Zur letzten Ratssitzung am 11. 7. hat die Bochumer Fridays For Future Initiative einen Katalog von „notwendigen Mindestforderungen“ vorgelegt. „Um die Ziele des Pariser Abkommens einzuhalten, Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5° C, trägt Deutschland die Verantwortung spätestens bis zum Jahr 2035 Treibhausgas-neutral zu werden. Auch die Stadt Bochum muss hier ihren Beitrag leisten.“ Für die Bereiche Energie, Mobilität, Begrünung und Mikroklima, Konsum und Ernährung und Essen in städtischen (Bildungs-)einrichtungen werden konkrete Forderungen formuliert. Abschließend wird erklärt: „Neben diesem groben Forderungskatalog sind viele weitere Maßnahmen notwendig, um die rasch eskalierende Klimakatastrophe einzudämmen. Die Geschichte wird uns alle daran messen, wie entschlossen wir im Angesicht der größten Herausforderung der Menschheit gehandelt haben werden.“ Der Forderungskatalog.
An den nächsten drei Samstagen läuft abends in der Freilichtbühne Wattenscheid umsonst und draußen die Odyssee 2019 – Musik der Metropolen. Das Festival findet zum 21. Mal statt und wird vom Bahnhof Langendreer gemeinsam mit VeranstalterInnen in Hagen, Recklinghausen und Mülheim sowie WDR Cosmo organisiert. Beim ersten Konzert am 20. Juli heißt es „Footprint Project meets Niña Dioz“. Die Ankündigung verspricht: »Zum besonderen Highlight dieses Sommers wird das ambitionierte Odyssee-Projekt: Die energiegeladene Berliner Band Footprint Project wird erstmalig gemeinsam mit Niña Dioz, der ersten offen lesbischen Rapperin Mexikos auf der Bühne stehen!« Näheres. mehr…
Die Linksfraktion hat ihren neuen Newsletter veröffentlicht und schreibt: „Viel Licht, aber auch viel Schatten – ein solch differenziertes Fazit müssen wir nach der Ratssitzung am 11. Juli ziehen. Denn einerseits gab es Beschlüsse, für die wir uns lange eingesetzt bzw. die wir sogar initiiert haben. Für eine linke Oppositionsfraktion sind solche konkreten Erfolge nicht immer selbstverständlich. Bei anderen Themen wirken allerdings leider die Bochumer Verhältnisse weiter: Die anstehenden Haushaltsberatungen stehen erneut unter einem schlechten Stern, in der Wohnungspolitik wird weiter rumgemurkst, und in Sachen Arbeitsmarkt und Verkehr lies sich die aktuelle Ratsmehrheit auch nicht von sozialeren und gerechteren Ansätzen überzeugen. Aber das entmutigt uns nicht, sondern zeigt vielmehr, dass unsere Arbeit weiterhin dringend gebraucht wird. Die Themen im Einzelnen: mehr…
Still aus „Faxen“, Regie: Lisa Domin 2. Hauptpreis in der Kategorie Ein-blicke 2018
Vom 20. bis zum 24. November 2019 findet die 27. Ausgabe des Blicke – Filmfestivals im Endstation.Kino statt und bietet eine facettenreiche Bestandsaufnahme des filmischen Schaffens in, über und aus dem Ruhrgebiet. Interessierte können ihre Arbeiten in zwei Kategorien einreichen: Ein-blicke: für Filmemacherinnen und Filmemacher mit Verbindung zum Ruhrgebiet: Sie wohnen hier, sind hier geboren, haben hier gedreht, haben hier ihre Ausbildung gemacht oder thematisieren Aspekte der Region. Es können alle Formate und Genres ohne Längenbegrenzung eingereicht werden. Aus-blicke: für Filme ohne Bezug zum Ruhrgebiet mit einer Maximallänge von 45 Minuten. mehr…
Freitag 12.07.19, 16:57 Uhr
HCH-Filmclub zeigt Dokumentarfilme von Santiago Alvarez
Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 18. 7. ab 19 Uhr die beiden Filme „Hanoi, Martes 13“ und „Mi hermano Fidel“. Die Ankündigung: „Ein Tag in Vietnam – Hanoi, Dienstag, der 13.“ (Hanoi, Martes 13) ist ein etwa halbstündiger Dokumentarfilm des Kubaners Santiago Alvarez von 1968. Er zeigt Vietnamesen im Norden des geteilten Landes, zunächst bei der Arbeit, dem Fischfang, beim Reispflanzen, beim Straßenbau, konkrete Szenen, detailliert, kurz geschnitten – ohne Kommentar, begleitet von zurückhaltender Musik. Dann heulen US-Flugzeuge drohnenartig über die Köpfe der arbeitenden Vietnamesen hinweg. mehr…
»Die Soziale Liste verweigerte in der Ratssitzung am 11. Juli der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der VBW die Erteilung der Entlastung für den Jahresabschluss 2018. Ratssprecher Günter Gleising sagte unter dem Tagesordnungspunkt „Genehmigung von Beschlüssen der Gesellschafterversammlung der VBW Bauen und Wohnen GmbH“, dass dies als Protest gegen die Mieten-und Geschäftspolitik der VBW zu verstehen sei. Auch der Gewinnausschüttung (u. a. 2,1 Mio. € an die Stadt) stimmte der Vertreter der Sozialen Liste nicht zu.
Der bodo e.V. schreibt: »Zum 1. August zieht der Verein gemeinsam mit dem Tagesaufenthalt und der Beratungsstelle für Wohnungslose der Diakonie in das ehemalige Antoniusstift an der Ecke Bessemerstraße / Henriettenstraße. Jetzt haben VerkäuferInnen, Ehrenamtliche und das Bochumer bodo-Team einen Blick in die neuen Räume geworfen. Der Umzug wird nötig, weil „bodo“ seine jetzigen Räume in der Stühmeyerstraße verlassen muss. Die Montag-Stiftung baut das Gebäude zum modernen Stadtteilzentrum um. Voraussichtlich Anfang 2020 kehrt auch „bodo“ mit einer Ausgabestelle des Straßenmagazins in die Gastronomie der „KoFabrik“ zurück. mehr…
Der Arbeitskreis Umweltschutz Bochum (AkU) schreibt: »Auch in Bochum wachsen eine Reihe von Pflanzen, die sich invasiv ausbreiten aber aus anderen Erdteilen stammen und Probleme für die heimische Natur hervorrufen. Es handelt sich um invasive Neophyten. Allgemein bekannt sind die Herkulesstauden, auch Riesenbärenklau genannt und das rosa-violett blühende Indische Springkraut. Beide Pflanzenarten bilden große Bestände und verdrängen einheimische Pflanzen. Da wo sie auf großen Flächen wachsen, können Vögel ihre Jungen nicht ernähren. Nestlinge sterben, weil die Eltern nicht genügend Raupen finden. An den eingeschleppten Springkraut- und Herkulespflanzen finden sie nämlich keine Raupen. Die Herkulesstauden werden auch bekämpft, da sie bei Berührung unter dem Einfluss von Sonnenlicht schmerzhafte Verbrennungen verursachen können.. mehr…
Ab Dienstag, dem 13. August erweitert die psychosoziale Beratungsstelle zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt des Bochumer Vereins Rosa Strippe ihr Angebot der Beratung für trans* Menschen. Statt bisher sechs Stunden ist das Angebot für Transsexuelle, Transidente, Transgender und nicht-binäre Personen dann an acht Stunden in der Woche erreichbar, dienstags von 13.00 bis 16.00 Uhr und mittwochs von 15.00 bis 20.00 Uhr. Mit Nico Vogel konnte der Verein zu Beginn des Jahres eine neue Fachkraft für die Peer-to-Peer-Beratung gewinnen. Über die Einzelberatung hinaus bietet die Beratungsstelle auch regelmäßig Workshops und Vorträge zum Thema geschlechtliche Vielfalt an. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer (02 34) 19446 oder im Internet unter https://rosastrippe.net/beratung/
Die Schwarze Ruhr-Uni schreibt: »Vom 19.-21. Juli jährt sich die Soziale Revolution 1936 in Spanien. Eines der wohl bedeutsamsten Ereignisse in der anarchistischen Geschichte. Tausende von selbstverwalteten Betrieben und Landkommumen entstanden – teilweise wurden Geld und Eigentum abgeschafft. Gleichzeitig fand der geschichtlich größte Kampf der Arbeiter*innenbewegung gegen den Faschismus statt. In Deutschland gibt es zu diesem wichtigen Anlass leider kaum Erinnerung, daher organisieren die Schwarze Ruhr-Uni und die Bochumer Sektion der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) hierzu zwei Veranstaltungen. Sie finden im Sozialen Zentrum statt. mehr…
Zum Beipiel vor der Schillerschule: Gemeinsame Geh- und Radwege führen stets zu Konflikten – Foto: Bernhard Raeder
Stadtbaurat Markus Bradtke hat in der gestrigen Ausgabe der WAZ die Planungen der Stadt Bochum für den Umbau der Königsallee vorgestellt. Es soll einen gemeinsamen Geh- und Radweg geben. Gerlinde Ginzel und Christoph Lotz, Vorsitzende des ADFC beschreiben in einer Stellungnahme, warum dies ein völlig unsinniger Plan ist: »Seit 30 Jahren, seit Gründung der ADFC Ortsgruppe Bochum, sind ordentliche Radverkehrsanlagen auf der Königsallee eine wichtige Forderung des Fahrradverbandes. Mit dem neuen Fahrbahnasphalt auf der Königsallee wurden auch Verbesserungen für die Radverkehrsführung angekündigt. Besonders der Abschnitt von der Wasserstraße bis zur Arnikastraße mit zwei großen Gymnasien benötigt dringend eine sichere Radverkehrsführung. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass in Bochum von 27 Brunnenanlagen und Wasserspielen zurzeit mindestens 15 nicht betriebsbereit und stillgelegt sind. Die Soziale Liste fordert deshalb, sofort mit der Reparatur und Sanierung der Anlagen zu beginnen und dafür entsprechendes Personal freizustellen bzw. einzustellen. Aus Sicht der Sozialen Liste wäre es sinnvoll ein neues Management „Wasser in der Stadt“ zu schaffen, das diese und weitere Aufgaben im Bereich Bäche, Teiche etc. übernimmt. „Nicht erst mit der Ausrufung des Klimanotstandes ist die Bedeutung von Wasser für das Leben und das Klima in der Stadt offensichtlich“, stellt der Ratssprecher der Sozialen Liste, Günter Gleising, fest. Andere Städte in Deutschland werben mit ihren Brunnen und Wasseranlagen. Die Stadt Bochum kann in diesem Bereich überhaupt nicht punkten. mehr…
Am 20. Juli findet zum ersten Mal in Bochum ein Christopher Street Day (CSD) statt. Im Bochumer Stadtrat wird am morgigen Donnerstag, den 11. 7. eine Resolution verabschiedet, in der es u. a. heißt: „Der Rat der Stadt Bochum begrüßt, dass diese zivilgesellschaftliche Demonstration für eine offene und vielfältige Gesellschaft erstmals auch in unserer Stadt stattfindet und fordert die Verwaltung auf, in ihrem Engagement für eine vielfältige und offene Kommune nicht nachzulassen und dieses zu intensivieren.“ Gleichzeitig unternimmt die Verwaltung – in diesem Fall das Grünflächenamt – genau das Gegenteil und versucht, das Parkfest zu Beginn des CSD im Apolonia Pfaus Park zu verhindern. Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung ist hier gefordert, die Resolution dann auch umzusetzen.
Die Technische Hochschule Georg Agricola, Herner Straße 45 lädt am 16. Juli ab 18 Uhr zu einer Live-Übertragung des Festaktes des MIT zum 50. Jubiläum des ersten Internetversuchs ein: »H@ppy Birthday! Genau 50 Jahre ist es her, dass in den USA erstmals vier Rechner an den Universitäten Stanford, Santa Barbara, Los Angeles und Utah zum ARPANET zusammengeschlossen wurden und miteinander kommunizierten. Das Ereignis gilt als die Geburtsstunde des Internets. Am 16. Juli 2019 – ein halbes Jahrhundert danach – kommen jetzt Internet-Pioniere, Wissenschaftler und Digitalunternehmer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston zusammen, um gemeinsam zu feiern und sich auszutauschen. mehr…
Die Bochumer Linksfraktion begrüßt das Umdenken der Bochumer Rathaus-Koalition in Sachen Seenotrettung. „Dass die Koalition endlich bereit ist, die zusätzliche Aufnahme von aus Seenot geretteten Menschen anzubieten, ist ein riesiger Erfolg des Bochumer Seeebrücke-Bündnisses“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Bochumer Linken Ralf-D. Lange. „Die Haltung der Stadt Bochum, angesichts der Krise auf dem Mittelmeer keine zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, war nicht mehr vermittelbar. Jetzt ist wichtig, dass die Stadt Bochum es nicht bei einem symbolischen Beschluss auf der Ratssitzung am Donnerstag belässt. Um Nägel mit Köpfen zu machen, sollte Bochum dem Bündnis „Städte sicherer Häfen“ beitreten.“ mehr…
Die Bochumer Seebrücke Initiative hat einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Zur Ratssitzung am 11. Juli hat die Koalition von SPD und Grünen einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, wonach sich Bochum zum sicheren Hafen für Flüchtlinge, die aus Seenot gerettet wurden, erklären soll. Damit würde die Stadt deutlich machen, dass sie bereit ist, gerettete Menschen auch über die normale Verteilungsquote hinaus aufzunehmen. Für die SPD erklärt der Fraktionsvorsitzende, Dr. Peter Reinirkens: „Der Rat der Stadt Bochum hat bereits am 29.11.2018 eine Resolution zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen verabschiedet. Er erklärt sich nun erneut solidarisch mit der zivilen Seenotrettung. Gemeinsam mit mittlerweile 60 Städten und Kreisen in Deutschland wollen wir ein Zeichen der Solidarität mit den in Not befindlichen Menschen setzen.“ mehr…
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Sie kommen unangemeldet und machen nicht viel Federlesen: Wenn Beamte des Zolls Betrieben in Bochum eine Visite abstatten, kann es für Unternehmer ungemütlich werden – vorausgesetzt, sie nehmen es mit dem Gesetz nicht so genau. Im vergangenen Jahr kontrollierte das zuständige Hauptzollamt Dortmund in der Region insgesamt 2.118 Firmen auf Schwarzarbeit, Sozialbetrug und auf die Einhaltung von Mindestlöhnen. Das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei nahmen die Zöllner genau 321 Betriebe des Gastgewerbes ins Visier (plus 34 Prozent gegenüber 2017). In 31 Fällen – und damit in jedem zehnten Hotel, Imbiss oder Restaurant – deckten sie einen Mindestlohnverstoß auf. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich hierbei auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke (Grüne). mehr…
Am Samstag den 06. Juli entstanden im Bochumer Appolonia-Pfaus Park eine Reihe von alternativen Ideen zur Nutzung des Geländes rund um Musikschule, BVZ und Park. Das Netzwerk »Stadt für Alle« hatte unter dem Titel Was wäre, wenn…?“ alle Interessierten zu einem Workshop eingeladen, in dem Ideen entwickelt und plastisch gebaut werden konnten. Über den gesamten Vormittag verteilt kamen Anwohner*innen und Interessierte, die der Einladung gefolgt waren. Der Workshop startete mit einem Rundgang über das betroffene Gelände, zu dem ein aktueller Ratsbeschluss vorsieht, es an einem privaten Investor zu verkaufen, damit dort überwiegend hochpreisiger Wohnraum entstehen kann. „Wir haben bereits in zahlreichen Gesprächen mit Bochumer*innen festgestellt, dass sie diese Entwicklung gar nicht wollen. Daher haben wir zu diesem Workshop eingeladen“, so Rainer Midlaszewski vom Netzwerk. mehr…
Die Linke im Rat schreibt: »Auf Initiative der Bochumer Linksfraktion bringen Die Linke, die SPD, die Grünen und die Soziale Liste eine gemeinsame Resolution in die Ratssitzung am 11. Juli ein. Gemeinsam wollen die Fraktionen beschließen, dass die Stadt Bochum die Bundesregierung offiziell auffordert, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten. Mit dem Beschluss würde Bochum die 33. deutsche Stadt, die den Appell der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (ICAN) unterzeichnet. „Wenn Bochum Teil des internationalen Städtebündnisses wird, dann ist das ein wichtiges Signal“, sagt der Vorsitzende der Bochumer Linksfraktion Ralf-D. Lange. „Mit der Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA und der Aussetzung durch Russland droht Europa erneut zum Austragungsort eines atomaren Wettrüstens zu werden. Das bedroht uns alle. Immer mehr Städte setzen die Regierungen deshalb unter Druck, eine Beteiligung an der atomaren Abschreckung und jegliche Verstrickung in Atombombengeschäfte zu unterlassen.“ mehr…
Die Kampagne Buy Good Stuff hat einen Moderführer veröffentlicht und schreit: „Who made my clothes? Wie fair geht es zu in meinem Kleiderschrank? Unter welchen Bedingungen wurde das T-Shirt produziert, in dem ich unbeschwert den Sommer genieße oder die Jeans, die mir so perfekt passt? Immer mehr Menschen fragen das – sie wollen wissen, wie und wo ihre Kleidung hergestellt wurde. Zudem wollen sie wissen: Wo finde ich in meiner Stadt attraktive Mode, die zu fairen Bedingungen produziert wurde? Die Antworten auf diese Fragen liefert Buy Good Stuff, der erste Fair Fashion Shopping Guide des Ruhrgebiets. mehr…
Die NaturFreunde Langendreer laden am Donnerstag, den 11.7. um 19:00 Uhr im NaturFreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 zu eimem Bildungsabend ein zum Thema: Angstbewältigung mit Social defence: »Ein Mensch im Alter von 35 Jahren unterliegt bis zu 95% seines täglichen Handelns seinen festen Gewohnheiten. Diese Gewohnheiten sind den Denkstrukturen geschuldet, die sich in den ersten beiden Sozialisationsphasen und darüber hinaus im Gehirn gebildet haben. Der adäquate Umgang mit Angst zählt leider nicht dazu. mehr…
Fridays For Future schreibt: »Am letzten Schultag, den 12.7. starten wir bunt und voller (Über-)Lebensfreude in die Sommerferien. Wir treffen uns um 16:00 auf dem Dr. Ruer-Platz, wo wir uns mit Musik, Tanz und Schminken auf die anschließende Demo einstimmen. Um die Vielfalt unseres Protests zu feiern, kommt gerne mit Instrumenten, Stimmung und Kostümierung. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Ab 17:00 Uhr fluten wir stimmungsvoll und entschlossen die Innenstadt. mehr…
Das Bündnis für Nachhaltigkeit lädt zu seinem zweiten Treffen am Mittwoch, den 10 7. um 17 Uhr im botopia, Griesenbruchstraße 9 ein: »Die Europawahl hat in Deutschland gezeigt: Klimaschutz ist ein, wenn nicht gar das drängendste Thema, das die Wählerinnen und Wähler bewegt. In Bochum haben die Grünen mit etwa einem Viertel der Stimmen eine Mehrheit geholt und damit erstmals die Volksparteien überholt! Wir wollen den Faden aus dem Frühjahr wieder aufnehmen und an die aktuellen Entwicklungen anküpfen. Nachdem bei unserem letzten Treffen im März mit der LAG 21 NRW in unseren Räumlichkeiten begonnen wurde, das Netz für das Bündnis für Nachhaltigkeit zu spinnen, möchten wir uns gerne wie geplant ein weiteres Mal in unseren Räumlichkeiten treffen, um es zu erweitern und nachhaltig zu stärken. Unser Vorschlag für den Ablauf des Treffens wäre folgender: mehr…
Wenn alles so weiter geht, schwimme ich bald zur Schule, umgeben von Wasser treibe ich dann, mit der Hoffnung auf Bildung. Bis dahin bleibt noch Zeit, aber gerade ist das fremde Last. Familien fliehen und das nicht nur vor Krieg, sondern vor den Geschenken, welche die Klimakrise mit sich bringt. mehr…
Reden der Seebrücke-Initiative auf der heutigen Mahnwache
Erneut haben wir eine wochenlange Zitterpartie auf dem Mittelmeer erlebt.
Erneut haben wir erlebt, wie Europa sich abschottet.
Erneut läßt Europa die zivilen SeenotretterInnen und die geretteten Menschen im Stich.
Erneut verleumdet und kriminalisiert Europa SenotretterInnen und geflüchtete Menschen. mehr…
Mehr als 200 Teilnehmende begleiteten heute die Bochumer Seebrücke Initiative, die vor dem Bochumer Hauptbahnhof und in der Innenstadt mit Mahnwachen gegen die mörderische Politik der EU-Staaten gegenüber Flüchtenden im Mittelmeer und an den übrigen Außengrenzen protestierte. Die Friedensnobelpreisträgerin EU lasse sehenden Auges Menschen ertrinken und kriminalisiere diejenigen, die Menschen vor den Ertrinken retten wollen. Das Grußwort von Carola Rackete, der Kapitänin der Seawatch3 an die Demonstrierenden. (Audiodatei)
Adolf Erbslöh, Zerschossener Wald bei Verdun, um 1916, Öl auf Malpappe,
Am Sonntag, dem 7. Juli um 16 Uhr lädt das Museum unter Tage unter dem Titel „Der Schatten des Krieges“ zu einer öffentliche Themenführung ein: »Die Gemälde von Meindert Hobbema (1638-1709) und Philips Wouwerman (1619-1668) thematisieren die Auswirkungen des Spanisch-Niederländischen und des Dreißigjährigen Krieges, an dessen Ende der Wandel zu einer neuen Nationalstaatlichkeit steht. mehr…
Die Fahne der Organisation „Majors for Peace – Bürgermeister für Frieden“ wird am 8. Juli wieder am Rathaus in Bochum gehisst. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum
Linke, SPD, Grüne und Soziale Liste haben zur Ratssitzung am 11. Juli eine Resolution eingebracht, in der der ICAN-Städteappell unterstützt wird. Hierin wird der von den Vereinten Nationen verabschiedete Vertrag zum Verbot von Atomwaffen begrüßt und die Bundesregierung zum Beitritt aufgefordert. Die Bundesregierung – also auch die SPD – lehnt wie alle anderen NATO-Staaten den Vertrag ab. mehr…
Der Flüchtlingsrat NRW schreibt: »In 20 Städten in NRW finden am Samstag, 06.07.2019, unter dem Motto „Notstand der Menschlichkeit“ Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen statt. Anlass ist die fortwährende Behinderung und Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer. Die wochenlange Odyssee der „Sea Watch 3“, die nirgendwo einlaufen durfte, um vor dem Ertrinken gerettete Menschenan Land zu bringen, sowie die Festnahme von Kapitänin Carola Rackete, sind nur die aktuellsten Beispiele für eine skandalöse Politik des Wegschauens seitens der europäischen Staaten. Dass Carola Rackete mittlerweile wieder freigelassen wurde, ändert nichts an dem grundsätzlichen Skandal. Am Donnerstag ertranken erneut 80 Flüchtlinge vor der tunesischen Küste, rund 40 weitere wurden getötet, als ihr Lager in Libyen beschossen wurde. Diese Lager sind es, in die nach Meinung der europäischen Politik die Menschen, die aus dem Mittelmeer gerettet werden, zurückgebracht werden sollten. Gegen diese zynische Politik und für sichere Fluchtwege soll bei den Aktionen ein Zeichen gesetzt werden.« Die Demo in Bochum.
In der Reihe Resistencia Viva zeigt das endstation.kino am Montag, den 08.07., um 20:00 Uhr in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu. Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des indigenen Wayuu-Volkes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird: mehr…
„Wie kommen wir von einem Leben auf Kosten anderer zum guten Leben für alle?“ Dies ist die zentrale Fragestellung der Sommerakademie von Attac Deutschland, die in diesem Jahr vom 31. Juli bis 4. August in der Erich-Kästner-Gesamtschule in Bochum stattfindet. In der Ankündigung heißt es: »In fast 100 Seminaren, Workshops und Foren können sich die Teilnehmenden in sommerlich entspannter Atmosphäre mit der neoliberalen Globalisierung auseinandersetzen, Alternativen kennen lernen und Lösungsstrategien für eine solidarische Welt entwickeln. mehr…
Für kommenden Samstag, den 6. juli ruft das Bochumer Seebrücke Bündnis zu einer Wandermahnwache mit dem Titel „Notstand der Menschlichkeit – Solidarität mit Carola Rackete“ auf und hat jetzt Einzelheiten über den Ablauf mitgeteilt: „Die Wandermahnwache beginnt am Samstag um 12:30 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof. Von dort aus geht es zum Dr. Ruer Platz (13:10 Uhr), zum Denkmal des Kuhhirten (13:50 Uhr) und abschließend zur Kreuzung Bongardstraße/Kortmustraße (14:30 Uhr). „Wir zeigen unsere Solidarität mit Carola Rackete und der Crew der Sea-Watch 3. Die Seenotretter*innen haben das einzig Richtige gemacht: Sie haben Leben von Menschen auf der Flucht gerettet, Haltung bewiesen und Menschenrechte verteidigt!“, erklärt Carla Scheytt von Seebrücke Bochum. mehr…
Die Soziale Liste schreibt: »Das von der Stadt Bochum groß unterstütze und geförderte Projekt Golfplatz Amalia ist offensichtlich gescheitert. Wie von der Sozialen Liste immer wieder vorgebracht gibt es für die Anlage kein Bedürfnis und keine wirtschaftliche Grundlage. Über Ankündigungen (Tag der offenen Tür“ etc.) kam die Firma „Golf am Ruhrpark GmbH“, Bochum früher Herdecke nie hinaus. Nachdem zwischenzeitlich eine „raspoGreen GmbH“, Kevelaer-Wetten bei der Werbung und Vermarktung eine Rolle gespielt haben soll, hat nach Mitteilung der Stadt Bochum jetzt eine „Golf Innovations GmbH“, Kevelaer die Anlage zum Weiterbetrieb übernommen.
Allerdings ist von Golf und Golfspielen seit Wochen nichts zu sehen. Im Gegenteil: Seit Tagen werden mit Sattelzügen in großer Menge Bauschutt und Erden auf das Gelände transportiert. mehr…