Archiv für den Monat: April 2014


Mittwoch 30.04.14, 17:01 Uhr
Das engagierte Bochum weist die geistige Brandstiftung der AfD zurück

Solidarität mit dem Jugendring –
rechte Ideologie beim Namen nennen!

Wir, die Unterzeichner*innen dieser Erklärung, zeigen uns solidarisch mit dem Bochumer Kinder- und Jugendring. Gegen den Jugendring wurde von der „Alternative für Deutschland“ (AfD) wegen eines kritischen Flyers als Warnung vor Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus Strafanzeige erstattet. Ebenso wie der Jugendring stehen wir für ein “demokratisches, friedliches, buntes und tolerantes Bochum”. Mit dem Flyer sollten Jugendliche zur Wahl aufgerufen werden und eine Aufklärung über die Gefahren von Rechts sollte stattfinden. Der Höhepunkt des Einschüchterungsversuchs der AfD ist eine Anfrage an die Stadt Bochum zur Finanzierung des Jugendrings. Für uns ist klar: Der Kinder- und Jugendring ist ein wichtiger Akteur in der politischen Jugendarbeit, aber auch für die gesamte Stadt. mehr…


Mittwoch 30.04.14, 14:23 Uhr
Die Linke Bochum kritisiert geplantes Mindestlohngesetz

„Wir machen Druck!“

Die Bochumer Linke ruft zur Teilnahme an der Kundgebung und der Demonstration zum 1. Mai in Bochum auf. David Staercke, Kreissprecher der Bochumer Linken erklärt: „Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat sich für den diesjährigen 1. Mai ‚Gute Arbeit – Soziales Europa‘ auf die Fahnen geschrieben. Die Linke ist sich mit dem DGB einig, dass sowohl in Deutschland als auch in Europa für mehr soziale Gerechtigkeit und für gute Arbeit noch viel getan werden muss. Deutschland ist sozial tief gespalten. Die Armut, die wir tagtäglich in unserer Stadt erleben, darf es in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben.“ mehr…


Mittwoch 30.04.14, 10:47 Uhr

Pariser Tagebuch 1942-1944

Zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, den 8. Mai zeigt das freie Theater Gegendruck im Bahnhof Langendreer um 20 Uhr seine Fassung des Pariser Tagebuchs von Hélène Berr. In der Ankündigung heißt es: »Im Jahre 2008 wurden die Aufzeichnungen der jüdischen Studentin Hélène Berr, die im April 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist, in Frankreich erstmals als Buch veröffentlicht. Das Pariser Tagebuch wurde nach seinem Erscheinen in Frankreich zum Bestseller, in über 20 Sprachen übersetzt und von Kritikern in seiner Bedeutung mit dem Tagebuch der Anne Frank verglichen. mehr…


Mittwoch 30.04.14, 07:20 Uhr

bodo im Mai

Die Titelgeschichte der Mai-Ausgabe des Straßenmagazins bodo ist Gerburg Jahnke gewidmet. Die bodo-Redaktion würdigt sie mit den Worten: »Die überzeugte Oberhausenerin gehört zu den bedeutendsten deutschen Kabarettistinnen. Weil sie die „Ignoranz gegenüber weiblicher Humorfähigkeit“ nervt, betreibt sie mit Formaten wie „Ladies Night“, „Damenbad“ oder „Frau Jahnke hat eingeladen“ ganz praktische Frauenförderung in der Branche.« Weitere Stichworte, die die Redaktion über die neue Ausgabe verrät: »“Sehen wie hören“ Wer unter Gebärdensprache sachliches Zeichengeben versteht, wird nach einer Aufführung in der Reihe „lautlosstark“ im „Rottstr5 Theater“ anders denken. Gestik und Mimik der Simultanübersetzung entwickeln eine darstellerische Kraft, wie man sie vom expressiven Stummfilmkino kennt. mehr…


Dienstag 29.04.14, 16:47 Uhr

Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund

Das Bochumer BlockaBo-Bündnis schreibt: »Alles müssen wir selber machen! Nachdem der Naziaufmarsch am 1. Mai in Dortmund nun endgültig gerichtlich erlaubt wurde, liegt es an antifaschistischem Engagement und einer starken Zivilgesellschaft diesem entgegenzutreten. In Dortmund hat sich in den letzten Monaten ein breites Bündnis – „BlockaDO“ – gegründet, mit dem Ziel den Naziaufmarsch durch Menschenblockaden zu verhindern. Auch aus Bochum wird dieses Vorhaben tatkräftig unterstützt: Auf einer gut besuchten Infoveranstaltung vergangene Woche im ver.di Haus wurde beschlossen, sich mit einer gemeinsamen Anreise an den Blockaden zu beteiligen. Als Treffpunkt für alle Bochumer*innen, die sich den Nazis in den Weg stellen wollen, empfiehlt das Bochumer Anreise-Bündnis „BlockaBO“ den Vorplatz des Bochumer Hauptbahnhofs um 8.30 Uhr. mehr…


Dienstag 29.04.14, 15:58 Uhr

1. Mai: DGB Kundgebung in Bochum

Der DGB lädt zur 1.-Mai Kundgebung ein: »Der 1. Mai 2014 steht für den DGB unter dem Motto „Gute Arbeit – soziales Europa“. Unter dieser Losung mobilisieren die örtlichen Gewerkschaften in den Betrieben und laden die Menschen der Stadt zur gemeinsamen Kundgebung ein. Für die Gewerkschaften ist der Tag der Arbeit in diesem Jahr sowohl Grund zur Freude, weil sich jahrelange Kampf um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes endlich realisiert und die ersten Tarifrunden des Jahres erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Gleichzeitig bleiben noch viele Aufgaben zu bewältigen  Nicht zuletzt die anstehenden Europa-Wahlen bilden für den DGB große Herausforderungen, um den Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit und gute Arbeit Nachdruck zu verleihen. mehr…


Dienstag 29.04.14, 15:48 Uhr

10-Jahresfest der Sozialen Liste

Die Soziale Liste Bochum lädt anlässlich ihres Gründungsjubiläums zu ihrem 10-Jahresfest ein und schreibt: »Die Veranstaltung findet Samstag, 3. Mai, im Saal B des Gewerkschaftshauses von ver.di, Universitätsstr. 76, in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt. Die Sängerin und Schauspielerin Isabel Neuenfeldt wird mit internationalen Chansons und politischen Liedern sowie ihrem exzellenten Akkordeonspiel im Mittelpunkt des Programms stehen.  Auf dem Programm der 10-Jahresfeier stehen außerdem Rezitationen und Lesungen von Reinhard Junge (Krimi-Autor) und Christoph Nitsch. Mit einer Talk-Runde wird die Geschichte und aktuelle Arbeit der Sozialen Liste beleuchtet. mehr…


Dienstag 29.04.14, 15:36 Uhr

Letzte Einblicke

Die Linksfraktion im Rat hat die 50. Ausgabe ihrer Zeitschrift „Einblicke“ und für die sechs Ratsmitglieder damit auch deren letzte Ausgabe veröffentlicht. Die derzeitigen Mitglieder der Ratsfraktion kandidieren nicht mehr für den Rat. Ihr Dissens zur Mehrheit in der Partei wird erläutert. Der Fraktionsvorsitzende Uwe Vorberg zieht im Leitartikel eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. Und mit kurzen persönlichen Statements verabschieden sich Ratsmitglieder, BezirksvertreterInnen und die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle. Die “Einblicke” gibt es gedruckt im Fraktionsbüro der Linken (Willy-Brandt-Platz 1-3). Es gibt sie auch als PDF-Datei.


Dienstag 29.04.14, 08:55 Uhr

Euromayday Ruhr 2014

Die Bochumer Occupy-Gruppe ruft auf zur Teilnahme am Euromayday Ruhr 2014 in Dortmund: »Der Euromayday ist eine bunte Parade gegen die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Er ist eine Plattform, um die Wut rauszutanzen und eine andere Welt zu fordern. Er ist eine Plattform für Ideen – alle sind aufgefordert, sich mit Aktionen und Aufrufen zu beteiligen und unter dem Motto “Tanz den …!” ihre eigenen Themen einzubringen. mehr…


Dienstag 29.04.14, 08:33 Uhr

Forderungen von Jugendverbänden

SDAJ, DIDF-Jugend und Linksjugend-solid haben einen gemeinsamen Aufruf gestartet unter dem Motto: „Die Jugend kämpft für ihre Rechte! Heraus zum 1. Mai!“ Unter den drei Fragen Leistungsdruck statt Bildung?, Arbeitslos oder prekär? und Wessen Europa ist die EU? werden Missstände aufgezeigt und Forderungen formuliert. Der Aufruf als PDF-Datei.


Dienstag 29.04.14, 08:21 Uhr

Dritte Option beim Geschlechtereintrag

Das Gleichstellungsreferat der ev. Fachhochschule (EFH) lädt am  Dienstag, den 6. 5. um 18 Uhr Vortrag der Kampagne für eine dritte Option beim Geschlechtereintrag in die EFH, Immanuel-Kant-Straße 18-20 ein. In der Ankündigung heißt es: »“Es reicht! Wir als Inter*, Trans*, Queers sind nicht krank oder gestört, wir werden höchstens gestört. Wir haben ein Recht auf Geschlecht wie alle anderen auch.“ Die Kampagnengruppe ‚Dritte Option‘ bereitet im Moment eine Klage auf einen dritten Geschlechtseintrag vor und begleitet diese mit einer politischen Kampagne. mehr…


Montag 28.04.14, 21:31 Uhr
Film und Filmgespräch mit Anne Delstanche, Brüssel

Altstadtsanierung in Havanna

Die Humanitären Cubahilfe lädt am 14. Mai um 19.30 Uhr zu einem Film und Filmgespräch mit Anne Delstanche in die Evangelische Stadtakademie, Westring 26 c ein mit dem Titel: Altstadtsanierung in Havanna – eine  Utopie auf dem Weg. In der Einladung heißt es: In  Havanna unterliegt die Gesamtrenovierung des historischen Stadtkernes  dem Büro des Stadthistorikers Eusebio Leal.. Bemerkenswert ist, dass die Bewohner nicht vertrieben werden, sondern nach der Sanierung und Restaurierung wieder einziehen können. Viele Schulen, medizinische und soziokulturelle Einrichtungen sind im Quartier geblieben oder neu entstanden wie Polikliniken, eine stationäre Einrichtung für Problemschwangerschaften (Maternidad),  Altenwohnungen, Begegnungsstätten, Lehrwerkstätten  etc. mehr…


Montag 28.04.14, 21:21 Uhr
Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt:

Widerstand und Verfolgung in Bochum

Die Bochumer Geschichtswerkstatt führt am Samstag, den 3. Mai einen Standrundgang zum Thema Widerstand und Verfolgung in Bochum 1933 – 1945 durch. In der Ankündigung heißt es: »Während dieses ca. zweistündigen Stadtrundgangs wird an den Widerstand gegen das NS-Regime in Bochum erinnert sowie über das Ausmaß und die Organisierung der Verfolgung und Vernichtung von Nazi-Gegnern, Juden und Sinti und Roma informiert. Wir machen u. a.  Station vor den ehemaligen Standorten der Gewerkschaftshäuser, am Apolonia Pfaus-Park und am Standort der alten Synagoge. Weitere Stationen sind das ehemalige Polizeipräsidium an der Uhlandstr. und der Springerplatz. mehr…


Montag 28.04.14, 08:49 Uhr
Solidaritätskonzert für die Opfer der Brandkatastrophe in Valparaíso

Folk-Klassik aus Chile mit Duo Mapu

Am Freitag, den 2. Mai findet um 20 Uhr findet im Museum Bochum ein Solidaritätskonzert mit dem chilenischen Duo Mapu statt. Die Band wird kostenlos spielen, so dass die ganzen Einnahmen den Opfern der Brandkatastrophe in Valparaíso zugutekommen. Eine Spende soll die Eintrittskarte ersetzen. Am Ende der Veranstaltung wird bekannt gegeben, wie viel Spenden  gesammelt wurden. Das Geld wird umgehend nach Chile überwiesen. Die Aktion wird von Pedro Crovetto, dem Verantwortlichen von latin-art organisiert, dessen Geburtsort Valparaíso ist und dessen Familie dort lebt und von der Katastrophe betroffen ist.


Sonntag 27.04.14, 20:54 Uhr

Bochum – eine Stadt war braun

Die VHS bietet am Sonntag, den 4. Mai um 14.00 Uhr einen Stadtrundgang zum Thema Bochum im Nationalsozialismus an. Treffpunkt: Glocke am Rathausplatz. In der Einladung heißt es: »Vor fast genau 81 Jahren wurden Anfang Mai die Gewerkschaften auch in Bochum verboten, ihr Eigentum von der faschistischen Regierung geraubt und zahlreiche aktive Gewerkschafter wurden in die KZs gebracht. Wenige Wochen später ereilte die SPD das gleiche Schicksal. Andere Parteien hatten sich schon selbst aufgelöst oder waren verboten worden. An etlichen Orten in der Innenstadt, die an „damals“ erinnern,  soll ein Einblick gegeben werden, was Alltag unterm „Hakenkreuz“ konkret für die Menschen in Bochum bedeutete. Einige Stolpersteine auf dem Rundgang erinnern an das Schicksal jüdischer Bochumer. An Beispielen soll gezeigt werden, wie der Faschismus in Bochum aussah, auf welche Ablehnung, Widerstand oder Akzeptanz er in Bochum stieß, wie die Bochumer Bevölkerung auf  die Entrechtlichung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bochumer, auf Bücherverbrennungen, Verhaftung und Ermordung von Widerstandskämpfern reagierte.« mehr…


Sonntag 27.04.14, 11:09 Uhr

Den Rundlauf in den Alltag tragen

Am Sonntag, den 4. Mai findet um 16:00 Uhr im Sozialen Zentrum eine Veranstaltung mit VertreterInnen des Netzwerks »Recht auf Stadt – Ruhr« statt. Die Ankündigung: »Hamme und Goldhamme gehören zu den ärmsten Stadtteilen in Bochum. Hier zeigt sich der Niedergang des Ruhrgebiets in Folge des Strukturwandels besonders deutlich. Aber die Veränderungen bieten auch Chancen. Der Stadtteil hat spannende Ecken und Plätze sowie bespielbare Leerstände. Das Kunstfestival »Rundlauf Bochum« zeigt was möglich wäre. mehr…


Sonntag 27.04.14, 09:42 Uhr

Klamotten-Tausch-Party

Am Samstag, den 3. Mai geht ab 18:00 Uhr im Sozialen Zentrum „die fast schon legendäre Tauschgold- Klamotten-Tausch-Party in die zweite Runde.“ Die Einladung: »Im Rahmen des Rundlauf- Festivals in Bochum könnt Ihr nicht nur kreative Filme, Performances oder auch Theater sehen, sondern auch zum guten Zweck Kleidung tauschen. Hast Du noch ein Lieblingsstück im Schrank, welches Du einfach nicht mehr trägst? Viele Klamotten in Deinem Schrank sind Dir inzwischen zu weit, zu eng, zu schwarz oder zu bunt? Zudem möchtest Du gerne ein Statement setzen und mit uns ein dickes ´Refugees Welcome´ Paket packen? mehr…


Sonntag 27.04.14, 09:27 Uhr

Mindestlohn-Ausnahme kippen

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat an die SPD- und CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Region appelliert, auf die geplante Ausnahmeregelung beim gesetzlichen Mindestlohn für Langzeitarbeitslose zu verzichten. Während der parlamentarischen Beratungen im Bundestag in den kommenden Wochen müsse der vorliegende Mindestlohn-Gesetzentwurf in diesem Punkt nachgebessert werden.
Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro zum 1. Januar 2015 ist nach Ansicht der NGG Ruhrgebiet ein großer Erfolg. Davon würden zahlreiche Beschäftigte – insbesondere im Bäckerhandwerk und bei den Backshops – profitieren. „Dass die geplante Lohnuntergrenze für Langzeitarbeitslose nicht gelten soll, ist allerdings ein Wermutstropfen. Allein in Bochum wären 8.720 Menschen davon betroffen. mehr…


Samstag 26.04.14, 20:30 Uhr

Geplante Obsoleszenz?!


Die Bochumer occupy-Gruppe hat heute mit einer Aktion in der Innenstadt auf die geplante Obsoleszenz also die gewollte „Veralterung“ von Produkten hingewiesen. In schwarzen Gewändern vor einer Reihe von Grabsteinen wurde um viel zu früh dahin geschiedene Geräte getrauert. Viele PassantInnen berichteten ihre Erlebnisse mit Geräten, deren frühzeitiger Verschleiß offensichtlich eingeplante war. Traurig waren die Aktiven von occupy vor allem über die häufige Bemerkung; Ja das mit dem gewollten Verschleiß kennen wir. Aber da kann man ja doch nichts machen.  Auf dem Flyer der Initiativen sind einige Vorschläge aufgezeigt, was einzelne machen können.


Samstag 26.04.14, 19:07 Uhr

Gegen die Gewaltbereitschaft der AfD

Der Antifa Klüngel Bochum berichtet über die heutige Kundgebung: »Am Samstag, den 26. April, fand unter dem Motto „AfD entwaffnen!“ eine antifaschistische Kundgebung auf dem Bochumer Husemannplatz statt. Hintergrund der Kundgebung war ein potentiell lebensgefährlicher Übergriff durch den stellvertretenden Sprecher der Bochumer AfD. Dieser bedrohte am 23. April einen Antifaschisten mit einer Schreckschusspistole. Trotz der kurzfristigen Mobilisierung demonstrierten 70 Personen gegen die rechtspopulistische Partei. Am vergangenen Mittwoch verfolgte der AfD-Kreisverbandssprecher Johannes Paul einen jungen Antifaschisten mit seinem Auto, drängte diesen ab und und bedrohte ihn dann mit einer Schusswaffe. mehr…


Samstag 26.04.14, 17:56 Uhr

Alternatives Ernährungssystem

Gemeinschaftsgarten Bochum macht auf die erste Veranstaltung im Rahmen des temporären Gemeinschaftsgartens Grüne Bühne aufmerksam. Am Dienstag, den 29. April um 19 Uhr referiert Alessa Heuser in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 über das Thema: Unser heutiges Ernährungssystem – Ein marodes System ohne Veränderungspotenzial? In der Ankündigung heißt es: »Alessa Heuser wird an diesem Abend einen Überblick zu aktuellen Problemen und Herausforderungen des heutigen Ernährungssystems referieren. Sie zeigt Lösungsansätze für ein alternatives System auf. Dabei werden auch konkrete Beispiele auf lokaler Ebene genannt, die Bochumer Bürgerinnen und Bürger motivieren sollen, an einer zukunftsweisende Ernährungsdemokratie mitzuwirken.« Ein Flyer mit der Übersicht aller weiteren geplanten Veranstaltungen der grüne Bühne.


Samstag 26.04.14, 09:40 Uhr
AfD-Wahlkampfstand abgesagt

AfD-Sprecher Paul tritt zurück 1

Die AfD Bochum hat mitgeteilt, dass ihr Sprecher Paul von seinen Ämtern zurückgetreten ist. Er bleibt Kommunalwahlkandidat der AfD auf Platz 4 der Ratsliste. Paul hatte am Mittwochabend ein Pistole gezückt und durchgeladen, nachdem er jemanden verfolgt hatte, der die AfD beim Plakatieren beschimpft hatte. Siehe Meldung Antifaschist mit Waffe bedroht. Die AfD hat auch für heute ihren Wahlkampfstand abgesagt. Um 12. Uhr findet eine Demonstration auf dem Husemannplatz statt. Das Motto: „Die AfD entwaffnen“. Am 8. Mai tritt der AfD Bundesvorsitzende Lucke in der Wattenscheider Stadthalle auf. Das Bündnis gegen Rechts wird zu einer Gegenkundgebung um 18 Uhr vor der Stadthalle aufrufen.

 


Freitag 25.04.14, 21:12 Uhr

Protest gegen den Namen „Moltkemarkt“

Auf dem neu gestalteten Springerplatz findet seit einigen Monaten freitags ein Feierabendmarkt statt, den seine Initiatoren „Moltkemarkt“ nennen. So hieß der Platz bis 1947. Moltke war viele Jahre lang im Kaiserreich der führende Exponent des preußisch-deutschen Militarismus.  Das Bochumer Friedensplenum hat heute mit Flugblättern und Plakaten die MarktbesucherInnen über diese Hintergründe informiert. Der Hauptbetreiber des Marktes Herwig Niggemann redete Klartext. Er bestehe auf dem Namen Moltkemarkt. Wenn die Politik eine Änderung des Namens fordern würde, werde er seine Beteiligung an dem Markt einstellen. mehr…


Freitag 25.04.14, 17:36 Uhr

Die Linke unterstützt Demo gegen AfD

Die Linke Bochum unterstützt die Demonstration gegen die rechtspopulistische Partei AfD am Samstag, 26.April um 12.00 Uhr auf dem Husemannplatz in Bochum. „Es ist nicht hinnehmbar, dass ein führendes Bochumer AfD-Mitglied Antifaschisten mittels einer Gaspistole bedroht. Dieser Vorfall verweist auf den Charakter der AfD. Die AfD versucht mit rechtpopulistischen Parolen auf Stimmenfang zu gehen. Offiziell lehnt sie Gewalt ab, allerdings scheinen Mitglieder der AfD es als angemessen zu empfinden, Andersdenkende zu bedrohen. Die Entwicklung der AfD ist insgesamt besorgniserregend. Hetzer gegen Migrantinnen und Migranten geben inzwischen in der AfD den Ton an“, erklärt der Bochumer Spitzenkandidat der Linken für die Kommunalwahl Ralf D. Lange. mehr…


Donnerstag 24.04.14, 14:56 Uhr

Geplanter Verschleiß

Die Bochumer occupy Initiative trauert am Samstag, den 26.4. ab 11.00 Uhr an der Ecke Kortumstraße/Harmoniestraßein öffentlich um die viel zu früh von uns gegangenen Geräte und schreibt:  »Nicht nur bei billigen Produkten, sondern zunehmend auch bei teuren, stellen wir fest, dass die Lebensdauer enttäuschend kurz ist: Haushaltsgeräte, Fernseher, Telefone und Computer geben oft schon nach wenigen Jahren – oft kurz nach Ablauf der Garantie! – ihren Geist auf oder lassen sich aus anderen Gründen nicht mehr nutzen. Schlechte Arbeit? Billige Materialien? Schlechte Konstruktion? – Klar, das kann alles sein. Oft aber haben die Hersteller gerade von elektrischen und elektronischen Waren durchaus geplant, dass ihre Produkte nicht allzu lange halten und wir uns dann was Neues kaufen müssen. Das ist dann geplante Obsoleszenz (gewollte „Veralterung“ von Produkten). Mit der Aktion will die Occupy Initiative bewusst machen, dass Verschwendung in unserem Wirtschaftssystem eingeplant ist. Es sollen aber auch Perspektiven aufgezeigt werden, wie sich Menschen gegen diese Verschwendung wehren können. «


Donnerstag 24.04.14, 14:21 Uhr
Bochumer AfD-Funktionär lädt durch

Antifaschist mit Waffe bedroht

In einer Pressemitteilung berichtet der Antifa-Klüngel über den bewaffneten Übergriff eines AfD-Funktionärs auf einen politischen Kritiker: »Am Mittwoch wurde ein Gegner neonazistischer und rechtspopulistischer Parteien mit einer Schusswaffe bedroht. Die Bedrohung ereignete sich an der Universitätsstraße. Ein Mitglied der Alternative für Deutschland, das gerade zum Plakatieren unterwegs war, zog eine Pistole. Der Gegner von rechten Parteien war auf Höhe des Netto-Supermarktes zufällig auf eine Gruppe von Rechtspopulisten gestoßen und äußerte seinen Unmut gegen deren Wahlkampf. Daraufhin verfolgte der stellvertretende AfD-Kreisverbandssprecher Johannes Paul den fahrradfahrenden Antifaschisten mit seinem Auto bis zu einem nahegelegenen Parkplatz. Dort zwang der Rechtspopulist den Antifaschisten durch ein äußerst riskantes Fahrmanöver zum anhalten und bedrohte ihn mit einer Pistole, die er auch demonstrativ durchlud. Der Antifaschist ergriff daraufhin die Flucht mit dem Fahrrad. mehr…


Mittwoch 23.04.14, 17:07 Uhr

Aktion gegen den Namen Moltkemarkt

Das Bochumer Friedensplenum startet am kommenden Freitag, den 25. 4. um 16 Uhr eine Reihe von Aktionen gegen die Namensgebung des Feierabendmarktes auf dem Springerplatz. Hier findet seit einigen Monaten freitags ein Markt statt, den seine Initiatoren „Moltkemarkt“ nennen. Dieser Name missachtet einen Beschluss des Bochumer Stadtrates aus dem Jahr 1947, mit dem ein Zeichen gegen Militarismus und Faschismus gesetzt wurde. Vor dem Hintergrund zweier Weltkriege sollte der Name dieses Platzes nicht länger den preußischen Militaristen Moltke würdigen, sondern an den Bochumer Widerstandskämpfer Karl Springer erinnern, der von den Nazis ermordet worden ist. Die Gespräche des Friedensplenums mit den Geschäftsleuten, die den Markt betreiben und auch Initiativen an den Rat der Stadt waren bisher erfolglos. Das Friedensplenum will deshalb mit anderen Organisationen und Parteien in den nächsten Wochen die Besucherinnen und Besucher des Marktes über die Provokation der Geschäftsleute informieren, die den Namen Moltkemarkt wieder eingeführt haben.


Mittwoch 23.04.14, 16:11 Uhr

Kurdische Filmtage

Der Kurdische Studierendenverband YXK Bochum präsentiert vom 30. April bis zum 2. Mai Kurdische Filmtage an der Ruhr-Uni. In der Einladung heißt es: Viele RegisseurInnen beschäftigen sich seit den letzten Jahren mit der Aufarbeitung und Aufklärung der kurdischen Geschichte, der Kriegsverbrechen, der kurdische Sprache und Kultur. So wurden in den letzten Jahren dutzende kurdische Spielfilme und unzählige Kurz- und Dokumentarfilme gedreht. Der Filmdreh ist eine Kunstart, in der Gefühle und nackte Wahrheiten glasklar zum Ausdruck gebracht werden können. Wie lange noch die Kunst als grenzübergreifende Form der Utopie einer Lebensweise bestehen kann, wissen wir nicht. mehr…


Mittwoch 23.04.14, 15:45 Uhr

Zwangsarbeit in Bochum

Am Sonntag, den 27. April führt die Kuratorin Ursula Jennemann-Henke um 14 Uhr noch einmal zum Abschluss durch die Ausstellung „Zwangsarbeit in Bochum von 1939  bis 1945“ im Stadtarchiv.  Die Ausstellung war Teil im Rahmen der Gesamtschau „Bochum – das fremde und das eigene“. In der Einladung heißt es: »Mehr als 13 Millionen Menschen aus ganz Europa wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland verschleppt und zur Arbeit gezwungen. Über 30.000 Männer, Frauen und Kinder waren es allein in Bochum. Eingesetzt wurden sie in fast allen Bereichen. Die Ausstellungseinheit dokumentiert die Zwangsarbeit in Bochum und geht dem Schicksal einzelner Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter nach.«