Aus Anlass des Equal Pay Day (Freitag, 27. Februar 2026) erklärt der DGB Bochum: »Während in Deutschland noch immer gravierende Unterschiede zwischen den Einkommen von Frauen und Männern bestehen, sieht das Team an der Spitze des DGB Bochum alarmierende Signale aus der Politik. „Während wir beharrlich gegen die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und ihre Ursachen kämpfen, rennt die Union exakt in die falsche Richtung“, erklärt Claudia Bonan, stellv. Vorsitzende des DGB Bochum.
Am kommenden Freitag heißt es wieder im Bahnhof Langendreer „hol dir deine digitale Unabhängigkeit zurück!“. Im Programm heißt es dazu: »„Wir tragen eine Datenkrake in der Tasche“ oder „Google hört sowieso mit“ – hast du solche Sätze schon einmal gehört oder selbst gesagt? Und viel wichtiger: Möchtest du etwas dagegen tun? Dann schließ dich der „entspannten Rebellion“ an.
Am 20.02., 19.30 Uhr im NaturFreundeZentrum, Hohe Eiche 20
Die Naturfreunde laden zu einem Hut-Konzert ein: »…genauso! sind ein relativ frisches Duo aus Bochum-Langendreer, das Songs der Ärzte, Sonderschule, Götz Widmann bis zu Udo Lindenberg covert. Dazu haben sie auch eigene Songs im Gepäck. Viele Songs handeln vom Genuss alkoholischer Getränke.
Im Bahnhof Langendreer geht es am kommenden Dienstag um einen weiteren Aspekt der Militarisierung, der angesichts der Diskussion um Sondervermögen und Wehrpflicht sich eher im Hintergrund abspielt: »In dieser Veranstaltung setzen sich Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen kritisch mit der zunehmenden Militarisierung von Gesellschaft und Medizin auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden, während es im Gesundheitswesen seit Jahren an angemessenen Löhnen, Personal und Ausstattung fehlt.
Eine Premiere am vergangenen Samstag im Schauspielhaus hat zu heftigen Reaktionen geführt. Im WDR ist ein Bericht von der Premiere zu hören, die Nachtkritik reagiert mit einem Kommentar und die WAZ behandelt das Thema gestern und heute ausführlich. Umstritten ist vor allem der 15-minütige Monolog eines – einen Faschisten spielenden – Schauspielers am Ende des Stückes „Catarina oder Von der Schönheit einen Faschisten zu töten“. Ralf Feldmann kommentiert: „Wer nicht, wie das großartige Ensemble in einer aufrüttelnden Inszenierung, das Publikum aktivieren würde, hätte das Stück verfehlt.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr, findet am kommenden Samstag, den 21.02.2026 -von 12-16 Uhr im Botopia (Griesenbruch 9) das Fahrrad Repair-Cafe Velotopia statt: »Wer Hilfe bei der Reparatur seines Fahrrades braucht, ist herzlich willkommen. Egal, ob die Gangschaltung eingestellt werden muss, das Licht nicht mehr funktioniert oder das Rad seit Jahren im Keller steht und nun wieder fit gemacht werden soll, das Team vom Velotopia hilft so gut es kann. Die Idee: Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. jede/r bekommt Unterstützung bei der Reparatur und wird aktiv einbezogen.
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen lädt zu einer Veranstaltung ein, die sich mit der Attraktivität autoritärer Ideologien für Jugendliche auseinandersetzt und schreibt dazu: »Am Ende des 20. Jahrhunderts glaubten viele Fachleute der Politikwissenschaft, dass das Bedürfnis von Menschen nach autoritärer Politik historisch endgültig überwunden sei.
Das Kuratorium Stelen der Erinnerung wird am Donnerstag, 19. Februar um 14 Uhr in Wattenscheid an Betti Hartmann gedenken und schreibt dazu: »Sie wurde am 19.2.1927 geboren und als 15-jährige in Auschwitz ermordet. Der Platz vor dem Rathaus Wattenscheid trägt seit April 2013 ihren Namen. Dort ist ein würdiger Ort für das Gedenken an sie stellvertretend für Millionen ermordeter jüdischer Menschen und anderer unschuldiger Opfer der Nazi-Herrschaft von 1933 bis 1945.
Die Naturfreunde Langendreer informieren darüber, dass sie schon lange eine Wandergruppe haben und rufen zur Teilnahme auf: »Wir versuchen uns einmal im Monat zu treffen, um gemeinsam bekannte Wanderrouten in unserer schönen Region zu erkunden. In der Vergangenheit haben wir z.B. die GeoRoute Ruhr erwandert, ein Wanderweg, der durch das Ruhrtal führt und Bergbaugeschichte mit Geologie verbindet. Unsere Wanderungen bieten die perfekte Gelegenheit, sich fit zu halten, die Natur zu genießen und neue Menschen kennenzulernen. Unsere Wandergruppe ist nicht nur für Mitglieder offen, sondern wir freuen uns auch über interessierte Mit-Wander*innen.
Im NaturFreundeZentrum in Bochum Langendreer findet am kommenden Freitag das nächste Hutkonzert – dieses Mal mit anschließender Karnevalparty – statt: »In dem Bluesprojekt Jay Bee und Lou Gee haben sich die beiden Musiker Jochen Bauer (Gitarre, Gesang) und Thomas Luig (Harmonica, Saxophon) dem klassischen Chicago.Blues verschrieben.
Morgen, am 11. Februar läuft im Theater der Gezeiten m Rahmen der Reihe „Flimmern und Lauschen“ ein Film von Andrea Wirtz über jugendliche Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet in den 1950er Jahren.
Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit und moderiert von Andrea Wirtz statt.
Die Stadt Bochum schreibt: »Bochum hat die Wahl: Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Stimme darüber entscheiden, ob Bochum gemeinsam mit anderen Städten aus der Rhein-Ruhr-Region die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 austrägt. Dafür hat der Rat in seiner heutigen Sitzung (5. Februar) beschlossen, einen Ratsbürgerentscheid durchzuführen. Die Abstimmung läuft ausschließlich über Briefwahl. Die abgegebenen Stimmen werden am 19. April 2026 ausgezählt.« Dazu meint die Bochumer Attac – Gruppe :
»…Wir begrüßen die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), einen Bürgerentscheid durchzuführen. Wir halten es allerdings unbedingt für nötig, im Vorfeld die Bürgerinnen angemessen darüber zu informieren, welche Chancen, Risiken und Kosten mit dieser Entscheidung verbunden sind.
Gestern fand in der KoFabrik die Auftaktveranstaltung der Kampagne „NRW Appell AfD-Verbot“ statt. Offenbar wollten viele Menschen dabei sein, denn vor der Quartiershalle bildete sich zeitweise eine lange Schlange von geduldig auf den Einlass wartende Teilnehmer*innen. Am Ende fanden alle Platz, auch wenn die Tür offen bleiben und jeder kleine Winkel als Sitz- oder Stehplatz genutzt werden musste. Zum einen waren viele Menschen aus Bochum gekommen, die bei der Eröffnung dabei sein wollten, aber ein Viertel waren auch aus anderen Orten in NRW angereist – sie vertraten einige der vielen Gruppen, die mittlerweile zu dem Netzwerk der Kampagne gehören.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Bochum, lädt ein, sich in Theorie und Praxis mit dem Schnitt von hochstämmigen Obstbäumen vertraut zu machen und schreibt dazu: »Der Kurs findet statt am Samstag, 14. Februar, von 10 Uhr bis etwa 15 Uhr.
Am 12. Februar präsentiert die Künstlerin Lui Kohlmann ihren Beitrag zum Projekt „weiterwirken | Frauen im Widerstand“ des Fritz Bauer Forums und schreibt dazu: »„weiterwirken-Frauen im Widerstand“ widmet sich den oft übersehenen Lebensgeschichten von Frauen aus Bochum, die während der Zeit des Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben – politisch, zivil, kulturell und meist im Verborgenen.
Die Öl-Connection-Ruhr bietet auch 2026 wieder fair gehandeltes Olivenöl über die Öl-Connection-Ruhr zum Mitbestellen und selber abholen und informiert: »Noch bis zum 22. Februar ist die Mitbestellung direkt über das Mitbestellformular möglich: Wir freuen uns mit Ausgabe des fair und solidarisch gehandelten Olivenöls aus Griechenland in diesem Jahr wieder in der Quartiershalle der KoFabrik in Bochum zu sein. Die Ölausgabe 2026 wird am Samstag, den 28. Februar und Sonntag, den 01. März 2026, jeweils von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum stattfinden.
Der Kinder- und Jugendring informiert über außerschulische Lern- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Wattenscheid. Es handelt sich um die 3. Auflage, mit Übersetzungen in englischer, russischer und arabischer Sprache: »In den „CLiB“-Broschüren (CLiB = Cooles Lernen in Bochum) werden die Angebote der unterschiedlichen Felder der Kinder- und Jugendarbeit zusammengefasst und die Angebote der Jugendverbände und Jugendinitiativen, der Jugendfreizeithäuser, die musisch-kulturellen Angebote und die naturwissenschaftlich-technischen Angebote vorgestellt. Um bei der Vielzahl an Möglichkeiten den Überblick zu behalten, gibt es für jeden Bochumer Stadtbezirk eine eigene „CLiB“-Ausgabe.
In einer Mitteilung der Stadt wird auf 20 Jahre „EINTRITT FREI!“ hingewiesen und über eine aus diesem Anlass stattfindende Video-Installation informiert: »Seit 2006 öffnen Bochumer Künstlerinnen und Künstler jährlich die Türen ihrer Ateliers, um ihre Werke in lockerem Ambiente zu präsentieren. Aus der Initiative „EINTRITT FREI!“ hat sich mit dem offenen Wochenende „EINTRITT FREI! – Offene Ateliers für Kunst und Design in Bochum“ eine Veranstaltung entwickelt, die ihren festen Platz in der Bochumer Kultur hat.
Die NRW-weite Kampagne „NRW-Appell Afd-Verbot“ wird ihre Auftaktveranstaltung in Bochum durchführen: »Am Sonntag, 8. Februar 16 Uhr geht es los! Der NRW-Appell für ein AfD-Verbot startet mit einer Auftaktveranstaltung in der Bochumer KoFabrik. Wir wollen erreichen, dass die Landesregierung NRW im Bundesrat für ein Verbotsverfahren gegen die AfD eintritt. 70 prominente Menschen aus NRW unterstützen den Appell und knapp 90 Gruppen aus ganz NRW haben beschlossen, die Kampagne zu unterstützen und in den nächsten Monaten für den Appell Unterschriften zu sammeln. Hier kann mensch unterschreiben
Das Kino Endstation lädt jetzt jeden letzten Freitag im Monat um 20:15 Uhr zum endstation.sneak.abend ein. Nächster Termin: Freitag, 30. Januar. »Dort präsentieren wir Klassiker der Filmgeschichte und moderne Meisterwerke, die der eine oder die andere vielleicht noch nie im Kino gesehen hat.
Der Flüchtlingsrat geht in seiner aktuellen Pressemitteilung auf den Leitantrag der NRW-SPD ein, der am 26.01.2026 unter dem Titel „NRW, jetzt erst gerecht“ verabschiedet wurde. Er »markiert einen höchst alarmierenden migrationspolitischen Kurswechsel. Hinter wohlklingenden Bekenntnissen zu Integration und Zusammenhalt verbirgt sich eine Politik der Verschärfung, Zentralisierung und Abschreckung. Die Partei greift in ihrem Leitantrag auf zugespitzte Aussagen anonym zitierter Wählerinnen zurück und stellt Abschiebungen sowie verschärfte Kontrollen in den Mittelpunkt ihrer Argumentation.
Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt (Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung) erinnert an einen gemeinsamen Widerstand von Politik und Zivilgesellschaft in Bochum gegen eine Bundesplanung, den A 44 (DüBoDo)-Weiterbau, der vor 30 Jahren sein Ende fand:
Wer 1995 von der Höfestraße auf die Markstraße einbiegen wollte, wurde durch eine Tafel (siehe Foto) darauf hingewiesen, dass der Bund hier den Weiterbau der A 44 (DüBoDo) von Witten quer durch Bochum bis Hattingen gegen den Willen des Landes, der Stadt und der Bürgerschaft durchsetzen wollte. Heute fällt hier der Blick auf die Lärmschutzwände (siehe Foto) der sog. „Querspange“ als Teil der neuen A 448, die quer durch Bochum das Autobahnkreuz A 43/A 44 in Witten mit der mittlerweile 6-spurig ausgebauten A 40 in Wattenscheid verbindet..
Am 30. Januar 26, 19:00 organisiert der VVN-BdA in der ZANKE einen Vortrag. Titel der Veranstaltung: »Kämpferische Bühnen, Propaganda und antifaschistischer Widerstand im proletarischen Theater der Weimarer Republik von Louise Décaillet (RUB).
Bochumer*innen haben angesichts der Angriffe auf die demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien einen Appell initiiert „Menschlichkeit ist nicht verhandelbar“. Der Appell mit der Liste der Unterstützer:innen. Stand: Donnerstag, den 30. 1. 2026., 08.15 Uhr:
Eine Pressemitteilung der Stadt Bochum mit der Überschrift „Millionen für geförderten Wohnungsbau“ am letzten Freitag (siehe) kommentiert der Mieterverein auf seiner Seite: »Die Stadt Bochum hat die Zahlen für das Förderergebnis sowie die Neufertigstellungen im geförderten Wohnungsbau für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Zahlen haben zwei Gesichter.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur aktuellen Liste der in der Fällperiode 2025/2026 im öffentlichen Raum in Bochum zu fällenden Bäume: »Alle Jahre wieder legt die Verwaltung den Bezirksvertretungen, dem Naturschutzbeirat und dem Umweltausschuss eine Liste der Bäume vor, die in der Fällperiode von November bis Februar im öffentlichen Raum gefällt werden sollen. Da können schon mal mehrere hundert Bäume zur Fällung anstehen. Aus der Vorlage vom 26.11.2025 (hier) lässt sich für die Fällungen 2025/2026 – mit großer Mühe – errechnen, dass diesmal wohl mehr als 1500 (!) Bäume fallen sollen. Und hierbei sind noch nicht einmal die Bäume erfasst, die in Wäldern, an Autobahnen und Landesstraßen sowie auf Amprion-Flächen gefällt werden sollen. Wie viele Bäume hier noch fallen werden, ergibt sich aus der Vorlage leider nicht. Und wo und wie die insgesamt nur 650 Ersatzpflanzungen erfolgen sollen, bleibt Verwaltungsgeheimnis.
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) schneidet wieder Kopfweiden im Lottental und bitte um Mithilfe, den für die Aktion »werden noch Personen gesucht welche das Schnittgut zu Totholzhaufen zusammentragen. Personen mit Motorsägenschein sind zum Scheiden der Bäume ebenfalls herzlich willkommen. Der Termin ist am Sa., 24.01.26, ab 10:30 Uhr. Um eine Anmeldung unter info@aku-bochum.de oder 0234/66444 wird gebeten.
Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, 27.1.2026, 15:00 bis 16:00, Husemannplatz
Warum wir jedes Jahr am 27. Januar gedenken
Am 27.01.1945, also vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Dennoch wollen wir nicht jubeln, sondern gedenken und trauern. Denn wir machen uns Sorgen, weil wir bemerken, dass der Ton in unserer Gesellschaft wieder rauer wird. Insbesondere nehmen Vorurteile, Hass und Gewalt gegen Juden und andere Minderheiten zu. Wenn wir die Gräueltaten von damals vergessen, wird uns nicht auffallen, welche menschenverachtenden Grenzen wieder überschritten werden.
Mahnwache vor der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid
Dienstag, den 20. Januar, 13:45 h, vor dem neuen Rathaus in Wattenscheid
Die VVN-BDA Bochum ruft dazu auf, mit Mahnwachen gegen die Wahl eines AfDlers zum 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister in Wattenscheid zu protestieren:
»Widerstand ist jetzt! Wehret den Anfängen! Bochum und Wattenscheid bleibt stabil gegen Rechts! Mit der AfD ist die gesichert rechtsextreme Partei in das Bochumer Rathaus mit 14, und in den Bezirksvertretungen teilweise mit 5 Leuten eingezogen. In Wattenscheid wurde mit einer Stimme, offensichtlich aus den Reihen der CDU, ein AfD-Mann zum 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister gewählt.