Die Gruppe Animal Academy schreibt: »Bochum fiel trotz der rot-grünen Mehrheit im Rat in der Vergangenheit überwiegend durch negative Berichterstattung zum Thema Tierschutz (Katzenquäler in Querenburg, vergiftete Hundeköder, Gänsereiten, Tierversuche an der Ruhr-Universität Bochum, Baumfällung für umstrittenes etc.) auf. Allein an der Ruhr-Universität Bochum werden jährlich über 16.000 Tieren für Tierversuche missbraucht und anschließend getötet, wie die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung kürzlich berichtete. Angesichts dieser Zahlen und der intransparenten und fragwürdigen Genehmigungspraxis laufen Tierschützer seit Jahren Sturm gegen die Ruhr-Universität. mehr…
Der DGB ruft am Mittwoch, den 14. 11. zum Aktionstag auf. Am kommenden Mittwoch finden in Spanien, Portugal, Griechenland, Malta und Zypern Generalstreiks statt. In vielen europäischen Ländern sind Demonstrationen für Arbeit und gegen Sozialabbau geplant. „Wir erklären unsere Solidarität mit den um ihre Rechte kämpfenden Menschen. Wir sagen „Nein“ zur sozialen Spaltung in Bochum und Europa. Die Gegensätze verlaufen nicht zwischen den Völkern sondern zwischen oben und unten, zwischen arm und reich. Wir fordern endlich konkrete Maßnahmen für nachhaltiges Wachstum, Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit,“ so Melanie Maier, Organisationssekretärin des DGB Ruhr Mark in Bochum. mehr…
Der Fahrradklima-Test, mit dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nach der letzten Erhebung von 2005 erneut die Fahrradfreundlichkeit der Kommunen in Deutschland untersucht, wurde für Online-TeilnehmerInnen bis zum 30. November verlängert. „Damit“, so der Vorsitzende des ADFC Bochum, Klaus Kuliga, „soll erreicht werden, dass die Auswertung für jeden Postleitzahlenbereich ein möglichst genaues Bild ergibt.“ Den Online-Fragebogen unter www.fahrradklima-test.de können alle ausfüllen, die eine Meinung zur Fahrradfreundlichkeit seiner Stadt abgeben möchte. „In Bochum ist die Mindestzahl an ausgefüllten Fragebögen bereits erreicht, aber die Qualität der Auswertung wird mit jedem Fragebogen besser.““, so Kuliga weiter.
Die Soziale Liste schreibt: »Zu einem neuen Sammelbecken der militanten neonazistischen Szene im Ruhrgebiet entwickelt sich immer mehr die Gruppierung „Die Rechte“. In der Gruppe, die derzeit in verschiedenen Städten Gruppen aufbaut, haben sich offensichtlich Anhänger der verbotenen Neonazikameradschaften, ehemalige oder aktive Mitglieder der NPD sowie Angehörige anderer neonazistischer Gruppen zusammengefunden. Sie wollen Einfluss in der Fußball Hooligan-Szene erreichen und als Ersatz- und Auffangorganisation zur Verfügung zu stehen. Zu ihrem Konzept gehört offensichtlich auch die Provokation und Störung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen. mehr…
Das „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ begrüßt es, dass der Bochumer Rat auf seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag eine Resolution zum Thema Vermögenssteuer beschlossen hat. „Wir betrachten es als Erfolg unseres Engagements, wenn sich das Bochumer Stadtparlament mit der Verteilungsungerechtigkeit in unserer Gesellschaft beschäftigt und die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer fordert“, erklärt ver.di Geschäftsführerin Gudrun Müller für das Bündnis. Die nächste Aktion des Bochumer Bündnis findet bereits in dieser Woche statt. Am kommenden Mittwoch, den 14. November wird es einen alternativen Laternenumzug in der Bochumer Innenstadt geben. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Husemannplatz. Den Anlass für diese Aktion bildet ein Generalstreik, der am Mittwoch erstmals in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig stattfindet. Die Proteste richten sich gegen den Sozial- und Grundrechteabbau, der in Europa unter dem Vorwand der Finanzkrise betrieben wird. mehr…
Azubis in Bochum sollen gegen rechte Sprüche, fremdenfeindliche Anmache und Mobbing im Job Flagge zeigen. Dazu hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aufgerufen. Die NGG Ruhr appelliert an die Berufsschulen in Bochum, beim Wettbewerb „Gelbe Hand – Mach meinen Kumpel nicht an!“ mitzumachen. Vom Film bis zur Foto-Story und vom Plakat bis zur Postkarte: „Es geht um ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für ein solidarisches Miteinander“, sagt NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje. Auch Reportagen, Interviews oder ein Kampagnen-Logo seien preisverdächtig. Im Mittelpunkt stehe „die Zivilcourage am Arbeitsplatz“. mehr…
Montag 12.11.12, 11:34 Uhr
Internationale Kooperation in der interkulturellen Jugendarbeit
Der Kinder- und Jugendring Bochum schreibt: »Der Stadtjugendring Stuttgart ist vom Bundesministerium für Migration beauftragt worden, ein dreijähriges Projekt „Jugendmigrationsrat – Internationaler, interdisziplinärer Zusammenschluss von ExpertInnen der Jugendarbeit und von jungen Erwachsenen“ durchzuführen. Ziele des Projektes sind die Förderung der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe von Jugendlichen aus den beteiligten Ländern Nordafrikas und ein besseres gegenseitiges Verständnis von jungen Menschen aus Nordafrika und Europa. Der Kinder- und Jugendring Bochum ist vom Stadtjugendring Stuttgart als Projektpartner ausgewählt worden, weil der Bochumer Jugendring in den vergangenen Jahren vielfältige Erfahrungen in der interkulturellen Arbeit gesammelt hat und weil junge Erwachsene mit Wurzeln aus Nordafrika in verschiedenen Mitgliedsverbänden des Kinder- und Jugendrings Bochum organisiert sind. mehr…
Am Freitag, den 16. 11. referiert Emanuel Matondo um 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer über das Thema „Waffenlieferungen ins südliche Afrika“. In der Einladung heißt es: „Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der EU und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle. Waffen, Rüstung, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken gehen auch an Diktaturen und autoritäre Regime in aller Welt. Der Referent zeigt die Folgen für die dortige Bevölkerung am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas auf. Er ist Menschenrechtsaktivist und Journalist und flüchtete 1990 als Kriegsdienstverweigerer aus Angola nach Deutschland.“ Die Veranstaltung wird vom Bahnhof Langendreer in Kooperation mit dem Bochumer Friedensplenum und der Bochumer Initiative südliches Afrika (BISA e.V.) organisiert.
Sonntag 11.11.12, 18:13 Uhr
Protest gegen den Sozial- und Grundrechteabbau in Europa
Am kommenden Mittwoch, den 14. November wird es einen Alternativen Laternenumzug in der Bochumer Innenstadt geben. Treffpunkt ist um 17 Uhr auf der Kreuzung Kortumstraße /Huestraße. Den Anlass für diese Aktion bildet ein Generalstreik, der am Mittwoch erstmals in mehreren europäischen Ländern gleichzeitig stattfindet. Die Gewerkschaften in Spanien, Portugal, Griechenland, Malta und Zypern haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen. In weiteren Ländern wird über energische Kampfmaßnahmen diskutiert. Die Proteste richten sich gegen den Sozial- und Grundrechteabbau, der in Europa unter dem Vorwand der Finanzkrise betrieben wird. Der Europäische Gewerkschaftsbund ruft deshalb zu einem „Aktions- und Solidaritätstag“ am 14. November auf, der „Streiks, Demonstrationen, Versammlungen und andere Aktionen“ gegen den europaweiten Sozialkahlschlag beinhalten soll. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat beschlossen, diesen Aktionstag zu unterstützen. Michael Hermund vom DGB wird auch die Begrüßungsrede am Husemannplatz halten. Zu der Demonstration rufen das Bochumer Bündnis für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit und das von der Occupy-Initiative initiierte N14-Bündnis auf. mehr…
Michael Hermund (Foto links), der bisherige Regionsvorsitzende des DGB Ruhr Mark, wechselt zum Landesbezirk nach Düsseldorf, um dort die Leitung der Abteilung Arbeitsmarktpolitik zu übernehmen. Nachfolger wird Jochen Marquardt. Er war bisher ehrenamtlicher Vorsitzender des Stadtverbandes Hagen. Hermund leitete den DGB-Bezirk seit zehn Jahren. In dieser Zeit ist es ihm gelungen, den DGB neben den personell und materiell viel besser ausgestatteten großen Einzelgewerkschaften als politischen Faktor in Bochum zu positionieren. Der DGB meldete z. B. die große Antifa-Demo 2008, die Anti-Atom-Demo im letzten Jahr oder die UmFAIRteilen-Demo im September des Jahres an. Hermund war federführend für die Sozialticket-Initiative. Hartnäckig hat er den Arbeitgebern immer wieder vorgehalten, wie sehr sie z. B. dabei versagen, genügend Ausbildungsplätze anzubieten. Michael Hermund wird weiter in Bochum wohnen und sich auch sicherlich weiter in die lokale Politik einmischen. Jochen Marquardt (Foto rechts) ist von allen lokalen Gewerkschaftsgremien einstimmig für seine neue Tätigkeit unterstützt worden. Auch der Landesbezirk wählte ihn einstimmig. Marquardt übernimmt sein neues Amt in einer Phase, in der sich der DGB in einer beträchtlichen Umstrukturierung befindet. So sollen z. B. die ehrenamtlichen Kräfte im DGB erheblich gestärkt werden. Hier kann er viel Erfahrung aus seinem bisherigen Engagement einbringen. Sein Titel lautet auch nicht mehr Vorsitzender sondern Geschäftsführer. mehr…
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum e. V. (AkU) bietet im Rahmen des Umwelt-Spürnasenpasses am 17.11. eine sprichwörtlich lebendige Igelstunde an. Sie findet von 15.00 – 16.30 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstr.27, statt. Der Einladungstext: »Die Kinder lernen dabei allerlei Wissenswertes über unsere einheimischen Igel und ihre Gefährdung. Gemeinsam wird überlegt, wie unsere Gärten angelegt und gepflegt werden müssen, damit sie igelgerecht sind. Als Abschluss gibt es für jeden die Gelegenheit nach dem Muster eines anwesenden, lebendigen Igels seinen eigenen Igel aus Pappe oder Modelliermasse zu basteln. mehr…
Die Linke im Rat schreibt: »Gestern tagte der Rat. Auf das größte Interesse stieß der Tagesordnungspunkt Stadtwerke-(Honorare), aber auch die Grundschulschließungen wurden intensiv diskutiert. Wir informieren über folgende Themen:Honorare Atriumtalk der Stadtwerke, Schulentwicklungsplanung, Resolution Vermögenssteuer, Antrag Wahlbeteiligung, Antwort Graue Wölfe und Anfrage Stromsperren. mehr…
Freitag 09.11.12, 16:21 Uhr
Bericht der Sozialen Liste von der gestrigen Ratssitzung:
Die Soziale Liste schreibt: »Dass die gestrige Ratssitzung ein so enormes Medieninteresse fand, macht deutlich wie, groß und publik der Skandal um die hoch dotierten Bochumer Promi-Veranstaltungen geworden ist. In der Ratsdebatte um das Thema wurde der Wille der Oberbürgermeisterin und der Ratsparteien von SPD, CDU, Grüne und Freie Bürger deutlich, die Affäre klein zureden, auf den Atrium-Talk zu beschränken und Ausflüchte zu suchen. mehr…
Seit nun mittlerweile 15 Jahren setzt sich die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum als sozialmedizinische Menschenrechtsorganisation erfolgreich für die Rechte von Flüchtlingen ein, unterhält eine medizinische Sprechstunde u. a. für Flüchtlinge ohne Papiere und bietet psychosoziale Versorgung für Überlebende von Folter und Krieg. Jetzt bittet sie um Spenden und schreibt: »Jährlich werden die unterschiedlichen Angebote von 350-450 KlientInnen aus allen Teilen der Welt in Anspruch genommen. Seit Beginn unserer Arbeit sind wir außerdem auch international als Menschenrechtsorganisation aktiv und koordinieren zu diesem Zweck ein internationales Netzwerk zur gesellschaftlichen Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und Strafverfolgung von Tätern. Nähere Informationen zu unseren Arbeitsbereichen unter www.mfh-bochum.de. mehr…
Donnerstag 08.11.12, 19:20 Uhr
Sevim Dagdelen zur Kriminalisierung der Anti-AKW-Bewegung
„Der Versuch der Staatsanwaltschaft Lüneburg, eine Straftat in die Schotter-Erklärung hinein zu konstruieren, ist ein lächerlicher Versuch, legitime Mittel des zivilen Ungehorsams zu kriminalisieren. Während sie einerseits hunderte AKW-Gegner wegen der Schotter-Erklärung verfolgt, sollte unser Verfahren gegen Zahlung einer Spende eingestellt werden. Das zeigt, wie unhaltbar die Lüneburger Staatsanwaltschaft ihre Anschuldigungen juristisch hält“, erklären Diether Dehm, Inge Höger, Sevim Dagdelen und Jan van Aken, Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke. anlässlich des Beschlusses des Immunitäts-Ausschusses des Bundestages, ihre Immunität wegen des Widerstandes gegen Castor-Transporte zu entziehen, um strafrechtlich verfolgt werden zu können. mehr…
Donnerstag 08.11.12, 17:53 Uhr
DGB: Debatte zur Rente mit 67 Jahren gehört in die Betriebe
Der DGB widerspricht dem örtlichen Arbeitgeberverband, der die Debatte um zur Rente mit 67 Jahren in einer Presseerklärung nicht als betriebliches Problem sieht. „Selbst wenn es dem Arbeitgeberverband nicht passt, diese Debatte gehört in die Betriebe. Dort wissen die Beschäftigten, dass sie die Arbeit bis ins hohe Alter gesundheitlich nicht schaffen. Da nützen auch keine wohlklingenden Worte des heimischen Verbandsgeschäftsführers. Hier wird ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm installiert und künftig wachsende Altersarmut manifestiert. Wir bleiben bei der Ablehnung der Rente ab 67“, so DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund. mehr…
Zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte hatte die CDU die Anregung eingebracht, das von den Nazis 1935 aufgestellte und eingeweihte Kriegerdenkmal am Eingang des Stadtparks wieder auferstehen zu lassen. Siehe Meldung vom 6.11. 2012. Die Linksfraktion hatte auf diesen Skandal aufmerksam gemacht. Jetzt schreibt die Linksfraktion: »Warum die CDU in der Bezirksvertretung Mitte einen Vorstoß unternahm, das Nazidenkmal auferstehen zu lassen, ist leider im Dunkeln geblieben. Ohne Begründung zog sie ihre Anregung zurück. Karin Plagge, der Fraktionsvorsitzenden Der Linken in der BV Mitte, die kurz auf den unseligen Antrag eingehen wollte, wurde jedoch von Bezirksbürgermeister Heldt das Wort entzogen. Für die Linksfraktion wäre es durchaus interessant gewesen, die Beweggründe der CDU zu erfahren. Für Die Linke ist es unbegreiflich, wie eine demokratische Partei, ein solches Anliegen formulieren konnte. „Wir waren uns sicher, dass auch SPD und Grüne nicht dem Antrag der CDU zugestimmt hätten. Deshalb hatten wir keine Sorge, dass das Nazidenkmal wirklich wieder aufgestellt würde“, so Plagge. „Allerdings hätten wir von der CDU eine Erklärung bzw. Entschuldigung für diese unsägliche Anregung erwartet. Das ist leider ausgeblieben.“«
Donnerstag 08.11.12, 14:13 Uhr
Soziale Liste: "Beschäftigte müssen für die Fehler der hoch bezahlten Konzernbosse herhalten"
Die Soziale Liste schreibt: »In Bochum droht ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen. Neben den bekannten Schließungsabsichten bei Opel in Bochum droht nun auch das Ende des Bochumer NIROSTA-Werks an der Essener Straße. Den Hintergrund für die beabsichtigte Schließung des Bochumer NIROSTA-Werks bildet die hohe Verschuldung des ThyssenKrupp Konzerns durch die Fehlinvestitionen in Brasilien und den USA. Gestern hat die EU-Kommission dem Verkauf des Bochumer Edelstahlwerks an den finnischen Stahlkonzern Outokumpu unter Auflagen genehmigt. Die Vereinbarung beinhaltet, dass Outokumpu eine verpflichtende Zusage gibt, ein italienisches Werk abzustoßen und die Schließung der Stahlproduktion in Krefeld 2013 und in Bochum 2017 erfolgt. „Es ist ein Skandal erster Güte, wie wieder einmal die Beschäftigten dafür herhalten müssen, für die Fehler der hoch bezahlten Konzernbosse die Rechnung zu bezahlen“; so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. „Gegen diese Schließung muss sich Protest entwickeln. Der Aktionstag der Europäischen Gewerkschaften am 14. November wäre ein geeigneter Anlass dafür“, so Gleising.«
Heidi Hopkins, die Vorsitzende des Landschaftsbeirats bei der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Bochum hat darauf aufmerksam gemacht, dass bei der westlichen Uni-Einfahrt – neben der Baustelle des neuen Parkhauses – eine Fläche des zu schützenden Waldbereichs als Erddeponiefläche benutzt wird. Es befinden sich dort mehrere Anschüttungen in Höhe von ca. 6 Metern. Der Waldboden ist dadurch beschädigt, d. h. kompaktiert, worden. Diese Schädigung ist durch die dort eingesetzten schweren LKWs noch verschärft worden. Der für die Baumaßnahme zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen hat auf Nachfrage versprochen, dass die Anschüttungen bis Morgen beseitigt werden und dann geprüft wird, wie mit den Schädigungen des Bodens umgegangen wird.
Am Freitag, dem 9. November findet auf dem Nivelles-â€Platz vor den drei Stelen am Standort der ehemaligen Synagoge in Wattenscheid die traditionelle Gedenkveranstaltung der ANTIFA WAT zur Reichspogromnacht statt. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Saarlandbrunnen. Der Programmablauf.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat eine regionale Kennzeichnung der Herkunft von Lebensmitteln gefordert. „Jede Hausfrau, jeder Hobby- und Profikoch in Bochum muss wissen, woher das kommt, was in der eigenen Küche landet“, sagt Yvonne Sachtje. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Ruhr fordert „Transparenz vom Acker und Stall bis auf den Tisch“. mehr…
Die Nazi-Einweihung des Denkmals und die abgesägten Krieger Die Linksfraktion macht auf eine Initiative der CDU aufmerksam, die erneut unterstreicht, dass ultra rechte Positionen – in diesem Fall gepaart mit extremer Dummheit – eine wichtige Rolle in der örtlichen CDU spielen: »Für die morgige Bezirksvertretung Mitte regt die CDU an, das Kriegerdenkmal von 1935 wieder im Eingangsbereich des Bochumer Stadtparks aufzustellen. Damit soll angeblich der Künstler Walter Becker geehrt werden, der als „entarteter“ Expressionist von den Nazis verfolgt wurde, und den die CDU fälschlicherweise für den Erbauer des Denkmals hält.
James Wille, Vorsitzender des CDU Stadtbezirksverbandes Bochum-Mitte und Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte schreibt in einer „Anregung„: „Bis 1983 stand vor dem Kriegerdenkmal am Eingang des Stadtparks zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges eine Skulptur, die zwei Soldaten mit einer Fahne darstellte. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde die Skulptur von unbekannten linksradikalen Tätern abgesägt und erheblich beschädigt. Auf Beschluss des mehrheitlich von der SPD geführten Rates beugte man sich dem Diktat der Straße, indem die Skulptur nicht mehr aufgestellt wurde. Sie wanderte ins Bochumer Stadtarchiv, wo sie jetzt ihr Dasein fristet.“ Informationen der Stadt Bochum zum Denkmal Der Wikipedia-Beitrag zum Denkmal
Die Bochumer attac-Gruppe ruft zur Demo am 10.11.12 vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln-Chorweiler auf und schreibt: »Nach der Gedenkveranstaltung am 4.11.12 vor dem Bochumer Rathaus gibt es erneut Gelegenheit, die herrschenden rassistischen Verhältnisse und deren institutionelle Formen zu kritisieren: Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses „Verfassungsschutz auflösen!“ und die Demo am 10.11.2012 unter dem Motto “Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!†mehr…
Dienstag 06.11.12, 18:38 Uhr
Fragen zu den Honoraren und dem Sponsoring der Stadtwerke-Bochum
Die Soziale Liste im Rat hat heute 13 Fragen an die Oberbürgermeisterin zum Themenkomplex Sponsoring der Stadtwerke gestellt und schreibt in einer Erklärung: »Die Soziale Liste fordert die Offenlegung der Finanzierung der Stadtwerke-Veranstaltungsreihe „Atrium-Talk“, sowie der Sponsoringverträge der Stadtwerke zum Steiger-Award. mehr…
Die Initiative für das Bürgerbegehren „Musikzentrum“ schreibt: »Dass die Baumfällungen für das Musikzentrum gestern unter massivem Polizeischutz begonnen wurden, hat besonderen Symbolwert. Deutlicher konnten Politik und Stadt wohl kaum demonstrieren, wie bewusst sie sich sind, dass das Musikzentrum gegen den Willen der meisten Bürger gebaut werden soll. Rund 100.000 Euro/ pro Tag kostet eine Polizei-Hundertschaft laut Gewerkschaft der Polizei in NRW. Mindestens diese Summe wird der Polizeieinsatz zur Fällung der 31 Bäume für das Musikzentrum die Steuerzahler jetzt kosten. mehr…
Christian Leye, Kreisverbandssprecher Der Linken in Bochum erklärt: „Die aktuelle Neupositionierung der Stadtwerke Bochum, die 25 000 Euro seien tatsächlich nicht als Spende vereinbart gewesen, löst das Problem nicht. Tatsächlich sollte Steinbrück öffentlich erklären, weshalb er ein solches Spitzenhonorar aus einer finanziell so geschwächten Kommune für richtig hält und annimmt. 2004 noch hatte Steinbrück als NRW Ministerpräsident eines der härtesten Sparpakete in der Geschichte des Bundeslandes damit begründet, dass angesichts der leeren öffentlichen Kassen keine Alternative bestünde. Wieso nun hier gespart werden muss und dort nicht, ist auch nach dem Einlenken der Stadtwerke offen. Auch planen die Stadtwerke Bochum eine Strompreiserhöhung für Anfang 2013. Viele Bochumer Haushalte müssen Dank Leiharbeit, Hartz IV und Niedriglohnsektor, an denen Steinbrück maßgeblich beteiligt war, weitere Einschnitte befürchten bei einer Preiserhöhung. mehr…
Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche „zeigt sich erfreut darüber, dass die grausamen Hirnversuche an Rhesusaffen an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eingestellt wurden.“ Sie kritisiert jedoch, „dass weiterhin Katzen, Gerbils, Frettchen, Ratten, Tauben und andere Tiere für fragwürdige Forscherinteressen leiden und sterben müssen.“ In einer Mitteilung der Vereinigung heißt es: »Bochum zählte neben Bremen, Göttingen, Magdeburg und Tübingen zu den Orten in Deutschland, an denen besonders qualvolle Hirnversuche an Affen stattfinden. Die Versuche laufen immer nach dem gleichen Strickmuster ab. mehr…
Bochumer Linke haben eine neue Unizeitung – die „losjetzthier“ – herausgegeben. Hier als PDF-Datei. In der Ankündigung heißt es: »Nachdem die :bsz (Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung), die vom AStA der RUB herausgegeben wird, zum zahnlosen Tiger verkommen ist, versteht sich die „losjetzthier“ als Versuch, auch weiterhin linke Gegenöffentlichkeit auf dem Campus zu schaffen. In der ersten Ausgabe wird u.A. über die Hetze gegen Asylsuchende in den vergangenen Wochen, die Notwendigkeit des politischen Mandats und alternative Medien in Bochum berichtet. Die „losjetzthier“ erscheint in unregelmäßigen Abständen und wird an der Uni sowie in ausgewählten Kneipen und Cafés in der Stadt verteilt. Der Druck erfolgt bei Nacht und Nebel auf diversen Kopierern der RUB. Wer eigene Artikel beisteuern möchte, scheibt eine E-Mail an: losjetzthier@riseup.net.«
Dienstag 06.11.12, 08:40 Uhr
Klimapolitik in Bochum: Links blinken - rechts abbiegen
Heute vor einer Woche fand der erste Spatenstich für den Weiterbau der DüBoDo in Bochum (Querspange) statt. Eine Maßnahme, die täglich Tausende weiterer Autos mit den entsprechenden Lärm- und Schadstoffemissionen in die Stadt lenken wird. Gestern begann der Kahlschlag von Platanen an der Marienkirche, die dem Bau des geplanten Konzerthauses im Wege stehen. Die Bochumer Umweltverbände hatten am Sonntag noch einmal eindringlich auf „die Bedeutung der Bäume, u.a. für das Mikroklima der „Hitzeinsel“ Innenstadt“ hingewiesen. Für ZynikerInnen stellt es sich angesichts dieser Ereignisse als sehr weitsichtig dar, dass die Stadt Bochum im Juni diesen Jahres ihre BürgerInnen zur Erarbeitung eines „Klimaanpassungskonzept für Bochum“ eingeladen hatte. Das Motto lautete: „Gemeinsam Idee entwickeln und umsetzen“. Die eigens hierfür eingerichtete Webseite der Stadt beginnt mit den Sätzen: „Stadt stellt sich auf den Klimawandel ein – Klimaanpassungskonzept für Bochum – Die ersten Anzeichen der globalen Klimaveränderung sind bereits jetzt zu spüren. mehr…
Madonna e.V. richtet die diesjährige Fachtagung des Bündnisses der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (bufaS e.V.) am 13. – 15. November im Jahrhunderthaus in Bochum aus. Die Tagung thematisiert die deutsche und europäische Prostitutionspolitik und die zunehmende Ablehnung des Straßenstrichs in vielen Ländern. In der Ankündigung heißt es weiter: »Seit der Erweiterung der Europäischen Union 2004 und 2007 suchen viele Menschen aus Südosteuropa in den reicheren Ländern ein besseres Leben. In der Prostitution finden sie legale Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das hat das Erscheinungsbild der Sexarbeit verändert: Die Prostitution wird sichtbarer, die Konkurrenz schärfer. mehr…
Ab Donnerstag, den 8. November zeigt das Endstation Kino Markus Imhoofs Dokumentarfilm More than Honey. Die Filmbeschreibung: »Seit drei Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, sicher ist: Es geht um mehr als ein paar tote Insekten und es geht um wesentlich mehr als nur um Honig. Die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. Sie zeigen uns, dass Stabilität ebenso ungesund ist wie unbegrenztes Wachstum, dass es die Krisen und Katastrophen sind, die die Evolution vorantreiben und dass Rettung oft aus einer völlig unerwarteten Richtung kommt. mehr…