Mit den Stimmen von SPD und CDU lehnte der Ausschuss für Bürgeranregungen und Beschwerden heute den Antrag des Friedensplenums gegen die Namensgebung für den Freitagsabendmarkt auf dem Springerplatz ab. Auch ein Kompromissantrag der Linken, die Verwaltung zu beauftragen, mit den Betreibern des Marktes möglichst einen Konsens über eine Namensänderung des Marktes herzustellen, scheiterte an der Bochumer Moltkekoalition. Wolfgang Dominik stellte für das Friedensplenum noch einmal die Bedeutung Moltkes für den preußischen Militarismus und damit für zwei Weltkriege in den Vordergrund, die 1947 zur Umbenennung des ehemaligen Moltkeplatzes führte: ein bewußter Bruch mit einer unseligen Tradition, die im Abgrund unserer Geschichte endete. mehr…
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft schreibt: »Die Weichen für das nächste Schuljahr werden gerade in der Verwaltung und in den Schulen gestellt. Tiefgreifende Änderungen bringen wohl die neuen Vorgaben zur Inklusion: Im Zusammenhang mit der deutlich höheren Quote von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die an Regelschulen gehen werden, befürchtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass nicht alle Weichen richtig gestellt sind und ausreichend Vorkehrungen getroffen sind, damit der Inklusionsprozess gelingen kann. mehr…
Die Verwaltung soll gemeinsam mit dem Alice-Salomon-Berufskolleg eine Lösung entwickeln, die den Verlust von sechs Klassenräumen verhindert oder an anderer Stelle entsprechenden Ersatz schafft. Diesen Dringlichkeitsantrag stellt die Linksfraktion für die Ratssitzung am Donnerstag anlässlich einer Eingabe des Alice-Salomon-Berufskollegs an alle Ratsfraktionen. Das Problem: Die in der Roonstraße genutzten Klassenräume sollen nach dem Willen der Verwaltung ersatzlos gestrichen werden. mehr…
Am 27.03.2014 fand fand die Informationsveranstaltung des Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrums Migration – SPKoM Bochum „Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion in Bochum und Umgebung – Migrationsgeschichte und psychische Gesundheit“ in der Volkshochschule statt. Die VeranstalterInnen berichten: »Zu den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, aus denen Menschen nach Deutschland kamen und kommen, gehören Armenien, Aserbeidschan, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenien, Ukraine, Usbekistan und die Republik Weißrussland. mehr…
Dienstag 08.04.14, 09:31 Uhr
Karfreitag, 18. April, 19 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum
monty python - das leben des brian (Deutsch) always look on the bright side of life
Die Initiative Religionsfrei im Revier wird auch in diesem Jahr am Karfreitag den Film das „Leben des Brian“ im Sozialen Zentrum in Bochum zeigen. Im letzten Jahr hatte die Filmvorführung zu einem Bußgeldverfahren der Stadt Bochum geführt, weil dies ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz NRW darstellt. Hierbei wurden den Veranstaltern anfänglich ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro angedroht. Das Feiertagsgeetz verbietet z. B. auch Menschen, die mit den christlichen Kirchen nichts zu tun haben, am Karfreitag jede Form von gemeinsamem Spaß und Unterhaltung (“alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungenâ€). mehr…
Der Antifa Klüngel Bochum schreibt in einer Pressemitteilung: Der Vorwahlkampf in Bochum bleibt spannend. Die Bochumer AfD lässt in diesen Tagen einmal mehr die demokratischen Hüllen fallen. Aussteiger*innen, die aus politischen Gründen nicht mehr für die Partei kandidieren wollen, werden von der AfD zur Kandidatur gezwungen. Gleichzeitig gehen die Rechtspopulist*innen juristisch gegen kritische Flyer des örtlichen Kinder- und Jugendringes vor. Der Kinder- und Jugendring hatte mit Flugblättern für ein “demokratisches, friedliches, buntes und tolerantes Bochum†an Schulen geworben. Die Flyer dienen der Aufklärung über neonazistische und rechtspopulistische Parteien zur Kommunal- und Europawahl. mehr…
Die Linke in Bochum fordert von der Stadt Bochum eine Lösung für die Radfahrer auf dem Südring. Horst Hohmeier, Kandidat Der Linken für den Rat erklärt: „Gerade der Südring wird für die Menschen, die nicht mit dem Auto in Bochum unterwegs sein wollen, sondern lieber auf das Fahrrad umsteigen, zum unkalkulierbaren Wagnis. Es fehlt dort an einem Radverkehrsweg entsprechend den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen.“ mehr…
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 12. April zu einer Radtour „auf den Spuren des Kapp-Putsches und der Märzrevolution im Jahr 1920“ ein. Zunächst geht es mit dem Zug von Bochum nach Dinslaken. Die Tour führt dann durch das damaliger Frontgebiet über die heftig umkämpfte Festung Wesel nach Hünxe. Auf dem Weg werden Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufgesucht, wie der Gedenkstein auf dem Kommunalfriedhof in Dinslaken sowie der Gedenkstein auf einem Massengrab in Hünxe-Bruckhausen. mehr…
Da die Verantwortlichen in der Stadt nichts dagegen unternehmen wollen, dass eine paar Geschäftsleute den Ratsbeschluss ignorieren, nach dem der heutige Springerplatz nicht mehr dem preußischen Militaristen Moltke gewidmet sein soll, startet das Friedensplenum eine Kampagne gegen diesen Geschichtsrevisionismus. Ein Element dieser Aktion soll ein Plakat bilden, mit dem gegen die Verwendung des Namens Moltkemarkt protestiert wird. Vorschläge werden erbeten an: plakat@friedensplenum.bo-alternativ.de.
KREUZWEG - Trailer HD (Deutsch, 2014) // UFA FICTION
Ab Donnerstag, dem 10. April läuft im Kino Endstation der Film Kreuzweg. In der Ankündigung heißt es: »Maria ist 14 und wächst in einer Familie auf, die einer besonders strengen Richtung der katholischen Kirche angehört. Sie nimmt ihren Glauben sehr ernst und versucht, ihn im Alltag nach den Grundsätzen zu leben, die ihre Familie und der Pfarrer ihr vermitteln. Der radikale Unterschied zwischen den festen Regeln ihrer Familie und ihrem weltlichen Leben als Schülerin setzt sie unter großen Druck. mehr…
Die Naturfreunde Bochum-Langendreer laden am Donnerstag, den 10. April um 19.30 Uhr in den Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag mit Jürgen Heuser über exotische Pflanzen und Tiere im Ruhrgebiet ein. Jürgen Heuser ist Geschäftsführer der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet. In der Ankündigug heißt es: »Zwei Drittel der Pflanzenarten unserer Industriebrachen kommen aus fernen Ländern. Ausgesetzte, nun freilebende Wasserschildkröten gehören zu den häufigsten Reptilien des Ruhrgebietes. Auch der extrem seltene Wanderfalke brütet im Ruhrgebiet. Zu dem kurzweiligen Vortrag, bei dem stellenweise auch mitgeraten werden darf, laden die Naturfreunde Bochum-Langendreer ein.«
Am Dienstag, den 8. April präsentiert Radio El Zapote um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer Ma Valise die Lieblingsband aus Frankreich: »Wieder haben Ma Valise, übersetzt „Mein Koffer“, selbigen mit Balkan-Dub-Chanson-Mestizo-Rock und AfroBeat-Rhythmen, so lieblich wie aus der Weinregion in der Bretagne, aus der sie kommen, gepackt, um erneut die Bühnen der BRD auf einer kleinen Tour zu entern. Mit an Bord befindet sich eine neue LIVE-CD. mehr…
Ein paar Geschäftsleute mit dem Unternehmer Herwig Niggemann an der Spitze haben im vergangenen Herbst auf dem Springerplatz einen freitäglichen Abendmarkt mit dem Namen Moltkemarkt eröffnet. Diesen Namen trug der Platz bis 1947. Er war nach dem preußischen Militaristen Helmuth von Moltke benannt. Der Bochumer Stadtrat setzte 1947 ein Zeichen gegen Krieg und Faschismus und benannte den Platz um nach dem Bochumer Widerstandskämpfer Karl Springer. Der Bochumer Historiker Dr. Hubert Schneider schrieb als Reaktion auf die Restaurierung des Names Moltkemarkt in einer Stellungnahme: „Die politische Gedenkkultur in Bochum gebietet es, dass der Springerplatz der Springerplatz bleibt. Er darf nicht – auch nicht zum Teil oder zeitweise zur Marktzeit – Moltkemarkt werden.“ Das Bochumer Friedensplenum griff die Forderung Schneiders auf, dass der Rat hier zu einer Entscheidung gefordert sei und stellte eine Anfrage an den Rat. Die Oberbürgermeisterin ließ die Anfrage aber nicht zu und teilte mit, es handele “sich nicht um eine Angelegenheit, in die der Rat eingreifen kannâ€. mehr…
Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar hat heute durch ihre Aufmerksamkeit erreicht, dass das Grünflächenamt erneut Baumrodungen auf dem Bahnhofsgelände stoppte. Auf der Webseite der Initiative heißt es: »Da kommt Einiges zusammen, was sich der Investor am 4. April auf dem Gelände des Güterbahnhof Weitmar geleistet hat: illegale Baumrodungen in der Brutzeit der Vögel; Herrichtung und Nutzung eines Grundstücks des RVR als Zufahrt zum Bahnhofsgelände, ohne das der RVR von dieser Aktion Kenntnis, geschweige denn eine Genehmigung erteilt hatte; Anlieferung von Bau-Aushub über den städtischen Teil des Springorum-Radweges (von der Verwaltung genehmigt?); Ablagerung des Bau-Aushubs an nicht genehmigter Stelle auf dem Bahnhofsgelände. mehr…
Die Maler und Lackierer bekommen ab sofort mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 3,2 Prozent. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Nach Angaben der Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG BAU „müssen die Chefs das Lohnplus zum ersten Mal für März zahlen, genauso wie einen Einmal-Betrag in Höhe von 50 Euro. Ab Juni kommenden Jahres steigt der Lohn noch einmal um 2,55 Prozent.“ mehr…
Die Linkspartei schreibt: »Seit einigen Wochen unterhält die Bundeswehr in der Brückstraße 47 ein Karrierebüro und versucht, Jugendliche für Kriegseinsätze zu rekrutieren. Die Bundeswehr erweckt bei Jugendlichen wenig Interesse. Deshalb wird ihre Werbung immer aufdringlicher. Werbespots laufen im Fernsehen, Offiziere dürfen sogar in Schulen Jugendliche ködern. Dort wird suggeriert, dass der Beruf des Soldaten ein Abenteuerberuf sei.„Wir von Linksjugend Solid sind dagegen, dass die Bundeswehr ungestört und einseitig Werbung für ihre mörderische Arbeit machen darf. Soldat sein ist für uns kein normaler Beruf. Soldaten sind Mörder, wie es Tucholsky schon treffend formulierte“, erklärt Benny Krutschinna von Linksjugend Solid. Benny Krutschinna weiter: „Deshalb werden wir am Samstag um 11:30 Uhr vor dem Karrierebüro unseren Unmut äußern und gegen die Rekrutierung Jugendlicher in der Bochumer City unsere Stimme erheben. Bochum soll kein Ort sein für das Werben für das Sterben.“
Die Soziale Liste schreibt: »Die Folgen des Bergbaus stellen auch für Bochum und Wattenscheid ein großes Problem da. So wurden über 100 Tagesbrüche und Gebäudeschäden in den letzten 5 Jahren in Bochum und Wattenscheid registriert. Das geht aus einer Mitteilung der Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage der Sozialen Liste hervor, die von der Bezirksregierung Arnsberg beantwortet wurde. Aus der Antwort geht ebenso hervor, dass viele alte Schächte in der Vergangenheit nach Gesichtspunkten gesichert worden sind, die den heutigen Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr genügen. mehr…
Der Bochumer Opel-Betriebsrat informiert auf seiner Webseite: »Belegschafts-Info am 2.04.2014: 3.000 Opelaner auf drei Schichten wurden vom BR-Vorsitzenden Rainer Einenkel während der Arbeitszeit über die Tarifverhandlungen, zusätzliche Produktion, die Berufsperspektive und die Ansiedlung der Paketfirma DHL informiert. Drei Stunden ruhte die Produktion. Von der IG Metall war niemand anwesend, so dass der BR-Vorsitzende über den Stand der Tarifverhandlungen berichtete. Für das nächste Treffen hat die IG Metall ihre Teilnahme zugesagt.« Außerdem ist auf der Webseite ein Beitrag zu finden unter dem Titel: „Jetzt ist es raus! Bochumer Belegschaft wurde belogen – Zafira-Verlagerung für 2015 geplant.“
Donnerstag 03.04.14, 14:07 Uhr
Bochumer Gewerkschaftsjugendliche fahren nach Brüssel
Eine Gruppe junge GewerkschafterInnen aus Bochum wird am Freitag, den 4. 4. dem Aufruf des Europäischen Gewerkschaftsbundes folgen und in Brüssel für ein soziales Europa demonstrieren. „Wir brauchen endlich Initiativen gegen die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern“, sagt Tim Ackermann, Jugendsekretär der DGB-Region Ruhr-Mark. „Wir müssen in Wachstum und Beschäftigung investieren anstatt Europa weiter kaputtzusparen.“ Die Gewerkschaftsjugend will ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen, so Ackermann weiter. mehr…
14 aktive Bochumer FahrradfahrerInnen haben sich aus Unzufriedenheit mit der Situation am Südring an den Beschwerdeausschuß der Stadt Bochum gewandt. Sie fordern unter anderem die Ausstattung dieses besonders gefährlichen Abschnitts mit Radverkehrswegen entsprechend den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010). Die Antwort der Verwaltung fällt aus wie üblich: Für radfahrerfreundliche Lösung auf dem Südring gebe es dort einfach zuviel Verkehr! Außerdem stelle „das heute schon stark eingeschränkte Parkangebot (…) für diese Randnutzung das absolute Minimum dar“. mehr…
Den 1.571 Berufsausbildungsstellen stehen nach der aktuellen Veröffentlichung der Bochumer Arbeitsagentur 1.927 suchende junge Menschen gegenüber. Eine Lücke von aktuell 350 Stellen bleibt für den DGB in Bochum eine besondere Herausforderung. Trotz aller Hinweise auf die Notwendigkeiten zur Sicherung des Fachkräftepotenzials, bleiben die Angebote der Unternehmen im Agenturbezirk weit hinter den Erfordernissen zurück. Für Jochen Marquardt vom DGB ein nicht hinnehmbarer Zustand. „Ich bin dafür die Debatte um die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe wieder ins Zentrum zu rücken. Zum einen um das Engagement derjenigen Unternehmen anzuerkennen, die sich aktiv für Ausbildung einsetzen und zum anderen um die Betriebe in Pflicht zu nehmen, die sich ihrer Verantwortung für die junge Generation entziehen.“ mehr…
Folgende Stichpunkte verrät die bodo-Redaktion über ihre aktuelle April-Ausgabe: »ARD-Frühsportler Peter Großmann besucht die bodo-Redaktion und spricht über Sotschi, Gerald Asamoah, seine Musikkarriere und die Südtribüne. „Doc“ Müller behandelte rund 1.600 Wohnungslose, Junkies, Prostituierte oder Arbeismigranten in Dortmund. Über Monate hat ihn Fotograf und Autor Andreas Hub bei seiner Arbeit begleitet. Ein Reportage. Das alte Museum am Ostwall ist Dortmunds prominentester Leerstand. Im Interview erklärt Architekurhistoriker Prof. Wolfgang Sonne, warum ein Abriss des ältesten profanen Innenstadtbaus ein Fehler wäre. mehr…
Occupy und Bahnhof Langendreer laden am Mittwoch, den 9. April um 19 Uhr zu einer Veranstaltung mit Andreas Fisahn ein. In der Ankündigug heißt es: »Auch wenn die Menschen in Deutschland kaum etwas davon spüren: Europa befindet sich im Umbruch. Wissenschaftler und Chefideologen aller politischer Richtungen streiten sich über Charakter, Ursachen und Wege aus der Krise. Offensichtlich ist, dass die aktuellen Prozesse vor allem in den Südländern Europas eine massive Verarmung weiter Teile der Bevölkerungen bewirken, dass der demokratische Integrationsprozess Europas auf der Kippe steht, die Mehrheiten der Bevölkerungen sich vor allem Sorgen um Arbeitsplätze und Besitzstände machen und die linke Opposition wieder mal uneins ist. mehr…
Aktive des Bochumer Bündnisses „Umfairteilen – Reichtum besteuern“ verteilen in den nächsten Tagen an verschiedenen Orten in Bochum Zeitungen, die wie die „Bildzeitung“ aussehen. Erst der zweite Blick macht klar: Aus der Bild wurde die BALD. Und die stammt weder aus dem Hause Springer, noch berichtet sie über Vergangenes. Vielmehr ist die BALD voller Nachrichten aus einer nahen Zukunft, in der die Politik gerade die Entscheidung für eine Vermögensteuer sowie eine einmalige, europaweit koordinierte Vermögensabgabe getroffen hat. mehr…
Dienstag 01.04.14, 09:27 Uhr
Erstens kommt es schlimmer - zweitens als man denkt
Vor fast 17 Jahren haben sich zwei Bochumer Jungs eine besondere Gemeinheit für ihre Heimatstadt ausgedacht: Wolfgang Clement, damals NRW Wirtschafts- und Verkehrsminister und Norbert Lammert, damals Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium heckten die Bochumer Lösung aus. Diese Lösung sieht wie folgt aus: Durch ein gigantisches Autobahnkreuz (Westkreuz) werden täglich zehntausende Autos von der A 40 auf den zur Autobahn ausgebauten Außenring der Stadt geführt und über eine “Opel-Querspange†auf die A 44 in das Autobahnkreuz Bochum/Witten geführt. Diese Maßnahme wird zu Überlastung des schon stark frequentierten Außenringes und damit zu Staus führen. Die Entlastungsfunktion des Außenringes für die Innenstadt wird damit entfallen und viele Autofahrten werden vom Außenring auf innerstädtische Straßen verlagert. Während die Verantwortlichen aller anderen Großstädte dieses Planeten überlegen, wie Autoverkehr aus der Stadt ferngehalten werden kann, macht Bochum also das genaue Gegenteil. SPD und CDU sind stolz auf dieses weltweite Bochumer Alleinstellungs-Merkmal. mehr…
Die Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar fordert mit einem Bürgerantrag die Errichtung eines Kreisverkehrs mit Zebrastreifen im Kreuzungsbereich der Straßen An der Holtbrügge, Karl-Friedrich-Straße, Am Kuhlenkamp. Die bisherige Planung der Verwaltung zur Brückensanierung An der Holtbrügge stelle keine Veränderung des als Unfallschwerpunkt bekannten Kreuzungsbereichs dar. Der Antrag. Eine Planungsskizze.