Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt kritisiert, dass am Lohmann-Ring vor Beschluss des Bebauungsplans Bäume gefällt wurden. Aus der Presseerklärung:
„Aktuell wurden bereits Bäume auf dem Gelände abgeholzt, dabei wurde über die zukünftige Gestaltung des Geländes noch nicht abschließend im Rat abgestimmt“,
Das Bündnis Bochum gemeinsam will in diesem Jahr das Konzept des „Guten Gesprächs“ starten und dabei auf Erfahrungen aus Köln bauen, wo mit dem Format erreicht werden konnte, dass die Blockade gegen mehr Bürgerbeteiligung aufgelöst werden konnte. Warum es dabei genau geht und welche Themen dabei behandelt werden sollen – siehe.
Die Musikschule lädt ein: »Unter dem Titel „Herzensstücke“ präsentieren die Akkordeonensembles „Cisis“ und „D’accord“ der Musikschule Bochum am 18. Januar um 11 Uhr ein besonderes, kostenfreies Konzert im Anneliese Brost Forum Ruhr, Marienplatz 1.
Die Linke im Rat unterstützt Bürgeranregungen für ein Böllerverbot und schreibt dazu in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am Donnerstag werden Bürgeranregungen beraten, die ein Verbot von Pyrotechnik für den Privatgebrauch fordern. Während die Verwaltung empfiehlt, dieses Anliegen abzulehnen, wird die Fraktion Die Linke im Rat die Bürgeranregung unterstützen und eine Anfrage dazu stellen. Dazu Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe: „Die Anregungen spiegeln deutlich die Stimmung in Bochum wider und machen auf Missstände aufmerksam, die politisch ernst genommen werden müssen.
Im Kino Endstation gibt es wieder ein vielfältiges Wochenende, unter anderem mit einer Reihe von Kurzfilmen zum Thema Identität. Dazu schreibt das Kino: »„Wer bin ich?!“ „Wohin gehen wir?!“ Studierende des RUB-&-AMIR-Projekts haben eine Reihe von Kurzfilmen zum Thema IDENTITÄT realisiert, die im endstation.kino gezeigt werden. Im Anschluss an das Filmprogramm findet eine Frage-und-Antwort-Runde (Q&A) statt. Der Abend klingt bei leckeren Getränken und Gesprächen im neuen syrischen Same Same Café in der Bochumer Innenstadt aus.
Der Bahnhof Langendreer schreibt: »Wir organisieren eine Jam-Session für FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Personen).Gemeinsam Musik zu machen bringt uns zusammen, löst Glück in uns aus und ist eine der ältesten Methoden, sich miteinander verbunden zu fühlen.«
Im Naturfreundezentrum in Langendreer findet am kommenden Freitag, 16.1., ein Hutkonzert statt: »Ihr Bandname lässt es schon erahnen: auf dem Programm von „The Ballytobin Gathering“ steht keltische Musik. Lieder aus Irland und Schottland erklingen neben bretonischen Tänzen. Darüber hinaus spielt die Gruppe, die seit 1994 zusammenspielt, auch immer häufiger eigene Kompositionen. Spaß an der Musik und der kreative, mitunter ironische Umgang mit Melodie und Text stehen bei „The Ballytobin Gathering“ im Vordergrund.
Am kommenden Dienstag veranstaltet das Fritz Bauer Forum um 17 Uhr eine Ausstellungseröffnung für den Bilderzyklus „Rosen für Ilse. Ein gezeichnetes Leben“ von Christine Rieck-Sonntag mit einem Gespräch mit der Malerin: »Christine Rieck-Sonntag begegnete der Musikerin Ilse Wunsch-Mainzer spät. Da war diese schon 89 Jahre alt. Es wurde eine kurze, aber intensive Freundschaft in New York City.1933 floh Ilse aus dem nationalsozialistischen Deutschland – eine junge jüdische Pianistin, die in letzter Minute entkommen konnte.
Ein breites Bündnis ruft anlässlich des US-Militäreinsatzes in Venezuela zu einer Kundgebung und Demonstration auf, um das Völkerrecht zu verteidigen. Die Kundgebung soll morgen, Mittwoch, um 17 Uhr am Hauptbahnhof beginnen: „Wir verurteilen den US-Militäreinsatz gegen Venezuela und die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores am vergangenen Samstag. Unabhängig davon, wie man zur Regierung Venezuelas steht, ist ein solcher Bruch des Völkerrechts und der UN-Charta aufs Schärfste zu kritisieren. Wir fordern von der Bundesregierung, den Völkerrechtsbruch klar zu benennen.
Die Bochumer Gruppe der „Initiative demokratischer Konförderalismus“ arbeitet nach eigenen Angaben „schon länger mit dem Wimmelbild“, zu dem nun auch ein Buch erschienen ist. Dazu schreiben sie: »Alles Lebendige ist Werden und Vergehen. Nach dem Tag kommt die Nacht, nach dem Winter der Frühling. Auch die Geschichte kann sich diesem ewigen Muster nicht entziehen und so verwebt sich das Vergangene mit dem Jetzt und bildet das Gewebe für das, was kommen wird.
Die Redaktion von bo-alternativ hat der GLS Bank im Zusammenhang mit der Kündigung der Konten der Roten Hilfe einige Fragen gestellt und heute darauf eine Antwort bekommen. Die Fragen der Redaktion beziehen sich darauf, dass die Bank in ihrer Stellungnahme vom 30.12. auf die BAFIN verlinkt: „Wieso erklären Sie nicht, welche konkrete Maßnahme bzw. Verlautbarung der BAFIN die GLS veranlasst hat, ihre bisherigen Kriterien in Ihrer Geschäftspolitik zu verändern?
Im Kino Endstation läuft am Mittwoch, 7. Januar um 19 Uhr, ein Film mit einer „futoristischen Vision“ in Form einer personifizierten Beziehung von Mensch und Technik: »Als sich Theodore Twombly ein neues smartphone-großes Hightech-Computersystem zulegt, stellt sich dessen sanfte smarte Stimme entschlossen, als Samantha vor und überrascht den chronischen Melancholiker durch ihre radikale Begeisterung über die Welt, die sie mit seiner Hilfe entdecken will.
Am kommenden Dienstag, 6. Januar, wird im Kino Endstation im Rahmen der Queerfilmnacht der film „Queerpanorama“ gezeigt: »Ein schwuler Mann lässt sich durch die Apartmentkomplexe Hongkongs treiben, von einem Sex-Date zum nächsten – und immer nimmt er dabei eine neue Identität an. Manchmal entsteht für einen Moment eine Verbindung, echte Intimität.
Heute, am 30. Dezember, erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins und das enthält diese Ausgabe: „Eine Schauspielerin, ein Musiker, Produzent und Autor, eine Stadtforscherin, ein Geschichtenerzähler, die BewohnerInnen einer Notschlafstelle, ein Comedian, eine Gruppe Bochumer SudanesInnen, die Betreiberin einer „Kletterkirche“, ein Staubforscher“. Die Redaktion schreibt zum Inhalt: »Auf dem Titel: Bei Linde Dercon lief lange alles auf eine Laufbahn am Theater zu. Sie stand schon als Kind auf der Bühne, begann ein Schauspielstudium in Amsterdam – dann bekam sie Zweifel. Als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum erarbeitet sie sich gerade den Spaß am Spiel zurück.
Am Samstag, 3. Januar startet das Figurentheater im Theater der Gezeiten wieder mit dem Stück „Rapunzel“ für Menschen ab vier Jahren und schreibt zum Inhalt: »In einem hohen Turm, der weder Tür noch Treppe hat, sitzt Rapunzel und schaut aus dem einzigen kleinen Fensterchen. Der einzige Mensch, der sie besucht, ist die große und mächtige Zauberin Blaukraut. Jeden Tag bringt diese Rapunzel ein Schüsselchen Blaukraut.
Laut einer Information der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) müsste es für die Mini-Jobber.innen, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, eine Erhöhung auf 603 Euro geben. Die Gewerkschaft schreibt dazu in einer aktuellen Pressemitteilung: »“Die meisten Mini-Jobber:innen bekommen nur den gesetzlichen Mindestlohn. Und der steigt ab Januar um 1,08 Euro auf dann 13,90 Euro pro Stunde. Für die Mini-Jobber:innen bedeutet das: Wenn sie 10 Stunden pro Woche arbeiten, müssen sie ab dem Jahreswechsel 47 Euro pro Monat mehr auf dem Konto haben“, erklärt Martin Mura. Der Geschäftsführer der NGG Ruhrgebiet appelliert an die geringfügig Beschäftigten, das „Lohn-Plus“ im Blick zu haben. Und Martin Mura stärkt ihnen den Rücken: „Mini-Jobber:innen sind keine Beschäftigten 2. Klasse – und sie dürfen auch nicht so behandelt werden.“ Konkret kritisiert die NGG Ruhrgebiet, dass Mini-Jobber:innen „häufig als Aushilfen mit weniger Rechten behandelt werden“.
Die Fraktionssprecherin der Linken im Rat, Wiebke Köllner, hat eine Anfrage zur Situation von Energiesperren im Jahr 2025 an die Verwaltung und die Stadtwerke Bochum gestellt. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten, die besonders einkommensschwache Haushalte belasten. In dem Newsletter der Fraktion heißt es dazu: »In der Antwort der Verwaltung wird festgestellt, dass im Jahr 2025 die Stadtwerke Bochum insgesamt 17.460 Sperrandrohungen für Strom und Gas verschickt haben, was 6,1 Prozent aller Verträge entspricht.
Die Aktivisti für die Villa Kunterbunt bleiben auch in diesen – ruhigen – Tagen rührig: »Es ist eine Demo für morgen, den 23.12.2025, angesetzt: 18-20 Uhr. 18 Uhr am Hauptbahnhof – dann Laufroute wie bei der letzten Demonstration. Kundgebung dann an der Christuskirche (wobei hier noch nach Lautsprechern gesucht wird – steht also noch in den Sternen).«
Der Anwalt der Bewohner*innen der Villa Kunterbunt, Erich Eisel, wendet sich mit einem weiteren Schreiben an die Stadt, in dem er auf die Schäden eingeht, die im Rahmen der Räumung verursacht worden sind: »auf Bitten der BewohnerInnen der Villa Kunterbunt, denen zeitweilig deren Nutzung untersagt ist sodass technisch noch nicht wieder alles richtig läuft, überreiche ich im Anhang mein Schreiben an die Stadt Bochum mit der Aufforderung zur Beseitigung der von dieser verursachten – nebst zukünftig zu erwartenden – Beschädigungen des Baudenkmals.
In ihrem Schreiben von heute an die Verantwortlichen der Stadt unterbreiten die Bewohner*innen ein Angebot zur Lösung des Konfliktes um die Villa: »Hiermit nehmen wir, die Villa Kunterbunt, nochmal Bezug auf die bevorstehende Räumung der Direktorenvilla Auf den Holln 1-3 in Bo-Werne.
Nach langem Überlegen und konstanter Auseinandersetzung haben wir uns dafür entschieden, Ihnen ein Angebot zu unterbreiten: Wir die Villa Kunterbunt bieten an, das gesamte 1 und 2 OG in dem o.g Objekt freizuräumen, damit ordnungsgemäß alle Mängel behoben, und somit die Anforderungen erfüllt werden können.
Die Bewohner*innen und Unterstützer*innen haben nach der ersten Nacht der dritten Mahnwache entschieden, dass die Aktion auf weitere 24 Stunden (also bis 18.12. Mitternacht) fortgesetzt werden soll. Die befürchtete Räumung ist in den frühen Morgenstunden heute ausgeblieben, aber die Situation bleibt angespannt. Deshalb wurde eine vierte Mahnwache angemeldet und die Aktivist*innen schreiben auf Instagram: „Kommt vorbei, wir brauchen euch Leute!“.
Mittwoch 17.12.25, 08:39 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zum Stadtentwicklungskonzept
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur derzeit laufenden Online-Befragung im Verfahren zur Aufstellung von Stadtentwicklungskonzepten (STEK): »Im Dezember 2024 hat der Strukturentwicklungsausschuss die Verwaltung beauftragt (Verwaltungsvorlage hier), Stadtteilentwicklungskonzepte für die Gebiete „Hofstede/Riemke“, „Höntrop/Westenfeld“ sowie „Werne“ zu erarbeiten. Dieser Beschluss dürfte in der Zivilgesellschaft weitgehend unbekannt geblieben sein. Zu der Einleitung der Verfahren gab es nicht einmal eine Pressemitteilung.
Auf der Seite von Bochum gemeinsam findet sich heute ein Bericht über die Tempo-30-Veranstaltung des VCD vom vergangenen Mittwoch und die Dokumentation der Antworten der demokratischen Parteien auf die vier Fragen des VCD zu diesem Thema(siehe Bochum gemeinsam). Für den VCD Bochum/Herne/Gelsenkirchen bleibt diese Forderung ein zentrales Thema „Bei weniger Lärm gibt es weniger Gesundheitsschäden. Davon profitiert die Bevölkerung und Bochum wird lebenswerter.“
Wir berichteten gestern über die dritte geplante Mahnwache bei der Villa „Kunterbunt“. Auf dem Instagram Kanal der Bewohner*innen gibt es jetzt genauere Informationen: »Unsere liebe Nachbarin Georgia hat heute einen Anruf der Stadt Bochum erhalten, sie solle am 17.12. bitte das Haus verlassen.
Für uns ist das die Bestätigung, auf die wir gewartet haben, denn dann WIRD ALLER WAHRSCHEINLICHKEIT NACH GERÄUMT!!!
Auch in dieser Woche sind wieder Mahnwachen an der Villa Kunterbunt geplant. Die Solidarität ist groß, die die Bewohner*innen in den vergangenen Tagen erfahren haben und sie freuen sich, wenn sich das auch bei den Mahnwachen in dieser Woche wieder zeigt. Folgende erste Mahnwache ist geplant:
Wo: Villa „Kunterbunt“ Auf den Holln 1-3
Wann: Morgen, 16. Dezember ab 23:00 Uhr bis 17. Dezember ebenfalls 23 Uhr
Ein Klassiker läuft am Samstag, 20.12., um 16.00 Uhr im Kino Endstation: »Es ist ein eisiger Wintertag, als der berühmte Orient-Express seine Reise von Istanbul nach Wien antritt. Die Passagiere an Bord des Zuges stammen aus den höchsten Kreisen: adlige Herrschaften, ein amerikanischer Multimillionär, etliche Diplomaten und nicht zuletzt der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot. Als der Zug in Jugoslawien in einem Schneesturm stecken bleibt, richten sich alle auf eine lange Nacht ein.
Der Auslöser für den Beitrag von Regine Reinstorf, Mitglied der Expedition Hamme, auf der Webseite von Bochum gemeinsamist eine von Bochum Marketing organisierte Podiumsdiskussion zur Olympiabewerbung 2040 (siehe Pressemitteilung). Sie schreibt „Bochum Hamme beweist Realitätssinn und Humor und versenkt Olympia schon 2025“ und bezieht sich dabei auf eine Aktion im Oktober zur Einweihung des Inge-Baecker-Platzes (siehe): »Die Aktion in Hamme bezog sich zwar nicht auf die potenzielle Olympiabewerbung, sondern ausschließlich auf Inge Baecker und die Künstler, die sie in ihrer Galerie vertrat, aber … Ein großes Werk thematisiert eben auch Olympia. 1972 hat sich der Künstler Wolf Vostell dazu in Bochum mit einer Arbeit positioniert und an ihn schloss die Kunstaktion in Hamme an. Siehe auf Bochum gemeinsam
Zum heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fordern mehr als 250 deutsche Organisationen, darunter auch das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit und der Flüchtlingsrat NRW die Bundesregierung auf: Menschenrechte wahren – Versprechen halten! Nehmt die Schutzsuchenden aus Afghanistan mit Aufnahmezusage endlich auf!
„Tun Sie jetzt alles in Ihrer macht Stehende, um die Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage bis Jahresende nach Deutschland zu holen“, heißt es in dem Offenen Brief, der namentlich an die Bundesminister Alexander Dobrindt und Johann Wadephul gerichtet ist.
Die Linke Bochum hat in diesem Jahr eine besondere Weihnachtsaktion geplant. Worum es geht: »Ab heute, dem 9. Dezember steht im Parteibüro an der Universitätsstraße 39 ein „Wunschbaum“, an den Bochumer:innen, für die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr schwer zu finanzieren sind, Wunschzettel für sich selbst oder andere Menschen hängen können. Andere Menschen aus Bochum sind eingeladen, einen Wunschzettel mitzunehmen, das entsprechende Geschenk zu besorgen und wieder im Parteibüro abzugeben. Die Linke sorgt anschließend dafür, dass die Geschenke rechtzeitig vor Weihnachten ankommen.
Bei dem „Träger der sozialen Arbeit Plan B“ geht es in einer Veranstaltung am Tag der Menschenrechte um rechtliche Grenzen und gesundheitliche Folgen für Betroffene. Dazu sind zwei Referenten eingeladen: »Der bekannte Anwalt Blaise Francis Ndolumingo betreut ehrenamtlich Menschen, die juristisch gegen Rassismus vorgehen, und ist bereits in hunderten Fällen tätig geworden. Ein erheblicher Anteil seiner Fälle betrifft dabei die Polizei.