Am Dienstag, den 27. Januar um 19 Uhr findet in der Quartiershalle in der KoFabrik eine „Lesung gegen Zensur. Für Erinnerung. Für die Stimmen der Freiheit“ statt: »Bücher verschwinden wieder aus Regalen. Nicht, weil sie alt sind, sondern weil sie unbequem sind, weil sie von Identität erzählen, von Macht, von Geschichte, von Widerstand. Was heute unter anderen in US-amerikanische Bibliotheken, Schulen und Buchhandlungen geschieht, ist kein Einzelfall. Es ist ein Echo. Ein Echo jener Zeit, in der Bücher verbrannt wurden, um Gedanken auszulöschen und Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Wir lesen Texte von heute verbannten Autor*innen und schlagen den Bogen zurück zu den verfolgten Stimmen der Vergangenheit, in dem wir eine Skulptur der Künstlerin Nathliia Hlaholieva zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Imbuschplatz vor 93 Jahren vorstellen.
Lesend erinnern wir. Lesend widersprechen wir. Lesend sagen wir laut:
Nie wieder! Niemals vergessen!«
Der Eintritt ist frei!
Ein Projekt der Bunten Banden, der Quartiershalle in der KoFabrik e. V., Omas gegen Rechts Bochum und des Theaters Löwenherz (ko-labor).

Die Bücher müssen ja nicht gleich aus den Regalen verschwinden…..eine mögliche Vorstufe sind Warnhinweise in Büchern in Büchereien, der deutsche Bibliotheksverband spriicht u.a. von „Möglichkeiten zur Kontextualisierung“: https://www.bibliotheksverband.de/sites/default/files/2025-07/20250717_Stellungnahme_des_dbv_zum_Beschluss_des_OVG_%20M%C3%BCnster_vom_8.Juli2025_0.pdf