Am 23. und 25. November veranstaltet das Kulturbüro boSKop (AKAFÖ) die deutsch-russischen Kulturtage BoRossia und kündigt an: „Zwei Tage lang wird man seinen Horizont erweitern können und das Highlight wird das KVN Spiel ‚Comedy Battle‘ sein. Eröffnet werden die Tage mit einer DJ-Party am Freitag ab 21.00 Uhr im Hardenbergsaal. Der Eintritt ist frei und die DJs werden wie schon in vergangenen Jahren viele internationale und russische Tanzhits über die Verstärker jagen. Gute Stimmung und russische Getränke sind garantiert. Am Sonntag, den 25. November ab 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr kann man erst einmal – zur Erholung oder zum wach werden – gemütlich bei guter Musik und Literarischem im Hardy’s (Laerheidestr. 26) gebruncht werden. Tatjana Kuschtewskaja liest aus ihrem Buch „Die Poesie der russischen Küche“ und präsentiert ihr neues Werk „Küssen auf Russisch. Ein Alphabet“. mehr…
Am kommenden Sonntag, 18.11. gibt es ab 17.00 Uhr im ausZeiten Kurzfilme von Filmemacherinnen aus den letzten Jahr(zehnt)en zu sehen. Die Filme sind vielfach preisgekrönt und stammen überwiegend aus deutschen und europäischen Produktionen. Sie sind schwarz-weiß oder farbig, mit oder ohne Dialog. Es handelt sich um Abschlussfilme von Hochschulen, oft Erstlingswerke von Drehbuchautorinnen und Regisseurinnen. Sie sind bisher meist ausschließlich auf Festivals gezeigt worden. Die Bandbreite der Filme reicht von Animations- und Trickfilmen bis hin zu Spielfilmen und Dokumentationen. Die Filme im Überblick.
Pressespiegel zu der umstrittenen Lesung "‘S IST LEIDER KRIEG"
Politik trifft Kunst: Lammert liest – die Kritiker schäumen
Bundestagspräsident Norbert Lammert und Theatermacher Jürgen Flimm trugen im Bochumer Schauspielhaus unter dem Titel „’s ist leider Krieg“ Texte vor. Anlass genug für das Bochumer Friedensplenum, den Politiker als „Luzifer der Kultur“, „Paten der Hochrüstung“ und „Friedensheuchler“ zu betiteln.
Bochums Alt-Intendant Frank-Patrick Steckel hatte sich zwei Wochen vor der Lesung von Berlin aus zu Wort gemeldet und an das Theater appelliert, die Veranstaltung abzusagen. „Die Bühnen eines Schauspielhauses sind der Vorstellungskunst der Schauspieler vorbehalten – für die Heuchelei von Berufspolitikern und Kunstfunktionären ist da kein Platz“, hatte Steckel erklärt. In zwei offenen Briefen hatte er beide Vortragende zudem als „zweifelhafte Existenzen“ tituliert, deren Auftreten im Schauspielhaus „jede aufrichtige Theaterarbeit kontaminiere“.
„Politische Imagepflege“
Flimm, in den vergangenen drei Jahren Leiter des renommierten Kulturfestivals RuhrTriennale und seit Oktober 2006 Intendant der Salzburger Festspiele, musste sich vom Friedensplenum den Vorwurf gefallen lassen, er sei „Impresario“ für den Bundestagspräsidenten und sorge mit dem gemeinsamen Auftritt für „politische Imagepflege“ des Bochumer CDU-Bundestagsabgeordneten. Zwei große Transparente mit Zitaten von Bertolt Brecht wurden ausgerollt, dann setzten sich die etwa 40 Friedensfreunde zu den übrigen Zuschauern. Weder Lammerts Leibwächter noch die Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes mussten einschreiten.
Flimm wies zu Beginn vor etwa 200 Zuhörern darauf hin, dass die Lesung als Bestandteil der RuhrTriennale in enger Verbindung zu der Inszenierung „Courage“ stand, die im Rahmen des Festivals Uraufführung hatte und vom Leben einer Frau im 30-Jährigen-Krieg erzählte. Alle Texte, die Lammert und Flimm dann zu Gehör brachten, handelten von den Grausamkeiten des Krieges und den Hoffnungen auf Friedensschluss. Dabei erwies sich Lammert als exzellenter Rezitator. Nur zweimal wurden beide Protagonisten durch Zwischenrufe unterbrochen. mehr…
Die Kriegslesung von Norbert Lammert und Jürgen Flimm ging im Bochumer Schauspielhaus nicht so glatt – wie noch wenige Wochen zuvor bei der Ruhrtriennale in Duisburg – über die Bühne. Das Bochumer Friedensplenum störte die geplante Ästhetisierung des Krieges. Eine Hundertschaft der Polizei in der Saladin-Schmitt-Straße, die sich später dezent in den Innenhof des Schauspielhauses verkroch, kahlköpfige Sicherheitskräfte an allen Türen des Zuschauerraums, die manchen Gästen des Theaters nur mit einer Personenkontrolle den Zugang gewährten, boten das pittoreske Ambiente einer „Friedenslesung“.
Ein schweiß-nasser und nervöser Bundestagspräsident und ein wendehalsiger Flimm demonstrierten erfreulich klar, dass es zumindest noch nicht “normal†ist, wenn ein Kriegs- und Rüstungsbefürworter die Bühne der Kammerspiele erklimmt, um sich literarisch zum Thema Krieg und Frieden zu produzieren.
Die Mitglieder des Friedensplenums hatten zunächst im Foyer des Theaters ihr Programmbuch an alle BesucherInnen verteilt. Das Textbuch dokumentiert den Briefwechsel zwischen dem Bochumer Theaterchef Elmar Goerden und dem früheren Intendanten Frank-Patrick Steckel, der in einem Offenen Brief gefragt hatte, was es anders sein könne als Heuchelei, wenn Angehörige der kriegstreibenden Bundestagsparteien Texte gegen den Krieg lesen.
Das Textbuch erinnert daran, welche entscheidende Rolle Lammert für Rüstungsvorhaben wie den Eurofighter und als Ja-Sager zu den Kriegen im Irak, Jugoslawien und in Afghanistan spielte.
Im Saal der Kammerspiele entfaltete das Friedensplenum vor der Bühne ein 10 Meter breites Transparent mit dem Gedicht von Bert Brecht: „Wenn die Oberen vom Frieden reden / Weiß das gemein Volk / Daß es Krieg gibt.â€
Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Annemarie Grajetzky für das Friedensplenum die Rolle Lammerts als Paten der Hochrüstung und die Rolle eines Theaters, das einem solchen Politiker die Bühne für Friedensgedichte bietet und ihn begehren lässt, nicht schuld an den von ihm befürworteten Kriegen zu sein.
Den noch in Duisburg gemeinsam gesprochene Satz »Wir Bürger der Europäischen Union sind zu unserem Glück vereint.« fehlte in Bochum. Einzig bemerkenswert waren die vielen AufpasserInnen im Saal, die sofort reagierten, wenn auch nur gehüstelt oder getuschelt wurde. Ein langjähriger Theaterbesucher meinte: „So was habe ich noch nie erlebt.“
Die abschließende Diskussion machte deutlich, dass Lammert ein Podium zur Selbstdarstellung gesucht hatte, Flimm sich am liebsten selbst als guten Onkel inszenierte, der versuchte seine Kritiker zu umarmen. Lammert, der nicht als Heuchler gelten möchte, konstatierte, mit einem Kant-Zitat bedrängt, dass die UNO als völkerrechtliches Instrument nicht handlungsfähig sei. Folglich ist für Lammert der kriegerischer Einsatz militärischer Bündnisse ohne UNO-Mandat legitim. Zu seiner Rechtfertigung völkerrechtswidriger Kriegseinsätze der NATO und europäischer Einsatztruppen sagte er, dass die Länder ja nicht wie früher einfach überfallen werden. „Ein Blick in unser Programmbuch,“ so eine Sprecherin des Friedensplenum, „hätte Lammert gezeigt, dass vergangene Kriege, wie z.B. der 1. Weltkrieg, immer ethisch, moralisch und kulturell gerechtfertigt wurden. Das gehört zur Anatomie des Krieges.“ Weitere Fotos von der Aktion.
Energiepolitik von A wie Atomkraft bis W wie Windenergie ist das Thema der Mitgliederversammlung Der Linken am Donnerstag, den 15.11. um 19.00 Uhr im ehemaligen Gemeindesaal der Christuskirche. Referent ist Horst Hohmeier, profilierter Kritiker der herrschenden Energiepolitik und langjähriger Aktivist der Anti-Atombewegung. Besondere lokale Aktualität erlangt das Thema Energiepolitik dadurch, dass die Bochumer Stadtwerke sich an einem weiteren Kohlekraftwerk beteiligen wollen.
Pressespiegel zu der umstrittenen Lesung "‘S IST LEIDER KRIEG"
Die Lesung von Bundestagspräsident Norbert Lammert und Theatermacher Jürgen Flimm im Bochumer Schauspielhaus wurde gestern Abend von starken Protesten begleitet. Alt-Intendant Frank-Patrick Steckel hatte sogar gefordert, die Veranstaltung abzusagen. Bei der Lesung trugen Lammert und Flimm Texte zum Thema Krieg und Vernichtung vor. Für das Bochumer Friedensplenum war die Lesung eine Provokation: Bundestagspräsident Norbert Lammert trug kritische Texte bekannter Schriftsteller zum Thema Krieg vor. Dabei, so ein Sprecher der Prostestler, sei der CDU-Politiker für die Einführung des Eurofighters mitverantwortlich. Das Friedensplenum bezeichnete Lammert als einen „Paten der Todesmaschinen“ und entrollte Protest-Transparente. Dagegen sieht Holger Weimar, Chefdramaturg des Schauspielhauses, den Auftritt als wichtige Bereicherung für das Theater. Die Lesung sei ein Brückenschlag zwischen Kultur und Politik.
12.11.07 WDR-Essen
Das Mieterforum Ruhr lädt im Rahmen der internationalen Kampagne für Wohn- und Landrechte am Mittwoch, dem 28.11. um 17.30 Uhr zu einem Vortrag in die Beratungsstelle für Arbeitslose, Brückstr. 46. Referent ist Peter Wahl von der Nichtregierungsorganisation „Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung“ (WEED). In der Einleitung heißt es: „Der Zusammenbruch des hoch spekulativen Hypothekenmarktes in den USA hat dramatische Auswirkungen auf der gesamten Welt, auch auf Banken in Deutschland. Wie konnte es so weit kommen? Welche Rolle spielt die Spekulation mit Immobilien für die globalisierten Finanzmärkte? Welchen Einfluss hat der gigantisch gewachsene Sektor der Private Equity und Hedge Fonds, der Handel mit Hypotheken und Derivaten auf die Wohnungswirtschaft? Welche Folgen hat der Hypotheken-Crash auf die Immobilienwirtschaft und das Privatisierungsgeschehen in NRW? Welche politischen Konsequenzen sind aus den Erfahrungen zu ziehen?
Im ersten Teil führt der Finanzmarktexperte und Globalisierungskritiker Peter Wahl von der NRO WEED (Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung) in das Thema ein. Im zweiten Teil sollen Folgen für die Wohnraumversorgung und Stadtentwicklung in NRW diskutiert werden. ExpertInnen aus dem Ruhrgebiet leiten diesen Schwerpunkt mit Impulsen ein.“
Mit einer Veranstaltung zum Frauenabschiebeknast in Neuss will das Transnationales Aktionsbündnis am Donnerstag, 15.11., um 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Rottstraße 31 für die Demonstration am 24,11. in Neuss mobilisieren. In der Einladung heißt es: „Wir informieren über frauenspezifische Fluchtgründe und Migrationsformen und wollen mit Berichten über den Frauenabschiebeknast Neuss zur Teilnahme an der Demonstration – anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt gegen Frauen – aufrufen. Außerdem wird es Informationen zur aktuellen Situation im Abschiebeknast Büren und laufenden Protestaktionen geben. Referentinnen sind: Constance Etchu, The Voice Refugee Forum Frauen der Initiative gegen Rassismus und Ausgrenzung Dortmund. mehr…
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember lädt die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. bereits am Sonntag, dem 9.12., zu Ausstellung und Gespräch ins Herbert-Siebold-Haus, Engelsburger Straße 168, ein. Die Ausstellung von Werken aus der Kunsttherapie für traumatisierte Flüchtlinge wird um 15 Uhr eröffnet und kann bis zum 21.12. montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Sie vereint Arbeiten, die innerhalb des therapeutischen Angebots der MFH entstanden sind, mit einer Wanderausstellung der UNO-Flüchtlingshilfe. Näheres.
Gleichstellungsstelle, Frauengesundheitszentrum und Volkshochschule laden am Donnerstag, dem 15.11. um 19.00 Uhr zu eine Veranstaltung zum Mammographie-Screening in die Volkshochschule ein. In der Einladung heißt es: „Warum werden seit 2006 deutschlandweit alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zu einer Röntgenuntersuchung ihrer Brust eingeladen? Welche Hoffnungen sind damit verbunden? Wo sind die Grenzen dieser Reihenuntersuchungen? Und vor allem: Was bedeutet sie für die Frauen? Über den Nutzen des Mammografie-Screenings werden in Deutschland kontroverse Diskussionen geführt. Unterschiedliche Bewertungen über den Nutzen und die Risiken verunsichern die betroffenen Frauen immer mehr, eine individuelle Entscheidung für oder gegen die Teilnahme fällt den Frauen zunehmend schwerer.“ Referentin ist Carola Lehmann, Dipl. Sozialpädogin und langjährige Mitarbeiterin des Kölner Frauengesundheitszentrums und der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW. Die Frauengesundheitszentren stehen der Reihenuntersuchung sehr skeptisch gegenüber. Hierbei wird schließlich die Angst der Frauen vor Brustkrebs geschürt und Hoffnung auf höhere Überlebensschancen geweckt. Dabei ist der Erfolg sehr umstritten. Viele Frauen haben mit Fehldiagnosen, Mehrfachuntersuchungen etc. zu kämpfen. Die weibliche Brust wird als generelle Gefahrenquelle dargestellt. Durch die Aufforderung, an einem Mammografiescreening teilzunehmen, werden Frauen, die sich bisher gesund gefühlt haben, verunsichert. Mit der Veranstaltung sollen diese Frauen darin unterstützt werden, nicht in Panik zu verfallen und eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine Mammografieuntersuchung zu treffen.
»Steckel, den hier keiner mehr kenne und der zu seiner Bochumer Zeit das Theater für den Transport seiner politischen Meinung genutzt habe, wolle dadurch nur auf sich aufmerksam machen.« lamentierte Lammert, der bis 2002 Kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war, über bekannte Gedächtnislücken seiner Zunft in einem gestrigen Bericht bei Radio Bochum 98.5. Der ehemalige Intendant von 1986 bis 1995, Frank-Patrick Steckel, gehört zu den exponierten Gegnern der umstrittenen Kriegslesung »’s ist leider Krieg« von Lammert und Flimm am Schauspielhaus Bochum.
Aber was meint Lammert mit »hier«? Bochum? NRW? Westdeutschland? Die BRD? Mitteleuropa? Die nördliche Hemisphäre? Den Planeten Erde? Den uns vertrauten Teil der Milchstrasse? Unsere kleine Galaxis? Den für uns einsehbaren Teil des Universums?
Die Logik ist im Übrigen die seiner ersten Auslassung: Darf ich, Lammert, auf dem Theater nicht Lyrik etc. vortragen, darf Steckel das Theater nicht zur Verbreitung seiner politischen Meinung nutzen. So zitierten die Ruhrnachrichten eine Frage von Lammert am 24. Oktober: »…warum sich Theatermacher eigentlich politisch äußern dürfen, wenn Politiker nicht auf der Bühne stehen dürfen…«
Das geht am Kern der Sache stracks vorbei und offenbart Lammerts parteipolitisches Kulturuniversum. Die Redaktion ist sehr froh, dass Lammert nicht die Chirurgie als Hobby gewählt hat. Stellen Sie sich das Szenario vor, Lammert möchte mit Hilfe eines getreuen Mediziners tätlich an einer Operation teilnehmen wollen, und die operierende Ärzte und der Patient wehren sich dagegen. Lammert würde diesen Ärzten das Recht auf politische Meinungsäußerung entziehen wollen?
Und Jürgen Flimm? Der schweigt.
Seit 18:00 Uhr protestiert das Bochumer Friedensplenum im Foyer der Kammerspiele und verteilt ein alternatives Programmbuch: Das komplette Buch als PDF-Datei
Gegen 16:00 Uhr fuhren 9 Mannschaftswagen der Bochumer Polizei direkt am Schauspielhaus auf und postierten sich in der Saladin-Schmitt-Straße. Die umstrittene Lesung »’s ist leider Krieg« soll mit Polizeigewalt „geschützt“ werden. Ein Mitglied des Friedensplenum zu dieser Eskalation: „Schön, dass Schäuble keine Panzer und keine Tornados geschickt hat.“
Du Bühnenarbeiter in Bochum.
Wenn sie dir heute befehlen,
den Vorhang zu öffnen
für den, der Kriege beschließt,
dann gibt es nur eins.
Sag NEIN!
Du Beleuchter im Theater.
Wenn sie dir heute befehlen,
Licht zu werfen
auf den dunklen Paten der Todesmaschinen,
dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du Intendant.
Wenn ein Eurofighter dich machtvoll drängt,
ihm u n s e r Haus
für ein Trugspiel von Schuld und Gewissen zu öffnen,
dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Titelbild des Programmbuches»`s ist leider Krieg« - und sie begehren, nicht schuld daran zu sein?
Mit der Verteilung eines alternativen Programmbuches wird das Bochumer Friedensplenum am Sonntag, dem 11. November den Protest gegen die umstrittene Lesung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Jürgen Flimm (SPD) im Bochumer Schauspielhaus einleiten. Unter dem Titel »`s ist leider Krieg – und sie begehren , nicht schuld daran zu sein ?« legt das Friedensplenum entschiedenen Einspruch dagegen ein, einem prominenten Politiker die Theaterbühne „für ein Trugspiel von Schuld und Gewissen zu öffnen“, der an der Durchsetzung militärischer Großprojekte wie des Milliarden verschlingenden Eurofighters in Deutschland und Europa erheblichen Anteil hat. Was Lammert 1995 als Koordinator der Regierung Kohl für die Luft- und Raumfahrt angeschoben habe, werde heute in der europäischen Rüstungsagentur fortgesetzt. Dort sei unlängst 2008 zum Jahr der europäischen Rüstung proklamiert worden und mit der nächsten Generation von Aufklärungssatelliten als Spitzenprojekt, für Lammert, so das Friedensplenum, schon stets eine „Herzensangelegenheit“. Das Textbuch dokumentiert den Briefwechsel zwischen dem Bochumer Theaterchef Elmar Goerden und dem früheren Intendanten Frank-Patrick Steckel, der in einem Offenen Brief gefragt hatte, was es anders sein könne als Heuchelei, wenn Angehörige der kriegstreibenden Bundestagsparteien Texte gegen den Krieg lesen. mehr…
Das FrauenGesundheitsZentrum, Alsenstr. 27, lädt am Dienstag, den 13. November, ab 19.30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „gesundes Wohnen“ ein. Die Baubiologin Lydia Churs gibt Hinweise zu Alternativen und Vorsorgemaßnahmen. Folgende Themen werden behandelt: Leicht-flüchtige, sowie schwer-flüchtige Schadstoffe, Schimmelpilze, Allgemeines zum Raumklima und Elektrosmog. In der Einladung heißt es: „Eine gemütliche Wohnung oder ein angenehm eingerichteter Arbeitsplatz ist das A und O eines entspannten Daseins. Doch immer öfter scheinen hier gesundheitliche Probleme zu entstehen. Ursachen können hierfür Materialien der Einrichtungsgegenstände sein – z.B. der unangenehm riechende neue Teppich. Ebenso können Baumaterialien gesundheitsgefährdende Substanzen abgeben, wie z.B. Formaldehyd. Viele Substanzen belasten die Atemwege und Schleimhäute und können bei chronischer Einwirkung zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Allergien und Asthma führen.“
Das Kulturbüro boSKop lädt zum zweiten Jazzfest an die Ruhr-Uni. In der Einladung heißt es: »Wie bringt man Fans von Heavy Metal, Rock, Funk, afroamerikanischen Rhythmen, osteuropäischer Folklore und Kammermusik zusammen? Ganz einfach: Mit einem Jazzfestival. Denn der Jazz hört sich um und verbindet die Stile. Die zweite Ausgabe des Jazzfests Bochum wird so am 16. und 17. November wieder atemberaubend Neues genau wie traditionsbewusstes und zeitlos Schönes auf die Bühne des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität bringen.
Von Jazzwerkruhr geförderte Nachwuchsmusiker treffen hier auf renommierte Stars der Szene. Gleich die erste Band macht den Auftrittsort zum Schmelztiegel: „Das Trio Zodiak forscht mit beeindruckender Unbekümmertheit im Free Funk, streift Miles Davis und steigt bei der Komposition “Funday†in die Heavy-Metal-Jazz-Liga ein“, schrieb die Kritik über das Projekt des Trompeters John-Dennis Renken. Mit Saxophonist Jan Klare und Pianist Milan Svoboda runden zwei Musiker das Freitagsprogramm ab, die seit Jahren Aufsehen erregen: Klares Quartett „1000“ ist international besetzt und besticht mit verqueren Improvisationen, deren Grundlagen bis zur Barockmusik von Bach und Monteverdi zurückreichen. mehr…
Noch bis Sonntag ist die Ausstellung „Ballarbeit – Fußball und Migration“ im Gewerkschaftshaus zu sehen. Der DGB Ruhr Mark öffnet am 11. November von 14 bis 16 Uhr das letzte Mal die Türen zur Ausstellung „Ballarbeit – Fußball und Migration“. Zum Abschied gibt es eine Verlosung, bei der Eintrittskarten für ein VfL-Spiel oder das Buch „Jungens, euch gehört der Himmel“ von Hans Dieter Baroth gewonnen werden können.
„Die Ausstellung war ein voller Erfolg“, so Simone Dreyer von der DGB Jugend Ruhr Mark. „ Vor allem Schulen haben die von uns angebotenen Führungen genutzt, um das Thema Migration durch den Spiegel des Fußballs zu betrachten.“
Insgesamt wurde die Ausstellung „Ballarbeit-Fußball und Migration“ vier Wochen im Gewerkschaftshaus in Bochum gezeigt. Die von der Projektgruppe Flutlicht entwickelte Wanderausstellung zeigt die Geschichte der Migration im Fußball sowie die Integration durch diese Sportart, macht die Selbstorganisation von MigrantInnen sichtbar und stellt die persönlichen Hintergründe von Amateur- und Profifußballern vor.
Freitag 09.11.07, 15:00 Uhr
Diskussionsveranstaltung der Freien Uni im Sozialen Zentrum:
Aus aktuellem Anlass lädt die Freie Uni Bochum am Sonntag, 11.11. um 18.00 Uhr ins Soziales Zentrum, Rottstr. 31 ein. In einem Inputreferat und der anschl. Diskussion lautet das Thema: „Zwischen Machtpolitik und Solidarität – Perspektiven zum LokführerInnen-Streik der GDL “ In der Einladung heißt es: „Nicht erst seitdem die LokführerInnen streiken, wird offensichtlich, dass es in der Gesellschaft durchaus eine Bereitschaft auch zu längeren und härteren Arbeitskampfmaßnahmen gibt. Doch welche Forderungen stellt die GDL eigentlich genau? Endlich eine Gewerkschaft, die sich traut das vielbeschworene Streikrecht auch gegen die Privatisierung der Bahn einzusetzen und sich für die ArbeitnehmerInnen einsetzt? Oder doch nur eine weitere Pappfigur im Gewerkschaftspoker, die ihre Pfründe sichern will? Wir wollen am aktuellen Beispiel die Positionen darlegen, die Hintergründe, insbesondere der „anderen“ Gewerkschaften aufdecken und Perspektiven diskutieren.“
Am Samstag, dem 3. November, beging die Medizinische Flüchtlingshilfe ihr zehnjähriges Jubiläum. Etwa 350 Gäste waren im Bochumer Museum erschienen, um bei internationaler Musik und einem vielfältigen Buffet die Arbeit der Organisation zu feiern. Einige Redebeiträge liegen nun im Wortlaut vor. Große Aufmerksamkeit fand der Vortrag eines Klienten der Medizinischen Flüchtlingshilfe: Leben als Asylsuchende in Deutschland – ein Tunnel, in dem meist am Ende kein Licht zu sehen ist. Einen Rückblick auf zehn Jahre sozialmedizinischer Menschenrechtsarbeit und einen Ausblick auf die Zukunft gaben die Gründungsmitglieder Georg Eberwein und Knut Rauchfuss: Sozialmedizinische Menschenrechtsarbeit muss weitergehen! Neben einigen Grußworten ist auf der Webseite der Medizinschen Flüchtlingshilfe auch ihr Jahresbericht 2006 zu finden.
Die Beschäftigten der drei real-Häuser in Bochum und Herne hatte ver.di heute zum landesweiten Streik aufgerufen. Rund 200 Kolleginnen und Kollegen folgten dem Streikaufruf ihrer Gewerkschaft und nahmen an der Demonstration mit anschließender Kundgebung vor der Metro-Zentrale in Düsseldorf teil. Helmut Süllwold, Gewerkschaftssekretär Handel, kritisiert die Haltung der Unternehmensleitung:“ Etwa 150 Arbeitsstunden pro Filiale sollen durch Leiharbeitnehmer abgedeckt und als Streikbrecher eingesetzt werden.“ Viele Gewerkschaftsmitglieder bedauern es, dass ver.di offensichtlich unfähig ist, mit ein wenig Öffentlichkeitsarbeit dafür zu sorgen, dass dieser Streik z.B. dadurch unterstützt wird, dass Gewerkschaftsmitglieder nicht in bestreikten Läden einkaufen.
In der nächsten Woche wird in einer Urabstimmung unter den Studierenden der Ruhr-Uni entschieden, ob das NRW-weite Semester-Ticket an der Uni eingeführt wird. Während der Juso-AStA ausdrücklich keine Empfehlung für das Semester-Ticket abgibt, wirbt die alternative liste massiv für dieses Angebot auf ihrer Webseite: „Dreimal mal Köln oder einmal nach Winterberg und ihr habt es raus. Die Vorteile eines NRW-weiten Semesterticket sind offensichtlich. Freie Fahrt in ganz NRW, keine lästigen Übergangstarife, drastische Entlastung für Studierende die außerhalb des VRR Wohnen. Selbst Studierende, die kaum außerhalb des VRR Bereiches fahren, können den Mehrpreis ganz einfach rausfahren. Fahrten zum Kölner Karneval, oder zum Schlittenfahren nach Winterberg würden den NRW Aufschlag mehr als wegmachen (Und wer möchte diese Fahrten schon mit dem Auto machen?). Außerdem: bei den derzeitigen Spritpreisen kostet der NRW Aufschlag das selbe wie 23l (Benzin) oder 25l (Diesel). Diese Sprit-Mengen lassen sich sicherlich recht einfach einsparen, wenn hin und wieder mal vom Auto in die Bahn umgestiegen wird. Ökologischer ist es allemal!“
Zum sechsten Mal lädt das studentische Theaterfestival megaFON vom 5.-9. Dezember Theatergruppen aus Deutschland und ganz Europa nach Bochum ein. Unter dem Motto „Richtung Ziel“ präsentiert sich megaFON mit Gästen aus Glasgow, Riga, Turin und Zagreb von „seiner internationalen Seite“ und kündigt an: »Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Figurentheater und Tanz zeigen die außergewöhnliche Bandbreite der studentischen Theaterszene Europas. Mit „The world is unreliable“ begeben sich die Schauspieler aus Glasgow auf eine schwindelerregende Suche nach Sinn und Sein. „Philf**k“ aus Gießen beleuchtet die Generation Praktikum mit viel Witz, Charme und Ironie. Besonders freuen darf man sich vor allem auf die Gruppe „Laboratory of Stage Arts“ aus Riga, die in ihrer mitreißenden Inszenierung multimediale Elemente aus Tanz und Street Perfomance verbindet. Aufführungsorte sind in diesem Jahr das Musische Zentrum der Ruhr-Uni Bochum und der Bahnhof Langendreer. Erstmalig widmet megFON eine ganze Veranstaltungsreihe dem Thema „Körpersprachen“. Neben verschiedenen Experten aus ganz Deutschland wird dazu die Leiterin des Deutschen Gebärdensprachentheater-Festivals, Pirilla Isabella, erwartet.«
Eine Aktionsgruppe an der Ruhr-Uni ruft für kommenden Montag zu einem Freestyle-Plakatierwettbewerb auf: „Die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung wird auf dem Campus der RUB immer weiter eingeschränkt. Das Anbringen politischer wie unpolitische Plakate ist mittlerweile auf wenige „legale“ Stellen reduziert. So genannte „Wildplakatierer“ werden von Mitarbeitern des Wachdienstes angehalten und aufgefordert, ihre Personalien abzugeben. Doch erlaubte, ‚freie Flächen‘ gibt es so gut wie keine mehr, seit der elitäre Hochmut die Uni ergriffen hat. Im Gegensatz dazu hat sich die Zahl kommerzieller Werbeflächen, die wie etwa im HZO z.B. für Studienkredite oder Handyverträge werben, drastisch erhöht. Wir wollen diesem Trend entgegenwirken und uns am Montag, den 12. November gemeinsam die Freiheit herausnehmen, unsere Uni nach unseren Vorstellungen zu gestalten und unsere Meinung über das Medium ‚wilder‘ Plakate äußern.“
Am 24. November beschließt eine Findungskommission über die Zusammensetzung des neuen Hochschulrates der Ruhr-Universität. Die Freie Uni Bochum schreibt: »Am 25. Oktober hat die Ruhr-Universität eine neue Verfassung verabschiedet. Bereits dieser Vorgang fand unter mehr als zweifelhaften Bedingungen statt. In der ursprünglichen Abstimmung im Senat wurde der Passus über die Besetzung des neuen Hochschulrates durch externe Mitglieder zunächst abgelehnt. Daraufhin versuchte Rektor Elmar Weiler den Senat durch die Ankündigung zu beeinflussen, dass, wenn diese Entscheidung bestehen bleiben sollte, die Ruhr-Universität ohne Rektor dastehen würde. Mit der Androhung seines Rücktrittes versuchte er den Senat zur Umentscheidung zu nötigen. Offensichtlich war dieser Winkelzug erfolgreich: mehr…
Auf der letzten Mitgliederversammlung der Bochumer Grünen wurde Martina Foltys-Banning überraschend als Vorstandsmitglied nicht wieder gewählt. Daraufhin haben Barbara Jung und Hermann Vößing, die mit mäßigen Ergebnissen wieder gewählt worden waren, die Wahl aus Solidarität nicht angenommen. Ein langjähriges Mitglied der Grünen schätzt den Vorgang „als Denkzettel der Fraktion“ ein. Der Kreisvorstand hatte u. a. bei der Entscheidung für das Konzerthaus heftige Opposition gegen die Zustimmung der Fraktion für das Millionenprojekt geleistet. Restvorstand sind nun Monika Gärtner und das Gründungsteam der Grünen Jugend und der Grünen Hochschulgruppe: Karsten Finke, Hans Grimm und Christian Michalak. Letztere überlegen wohl noch, ob sie weitermachen wollen.
Der Kinder- und Jugendring Bochum schreibt: »Am 09. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen und Gebetshäuser angezündet, wurden jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, gab es zahlreiche Verhaftungen Unschuldiger und wurden mindestens 91 Menschen ermordet. Die Nazis ließen ihrem Hass auf die Juden – auch in Bochum – für alle sichtbar freien Lauf. Diese Nacht war das Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit. In Bochum und in vielen anderen Städten in Deutschland wird mit Gedenkveranstaltungen das Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 09. November 1938 bewahrt.
Da am 09. November 2007 um 16.30 Uhr der Schabbat beginnt, muss in diesem Jahr die Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Reichspogromnacht auf 15.00 Uhr vorverlegt werden, damit die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde an der Veranstaltung teilnehmen können.
Vor dem Hintergrund der Einweihung der neuen Synagoge in Bochum am 16. Dezember 2007, die ein Zeichen der Hoffnung ist, soll an das Ende der alten jüdischen Gemeinde erinnert werden. 1942 wurden in drei Transporten über 200 namentlich bekannte Bochumer Juden nach Riga, Zamosc und Theresienstadt deportiert. Nur ganz wenige von ihnen haben die Deportation überlebt. mehr…
Am Bochumer Hauptbahnhof fand heute eine Solidaritätsaktion mit den streikenden LokführerInnen der GDL statt. Unter dem Motto „Endlich wieder Streikkultur – Solidarität mit dem Arbeitskampf!“ machten unabhängige AktivistInnen des „AK Soli“ mit Redebeiträgen und Transparenten ihre Unterstützung des Ausstandes sichtbar. PassantInnen wurden aufgefordert, sich in Zeiten der Ausbeutung zu organisieren und für ebenfalls gerechte Löhne einzustehen. Der AK Soli berichtet: »Trotz des schlechten Wetters wurden etwa 1000 Flugblätter verteilt. Begrüßt wurden darin explizit Durchhaltevermögen und Konfrontationsbereitschaft der GDL, sowie deren Forderung nach einer angemessenen Reallohnerhöhung, anstatt etwa einer Abwehr weiterer Verschlechterungen, wie im Tarifstreit mittlerweile meist üblich. Auch ein Streik im Güterverkehr und damit ein „Angriff auf die dt. Wirtschaft“ wurde ausdrücklich willkommen geheißen. „Manchmal muss es eben weh tun. Wenn die Wirtschaft meint, Arbeitnehmer als Lohnsklaven halten zu können sollten diese der Wirtschaft auf möglichst direktem Wege zeigen, was sie davon halten – und das geht nunmal nicht mit Trillerpfeife und Bratwurstprotest“, so eine Aktivistin. Ab morgen soll der Güterverkehr bundesweit für mindestens 42 Stunden lahmgelegt werden.“
Noch während des G8-Gipfels in Heiligendamm wurden neun Gipfel-GegnerInnen, darunter auch ein Student aus Bochum, in Schnellverfahren vor dem Amtsgericht Rostock zu Haftstrafen ohne Bewährung zwischen neuen und zehn Monaten verurteilt. Heute sollte vor dem Landesgericht Rostock das erste Berufungsverfahren gegen einen im Schnellverfahren verurteilten Aktivisten aus Spanien stattfinden. Daraus wurde jedoch nichts: Das Landgericht stellte fest, dass das Verfahren in dieser Form nicht hätte stattfinden dürfen: Er wurde nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt, es hätte aber Jugendstrafrecht angewandt werden müssen. Die Bochumer Soligruppe schreibt: „Leider ist immer noch nicht klar, wann das Berufungsverfahren unseres Bochumer Genossen stattfinden wird. Klar ist aber, dass die GipfelgegnerInnen nicht im Schnellverfahren hätten verurteilt werden dürfen. Schnellverfahren dürfen eigentlich nur bei einfacher und klarer Sachlage zur Anwendung kommen und nicht aus Gründen der Staatsraison. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. Solidarität ist eine Waffe!“
Häuserkampf hat in Bochum eine bewegte Geschichte: Bo-Fabrik, Heusner-Viertel, Brückstr. 33, Antirassistisches Zentrum, fub… Im Sozialen Zentrum plant eine Gruppe für nächstes Frühjahr einen Stadtrundgang (wahrscheinlich per Rad), welcher diese Geschichte behandelt. Dazu werden Personen und Gruppen gesucht, die hierzu etwas beitragen können. Zur Planung heißt es: „Im Sozialen Zentrum haben wir einen Stadtplan aufgehängt und stellen kleine Fähnchen bereit, mit denen „historische“ Orte markiert werden können. Zudem könnt ihr mittels Karteikärtchen einige Stichworte zu den Orten loswerden. Falls ihr euch vorstellen könnt, den Stadtrundgang mitzugestalten, gibt es noch eine Möglichkeit einen Kontakt (Email, Telefon u.ä.) zu hinterlegen. Wir planen ein Vorbereitungstreffen Ende Januar / Anfang Februar.
Wir wollen nicht mit der Vergangenheit abschließen, sondern aus den Erfahrungen lernen und Perspektiven aufzeigen: Mit Spezialfähnchen können Gebäude markiert werden, die nur darauf warten, genutzt zu werden. mehr…