Das Freie Kunst Territorium Bochum schreibt: »Anfang Dezember erwartet Bochum einen Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt zu Jahresende: Das international renommierte Theater WÄ™gajty bringt nicht nur zwei aktuelle Stücke zur Aufführung, sondern präsentiert auch ein ganzes Paket von künstlerischen und sozio-kulturellen Aktionen. Erklärtes Ziel ist die langfristige Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen und Theaterinteressierten aus Stadt und Region, um in Zukunft ein gemeinsames Kulturprojekt zu organisieren. Das Theater wurde zur Zeit des Kriegsrechts in Polen gegründet. Es mischt archaische, traditionelle Bräuche mit künstlerischen Ausdrucksformen der heutigen Zeit. mehr…
Dienstag 04.12.12, 16:05 Uhr
Linkspartei unterstützt Kundgebung zum Bleiberecht:
„Es ist ein humanitärer Skandal, dass weiterhin über 85.000 Menschen in Deutschland nur mit einer ‚Duldung‘ leben müssen. Etwa die Hälfte davon lebt mehr als sechs Jahre hier. Besonders perfide ist, dass 12.000 minderjährig sind. Humanitäre und grundrechtliche Erwägungen müssen bei der konkreten Ausgestaltung einer neuen Bleiberechtsregelung den Vorzug vor Nützlichkeitskriterien und Kostenkalkülen erhalten“, erklärt Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke. anlässlich des Aufrufs der Initiative “alle bleiben!†zu deutschlandweiten Aktionen zur Innenministerkonferenz in Rostock am morgigen Mittwoch für eine neue Bleiberechtsregelung. Dagdelen weiter: mehr…
Der DGB Ruhr Mark schreibt: »Für viele Städte in der DGB-Region verweist der aktuelle Sozialbericht des Landes darauf, dass Armut und Armutsgefährdung weiter angestiegen sind. Für den DGB ist die Lage dramatisch und bezeugt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Mehr als 2,8 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind einkommensarm. Die Zahl ist zum Vorjahr noch einmal um 200.000 angestiegen. Für Regionsgeschäftsführer Jochen Marquardt eine dramatische Entwicklung. „Vor allem junge Menschen sind von Armut bedroht. Sie sind die Hauptleidtragenden des deregulierten Arbeitsmarktes. Diese Entwicklung darf die Politik nicht länger hinnehmen. Sie muss dringend handeln, um den Vormarsch von prekärer Beschäftigung und Niedriglöhnen Einhalt zu gebieten.“ mehr…
Die Soziale Liste hatte im Rat der Stadt eine Anfrage gestellt: „Ist sichergestellt, dass in diesem Jahr der Umgang mit den Denkmälern und Erinnerungszeichen in angemessener Weise erfolgt?“ Antwort der Verwaltung: „Ja; Die Bochum Marketing GmbH wurde bereits auf die Situation während des Weihnachtsmarktes 2011 aufmerksam gemacht. In diesem Jahr ist die ‚trauernde Frau‘ durch einen Wall aus Tannenbäumen geschützt. Der Glühweinstand des Mittelaltermarktes hat einen neuen Standort erhalten und befindet sich nicht neben dem Denkmal. mehr…
Am Wochenende hat die Linksfraktion mit ihren Ratsmitgliedern, Berzirksvertreter_innen und Sachkundigen Einwohner_innen zusammen ein Resümee des vergangenen Jahres gezogen. „Der Rückblick auf unsere Arbeit ist durchweg positiv ausgefallen“, so der Fraktionsvorsitzende Uwe Vorberg. „Sowohl was den solidarischen und konstruktiven Arbeitsstil innerhalb der Fraktion anbelangt, als auch unsere Aktivitäten nach außen.“ In der Mitteilung heißt es weiter: »So hat sich die Linksfraktion u.a. öffentlichkeitswirksam in die Diskussion um das Musikzentrum, die Schulentwicklungsplanung oder auch die fahrradfreundliche Stadt eingebracht. Durch ihre Intervention wurde in der Bezirksvertretung Mitte der revisionistische Antrag der CDU zur Wiedererrichtung des Kriegerdenkmals im Stadtpark zurückgezogen und im Rat wurden endlich konkrete Ziele für die Einrichtung eines Steag-Beirates beschlossen. mehr…
Am Dienstag, den 11. Dezember findet um 18:00 Uhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19 ein Gespräch mit dem Pressesprecher des VfL Bochum Christian Schönhals statt. Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Gedächtnis und Erinnerung – Erinnerungsorte in Bochum und im Ruhrgebiet“ stellt er sich Fragen von Prof. Dr. Jürgen Mittag sowie der Öffentlichkeit. In der Einladung heißt es: „Der Verein für Leibesübungen Bochum 1848 – Fußballgemeinschaft e. V. (kurz: VfL Bochum) ist ein 1938 entstandener Sportverein aus Bochum, dessen Ursprünge bis auf das Jahr 1848 zurückreichen.“ Präziser formuliert müsste es heißen, dass der VFL eine Zwangsfusion der Nazis gewesen ist. Während die meisten andere Vereine diese Fusionen nach der Befreiung vom Faschismus wieder aufgelöst haben, begnügt sich der VfL damit, seine faschistische Gründungsgeschichte zu verschweigen.
Am Samstag ist im Endstation-Kino in einer exklusiven Preview Malik Bendjellouls Dokumentarfilm Searching for Sugarman zu sehen. Er erzählt die wahre Geschichte von Sixto Rodriguez: »Als der Singer/Songwriter Ende der 60er Jahre von Musikern des Motown-Labels entdeckt wird, glaubt man an einen Platz in der Hall of Fame: Texte von bildhafter Poetik; bluesbasierter Folk paart dunkle elektronische Orgeln mit satten Geigen und ansteckendem Groove. Doch das Album floppt, Rodriguez verschwindet begleitet von mysteriösen Gerüchten von der Bildfläche – bis ein Bootleg nach Südafrika gelangt und sein Album Cold Fact in den 70ern zum Soundtrack der Antiapartheidbewegung wird. mehr…
Anlässlich des Besuches des Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Die Linke, Gregor Gysi, bei Opel Bochum, erklären der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel und Gregor Gysi: „Wir waren uns einig, dass es eine Perspektive für alle Mitarbeiter geben muss. Opel Bochum muss bleiben, auch die Getriebeproduktion. Die geplante Schließung des Getriebewerkes steht gegen das Zukunftskonzept von Opel Bochum. Statt ständig die Beschäftigten in Angst vor Entlassungen zu versetzen, muss das Management von Opel, so wie versprochen, endlich seine Energie darauf verwenden, ein wirkliches Zukunftskonzept auf den Weg zu bringen. Wir erwarten daher auch eine ernsthafte Prüfung hinsichtlich der Getriebeproduktion. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren zum Konzerthaus schreibt: »Mal wieder zeigt sich, dass der Rechtsdezernentin Jägers jedes Mittel recht ist, den Bürgerentscheid zum „Musikzentrum“ zu verhindern. Obwohl §2 6. der Satzung der Stadt Bochum über die Durchführung von Bürgerentscheiden vorschreibt, dass die Vertreter des „Bürgerbegehrens Musikzentrum“ zu den Sitzungen der Ratsvertreter eingeladen werden müssen, damit diese das Begehren mündlich gegenüber den Ratsvertretern begründen können, hat die Rechtsdezernentin die Vertreter des Begehrens zu keiner der Sitzungen eingeladen. mehr…
Am Sonntag, den 9. Dezember 2012, findet im „Tanas“ (Kammerspiele Bochum) von 11 bis 18 Uhr die 41. Kunstauktion zugunsten von Amnesty International Bochum statt. Versteigert werden fast 200 Werke von lokalen und überregional bekannten Künstlern, die man zuvor schon in einer Online-Galerie betrachten kann. mehr…
Sonntag 02.12.12, 12:50 Uhr
Kundgebung am Mittwoch, den 5. 12. vor dem Hauptbahnhof
Anlässlich der Innenministerkonferenz in Rostock ruft die Initiative „alle bleiben!“ am kommenden Mittwoch, den 5. 12. deutschlandweit zu Aktionen für eine neue Bleiberechtsregelung auf. In Bochum beteiligen sich der Flüchtlingsrat NRW, die Medizinische Flüchtlingshilfe, das Bündnis gegen Rechts, das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur, Amnesty international und andere Initiativen mit einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof und einer symbolischen Aktion, bei der sie zahlreiche Luftballons in den Himmel steigen lassen. In Deutschland leben rund 90.000 Menschen mit dem aufenthaltsrechtlichen Status der Duldung, etwa die Hälfte von ihnen bereits seit sechs oder mehr Jahren. Sie sind grundsätzlich ausreisepflichtig, doch ist die Abschiebung momentan aus unterschiedlichen Gründen ausgesetzt. Ihren Wohnort dürfen sie nicht frei wählen, häufig wird ihnen auch eine Arbeitserlaubnis verwehrt. Zudem müssen sie jederzeit damit rechnen, dass die Ausländerbehörde die Abschiebung vollzieht. Für die betroffenen Menschen ist diese Situation der Ungewissheit und Perspektivlosigkeit extrem belastend. mehr…
Gemeinsam mit dem Fachschaftsrat Gender Studies an der Ruhr-Uni und der Aidshilfe Bochum lädt der Bahnhof Langendreer am Montag, den 3.12, um 19.30 zu einer Lesung mit dem zimbabwischen Autor Tendai Huchu ein, der seinen Roman „Der Friseur von Harare“ vorstellen wird. Tendai Huchu, geboren 1982 in Bindura (Zimbabwe), hat sich in seinem Debütroman einem der großen Tabus des afrikanischen Kontinents angenommen – der Homosexualität. In Zimbabwe gibt es seit 2006 ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormität“, das schon das Händchenhalten von Männern unter Strafe stellt. Zum Roman: Für die Friseurin Vimbai läuft es gut in ihrem Salon, der nicht irgendein, sondern DER Salon von Harare ist. mehr…
Der WDR berichtet: „In der Affäre um die teuren Talk-Abende der Stadtwerke Bochum gibt es neue Ungereimtheiten. Ein Auftritt von Schauspieler Mario Adorf im Jahr 2008 war abgesagt und dennoch bezahlt worden. Dem WDR liegt ein Bericht von Wirtschaftsprüfern vor, demzufolge 10.000 Euro als Honorar geflossen waren, obwohl Adorf die Talkrunde wegen Krankheit abgesagt hatte. Es heißt, der Betrag sei an die Bochumer Agentur Hellen überwiesen worden. Das Management von Mario Adorf bestätigt aber, dass der Schauspieler keinen Cent bekommen habe. Nach WDR Recherchen ist das Geld auch nicht an die Stadtwerke zurücküberwiesen worden. Der Bochumer Promi-Vermittler Sascha Hellen war bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.“