Dienstag 28.04.26, 08:47 Uhr

In Bochum schon über 5000 Unterschriften 1


An vergangenen Wochenende hat die Kampagne NRW-Appell AfD-Verbot bereits die 90.000er Marke geknackt. Sie will bis Ende Juni 100.000 Unterschriften sammeln und dafür sind fast 120 Gruppen in vielen Städten in NRW unterwegs, auch und besonders in Bochum! Am vergangenen Wochenende wurden bei nur zwei Aktionen – am Samstag in der Innenstadt und am Sonntag vor dem Stadion an der Castroper Straße – wieder knapp 700 Unterschriften gesammelt. Die vielen Aktiven fühlen sich stark ermutigt durch die positiven Reaktionen aus der Bevölkerung. Seit Beginn der Kampagne haben allein in Bochum über 5000 Menschen bei den Straßenaktionen den Appell unterschrieben. (noch nicht unterschrieben? Dann geht’s jetzt hier)

Die Kampagne NRW-Appell hat damit jetzt bereits etwas Wichtiges erreicht: Sie ist zu einem Sprachrohr für viele Menschen geworden, die das Erstarken der AfD und die Rechtsentwicklung nicht einfach hinnehmen wollen. In den Gesprächen bei den Unterschriftensammlungen wird immer wieder die Befürchtung vor einer autoritären, undemokratischen Entwicklung betont und begrüßt, dass mit dem Appell eine öffentliche Diskussion darüber in Gang gekommen ist.

An dem vergangenen Wochenende waren die Aktiven zum zweiten Mal am Stadion – beim vorangegangenen Heimspiel des VFL noch mit der Unterstützung des Tilly-Fisches und nun mischten sie sich mit einem mobilen Einsatzwagen unter die Fans. Die Reaktionen sind gemischter als in der Innenstadt, aber auch hier ist die Bilanz – vielen bedanken sich für den Einsatz und freuen sich über die tollen Zahlen und den Heimsieg ihres Vereins.


Ein Gedanke zu “In Bochum schon über 5000 Unterschriften

  • O²

    Die Sonntagsfrage vom 28. 4. 2026, nahezu tagesaktuell.

    Die AfD ist nun bundesweit die stärkse Kraft – und das ohne Hannelore! [Ironie aus]

    Nahezu wöchentlich packt die AfD bundesweit einen Prozentpunkt dazu!
    Die 5.000 Unterschriften würden knapp 1,5 % der Bochumer Bevölkerung repräsentieren – wobei ja nichtmal klar ist, ob dieese 5.000 Unterschriften durchweg von Bochumer Bürgern stammen.

    Gesteht euch doch bitte ein, dass euer Kampagnenziel krachend und mit Ansage verfehlt wurde.
    Grund: Wer nicht die Ursachen angeht, die den rechten Flügel erstarken lassen, wird nichts gegen die AfD unternehmen können. Deshalb ist die Aktion nicht mehr als ein sich sebst referenzierendes Projekt – und hat genau deshalb leider über Schlagzeilen hinaus keine gesellschaftliche Relevanz erlangt. Meine klare Prognose: Die „Omas gegen Rechts“ werden leider ohne tragbares Ergebnis untergehen. Diese fatale Kausalschleife nicht erkennend bzw. nicht akzeptierend, dreht sich dieses Projekt nur noch um die eigene Achse.

    Wenn die „Omas gegen Rechts“ sich mit Politikern der Altparteien ablichten lassen, dann stehen sie in dem Moment mit denen in einer Reihe, die in weiten Teilen für die Entwicklung der AfD verantwortlivch sind – die Altparteien und ihre ewigen Wortbrüche, Vetternwirtschaft, etc.. Wie kann sich eine so wichtige Initiative freiwillig so verfehlt darstellen?

    Soviel wertvolle Energie, soviel Zeit – verpufft….

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