Archiv für den Monat: April 2018


Montag 30.04.18, 16:15 Uhr

Science Slam: Wissen rockt

Am Dienstag, den 8. Mai findet um 20 Uhr der nächste Bochumer Science Slam im Bahnhof Langendreer statt. Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation von Tobias Löffler und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht. Veranstaltet von boskop Kulturbüro,  Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier. VVK 5 € AK 7 €.


Montag 30.04.18, 08:16 Uhr
Neue Aktivitäten des Netzwerks »Stadt für Alle«

Interaktive Info-Karte & Stadtrundgang

Unter dem Titel »Was für eine Stadt wünschst du dir?« lädt das Netzwerk »Stadt für Alle« zum zweiten Mal zu einem Rundgang durch die Bochumer Innenstadt ein. An fünf Stationen wird über die geplanten Abrisspläne und Umgestaltungen informiert. In einer offenen Stadtteilversammlung im Anschluss sollen Wünsche und Ideen für eine zukünftige, lebenswerte Bochumer Innenstadt gesammelt werden. Der Stadtrundgang startet am Montag, den 7. Mai um 18.00 Uhr an der Glocke am Bochumer Rathaus.
Auf der Website des Netzwerks »Stadt für Alle« gibt es nun eine Info-Karte zur Innenstadtentwicklung. Die interaktive Info-Karte zeigt die Flächen und Gebäude in der Bochumer Innenstadt, die neu gestaltet werden sollen. Kurze Texte informieren über die politischen Entscheidungsprozesse und den Stand der Planungen. Zusätzlich liefern sie Zahlen und Fakten zu den jeweiligen Orten. Die Info-Karte wird fortlaufend aktualisiert. Zur Info-Karte Innnenstadt.


Sonntag 29.04.18, 19:31 Uhr

1. Mai-Kundgebung des DGB

Der DGB lädt unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ zu Demonstration und Kundgebung am 1. Mai ein: »Um 10:15 Uhr startet am Bergbaumuseum der Demonstrationszug, begleitet von einer Samba-Truppe und dem LKW, der den Block der Gewerkschaftsjugend mit Musik und selbstgestalteten Transparenten, anführt. Gleichzeitig macht sich die Fahrrad-Demo an der Springorumallee auf den Weg in Richtung Rathaus. Dort angekommen wird die Percussionsgruppe „Pentaton“ ein letztes Stück auf der Bühne trommeln und die Kundgebung mit neuem Format beginnt. mehr…


Sonntag 29.04.18, 18:31 Uhr

Demonstration der darstellenden Künste

Vom 3. – 6.Mai 2018  lädt das ensemble-netzwerk zum „Triptychon zur Gegenwart der Darstellenden Künste“ in Bochum ein. Es wird unter bundesweiter Beteiligung von festen und freien Theaterschaffenden aller Sparten ausgerichtet und beginnt mit der Konferenz der Theaterstudierenden (3. – 4. Mai) im Prinzregenttheater. Am 4. – 6. Mai folgt die Bundesweite Ensemble-Versammlung. Erstmalig in der deutschen Theatergeschichte wird zum Abschluss der Veranstaltung mit der Parade der Darstellenden Künste eine groß angelegte Demonstrationsaktion stattfinden, die alle Akteur*innen der Branche vereint, um auf die Bedeutung und Bedingung der darstellenden Künste für die Kultur und die Gesellschaft im Allgemeinen aufmerksam zu machen. Abseits des offiziellen Programms wird es am Samstag, dem 5. Mai erstmalig die Konferenz „Hass Neid Missgunst“ des neu gegründeten regie-netzwerks geben. mehr…


Samstag 28.04.18, 10:30 Uhr

Der NSU Prozess aus der Innensicht

Im Rahmen der Kritischen Einführungswochen (KriWo) an der Ruhr Uni findet am Montag, den 30. April um 17 Uhr* im Blue Square, Kortumstr. 90 ein Vortrag mit Dr. Mehmet Daimagüler statt zum Thema: Der NSU Prozess aus der Innensicht. In der Einladung heißt es: »Der nationalsozialistische Untergrund war eine rechtextremistische Terrororganisation um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Seit dem Ende der 1990iger Jahre ermordeten sie 10 Menschen und verübten verschiedene Anschläge. 2011 erfolgte die sogenannte „Selbstenttarnung“ des NSU, bei der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt starben. Beate Zschäpe ist als Beschuldigte zusammen mit den Unterstützern Ralf Wohlleben, Carsten S., André E. und Holger G. vor dem Oberlandesgericht in München angeklagt. Der Prozess neigt sich dem Ende zu und eine Urteilssprechung wird voraussichtlich im Herbst 2018 erfolgen. Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler wird in diesem Vortrag seine Sicht als Anwalt und Bürger auf den Prozessverlauf darstellen und sich kritisch mit der Frage des institutionellen Rassismus in deutschen Behörden auseinandersetzen.« mehr…


Freitag 27.04.18, 21:32 Uhr

Stadtrundgang: Bochum in der NS-Zeit

Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 5. Mai, zur Teilnahme an einem Stadtrundgang zum Thema “Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945″ ein: »Während dieses ca. 2-stündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a. Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Appolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz.« mehr…


Freitag 27.04.18, 18:31 Uhr

Bericht von der Ratssitzung

Die Linksfraktion hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Noch in diesem Jahr sollen die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Justizgelände am Husemannplatz beginnen, und ein privater Investor soll mit dem ersten Großprojekt des Bochumer Stadtumbaus beginnen. Das wollten die SPD und die Grünen auf der Ratssitzung am Donnerstag, den 26. April durchsetzen – koste es, was es wolle. Und zwar im wörtlichen Sinn. Das ist nur eines der Themen aus einer echten Mammut-Sitzung, über die wir in diesem Newsletter berichten. Es geht natürlich auch um unsere weiteren Aktivitäten auf der Straße und in den Ausschüssen, und darum, was in den vergangenen Wochen sonst noch so politisch in unserer Stadt passiert ist. Die Themen im Einzelnen: mehr…


Freitag 27.04.18, 14:46 Uhr

Francis Marin (NPD) im Stadtrat vereidigt

Das Polit-Café „Azzoncao“ schreibt:» Am 26. April 2018 wurde Francis Marin als Nachrücker für das kürzlich verstorbene Pro NRW Mitglied Hans-Joachim Adler als Mandatsträger vereidigt. Sein Übertritt in die NPD und die Existenz einer NPD-Ratsgruppe wurden ebenfalls dem Gremium bekannt gemacht. (Siehe: NPD-Ratsgruppe im Stadtrat gebildet.) Was dieser neuen NPD-Ratsgruppe in Bochum an Geldern aus öffentlichen Mitteln zufließt, ist immer noch nicht bekannt. Aus Protest gegen die Vereidigung eines Mannes, der noch drei Wochen zuvor, am 7. April 2018, mit diversen anderen Rechtsradikalen am Bochumer Hauptbahnhof unter dem Motto „Europa erwache“ (eine der Liedzeile „Deutschland erwache“ aus dem „Sturmlied“ Dietrich Eckarts von 1920 angelehnte Parole) für ein „weißes Europa“ demonstrierte, verließen lediglich eine Handvoll Parlamentarier, u.a. der „Die Linke“ und der „Stadtgestalter“, die Ratssitzung. Die Große Mehrheit der „demokratischen“ RatsvertreterInnen sahen sich nicht einmal zu einer solch symbolischen Geste in der Lage. Shame on you!« mehr…


Freitag 27.04.18, 10:35 Uhr

IG BAU: Bau-Boom – aber „Azubi-Ebbe“

Die IG BAU Bochum-Dortmund schreibt: »Die Bauunternehmen in Bochum suchen Nachwuchs – und zwar händeringend, so die Bau-Gewerkschaft. 120 unbesetzte Ausbildungsplätze seien derzeit bei der Arbeitsagentur gemeldet. „Daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Die meisten Chefs in Bochum sollten sich darauf gefasst machen, dass es vorerst extrem schwer wird, Azubis zu finden“, sagt Gabriele Henter. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund übt massive Kritik: „Bauarbeitgeber begreifen immer noch nicht, dass es höchste Zeit wird, die Jobs auf dem Bau deutlich attraktiver zu machen. Das fängt bei der Lohntüte an. Und das hört da auf, wo jungen Menschen die Perspektive von einer modernen Job-Zukunft auf der Baustelle gegeben werden muss.“ Im Moment prallten „der Kampf um die besten Köpfe auf eine ‚Betonkopf-Geiz-Mentalität‘ der Bauarbeitgeber“. mehr…


Freitag 27.04.18, 10:19 Uhr
Workshop mit dem faszinierenden Kunstwerk des Beehive Collective

The True Cost of Coal

Im Rahmen der Kritischen Einführungswochen (KriWo) an der Ruhr Uni lädt die Klimavernetzung Ruhr am Sonntag, den 29. 4. von 17– 20 Uhr zu einem „interaktiver Workshop mit dem faszinierenden Kunstwerk des Beehive Collective“ in den Bahnhof Langendreer ein: »Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen. Um Menschen die Zusammenhänge und Folgen des fossilen Kapitalismus verständlich zu machen, brauchen wir kreative Bildungsmaterialien, mit denen wir alle erreichen – wie zum Beispiel das „True Cost of Coal“ – Banner des Beehive Collective, einem Künstler*innen Kollektiv. Tauch ein in die Geschichten des Widerstands von den Appalachen bis hin zum Rheinland und werde ein Teil des Ganzen! Zudem wird es eine Fotoaustellung zum Thema „Zwangsumsiedlung im Rheinland“ geben. mehr…


Donnerstag 26.04.18, 21:55 Uhr

Interkultureller Humanismus

Der Humanistische Verband Ruhr-Mitte lädt am Mittwoch, den 2. 5. um 18 Uhr zu einem Vortrag und mit anschließender Diskussion in der Mayerschen Buchhandlung, Kortumstraße 69 mit Prof. Jörn Rüsen zum Thema Interkultureller Humanismus ein: »Welche Bausteine und Potentiale bieten westliche und nichtwestliche humanistische Traditionen und Diskurse, um aktuell zur kulturellen Orientierung und zur globalen Verständigung und Konfliktvermeidung beizutragen? Jörn Rüsen, geb. 1938 in Duisburg, lebt in Bochum, Historiker, Geschichtstheoretiker und Kulturwissenschaftler. Professuren in Bochum und Bielefeld. Von 1997-2007 Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen.« Der Eintritt ist frei.


Donnerstag 26.04.18, 07:25 Uhr

Abbau kommunaler Demokratie

Die Linksfraktion im Rat fordert, dass mindestens eine zusätzliche Ratssitzung  in diesem Jahr noch stattfinden soll und schreibt: »Der Bochumer Stadtrat steht vor einer Mammut-Sitzung: Insgesamt 107 Anträge, Anfragen und Mitteilungen stehen heute auf der acht Seiten langen Tagesordnung. Die Änderungsanträge der Fraktionen sind noch nicht einmal mitgezählt. Die Linksfraktion hat erhebliche Zweifel daran, dass unter diesen Voraussetzungen alle Themen mit der gebotenen Sorgfalt behandelt werden können. Für das Jahr 2018 hatte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch nur das gesetzliche Mindestmaß von sechs regulären Ratssitzungen angesetzt – gegen den Protest der Linken. Im vergangenen Jahr tagte der Rat noch neun Mal, 2015 sogar zehn Mal. Die Linksfraktion kritisiert die Streichungen der Sitzungen als einen Abbau kommunaler Demokratie. mehr…


Mittwoch 25.04.18, 14:10 Uhr

Sondererlaubnis für die Grauen Wölfe

Seit zwei Wochen wirbt in Dahlhausen die rechtsextreme Türk-Federation, also die Dachorganisation der Grauen Wölfe/MHP in Deutschland mit dem abgebildeten Plakat für ein „Frühlingsfest“ am 5. und 6. Mai auf dem Otto Wels Platz, dem Bahnhofsvorplatz in Dahlhausen. Die Stadt Bochum tut so, als ob sie nicht wüsste,  wer das Fest organisiert und erklärt auf  Nachfragen, dass der Türkisch-Islamische-Soziale und Kulturelle Pflegschaftsverein Bochum-Dahlhausen eine Sondernutzungserlaubnis für ein Gemeindefest auf dem Bahnhofsvorplatz für die Tage 5. und 6. 5. 2018 beantragt hat. mehr…


Dienstag 24.04.18, 16:18 Uhr
Widerspruch zu verantwortungsvoller Pädagogik

GEW: Bundeswehrauftritt unvertretbar

Die Stadtverbände Bochum, Witten und Herne der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sehen die Werbung der Bundeswehr mit ihrem Stand auf der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle nach wie vor im Widerspruch zu verantwortungsvoller Pädagogik und Berufsorientierung. Es trifft in der Bildungsgewerkschaft auf Unverständnis, dass man sich nicht – wie andere Städte – dazu durchringen konnte, den Auftritt der Bundeswehr zu verhindern. Seit einigen Jahren gibt es heftige, kontroverse Diskussionen in Bochum und den Nachbarstädten um die Teilnahme der Bundeswehr an dieser Veranstaltung, die anfänglich immerhin dazu geführt hatten, dass bei Podiumsdiskussionen am Rande der Messe die Brisanz der Angelegenheit aus verschiedenen Perspektiven thematisiert wurde. Eine solche Runde, die auch interessierten Schülerinnen und Schülern die Zwiespältigkeit des Angebots wenigstens ansatzweise bewusst machen konnte, wird seit einiger Zeit nicht mehr durchgeführt – aber auch andere Konsequenzen sind seitens der Veranstalter nicht aus der Diskussion gezogen worden. mehr…


Montag 23.04.18, 19:13 Uhr

Konferenz der Linkspartei

Am Sonntag, den 29. April lädt die Linkspartei von 14.30 bis 17 Uhr im Jahrhunderthaus zu einer Konferenz: „Was tun gegen soziale Ungleichheit und Rechtspopulismus?“ ein: »Die soziale Ungerechtigkeit nimmt zu, der Staat hat sich zurückgezogen. Das spüren die Menschen vor allem im Ruhrgebiet. Hier werden Lehrschwimmbecken für die Schüler geschlossen, Wohnungen immer teurer und jedes dritte Kind wächst in Hartz-IV auf. Besonders von Armut betroffen sind Alleinerziehende, Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner. Gerade im Ruhrgebiet mit einer Armutsquote von über 20 Prozent konnte die rechtspopulistische AfD ihre besten Wahlergebnisse in NRW erzielen. In den ärmsten Stadtteilen fuhr sie teils sogar zweistellige Ergebnisse ein. Diese Verschiebungen sowohl bei den Landtagswahlen vom Mai als auch bei den Bundestagswahlen im September 2017 gilt es anzunehmen und darauf Antworten zu finden. mehr…


Montag 23.04.18, 17:13 Uhr

Ausverkauf städtischer Interessen

Die Soziale Liste sieht in den Plänen und bisher bekannten Verträgen zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt einen weiteren Versuch von OB, SPD und Grünen, die Stadt Bochum mit einem großen Umbauprogramm an den neuen Wirtschaftsliberalismus und die Globalisierung anzupassen. Die Soziale Liste erklärt: »Die Bochumer Stadtpolitik zielt darauf ab, die Stadt für den kommunalen Verdrängungs-Wettbewerb um internationale Investoren, Konzerne und Interessengruppen fit zu machen. Das Zauberwort dabei heißt „der Markt verlangt das”. Den Hintergrund bildet dabei das Streben nach neuen Prestigeprojekten, die Vernachlässigung der vorhandenen städtischen Gebäude und Infrastruktur und die Privatisierungspolitik. mehr…


Montag 23.04.18, 07:29 Uhr
KriWo – Kritische Einführungswochen an der Ruhr-Uni

Antifeminismus von Rechtsaußen

Das Autonome FrauenLesbenReferat der Ruhr-Uni lädt am Donnerstag, den 26. 4. um 20 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Vortrag von Eike Sanders ein zum Thema  „Antifeminismus von Rechtsaußen – Themen, Protagonist*innen, Widersprüche“: »Die Rechtsaußen-Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen zum Beispiel der AfD sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauen- und Queerbewegung zurück zu drehen. Sie verurteilen staatliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung – und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen und LGBTI* auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. mehr…


Sonntag 22.04.18, 17:16 Uhr
Vorgestellt im Antifa-Café:

Seenotrettungsorganisation „Resqship“

Am Mittwoch, den 25.04. berichten ab 19 Uhr Vertreter*innen der sich noch im Aufbau befindenden  zivilen Seenotrettungsorganisation „Resqship“ im Rahmen des offenen Anifa-Cafes im Sozialen Zentrum über ihre bisherigen Einsätze mit anderen Seenotrettungsinitiativen. Mit Hilfe von Landkarten und vielen Photos referieren sie über Gründe, diesen gefährlichen Weg auf sich zu nehmen, über die katastrophalen Umstände in denen sich Flüchtende befinden, die Abschottungsversuche an der europäischen Küste, rechtliche Grundlagen und schließlich über ihre Motivation, eine eigene Organisation aufzubauen und Geld für ein Schiff und den ersten Einsatz zu sammeln. Der Frühling naht und mit ihm werden wieder tausende Menschen versuchen, das bessere Wetter zu nutzen, um von der afrikanischen Mittelmeerküste mit nicht seetauglichen Booten nach Europa zu gelangen. Hunderte, wenn nicht tausende von ihnen werden elendig ertrinken oder in ihren Booten zerdrückt werden.