An vergangenen Wochenende hat die Kampagne NRW-Appell AfD-Verbot bereits die 90.000er Marke geknackt. Sie will bis Ende Juni 100.000 Unterschriften sammeln und dafür sind fast 120 Gruppen in vielen Städten in NRW unterwegs, auch und besonders in Bochum! Am vergangenen Wochenende wurden bei nur zwei Aktionen – am Samstag in der Innenstadt und am Sonntag vor dem Stadion an der Castroper Straße – wieder knapp 700 Unterschriften gesammelt. Die vielen Aktiven fühlen sich stark ermutigt durch die positiven Reaktionen aus der Bevölkerung. Seit Beginn der Kampagne haben allein in Bochum über 5000 Menschen bei den Straßenaktionen den Appell unterschrieben. (noch nicht unterschrieben? Dann geht’s jetzt hier)
Der ADFC fordert, dass nach dem erfolgreichen Abschluss in Langendreer, Schulstraßen in Bochum konsequent ausgeweitet werden.
»Im März 2025 hat die Stadt Bochum im Rahmen eines einjährigen Verkehrsversuchs ihre erste Schulstraße eingerichtet. Während festgelegter Zeiten ist die Zufahrt für den motorisierten Verkehr in diesen Bereichen untersagt.
Im Kino Endstation läuft am kommenden Montag, 4. Mai um 18 Uhr der Film „1984“ und das Kino schreibt dazu: »Im Jahr 1984 ist die Welt von totalitärer Kontrolle geprägt: Das Reich Ozeanien wird vom allgegenwärtigen Großen Bruder beherrscht, der jede Bewegung, jedes Wort und selbst Gedanken überwacht. Winston Smith, Mitglied der äußeren Partei und Angestellter im Ministerium für Wahrheit, bearbeitet die Geschichte nach den Vorgaben der Partei.
Die Linke Bochum kritisiert die Behauptung in der WAZ, dass sie „dem linken Antisemitismus eine politische Heimat gebe“: »In der gestrigen WAZ behauptete die Politik-Korrespondentin in einem Kommentar, Die Linke sei auch deshalb so erfolgreich, weil sie Antisemitismus in den eigenen Reihen nicht nur dulde, sondern dem linken Antisemitismus eine politische Heimat gebe. Dazu bemerkt Bernhard Koolen, Kreissprecher der Bochumer Linken: „Ich rate dringend dazu, die Antisemitismus-Debatte differenziert zu führen. Mit schlichten Entweder-Oder-Positionen werden wir der höchst komplizierten Gemengelage in Palästina/Israel nicht gerecht.
Das Kino endstation führt am Freitag wieder den sneakabend durch: »Unser Filmliebhaber Max lädt euch jetzt jeden letzten Freitag im Monat zum endstation.sneak.abend ein, pünktlich zur Primetime um 20:15 Uhr. Dort präsentieren wir Klassiker der Filmgeschichte und moderne Meisterwerke, die der eine oder die andere vielleicht noch nie im Kino gesehen hat. Lasst euch überraschen und erlebt unterhaltsame Filmabende mit anschließender Diskussion in entspannter Runde.«
Natur entdecken: Ferienwoche für Grundschulkinder in Bochum-Hustadt. Anmeldung startet ab sofort: »Die Initiative „Wildnis für Kinder“ veranstaltet vom 30. März bis zum 3. April eine Osterferienwoche in Bochum-Hustadt. Das Angebot richtet sich an Kinder im Grundschulalter. Täglich von 10 bis 14 Uhr entdecken sie Natur auf der Grünfläche in Höhe Hustadtring 7. Die Teilnahme ist nach Anmeldung per E-Mail an info@biostation-ruhr-ost.de möglich, die Plätze sind begrenzt.
Die Gruppe Elf öffnet das Atelierhaus der Gruppe Elf Bochum e.V. erneut seine Türen: »Bereits zum 15. Mal laden die Künstler: innen des Hauses am 21. und 22. März 2026 zum offenen Atelier nach Bochum‑Altenbochum ein. Zum Frühlingsbeginn öffnet das Atelierhaus der Gruppe Elf Bochum e.V. erneut seine Türen. Bereits zum 15. Mal laden die Künstler: innen des Hauses am 21. und 22. März 2026 zum offenen Atelier nach Bochum‑Altenbochum ein.
Am kommenden Samstag wird im Rahmen des „Plüschkinos“ in Langendreer der Film „Acht Berge“ laufen: »Acht Berge ist die Geschichte einer Freundschaft. Sie erzählt von zwei Jungen, die zu Männern werden: Pietro der Stadtbursche, Bruno das letzte Kind eines vergessenen Bergdorfes. Im Laufe der Jahre trennen sich ihre Wege.
Für diese Woche sind wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt und Michael Hortig, der hier zuständige Gewerkschaftssekretär meint dazu: „Die Ausweitung unserer Streiks hat vor allem mit der Blockadehaltung der Arbeitgeber zu tun. Wir wollen diese Verhandlungen zum Abschluss bekommen und sind gesprächsbereit. Die Arbeitgeber lassen diese Haltung aber komplett vermissen. Wir werden hier nicht nachlassen, bis wir endlich ein Angebot vorliegen haben.“ Der ADFC stellt in seiner Pressemitteilung zu den Auswirkungen dieser Streiks positives in Sachen Radfahren fest: »Die Streiks im kommunalen Nahverkehr im Februar haben in Bochum zu einem deutlichen Anstieg des Radverkehrs geführt. Das zeigt eine Auswertung der Radzählstellen durch den ADFC Bochum. Auf wichtigen Pendelstrecken stiegen viele Menschen kurzfristig aufs Fahrrad um.
Moderne Medizin weiß schon seit einiger Zeit um geschlechtsabhängige Unterschiede bei Entstehung, Beschwerden und Therapie verschiedener Krankheiten. Trotzdem sind diese Erkenntnisse häufig noch nicht in Praxis und Alltag angekommen. Der Frauenausschuss der IG Metall Ruhrgebiet Mitte veranstaltet am 17.3. um 17 Uhr im Bahnhof Langendreer eine Diskussion zu diesem Thema.
Luise Meier: Die Welt nach dem großen Stromausfall (Lesung), Fr. 13.03.2026, 19:30 – 21:00
Das PRT lädt zur Lesung ein: »Mit Pilzen und Solidarität geht alles besser. Der Strom und damit Kapitalismus fallen weltweit aus – doch die Welt stürzt nicht in einen Abgrund. Was in kontemporären Hollywood Blockbustern der Startschuss zu brutalsten Verteilungskämpfen wäre, wird in Luise Meiers RomanHyphen stattdessen zum Beginn neuer solidarischer Lebensweisen und konkreter Utopie:
Sonntag, 15.03., 18 UHR, HALLE im Bahnhof Langendreer, Eintritt: VVK: 12€ | AK: 15€
Das Theater Gegendruck bringt im Bahnhof Langendreer Bertolt Brechts „Furcht und Elend des 3. Reiches “ auf die Bühne. »Bertolt Brecht(1898-1956) schreibt die Szenen über den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland 1934 bis 1938 im dänischen Exil. In kurzen und längeren Episoden schildert der Theaterautor in Furcht und Elend des III. Reiches eindringlich, was in seinem Heimatland geschieht. Entstanden ist eine zeitlose Studie, wie Gewalt und Terror eines faschistischen Systems ihre Wirkung zeigen und den Alltag einer Gesellschaft bis in seine kleinsten Poren durchsetzen.
Die Stadt Bochum weist darauf hin, dass „Tatort Jazz“, organisiert von Milli Häuser, 20 Jahre alt wird: »In dieser Reihe finden sich regelmäßig, professionelle Gast-Musikerinnen und -Musiker zusammen, um gemeinsam mit der „Tatort Jazz Hausband“, zu der Matthias Dymke (Piano), Alex Morsey (Bass) und Uwe Kellerhoff (Schlagzeug) gehören, qualitativ hochwertige Programme auf die Bühne zu bringen. Die kostenlosen Konzerte werden unter anderem vom städtischen Kulturbüro gefördert.
Der DGB Region Ruhr-Mark ist Mitveranstalter der Reihe „Bochum hört sich zu – Sprechen & Zuhören„! und kündigt die nächste Veranstaltung in dieser Reihe für den 14.3. (10 Uhr) an: »Hier geht es nicht darum, zu diskutieren oder zu überzeugen, sondern darum, sich wirklich zuzuhören. Menschen aus Bochum begegnen sich jenseits ihrer gewohnten Kreise, teilen persönliche Erfahrungen und erleben, wie bereichernd echtes Zuhören sein kann. Ziel des Formats ist es, Empathie als gesellschaftliche Haltung zu fördern – als Fähigkeit, andere Perspektiven zu verstehen, ohne sie sofort zu bewerten. So entsteht Raum für echtes Miteinander und neue Einsichten in das Leben in unserer Stadt.
Die aktuelle Pressemitteilung der Linken veröffentlicht die Kritik ihres Bezirksvertreters in der Bezirksvertretung Südwest, Lothar Rückmann, an den Planungen für das Bauprojekt auf dem Gelände der katholischen Gemeinde St.-Franziskus-Gemeinde Bochum-Weitmar in Bochum-Weitmar-Mark: »Obwohl dort bis zu 60 neue Wohnungen entstehen sollen, ist kein sozialer Wohnungsbau vorgesehen. Dazu Lothar Rückmann: „Wenn ein Projekt dieser Größe entsteht, muss auch ein Anteil geförderter Wohnungen eingeplant werden.
Die Attac Gruppe Bochum macht darauf aufmerksam, dass am 20. -22. März ein China Kongress an der Universität zu Köln stattfindet: »China liegt nicht irgendwo in der Ferne. Es kommt täglich in Form seiner Produkte zu uns, deutsche Firmen produzieren in China, chinesischen Firmen haben sich in der BRD eingekauft. Aber es gibt wohl kaum ein anderes Land, über das so kontrovers diskutiert wird.
Am 14. März 2026 um 14 Uhr findet im Kunstmuseum Bochum eine Syrien-Konferenz statt, zu der u.a. die Medizinische Flüchtlingshilfe einlädt: »Seit über einem Jahrzehnt blutet Syrien. Was als Hoffnung auf Freiheit begann, wurde zu einer scheinbar endlosen Tragödie, die unzählige Leben gefordert, Familien zerrissen und Millionen in die Flucht getrieben hat. Doch Syrien ist kein ferner Konflikt – die Schicksale der Menschen sind längst Teil unserer gemeinsamen Realität hier in Deutschland geworden. Ihre Trauer, ihre Hoffnung und ihr Kampf um Würde gehen uns alle an.
Im Kino Endstation geht es am kommenden Sonntag um 17 Uhr um „Generation y Punk – Update einer Subkultur“: »Wir haben uns was ganz Neues ausgedacht: eine deutsche Punk-Doku ohne die Toten Hosen! Es geht um DIY-Punk in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2020. Unser Fokus ist der Einfluss von Digitalisierung und Internet auf eine Szene, die so lange rein analog funktioniert hat.
Das Verwaltungsgericht in Köln hat im Eilverfahren vorerst zugunsten der AfD entschieden. Ist damit die NRW Appell-Kampagne AfD-Verbot vorbei? Keineswegs – es ist ein Rückschlag, aber ändert nichts an der Notwendigkeit eines Verbotsverfahrens. Das Eilverfahren ist keine Entwarnung für die AfD – die Entscheidung über ein Verbot trifft das Bundesverfassungsgericht und das kann nur mit seiner Arbeit beginnen, wenn es von der Politik beauftragt wird. Die AfD bleibt rechtsextremistischer Verdachtsfall und stellt eine reale Bedrohung dar, für die demokratischen Verhältnisse ebenso wie ganz konkret für Menschen, die nicht in das Menschenbild diese radikalen Rechten passen.
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW unterstützt die für Donnerstag, 5.3. auch in NRW geplanten Schulstreikaktionen gegen die Wiedereinführung einer Wehrpflicht (Aktion in Bochum siehe) und schreibt: »Nach den aus Sicht der Veranstalter erfolgreichen ersten Aktionen am 5. Dezember folgt nun der zweite Aktionstag. „Es geht um die Zukunft der jungen Menschen, ob sie sich wieder einem Zwang zum Militärdienst unterziehen müssen.
Am 10. März präsentieren Kat Teichmann (Herausgeberin, LIESELLE), Begüm Karagöz (Autorin, LIESELLE) und Julia Lübbecke (Künstlerin) gemeinsam ihr Buch „Aktivistinnen im Archiv. »Von den Anfängen der Frauenforschung bis zu queeren Interventionen“ im Fritz Bauer Forum. Das Forum schreibt dazu: Seit den 1970er Jahren haben feministische Aktivist*innen in der Bundesrepublik begonnen, Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen aufzubauen – mit dem Ziel, die Geschichte der autonomen Frauen- und Lesbenbewegungen und ihrer politischen Arbeit festzuhalten.
Am kommenden Dienstag findet in der KoFabrik ein – von Attac Bochum und dem Informationsbüro Nicaragua e.V. organisierter politischer – Reisebericht über Nicaragua statt: »Nach 2 Jahren bin ich nochmal in meine zweite Heimat zurückgekehrt. Die Diktatur ist nicht mehr offensichtlich. Wenn man nicht weiß, was in dem Land passiert, erscheint es als eine ganz „normale“ Gesellschaft. Dabei ist sie repressiver als je zuvor.
Ab März wird im HalloDu-Theater im KulturMagazin, Lothringer Straße 36c, das Theaterstück „Glück Auf! Von ObenDrüber und UntenDrunter“ aufgeführt: »Das Stück ist empfohlen für Kinder ab sieben Jahren. Eine Familienaufführung findet am Sonntag, 8. März, um 16.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet für Kinder zehn Euro und für Erwachsene elf Euro. Schulaufführungen des Stücks finden vom 10. bis zum 12. März, dem 19. und 20. März um jeweils 10 Uhr statt.
Das Prinz-Regent-Theater (prt) steht in dieser Woche ganz im Zeichen des Internationalen Frauenkampftages am 8. März. Es beginnt mit einem Gespräch am 5.3.: »Kurz vor dem Internationalen Frauenkampftag sprechen die beiden Autor:innen Sivan Ben Yishai und Miedya Mahmod über die Bedeutung der Worte „International“, „Frauen“ und „Kampf“. Drei Worte, die einfach klingen, doch sehr komplex sind. Von der Vielschichtigkeit der Begriffe zur Klarheit des Handelns – im Gespräch nähern wir uns diesen drei Worten an, die uns auffordern, Bündnisse einzugehen und solidarisch zu leben.
Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der NRW-Appell AfD-Verbot rufen dazu auf, am nächsten Samstag, 7. März in Marl gegen den Landesparteitag der AfD zu protestieren. Um 8 Uhr beginnen vor dem Eventzentrum die Proteste, die von örtlichen Initiativen und dem DGB organisiert werden. Es ist wichtig, dass diese Initiativen aus ganz NRW unterstützt werden, denn das Erstarken der radikalen Rechten bei den letzten Kommunalwahlen zeigt bereits überall Spuren. Noch können sie zwar nichts durchsetzen, aber mit unverhohlenen Angriffen auf die Zivilgesellschaft und mit Vorstößen zur Streichung sämtlicher Mittel etwa für die freie Kultur drängen sie immer mehr auf die Agenda kommunaler Politik.
Samstag, 7. März, 2026: In Bochum gibt es gemeinsame Abfahrten vom Hauptbahnhof: 7:12 und 8:12 Uhr.
Ver.di ruft die Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs am Freitag und Samstag zum Streik auf. In der Pressemiteilung heißt es: »…. Dadurch wird es von Betriebsbeginn bis Betriebsende zu erheblichen Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr in den Städten Bochum, Gelsenkirchen, Witten, Herne, Bottrop und im Kreis Recklinghausen kommen.
Hintergrund ist die laufende Tarifrunde mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband NRW (KAV NW). In der ersten Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber kein Angebot vor. Vor der nächsten Verhandlungsrunde, die am 2. und 3. März stattfinden wird, erhöht ver.di deshalb den Druck.
Am kommenden Sonntag präsentiert das Kino Endstation einen Dokumentarfilm mit anschließendem Filmgespräch: »Der Dokumentarfilm erzählt von Menschen, die den Zweiten Weltkrieg als Soldaten der Wehrmacht oder Zivilisten in Nazi-Deutschland erlebten und durch ihre traumatischen Erfahrungen zu überzeugten Pazifisten wurden.
Der ADFC beendet seine Winterpause und lädt wieder zu Fahrradtouren: »Auch wenn es für viele Radfahrer*innen keine klassische „Fahrradsaison“ gibt, legen die geführten Touren des ADFC Bochum traditionell eine Winterpause ein. Im März fällt nun der Startschuss für die neue Saison.
Die Linke im Rat macht sich Sorgen um die digitale Souveränität der Stadt Bochum und schreibt dazu in ihrer aktuellen Pressemitteilung: »Immerhin nutzen rund 5.500 städtische Beschäftigte täglich überwiegend Software großer US-Technologieanbieter, wie z.B. Microsoft 365. Angesichts der politischen Entwicklung in den USA wächst jedoch europaweit die Debatte über digitale Souveränität. So hat der französische Staat etwa Microsoft Teams und andere US-basierte Kommunikationslösungen weitgehend durch eigene Plattformen ersetzt. Dazu Justin Mantoan, sachkundiger Bürger für die Linke im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur: