Archiv für den Monat: Januar 2026


Samstag 24.01.26, 19:49 Uhr

Riseup 4 Rojava Ruhr

Gestern Abend am 23.01.2026 kamen rund 40 Personen zu einem spontan organisierten Rat von Unten zusammen. Ihr Bericht: »Anlass für das Treffen waren die anhaltenden und schwerwiegenden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen in den kurdischen Autonomiegebieten im Norden Syriens, verübt durch die Armee der syrischen Übergangsregierung in Einheit mit dschihadistischen Kämpfern.

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Samstag 24.01.26, 14:15 Uhr
verboten · verbannt · verdrängt · verurteilt

Banned Books 1

Am Dienstag, den 27. Januar um 19 Uhr findet in der Quartiershalle in der KoFabrik eine „Lesung gegen Zensur. Für Erinnerung. Für die Stimmen der Freiheit“ statt: »Bücher verschwinden wieder aus Regalen. Nicht, weil sie alt sind, sondern weil sie unbequem sind, weil sie von Identität erzählen, von Macht, von Geschichte, von Widerstand. Was heute unter anderen in US-amerikanische Bibliotheken, Schulen und Buchhandlungen geschieht, ist kein Einzelfall. Es ist ein Echo. Ein Echo jener Zeit, in der Bücher verbrannt wurden, um Gedanken auszulöschen und Stimmen zum Schweigen zu bringen.

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Samstag 24.01.26, 13:09 Uhr
Kundgebung

Freiheit für die Syrer, Freiheit für Kurdistan, Freiheit für Kobane

Am Donnerstagabend fanden sich mehrere Tausend Menschen, darunter viele Syrer*innen und Kurd*innen am Rathaus zu einer Kundgebung zusammen. Der Grund war die aktuelle Situation in Syrien – die sich ständig verschärft – und dort stand die Solidarität mit den kurdischen Menschen im Vordergrund. Die syrische Regierung unterdrückt und bekämpft mit Unterstützung aus dem Irak und der Türkei Kurden und Kurdinnen. Diese hatten Verantwortung übernommen und den IS bekämpft.

Nun jedoch fehlt es ihnen an Schutz und internationaler Unterstützung.

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Samstag 24.01.26, 10:28 Uhr
Hol dir deine digitale Unabhängigkeit zurück

Digital Independence Day

Der Bahnhof Langendreer bietet am Freitag, den 30. Januar um 17 Uhr und an weiteren Terminen einen Service an, wie Menschen sich von den Datenkraken befreien können: »„Wir tragen eine Datenkrake in der Tasche“ oder „Google hört sowieso mit“ – hast du solche Sätze schon einmal gehört oder selbst gesagt? Und viel wichtiger: Möchtest du etwas dagegen tun? Dann schließ dich der „entspannten Rebellion“ an. Von Chrome zu Firefox, von Gmail zu unabhängiger E-Mail oder von Windows zu Linux… Wir helfen dir dabei!

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Freitag 23.01.26, 20:07 Uhr
Theater für Menschen ab 7

Anne und der Baum

Am morgigen Samstag um 16.30 Uhr erzählt das Theater Löwenherz in der Quartiershalle der KoFabrik aus der Perspektive eines Baums die Geschichte von Anne Frank. »Eine große Kastanie in einem Hinterhof berichtet, was sie sieht: schlicht, präzise und immer hinterfragend, denn sie versteht nicht, was die Menschen da tun. Sie sieht einem Mädchen zu: wie es spielt, wie es lacht und wie es in sein Tagebuch schreibt. Das Mädchen heißt Anne Frank.

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Freitag 23.01.26, 19:29 Uhr

Umbauwende – Wohnen in Bochum neu denken

Der Mieterverein Bochum lädt im Januar zu einer Diskussionsveranstaltung zu wohnungspolitischen Entwicklungen und Alternativen für bezahlbares, sozial gerechtes und klimaverträgliches Wohnen ein. Es referieren: Eva Kleesiek (Masterstudentin Städtebau & kommunale Baustoffbörse Gelsenkirchen) & Sebastian Schlecht (freiberuflicher Architekt, in Lehre und Forschung an der TU Dortmund und der RWTH Aachen).

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Freitag 23.01.26, 19:15 Uhr
Hannah Arendt:

Denken ist gefährlich

Am 29. Januar zeigt das Fritz Bauer Forum den Dokumentarfilm „Hannah Arendt: Denken ist gefährlich“ der sich mit der furchtlosen Denkerin, Aktivistin und Medienpersönlichkeit Hannah Arendt befasst. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Leiterin des Fritz Bauer Forums PD Dr. Irmtrud Wojak statt.

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Freitag 23.01.26, 13:10 Uhr
Breaking News:

Angriffe auf Rojava: Heute Abend spontaner Rat von Unten

»Rojava inspiriert als Symbol für demokratische Selbsbestimmung, Geschlechterbefreinug und Ökologie seit seiner Gründung Millionen von Menschen. So beziehen auch wir als Rat von Unten uns explizit auf diese Werte! Diese Werte werden nun ein weiteres Mal angegriffen: Die islamistische Syrische Armee (HTS) in enger Zusammenarbeit mit dem IS und der Türkei haben seit Anfang des Jahres einen weitere Vernichtungsoffensive gegen das demokratische Selbstverwaltungsprojekt Nord- und Ostsyrien (Rojava) begonnen.

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Freitag 23.01.26, 13:07 Uhr
BV Süd:

Bekenntnis zur Verantwortung

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Januar bringen die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf Initiative der Fraktion Die Linke eine gemeinsame Resolution in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd am selben Tag ein. Der 27. Januar erinnert an die Befreiung durch die Rote Armee des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, das weltweit als Symbol für die beispiellosen Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes gilt.

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Donnerstag 22.01.26, 14:27 Uhr
Vortrag & Diskussion

Israelische Zivilgesellschaft im Kampf für Demokratie und Menschenrechte

Am 27. Januar spricht die Soziologin, Autorin und Professorin am Kinneret College Prof. Dr. Sibylle Heilbrunn über die aktuelle Situation in Israel. In ihrem Vortrag wird sie darlegen welche Akteur*innen trotz des massiven politischen Drucks für Frieden und Demokratie kämpfen. Die israelische Zivilgesellschaft steht derzeit vor beispiellosen Herausforderungen: Eine Regierung, die demokratische Grundprinzipien und Menschenrechte zunehmend infrage stellt, mobilisiert breiten gesellschaftlichen Widerstand. Der Vortrag bietet eine Einführung in zentrale Theorien zu Protestbewegungen und zivilgesellschaftlichem Engagement und beleuchtet, wie diese Ansätze im israelischen Kontext wirksam werden.

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Donnerstag 22.01.26, 14:15 Uhr
Filmvorführung

Cycling Cities

Filmemacher Ingwar Perowanowitsch zeigt in seinem Dokumentarfilm, was die schönsten Fahrradstädte Europas auszeichnet und lebenswert macht.

Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa.

Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera im Gepäck Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch wollte erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öffentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität steigern kann.

Der VCD zeigt den Film in Kooperation mit dem ADFC und der Radwende am 26. Januar um 19 Uhr im Umweltzentrum in der Alsenstraße 27.

Der Eintritt ist frei.


Donnerstag 22.01.26, 11:36 Uhr

Mahnwache auf dem Betti-Hartmann-Platz

Am Dienstag, 20. Januar 2026 fand vor dem Rathaus Wattenscheid, auf dem Betti-Hartmann-Platz eine Mahnwache auf Initiative der VVN-BdA Bochum statt.

Ziel der Mahnwache war es, auf die Situation hinzuweisen, dass es in der Bezirksvertretung einen 2. Stellvertretenden Bürgermeister aus den Reihen der AfD gibt. Der Wunsch an die Wattenscheider Bezirksvertretung ist es, diese Wahl rückgängig zu machen. Trotz des kalten Wetters und der – für Demonstrationen und Mahnwachen eher ungünstigen Uhrzeit – trafen sich gegen 14:45 ca. 25 Mitstreiter*innen, um ihren Unmut über diese Situation zum Ausdruck zu bringen. Unter ihnen Vertreter*innen der Grünen, der Linken und – man höre und staune – der CDU.

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Mittwoch 21.01.26, 16:39 Uhr

Bochum Fonds 2026 — Anträge stellen

Die Stadt gibt den Start des Bochum-Fonds 2026 bekannt: >>neues Jahr, neues Design, mehr Förderung: Der Bochum-Fonds startet frisch ins Jahr 2026! Mittlerweile im sechsten Jahr ermöglicht der Bochum-Fonds, der aus der Bochum Strategie 2030 heraus entwickelt wurde und von Bochum Marketing betreut wird, bürgerschaftliches Engagement und fördert Projekte von Menschen für Menschen in allen Stadtteilen.

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Mittwoch 21.01.26, 13:12 Uhr

Newsletter der Linken in Bochum 2

Die Linke in Bochum hat ihren 3. Newsletter veröffentlicht und schreibt: »bald wird es wieder einen kleinen Wahlkampf in Bochum geben. Die Stadt wird im April einen Ratsbürgerentscheid durchführen, bei dem darüber entschieden wird, ob sich Bochum an der gemeinsamen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr beteiligen wird. Die Linke lehnt diese Bewerbung ab. Mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung und weiter unten.

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Mittwoch 21.01.26, 12:55 Uhr

Bericht vom Jugendforum 14.12.25

der Jugendring hat einen Bericht vom Treffen zum Jugendforum veröffentlicht und schreibt : >>am 14. Dezember 2025 hatten das Jugendamt, die AGOT und der Kinder- und Jugendring Bochum zu einem Jugendforum für den Bezirk Wattenscheid eingeladen. 98 Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende aus der Kinder- und Jugendarbeit haben am Jugendforum teilgenommen. Die Wünsche, Ideen und Kritikpunkte der Kinder und Jugendlichen für die Wattenscheider Ortsteile haben wir in einem Offenen Brief zusammengefasst. <<

Hier der Bericht als PDF :

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Mittwoch 21.01.26, 09:06 Uhr
Kommentar des Mietervereins zu einer Meldung der Stadt

Millionen für geförderten Wohnungsbau?

Eine Pressemitteilung der Stadt Bochum mit der Überschrift „Millionen für geförderten Wohnungsbau“ am letzten Freitag (siehe) kommentiert der Mieterverein auf seiner Seite: »Die Stadt Bochum hat die Zahlen für das Förderergebnis sowie die Neufertigstellungen im geförderten Wohnungsbau für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Zahlen haben zwei Gesichter.

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Dienstag 20.01.26, 19:53 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zum Baumpflegekonzept

Beschlüsse müssen auch umgesetzt werden! 1

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zur aktuellen Liste der in der Fällperiode 2025/2026 im öffentlichen Raum in Bochum zu fällenden Bäume: »Alle Jahre wieder legt die Verwaltung den Bezirksvertretungen, dem Naturschutzbeirat und dem Umweltausschuss eine Liste der Bäume vor, die in der Fällperiode von November bis Februar im öffentlichen Raum gefällt werden sollen. Da können schon mal mehrere hundert Bäume zur Fällung anstehen. Aus der Vorlage vom 26.11.2025 (hier) lässt sich für die Fällungen 2025/2026 – mit großer Mühe – errechnen, dass diesmal wohl mehr als 1500 (!) Bäume fallen sollen. Und hierbei sind noch nicht einmal die Bäume erfasst, die in Wäldern, an Autobahnen und Landesstraßen sowie auf Amprion-Flächen gefällt werden sollen. Wie viele Bäume hier noch fallen werden, ergibt sich aus der Vorlage leider nicht. Und wo und wie die insgesamt nur 650 Ersatzpflanzungen erfolgen sollen, bleibt Verwaltungsgeheimnis.

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Dienstag 20.01.26, 18:18 Uhr
Demo "Weder Mullahs, noch Islamisten – keine Unterstützung für Al-Scharaa!" am 19.1.26 in Bochum

Redebeitrag der Initiative Demokratischer Konföderalismus

Wir stehen hier heute als deutsche Internationalistinnen, um unsere Empörung auf die Straße zu tragen, wie der deutsche Staat das grausame Unrecht, was an den Menschen im mittleren Osten verübt wird, billigend in Kauf nimmt! Und wir stehen heute hier als deutsche Internationalistinnen, weil in Syrien gerade neben der Gefährdung tausender Menschenleben, ein gezielter Angriff auf die demokratischen Kräfte in der Region stattfindet. Die demokratischen Kräfte, die mit ihren Ideen und Idealen, mit ihrer gesellschaftlichen Kraft so wichtige Leuchttürme für Bewegungen weltweit sind.

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Dienstag 20.01.26, 17:56 Uhr
Demo "Weder Mullahs, noch Islamisten – keine Unterstützung für Al-Scharaa!" am 19.1.26 in Bochum

Redebeitrag von Christopher Khongklad, Vorstandsmitglied der Bochumer LINKEN

Vielen Dank, dass ihr heute hier seid. Einige von euch haben es vielleicht bereits mitbekommen, aber Al-Scharaa hat den geplanten Besuch in Berlin abgesagt. Offiziell heißt es jedoch, dass das Treffen verschoben worden sei. Ich frage mich wie es dazu kommt, dass ein ehemaliger Anführer der HTS, unter dem Unmengen an Menschenrechtsverletzungen erfolgten, ein Treffen mit unserem Bundeskanzler absagen muss, damit dieses nicht stattfindet. Bis zum Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 agierte Al-Scharaa als Anführer der islamistischen Miliz HTS. Ihm werden von der Kurdischen Gemeinde Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen sowie auch Bildung und Führung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

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Dienstag 20.01.26, 17:56 Uhr
Demo "Weder Mullahs, noch Islamisten – keine Unterstützung für Al-Scharaa!" am 19.1.26 in Bochum

Redebeitrag vom Heike Geisweid, Vorsitzende des MAF-DAD – Verein für Demokratie und internationales Recht

Abu Muhammad Al-Jolani, der mittlerweile unter seinem bürgerlichen Namen Ahmed al-Scharaa auftritt, ist Anführer der von den Vereinten Nationen als jihadistische Terrororganisation eingestufte Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) – Nachfolger der ismalistischen Al-Nusa-Front – und tritt als de-facto Präsident Syriens auf. Morgen wäre er von Kanzler Friedrich Merz und Bundespräsidenten Steinmeier empfangen worden, hätte er nicht selbst den Besuch abgesagt. Al-Jolani ist als Anführer der HTS verantwortlich für zahlreiche Verbrechen, die gegen Minderheiten und die kurdische Bevölkerung in Syrien begangen wurden und aktuell begangen werden.

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Dienstag 20.01.26, 17:04 Uhr
Demo für Frieden und Freiheit in Kurdistan

Die Bundesregierung muss die Unterstützung des syrischen Terrors beenden 1

Auch wenn der aktuelle Anlass entfallen war und der syrische Regime-Chef seinen Staatsbesuch abgesagt hatte, demonstrierten gestern Abend bei eisiger Kälte mehr als hundert Menschen unter dem Motto „Weder Mullahs, noch Islamisten – keine Unterstützung für Al-Scharaa!“. Eine riesige Empörung, ja Zorn war bei den Teilnehmenden zu spüren: über die Verbrechen der syrischen Milizen und über die Unterstützung dieser Verbrechen durch die deutschen und die EU-Politik .

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Dienstag 20.01.26, 10:08 Uhr
Kopfweidenschnitt: der AkU sucht HelferInnen

Wohnraum für Käuzchen und Fledermäuse

Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) schneidet wieder Kopfweiden im Lottental und bitte um Mithilfe, den für die Aktion »werden noch Personen gesucht welche das Schnittgut zu Totholzhaufen zusammentragen. Personen mit Motorsägenschein sind zum Scheiden der Bäume ebenfalls herzlich willkommen. Der Termin ist am Sa., 24.01.26, ab 10:30 Uhr. Um eine Anmeldung unter info@aku-bochum.de oder 0234/66444 wird gebeten.

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Dienstag 20.01.26, 09:10 Uhr

Gedenken an die in KZs ermordeten Bochumer*innen

Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, 27.1.2026, 15:00 bis 16:00, Husemannplatz

Warum wir jedes Jahr am 27. Januar gedenken

Am 27.01.1945, also vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Dennoch wollen wir nicht jubeln, sondern gedenken und trauern. Denn wir machen uns Sorgen, weil wir bemerken, dass der Ton in unserer Gesellschaft wieder rauer wird. Insbesondere nehmen Vorurteile, Hass und Gewalt gegen Juden und andere Minderheiten zu. Wenn wir die Gräueltaten von damals vergessen, wird uns nicht auffallen, welche menschenverachtenden Grenzen wieder überschritten werden.

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Montag 19.01.26, 20:00 Uhr
Kriegsverbrecher rufen Erinnerung an NS-Massenmorde wach

Zwei Exzess-Täter starben 1978 in Bochumer Haft

Bericht von Alfons Zimmer

Gefangene im KZ Sachsenhausen (nachkoloriert)

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit starben 1978 im Gefängnis Bochum zwei verurteilte NS-Kriegsverbrecher und KZ-Täter. Heinrich Matthes verbüßte lebenslange Haft für gemeinschaftlichen Mord an mindestens 100.000 Juden im Vernichtungslager Treblinka sowie weitere Einzeltötungen. Gustav Sorge wurden 67 Morde in Esterwegen und Sachsenhausen nachgewiesen und die Beteiligung an Erschießungen von über 10.000 sowjetischen Kriegsgefangenen im Lager Sachsenhausen.

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Montag 19.01.26, 13:05 Uhr
VVN-BDA Bochum

Der 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister der AfD muss abgewählt werden

Mahnwache vor der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid

Dienstag, den 20. Januar, 13:45 h, vor dem neuen Rathaus in Wattenscheid

Die VVN-BDA Bochum ruft dazu auf, mit Mahnwachen gegen die Wahl eines AfDlers zum 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister in Wattenscheid zu protestieren:

»Widerstand ist jetzt! Wehret den Anfängen! Bochum und Wattenscheid bleibt stabil gegen Rechts!
Mit der AfD ist die gesichert rechtsextreme Partei in das Bochumer Rathaus mit 14, und in den Bezirksvertretungen teilweise mit 5 Leuten eingezogen. In Wattenscheid wurde mit einer Stimme, offensichtlich aus den Reihen der CDU, ein AfD-Mann zum 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeister gewählt.

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Montag 19.01.26, 12:03 Uhr
STADTGESTALTER/Volt

Kahlschlag am Lohmann-Ring

Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt kritisiert, dass am Lohmann-Ring vor Beschluss des Bebauungsplans Bäume gefällt wurden. Aus der Presseerklärung:

„Aktuell wurden bereits Bäume auf dem Gelände abgeholzt, dabei wurde über die zukünftige Gestaltung des Geländes noch nicht abschließend im Rat abgestimmt“,

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Sonntag 18.01.26, 19:01 Uhr

Mutters Courage von George Tabori

Am Sonntag, den 25. Januar um 18 Uhr zeigt das Theater Gegendruck George Taboris ‚Mutters Courage‘ im Bahnhof Langendreer. Die Ankündigung. »Budapest 1944. An einem Sommertag wird die sechzigjährige Elsa Tabori auf dem Weg zu ihrer Schwester von der Straße weg verhaftet und zusammen mit 4000 anderen Menschen in einen Viehwaggon gepfercht. Mit seinem einzigartigen schwarzen Humor erzählt der jüdische Autor und Theatermacher George Tabori die unglaubliche Geschichte von der wundersamen Rettung seiner Mutter vor der Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz. Ihr Mut, Witz und Lebenswillen sind es, die Elsa Tabori das Leben retten.

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Sonntag 18.01.26, 13:05 Uhr

Demonstration: Solidarität mit den Menschen im Iran und Rojava

Mehr als 200 Menschen beteiligten sich am gestrigen Samstag an einer Demonstration, die auf die dramatische Situation der Bevölkerung im Iran und Rojava hingewiesen hat. Wahed Tofik, Bezirksvertreter der Linken schaffte es, in einer sehr kurzen Rede die wichtigsten Punkte zu formulieren: »Im Iran gehen seit Wochen Hunderttausende Menschen auf die Straße! Ihr mutiger Widerstand verdient unsere Solidarität! Das verbrecherische Mullah-Regime reagiert auf berechtigte soziale und politische Forderungen mit brutaler Gewalt!

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Sonntag 18.01.26, 11:21 Uhr
Hohe Kosten für die Kommunen – Große Gewinne für das IOC

NOlympia an Rhein und Ruhr

Im März sollen die Bürger*innen in Bochum und anderen Städten über eine mögliche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen abstimmen. Die Ratsfraktion Die Linke lehnt diese Bewerbung ab. Dazu Elias Bala, stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses: »Wir haben nichts gegen die Olympischen Spiele. Doch die Erfahrungen weltweit zeigen, dass ausrichtende Städte oft mit Schulden zurückbleiben, während das IOC profitiert und noch nicht einmal Steuern dafür zahlen muss.

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