Archiv für den Monat: Juni 2012


Montag 18.06.12, 18:55 Uhr
Die Stadt rückt die Kostenkalkulationen nicht raus

Kostenberechnungen zum Konzerthaus? 1

Die Initiative für das Bürgerbegehren zum Konzerthaus/Musikzentrum schreibt: „»Wir bekommen die Kostenberechnungen zum vorliegenden Planungsentwurf zum Musikzentrum nicht, auch der Presse liegen diese nicht vor“, so Dr. Volker Steude, Koordinator des Bürgerbegehrens Musikzentrum, „also haben wir diese jetzt mit anwaltlichem Schreiben eingefordert, denn nach § 4 (1) Informationsfreiheitsgesetz NRW  steht jedem Bürger der Zugang zu den Daten zu.“ Zur Kommunikation wurde dem Bürgerbegehren Musikzentrum als Ansprechpartner Hr. Sichelt (Referent von Kulturdezernent Townsend) von der Stadt zugewiesen. Ihm wurde bereits am 25.05. der Antrag gem § 4 (1) IFG auf Zugang zu den Planungsunterlagen und Kostenkalkulationen zum vorliegenden Planungsentwurf des Musikzentrums übermittelt. Am 11.06.12 wurde über das Büro der Oberbürgermeisterin erneut daran erinnert. Es erfolgte keine Reaktion. mehr…


Montag 18.06.12, 18:36 Uhr
Zum „Internationalen Tags des Flüchtlings“ am 20. Juni:

Sammelunterkünfte abschaffen

Anlässlich des „Internationalen Tags des  Flüchtlings“ am 20. Juni weist die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (MFH) auf die schlechte Wohnsituation von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften hin und schreibt in einer Pressemitteilung: »AsylbewerberInnen, „geduldete Flüchtlinge“ und Flüchtlinge mit humanitärer Aufenthaltserlaubnis, die unter das Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sind nach § 2 AsylbLG verpflichtet die ersten vier Jahre in Flüchtlingsheimen bzw. Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind § 53 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG) und § 2 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Diese Unterkünfte sind meist alte Kasernen, Container, heruntergekommene Häuser oder Gewerbebauten. So gilt es als erwiesen, dass Lebensbedingungen in Unterkünften, in denen es aufgrund schadhafter Bausubstanz zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbefall gekommen ist, Asthma und andere Atemwegserkrankungen, sowie Allergien herbeiführen können. mehr…


Montag 18.06.12, 17:23 Uhr
In der Reihe Arabische Welt im Aufbruch:

Dokumentarfilm: Forbidden

Trailer FORBIDDEN "Mamnou" (ممنوع) - Documentary by Amal Ramsis

Das Endstation Kino zeigt zusammen mit dem Bahnhof Langendreer in der Reihe „Arabische Welt im Aufbruch“ am Samstag, 23. Juni um 17.30 Uhr den ägyptischen Dokumentarfilm Forbidden. Die Regisseurin Amal Ramsis über ihren Film: „Als ich mit dem Drehen begann, lebten wir noch in einer Diktatur, die fast alle politischen Rechte und Aktivitäten verbot. Die Polizei und die repressive Staatsicherheit kontrollierten das ganze Land. Das Wort Forbidden war allgegenwärtig“. Ihr Film gibt die Stimmung wieder, die im Land vor dem Ausbruch der Revolution herrschte und mündet schließlich in einer Dokumentation der aufgestauten Wut, die zum Aufstand vom 25. Januar 2011 führte.


Montag 18.06.12, 17:11 Uhr
ver.di: Beschäftigte im Sozialwesen verdienen Wertschätzung

„Sagen Sie doch einfach mal Danke!“

Für den 20. Juni hat ver.di einige Unternehmen (Krankenhäuser, Seniorenheime, Kinder-und Behinderteneinrichtungen) in Bochum und Herne zu einem „Tag der Wertschätzung“ aufgerufen und schreibt in einer Pressemitteilung: „Wenn wir wollen, dass sich junge Menschen für soziale Berufe entscheiden, brauchen die Tätigkeiten eine deutliche Aufwertung“, sagt Agnes Westerheide, zuständig im ver.di-Bezirk Bochum-Herne für den Fachbereich Gesundheit und Soziale Dienste. Am 20. Juni sollen die Arbeitgeber in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen, Kindertagesstätten und Einrichtungen für behinderte Menschen in Bochum und Herne Flagge zeigen. „Sagen Sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern doch einfach mal Danke“, meint Agnes Westerheide. Aus vielen Befragungen und Gesprächen weiß die Gewerkschaft, dass die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen neben einer angemessenen Bezahlung vielfach auch eine ehrlich gemeinte Wertschätzung vermissen. Deshalb soll es am 20 Juni die landesweite Initialzündung geben, dies zu ändern. mehr…


Montag 18.06.12, 17:02 Uhr

Das „soziale Wettbüro Bochum“ lädt ein:

Die Initiative „soziales Wettbüro Bochum“ schreibt: »Eine Wette, bei der die Befürworter natürlich sofort den Kopf schütteln: Natürlich werden die Baukosten eingehalten, natürlich bleiben die jährlichen Folgekosten so günstig wie geplant. Und die Gegner nicken sofort zustimmend: Bochum wird weiter sparen müssen, kürzen, streichen und Gebühren erhöhen, um sich dieses Abenteuer leisten zu können! Das Musikzentrum polarisiert. Günstig und eigentlich geschenkt, sagt die Stadt und die Stiftung Symphonie- teuer und unnötig die Gegner. Fakt ist: Bochum ist pleite und viele Projekte/ Einrichtungen erfahren Kürzungen. mehr…


Sonntag 17.06.12, 16:38 Uhr

Rechtssichere Ehrenworte?

Die WAZ schrieb in ihrer gestrigen Ausgabe zum Thema Konzerthaus: „Offizielle Förderbescheide des Landes wird es vermutlich aber weder für die 9,53 Mio Euro aus der Städtebauförderung noch für die 6,5 Mio Euro Ziel -2-Mittel der EU geben.“ Genau diese rechtssicheren Bescheide hat der Rat aber in seinem Beschluss vom 09.03.2011  als „auflösende Bedingungen“ beschlossen.  Die WAZ berichtet weiter: „Die eigentlich rechtssicher geforderten Förderbescheide sollen nun durch  Absichtserklärungen oder Minister- Ehrenworte ersetzt werden. SPD, CDU und Grünen reicht das.“ Der Koordinator des Bürgerbegehrens zum Musikzentrum Volker Steude karikiert diese Absicht und hat eine „Ehrenworterklärung der Intiative“ abgegeben, dass sie die notwendigen Unterschriften für das Bürgerbegehren zusammen bekommt und fordert nun, dass damit auch der Nachweis über die notwendige Zahl der Unterschriften erbracht ist. Die Presseerklärung der Initiative: »Wie die Initiative Bürgerbegehren Musikzentrum der WAZ vom 16.06.12 („Musikzentrum: Baubeschluss steht bevor“) entnehmen konnte, zieht der Rat der Stadt Bochum in Erwägung, dass rechtssichere (Förder- bzw. Spenden-) Nachweise auch durch Absichts- und Ehrenworterklärungen ersetzt werden können. mehr…


Sonntag 17.06.12, 15:43 Uhr
Film & Diskussion

„The Truth lies in Rostock“

In der Reihe Politischer Dienstag wird am Dienstag, den 19. Juni um 19.00 Uhr im Kulturcafé an der Ruhr-Uni der Film „The Truth lies in Rostock“ gezeigt. Die Ankündigung: »Vom 22. bis 26. August 1992 griff ein Mob aus Neonazis und ganz normalen Deutschen über Tage hinweg die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber*innen in Mecklenburg-Vorpommern und das direkt angrenzende Wohnheim ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Während Verantwortliche in Stadt und Land die Ereignisse trotz Ankündigen schlicht aussaßen, überließ die Polizei den Angreifenden weitestgehend ungestört das Feld und damit die Migrant*innen sich selbst. Die Anwohner*innen verfolgten indessen wohlwollend vom Balkon oder der Imbissbude nebenan aus die Ereignisse. mehr…


Sonntag 17.06.12, 09:25 Uhr
Soloabend in der Projektgalerie - Rottstr5:

Werke für Klarinette & Bassklarinette

Im Rahmen der Bochumer Tage für Neue Musik lädt die Projektgalerie – Rottstr5 zu einem weiteren Konzert am heutigen Sonntag, 17. Juni, ein. Der einstündige Soloabend mit dem Klarinettisten Robert Beck beginnt um 19:30 Uhr in der Rottstr. 5. Beck spielt ein ausgefallenes und selten zu hörendes Programm für Klarinette und Bassklarinette: Luciano Berio – Sequenza für Klarinette, Roman Pfeifer – cri  (UA), Joh. Maria Staud – Black Moon und Serban Nichifor – Carnyx. Robert Beck wurde 1984 in Achern im Schwarzwald geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Klarinette zu lernen. Er gewann Preise bei „Jugend musiziert“ und spielte im Bundesjugendorchester mit. Von 2004-2009 studierte er Klarinette bei Prof. M. Lindner an der Folkwang Hochschule in Essen, seit 2009 Aufbaustudium an der HfM „Hanns Eisler“ bei Ralf Forster und Wenzel Fuchs. Eintritt: 8/5 €


Sonntag 17.06.12, 08:35 Uhr

Film über die tunesische Revolution

Am Montag, den 18. Juni läuft um 19.00 Uhr in der vom Bahnhof Langendreer und dem Endstation Kino veranstalteten Reihe „Arabische Welt im Aufbruch“ Mourad Ben Cheikhs Dokumentarfilm No More Fear. Der Regisseur dokumentiert die tunesische Revolution aus der Perspektive politischer Aktivisten. Eine Menschenrechtsanwältin, eine Bloggerin, ein Journalist und Leute von der Straße zeigen, wie umfassend die Befreiung von diktatorischer Willkür ihr alltägliches Leben verändert hat. Eine der wichtigsten Errungenschaften, so ein Fazit der Aktivisten: Die „Überwindung der Angst“.


Samstag 16.06.12, 10:46 Uhr
Opel

Protest bei der Belegschaftsversammlung

DPA meldet: „Aus Protest gegen das Opel-Management haben viele Beschäftigte des Bochumer Werks eine Belegschaftsversammlung verlassen. Der Betriebsrat fordert von der Unternehmensspitze langfristige Zusagen für den Erhalt des Standorts. Als viele Mitarbeiter den Saal verließen, wurde die Versammlung beendet. Das Opel-Management hat angeboten, das Werk zu erhalten, bis 2016 die Zafira-Produktion ausläuft. Für einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis dahin erwartet es aber ein Entgegenkommen der Arbeitnehmer. Das stößt auf Widerstand beim Betriebsrat.“


Samstag 16.06.12, 08:47 Uhr
Vortrag von Daniel Kulla über Entschwörungstheorie

Niemand regiert die Welt!

Am Donnerstag, den 21. Juni findet um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Veranstaltung der DGB-Jugend mit Daniel Kulla statt. In der Einladung wird auch der Titel der Veranstaltung erklärt: »“Entschwörungstheorie” ist ein ironisches Label. Ziel ist nicht die Einheitliche Feldtheorie zur Widerlegung sämtlicher Verschwörungstheorien. Vielmehr geht es darum, das Thema für eine kritische Diskussion überhaupt zugänglich zu machen und die dafür wichtigen Fragen aufzuwerfen. Zentral ist die Besonderheit des modernen Verschwörungsdenkens gegenüber früheren Formen: Es werden nicht mehr hauptsächlich aufgrund unzureichender Informationen wilde Spekulationen angestellt, sondern es findet eine Reduktion trotz verfügbarer Informationen statt. mehr…


Freitag 15.06.12, 17:27 Uhr
Solidaritätsveranstaltung für die Beschäftigten bei Opel

Die Arbeit bleibt hier –
keine Werkschließung in Bochum!

Am Dienstag, den 26. 6. findet ab 19.30 Uhr vor dem Schauspielhaus eine Solidaritätsveranstaltung für die Beschäftigten bei Opel statt unter dem Motto: Die Arbeit bleibt hier – keine Werkschließung in Bochum. In der Einladung wird die Bedeutung der mit dem Opelwerk verbundenen Arbeitsplätze für Bochum betont. Zum Ablauf der Veranstaltung heißt es: »Um 19.30 Uhr beginnt das Programm mit Musik, Lesungen und Beiträgen von Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses und vielen Künstlern wie Frank Goosen, den Bochumer Symphonikern, Armin Rohde, X-Vision, Hennes Bender, dem Bahnhof Langendreer, der Fidena, dem Prinz Regent Theater, Rottstr 5 Theater, Ensemblemitglieder von Starlight Express und dem VfL Bochum, sowie dem Museum Bochum, dem Kulturhaus Bochum e.V. Thealozzi und dem Theater Total.« Der Einladungsflyer.


Freitag 15.06.12, 17:10 Uhr
Die Linksfraktion im Rat fordert:

„Opel Bochum über 2016 hinaus sichern“

Zur morgigen Betriebsversammlung der Bochumer Opel-Belegschaft erklärt Uwe Vorberg, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Rat: „Die Nachricht, dass Opel Bochum nicht Ende 2014 geschlossen wird, haben wir mit großer Erleichterung aufgenommen. Das ist vor allem den Einsatz der Betriebsräte, der Gewerkschaften und der Belegschaft zu verdanken. Zu diesem Erfolg gratulieren wir. mehr…


Freitag 15.06.12, 17:06 Uhr

Ferienpass und Schießübungen

In einer Pressemitteilung wirbt die Soziale Liste für den Ferienpass als für viele Kinder kostenloses Angebot und kritisiert, dass das Programm allerdings erneut auch Kinder zum Umgang mit Waffen verleitet: »Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus Familien mit geringem Einkommen kostenlose Ferienpässe erhalten, darauf weist Nuray Boyraz, Ratsfrau der Soziale Liste hin. Der Ferienpass berechtigt unter anderem zum kostenlosen Eintritt in das Bergbaumuseum und das Planetarium. Neben dem Besuch von vielen Veranstaltungen und Angeboten in Jugendfreizeithäusern und anderen Einrichtungen ist vor allem das kostenlose Baden und Schwimmen in einem der Bochumer Bäder mit dem Ferienpass möglich. In diesem Jahr werden „nur Ferienpässe die mit Lichtbild versehen sind und in denen der Name sowie das Alter des Ferienpassinhabers eingetragen ist, an den Kassen der städtischen Bäder akzeptiert.“ mehr…


Freitag 15.06.12, 15:58 Uhr

Vereinte Nationen und Peacekeeping

Das Bochumer Friedensplenum und der Bahnhof Langendreer haben Thomas Micken für Mittwoch, den 20. Juni, 19.30 Uhr eingeladen, um mit ihm über die Rolle der UNO zu diskutieren. Für viele in den Friedensbewegungen, Kirchen, Gewerkschaften und linken Parteien scheinen die Vereinten Nationen mit ihrem “Peacekeeping” eine mögliche Alternative zu nationalstaatlichen Kriegseinsätzen zu sein. Was bedeutet es aber, eine solche Alternative zu fordern? Handelt es sich dabei um eine friedenspolitisch vertretbere Position? Thomas Mickan hat bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI) Ende 2011 eine gründlich recherchierte Studie ” Die UN und der neue Militarismus” erstellt. Er belegt eine zunehmende Schwerpunktsetzung auf rein militärische Konfliktlösungen und den Einfluss der Rüstungs-und Sicherheitsindustrie, die zu weiterer Aufrüstungsdynamik gerade in den ärmsten Ländern führt.


Freitag 15.06.12, 11:12 Uhr
Projektgalerie - Rottstr5: Doppelte Performance

Achsendrehen & S(e)aitenspiele

Am morgigen Samstag wird das Europa-Rad des Essener Künstlers Thomas Rother von der Melanchthonkirche ausgehend über den Vorplatz des Schauspielhauses und den Platz des zukünftigen Musikzentrums in die ProjektGalerie Rottstr5 gerollt. Die Performance „Achsendrehen“ ist einer der Höhepunkte der Bochumer Tage Für Neue Musik und eröffnet ein facettenreiches Erfahrungsfeld der Sinne. Das Europa-Rad ist Teil des europäischen Grenzprojektes von Thomas Rother: „eins und eins ist eins“. Es wird über Grenzen gerollt, setzt Menschen in Bewegung und verbindet diese: Sprachgrenzen, kulturelle Grenzen, Stadtgrenzen, Stadtteilgrenzen, Armutsgrenzen, Grenzen zwischen Hochkultur und kommunaler Vernachlässigung.
Am Abend schließen sich die „S(e)aitenspiele“ in der Rottstr5 an. Improvisationen auf den Saiten des Ur-Basses von Thomas Rother, des Klaviers und weiterer ausgestellter Klangobjekte treten in einen beredsamen Dialog mit Texten des portugiesischen Schriftstellers Fernando Pessoa, der auf eindrückliche und berückende Weise die Atmosphären einer Großstadt beschreibt. mehr…


Freitag 15.06.12, 08:13 Uhr

Exzellenter Unsinn an der RUB

Am heutigen Freitag ist es so weit: Das Ergebnis der Endrunde in der „Exzellenz-Initiative“ wird verkündet. Das Protestplenum an der Uni schreibt zu diesem Event: »In den lokalen Medien werden der RUB hohe Chancen angerechnet. Die Universitätsleitung lädt am Tag der Ergebnisverkündung ins Audimax ein. Das Protestplenum findet: Nach wie vor gibt es keinen Grund zu feiern. Es war schon ein kleines Abenteuer [¹] für die Universitätsleitung. Wo sonst die Deckenplatten fehlen und die Feuchtigkeit Risse im Beton hinterlässt, schrubbten auf einmal mehrere Teams über den ganzen Campus verteilt die Wände. In der N-Reihe wurden große Wegweiser angebracht, das Musische Zentrum bekam sogar ein strahlendes RUB-Logo. Alle konnten spüren: Das Exzellenz-Fieber hat die Universität gepackt. mehr…


Freitag 15.06.12, 07:04 Uhr

Missstände bei Kirche als Arbeitgeberin

In einem offenen Brief an die Superintendenten, an die Kirchenleitung, an Verbände und Gewerkschaften prangern die Mitarbeitervertretungen der diakonischen Werke und Einrichtungen im Bereich Ruhr-Lippe ihre Arbeitsbedingungen im Rahmen des kirchlichen Arbeitsrechts scharf an. „Die MAVen der diakonischen Werke und Einrichtungen  Marl, Herten, Witten, Recklinghausen, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Hattingen, Hagen haben mich beauftragt, ihre gemeinsame Erklärung an die Öffentlichkeit weiterzuleiten,“ sagt Gudrun Müller, Geschäftsführerin im ver.di Bezirk Bochum-Herne. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere und gerechte  Arbeitsbedingungen. Der Offene Brief ist in der Anlage beigefügt. mehr…


Donnerstag 14.06.12, 12:18 Uhr

Bürgerbegehren geht in die Verlängerung 1

Volker Steude, der Koordinator des Bürgerbegehrens zum  Musikzentrum, schreibt: »Da die Voraussetzungen für den Beschluss über den Bau des Musikzentrums bis zum 28.06.12 nicht vorliegen, könnte der Rat erst in seiner nächsten Sitzung am 13.09.12 über das Vorhaben entscheiden. Entsprechend verlängert das Bürgerbegehren Musikzentrum seine Unterschriftensammlung bis zum 06.09.12. Zwar versucht Kulturdezernent Townsend alles, um die Entscheidungen über Musikzentrum doch noch vor der Sommerpause des Rates durchzudrücken, doch zumindest die Grünen haben bereits deutlich erklärt, man könne die jetzt aufgekommene Hektik nicht nachvollziehen. sie würden erst entscheiden, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen und in Ruhe geprüft werden konnten. Ein solches Vorgehen sollte eigentlich auch für die anderen Ratsparteien selbstverständlich sein. mehr…


Donnerstag 14.06.12, 11:59 Uhr

Kinderbetreuung statt Betreuungsgeld

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete aus Bochum und Sprecherin für Migration und Integration der Linksfraktion nimmt zum geplanten Betreuungsgeld wie folgt Stellung: „Die Stadt Bochum bietet selbst unter Einrechnung der Tagespflege aktuell nur für 26 % aller unter Dreijährigen einen Kindertagesplatz an und wird, wie viele andere Kommunen, die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 32% ab August 2013 nicht erreichen. Gleichzeitig plant die schwarz-gelbe Bundesregierung die Einführung eines Betreuungsgeldes für Eltern, dass den Bundeshaushalt nach Berechnungen der Bundesregierung mit jährlich 1,2 Milliarden Euro belasten würde. Andere Kostenrechnungen gehen von weitaus größeren Summen – bis zu 2 Mrd. Euro jährlich – aus. mehr…


Donnerstag 14.06.12, 11:51 Uhr

Ist das Opel-Management sein Geld wert?

Zur Situation bei Opel erklärt DGB Regionsvorsitzender Michael Hermund: „ Das Management hat es jetzt in der Hand, Opel eine Perspektive zu geben. Mit Investitionen in die Zukunft, neuen Produkten und Absatzmärkten kann die Marke Opel wieder in ruhiges Fahrwasser gebracht werden. Ich hoffe, die Zeit wird genutzt. Es geht um glasklare Zusagen für Investitionen, Beschäftigungs- und Standortsicherungen in Bochum und den anderen Werken. Bochum und damit Opel insgesamt wird nur eine Perspektive haben, wenn die Käufer überzeugt werden können, ein gutes Produkt zu kaufen. Die öffentliche Darstellung der letzten Jahre war dazu nicht geeignet. Die Nachrichten der letzten Wochen und Gerüchte über Werksschließungen sind katastrophal für das Image. Mit schlechten Nachrichten macht man keine Werbung. Mit der angestrebten Lösung wurde Zeit gewonnen. Jetzt sind vernünftige Perspektiven für alle deutschen Opel-Standorte zu verhandeln. Gradmesser ist der Erhalt des Bochumer Werkes. Man wird sehen, ob das Management sein Geld wert ist. Die Belegschaften jedenfalls haben schon in der Vergangenheit ihren Beitrag geleistet. Opel hat kein Problem bei den Personalkosten sondern beim Absatz.“


Donnerstag 14.06.12, 09:02 Uhr

Rechter Gewalttäter zurück in Bochum

Die Antifaschstische Jugend Bochum berichtet auf ihrer Webseite: »Der verurteilte rechte Gewalttäter und ehemalige NPD- Funktionär Andre Zimmer ist zurück in Bochum. Zimmer war nach mehreren Brandstiftungen und gewalttätigen Übergriffen zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Teil der Bewährung war die Auflage, sich einer therapeutischen Maßnahme außerhalb Bochums zu unterziehen und die Kontakte in die rechte Szene abzubrechen. Diese Maßnahme ist offensichtlich gescheitert. Andre Zimmer befindet sich wieder in der Stadt und hat sich bereits an einem Informationsstand der NPD beteiligt, wie durch Fotos bewiesen werden kann.“ Zum vollständigen Beitrag.


Mittwoch 13.06.12, 18:32 Uhr

‚Verkehrte Wald‘ im Rechener Park

Die Initiative Stadtverwalter e.V. schreibt: »Fliegende Elefanten und viele weitere Begegnungen erwarten die Bochumer am Wochenende vom 23. und 24. Juni 2012 im Rechener Park im Bochumer Ehrenfeld. Gemeinsam mit über 80 Kreativen, Künstlern und Musikern wird der ‚Stadtverwalter e.V. – Verein für Zwischennutzungskultur‘ den Park von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 16 Uhr in ‚Verkehrte Wald‘ verwandeln. Beteiligte an Verkehrte Wald sind Künstler und Künstlergruppen, diverse Musiker, Anwohner, eine Schulklasse, eine Klasse der Ruhrakademie in Schwerte sowie ein Verein. mehr…


Mittwoch 13.06.12, 16:31 Uhr

Bleiben Bochum die Kosten für die Jahrhunderthalle erspart?

Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Rat Uwe Vorberg teilt mit: „Das Thema Übernahme der Jahrhunderthalle ist gerade von der Tagesordnung des Wirtschaftsausschusses genommen worden. Der Stadtbaurat berichtete, das Land habe den Wunsch, das Thema erst innerhalb der Haushaltsberatungen des Landes im Herbst wieder aufzunehmen. Die Koppelung der Übernahme der Jahrhunderthalle mit dem Bau des Musikzentrums sei aufgehoben.“


Mittwoch 13.06.12, 12:08 Uhr

Ein Ratsbeschluss zur Erinnerung

In der aktuellen Diskussion über das Konzerthaus spielt der Ratsbeschluss vom 9. 3. 2011 eine große Rolle. Hier wurde ein Grundsatzbeschluss gefasst zur „Realisierung des Musikzentrum Bochum“. Dieser Beschluss ist bisher nicht als Dokument veröffentlicht. Mit tatkräftiger Unterstützung der Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum haben wir die Vorlagen, Protokolle und Anträge zu einem Dokument zusammengefasst. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung rotieren z. Z. , weil sie bis zur Ratssitzung in 14 Tagen u. a. kaum  nachweisen können, dass – wie beschlossen – »die Finanzierungsanteile aus EU-/Bundes-/Landesförderung über insgesamt 16.528.000 Euro […] rechtssicher zur Verfügung stehen«. Der Ratsbeschluss zur  „Realisierung des Musikzentrum Bochum„.


Dienstag 12.06.12, 22:05 Uhr
Bochum darf jubeln – und zahlen

Public-Private Partnership Viewing

In der morgen erscheinenden Ausgabe  Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (BSZ) gibt es wieder eine Reihe von spannenden Beiträgen. Berichtet wird z. B. über die Dominanz von Ultra-Rechten bei den Burschenschaften oder den Festivalsommer im Revier. Am dieser Stelle dokumentieren wir einen sehr lesenswerten Beitrag von Carsten Marc Pfeffer über das Geschäft und das Sponsoring beim öffentlichen Fußball-Gucken im Westpark:  »Über 100 Sicherheitskräfte, noch einmal genauso viel Servicepersonal, 84 Toiletten und Urinale sowie eine 77 Quadratmeter große Videowand: Gut 9.000 BesucherInnen sind nach offizieller Zählung zum ersten EM-Public Viewing in den Bochumer Westpark gekommen – 6.000 weniger als laut Auflagen des Ordnungsamts in den Park hinein gelassen werden sollten. Die VeranstalterInnen ziehen dennoch eine positive Bilanz. Wieviel Geld aus öffentlichen Haushalten das Spektakel verschlingt, wollen die Verantwortlichen allerdings lieber nicht verraten.
Es herrschen strenge Auflagen im Bochumer Westpark: Da, wo sonst nach Belieben gepicknickt werden darf, müssen nun alle schon beim Betreten des Parks die Taschen öffnen. Nicht nur Glasflaschen sind verboten, sondern anders als auf anderen Fanmeilen auch Tetrapacks, Plastikflaschen und Butterstullen. „Aus Sicherheitsgründen“, sagen die Verantwortlichen – aber wahrscheinlich wohl auch, um das einzige Geschäftsmodell abzusichern, dass es auf der Großveranstaltung gibt: Den Essens- und Getränkeverkauf. mehr…


Ratsbeschluss vom 09.03.2011
Dienstag 12.06.12, 21:38 Uhr
Entwicklung des ViktoriaQuartierBochum

Realisierung des „Musikzentrum Bochum“ 2

1. Der Rat beschließt die Realisierung des „Musikzentrums Bochum“, als Bestandteil und Schlüsselprojekt für die Entwicklung des kulturell-städtebaulichen Entwicklungsprojekts ViktoriaQuartierBochum, das einen Bochumer Beitrag zum regionalen Entwicklungskonzept „Kreativ.Quartiere RUHR“, zum „Konzept Ruhr“ bzw. zur Erfüllung des anstehenden regionalen „Masterplans Kulturmetropole Ruhr“ des Regionalverbandes Ruhr für die Städte des Verbandsgebietes darstellt.
Dieser Beschluss gilt unter folgenden auflösenden Bedingungen:
Zum einen, dass die Finanzierungsanteile aus EU-/Bundes-/Landesförderung über insgesamt 16.528.000 Euro und der Spenden-Mittel durch die „Stiftung Bochumer Symphonie“ (ggf. ergänzt durch Sponsorenmittel) i. H. v. mindestens 14.300.000 Euro rechtssicher zur Verfügung stehen und die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für den städtischen Finanzierungsanteil vorliegen und dass zum anderen ein Raumprogramm entwickelt, ein Wettbewerbsergebnis erzielt und eine Planung vorgelegt wird, die im vorgegebenen Kostenrahmen zu realisieren sind.

Die planungs- und baurechtlichen Voraussetzungen sind unmittelbar zu schaffen.

2. Für die erforderliche Planung und die anschließende Realisierung stellt die Stadt Bochum einen kommunalen Eigenanteil in Höhe von 2.400.000 Euro bereit. Die unter PSP Element 1.25.09.02.01 etatisierten und priorisierten investiven Mittel für die Verwirklichung des ehem. Projekts „Marienkirche“ der Haushaltsjahre 2011 und 2012 werden dem Projekt „Musikzentrum“ zugeordnet. Es ist sicher zu stellen, dass auch die Ingenieur- und Architektenleistungen förderfähig und im Finanzvolumen abgedeckt sind.

3. Die gebäudebezogenen Kosten des Musikzentrums in Höhe von 650.000 € jährlich sind innerhalb der für die Marienkirche konsumtiv veranschlagten Betriebskosten in Höhe von 500.000 € jährlich sowie Einsparungen bei den Betriebskosten der Bochumer Symphoniker in Höhe von 350.000 € jährlich sicherzustellen.

4. Das kulturelle Nutzungskonzept für das Musikzentrum auch als Spiel- und Probenstätte der Bochumer Symphoniker und als „Forum für musikalische Bildung“ der Bochumer Musikschule und weiterer kultureller Anbieter und Produzenten wird Grundlage des Betriebs. Das Zentrum dient der gemeinnützigen Förderung von Musik, kultureller Bildung und Wissenschaft.
Im Rahmen des Gesamtkonzeptes ist der künstlerische Betrieb des großen Saales durch die Bochumer Symphoniker sicher zu stellen.
Darüber hinaus bietet der multifunktionale Saal weiteren Raum für unterschiedliche kulturelle und Bildungsangebote. Im Übrigen soll geprüft werden, ob es möglich ist, dass auch kommerzielle Veranstaltungen zur Kostendeckung vorgesehen werden können.

5. Zur Realisierung dieses Projekts erwirbt die Stadt Bochum entsprechend dem Beschluss aus April 2009 durch den Haupt- und Finanzausschuss (Vorlage Nr. 20083225) die Liegenschaft „Marienkirche“ zu den bereits vereinbarten Konditionen.

6. Für den Bau des Musikzentrums führt die Stadt Bochum einen EU-weiten Realisierungswettbewerb mit begrenzter Teilnehmerzahl mit Ankündigung eines anschließenden VOF-Verhandlungsverfahrens zur Vergabe des Planungsauftrages durch.

7. Mit diesem Beschluss hebt der Rat die bisher gefassten Beschlüsse zur Realisierung eines Kammermusiksaals in der Marienkirche sowie zur Errichtung einer Spielstätte für die Bochumer Symphoniker auf.

8. Für die Realisierung des Musikzentrums ist ein Verfahren festzulegen, das sicherstellt, dass im gegebenen Kostenrahmen für diese Zwecke vollständig ausgestattete Gebäude entstehen.

9. Da das Musikzentrum auch in hohem Maße als eine Einrichtung der kulturellen Bildung fungiert, legt die Kulturverwaltung im Verlauf des Jahres 2011 einen Bericht über die Aktivitäten zur kulturellen Bildung in Bochum sowie ein „Handlungskonzept kulturelle Bildung“ als Strategierahmen mit Darstellung der Zukunftsperspektiven und Handlungsoptionen für diesen Bereich zur Beschlussfassung vor.

10. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob es möglich ist, einen Betreiber für das „Musikzentrum Bochum“ zu suchen, der wie z.B. die Bochumer Veranstaltungs- GmbH, über genügend Erfahrung im Veranstaltungsbereich verfügt, um das Bochumer Musikzentrum bestmöglich zu vermarkten und so den Zuschussbedarf zu den Betriebskosten zu minimieren.


Dienstag 12.06.12, 17:02 Uhr

Nazis feiern im Gerichtsgebäude 2

Heute fand ein Prozess gegen zwei Neonazis  wegen des brutalen Überfalls am 25.9. am S-Bahnhof Langendreer  statt. Der Hauptangeklagte H. aus Essen hat gegen Ende des Prozesses ein Teilgeständnis abgelegt und wurde wegen schwerer Körperverletzung trotz verminderter Schuldfähigkeit (Alkohol und Tabletten) zu zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Sein Anwalt Wiemer hat durchblicken lassen, dass er wegen der Urteilshöhe in Berufung gehen wird. Daniel E. ist frei gesprochen worden. Er war nach Ansicht des Gerichts zwar  während  des Überfalls am S-Bahnhof, eine konkrete Tatbeteiligung konnte ihm aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Zudem hat die Polizei bei der Zeugenvernehmung nach der Tat, insbesondere bei der Täteridentifizierung per Foto, wohl haarsträubende Fehler begangen. Der Anwalt von Daniel E., André Picker, hat das natürlich genüsslich ausgeschlachtet. Daniel E. hat nicht zur Sache ausgesagt, sondern während der Verhandlung nur rumgefeixt. Nach Urteilsverkündigung feierte er mit Familie, einer Reihe Skinheads und den NPDlern Claus Cremer und Markus Schumacher schon im Gerichtsgebäude.


Dienstag 12.06.12, 16:41 Uhr

Bochum holt mehr Autos in die Innenstadt

Eines der aberwitzigsten Projekte in Bochum ist in seine zweite Phase getreten. Der Außenring der Stadt wird seit gestern weitgehend zur Bundesautobahn ausgebaut. Während alle Großstädte dieses Planeten überlegen, wie Autoverkehr aus der Stadt ferngehalten werden kann, startet damit in Bochum ein Projekt, 10.000-de Autofahrten zusätzlich in die Stadt zu ziehen. Es war vor ca. 15 Jahren die Idee von Wolfgang Clement und Norbert Lammert. Der eine war damals noch in der SPD und Ministerpräsident, der andere bastelte an seiner Karriere und war Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Das ganze Projekt nannten sie Bochumer Lösung. Diese Lösung sieht wie folgt aus: Durch ein gigantisches Autobahnkreuz (Westkreuz) werden täglich zehntausende Autofahrten auf den zur Autobahn ausgebauten Außenring der Stadt geführt und über eine geplante „Opel-Spange“ in das Autobahnkreuz Bochum/Witten geführt. Diese Maßnahme wird zu Überlastung des schon stark frequentierten Außenringes und damit zu Staus führen. mehr…


Dienstag 12.06.12, 15:20 Uhr
Linksfraktion sieht ein unkalkulierbares Kostenrisiko

Kuhhandel Jahrhunderthalle

Die geplante Übernahme der Jahrhunderthalle durch die Stadt Bochum, die in der morgigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses beschlossen werden soll, wird nach Ansicht der Linksfraktion ein kostspieliger Kuhhandel, und das über Jahrzehnte. In einer Mitteilung der Fraktion heißt es: »Für den einmaligen Zuschuss vom Land für das Musikzentrum in Höhe von 7 Mio. € soll die Stadt ab 2023 alleine auf den Kosten für die Jahrhunderthalle sitzen bleiben. Eine Entscheidung mit unkalkulierbarer Tragweite. mehr…


Dienstag 12.06.12, 11:50 Uhr
VCD-Vorstand bestätigt

Für Erhalt des Bogestra-Fahrplanbuches

Der Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat auf einer Mitgliederversammlung seine Sprecher Georg Deppe, Jürgen Eichel (beide Bochum) sowie Klaus Haßelberg (Gelsenkirchen) im Amt bestätigt und schreibt: »Bereits seit 1988 setzt sich der VCD auch in Bochum für eine Stärkung des umweltverträglichen Verkehrs ein: Mehr Rad und zu Fuß, mehr Bus und Bahn, Verringerung des Autoverkehrs. Vor diesem Hintergrund setzt sich der VCD u.a. für den Erhalt des Fahrplanbuches ein, das die Bogestra als einziges Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zu Beginn des Jahres zugunsten kleiner Heftchen für einzelne Linien eingestellt hat. Das hat insbesondere viele Stammkunden verärgert. Inzwischen haben sich auch der Fahrgastverband „Pro Bahn“ und der Agenda 21-Beirat für die Beibehaltung des Fahrplanbuches ausgesprochen. Am Donnerstag steht das Thema nun auf der Tagesordnung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr.«


Dienstag 12.06.12, 11:44 Uhr

Das Projekt Bochumer Ferienpate

Der Bochumer Kinder- und Jugendring schreibt: »152 Kinder und Jugendliche können bisher in diesem Jahr mit Hilfe des Projektes „Bochumer Ferienpate“ an einer Jugendreise eines gemeinnützigen Trägers in den Sommerferien teilnehmen und freuen sich auf wunderschöne Urlaubstage. Das Projekt hat so manche Freudenträne bei Eltern ausgelöst, die ihren Kindern eine Teilnahme an einer Jugendreise ohne Unterstützung nicht ermöglichen können. Das Projekt „Bochumer Ferienpate“ ist 2010 zum ersten Mal durchgeführt worden. 107 Kindern und Jugendlichen konnte mit Hilfe der Spendengelder eine Teilnahme an einer Ferienfreizeit ermöglicht werden. 2011 konnte das Projekt noch einmal ausgeweitet werden und 182 Kinder und Jugendliche konnten gemeinsam mit anderen Gleichalterigen verreisen. mehr…


Dienstag 12.06.12, 10:10 Uhr

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Am Samstag, den 16. Juni findet von 11.00 bis 15.30 Uhr in der Christuskirche eine Veranstaltung der Kommunalpolitischen Forums NRW der Linkspartei statt. Das Thema: Medizinische Versorgung von Flüchtlingen – Was können wir tun? ReferentInnen sind Michael Sprünken, Geschäftsführer der kommunalen Gesundheitskonferenz Bochum; Benjamin Hoff, ehemaliger Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Senat von Berlin, Partei Die Linke; Vertreter/in der medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum (N.N.); Heinz Drucks, Vorstand Flüchtlingsrat NRW In der Einladung heißt es: Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus haben in der Bundesrepublik keinen gleichberechtigten Zugang zur medizinischen Versorgung. Jeder Besuch eines Arztes kann für sie das Damoklesschwert der Abschiebung bedeuten. Vor dem Arztbesuch steht der Weg zum Sozialamt. Und dieses muss sog. „Illegale“ melden. mehr…


Dienstag 12.06.12, 09:49 Uhr

Im Garten der Klänge

Im Garten der Klänge [Offizieller Trailer Deutsch HD German]

Das Endstation Kino zeigt ab Samstag Nicola Bellucis Dokumentarfilm Im Garten der Klänge. Der Protagonist Wolfgang Fasser, Therapeut und Klangforscher, ist seit seiner Jugend erblindet. In der abgelegenen Landschaft des Casentino (Toskana) arbeitet er mit schwer behinderten Kindern und nutzt die eigene Lebenserfahrung, um den Kindern zu helfen, sich auf die Welt einzulassen und ihre individuellen Möglichkeiten auszuschöpfen. Der Film beobachtet, wie Fasser einen Dialog mit seinen Schützlingen aufbaut und begleitet ihn auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Toskana, wenn er, ausgestattet mit Blindenstock und Tonbandgerät, aufbricht, um neue Klanglandschaften zu entdecken. Im Anschluss an die Vorführung am Samstag, 16.06. um 16.30 Uhr werden Andrea Boulhend (Integrative Kindergemeinschaft Bochum e.V) und Constance Boyde (Dipl. Musiktherapeutin) zu einem Filmgespräch zu Gast sein.


Montag 11.06.12, 14:11 Uhr
Projektgalerie - Rottstr5:

Brummkreisel gesucht

Die Performance „Achsendrehen“ der Projektgalerie-Rottstr5 wird am kommenden Samstag, 16. Juni, um 17:00 Uhr an der Melanchthonkirche starten. Für diese Kunstaktion soll das Europa-Rad von und mit dem Künstler Thomas Rother (Essen)  die Kulturachse über Schauspielhaus, Viktoriaquartier, Marienplatz, Rottstr5 rollen. Für diese Aktion suchen Rottstr5 und Kulturraum Melanchthonkirche noch Brummkreisel, die am Platz für das geplante Musikzentrum zum Einsatz kommen sollen. In der Einladung heißt es: „Bitte stellen Sie uns Ihren Brummkreisel, der vielleicht auf dem Dachboden, im Keller oder im Kinderzimmer gelangweilt herumliegt, leihweise zur Verfügung. Versehen mit Name und Adresse kommt er garantiert zurück. Kommen Sie, gehen Sie mit uns die Kulturachse und drücken Sie die Brummkreisel mit.“ Werktags von 17 – 19 Uhr können die Brummkreisel  in der Rottstr. 5 – Projektgalerie abgegeben werden (Tel. 0234 – 9 128 121).