Am kommenden Dienstag veranstaltet das Fritz Bauer Forum um 17 Uhr eine Ausstellungseröffnung für den Bilderzyklus „Rosen für Ilse. Ein gezeichnetes Leben“ von Christine Rieck-Sonntag mit einem Gespräch mit der Malerin: »Christine Rieck-Sonntag begegnete der Musikerin Ilse Wunsch-Mainzer spät. Da war diese schon 89 Jahre alt. Es wurde eine kurze, aber intensive Freundschaft in New York City.1933 floh Ilse aus dem nationalsozialistischen Deutschland – eine junge jüdische Pianistin, die in letzter Minute entkommen konnte.
Ein breites Bündnis ruft anlässlich des US-Militäreinsatzes in Venezuela zu einer Kundgebung und Demonstration auf, um das Völkerrecht zu verteidigen. Die Kundgebung soll morgen, Mittwoch, um 17 Uhr am Hauptbahnhof beginnen: „Wir verurteilen den US-Militäreinsatz gegen Venezuela und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores am vergangenen Samstag. Unabhängig davon, wie man zur Regierung Venezuelas steht, ist ein solcher Bruch des Völkerrechts und der UN-Charta aufs Schärfste zu kritisieren. Wir fordern von der Bundesregierung, den Völkerrechtsbruch klar zu benennen.
Die Bochumer Gruppe der „Initiative demokratischer Konförderalismus“ arbeitet nach eigenen Angaben „schon länger mit dem Wimmelbild“, zu dem nun auch ein Buch erschienen ist. Dazu schreiben sie: »Alles Lebendige ist Werden und Vergehen. Nach dem Tag kommt die Nacht, nach dem Winter der Frühling. Auch die Geschichte kann sich diesem ewigen Muster nicht entziehen und so verwebt sich das Vergangene mit dem Jetzt und bildet das Gewebe für das, was kommen wird.
Die Redaktion von bo-alternativ hat der GLS Bank im Zusammenhang mit der Kündigung der Konten der Roten Hilfe einige Fragen gestellt und heute darauf eine Antwort bekommen. Die Fragen der Redaktion beziehen sich darauf, dass die Bank in ihrer Stellungnahme vom 30.12. auf die BAFIN verlinkt: „Wieso erklären Sie nicht, welche konkrete Maßnahme bzw. Verlautbarung der BAFIN die GLS veranlasst hat, ihre bisherigen Kriterien in Ihrer Geschäftspolitik zu verändern?
Am 09.01. bietet sich zum letzten Mal die Möglichkeit, die Greenpeace-Fotoausstellung „Stimmen des Amazonas – Ein Paradies in Gefahr“ in der Zentralbücherei in Bochum zu sehen Die Ausstellung dokumentiert in eindrucksvollen Bildern die Abholzung des Amazonas für Rinderweiden, den zerstörerischen Goldabbau und den Widerstand indigener Völker wie der Kayapó. Von 17 – 18:00 Uhr schließt die Ausstellung mit einer Lesung aus Isabel Allendes Roman „Die Stadt der wilden Götter“, begleitet durch Geigenmusik: Geige: Eva Weber, Lesung: Alexandra Bock.
Der Kostnix-Laden hat seinen Standort in der Dorstener Straße verlassen müssen, weil das Gebäude eine:n neuen Eigentümer:in hat. Die Kostnixe haben eine neue Bleibe in der Karl-Friedrich-Straße in Weitmar gefunden. Dieses großartige Projekt, das Überflüssiges annimmt und kostenlos weitergibt, hat Unterstützung verdient. Ein solcher Umzug geht aber nicht kostnix. Das Spendenkonto: kostnixladen e.V. IBAN DE34430609671044622500
Samstag 03.01.26, 13:04 Uhr
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in Bochum lädt ein:
Der ADFC Bochum lädt zu einm ADFC-Forum 2026 am Samstag, den 10. Januar von 11 bis 16 Uhr ein: »Im Mittelpunkt des Forums steht der Austausch zu aktuellen Themen rund um den Radverkehr in Bochum sowie die gemeinsame Entwicklung von Ideen für die Aktivitäten des ADFC Bochum im Jahr 2026. Darüber hinaus bietet das Forum die Gelegenheit, die Arbeit des ADFC kennenzulernen und sich über verschiedene Möglichkeiten des Engagements zu informieren.
Die Initiative Nordbahnhof Bochum lädt am Dienstag, den 6. Januar um18 Uhr zu einem Vortrag von Sabine Krämer „Zur Situation der Displaced Persons im Ruhrgebiet“ ein: »Bei Kriegsende befanden sich ca. 10,8 Millionen so genannte Displaced Persons (DP) in Deutschland. Die Bezeichnung galt Menschen, die während des Krieges aus ihren Heimatländern in das Deutsche Reich verschleppt worden waren und die KZ-Haft, Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft überlebt hatten.
Am Mittwoch, den 7. Januar, um 17 Uhr lädt die Bochumer Psychiatrische Klinik an der Alexandrinenstraße 1 zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Der ganz normale Wahnsinn“ ein. Oberbürgermeister Jörg Lukat, Schauspielerin Maria Wolf und Autor sowie Kabarettist Frank Goosen antworten auf die Frage „Was ist eigentlich los hier?“ In der Einladung heißt es: »Das seelische Gleichgewicht zu halten, wird in diesen Tagen zu einer Herausforderung – ob im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit. Gründe hierfür sind Themen wie Kriege, Umweltkatastrophen, Digitalisierung, politische Unverhältnismäßigkeiten, die jungen wie älteren Menschen existenzielle Sorgen machen und sie zunehmend unter Druck setzen. Psychische Erkrankungen nehmen zu. Auch in Bochum ist davon auszugehen, dass bis zu einem Drittel der Bürgerinnen und Bürger betroffen sind.«
Im Kino Endstation läuft am Mittwoch, 7. Januar um 19 Uhr, ein Film mit einer „futoristischen Vision“ in Form einer personifizierten Beziehung von Mensch und Technik: »Als sich Theodore Twombly ein neues smartphone-großes Hightech-Computersystem zulegt, stellt sich dessen sanfte smarte Stimme entschlossen, als Samantha vor und überrascht den chronischen Melancholiker durch ihre radikale Begeisterung über die Welt, die sie mit seiner Hilfe entdecken will.
Am 8.1.26 trifft sich das Wittener „Nein zur Wehrpflicht Bündnis“.
»Am 05.12. wurde, während über 55.000 SchülerInnen dagegen protestierten, das neue Gesetz zum Wehrdienst beschlossen. Wir, das Nein zur Wehrplicht Bündnis, lassen uns davon nicht entmutigen, sondern wollen nun umso deutlicher zeigen, dass wir nicht bereit sind, in einen Krieg zu ziehen, der nicht in unserem Interesse ist. Der nächste Schulstreik soll deshalb auch in Witten stattfinden! Diese Aktion und unser weiteres Vorgehen für das kommende Jahr wollen wir daher am 08.01. um 18 Uhr planen.
Auf der Homepage von bochum-gemeinsam wird auf eine Filmvorführung am 26.1.26 um 19:00 hingewiesen. Filmemacher Ingwar Perowanowitsch zeigt in seinem Dokumentarfilm, was die schönsten Fahrradstädte Europas auszeichnet und lebenswert macht. Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa.
Am Donnerstag, den 8. Januar lädt die Oval Office Bar um 19.30 Uhr im Rahmen der Reihe „Was macht uns wirklich sicher?“ zu einer Diskussion mit Lia Schulze und Christine Graebsch vom Strafvollzugsarchiv ein: »Strafrechtsverschärfungen, elektronische Fußfesseln, mehr öffentliche Überwachung, härtere Strafen und Ähnliches: Seit dem der Feminismus wieder verstärkt in der gesamtgesellschaftlichen Debatte stattfindet, finden sich vermehrt Stimmen, die das Strafrecht und den staatlichem Gewaltapparat für feministische Belange mobilisieren und reformieren möchten.
Ein alte politische Weisheit besagt: Maßnahmen, die eigenes Versagen offenkundig machen, sollten zeitlich möglichst weit vor der nächsten Wahl erledigt werden, d.h. direkt hinter einer Wahl. Dies könnte eine Erklärung für den Zeitpunkt sein, warum die Verwaltung jetzt – also 44 Jahre nach dem Beginn der Besetzung – mit aller Gewalt die Räumung der Villa Kunterbunt durchgezogen hat. Auch andere Gründe für diese langfristig geplante Aktion sind denkbar.
Am kommenden Dienstag, 6. Januar, wird im Kino Endstation im Rahmen der Queerfilmnacht der film „Queerpanorama“ gezeigt: »Ein schwuler Mann lässt sich durch die Apartmentkomplexe Hongkongs treiben, von einem Sex-Date zum nächsten – und immer nimmt er dabei eine neue Identität an. Manchmal entsteht für einen Moment eine Verbindung, echte Intimität.
Heute, am 30. Dezember, erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins und das enthält diese Ausgabe: „Eine Schauspielerin, ein Musiker, Produzent und Autor, eine Stadtforscherin, ein Geschichtenerzähler, die BewohnerInnen einer Notschlafstelle, ein Comedian, eine Gruppe Bochumer SudanesInnen, die Betreiberin einer „Kletterkirche“, ein Staubforscher“. Die Redaktion schreibt zum Inhalt: »Auf dem Titel: Bei Linde Dercon lief lange alles auf eine Laufbahn am Theater zu. Sie stand schon als Kind auf der Bühne, begann ein Schauspielstudium in Amsterdam – dann bekam sie Zweifel. Als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum erarbeitet sie sich gerade den Spaß am Spiel zurück.
Am Samstag, 3. Januar startet das Figurentheater im Theater der Gezeiten wieder mit dem Stück „Rapunzel“ für Menschen ab vier Jahren und schreibt zum Inhalt: »In einem hohen Turm, der weder Tür noch Treppe hat, sitzt Rapunzel und schaut aus dem einzigen kleinen Fensterchen. Der einzige Mensch, der sie besucht, ist die große und mächtige Zauberin Blaukraut. Jeden Tag bringt diese Rapunzel ein Schüsselchen Blaukraut.
Der Bestsellerautor und Filmemacher Hubertus Koch ist einer der wenigen Glücklichen, die sich mit ihrem linken Engagement ein komfortables Leben organisieren können. Seine Bühnenshow am 21. Januar im Bahnhof Langendreer ist schon seit längerem ausverkauft. Mit „Lost Boy“ hat er einen Bestseller gelandet. Mit seinem Dokumentarfilm „„Polizeigewalt: Kein Freund, kein Helfer – Lorenz & die Einzelfälle“ hat er beeindruckend dargestellt, dass tödliche Polizeischüsse kein Einzelfall sind. Das Thema ist in Bochum angesichts der lebensgefährlichen Schüsse auf eine 12-Jährige aktuell. Die Antifaschistische Linke Bochum zeigt an 16.1. um 18 Uhr im Metropolis den Film. Eintritt frei.
Klaus Kuliga ist auf seiner Webseite „bovelo“ in einem Beitrag mit dem Titel „(Kenn-) Zahlen bitte!“ der Frage nachgegangen: „Kann man Fahrradfreundlichkeit messen?“ Seine Antwort: „Selbstverständlich.“ Er stellt die katastrophalen Ergebnisse für Bochum dar. Eine Woche später hat er einen Beitrag veröffentlicht mit dem Titel „Wo Bochum lernen kann: Velorouten und Radprojekte in Dortmund„. Viel vernichtender lassen sich 25 Jahre rot-grüne Radverkehrspolitik nicht darstellen.
Ruhr-Uni Nazifrei lädt am 03.01.2026 ab 19 Uhr in der Zanke zum „immatrikulierten Pöbel-Tresen“ ein: »Neues Jahr – Gleicher Kampf gegen den wachsenden Rechtsdruck: Um in 2026 von Anfang an keinen Platz für Nazis übrig zu lassen, laden wir in die Zanke ein, um mit einem Vortrag aus unseren eigenen Reihen und einer eisgekühlten Betonmische das neue Jahr stabil und standhaft anzuklingen.
Mit rund 180 Gästen verzeichnete die 39. Auflage der traditionellen Weihnachtsbetreuung des DRK-Kreisverbands Wattenscheid erneut steigende Besucherzahlen. Seit 1986 bereits bietet die Veranstaltung Menschen, die an den Feiertagen allein wären oder Unterstützung benötigen, einen warmen, sicheren und gemeinschaftlichen Ort in Wattenscheid. Auch in diesem Jahr war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt.
Das Festival Ruhr International findet 2026 am 13. / 14. Juni wieder an und in der Jahrhunderthalle Bochum statt. Kreative Kultur-Projekte, die einen von insgesamt acht vergüteten Bühnenplätzen bei dem Festival ergattern möchten, können sich bis zum 15.01. bewerben. Initiativen, die mit einem Essens-, Info- oder Verkaufsstand bei Ruhr International dabei sein wollen, müssen sich bis zum 15.03. anmelden. Näheres unter: https://www.ruhr-international.de/
Das Zauberhafteste am Weihnachtsmärchen stellt eindeutig die vom Heiligen Geist geschwängerte Jungfrau Maria dar. Wenn einige naturwissenschaftlich verdorbene Theolog:innen das Wunder in Frage stellen und von einem Übersetzungsfehler (es hieße nur junge Frau) sprechen, dann ist das Frevel. Das neue Testament, in dem gut 200 Jahre später die besten Texte über den Religionsstifter zusammengefasst und zur Wahrheit erklärt wurden, lässt da keinen Zweifel zu. Außerdem: Fast jede Religion, die damals etwas auf sich hielt, konnte mindestens eine Jungfrauengeburt in ihrem Angebot aufweisen.
Mehr als hundert Teilnehmende demonstrierten gestern Abend in der Bochumer Innenstadt dafür, dass die Villa Kunterbunt schnellst möglich wieder bewohnt werden kann. Sehr viele Demonstrant:innen waren ehemalige Bewohnener:innen der Villa. Sie haben Anfang der Woche einen alten Trägerverein der Villa reaktiviert, der sich um den Erhalt des Projektes kümmern will.
Die Seebrücke Bochum ruft zu Spenden an das CompassCollective auf, die mit ihrem Segelboot die zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer unterstützen: »Verschenke etwas, das wirklich Leben rettet: Jede Spende hilft Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinken zu schützen, Menschenrechtsverletzungen sichtbar zu machen und humanitäre Arbeit auf dem Mittelmeer zu ermöglichen.»
Die Gruppe „Acting for Community“ macht in einem Brief auf die Situation der Afghan:innen, die trotz Aufnahmezusage noch immer in Pakistan auf ihre Ausreise nach Deutschland warten, aufmerksam. „Acting for Community“ ist aus einer Workshop-Reihe in Kooperation von vhs und Bahnhof Langendreer hervorgegangen. Der nächste Workshop findet am 7. Januar statt (um Anmeldung wird gebeten).
Es geschah aber in jenen Tagen, dass ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis aufzuschreiben. Dieser Zensus war der erste, er geschah, als Quirinius über Syrien herrschte. Und alle gingen sich aufschreiben zu lassen, ein jeder in seine eigene Stadt. Da ging auch Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechts Davids war, um sich einzutragen mit Maria, seiner Angetrauten, die war schwanger. Es geschah aber, als sie dort waren, dass . . .
Laut einer Information der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) müsste es für die Mini-Jobber.innen, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, eine Erhöhung auf 603 Euro geben. Die Gewerkschaft schreibt dazu in einer aktuellen Pressemitteilung: »“Die meisten Mini-Jobber:innen bekommen nur den gesetzlichen Mindestlohn. Und der steigt ab Januar um 1,08 Euro auf dann 13,90 Euro pro Stunde. Für die Mini-Jobber:innen bedeutet das: Wenn sie 10 Stunden pro Woche arbeiten, müssen sie ab dem Jahreswechsel 47 Euro pro Monat mehr auf dem Konto haben“, erklärt Martin Mura. Der Geschäftsführer der NGG Ruhrgebiet appelliert an die geringfügig Beschäftigten, das „Lohn-Plus“ im Blick zu haben. Und Martin Mura stärkt ihnen den Rücken: „Mini-Jobber:innen sind keine Beschäftigten 2. Klasse – und sie dürfen auch nicht so behandelt werden.“ Konkret kritisiert die NGG Ruhrgebiet, dass Mini-Jobber:innen „häufig als Aushilfen mit weniger Rechten behandelt werden“.
Die Fraktionssprecherin der Linken im Rat, Wiebke Köllner, hat eine Anfrage zur Situation von Energiesperren im Jahr 2025 an die Verwaltung und die Stadtwerke Bochum gestellt. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten, die besonders einkommensschwache Haushalte belasten. In dem Newsletter der Fraktion heißt es dazu: »In der Antwort der Verwaltung wird festgestellt, dass im Jahr 2025 die Stadtwerke Bochum insgesamt 17.460 Sperrandrohungen für Strom und Gas verschickt haben, was 6,1 Prozent aller Verträge entspricht.