Der Flüchtlingsrat NRW schreibt: »Die Lebensbedingungen von alleinstehenden und alleinerziehenden Flüchtlingsfrauen sind in Deutschland häufig miserabel. So werden sie oftmals in Sammelunterkünften untergebracht, die zudem teilweise völlig überfüllt sind. Dort finden die Frauen weder genügend Privatsphäre, noch einen vor Übergriffen und Gewalt geschützten Raum vor. Hinzu kommt, dass viele Flüchtlingsfrauen große Hemmungen haben, auf ihre schwierige Lebenssituation in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Der Musiker Heinz Ratz, der im vergangenen Jahr die Integrationsmedaille erhielt, rief daher eine Aktion ins Leben, die auf die Lage der Flüchtlinge insgesamt und im Besondern auf die der Flüchtlingsfrauen aufmerksam machen soll. Gemeinsam mit seiner Band „Strom und Wasser“, der Organisation „Women in Exile“ und vielen weiteren Unterstützerinnen ist er nun mit zwei großen Flößen auf der „Flüchtlingsfloßtour“ 2014 und fordert Flüchtlingsfrauen auf, laut zu werden. In Kürze erreicht die Aktionstour dabei auch NRW. mehr…
Montag 04.08.14, 15:05 Uhr
Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit:
Deutlichen Protest formuliert das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit gegen die angedrohten weiteren Kürzungen im Haushalt der Stadt und erklärt: »Die vom Kämmerer der Stadt geplante nächste Kürzungsrunde um 10 Prozent per Rasenmäher hält das Bündnis für unverantwortlich. Während in der so genannten großen Politik von Steuereinnahmen in nie gekannter Höhe erzählt wird und nicht wenige von einem Wirtschaftswunder fabulieren, geht der Stadt das Geld aus und es sollen weitere Einschnitte vorgenommen werden. Für das Bündnis ist die Vorgehensweise nicht akzeptabel und sie widerspricht den Erfordernissen künftiger Stadtentwicklung. mehr…
Montag 04.08.14, 08:24 Uhr
VVN erinnerte an die toten Kriegsgefangenen des 1. Weltkrieges
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum hat am Samstag, dem 100. Jahrestag der deutschen Mobilmachung, Gräber von Kriegsgefangenen mit Blumen geschmückt und berichtet: »An den drei Denkmälern auf dem Kath. Friedhof Wattenscheid und dem Kommunalfriedhof Höntrop wurden Blumenschalen aufgestellt. Die Gräber der dort bestatteten 66 russischen Kriegsgefangenen und zwei serbischen Kriegsgefangenen wurden mit roten Rosen geschmückt. Eine aktuelle Forderung enthielten die blauen Schleifen der Blumengebinde: „Beendet die Kriege“. Neben Mitgliedern der VVN beteiligten sich auch Angehörige der Friedensbewegung und der SDAJ an der Gedenk- und Mahnaktion. mehr…
Die Libertäre Gruppe aus Bochum schreibt auf ihrer Webseite: „Am Donnerstag 31.07.14 haben einige Anarchistinnen und Anarchisten in der Bochumer Innenstadt eine Streetart-Aktion zum Gedenken an den 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges und zur Mobilisierung für die “Krieg dem Kriegâ€-Kampagne in Dortmund durchgeführt. Dabei wurden viele Pappen mit antimilitaristischen Symbolen, Parolen und Bildern auf dem zentralen Husemannplatz aufgestellt, um dem alltäglichen Trott aus Arbeiten und Einkaufen zumindest optisch etwas zu durchbrechen und daran zu erinnern, dass vor 100 Jahren ein unfassbares Grauen seinen Lauf nahm. Für die Anarchist*Innen war es wichtig, auch darauf hinzuweisen, dass es immer sowohl in Wirtschaft, Staat und auch in der Bevölkerung Kräfte gibt, die vom Krieg profitieren und ihn wollen. Das gilt damals wie heute und dem gilt es gerade auch aus anarchistischer Perspektive etwas entgegenzusetzen.«
Das Bochumer Friedensplenum erinnerte am Freitag an den 100. Jahrestag der Deutschen Kriegserklärung. Kundgebungsort war der Springerplatz, auf dem gleichzeitig der Delikatessmarkt einiger Bochumer Geschäftsleute stattfand, die diesen Markt nach dem preußischen Militärführer Moltke benannt haben. Annemarie Grajetzky, Wolfgang Dominik, Ralf Feldmann und Volker Gerwers (Fotos v.l.n.r.) lasen aus Dokumenten, die sich gegen die Marktbennenung, wandten, Moltke charakterisierten, Warnungen vor dem Krieg äußerten, die Kriegsbegeisterung deutscher Hochschullehrer dokumentierten, die Spirale der Gewalt im Israel/Palästina-Krieg veranschaulichten und vor der Eskalation im Ost-West-Konflikt um die Ukraine warnten. Zwischen den Texten waren Antikriegslieder und -gedichte zu hören. Die Texte, Gedichte und Lieder: mehr…
Hätt ich aus Kriegen den zu wählen,
der mir am besten so gefällt –
1000 und mehr müßte man zählen,
die es gab auf dieser Welt –
würde ich gar nicht erst lange raten,
auch Bedenken hätt ich keins.
Ich bin Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1
Nicht, daß ich all die guten alten
noblen Kriege bloß veracht‘,
diese herrlich bunten Gestalten,
die sich tümmelten in der Schlacht
Doch diese Kavallerie-Attacken,
Lanze und Säbel, alles nicht meins —
ich bin Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1
Einige gab es, und die waren
fabelhaft lang und voller Witz —
damals Troja, doch an Jahren
länger noch die vom Alten Fritz.
Auci nach dem Dreißi hatten
alle noch nicht genug davon, scheint‘s.
Ich bleib Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1
Ja auch die echten Heiligen Kriege
gegen die Heiden waren gut,
all diese Kreuz- und anderen Züge.
und da floß auch sehr viel Blut.
— Sicher noch wahre Heldentaten.
da waren Gott und Gold auch noch eins.
Doch ich bleib Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1
Ein sehr gewaltiges Massaker
war auch der Weltkrieg Nr. 2:
Ganz Europa im Brandgeflacker,
war ja selber mit dabei.
Doch für uns echte Bellokraten
nur die Kopie von Numero Eins.
Ich bleib Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1
Also, Herr Oberst, wollen mal warten,
ist ja vielleicht noch gar nicht Schluß.
Wenn die Raketen erst mal starten,
kommt es zum großen Todeskuß.
Danach bleiben nur noch paar Ratten,
doch bis dahin bleib ich bei meins.
Ich bin Fan, Herr Oberst gestatten,
von Weltkrieg Nr. 1.
Das Webportal newsroom berichtet heute: »Am Freitag kündigte Lensing zudem die Schließung zweier Lokalredaktion der „Ruhr Nachrichten“. Für das Aus der „Ruhr Nachrichten“-Lokalredaktionen Witten (Auflage: 3400 Exemplare) und Bochum (3700) zum 31. Oktober gab der Verlag wirtschaftliche Gründe an. In beiden Gebieten seien die „Ruhr Nachrichten“ hinter dem Marktführer „WAZ“ klare Zweitzeitung mit geringer Auflage und geringem Marktanteil. Für die Mitarbeiter strebe der Verlag einvernehmliche und sozialverträgliche Lösungen an.« Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat Manfred Preuß erklärte dazu: „Wenn es so kommt – und es sieht ganz so aus –, wäre das ein herber Verlust für die Pressevielfalt in Bochum. Das Angebot an politischen Informationen würde für die Bürgerinnen und Bürger deutlich eingeschränkt, die politische Meinungsbildung erschwert. mehr…
Das Straßenmagazin bodo macht Sport. Ein ganzes Heft lang. Das Behauptet die bodo-Redaktion und kündigt für die August-Ausgabe an: »Kein Bundesliga-Auftakt und kein Partypatriotismus, dafür „Immer nur Heimspiel“ beim Knastfußball, eine 87-jährige Schwimmlegende, die immer noch jeden Hobbykrauler abhängt, ein taxifahrender Taekwondo-Nationaltrainer, dessen Team in Kabul trainiert, ein Treffen mit Jugendfußballtrainer Frank Goosen, „Vollkontakt im Kreisverkehr“ beim Roller Derby, essen gehen bei Ente Lippens uvm. mehr…
Der DGB in Bochum „bleibt bei einem kritischen Blick angesichts der aktuellen Zahlen auf den Arbeitsmärkten“ und schreibt: »Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Betroffenen erhöht und vor allem junge Menschen trifft es am stärksten. Für die Gewerkschaften eine besondere Herausforderung. Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt: „Eine nicht hinnehmbare Situation. Seit Jahren wird ein so genannter Fachkräftemangel von Unternehmen und Politik beklagt. Gleichzeitig sind im Bezirk der Arbeitsagentur fast 3.000 junge Menschen erwerbslos gemeldet. Dieser Zustand ist unverantwortlich. Er muss dringend im Interesse der Jugendlichen überwunden werden.“ mehr…
Am Samstag, den 2. 8. in der Zeit von 12:30 bis 13:30 wird die Ortsgruppe der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Bochum eine Flugblattaktion mit Infostand in der Bochumer Innenstadt, Kortumstraße / Ecke Huestraße durchführen. In der Ankündigung heißt es: »Mit Hilfe eines Quiz und Flugblättern sollen Passanten für die drohende Arbeitslosigkeit von einem Drittel der Belegschaft bei Johnson Controls sensibilisiert werden. „Wir stehen voll auf der Seite der Kolleginnen und Kollegen, die sich gegen den Arbeitsplatzabbau wehren.“ sagt Stefanie Reicht von der SDAJ; „Der Konzern macht Milliardengewinne und hier werden die Menschen auf die Straße gesetzt.“ mehr…
Die Ruhr Nachrichten Bochum berichten: „Die Zahl der Arbeitslosen ist von Juni zum Juli um 619 auf 19.622 gestiegen.“ Die WAZ Bochum schreibt: „Arbeitslosenquote in Bochum ist im Juli auf 10,5 Prozent angestiegen.“ Radio Bochum meldet: „Aktuell sind 19.600 Männer und Frauen in unserer Stadt ohne Arbeit – 600 mehr als Ende Juni.“ Alle drei Meldungen suggerieren, dass es eine Erfassung der Arbeitslosigkeit in Bochum gibt. Das ist absoluter Quatsch. Niemand hat exakte Zahlen über die reale Arbeitslosigkeit in Bochum. Bei den Zahlen handelt es sich um Daten, die die Arbeitsagentur zu ihrer monatlichen Pressekonferenz veröffentlicht hat. Etliche Erwerbslose melden sich aber nicht bei der Arbeitsagentur, weil sie sich nicht den Schikanen der Arbeitsagentur bzw. des Jobcenters aussetzen wollen. Sie halten sich lieber mit Gelegenheitsjobs über Wasser und sind häufig nicht einmal krankenversichert. Die von den Medien kolportierten Zahlen geben nicht einmal die bei der Arbeitsagentur gemeldeten Erwerbslosen an. Dies waren im Juli nicht 19.622 sondern 24.326. mehr…
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bochum wird am 2. August, dem 100. Jahrestag der deutschen Mobilmachung, Gräber von Kriegsgefangenen mit Blumen schmücken und schreibt: »Die Geschichte, Ursachen und Folgen des 1. Weltkrieges nehmen in den Medien und der öffentlichen Diskussion einen hohen Stellenwert ein. Dies völlig zurecht, wird auch nach 100 Jahren deutlich, wie viel über diesen Krieg gerade in Deutschland verdrängt, vergessen oder zur Rechtfertigung des Militarismus gedeutet wurde. Ganze Bereiche des 1. Weltkrieges, wie etwa die Zwangsarbeit oder der Umgang mit den Kriegsgefangenen, sind nicht oder nur wenig historisch erforscht. mehr…
Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste kritisiert erneut, „dass die SPD/Grüne-Koalition offensichtlich die durch die gescheiterte Bildung der Ausschüsse des Rates hervorgerufene Blockade des Rates bis zum 25. September beibehalten will. Das ist angesichts der Herausforderungen an die Arbeit von Rat und Ausschüsse (Haushaltsberatungen, Strukturwandel durch die Schließung der Opel-Werke etc.) nur schwer zu vertreten.“ Weiter heißt es in der Erklärung: »Das gegenwärtige Durcheinander wird jetzt noch durch eine „Beanstandung“ der Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz vergrößert. Den Mitgliedern des Rates teilte die OB mit, dass der Beschluss zur Bildung und Zusammensetzung der Ausschüsse des Rates geltendes Recht verletzt, weil die in der Betriebssatzung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Zentrale Dienste der Stadt Bochum festgesetzte Mitgliederzahl von 15 unterschritten wurde. mehr…
Die Rosa Strippe schreibt: »Ab dem 01.09.2014 startet der Verein Rosa Strippe In Bochum ein Projekt für LSBTTI-Jugendliche, die mit einem Migrationshintergrund aufwachsen: „Migration mit Hintergrund – Gleichheit im Vordergrund“, ist der Titel des Projektes. Er verdeutlicht, dass es Jugendliche und junge Menschen gibt, die mit mehr als nur einer Lebensthematik aufwachsen. Das Projekt macht auch deutlich, dass es in unserer Gesellschaft für Vielfalt eine Maxime gibt: Gleichheit und das Recht auf einen diskriminierungsfreien Raum, der Jugendlichen und jungen Menschen die Möglichkeit gibt, so zu sein, wie sie sein wollen, um eine freie und selbstbewusste Identität ausbilden zu können. mehr…
Der ADFC schreibt auf seiner Webseite: »Wer zur Erzbahntrasse wollte oder von dort kam, stand am Wochenende irgendwann einfach vor einer Absperrung. Alle Zufahrten waren rigoros abgeriegelt, ohne jeden vorherigen Hinweis, ohne jede Alternativstrecke. Ein Unding. Bei Veranstaltungen im Westpark muss die Erzbahntrasse frei bleiben. Es handelt sich nicht nur um eine der beliebtesten Bochumer Radstrecken, sondern auch um einen Themenradweg mit bundesweiter Bedeutung: Die deutsche Fußballroute. Wenn die Stadt Bochum dieses Vorgehen als Visitenkarte für ihre Bewerbung bei der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS) ansieht, dann gute Nacht. mehr…
Das Bochumer Friedensplenum, die VVN-BdA und die DFG -VK rufen am Freitag, den 1. August um 16 Uhr zu einer Kundgebung auf, die an den 100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung erinnert. Als Ort wurde der Springerplatz gewählt. Früher hieß er Moltkeplatz. 1947 hat der Rat der Stadt beschlossen, dass der Namen des Platzes nicht mehr nach einem preußischen Militaristen benannt werden soll, sondern Karl Springer, der von den Nazis ermordet wurde, fortan Namensgeber des Platzes sein soll. Ein paar Geschäftsleuten um Herwig Niggemann war das egal. Sie installierten vor einigen Monaten einen Delikatessenmarkt auf dem Springerplatz, den sie Moltkemark nennen. Auf der Kundgebung am Freitag werden Texte, Gedichte und Lieder vorgetragen, die daran erinnern, wie aktuell die Warnungen 1914 vor dem Krieg auch heute noch sind. Die Rüstungsindustrie war schon damals so korrupt wie heute. Der Bogen der Texte wird gespannt zu den heutigen Kriegen und der lokalen Provokation, einen Markt nach einem preußischen Militaristen zu benennen.
Am Mittwoch, den 30. 7. findet um 18:00 Uhr im Sozialen Zentrum ein Vortrag von Oswald Balandis und Florian Hessel zum theoretischen Hintergrund der „neuen Montagsdemos“ statt. In der Einladung heißt es: »Seit dem Frühjahr dieses Jahres tummeln sich auf deutschen Straßen die sog. „Mahnwachen für den Frieden“ oder „Montagsdemos“. Nachdem diese für einige Wochen in Presse und Öffentlichkeit breit thematisiert wurden, scheint es inzwischen still um sie geworden zu sein. Doch die Hauptprotagonisten dieser selbsternannten Protestbewegung touren weiterhin wöchentlich durch die Republik und sprechen vor wachsendem Publikum. mehr…
Die Bochumer Rechtsanwältin Anne Mayer hat an der Sitzung des Innenausschusses teilgenommen, auf der der Nazi-Überfall auf das Dortmunder Rathaus am Abend der Europa- und Kommunalwahl zur Diskussion stand. Vor diesem Hintergrund hat sie einen Offen Brief an den Polizeipräsidenten in Dortmund geschrieben, in dem sie thematisiert, wie die Dortmunder Polizei Nazi-Aktivitäten verharmlost, rechtfertigt oder verschweigt. Sie stellt dar, mit welcher unglaublichen Dreistigkeit die Polizei den NazigegnerInnen Gewaltbereitschaft unterstellt, indem sie sich auf ein obsoletes Urteil beruft, das das Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig qualifiziert hat. Der Offene Brief im Wortlaut: mehr…
Am Samstag, den 26.07.2014 wird es auf dem Husemannplatz einen Vorgeschmack auf das mehrtägige Festival n.a.t.u.r. „in Form eines nachmittäglichen Events“ geben. Die OrganisatorInnen schreiben: »Das Festival n.a.t.u.r. wird vom 26. September bis 05. Oktober stattfinden und ist nach Future Now!, den Guerilla Days und der Grünen Bühne das vierte große Event im Jahreskreislauf von n.a.t.u.r. – Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum. Als Voraufführung und Anregung hierfür gedacht, sollen die Bürgerinnen und Bürger am Samstag über die Ideen, Projekte und Aktionen der Künstler, Vereine und Kulturaktiven ihrer Stadt und Region informiert und zum Vorbeischauen und Mitmachen eingeladen werden. mehr…
Die Linke im Rat der Stadt Bochum hat neue Räumlichkeiten im Rathausgebäude bezogen. Anke Pfromm und Amid Rabieh wurden als neue LeiterInnen der Geschäftsstelle eingestellt. Ralf-D. Lange, Fraktionsvorsitzender Der Linken im Rat erklärt dazu: „Wir sind hoch erfreut, mit Anke Pfromm und Amid Rabieh zwei politisch sehr erfahrene Personen in unser Team aufnehmen zu dürfen“. Die Linksfraktion schreibt weiter: »Die Geschäftsstelle der Linksfraktion hat montags von 10:00 bis 17:30 Uhr und dienstags bis donnerstags zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr ihre Türen für alle Interessierten geöffnet. mehr…
Mittwoch 23.07.14, 13:09 Uhr
Aktiv gegen Herkulesstauden und Indisches Springkraut
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) bietet Bochumer Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit sich aktiv für den Schutz der Natur an der frischen Luft einzusetzen und schreibt: »In Bochum wachsen einige Pflanzen, welche verschiedene Probleme verursachen. Am bekanntesten sind die Verbrennungen, welche die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, verursacht. Bei Berührung mit dem Saft der Pflanze entstehen bei Sonnenschein schmerzhafte Blasen auf der Haut. Eine andere Pflanze ist das Indische Springkraut dessen Beseitigung völlig gefahrlos ist. Beide Arten breiten sich stark aus. Sie stammen ursprünglich aus dem Kaukasus und aus Indien. Sie werden als invasive Neophyten bezeichnet. Durch ihre invasive Ausbreitung und ihr starkes Wachstum verdrängen sie heimische Pflanzen. Dies hat auch negative Auswirkungen auf die Tierwelt. mehr…
Mittwoch 23.07.14, 10:35 Uhr
Odyssee 2014 am Samstag umsonst und draußen in Wattenscheid:
Im zweiten Konzert in der Reihe „Odyssee 2014“ am Samstag, den 26. Juli um 19.30 Uhr auf der Wattenscheider Freilichtbühne sind die „Kings of Creole: Hety & Zambo“ und als Support: Josué Avalos zu erleben. Die Einladung verspricht: »Hety & Zambo, zwei erfolgreiche kolumbianische MCs aus San Andres, sind erstmals in Europa und gehören zu den wichtigsten Dancehall-Alternative-Bands. mehr…
2010 hat der Kölner Frauengeschichtsverein den 9. September als Freundinnentag ins Leben gerufen. Der Freundinnentag ist langjährigen Freundinnen gewidmet, die uns über weite Strecken des Lebens begleiten. Ein Tag, der die Frauenfreundschaft feiert. Das Frauenarchiv ausZeiten hat die Idee 2011 aufgegriffen und lädt dieses Jahr zum vierten Mal Freundinnen und deren Freundinnen in die Herner Straße 266 ein, diesen Tag gemeinsam zu feiern: »Ab 19 Uhr heißen wir die Besucherinnen willkommen. Um 20 Uhr erwartet sie dann die Vorführung eines Films, den die anwesenden Frauen zuvor unter vier Vorschlägen gemeinsam bestimmen können. Die Wahl fällt auf den Film, der mehrheitlich ausgesucht wird. mehr…
„Am Samstag (26. Juli) verwandelt sich die Dachterrasse des Kunstmuseums in einen Open-Air-Kinosaal. Bei kühlen Getränken kann ab 21.30 Uhr Jim Jarmuschs „Night on earth“ unter freiem Himmel genossen werden“, kündigt das Presseamt der Stadt Bochum in einer Mitteilung an. Dass es sich um eine Vorstellung im Rahmen von endstation.open airs wird dabei unterschlagen. Einlass ist ab 20 Uhr.
Der Betriebsrat von Johnson Controls in Bochum erklärt in einer Presseerklärung: »Das Management hat die Belegschaft und den Wirtschaftsausschuss darüber informiert, dass die Autositze für das Nachfolgemodell des Ford-Fiesta nicht mehr in Bochum gebaut werden. Aktuell werden im Bochumer Werk noch Autositze für das Bochumer Opel Werk (Zafira) und für Ford Köln (Fiesta) produziert. Mit dem Wegfall der Opel Produktion Ende dieses Jahres würde das zweite Standbein des Bochumer Johnson Controls Standortes wegbrechen. Der aktuelle Ford Fiesta wird noch bis ca. April 2017 hergestellt. Sollten bis dato keine neuen Aufträge kommen, wird mit Johnson Controls Bochum ein weiterer wichtiger Industriebetrieb geschlossen.«
Dienstag 22.07.14, 17:34 Uhr
Gregor Schneider schafft einen neuen Zugang zum Museum
In einer Pressemitteilung der Ruhrtriennale heißt es: »Gregor Schneider realisiert für die Ruhrtriennale im Kunstmuseum Bochum eine neue Arbeit. Unter dem Titel KUNSTMUSEUM setzt er sich mit dem Ort und der Funktion des Kunstmuseums auseinander. Nach der Absage seines für das Lehmbruck Museum in Duisburg vorgesehenen Raumkunstwerkes totlast durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg ist die kurzfristige Realisierung in Bochum ein großer Erfolg. Die Ausstellung wird am 29. August eröffnet, zwei Wochen nach Beginn des Festivals, dafür aber über das Festival hinaus im Oktober geöffnet bleiben. mehr…
Der ADFC Bochum hatte am 13.7. zur Ausweisung von zusätzlichen Parkflächen auf den Gehwegen an der Hans-Böckler-Straße Stellung genommen. Siehe Meldung Illegales Gehwegparken? Legalize it!. Die Ruhr Nachrichten berichteten über die Kritik des ADFC und ließen Susanne Düwel, Abteilungsleiterin Straßen beim Tiefbauamt der Stadt Bochum dazu Stellung nehmen. Der Vorsitzende des Bochumer ADFC Klaus Kuliga kommentiert diese Aussagen: »Susanne Düwel, Abteilungsleiterin im Tiefbauamt der Stadt Bochum, findet die Kritik des ADFC Bochum sehr unbequem. Der ADFC sehe „alles zu 150 Prozent durch die Radfahrer-Brille“. Sie selbst sieht sich als treibende Kraft, wenn es um die Fahrradfreundlichkeit in Bochum geht. Der ADFC dagegen weigere sich „den fließenden Verkehr, die Fußgänger, den Parkverkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel“ zu berücksichtigen. mehr…
Montag 21.07.14, 19:35 Uhr
Der Flüchtlingsrat NRW und Sevim Dagdelen kritisieren:
Der Flüchtlingsrat NRW und die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen kritisieren in Presseerklärungen, dass das Land NRW ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) missachtet, mit dem die gemeinsame Unterbringung von Abschiebehäftlingen und Strafgefangenen untersagt wird. Der Flüchtlingsrat schreibt: »Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 17.07.2014 stellt die gemeinsame Unterbringung von Strafgefangenen und Abschiebungshäftlingen in einer Haftanstalt einen Verstoß gegen das Trennungsgebot des Art. 16 Abs. 1 der Richtlinie 2008/115/EG (Rückführungsrichtlinie) dar und ist damit unzulässig. Gleichwohl möchte NRW Abschiebungshäftlinge weiterhin in der JVA Büren unterbringen, wie Innen- und Justizministerium des Landes NRW am Freitag verlauten ließen. Zur Begründung wird angeführt, dass NRW nicht gegen das Trennungsgebot verstieße, da Strafgefangene und Abschiebungsgefangene in unterschiedlichen Häusern der JVA untergebracht seien und unterschiedlichen Vollzugsregelungen unterliegen würden. mehr…
Montag 21.07.14, 19:30 Uhr
NGG zieht 10-Jahres-Bilanz zur „Grundsicherung im Alter“:
Immer mehr Ältere können von ihrer Rente nicht leben: Die Zahl der Menschen in Bochum, die im Rentenalter staatliche Unterstützung brauchen, ist enorm gestiegen. Insbesondere Frauen sind auf das „Alters-Hartz IV“ angewiesen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen und schreibt weiter: »Zu Beginn des vergangenen Jahres haben rund 2.830 Senioren die so genannte Grundsicherung im Alter bezogen – 65 Prozent davon Frauen. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor, als die Grundsicherung eingeführt wurde, bekamen rund 1.780 Ältere die Sozialleistung. „Damit hat die Zahl der Menschen, die in Bochum auf Sozialhilfeniveau leben, in dieser Zeit um mehr als 59 Prozent zugenommen. Das ist eine fatale Entwicklung. Für den einzelnen Rentner bedeutet dies, dass seine gesetzliche Rente unter dem Existenzminimum liegt“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet, Yvonne Sachtje. Bei immer mehr berufstätigen Menschen wachse derzeit die Angst vor der Armutsfalle im Alter. mehr…
Der Bochumer Rechts-außen-CDU-Politiker Dirk Schmidt entwickelt sich zum Fachmann für besonders peinliche Auftritte. Am Samstag suchte er den Schulterschluss mit einem peinlichen Auftritt der DFB-Auswahl im Herrenfußball und rief zu einem Flashmob für den Gaucho-Tanz auf. Auf der Welle der nationalistischen Fußballbegeisterung wollte Schmidt ganz oben mitschwimmen. Doch Schmidt ging dabei baden. Nur 5 Mittänzer tauchten auf, berichten die Bochumer Lokalzeitungen. Einen ähnlichen Auftritt hatte Schmidt vor vier Jahren organisiert: Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit hatte vor der Jahrhunderthalle zum Protest gegen CDU-Ministerpräsident Rüttgers aufgerufen. Zu der Gegenkundgebung, zu der Schmidt mobilisiert hatte, kam auch damals nur eine Handvoll Mitstreiter. Er hatte seine Demo außerdem nicht angemeldet und wurde von der Polizei vom Platz geschickt.
Die Katholische Kirche hat im Jahr 2013 in Bochum fast eine Verdoppelung ihrer Austrittszahlen geschafft. 1058 Mitglieder gingen zum Amtsgericht und erklärten dort ihren Austritt. Im Jahr zuvor hatten nur 566 KatholikInnen diesen Schritt in Richtung Hölle gewagt. Insgesamt sank die Zahl der in Bochum registrierten KatholikInnen im vergangen Jahren von 119.289 auf 117.323. Diese Zahlen hat das Bistum Essen auf seiner Webseite veröffentlicht. Keine andere Stadt kann hier höhere Steigerungsraten bei den Austritten aufweisen als Bochum.
Thomas Eiskirch , Bochumer SPD-Vorsitzender und designierter Nachfolger von Ottilie Scholz als Oberbürgermeister teilte heute auf seiner Webseite mit: „Frohe Kunde für die von der Haushaltssperre betroffenen Kommune: Bochum profitiert zukünftig von finanziellen Hilfen des Bundes.“ Bochum soll demnach zusätzlich 5.96 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt erhalten. Dazu erklärte die Bochumer Linkspartei:» Vor der Bundestagswahl stand der SPD Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer mit wehender SPD-Fahne vor der Bühne der bundesweiten Demonstration in Bochum für die Forderung nach einer „UmFAIRteilung in Deutschland“. Nach der Bundestagswahl erklärte die SPD sofort, dass sie nicht auf einer gerechten Besteuerung besteht und die Reichen ungestört immer reicher werden dürfen, wenn die SPD in die Regierung kommt. Jetzt verteilen SPD und Union ein paar Brosamen an die Kommunen. Knapp 6 Millionen Euro sollen zusätzlich nach Bochum fließen. Das aktuelle Defizit beträgt ein Vielfaches davon. mehr…
Bauarbeiter und Gärtner in Bochum sollen sich bei Arbeiten in praller Sonne schützen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Bochum-Dortmund warnt davor, das UV-Risiko auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch wenn der Sommer in die zweite Halbzeit geht, gehört Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor griffbereit in jede Arbeitshose“, sagt Heinz Wessendorf. Der IG BAU-Bezirkschef warnt vor der Gefahr von Hautkrebs. Ganz wesentlich dabei sei die Gesamtdosis an Sonnenstunden, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt sei. Neben der Sonnencreme sollten Bauarbeiter und Gärtner auch auf eine Sonnenbrille mit UV-Schutz achten. Ebenso auf eine vernünftige Kopfbedeckung und eine Kleidung, die möglichst viel vom Körper bedecke. „Auch schattige Plätze für die Pausen sind wichtig. Hier kann es schon helfen, ein Sonnensegel zu spannen“, so Wessendorf. mehr…
Freitag 18.07.14, 21:07 Uhr
Die Linke Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen fordert:
„Die Einbürgerungsquote in Deutschland ist im europäischen Vergleich viel zu niedrig. Mit 112.000 lag die Zahl der Einbürgerungen 2013 noch unter dem Wert von 1999 (143.000) – obwohl damals noch das antiquierte Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz galt. Die Bundesregierung muss dies ändern, damit lange hier lebende Menschen auch gleichberechtigt sind“, kommentiert die Bochumer Bundestagsabgeordnete Der Linken Sevim Dagdelen, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Einbürgerungszahlen. Dagdelen weiter: „Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag entschieden, beim Staatsangehörigkeitsrecht alles beim Alten zu lassen. Statt ein fortschrittliches Staatsbürgerschaftsrecht zu schaffen, wird lediglich die unselige Optionsregelung modifiziert. mehr…
Das nächste Repair Cafè in Bochum findet am 26. 7. in den Räumlichkeiten des Labor e.V. in der Alleestr. 50, statt. Das Alsenwohnzimmer in Kooperation mit dem Labor und vielen ehrenamtlichen TechnikfreundInnen lädt ein, defekte Geräte zusammen mit einem Fachmann, einer Fachfrau zu reparieren. Beginn ist um 12 Uhr. Im Anschluss um 18 Uhr werden im Rahmen des RESTaurants aus mitgebrachten und von foodsharing geretteten, nicht mehr ganz taufrischen Zutaten leckere Gerichte zusammen gekocht und gegessen.