Donnerstag 17.09.26, 20:56 Uhr
GEW-Aktion zum Internationalen Tag der Demokratie

Demokratie trainieren – Haltung zeigen


Am Internationalen Tages der Demokratie führte die GEW Bochum am Mittwoch eine Demokratie-Aktion auf dem Husemann-Platz durch. Die Aktion richtete sich insbesondere an Beschäftigte im Bildungsbereich, aber auch alle anderen Bochumerinnen und Bochumer waren herzlich eingeladen bei einer Fotoaktion mit einer riesigen „Demokratie-Hantel“ oder einem Demokratiequiz mitzumachen.

Im Verlaufe des Nachmittags kamen viele Menschen zum Infostand und es entstanden eine Vielzahl von Fotos mit der Demokratie-Hantel.

„Für uns war die Aktion ein voller Erfolg, es ist uns gelungen auf die Wichtigkeit der Demokratiebildung hinzuweisen“, bilanzierte Rebecca Sirsch vom Standverband. “Wir haben uns an diesem wichtigen Datum der Kampagne „Bildung bleibt stabil. Demokratie trainieren. Haltung zeigen“ der GEW NRW angeschlossen. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Demokratiebildung zu schärfen und Beschäftigte konkret zu unterstützen. Hiermit setzt die GEW NRW ein sichtbares Zeichen für die Stärkung von Demokratiebildung.“

„Die zentrale Aktionsfigur – die „Demokratie-Hantel“ – steht dabei für das, was täglich in Kitas, Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen geleistet wird: für das Gewicht der Verantwortung ebenso wie für die Kraft, die aus Zusammenhalt entsteht“, erklärt die GEW Bochum und weiter: „Demokratiebildung sichert demokratische Werte und stärkt eine klare Haltung gegen verfassungsfeindliches Gedankengut. Diese zu vermitteln ist die verfassungsmäßige Aufgabe von Bildungseinrichtungen. Mittlerweile werden Lehrkräfte und andere Beschäftigte im Bildungsbereich aber immer wieder attackiert, wenn sie sich beispielsweise gegen Rechtsextremismus engagieren. Gerade angesichts des wachsenden Zuspruchs für die AfD ist es aber wichtig, dass Beschäftigte in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen Haltung zeigen.“ „Jetzt ist die Zeit, klare Haltung zu zeigen – gegen Rassismus und Faschismus. Demokratie muss konsequent vermittelt und aktiv gelebt werden“, so Rebecca Sirsch.

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