus.“ mehr…
Die Humanitäre Cubahilfe lädt am 2.7. um 19.30 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie, Westring 26c zu einer Veranstaltung mit Volker Hermsdorf ein, der über sein letztes Buch „Fidel Castro“ sprechen wird: »Fidel Castro hat sein Land und die Welt verändert. Er verzichtete auf eine Karriere als Jurist, entschied sich für den Guerillakrieg und stürzte mit seiner Rebellenarmee 1958/1959 den korrupten Diktator Fulgencio Batista. Als die CIA 1961 eine Invasion organisierte, erklärte er die Kubanische Revolution zu einer sozialistischen. Auf der Weltbühne wurde er zur Stimme der nicht paktgebundenen Länder, unterstützte auch militärisch den Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika und entsandte Pädagogen und Mediziner in die entlegensten Teile der Welt. Unverändert aktuell bleibt seine Vision einer gerechteren Gesellschaft für Millionen Menschen im globalen Süden. mehr…
Am Mittwoch, den 3. Juli findet um 19 Uhr im botopia, Griesenbruchstr.9 das nächste Treffen des Radwende-Bündnisses statt. in der Einladung heißt es: Unsere erste gemeinsame öffentliche Aktion – die Raddemo am 15.Juni – hat viel positives Feedback erhalten. Gleichzeitig diskutieren die Ratsfraktionen nach der Verabschiedung des Leitbildes Mobilität und des Klimanotstands, was daraus praktisch für eine Verkehrswende folgen sollte. Bundesweit gibt es parallel unzählige Initiativen, die sich für lokal für besseren Radverkehr einsetzen. Radwende Bochum kommt also zum genau richtigen Zeitpunkt. mehr…
Am Dienstag, den 02.07., um 19 Uhr ist im endstation.kino in der Reihe Reality Bites der Produzent Martin Roelly zu Gast im anschließenden Filmgespräch mit Studierenden der Ruhr Uni Bochum und der FH Dortmund.Der Film A Woman Captured (Eine gefangene Frau) handelt von Marisch, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie diente – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere; und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen. Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen.“ Der Film folgt Marischs heroischem Weg zurück in die Freiheit.
Was kann ein materialistischer Feminismus leisten? Das Frauen*LesbenReferat und die Linke Liste an der Ruhr-Uni laden am Dienstag, den 2. 7. um 18 Uhr im Hörsaal GB 20 an der Ruhr-Uni zu einem Vortrag und Diskussion mit Koschka Linkerhand ein: »In einer Gesellschaft, in der sowohl Geschlecht als auch Arbeit immer flexibilisierter erscheinen und die Ungleichzeitigkeiten im Frauenbild augenfällig sind, hat der queere Feminismus der Vielfalt Konjunktur. Aber es bleibt ein Unbehagen: Können wir davon ausgehen, dass ein Feminismus, der fast ausschließlich mit Differenzen hantiert und sich an geschlechtlichen und sexuellen Identitäten abarbeitet, realpolitisch handlungsfähig ist? Fehlt hier nicht die Vermittlung der Vielfalt mit feministisch-materialistischer Gesellschaftstheorie, die historisch gewachsene und strukturelle Benachteiligungen erfassen kann? mehr…
Als Mitgliedszentrum der Bundesarbeitsgemeinschaft psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer BAfF unterstützt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) anlässlich des Internationalen Tags zur Unterstützung von Folterüberlebenden am 26. Juni die Forderung der BAfF an die Bundesregierung, mehr für die Rechte von Folterüberlebenden zu tun und schreibt: » Folterüberlebende sind besonders Schutzbedürftige, die neben einem sicheren Aufenthalt auch die Möglichkeit einer Rehabilitation und Dokumentation der Folterfolgen suchen. Das Istanbul Protokoll als Dokumentationsstandard ermöglicht die Generierung gerichtsfester Beweise über physische und psychologische Folgen der Folter. mehr…
Für Studierende ist es eine Selbstverständlichkeit, jetzt kommt es auch für Azubis: ein vergünstigtes Ticket für Bus und Bahn. Doch für viele der 7.300 Auszubildenden in Bochum dürfte die Monatskarte, die ab August zu haben ist, zu teuer sein. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus. „Das Ticket kostet 62 Euro für einen Verkehrsverbund und 82 Euro für ganz NRW. Mancher Berufsstarter muss da schon genau rechnen, ob er sich das leisten kann“, sagt der Gewerkschaftssekretär der NGG Ruhrgebiet, Adnan Kandemir. mehr…
Attac schreibt: »Wie kommen wir von einem Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle? Wem diese Frage auf den Nägeln brennt, findet bei der Sommerakademie von Attac Deutschland viele Gelegenheiten zu lernen und zu diskutieren. In diesem Jahr schlägt die zentrale Bildungsveranstaltung des globalisierungskritischen Netzwerkes mitten im Ruhrgebiet ihre Zelte auf: vom 31. Juli bis 4. August in der Erich-Kästner-Gesamtschule in Bochum. mehr…
Die Web-Domain „bo-alternativ.de“ wurde vor ziemlich genau 20 Jahren angemeldet. Vor zehn Jahren wurde der Web-Auftritt zum letzten Mal grundlegend überarbeitet. Das Datenbank-Programm, mit dem bo-alternativ.de bisher lief, ist mittlerweile erheblich veraltet und wird von unserem Provider nicht länger unterstützt. Eine technische Überarbeitung war damit zwingend erforderlich. Der Nachrichten-Überblick, die Linkliste und die Terminübersicht funktionieren inzwischen im neuen System und bo-alternativ.de ist wieder online. Etliche Feinheiten müssen in den nächsten Tagen noch nachjustiert werden. Wir bitten um etwas Geduld. Wir freuen uns über Anregungen und Mitteilungen über Fehler. Ein Rückblick auf 20 Jahre bo-alternativ.de:
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Die Linke NRW schreibt: »Laut Informationen des Magazins „Spiegel“ hat das US-Verteidigungsministerium seit dem Jahr 2008 Drittmittel im Wert von 21,7 Millionen US-Dollar (knapp 20 Millionen Euro) an deutsche Universitäten überwiesen. Mit der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen haben auch zwei nordrhein-westfälische Universitäten knapp 2 Millionen US-Dollar (1,8 Millionen Euro) erhalten. Igor Gvozden, hochschulpolitischer Sprecher der Linken in NRW, äußert seine Bedenken: „Es ist unfassbar, dass an NRW-Unis für das US-Pentagon geforscht wird. Nicht erst seit Donald Trump Präsident ist, sind die USA an vielen Kriegen und Konflikten beteiligt. Unsere Universitäten sollten hierbei nicht zu Helfern werden – wir brauchen Forschung für Frieden und Demokratie und nicht für Krieg oder Spionage!“ mehr…
Die NaturFreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 27. 6. um 19:30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 ein zum Thema „Müll machen kann jeder, Müll vermeiden auch – Und es ist einfacher als man befürchtet.„: »Von der Dusche über das Einkaufen, das Feiern und Schenken, Pendeln und Heizen, Speisen und Reisen bis zur Hausbank und dem Hausputz, routiniert machen wir Müll. Dabei ist es ein Leichtes, genauso routiniert weniger oder gar keinen Müll zu machen. mehr…
„Der zurzeit vor Gericht stehende Veranstaltungsmanager Sascha Hellen ist ein typisches Kind der Geltungssucht und Gier nach Prominenz bestimmter Teile der Bochumer Kommunalpolitik“, schreibt die Soziale Liste und weiter: „Ohne die Sponsorengelder und Zuschüsse in Millionenhöhe hätte Hellen nie seine Veranstaltungsformate durchführen können. Aber allzu gerne sonnten sich viele der Spitzen der Kommunalpolitik in den Scheinwerfern um das Promi-Schaulaufen. Allein die Stadtwerke Bochum zahlten 1,44 Mio. € an Hellens-Firma. Darunter 95.000 € Vorauszahlung für das „gescheiterte Projekt“ Paul McCartney-Veranstaltung, 50.000 € für „die Entwicklung neuer Veranstaltungsformate“, 60.000 € für einen Verein „Prinzip Hoffnung“, 370.000 € für den Steiger Award und Herausforderung Zukunft und 854.799 € für die Atriumtalk-Veranstaltungen.
Das Offene Antifa-Café lädt am Mittwoch den, 26. Juni um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Veranstaltung über die Geschichte und das Verbot von indymedia und damit über Presse- und Meinungsäußerungsfreiheit in Deutschland ein: »Wer von Rezo und AKK redet, sollte von Thomas de Maizière und linksunten.indymedia nicht schweigen. Kurz nach den Protesten während des G20-Gipfels in Hamburg verbot das Bundesinnenministerium unter Leitung von Thomas de Maizière mit Verfügung vom 14. August 2017 die linke Internet-Zeitung linksunten.indymedia. Das Verbot wurde rund zehn Tage später – begleitet von mehreren Haussuchungen in Freiburg – bekannt gemacht. Aus Anlass des bevorstehenden Jahrestages haben wir den Journalisten Peter Nowak, die Chefredakteurin / presserechtlich Verantwortliche von labournet.de, Mag Wompel und den/die PolitikwissenschaftlerIn Detlef Georgia Schulze eingeladen. mehr…
Die „Biennalemacherinnen“ schreiben: Das 2. Festival der Freien Kulturszene Bochum hat zehn Tage lang eine ganze Stadt belebt. Wenn heute Abend in Bochum die 2. bobiennale zu Ende geht, hat die Stadt zehn Tage lang die Präsentation von künstlerischer Vielfalt erlebt und in Überraschungen, Freundlichkeit und Miteinander geschwelgt, wie es seinesgleichen sucht. Künstlerinnen, Musikerinnen, Performerinnen, Galerien, Theater und Kulturschaffende haben für dieses ungewöhnliche Festival ihre Ressourcen gebündelt und mehr als 300 Veranstaltungen an 80 Orten ermöglicht. Dabei konnten viele Besucherinnen ihre Stadt noch einmal ganz neu entdecken – auch jenseits der Innenstadt. Veranstaltungsorte wie die Bakery in Weitmar-Bärendorf (eine alte Zwiebackbäckerei), das Q1 in Stahlhausen, das zur temporären Galerie umgewandelte Traditionslokal Uhle oder die Halle 205 – freiRaum für Kunst und Kultur (der ehemalige Pferdestall der Brauerei Müser) haben viel Überraschendes bereit gehalten.
Ver.di lädt zu einer Vertrauensleute-Werkstatt am Mittwoch, den 26. Juni um 17.00 Uhr in der ver.di Geschäftsstelle, Universitätsstraße 76 ein zum Thema „Wie gehen wir mit Rechtspopulisten, Rechtsnationalen (z.B. AfD) in Betrieb und Verwaltung um?“: Wie reagieren wir auf rechtes Gedankengut, rassistische Äußerungen, Fremdenfeindlichkeit von Gewerkschaftsmitgliedern und Kolleg*innen, das unseren Gewerkschaftsgrundwerten entgegensteht? mehr…
Die Linken in Bochum haben auf ihrer Mitgliederversammlung erste Weichen für die kommenden Kommunalwahlen gestellt und einstimmig beschlossen, mit einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten anzutreten. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken:„Wir wollen den Wählerinnen und Wählern eine soziale Alternative zur rot-grünen Politik des ‚Weiter so‘ anbieten und haben uns daher entschieden, mit einem eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl anzutreten. Auch das beste Marketing täuscht nicht über die Politik der Sozialkürzungen der bisherigen Ratsmehrheit unter Oberbürgermeister Eiskirch hinweg. Die Bilanz in Sachen des Neubaus von bezahlbarem Wohnraum oder der Weiterentwicklung zu einem fahrradfreundlichen und ökologischen Bochum ist ernüchternd. Wir treten an, um diesen Stillstand zu beenden. Wer ein sozial-gerechtes Bochum will, ist bei den Linken gut aufgehoben.“ mehr…
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zu dem für den 26.06. um 19.00 Uhr im Kunstmuseum Bochum angekündigten Bochumer Stadtgespräch zum Thema „Bürgerbeteiligung in anderen Kommunen“: »Seit Ende 2018 ist das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung nun mit Baudezernent Dr. Markus Bradtke und dem Referat für Bürgerbeteiligung im Dialog, um für Bochum über die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsformen hinaus eine echte Bürgerbeteiligung zu erreichen. mehr…
Ab dem heutigen Donnerstag, den 20.06. um 18 Uhr zeigt das endstation.kino Nur eine Frau. Mitten in Berlin wird Aynur von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen. Wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Im Film erzählt Aynur ihre Geschichte – die einer selbstbewussten jungen Frau, die das Leben liebt; die der Gewalt in ihrer Ehe entflieht und sich auch von Brüdern und Eltern nicht vorschreiben lässt, was sie zu tun hat. Sie weiß, dass sie sich damit gegen die Traditionen der Familie stellt und in Gefahr gerät, doch ihr Drang nach Freiheit ist größer. Drama nach wahren Begebenheiten. mehr…
Die WAZ berichtete gestern in einem Beitrag „Medienberater Hellen entschuldigt sich bei seinen Opfern„: „Der 41-Jährige legte zum Prozessauftakt vor der 12. Wirtschaftsstrafkammer ein Geständnis ab und gab „Fehler und falsche Entscheidungen“ zu.Dazu erklärt heute Die Grüne Ratsfraktion: »Aus Sicht der Grünen Ratsfraktion ist das gestrige Geständnis des Bochumer Eventmanagers Sascha Hellen vor dem Landgericht Bochum, seine Geschäftspartner um mehr als 1 Mio. Euro betrogen zu haben, nicht verwunderlich. Bereits nach den damaligen Skandalgeschäften mit Herrn Hellen rund um den Atrium-Talk und das angeblich geplante Paul McCartney-Konzert, bei dem Stadtwerke und Sparkasse viel – öffentliches – Geld verloren hatten, hatten die Grünen vor weiteren Geschäften mit Sascha Hellen und seinen Organisationen gewarnt. „Umso überraschter war ich“, so die kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, Barbara Jessel, „als ich erfuhr, dass Herrn Hellen trotz der bekannten finanziellen Unzuverlässigkeit das Musikforum für eine Veranstaltung am 28.11.2018 vermietet wurde. Auf unsere Nachfrage im Kultur-Ausschuss erhielten wir im Frühjahr die Mitteilung, dass Herr Hellen auch diesmal die Miete schuldig geblieben ist, immerhin rund 4.000 Euro.“«
Die Interessengemeinschaft Grummer-Teiche lädt am Donnerstag, dem 27. Juni um 18 Uhr in de Johanneskirche, Ennepestraße 15a zur einer Bürgerveranstaltung über die „Neugestaltung der Grummer Teiche“ ein: »Wir sind eine Interessengemeinschaft, die sich im Mai 2019 gegründet hat, um die Themen der Neugestaltung der Grummer Teiche (Emscher-Park-Radweg /Abschnitt Grumme) in Verbindung mit dem Rad-Wege-Konzept der Stadt Bochum zu erörtern, Informationen von der planenden Organisatoren einzuholen und öffentlich zu machen und konstruktiv mitzuarbeiten. Dabei haben wir besonders die Klimaschutzwirkung des Grünzugs und Naturschutzgebiets im Blick. Wir möchten mit über folgende Themen sprechen: mehr…
Fridays For Future schreibt: »Am 21.06.2019 werden Menschen aus 16 Ländern gemeinsam in Aachen streiken. Als riesige Menschenmenge werden wir unüberhörbar und auf wunderbar vielfältige Weise protestieren, um zu zeigen, dass unsere Forderungen nicht warten können.Für die gemeinsame Anreise treffen wir uns um 9:00 am Vorplatz des Bochumer Hauptbahnhofs. Die Hin- und Rückfahrt wird rund 10 Euro pro Person kosten.Seit sechs Monaten boykottieren wir unsere Schulpflicht – und wie schon so lange werden Konzernprofite über nachhaltige, sozialverträgliche Lösungen gestellt.Das dürfen wir nicht tatenlos hinnehmen – irgendwann wollen wir uns freitags auch wieder guten Gewissens in die Schule etc. begeben ;)Schnappt euch Cousin, Tante, Lieblingslehrkraft und eure Plakate, und brüllt euch mit uns heiser!Auf geht’s, ab geht’s,« Fridays For Future! Demo-Ablauf in Aachen.
Extinction Rebellio lädt am Donnerstag, den 27. 6. ab 19. 00 Uhr im Unverpackt Laden Bioku an der Herner Str. 14, zu einem Votrag ein mit dem Titel „Klimakrise & Aussterben – Wirksam handeln, bevor es zu spät ist“: »Wissenschaftler sind sich einig: Wenn sich Politik und Wirtschaft nicht innerhalb kürzester Zeit drastisch verändern, steuert die Erde auf eine katastrophale Erwärmung von mehr als drei Grad Celsius zu. Das bedeutet nicht nur Tod, Armut und Elend für hunderte Millionen Menschen und Tiere, sondern bedroht das friedliche Weiterbestehen unserer ganzen Zivilisation. Das sechste große Artensterben seit Entstehung der Erde ist bereits im vollem Gange. Heutige Kinder und Jugendliche könnten in ihrer Lebenszeit die Vernichtung fast aller Ökosysteme erleben und in große Not geraten. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen ist eine Aufgabe mit höchster Priorität, das stellt der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 6. Juni fest. Den Anstoß gab eine Resolution die von SPD, Grünen, Linke und Soziale Liste eingebracht worden war und mehrheitlich vom Rat beschlossen wurde. Durch den Beschluss erklärt die Stadt Bochum, bei allen Entscheidungen „die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit“ zu berücksichtigen. Damit ist Bochum nach Münster und Herford die dritte Stadt in NRW, die den Klimanotstand ausgerufen hat. mehr…
Die Initiative Religionsfrei im Revier trifft sich regelmäßig in Bochum und entwickelt hier ihre segensreichen Aktivitäten (z. B. am Karfreitag). Jetzt geht die Initiative für vier Tage nach Dortmund und bietet ein prominent besetztes Kontrastprogramm zum jährlich stattfindenden Kirchentag an. Unter dem Motto „Vertrauen?? Zerplatzt!“ (angelehnt an die Losung des Evangelischen Kirchentags in Dortmund „Was für ein Vertrauen“) werden vom 19. bis 22. Juni eklatante Missstände im Verhältnis von Staat und Kirche im Kino Schauburg beleuchtet. Referentinnen und Referenten wie die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier, der Autor Philipp Möller, der Politikwissenschaftler Carsten Frerk, die Juristin Jacqueline Neumann und der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly klären darüber auf, wie die Kirchen Vertrauen missbrauchen. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wird es ein Streitgespräch zwischen dem katholischen Theologie-Professor Klaus von Stosch und dem Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon geben. mehr…
Die Sozialberatung Ruhr schreibt: »Hartz-IV-Empfänger erhalten auf der einen Seite einen Grundbetrag und auf der anderen Seite die Kosten für Unterkunft und Heizung. § 22 SGB II sagt dazu: „Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind.“ Es stellt sich insofern die Frage, ob die konkret im Einzelfall gezahlte Miete noch angemessen ist. Um dies bestimmen zu können, müssen die jeweiligen Jobcenter und hier sind es im Regelfall die dahinter stehenden Kommunen ein sog. schlüssiges Konzept entwickeln. Es stellt sich also in jeder Gemeinde die Frage, ob die zugrunde gelegten Beträge korrekt ermittelt worden sind. Für die Stadt Bochum hat das Sozialgericht Dortmund (mal wieder) entschieden, dass dies nicht der Fall ist. mehr…
In Bochum sollen Getränkehersteller und Supermärkte stärker auf wiederverwendbare Flaschen setzen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Einwegflaschen und Dosen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, sind nach der ersten Benutzung dahin und gehen ins energiefressende Recycling. Anders Mehrwegflaschen aus Glas oder robustem Plastik: Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort – sie sichern auch Arbeitsplätze bei Abfüllern, im Handel und bei den Herstellern“, sagt Adnan Kandemir von der NGG Ruhrgebiet. Dies sei umso wichtiger, wenn das Produkt aus der Region komme. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt die Getränkebranche in Nordrhein-Westfalen rund 10.300 Menschen. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) lädt am Montag, den 24. Juni um 18.30 Uhr im BlueSquare, Kortumstraße 90 zu einer Veranstaltung ein mit dem Titel „Bildung offensiv demokratisch gestalten – Antworten auf den Versuch einer bildungspolitischen Einflussnahme von rechts“: »Auch im Bildungsbereich versuchen rechte Gruppen und Parteien ideologisch Fuß zu fassen. Dabei sind antifeministische Haltungen, Erziehung zur Männlichkeit und ein reaktionäres Familienbild nur ein Teil des Versuchs einer Diskursverschiebung nach rechts. Rassistische Positionen, eine völkische Ideologie und antidemokratische Positionen werden als vermeintlich neutrale Meinungen aufgetan. Eine Strategie der Rechten, wie der AfD ist es, durch Dienstaufsichtsbeschwerden an Schulen und Universitäten Lehrende in die Defensive zu treiben, wenn sie aktiv eine demokratische, freie und emanzipatorische Haltung vermitteln. Nicht nur in Schule und Universitäten wird hierbei eine Verletzung einer vermeintlichen Neutralitätspflicht herbei konstruiert. mehr…
Das Metropolis im Hauptbahnhof zeigt am Montag, den 24. 6. um 18:00 Uhr die Dokumentation „Ein strahlendes Land „. Wie gefährlich radioaktive Strahlung sein kann, weiß man spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Radioaktive Strahlung ist in Deutschland viel verbreiteter als wir glauben. Der Investigativjournalist Marvin Oppong ist mit einem Geigerzähler durch ganz Deutschland gereist auf der Suche nach radioaktiven Orten. Seine Reise führt ihn zu Nuklearanlagen, zu einem radioaktiv kontaminierten Einkaufscenter, auf Uranhalden in Ostdeutschland und zu einem strahlenden Bolzplatz neben einer Kita. Regisseur Marvin Oppong eird nach der Filmvorführung für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Weitere Informationen über den Film.