Das Initiativen-Treffen am Mittwochabend um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer ist aus der Idee geboren worden, dass im Januar immer ganz viele Leute zum Jahresrückblick auf ein Jahr Bewegung in Bochum kommen und mit Erstaunen feststellen, was alles so gelaufen ist. Wäre es da eigentlich nicht sinnvoll- so die Diskussion in der occupy-Gruppe, sich nach den Sommerferien zu treffen und die Initiativen berichten, was sie im Herbst vorhaben, damit man vorher von den Aktivitäten erfährt. Außerdem kommen zu den Diskussionsveranstaltungen mit prominenten linken ReferentInnen reichlich BesucherInnen, die ansonsten politisch nicht aktiv sind. Vielleicht lassen die sich ja bei einem solchen Treffen motivieren, sich irgendwo einzumischen. Oder es gibt sogar Ideen, was unterschiedliche Gruppen gemeinsam machen können…
Montag 25.08.14, 17:22 Uhr
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen fordert:
„Mit der Eroberung des syrischen Militärflughafens Al-Tabka durch den IS spitzt sich die Lage für hunderttausende Menschen in Syrien dramatisch zu. Die Syrien-Sanktionen müssen sofort aufgehoben werden, denn diese stärken den IS weiter“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linken. Dagdelen weiter: „Jetzt droht ein Vormarsch des IS gegen die großen Städte Syriens, insbesondere Hama, Homs und Aleppo. Damit sind weitere Massaker des IS gegen Konfessionslose, Alawiten, Christen, Kurden, Schiiten aber auch Jesiden und Drusen vorprogrammiert. Eine Millionenbevölkerung ist bedroht. Die Bundesregierung muss die Syrien-Sanktionen sofort beenden, denn diese stärken lediglich den IS. Die verheerende Regime Change-Politik im Nahen Osten in Nibelungentreue zu den USA darf nicht weiter fortgeführt werden. Die militärische Kooperation mit den Sponsoren und Förderern des IS Katar, Saudi-Arabien und dem Erdogan-Regime muss eingestellt werden.“
Montag 25.08.14, 12:18 Uhr
Friedensplenum und DGB laden zum Antikriegstag ein:
Am 1. September vor 75 Jahren hat die deutsche Wehrmacht Polen überfallen. Es war der Beginn des 2. Weltkrieges. In den 1950er Jahren wurde dieses Datum aus Reihen der Gewerkschaften zum Antikriegstag erklärt. Am Montag, den 1. September laden das Bochumer Friedensplenum und der DGB Bochum um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung in die Rotunde ein. Der IG-Metall Chor Chorrosion wird sein neues Programm „Gegen den Krieg“ präsentieren. Manfred Böll wird Texte gegen den Krieg vortragen und Jochen Marquardt wird erläutern, was er darunter versteht, wenn Deutschland international mehr Verantwortung übernehmen soll. Der Eintritt ist frei.
Als 1983 eine Handvoll Antimilitaristen die beiden Krieger vom Denkmalsockel im Stadtpark holten bzw. sägten, war es unvorstellbar, dass die auf die Nase „gefallenen“ Soldaten 31 Jahre später den Prolog im Stadtarchiv zu einer Ausstellung zum 100. Jahrestag des Beginns des 1. Weltkriegs darstellen könnten. Das was damals kriminalisiert wurde, schmückt heute die Geschichte des offiziellen Bochums. Die Stadtoberen sind stolz auf diese Tat, als hätte sie selbst gesägt. Das war aber nur eine Überraschung bei der heutigen Ausstellungseröffnung. Die größere Überraschung stellte das enttäuschend schwache Referat des Historikers Prof. Gerd Krumeich zum Thema: “Der Erste Weltkrieg – vom Mächtekonflikt zum Vernichtungskrieg†dar. Etliche der mehr als 200 BesucherInnen kannten Veröffentlichungen von ihm, in denen er differenziert zum Thema 1. Weltkrieg geschrieben hat. mehr…
Die Organisation Women in Exile hat einen Bericht über den Besuch im Flüchtlingslager an der Wohlfahrtsstraße anlässlich der Floßtour veröffentlicht. Hier wird u. a. die erschreckende Beengtheit in den Containern und den Häusern des Lagers beschrieben. Der Bericht. Siehe auch die Beiträge: Lager oder Wohlfahrt undNO LAGER.
Zum Auftakt des Stadtradelns in Bochum am Samstag, 30.8. bietet der ADFC Bochum die 1. Bochumer Stadtradeln-Tour als familientaugliche Radtour für alle an. Die Radtour führt ca. 45 km über die beiden Ohren des Rheinischen Esels in Dortmund und Witten. Lange Abschnitte sind autofrei. Eine landschaftlich reizvolle, dabei einfache Tour, die auch für Familien geeignet ist. Start ist am 30.8. um 10:00 Uhr an der Glocke am Rathaus Bochum. Die Tour ist für alle kostenlos. mehr…
Am 28. 8. um 18:00 Uhr findet im Haus der Begegnung in der Alsenstr. 19a die Auftaktveranstaltung zum „Netzwerk Inklusion in Bochum“ (NIBo) statt. Initiator des Netzwerkes ist die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bochum, der alle großen in Bochum vertretenen Wohlfahrtsverbände angehören. In einer Pressemitteilung heißt es: »In Kooperation mit dem Sozialdezernat der Stadt Bochum und der Arbeitsgemeinschaft Behinderter Bochum ist beabsichtigt, den Prozess der Inklusion in Bochum mit der Netzwerkgründung zu unterstützen. Mit dem Netzwerk soll – in Ergänzung aller anderen Maßnahmen im Rahmen des Inklusionsprozesses – die Grundlage geschaffen werden, in Bochum gemeinsam den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft zu gehen. Durch die Inklusion soll erreicht werden, dass Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt und gemeinsam miteinander leben, lernen und arbeiten. mehr…
Am Freitag, den 5. September ist die Sport-Legende Gustav-Adolf „Täve“ Schur um 19:00 Uhr zu Gast im Olympiastützpunkt Bochum, Hollandstraße 95. Das DDR-Kabinett Bochum hat ihn eingeladen und schreibt: „Der bekannteste und beliebteste DDR-Athlet berichtet von seiner Kindheit während des Krieges, von der Lust aufs Radfahren, von den ersten, oft improvisierten Rennen Anfang der fünfziger Jahre, über Weltmeisterschaften und die große Zeit der Friedensfahrt und warum er niemals über eine Profikarriere nachdachte . Er wird auch über seine Heimat DDR sprechen, in der er zum erfolgreichen Sportler wurde, wie dort gelebt und wie dort der Rad-Sport betrieben wurde.“ Näheres.
In Dortmund wollen Nazis am morgigen Samstag demonstrieren. Sie wollen an das Verbot ihrer Organisation „Nationaler Widerstand Dortmund“ erinnern und den Christopher Street Day, der gleichzeitig in Dortmund stattfindet, provozieren. Ein großes Antifa-Bündnis ruft zur Blockade des Nazi-Aufmarschs auf. In Bochum ist um 12 25 Uhr Treffpunkt am Hauptbahnhof Ausgang Buddenbergplatz. Um 12.39 geht es dann mit dem Zug nach Dortmund. Näheres ist auf der Webseite von BlockaDo zu finden.
Am Mittwoch, den 27. August werden Bochumer Initiativen und Gruppen ab 19 Uhr im Bahnhof Langendreer darüber diskutieren, wie ihre politisch-gesellschaftliche Arbeit im Herbst 2014 weitergehen soll. Ob aus den Bereichen Flüchtlingspolitik und Menschenrechte, Soziales, Stadteilprojekte, Initiativen gegen Rechts, Verkehrspolitik, Frieden und internationale Politik oder Hochschulpolitik: die unterschiedlichen Bochumer Initiativen werden ihre Arbeitsschwerpunkte der nächsten Zeit vorstellen und auch gemeinsame Aktivitäten absprechen. Alle, die sich daran beteiligen oder einfach nur Kontakt zu einzelnen Initiativen haben wollen, sind herzlich eingeladen, damit sich ab Herbst 2014 in Bochum wieder viel sozial bewegt. Veranstaltet von Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer
Mittwoch 20.08.14, 16:45 Uhr
Soziale Liste zu Schließungsplänen bei den Ruhr Nachrichten:
Die Soziale Liste sieht „in den Schließungsplänen (zum 31. Oktober 2014) für die Bochumer Lokalredaktion der traditionsreichen, 1949 gegründeten Zeitung, „Ruhr Nachrichten“, einen Schlag gegen die politische Meinungsbildung in der Stadt“. „Die Informationsvielfalt ist gefährdet“, sagt Ratsmitglied Günter Gleising. Weiter heißt es in der Mitteilung: „Mit den neuerlichen Strukturplänen und Konzentrationsbestrebungen des Dortmunder Verlagshauses sowie Absprachen für die Verbreitungsgebiete droht eine weitere Ausdünnung der Zeitungslandschaft. Für Bochum würde dies bedeuten, dass es nur noch eine Tageszeitung mit lokaler Berichterstattung gibt. mehr…
Mittwoch 20.08.14, 16:35 Uhr
Stadtverwalter bedauern das Schichtende für ihre Aktion im Kortumpark
Die Stadtverwalter schreiben: »Viele, durchweg tolle Projektideen sind nach dem Projektaufruf des Stadtverwalter e.V. – Verein für Zwischennutzungskultur – im Juni zusammen gekommen und wollten dem Kortumpark zu seinen (Ge)Schichten neue Schichten zu Tage fördern. Eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, mit Bochumer Persönlichkeiten, mit den Anliegen der Nachbarschaft und den Nutzern sollte den 23.8.2014 zu einem vielseitigen und vor allem anregenden und kommunikativen Tag machen. mehr…
Ab Donnerstag, den 21.08. ist im Endstation Kino der Dokumentarfilm „Göttliche Lage“ zu sehen. Am Montag, den 25.08. sind die beiden Filmemacher Ulrike Franke und Michael Loeken im Anschluss an die Vorstellung für ein Filmgespräch zu Gast. In der Ankündigung heißt es: mehr…
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum hat heute einen BürgerInnenantrag zur Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg gestellt. Der Text der VVN-Forderung lautet: „Paul von Hindenburg wird die Ehrenbürgerschaft von Bochum aberkannt“. Zur Begründung schreibt die VVN: »Hindenburg war einer der Initiatoren der ‘Dolchstoßlegende’, die die Reichswehr für ‘im Felde unbesiegt’ erklärte, Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannte und an der Beseitigung der Weimarer Republik aktiv mitwirkte. Obwohl die von Hindenburg geführte Oberste Heeresleitung während des 1. Weltkrieges quasi diktatorisch die Regierungsgewalt ausübte, verlieh die Stadt Bochum 1917, mitten im Hungerwinter, dem Generalfeldmarschall die Ehrenbürgerschaft.« mehr…
Das Freie Kunst Territorium – FKT lädt am kommenden Wochenende zu einem letzten Sommerfest in seiner bisherigen Bleibe: «Mit dem Sommerfest am Sa.den 23.08.14 und am So. 24.08.14 wollen wir uns gar nicht verabschieden, sondern Alle wiedersehen! Ein Flügel wird abgegeben, den Anderen werden wir uns besorgen! Fliegen lernen nicht nur mit Ikaros und Dedalos, sondern mit den Drohnen- das üben wir zur Zeit – ungemerkt, suchen wir nach neuen Territorien. Wir würden uns freuen, Euch auf dem Gelände begrüßen zu können, um ihm „Adieu“ zu sagen, mit Wurst und Durst! Wir trennen uns von vielen Sachen, die vielleicht Euch gehören werden. Ein Werkschau vor dem Verschwinden, bis wir bald hoffentlich wiederauftauchen können, wird erläuchten nur Dank Eurer Anwesenheit! Die Grüne Wiese ist da, nimmt Euch die Frei Minute, um etwas zu sagen, was Eurer Herz begeht. Wir freuen uns auch über Eure spontane Aktionen! Seid Willkommen , Seid mit uns , fliegt mit Uns!«
Am Samstag, den 23. 8. findet um 11 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstrasse 27 ein Treffen statt unter dem Motto: Antreten gegen die Fahrradhölle! In der Einladung heißt es: »Liebe Alltagsradlerinnen und Gelegenheitsfahrer, Umweltaktivistinnen und Verkehrsinteressierte, fahrradfreundliche Bürgerinnen und Bürger, wir wollen hier nicht lange wiederholen, was wir alle ja schon wissen: Dass Fahrradfahren voll im Trend liegt, weil so viele gute Gründe dafür sprechen. Ist eben besser für die Umwelt, stinkt nicht und ist leise, macht Spaß und schafft Raum für urbane Lebensqualität. Und dass all diese guten Gründe in vielen Städten Europas dazu geführt haben, dass der Radverkehr nach Kräften gefördert wird, mit zum Teil tollen Ergebnissen. mehr…
Freitagnachmittag im Flüchtlingslager an der Wohlfahrtstraße: Mehr als 250 geflüchtete Menschen leben hier auf engem Raum. Viele von ihnen sind seit vielen Monaten in Containern untergebracht, in denen es bis vor einigen Tagen unerträglich heiß war. Jetzt herrscht gelöste Stimmung. Ein kleines Sommerfest ist organisiert worden. mehr…
Donnerstag 14.08.14, 16:19 Uhr
Die Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum fordert:
Die Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum hat zur nächsten Ratssitzung einen Antrag eingereicht, mit dem Fracking in Bochum verboten werden soll. Ratsmitglied Horst Hohmeier erklärt dazu: „Im Juni 2014 versuchte der Minister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, im Schatten der Fußball WM und damit unbemerkt von der Öffentlichkeit, einen Gesetzentwurf zur Genehmigung von Fracking in Deutschland einzubringen. Doch er hatte die Rechnung ohne die aufmerksamen Beobachter der Anti-Fracking Initiativen und Umweltverbände gemacht. Diese starteten sofort eine online Resolution mit Campact, die in wenigen Tagen mehr als 300.000 Unterschriften sammeln konnte.“ Die Fraktion Die Linke sieht außerdem ein großes Risiko, dass die gefährliche Fracking-Technologie quasi durch die Hintertür eingeführt wird, wenn bestimmte internationale Handelsabkommen verabschiedet werden. mehr…
Die Ruhr Nachrichten berichten heute in ihrem überregionalen Aufmacher „Kirchen laufen die Mitglieder weiter davon“ über die steigende Zahl von Kirchenaustritten. Über Bochum heißt es: „Traten 2013 insgesamt 1955 Menschen aus der Kirche [gemeint sind die beiden Großlirchen] aus, waren es bis Ende Juli bereits 1480. Auffällig sei, dass sich die monatlichen Zahlen seit Oktober 2013 verdoppelten, so Amtsgerichtsdirektorin Rita Finke-Gross.“ Von 2012 auf 2013 war die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche in Bochum von 566 auf 1058 gestiegen.
„Bochum will eine fahrradfreundliche Stadt werden“, unter dieser Überschrift berichtet die WAZ heute darüber, dass die Bochumer Stadtverwaltung die Mitgliedschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte in NRW e.V.“ beantragt hat. Und die WAZ liefert auch noch ein „pro und contra“ zum Thema „Radverkehr fördern“. Dabei versteigt sich WAZ-Redakteur Bernd Kiesewetter zu der Formulierung: „Soll die Stadt ganze Häuserzeilen abreißen, nur um besseren Platz für das Radfahren zu schaffen?“ Wahrscheinlich hat er keine Ahnung davon, dass es in der Innenstadt vor einigen Jahrzehnten ganz brauchbare Radwege gab. Daraus wurden aber Parkplätze für Autos. Es muss also kein Haus abgerissen werden, sondern nur der Zustand vor dem Autowahn wieder hergestellt werden. Täglich ist an den Einfallstraßen Bochums zu lesen, wie viele Parkplätze in den Parkhäusern frei sind. Die Parkplätze auf den ehemaligen Radwegen werden nicht benötigt. mehr…
Die Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) unterstützt zwei Projekte in einem sozialen Brennpunkt mitten im Herzen der Altstadt von Havanna. Es handelt sich zum einen um eine Mutter-Kind-Klinik, die eine Kapazität für gut 100 Patientinnen hat. Hier werden die Schwangeren ambulant und stationär betreut, die medizinische und/oder psychosoziale Probleme haben. Zum anderen handelt es sich um das Geriatrische Zentrum „Dr. Ramon y Cajal“ in Habana Vieja, das mit einer eigenen augenärztlichen und physiotherapeutischen Abteilung mehr als nur eine Altenbegegnungsstätte ist. Spendenkonto der HCH: Sparkasse Dortmund, KoNr 91016036 , BLZ 44050199, Stichwort : Mutter-Kind+Geri oder einfach MKG. Näheres.
Seit Montag, den 14.7. fahren Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind, in Begleitung der Band Strom & Wasser auf zwei Flößen über Flüsse und Kanäle von Nürnberg nach Berlin. Als schwimmende Demonstration machen sie insbesondere auf die Situation von geflüchteten Frauen und Kindern aufmerksam. Am Freitag, den 15. 8. kommt die Floßtour nach Bochum. Ab ca. 15 Uhr werden einige Frauen der Tour, ein Puppenspieler und ein Clown die Kinder und Frauen in der Flüchtlingsunterkunft an der Wohlfahrtstraße besuchen. Für die Kinder wird es einen Schminktisch, einen Maltisch, Waffeln und Luftballons geben. Auch für die Frauen sind ein paar Überraschungen geplant. Anschließend fahren alle gemeinsam zum Konzert von Strom & Wasser, das um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer beginnt. mehr…
Eine witzige Wissenschaftsshow und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie verspricht die Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen für das Gastspiel ihrer „Klimatour für NRW“ in Bochum: »Am Donnerstag, den 14.8., machen die Energie-Experten zusammen mit den Comedians der „Physikanten“ Station auf dem Dr. Ruer. Platz Unter dem Motto „Energy in the City“ geht es von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr darum, wie jeder und jede Einzelne Energie sparen und damit Klima und Geldbeutel schonen kann. In verblüffenden Experimenten lassen die „Physikanten“ auf der Bühne Fässer implodieren, machen Laserstrahlen zu Musikinstrumenten und erklären nebenbei Wissenswertes zur Energie. mehr…
„Die einzige Möglichkeit, für die Yesiden im Nordirak Hilfe und Schutz vor den Massakern der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu erlangen, sind die kurdischen Enklaven im Norden Syriens, die von kurdischen Selbstverteidigungskräften gegen den IS gehalten werden. Gerade in diese Gebiete aber leistet Deutschland keine humanitäre Hilfe, sondern unterstützt die De-facto-Blockade des Erdoğan-Regimes. Wenn die Bundesregierung wirklich interessiert ist, humanitäre Hilfe zu leisten, muss sie diese Blockade sofort beenden“, erklärt die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion Sevim Dağdelen. Dağdelen weiter: mehr…
Für den 20.9.2014 plant das Soziale Zentrum ein Sommerfest im und am Haus selbst, in der Schwarzbachstraße und auf dem Bürgerplatz. Hierfür wird zu einem Vorbereitungstreffen am 22. 8. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum eingeladen: »Das Fest wird eine bunte Mischung werden: es wird Angebote für Kinder, Essensstände und Getränke für das leibliche Wohl geben, eine offene Bühne mit Live-Musik und Lesungen, Infostände, einen Flohmarkt und vieles mehr. Mitmachen werden Gruppen aus dem Sozialen Zentrum und andere Initiativen. Da die Gestaltung des Festverlaufs für weitere Ideen offen ist, ist dies eine herzliche Einladung an die Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Gruppen aus dem Stadtteil, sich in das Fest einzubringen. mehr…
Acht junge FilmemacherInnen aus Israel und Deutschland präsentieren am 16. August von 14:00 bis 20:30 Uhr im Museum Bochum ihre Filme, „in denen sie sich mit individuellem Rollenverhalten und Lebenserfahrungen in Partnerschaften und Familienkonstellationen unter mehr oder weniger offensichtlichen psychologischen oder gesellschaftlichen Ausnahmesituationen beschäftigen“. Prof. Mischa Kuball von der Kunsthochschule für Medien in Köln wird die einzelnen KünstlerInnen kurz vorstellen und die anschließenden Diskussionen leiten, in denen es um die gesehenen Filme, aber auch um die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in beiden Ländern gehen soll. Folgende KünstlerInnen werden bei „short films“ vertreten sein: Yotam Ben-David, Ulu Braun, Jana Debus, Anna Hepp, Elinor Nechemya, Tamar Rudoy, Rebecca Ann Tess und Rivka Wiesenfeld.
Per Mängelmelder können die BochumerInnen ihre Stadt seit einigen Wochen über Mängel informieren, die abgestellt gehören. Der ADFC stellte kritisch fest: »Siebenundzwanzig verschiedene Kategorien von Mängeln können gemeldet werden. Die Liste reicht von „Ampel“ bis zu „Wilde Plakatierung“. Fahrräder kommen gleich zweimal vor: als „Schrottfahrräder“ und als „Schrottfahrräder im öffentlichen Raum“. Ansonsten scheint es in Zusammenhang mit Fahrrädern keine denkbaren oder wichtigen Mängel zu geben. Gehwege können mangelhaft und Grund zur Beschwerde sein, Radwege nicht. In einer so fahrradfreundlichen Stadt wie Bochum kann das ja auch nicht anders sein. Und fehlende Radwege können keine Mängel haben. Problem gelöst.« Inzwischen hat die Stadt Bochum – auf Initiative des ADFC – den Punkt „Radwege und Radverkehrsanlagen“ ergänzt. Es können jetzt also auch alle Mängel und Probleme, die beim Radfahren in Bochum auffallen, über den Mängelmelder gemeldet werden.
Jürgen Link zitiert in seinem Blog „Bangemachen gilt nicht“ Bertolt Brechts Gedicht „DER KRIEG IST GESCHÄNDET WORDEN“. Wie ich höre, wird in den besseren Kreisen davon gesprochen Daß der zweite Weltkrieg in moralischer Hinsicht Nicht auf der Höhe des ersten gestanden habe. Jürgen Link kommentiert: »und es ist der Quasi-Bischof Joachim Gauck, der nun wieder an die Pflicht heranrückt, “zu den Waffen zu greifenâ€. Natürlich nicht auf “diese Weiseâ€. Sondern auf entschändete, 100 Prozent saubere Weise, zum Beispiel nächstens mit unbemannten, von der Heimat aus gesteuerten Drohnen, wie Gott selbst.« Im Wortlaut.
Das Presseamt der Stadt Bochum schreibt: »Komplett belegt sind die 850 Plätze in den städtischen Übergangsheimen, für weitere 172 Personen hat das Amt für Soziales und Wohnen an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet Wohnungen angemietet. Da die Bezirksregierung Arnsberg Bochum weitere Flüchtlinge zuweisen wird, will die Stadt zusammen mit der VBW Bochum ab Mitte September nach und nach zwölf Wohneinheiten in Querenburg in der Straße „Zum Schebbruch“ mit Flüchtlingen – voraussichtlich aus Syrien – belegen. Die Stadt mietet die Wohnungen für etwa ein Jahr an. Damit die Flüchtlinge direkt vor Ort eine Anlaufstelle und eine Ansprechperson haben, wird eine Wohnung für die sozialarbeiterische Betreuung genutzt. mehr…
Freitag 08.08.14, 18:11 Uhr
NGG warnt: Mindestlohn nicht aus der Tasche ziehen lassen
Ab August gilt in der Fleischindustrie ein Mindestlohn von 7,75 Euro pro Stunde. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Alles darunter ist illegal. Damit gibt es in der Fleischbranche endlich eine unterste Lohngrenze – noch bevor der gesetzliche Mindestlohn kommt“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet, Yvonne Sachtje. Der Lohn steige in vier Stufen bis Dezember 2016 auf 8,75 Euro. Gerade für Werkvertragsarbeitnehmer sei dies „ein gewaltiger Schritt“. Die NGG warnt allerdings vor „Tricksereien beim Mindestlohn“. So müsse insbesondere die Arbeitszeit genau erfasst und kontrolliert werden. mehr…
Das TauschGold-Team lädt am Samstag, den 23. 8. um 20:00 Uhr zur Party: »Die fast schon legendäre Tauschgold-Tausch-Party geht in die dritte Runde!!! Diesmal nicht wie sonst im Sozialen Zentrum in Bochum sondern in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22. Es werden auch keine Klamotten getauscht sondern Schuhe, Rucksäcke, Taschen, Koffer und kleinere wichtige Dinge wie zum Beispiel Gürtel. Wie immer werden ausgewählte Sachen nach der Party an Refugees in Bochum gespendet und wie immer steht diese Veranstaltung im Geist der Solidarität mit den Flüchtlingen in Deutschland und der ganzen Welt. Unser Motto ist darum: Refugees Welcome! Und so funktioniert das Ganze: mehr…
Das Bochumer Friedensplenum erinnerte heute an die atomare Vernichtung von Hirohima vor 69 Jahren und machte darauf aufmerksam, dass die in Deutschland stationierten Atombomben nicht – wie von der Bundesregierung versprochen – abgezogen sondern durch noch gefährlichere Atombomben ersetzt werden sollen. Fotos von der heutigen Aktion. mehr…
Atomwaffen in Büchel: Regierung belügt uns - ARD Monitor
Heute ist der 69. Jahrestag der atomaren Vernichtung von Hiroshima. Die US-Regierung plant mit Unterstützung der Bundesregierung die Stationierung „modernerer“ Atombomben in der Eifel. Das ARD-Magazin Monitor berichtete über den Plan. Um 17 Uhr startet am Glas-Café eine Aktion des Friedensplenums gegen die atomare Aufrüstung.
Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer laden am Mittwoch, den 27. August um 19 Uhr in den Bahnhof Langendreer ein: »Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie die politisch-gesellschaftliche Arbeit der vielen Bochumer Initiativen und Gruppen im Herbst 2014 weitergehen soll. Ob aus den Bereichen Asyl, Sozialberatung, Kultur, Stadteilprojekte, Initiativen gegen Rechts, Verkehrspolitik, ob alte oder neue Gruppen: Wir sollten uns alle einmal zusammensetzen, um unsere Arbeitsschwerpunkte der nächsten Zeit vorzustellen und uns abzusprechen. Lasst uns in Bochum ab Herbst 2014 gemeinsam für Unruhe und Bewegung sorgen! Lasst uns gemeinsam unausstehlich werden!«
Das Bochumer Friedensplenum erinnert am Mittwoch, dem 6. August mit einer Aktion an den Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki vor 69 Jahren. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Glas-Café an der Kortumstraße. Mit einem Transparent und Flugblättern sollen die PassantInnen in der Innenstadt dann an den Jahrestag des ersten Atombombenabwurfs erinnert werden. Das Friedensplenum will vor allem auf die aktuelle Entwicklung im atomaren Wettrüsten aufmerksam machen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte noch versprochen, die Atombomben, die in Büchel in der Eifel lagern, abziehen zu lassen. Die SPD stimmte damals im Bundestag heftig zu. Jetzt stimmt die CDU/CSU/SPD-Bundesregierung den Plänen der USA zu, ihre A-Bomben weiter in Deutschland zu stationieren und zu modernisieren. Modernisierung heißt: Größere Sprengkraft, größere Treffgenauigkeit.