Heute wurde in einer Pressekonferenz der Bochumer Appell: “Menschlichkeit ist nicht verhandelbar – Solidarität mit Rojava” vorgestellt. Teilnehmer:innen am Gespräch waren: Heike Geisweid (Rechtsanwältin und Vorsitzende des MAF-DAD – Verein für Demokratie und internationales Recht), Chris Khongklad (Die Linke), Lezin Baris (Kurdische Studierende an der RUB ) und Shirawan Rammi (Die Grünen). In dem Pressegespräch ging es vor allem darum, auf die Lage in Rojava aufmerksam zu machen.
»Im Rahmen der laufenden Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten von Vestische, HCR und BOGESTRA am Montag, 02. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind Beschäftigte aus allen Betriebsteilen. Der Warnstreik beginnt mit der frühestens Frühschicht und endet in der Nacht zum Dienstag. In dieser Zeit ist mit einem umfänglichen Betriebsausfall im Bus- und Bahnverkehr zu rechnen. Regional- sowie S-Bahnen sind nicht von den Streikmaßnahmen betroffen.
Eine Anfrage der Ratsfraktion Die Linke an die Verwaltung hat ergeben, dass im Jahr 2025 in Bochum 335 Zwangsräumungen angesetzt waren, wovon 250 durchgeführt wurden – davon über 30 % durch die städtische VBW. Die Hauptursache waren in ca. 90 % der Fälle Mietschulden, während 10 % auf mietwidriges Verhalten oder Eigenbedarf zurückgingen. Betroffen waren 208 Single-Haushalte und 127 Mehrpersonenhaushalte, darunter 96 mit Kindern. Damit ist Bochum wieder beim relativ hohen Vor-Corona-Niveau angekommen.
Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 6.550 Azubis in Bochum wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Gabriele Henter von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Bochum-Dortmund, der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat.
Am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr, kommen „Annie We & Komplizen“ zur Bochumer Blues Session ins „frein´s“ an der Castroper Straße 109. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Nach dem Auftritt von Annie We ist die Bühne frei für moderierte Sessions.
Annie We ist eine Musikerin aus Köln, die mit starker Stimme und vier Saiten, in diesem Fall eine Ukulele, durch die Lande reist. In ihren Liedern und Songs zeigt sie die weibliche Seite des Blues, aber auch Country, Gospel und Folk sind ihre Stilmittel. Unterstützt wird sie in Bochum von ihren Komplizen Ulrike (Bass), Matthes (Gitarre), Huggy (Keyboard) und Kerstin (Schlagzeug). Die Blues Session wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Bochum.
Am Freitag, 30.1.2026 erscheint die neue Ausgabe des Straßenmagazins
Eine preisgekrönte Neu-Dortmunderin, ein international erfolgreicher Bochumer Designer, ein Duisburger Boxtrainer, der Kinder vor der schiefen Bahn bewahrt, ein Hamburger Satiriker, der bundesweit Demos organisiert, ein Dortmunder Dokumentarfotograf, der in der Ukraine eine Jugend in Kriegszeiten zeigt und die vorläufige Bilanz eines schlimmen Winters auf der Straße.
Auf dem Titel: Die mehrfach ausgezeichnete Comiczeichnerin Ika Sperling war bis November 2025 Dortmunds Stadtbeschreiberin. Danach entschloss sie sich, nicht mehr nach Hamburg zurückzukehren, sondern ganz hier zu bleiben. Nordstadt statt Weltstadt? Wir haben Fragen.
Am 06. Februar findet im Fritz Bauer Forum ein von der Initative KlimaGerecht Leben initiierter Workshop zum Thema Klimagerechtigkeit statt. Der Workshop lädt dazu ein, das Prinzip der Suffizienz – also das Leben im Rahmen des „Genug“ – als gesellschaftliche Strategie kennenzulernen. Gemeinsam diskutieren wir, wie eine demokratische und gerechte Transformation gelingen kann: Wie wollen wir wohnen, arbeiten, mobil sein und konsumieren, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.
Am 27. Januar 2026 erinnerten auf Einladung des Bochumer Bündnis gegen Recht, der Omas gegen Rechts Bochum und West und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Bochum (VVN-BdA) Bürger und Bürgerinnen an die Bochumer Opfer des Faschismus. Vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz von Soldaten der Roten Armee befreit.
In Bochum wird seit vielen Jahren an diesem Tag an die jüdischen Bochumer Opfer gedacht. Ihre Namen sind auf langen Bannern aufgeschrieben und werden vorgelesen.
An der Ruhr-Uni fand gestern – wie an 80 anderen Hochschulen auch – ein Warnstreik statt. Auf der Kundgebung vor dem Audimax thematisierte der ver.di Geschäftsführer Ruhr Mitte Bernd Dreisbusch einen Skandal im Umgang mit studentischen Hilfskräften im Hochschulbereich: »Den 300.000 studentisch Beschäftigten verweigert die TDL [Tarifgemeinschaft deutscher Länder] weiterhin jeglichen Schutz durch einen Tarifvertrag. Ja, bin ich denn hier bei Amazon, nein, beim Land Nordrhein-Westfalen.«
Die Bezirksvertretung Süd hat am morgigen Donnerstag um 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens 1039 – Technologiequartier am Campus – eingeladen. Nach der Pressemitteilung der Stadt Bochum zu der Bürgerversammlung soll das Technologiequartier durch gewerblich zu nutzende Gebäude erweitert werden. Leitbild des Entwurfes soll eine harmonische Ergänzung der vorhandenen Bebauung sein. Daneben werden Untersuchungen zu den Auswirkungen auf den Verkehr angekündigt.
Die neu im Ruhrgebiet gegründete Kampagne Riseup4Rojava lädt am morgigen Donnerstag, den 29.1. in die Zanke ein: »Die Selbstverwaltung in Rojava wird derzeit massiv angegriffen, wodurch das politische Leuchturmprojekt, das für Frauenbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie steht, stark gefährdet ist. Wir wollen darüber nicht schweigen!
Die NRW-weite Kampagne „NRW-Appell Afd-Verbot“ wird ihre Auftaktveranstaltung in Bochum durchführen: »Am Sonntag, 8. Februar 16 Uhr geht es los! Der NRW-Appell für ein AfD-Verbot startet mit einer Auftaktveranstaltung in der Bochumer KoFabrik. Wir wollen erreichen, dass die Landesregierung NRW im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AfD eintritt. 70 prominente Menschen aus NRW unterstützen den Appell und knapp 90 Gruppen aus ganz NRW haben beschlossen, die Kampagne zu unterstützen und in den nächsten Monaten für den Appell Unterschriften zu sammeln. Hier kann mensch unterschreiben
Der Kinder- und Jugendrings Bochum macht auf seine aktualisierte Ferienbörse für die Schulferien 2026 aufmerksam: »Unter der Internetadresse www.jugendring-bochum-ferien.de können Kinder, Jugendliche und Eltern aus zahlreichen Reiseangeboten Freizeiten für alle Altersgruppen zwischen 6 und 26 Jahren auswählen.
Das Kino Endstation lädt jetzt jeden letzten Freitag im Monat um 20:15 Uhr zum endstation.sneak.abend ein. Nächster Termin: Freitag, 30. Januar. »Dort präsentieren wir Klassiker der Filmgeschichte und moderne Meisterwerke, die der eine oder die andere vielleicht noch nie im Kino gesehen hat.
Der Flüchtlingsrat geht in seiner aktuellen Pressemitteilung auf den Leitantrag der NRW-SPD ein, der am 26.01.2026 unter dem Titel „NRW, jetzt erst gerecht“ verabschiedet wurde. Er »markiert einen höchst alarmierenden migrationspolitischen Kurswechsel. Hinter wohlklingenden Bekenntnissen zu Integration und Zusammenhalt verbirgt sich eine Politik der Verschärfung, Zentralisierung und Abschreckung. Die Partei greift in ihrem Leitantrag auf zugespitzte Aussagen anonym zitierter Wählerinnen zurück und stellt Abschiebungen sowie verschärfte Kontrollen in den Mittelpunkt ihrer Argumentation.
Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt (Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung) erinnert an einen gemeinsamen Widerstand von Politik und Zivilgesellschaft in Bochum gegen eine Bundesplanung, den A 44 (DüBoDo)-Weiterbau, der vor 30 Jahren sein Ende fand:
Wer 1995 von der Höfestraße auf die Markstraße einbiegen wollte, wurde durch eine Tafel (siehe Foto) darauf hingewiesen, dass der Bund hier den Weiterbau der A 44 (DüBoDo) von Witten quer durch Bochum bis Hattingen gegen den Willen des Landes, der Stadt und der Bürgerschaft durchsetzen wollte. Heute fällt hier der Blick auf die Lärmschutzwände (siehe Foto) der sog. „Querspange“ als Teil der neuen A 448, die quer durch Bochum das Autobahnkreuz A 43/A 44 in Witten mit der mittlerweile 6-spurig ausgebauten A 40 in Wattenscheid verbindet..
Am 30. Januar 26, 19:00 organisiert der VVN-BdA in der ZANKE einen Vortrag. Titel der Veranstaltung: »Kämpferische Bühnen, Propaganda und antifaschistischer Widerstand im proletarischen Theater der Weimarer Republik von Louise Décaillet (RUB).
Alle reden über Faschismus. Aber wat is Faschismus eigentlich?
Der Bochumer Antifa Treff will am Samstag, den 31. Januar ab 17 Uhr im Sozialen Zentrum klären was Faschismus eigentlich genau ist und schreibt: »In der Bildungs AG vom BAT haben wir festgestellt, dass wir zwar viel von Faschismus sprechen, es aber schwierig ist, zu begreifen, was Faschismus genau ist. Wir beschäftige uns mit der Frage: “Herrscht in den USA schon Faschismus oder noch Totalitarismus?” und “Wie kann Faschismus aussehen, wo fängt er an, wo hört er auf?”
Bochumer*innen haben angesichts der Angriffe auf die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien einen Appell initiiert „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar“. Der Appell mit der Liste der Unterstützer:innen. Stand: Donnerstag, den 30. 1. 2026., 08.15 Uhr:
Am Mittwoch, den 28.01.2026 findet ein bundesweiter Hochschulaktionstag statt. Die ver.di Hochschulgruppe schreibt auf ihrer Webseite: »Die Aktiven der RUB haben sich zusammengeschlossen, um auch hier an der RUB ein Zeichen zu setzen. Kommt heraus zum bundesweiten Hochschulaktionstag! Kommt am 28.01.2026 um 11 Uhr zur Kundgebung vor dem Audimax. Im Rahmen der laufenden Tarifrunde und angesichts der Kürzungsvorhaben der Landesregierung geht es jetzt darum, Druck gegenüber den politisch Verantwortlichen von Hochschulleitung bis Wissenschafts- und Finanzministerium zu machen.Wir fordern:
Am Sonntag, den 01.02.2026, findet von 15–18 Uhr der Quartiershallenflohmarkt statt. Gemeinsam mit dem Kollektiv wird der Flohmarkt genutzt, um Spenden für Menschen auf der Flucht zu sammeln: Während des Flohmarkts backt das Kollektiv Waffeln gegen Spende, deren Erlös sowie ein Großteil der Standgebühren gespendet wird. Zusätzlich können beim Flohmarkt Sachspenden direkt vor Ort abgeben werden. Die gesammelten Hilfsgüter werden vom Kollektiv persönlich nach Calais gebracht und anschließend bedarfsorientiert weiter nach Lesbos und Kreta geschickt.
Am Freitag, 30. Januar 2026, lädt Doxs Ruhr gemeinsam mit dem Neuen Gymnasium Bochum um 18.00 Uhr ins Metropolis ein. Gezeigt wird der Kurzfilm „Wie die Grenzenlosigkeit Grenzen schafft – Die A40 in Bochum“, der 2025 im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit dem 2. Platz ausgezeichnet wurde. Doxs Ruhr schreibt: »Der Film nimmt das Publikum mit auf eine Reise entlang des Ruhrschnellwegs und erzählt von seiner Geschichte, Symbolik und sozialen Auswirkungen. Die A40 erscheint nicht nur als Verkehrsweg, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Strukturen: Sie verbindet Stadtteile – und trennt sie zugleich. Wie unterschiedlich sind Lebensrealitäten nördlich und südlich der A40 – und was erzählt das über Chancengleichheit, Bewegung und Stillstand in der Region?«
Die Initiative Klare Linie gegen Rechts lädt am Freitag, den 30. Januar um 19.30 Uhr zu einem Vortrag von Tariq Nadir Butt im Alsenwohnzimmer ein: »Rechtsextremismus ist kein Randphänomen – er begegnet uns in unterschiedlichen Formen mitten in unserer Gesellschaft. Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in das Thema und erklärt, was unter Rechtsextremismus eigentlich zu verstehen ist. Anhand aktueller Beispiele wird gezeigt, wie vielfältig rechtsextreme Erscheinungsformen heute sind: Sie reichen von gewaltbereiten Gruppen über scheinbar harmlose kulturelle Trends bis hin zu politischen Parteien. Dabei wird deutlich, wie sich rechtsextreme Ideen verändern und an neue gesellschaftliche Entwicklungen anpassen.
Am 1. Februar findet ab 13 Uhr das nächste vegane Picknick im Sozialen Zentrum statt. Anschließend gibt es einen Spielenachmittag. »Es ist wieder soweit: Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet.
Gestern Abend am 23.01.2026 kamen rund 40 Personen zu einem spontan organisierten Rat von Unten zusammen. Ihr Bericht: »Anlass für das Treffen waren die anhaltenden und schwerwiegenden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen in den kurdischen Autonomiegebieten im Norden Syriens, verübt durch die Armee der syrischen Übergangsregierung in Einheit mit dschihadistischen Kämpfern.
Am Dienstag, den 27. Januar um 19 Uhr findet in der Quartiershalle in der KoFabrik eine „Lesung gegen Zensur. Für Erinnerung. Für die Stimmen der Freiheit“ statt: »Bücher verschwinden wieder aus Regalen. Nicht, weil sie alt sind, sondern weil sie unbequem sind, weil sie von Identität erzählen, von Macht, von Geschichte, von Widerstand. Was heute unter anderen in US-amerikanische Bibliotheken, Schulen und Buchhandlungen geschieht, ist kein Einzelfall. Es ist ein Echo. Ein Echo jener Zeit, in der Bücher verbrannt wurden, um Gedanken auszulöschen und Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Am Donnerstagabend fanden sich mehrere Tausend Menschen, darunter viele Syrer*innen und Kurd*innen am Rathaus zu einer Kundgebung zusammen. Der Grund war die aktuelle Situation in Syrien – die sich ständig verschärft – und dort stand die Solidarität mit den kurdischen Menschen im Vordergrund. Die syrische Regierung unterdrückt und bekämpft mit Unterstützung aus dem Irak und der Türkei Kurden und Kurdinnen. Diese hatten Verantwortung übernommen und den IS bekämpft.
Nun jedoch fehlt es ihnen an Schutz und internationaler Unterstützung.
Der Bahnhof Langendreer bietet am Freitag, den 30. Januar um 17 Uhr und an weiteren Terminen einen Service an, wie Menschen sich von den Datenkraken befreien können: »„Wir tragen eine Datenkrake in der Tasche“ oder „Google hört sowieso mit“ – hast du solche Sätze schon einmal gehört oder selbst gesagt? Und viel wichtiger: Möchtest du etwas dagegen tun? Dann schließ dich der „entspannten Rebellion“ an. Von Chrome zu Firefox, von Gmail zu unabhängiger E-Mail oder von Windows zu Linux… Wir helfen dir dabei!