Archiv für den Monat: Februar 2007


Offener Brief des Fachschaftsrates Sozialwissenschaft an den Rektor der RUB bezüglich der FUB
Mittwoch 07.02.07, 17:53 Uhr

Sehr geehrter Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler,

wir, der FR Sozialwissenschaft der Ruhr Universität Bochum, verurteilen die polizeiliche Räumung des Querforums West. Innerhalb der letzten zehn Monate war dies bereits der dritte Großeinsatz der Polizei auf dem Bochumer Campus. Dies widerspricht unserem Verständnis von Konfliktlösung. Gerade innerhalb einer Universität sollte eine andere Konflikt-Kultur herrschen, die anderen Teilen der Gesellschaft als Vorbild dienen kann.In den letzten drei Wochen haben wir aktiv an den Treffen mit VertreterInnen von Fachschaften und studentischen Initiativen in der Freien Uni Bochum teilgenommen. Dabei haben wir die Rahmenbedingungen für die studentische Nutzung des Querforums West mitentwickelt und unterstützen diese. Unserer Meinung nach war eine gewaltfreie Lösung des Konflikts realisierbar. Die Aktiven der Freien Uni haben sich bereit erklärt das Querforum West zu verlassen, wenn eine Nutzung im Sinne der Studierendenschaft in Sicht ist. Auch sie, als Rektor, haben geäußert, dass sie an einer Mitgestaltung des Querforums West durch Studierende interessiert sind. Warum es dennoch zur Räumung kam, ist für uns nicht verständlich. Auch, dass sie jetzt unverzüglich mit den Umbaumaßnahmen des Querforums West beginnen möchten widerspricht in unseren Augen einem aktiven Einbeziehen der Studierendenschaft und der Berücksichtigung ihrer Interessen, da sie zumindest auf die Raumgestaltung keinen Einfluss mehr hätten.

Wir haben ihren Schritt keinen weiteren Gastronomiebetrieb auf dem Campus einzurichten begrüßt. Dass das Gebäude jetzt jedoch nur für Tutorien genutzt werden soll, halten wir für zu kurz gegriffen. Wir setzen uns dafür ein, das Querforum West studentisch zu verwalten. Das schließt eine Nutzung für Tutorien nicht aus, darüber hinaus sehen wir aber die Chance aus dem Querforum West einen sozialen Ort für alle Angehörigen der Universität zu machen. Fachschaften, studentische Initiativen und andere Gruppen könnten sich hier treffen, arbeiten, Seminare veranstalten und mit Kultur den Campus beleben. Gerade an der als Pendleruni verschrienen und anonym geltenden Ruhr Universität Bochum bietet ein solches Studierenden Zentrum eine Möglichkeit zur Identifikation mit der Universität und dem Entwickeln von sozialem Engagement.

Wir hoffen, dass sie ihre Äußerung verwirklichen und auf die Studierenden, ihren demokratisch gewählten Vertretungen und studentischen Initiativen herantreten und wir gemeinsam ein Konzept für das Querforum West als studentisch verwaltetes Zentrum entwickeln können.

Außerdem appellieren wir an sie die Anzeigen gegen die Studierenden, die sich zum Zeitpunkt der Räumung im Querforum befanden, zurückzuziehen!

Mit freundlichen Grüßen,

ihr FR Sozialwissenschaft


Mittwoch 07.02.07, 17:50 Uhr

Für eine andere Konflikt-Kultur

Der Fachschaftsrat Sozialwissenschaft der Ruhr Universität Bochum verurteilt in einem offenen Brief an den Rektor der RUB die polizeiliche Räumung des Querforums West. Wörtlich heißt es: „Innerhalb der letzten zehn Monate war dies bereits der dritte Großeinsatz der Polizei auf dem Bochumer Campus. Dies widerspricht unserem Verständnis von Konfliktlösung. Gerade innerhalb einer Universität sollte eine andere Konflikt-Kultur herrschen, die anderen Teilen der Gesellschaft als Vorbild dienen kann.“ Der Brief im Wortlaut.


Mittwoch 07.02.07, 15:15 Uhr
Zum G7 Gipfel der FinanzministerInnen in der Villa Hügel:

Bochumer G8 Plenum ruft zu Demo in Essen auf

gesieben.gifDas Bochumer G8 Plenum ruft zur Teilnahme an der Demonstration am Samstag, 10. Februar in Essen auf. Um gemeinsam dorthin zu fahren, treffen sich die TeilnehmerInnen am Bochumer Hbf um 10 Uhr an Gleis 3. Die Protestaktionen unter dem Motto „Das Geld zu Gast in Essen – Not für die Welt“ beginnen ab 11.00 Uhr an der Porschekanzel in der Essener Innenstadt. Sie richten sich gegen das Treffen der G7 FinanzministerInnen am 9. und 10. Februar in der Villa Hügel. Dort wollen die FinanzministerInnen der sieben größten Industrieländer das geplante Gipfeltreffen der G8 Staaten in Heiligendamm in Juni dieses Jahres vorbereiten. Die Kritik des G8 Plenums: „Ohne Legitimierung und parlamentarische Kontrolle stimmen die VertreterInnen der mächtigsten Staaten der Welt die Grundlinien ihrer Wirtschaftspolitik ab. Niemand weiß genau, was dort hinter verschlossenen Türen ausgehandelt wird.“ Aufruf als PDF-Datei mehr…


Mittwoch 07.02.07, 13:57 Uhr
Evangelische Fachhochschule Bochum:

Entscheidungen über Studiengebühren vertagt

Bei der gestrigen Senatssitzung an der Evangelischen Fachhochschule Bochum wurde keine endgültige Entscheidung über die Gebührenfreiheit des Studiums an dieser Hochschule getroffen. Die etwa 50 BesucherInnen mussten sich bis zum Tagesordnungspunkt 13 gedulden, ehe über die Frage der Gebührenfreiheit beraten wurde. Beschlossenn wurde nichts, allerdings zeichnet sich auch hier der Anfang vom Ende ab: Es soll einen Ausschuss geben, in dem festgelegt werden soll, wie die Gebühren verteilt werden und wer zahlt und wer nicht. „Mit Sachzwangargumenten versuchen die ProfessorInnen, die Einführung von Studiengebühren zu rechtfertigen. Es wäre fatal, wenn eine Hochschule, die sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlt, Studiengebühren einführt und so die soziale Selektion im Bildungssystem noch verstärkt“, so eine Studierende der EFH.


Mittwoch 07.02.07, 11:45 Uhr
Linksfraktion kritisiert geplante Streichungen bei kleineren Kultureinrichtungen und fordert:

Keine Kürzungen der „freien Kulturszene“

Die Linksfraktion.PDS schreibt: »Morgen tagt der Kulturausschuss und entscheidet, wie die knappen finanziellen Mittel im Kulturbereich verteilt werden sollen. Die Linke.PDS-Fraktion hat voll Sorge registriert, dass bei kleineren Einrichtungen gespart werden soll. Dazu erklärt Kulturausschussmitglied Jürgen Plagge-Vandelaar: „Sehr häufig und sicherlich auch zu recht wird die kulturelle Vielfalt in Bochum von den Medien und der Politik gelobt. Zur kulturellen Landschaft dieser Stadt gehören aber nicht nur das Schauspielhaus oder die Symphoniker, sondern auch die vielen anderen AkteurInnen etwa aus dem Prinz-Regent-Theater, dem Theater Thealozzi oder dem Bahnhof Langendreer. Nicht zu vergessen sind auch die Galerien und Kunstwerkstätten in Wattenscheid. Umso verwunderlicher ist es, dass im Haushalt 2007 für diese Bereiche der Bochumer Kultur oder auch für die Förderung der Popularmusik und Förderung Bildender KünstlerInnen weniger Mittel vorgesehen sind.« Zur vollständigen Pressemitteilung der Linksfraktion.


Mittwoch 07.02.07, 11:33 Uhr
Infostand des Bochumer Sozialforums:

Schluss mit den Reformen gegen uns!

Das Bochumer Sozialforum führt heute Nachmittag eine Aktion in der Innenstadt durch. Ab 14.30 Uhr werden u.a. Flugblätter zu dem Themen “ Verschärfungen und Sanktionen bei Hartz IV ab 2007″ und „Klassenkampf von Oben“ in der Kortumstraße verteilt. Näheres.


Mittwoch 07.02.07, 11:00 Uhr

Vom Schulprotest zum Volksaufstand

Der Arbeitskreis Lateinamerika lädt heute 7.2., 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einer Veranstaltung mit Annette Schnoor und Törk Hansen über eine Reise nach Oaxaca ein. Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca weitete sich ein Schulstreik im Mai 2006 – begleitet von massiver staatlicher Repression – im Laufe des Jahres zum Volksaufstand aus. Bei den Konflikten zwischen der Asamblea popular de los pueblos de Oaxaca, also der Volksversammlung der Völker Oaxacas (APPO), Paramilitärs und Polizei sind bereits mindestens 9 Menschen getötet worden. Näheres.


Mittwoch 07.02.07, 09:00 Uhr
DGB kritisiert Lohndrückerei

Letzte Hoffnung Leiharbeit

Der DGB schreibt: »Die Leiharbeitsbranche boomt auch in Bochum. Bundesweit gibt es fast 600.000 Arbeitsverhältnisse unter diesen Bedingungen. Der DGB schätzt über 3.000 Arbeitsverhältnissen in Bochum bei Entleihfirmen.
Sehr differenziert müsse die Leiharbeit analysiert werden, meint der heimische DGB-Chef Michael Hermund. Es gebe positive Beispiele, „aber leider immer noch viel zu viele schwarze Schafe“. Man müsse eben genau hinschauen, unter welchen Bedingungen Leiharbeit geschehe. „Wichtig ist eine prinzipielle Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften zur Stammbelegschaft.“ Doch leider gebe es immer noch Zeitarbeitsfirmen, in denen die Leiharbeiter bis zu 40 Prozent schlechter bezahlt würden als die Stammbelegschaft. Daher sei das Thema Mindestlohn in dieser Branche hochaktuell. „Hungerlöhne“ würden oftmals Zeitarbeitsfirmen zahlen, die sich an keine Tarifverträge halten würden. mehr…


Dienstag 06.02.07, 16:00 Uhr

VFL Bochum startet Anti-Rassismus-Kampagne

Der VFL Bochum hat heute seine Kampagne „Dafür! Dagegen! – Für mehr Zivilcourage & gegen Diskriminierung“ vorgestellt. VFL-Pressesprecher Christian Gruber: »Wir wollen keine einmalige Aktion durchführen, bei der dem „Rassismus die Rote Karte“ gezeigt wird, sondern wollen langfristig präventiv mit unseren Fans zusammen eine Kampagne aufbauen. Daher bindet „Dafür! Dagegen! – Für mehr Zivilcourage & gegen Diskriminierung“ unsere Fans, Spieler und Verantwortlichen ausdrücklich mit ein.«
Darauf angesprochen, dass es in Bochum einen Nazi-Laden gibt, der von sich behauptet, Fan-Artikel zu verkaufen und mit der Marke „pro violence“ im Schaufenster wirbt, räumte VFL-Star Martin Meichelbeck auf der Pressekonferenz ein, dass er davon noch nichts gehört habe, so etwas aber unglaublich und scheußlich findet. Zur Kampagnen-Seite und dem Bericht über die Pressekonferenz des VFL Bochum.


Dienstag 06.02.07, 08:00 Uhr
Donnerstag, 8. Februar, 18.00 Uhr, Freie Uni im Exil, GB 02 / 160

Die Rückkehr des Streiks

gg-buch-150.jpgDie Freie Uni lädt zu einer Veranstaltung ein: »Mit ihrem wilden Streik haben die ArbeiterInnen von Opel Bochum im Herbst 2004 ein Zeichen gesetzt. Seitdem gab es in einigen weiteren Betrieben Streiks und Versuche, den Rahmen gewerkschaftlich verregelter Konfliktbereinigung zu sprengen. Bei Gate Gourmet am Düsseldorfer Flughafen haben die ArbeiterInnen mit großer Hartnäckigkeit gegen den Finanzinvestor Texas Pacific Group gestreikt, ein halbes Jahr lang. An dem kleinen, aber exemplarischen Konflikt werden die aktuellen Probleme und Möglichkeiten des Widerstandes von ArbeiterInnen herausgearbeitet. Das Buch entstand aus der ungewöhnlichen Zusammenarbeit von streikenden ArbeiterInnen und radikalen Linken, die direkte Aktionen gegen den Streikbruch organisierten. Die lange Dauer machte auf beiden Seiten außergewöhnliche Erfahrungen und Einblicke möglich: in die klandestine Organisierung vor dem Streik und Ansätze von ArbeiterInnen-Autonomie im Streik.«


Montag 05.02.07, 20:00 Uhr

Rechtliche Schritte gegen die Rubrosen/Jusos

Die Linke Liste hat heute an der Ruhr-Uni ein Flugblatt verteilt, in dem bestätigt wird, dass der AStA rechtlich gegen die Jusos vorgeht. Als Gründe werden genannt: „Im Wahlkampf hatte die Juso-Hochschulgruppe mit bewussten Fehlinformationen an die niedersten Instinkte der WählerInnen (Futterneid, Sozialneid etc.) appelliert: Angeblich habe der linke AStA den Aktiven der Freien Uni Bochum vom Geld der WählerInnen Mittagessen in der Mensa finanziert, damit diese dort umsonst „schlemmen“ könnten. Der AStA habe für viel Geld der Freien Uni einen Wasseranschluss und 1000 Transparente bezahlt, ja, die Freie Uni habe sogar „alles umsonst“ bekommen. Besonders dreist: Die Jusos behaupteten, im vergangenen Jahr habe die LiLi Koalitionsverhandlungen mit dem rechten RCDS geführt. Dass keine dieser populistischen Wahlkampfaussagen wahr ist, war den Rubrosen offensichtlich egal.“ Weiter heißt es: „Es ist einmalig, dass an der RUB eine Wahl mit so unverschämten Falschbehauptungen gewonnen werden konnte. Wir bewerten das als einen Tiefschlag in der politischen Kultur an der Ruhr-Uni. Um zu verhindern, dass die Rubrosen weiter die Unwahrheiten verbreiten und damit der Verfassten Studierendenschaft insgesamt einen Schaden zufügen, hat jetzt sogar der AStA rechtliche Schritte gegen die Rubrosen eingeleitet.“


Montag 05.02.07, 11:00 Uhr
Veranstaltung mit Hannes Heer am 8.2.,20.00 Uhr im Bahnhof Langendreer

Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit

hitler-wars1.jpgDer bekannte Historiker und ehemalige Leiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ Hannes Heer wird am kommenden Donnerstag, den 8.2. um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer über die neuesten Konjunkturen der Vergangenheitsbewältigung sprechen. Grundlage sind seine aktuellen Publikationen „Vom Verschwinden der Täter. Der Vernichtungskrieg fand statt, aber keiner war dabei“ und „Hitler war’s. Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit“. Hier konstatiert Heer eine geschichtspolitische Wende im Umgang mit der NS-Tätergeneration in den letzten Jahren. Anhand von Bernd Eichingers Film „Der Untergang“, den populären Fernsehserien von Guido Knopp und den Publikationen des Münchener Instituts für Zeitgeschichte zur Rolle der deutschen Wehrmacht analysiert Heer das Rollback im Geschichtsbild. mehr…


Sonntag 04.02.07, 22:00 Uhr

An der Ruhr-Uni: Rechte Exzellenzen

Die Ruhr-Uni (RUB) bemüht sich darum, als Elite-Universität ausgezeichnet zu werden. Der Deutsche Hochschulverband organisiert unter der Überschrift „Welche Universitäten werden ‚Elite-Universitäten‘?“ eine online-Umfrage als „Stimmungsbarometer“. Der Pressesprecher der RUB Josef König hat nun per email die Einrichtungen der Uni aufgefordert: „wenn wir diese Abstimmung/Stimmung beeinflussen wollen, müssen Sie mit abstimmen“ Unter http://www.hochschulverband.de/exzellenzinitiative.html gibt es die Möglichkeit, anderen Universitäten das Elite-Label anzuhängen.
Wohin das Elitestreben führt, zeigt ein anderes Ereignis. So kündigt Josef König in einer Pressemitteilung ein Symposium „Dialektik der Säkularisierung – Werte für die Zukunft oder Zukunft ohne Werte“ an: „Das Symposion findet statt im Kontext des Forschungsverbunds ‚Religion und Säkularisierung‘, mit dem sich die Ruhr-Uni auch um ein Forschungscluster in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern bewirbt.“
Hier trifft sich am nächsten Wochenende an der Ruhr-Uni unter der Schirmherrschaft von Norbert Lammert eine Auswahl vorwiegend reaktionärer WissenschaftlerInnen. Die Einladung zum Symposium.


Sonntag 04.02.07, 12:15 Uhr

Freie Uni Bochum im Exil macht weiter!

Die Freie Uni Bochum schreibt auf ihrer Webseite: »Auch nach der Räumung des Querforums durch zwei Polizei-Hundertschaften macht die Freie Uni Bochum weiter. Die Plenumssitzungen, die derzeit provisorisch in unterschiedlichen Räumen stattfinden müssen, sind derzeit genauso gut besucht wie vor dem Polizeiübergriff. „Die FUB, das ist ja nicht das Gebäude, sondern das sind wir, die wir seit über acht Monaten für Leben auf dem Bochumer Uni-Campus gesorgt haben“, so eine Aktive. Im Moment steht eine ganze Menge Organisationsarbeit an: Es müssen Ausweichräume für bereits geplante Veranstaltungen gefunden werden, damit wenigstens ein Teil des Programms auch im Exil aufrecht erhalten werden kann. Darüber hinaus laufen die Planungen für zukünftige Aktionen auf Hochtouren: „Wir werden auch in Zukunft weiter Freiräume erkämpfen!“ mehr…


Sonntag 04.02.07, 10:10 Uhr
FinanzministerInnen der G7-Länder treffen sich am nächsten Wochenende

Das Geld zu Gast in €ssen

gesieben.gifAm 9. und 10. Februar treffen sich die FinanzministerInnen der sieben reichsten Länder der Erde in Essen zum sogenannten G7-Gipfel. (Die Tagesordnung der Finanzminister.) Am Samstag, dem 10.2., beginnt um 11.00 Uhr auf dem Porsche-Platz in Essen eine Demonstration gegen »eine weitere Liberalisierung / Deregulierung der Finanzmärkte, Freihandel und Privatisierungen, Zunahme von Arbeitslosigkeit, private Risikovorsorge statt solidarischer Sicherungssysteme, globale Umweltzerstörung, Erhaltung und Verschärfung der Abhängigkeit der Länder „3. Welt“.« Näheres.
Das Bochumer G8-Plenum trifft sich am Dienstag, dem 6.2. um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum, um letzte Dinge für die Mobilisierung zu der Demonstration in Essen zu klären. Ferner wird am Dienstag über eine Veranstaltungsreihe im Vorfeld des G8-Gipfel im Juni beraten.


Samstag 03.02.07, 18:00 Uhr

Foto- und Videodokumentation „Uni Bochum geräumt“

Der Essener Journalist Wolfgang Wiebold hat eine ausführliche Foto- und Videodokumentation von der Räumung der Freien Uni auf seiner Homepage online gestellt. Hier ist u.a. zu sehen, wie Uni-Rektor E. Weiler mit der Polizei das gestürmte Querforum begutachtet. Witzigerweise nennt er den entsprechenden Menuepunkt „UNI BOCHUM GERÄUMT“.uni-geraeumt.gif
Der MDR schreibt: »Wolfgang Wiebold ist der Mann, der niemals schläft. Seit 30 Jahren ist er im Geschäft. Er lieferte die ersten Bilder im Gladbecker Geiseldrama oder beim Möllemann-Absturz. Er schlich sich im Mai 2000 als einziger Kameramann in das abgesperrte Gebiet von Enschede. Damals war bei der Explosion einer Feuerwerksfabrik in Enschede ein ganzes Wohnviertel verbrannt. Heute jagt der 53-Jährige noch immer jedem Feuerwehr- und Polizeieinsatz hinterher. Er ist der bekannteste der Katastrophenfilmer, für ihn ist der Reiz des Abenteurs wichtig. Bei besonders grauenhaften Situationen denkt er weder an die Betroffenen, noch erlaubt er sich Emotionen. Er ermpfindet sich als Dokumentarist – wichtig ist das Bild, das er hoffentlich verkaufen wird. Seinen Kollegen rät er: ‚Befasst Euch nicht mit den Hintergründen der Geschichte!’«


Samstag 03.02.07, 16:00 Uhr

Positive Presseresonanz auf Anti-Goaliat-Aktion

An dieser Stelle wurde bereits berichtet (Näheres), dass die Initiative gegen den Nazi-Laden in der Oskar Hoffman Straße eine Plakat-Aktion gestartet hat. Gestern hat der Kinder- und Jugendring das Plakat der Presse vorgestellt. Die ausführliche Berichterstattung in den Bochumer Medien wird auf der Sonderseite von bo-alternativ.de dokumentiert: www.goaliat.de.


Samstag 03.02.07, 00:00 Uhr
Rektor, Polizei & Jusos gewinnen SP-Wahl an der Ruhr-Uni

Dumm gelaufen

Niemand im bisherigen AStA der Ruhr Uni hat sich vorstellen können, dass ein auf abwegigen Lügen beruhender Wahlkampf der Jusos irgendwie geeignet ist, ihn in seiner Position zu gefährden. Völlig gelassen wurde deshalb beschlossen, erst nach der Wahl für das Studierendenparlament gerichtlich gegen die Verleumdungen vorzugehen. Dumm gelaufen. Die Jusos haben mit ihrem Wahlkampf Erfolg gehabt und können zusammen mit den RCDS und LHG den AStA stellen. Die Sitzverteilung im SP: Jusos/Rubrosen 10, Linke Liste 7, alternative liste 5, RCDS 5, LGH 3, Grüne 3, SWIB 1, GOTT 1. Näheres.


Freitag 02.02.07, 20:00 Uhr

Nachricht in 98,5 Radio Bochum am 2.2.2007 und 4.2.2007

radio-bochum.gifDie Initiative gegen den Laden Goaliat startet in diesen Tagen eine Plakat-Aktion.
Die Initiative gegen den Laden Goaliat startet in diesen Tagen eine Plakat-Aktion. Mit dem Plakat will man vor allemJugendliche darüber aufklären, dass in dem Geschäft an der Oskar-Hoffmann-Straße Markenbekleidung aus der rechten Szene verkauft wird. Aufgehängt werden sollen die Plakate in den Ehrenfelder Geschäften, in Jugendeinrichtungen und Schulen. Das sagte uns Rolf Geers vom Kinder- und Jugendring. ORIGINALTON ANHÖREN Die Initiative gegen den Laden besteht unter anderen aus Vertretern von Parteien, Jugendeinrichtungen, der Kirche, Gewerkschaften und kulturellen Größen unserer Stadt.
Der Originalton: http://www.radio985.de/uploads/media/290145191.MP3 mehr…


Freitag 02.02.07, 19:51 Uhr

WAZ-Artikel vom 3.2.2007

wazkopf.gif„David statt Goaliat“ – Plakate klären auf
Mit einer Plakataktion will der Jugendring über die Bekleidungsmarke des Geschäftes „Goaliat“ aufklären. Künstler wählte klassischen „David“
„Michelangelos David hat für mich diesen coolen Blick kurz bevor er mit der Steinschleuder Goliath angreift“, sagt Thomas Zehnter über sein Plakat. 250 Stück hat der Kinder- und Jugendring drucken lassen, um über das Bekleidungsgeschäft „Goaliat“ an der Oskar-Hoffmann-Straße zu informieren.
„Jugendliche sollen wissen, was sie tragen, wenn sie dort Kleidung kaufen“, sagt Rolf Geers, Geschäftsführer des Jugendrings an der Neustraße. Das Geschäft diene als Einnahmequelle für die rechtsextreme Szene, heißt es in einer Resolution des Jugendrings vom 11. Dezember. mehr…


Freitag 02.02.07, 18:00 Uhr

Ruhr-Nachrichten-Artikel vom 3.2.2007

rn-150.gifMit David gegen Goaliats neue Kleider
Ehrenfeld – Dem Bekleidungsladen „Goaliat“ an der OskarHoffmann-Straße will ein breites Bündnis mit einer Plakataktion ein Ende bereiten. Das Geschäft, das in der rechten Szene beliebte Marken wie „Thor Steinar“ oder „pro violence“ verkauft, hatte Mitte Oktober eröffnet und sorgt seitdem für Ärger.
„Der Laden muss weg“, verkündet SPD-Ratsherr Friedhelm Lueg mit grimmiger Miene. Nichts zu suchen habe der Nazi-Anlaufpunkt im bunten Stadtteil Ehrenfeld, findet er. Diese Meinung teilt das Bündnis, das von SPD und Grünen über die Linkspartei bis zu Gewerkschaften, Kirchen, dem Kinder und Jugendring und Geschäftsleuten reicht. Mit Plakaten wolle man über den Laden informieren, sagt Rolf Geers, der Geschäftführer des Jugendrings. mehr…


Freitag 02.02.07, 15:00 Uhr
Aktion von ver.di in der Innenstadt:

Gegen die Privatisierung der Sparkassen

sparkasse-r.jpgZum Erhalt der Sparkassen ruft ver.di NRW am morgigen Samstag zu einem landesweiten Aktionstag auf. Für die Sparkassenbeschäftigten ist es eine ungewohnte Aktion: Sie gehen am Samstag zum öffentlichen Protest zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr auf die Kortumstr., um vor C & A Unterschriften gegen die Landesregierung zu sammeln. CDU und FDP wollen das Sparkassengesetz ändern und die darin enthaltene Gemeinwohlorientierung kippen. So sollen die Sparkassen zukünftig Stammkapital bilden und darauf Rendite erwirtschaften, erklärte der zuständige Gewerkschaftssekretär Klaus Holz-Skibinski.
„Wir müssen die Bevölkerung mobilisieren, da diese Pläne schwerwiegende Folgen für unsere Stadt hätten“, begründet Frank Kenkmann, ver.di Fachbereichsvorstand Finanzdienstleistungen in Bochum-Herne, die Aktion: „Bisher kommen Teile des erwirtschafteten Sparkassenüberschusses sozialen Institutionen, Kultureinrichtungen, Sportvereinen und anderen gemeinnützig orientierten Projekten zugute. Damit wäre dann Schluss.“ mehr…


Freitag 02.02.07, 12:23 Uhr

Ende der Wahl an der Ruhr-Uni

Am heutigen Freitag werden um 16.00 Uhr die Urnen der Wahl zum Studierendenparlament an der Ruhr-Uni geschlossen. Ab 18.00 Uhr werden die Stimmzettel dann öffentlich im HGC 10 ausgezählt. Gegen 23.00 Uhr dürfte das vorläufige Endergebnis verkündet werden. Vor zwei Jahren hatten es Jusos/Rubrosen, RCDS, LHG und Grüne geschafft, den von alternativer liste (al) und Linker Liste (Lili) seit einigen Jahren dominierten Links-AStA abzulösen. Der von etlichen Skandalen begleitete Juso-beherrschte AStA überlebte aber nur ein Jahr. Lili und al kehrten im Frühjahr 2006 wieder in den AStA zurück. Die Grüne Hochschulgruppe konnte sich lange nicht dazu entscheiden, sich an einem Linken AStA zu beteiligen. Dies hat sich in den letzten Monaten erheblich geändert. Es wird erwartet, dass die Grünen sich am nächsten Links-AStA beteiligen und Jusos und RCDS in ihrer Oppositionsrolle belassen.
Auf der Webseite der Wahlleitung ist zu verfolgen, dass die Wahlbeteiligung an den meisten Urnen deutlich gestiegen ist. Hier wird dann auch wieder detailliert das Wahlergebnis veröffentlicht.


Freitag 02.02.07, 11:48 Uhr

LaReplik am Samstag im Wageni

lareplik.jpgRadio BonteKoe präsentiert am Samstag, 3.2. ab 20.00 Uhr im Wageni LaReplik aus Bordeaux. Sie verstehen sich als „Chanson-PiratInnen, die unter anarchistischer Flagge aufbegehren gegen gesellschaftliche Unterdrückung und Engstirnigkeit konservativ geprägter Bevölkerungsanteile.“ Wie fast immer bietet Radio Bontekoe auch ein köstliches veganes Essen zum Konzert an.


Donnerstag 01.02.07, 21:27 Uhr

Freie Uni dokumentiert Presse und Protest

Die Freie Uni hat auf ihrer Webseite einen ausführlichen Fotobericht von der gestrigen Protestdemonstration gegen die gewaltsame Räumung der FUB veröffentlicht. Dabei werden auch einige Redebeiträge dokumentiert. Näheres. Außerdem wird ein Pressespiegel präsentiert. Näheres. Hier wird um die Zusendung weiterer Veröffentlichungen gebeten. Es wird z. B. noch die Berichterstattung in der BILD-„Zeitung“ gesucht.


Donnerstag 01.02.07, 18:00 Uhr

Naziparolen gegrölt und Fahrgast aus dem Zug geworfen

Am heutigen Donnerstag meldet die Bochumer Polizei: »Am Dienstagabend, 30.01.2007, gegen 18.00 Uhr, meldeten sich mehrere Fahrgäste der S-Bahn 7105 (S 1), Fahrtrichtung Bochum – Dortmund, bei der Polizei und teilten den Beamten mit, dass sich im letzten Wagen des Zuges mehrere Männer aufhalten würden, die Naziparolen gegrölt und den Hitlergruß gezeigt hätten. Beim planmäßigen Eintreffen der Bahn am Dortmunder Hauptbahnhof, gegen 18.06 Uhr, verließen die Beschuldigten das Abteil. Beamte der Bundespolizei stellten die Personalien der aus Monheim (15) und Bochum (17 und 18 Jahre alt) stammenden Jugendlichen fest. Nach der Feststellung ihrer Personalien wurden sie wieder entlassen. Nach Zeugenaussagen sollen die leicht alkoholisierten Täter im Bereich Langendreer-West / Dortmund-Kley zumindest einen Fahrgast geschlagen und diesen bei einem Halt an einem Bahnhof „aus dem Zug geworfen“ haben.«


Donnerstag 01.02.07, 16:48 Uhr

Linker Newsletter

Die Linke.PDS hat ihren Newsletter per Post verschickt und ins Netz gestellt. Themen sind u.a.: Freie Uni Bochum, 8. März – Internationaler Frauentag, Studiengebührenboykott, Veranstaltungen gegen rechts. Zum Newsletter online.


Donnerstag 01.02.07, 15:32 Uhr
Christina Kaindl am Montag, 5.2., 19.30 Uhr im Bahnhof Langendreer

Völkischer Antikapitalismus

Am kommenden Montag lädt der Bahnhof Langendreer im Rahmen der Reihe „Eine Stadt solidarisch – Nazis keine Chance – Bochum gegen rechts“ zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Psychologin Christina Kaindl ein. Sie wird sich mit neueren Tendenzen der extremen Rechten auseinandersetzen, antikapitalistische und globalisierungskritische Positionen zu verbreiten. Dabei benutzen Rechtsradikale Parolen, die man teilweise eher von der Linken erwarten würde. „Arbeit für Millionen statt Profite für Millionäre“ lautete z.B. eine NPD-Kampagne 2006. Rechtspopulistische Parteien gewinnen Zulauf mit der Kritik an den Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. mehr…


Donnerstag 01.02.07, 10:00 Uhr

Der WDR sendet heute keine pornografischen Filme und verzichtet auf brutale Gewaltdarstellungen

Der WDR berichtet in seinem Essener Fenster:
„Bochum: Studenten-Demo verlief friedlich
Etwa 250 Studenten haben am Abend in der Bochumer Innenstadt friedlich gegen Studiengebühren protestiert. Auslöser war die gestrige Räumung eines von Studenten besetzten Gebäudes der Ruhr-Uni Bochum. 8 Monate lang hatten sie in der ehemaligen Mensa Protestaktionen gegen Studiengebühren durchgeführt. Die Studierenden wollen jetzt mit dem Rektor verhandeln, das Gebäude künftig weiter studentisch nutzen zu können.“
Mit dieser Nachricht wird suggeriert, dass es berichtenswert sei, dass diese Demonstration friedlich verlief. Im Wortlaut ist die Nachricht völlig korrekt.
Auch die Überschrift dieser Meldung ist schließlich völlig korrekt.


Donnerstag 01.02.07, 08:40 Uhr

Internet-Explorer-Problem

LeserInnen, die den Internet-Explorer von Microsoft (Windows) als Browser nutzen und eine geringe Bildschirmauflösung haben, werden unter der Stelle, an der dieser Hinweis stand, eine recht große Lücke auf dem Bildschirm vorfinden, bis das Foto und der weitere Text erscheint. Dies ist einer von vielen Defekten des Internet-Explorers.
Es gibt mehrere gut funktionierende Browser. LeserInnen, die sich schon immer von Microsoft-Produkten verabschieden wollten, beraten wir gern, welche kostenlose und besseren open-source-Produkte genutzt werden können: redaktion@bo-alternativ.de.


Donnerstag 01.02.07, 08:06 Uhr
Nach der Räumung der Freien Uni:

Abendliche Protest-Demo in der City und zahllose Solidaritätserklärungen

Hinweis für LeserInnen, die den Internet-Explorer von Microsoft als Browser nutzen

fub-demo.jpg
Gegen die gewaltsame polizeiliche Stürmung der Freien Universität Bochum am Mittwoch Morgen kam es gestern Abend in der Bochumer City zu einer empörten Spontan-Demo von mehreren hundert Menschen. Die Polizei zeigte – offenbar im Bewusstsein ihres unangemessenen Gewaltangriffs vom frühen Morgen – wieder massiv Präsenz.
Die Forderungen nach sofortigem Rücktritt von Rektor Weiler und nach „Bildung für alle, und zwar umsonst!“ standen im Zentrum der Proteste. Bei der Schlusskungebung vor dem Hauptbahnhof – nachdem es vorher eine längere Blockade des Südrings gegeben hatte – dokumentierten Solidaritätserklärungen aus so ziemlich allen deutschen Universitätsstädten, wie bekannt und wie wichtig die Aktionen der FUB im Widerstand und für ein selbstbestimmtes Studium im ganzen Land sind.
Der Opel-BR-Vorsitzende Rainer Einenkel (Foto) unterstrich in der Schlussrede die gegenseitige Solidarität gegen die gleichen GegnerInnen. Wie in der Opel-Werksbesetzung 2004 immer auf die Solidarität und Unterstützung durch die Studierenden gesetzt werden konnte, so unterstütze nun der Betriebsrat die Interessen der Studierenden nach demokratischer für alle finanzierbarer Bildung – denn das seien letztlich auch die eigenen Interessen der Belegschaft.


Donnerstag 01.02.07, 08:02 Uhr
"Azzoncao" zeigt am Samstag, 3.2.,15.00 Uhr, Bahnhof Langendreer

„Neonazistinnen – Frauen in der Rechten Szene“

Das Polit-Cafè „Azzoncao“ schreibt: »Junge Mädchen und Frauen stellen die „zweite Front“ der Neonazis. Siewirken im Hintergrund und ziehen immer häufiger politisch die Fäden. Neonazistinnen sind dabei, wenn braune Kameraden aufmarschieren, sie gestalten NPD-Infotische und sorgen für nationalgesinnten Nachwuchs. Ob als Straßenkämpferin, Gefährtin oder in der traditionellenvölkischen Mutterrolle, weibliche Neonazis repräsentieren eine Vielfalt an Lifestyles und Lebensvorstellungen. Ihre Anwesenheit soll für Stabilität innerhalb des nationalistischen Spektrums sorgen. Sie wollen nicht mehr nur die Freundind eines Neonazis sein. mehr…


Donnerstag 01.02.07, 08:00 Uhr

Soziale Liste fordert weitere Preissenkungen bei Gas und Strom

Die Soziale Liste Bochum begrüßt die angekündigte Senkung der Gas- und Strompreise durch die Stadtwerke Bochum. In einer Pressemitteilung heißt es: »Sie war längst überfällig und ist eine Reaktion auf die zahlreichen Aktionen und Proteste, wie sie auch von der Sozialen Liste Bochum durchgeführt und in einem Ratsantrag formuliert wurden. „Diesem ersten Schritt müssen weitere folgen“, erklärt Günter Gleising, Ratsmitglied der Sozialen Liste, „denn die Beschaffungskosten z. B. für Erdöl sinken weiter und die Netznutzungsentgelte entwickeln sich günstig. mehr…