Archiv für den Monat: März 2018


Freitag 23.03.18, 07:37 Uhr

Religionsfrei im Sozialen Zentrum

Die Initiative Religionsfrei im Revier trifft sich am heutigen Freitag ausnahmsweise nicht im Bahnhof Langendreer sondern im Sozialen Zentrum. Ein Thema wird die überraschende Genehmigung der Veranstaltung am Karfreitag im Riff sein. Außerdem wird geplant,  wie die Initiative antiklerikale Aktivitäten während des Katholikentages in Münster unterstützt. Inhaltlicher Schwerpunkt des Treffens ist die Information und Diskussion darüber, welche Konsequenzen es hat, dass die Kirchen den privilegierten Status von Körperschaften öffentlichen Rechts haben, ohne die Pflichten erfüllen zu müssen, die Körperschaften öffentlichen Rechts eigentlich haben.


Donnerstag 22.03.18, 21:19 Uhr
Aktion für den Erhalt der Lehrschwimmbecken

Schwimmen lernen als soziale Frage

Die Linksfraktion hat ihre Kampagne gegen die Schließung von weiteren fünf Bochumer Schul-Schwimmbecken mit einer Aktion in der Innenstadt gestartet und schreibt: „Symbolisch haben wir Schwimmflügel verteilt, um darauf hinzuweisen, dass immer weniger Kinder schwimmen können und welche Gefahren damit verbunden sind. Und wir haben deutlich gemacht: Die Frage, ob man schwimmen lernen kann oder nicht, ist eine soziale Frage. mehr…


Donnerstag 22.03.18, 16:47 Uhr

Bochum: Kampfbereit


Am Dienstag, den 20. März, folgten über 4850 Beschäftigte  dem ver.di-Aufruf zum zweiten Warnstreik im öffentlichen Dienst und legten eine „richtig dicke“ Demonstration und Kundgebung ab. Die Beschäftigten der BoGeStra sicherten die Betriebshöfe, damit keine Busse und  Bahnen ausfahren konnten. Die Arbeitgeber verweigern jegliches Angebot in der Tarif- und Besoldungsrunde. „So geht es nicht“, sagte Gudrun Müller, ver.di Bezirksgeschäftsführerin Mittleres Ruhrgebiet, „der heutige Warnstreik ist unsere Antwort und wir setzen zum  Auftakt ein starkes Zeichen zur Durchsetzung unserer berechtigten Forderungen.“ Fotos vom Warnstreik: mehr…


Donnerstag 22.03.18, 16:00 Uhr

Antifaschistisches Gedenken

Am 25. März lädt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) zu ihrer traditionellen Gedenkveranstaltung zum Gedenken an die gefallenen Kämpfer gegen den Kapp-Putsch und die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg aus Bochum-Werne ein:  »Die Aktion findet am letzten Sonntag im März am 25. statt. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne.  Seit 1921 wird in Bochum der 1920 im Kampf gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch getöteten „Märzgefallenen“ gedacht. Gleichzeitig wurden in Werne und Laer eindrucksvolle Denkmäler geschaffen, die heute noch an die damaligen Ereignisse erinnern. Seit 1946 werden in das Gedenken auch die antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen das Naziregime eingeschlossen. Die VVN – BdA ruft zur Teilnahme an der Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung auf. Es spricht: Paul Schnittker, Vorsitzender der VVN – BdA Essen. Der Schauspieler und Regisseur Andreas Weißert rezitiert Texte von Ginkel, Karsunke und Brecht.«


Mittwoch 21.03.18, 21:21 Uhr

Der Mythos der sozialen Durchmischung

Auf dem Blog von »Recht auf Stadt – Ruhr« ist ein Artikel zum Thema „Mythos soziale Durchmischung“ erschienen, der sich auch auf die wohnungspolitische Debatte in Bochum bezieht und der nachfolgend mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht wird:
Kaum ein Begriff ist in der stadtpolitischen Diskussion so positiv besetzt und zugleich so unhinterfragt wie die soziale Durchmischung. Wenn die Konzentration sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einem Stadtteil oder Quartier als Problem wahrgenommen wird, empfiehlt sich die soziale Durchmischung dieses Stadtraums, die Verhinderung von Segregation, als positive Strategie. Doch die positiven Effekte, die von einer sozialen Durchmischung erwartet werden, sind empirisch nicht nachweisbar und nach ihnen wird auch selten gefragt. mehr…


Mittwoch 21.03.18, 18:17 Uhr
Aktion für den Erhalt der Schulschwimmbecken

Schwimmflügel gegen Schließungspläne

Die Bochumer Linkspartei schreibt: »Die Verwaltung will auf der Ratssitzung am 26. April die endgültige Schließung von fünf Lehrschwimmbecken an Bochumer Schulen beschließen lassen. Nachdem die Linksfraktion bereits angekündigt hat dagegen zu stimmen, wird die Partei nun auch in der Innenstadt aktiv: Auftakt ist eine öffentlichkeitswirksame Aktion in der Kortumstraße / Ecke Huestraße am morgigen Donnerstag, den 22. März ab 16 Uhr. Neben Redebeiträgen an einem aufgeblasenen Plantschbecken und einem Infostand werden die Linken symbolisch Schwimmflügel verteilen, um auf die Gefahren der abnehmenden Schwimmfähigkeit von Kindern hinzuweisen.« mehr…


Dienstag 20.03.18, 21:20 Uhr
Bezirksregierung genehmigt Aufführung von "Das Leben des Brian"

Eine „besonders unterhaltsame Veranstaltung“ am Karfreitag 2

Unter Berufung auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat die Bezirksregierung Arnsberg die Vorführung des Films „Das Leben des Brian“ am diesjährigen Karfreitag in der Riffhalle im Bermuda-Dreieck genehmigt. Die Genehmigung. Damit ist das Feiertagsgesetz NRW in seiner zentralen Verbotsbestimmung für stille Feiertage faktisch von der Bezirksregierung aufgehoben worden. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet nämlich am Karfreitag „alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen“ und die Aufführung von mehr als 550 Filmen, zu denen auch „Das Leben des Brian“ gehört. Die Initiative Religionsfrei im Revier zeigt seit sechs Jahren am Karfreitag diesen Film, um gegen die klerikale Bevormundung durch die Bestimmungen des Feiertagsgesetzes zu demonstrieren. Die Stadt Bochum hatte dies 2014 mit einem Bußgeld geahndet. Die Initiative klagte dagegen durch alle Instanzen und legte schließlich Verfassungsbeschwerde ein. mehr…


Montag 19.03.18, 16:32 Uhr

Dokumentarfilm über Palmölanbau


Ab Donnerstag, den 22.03. ist im endstation.kino der Dokumentarfilm „Die Grüne Lüge“ zu sehen. Am Samstag, den 24.03. sind um 17.00 Uhr Regisseur Werner Bore und Autorin Kathrin Hartmann im endstation.kino zu Gast. Im Jahr 2015 brannten große Teile des indonesischen Regenwalds nieder. Es war das schlimmste Umweltdesaster in der Geschichte des Landes. An den direkten Folgen starben über 100.000 Menschen, mehr als 500.000 leiden an Langzeitfolgen. Dass die Brände bewusst gelegt bzw. beschleunigt wurden, ist ein offenes Geheimnis. Ziel war es, massenweise neue Anbauflächen für die Gewinnung von Palmöl zu schaffen. mehr…


Montag 19.03.18, 11:29 Uhr

Spuren der Befreiung vom Faschismus

Anlässlich des 73. Jahrestages der Rheinüberquerung der alliierten Truppen lädt die Bochumer Geschichtswerkstatt am Samstag, den 24.März zur Teilnahme an einer Tagesexkursion per Zug und Rad zum Niederrhein ein: »In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy“ landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen. mehr…


Montag 19.03.18, 08:07 Uhr

Solidarität mit dem morgigen Warnstreik

Die Linke in Bochum und ihre Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen stehen hinter den Forderungen von ver.di in der laufenden Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst und solidarisieren sich mit dem ganztägigen Warnstreik am morgigen Dienstag, 20. März in Bochum. Dazu erklärt Sevim Dagdelen: „Zwei Verhandlungsrunden ohne ernstzunehmendes Angebot der Arbeitgeberseite sind eine Dreistigkeit. Mit ganztätigen Warnstreiks geben die Kolleginnen und Kollegen auf diese Verweigerungshaltung genau die richtige Antwort. Als Linke stehen wir solidarisch an ihrer Seite. Die brummende Wirtschaft und steigenden Steuereinnahmen zeigen, dass die Forderungen von ver.di finanzierbar und vollkommen berechtigt sind. Die Bundesregierung muss jetzt das ihre tun, dass es endlich ein faires Angebot gibt. Von schönen Sonntagsreden können sich die Beschäftigten nichts kaufen.“ mehr…


Samstag 17.03.18, 18:52 Uhr

Gegen den Naziaufmarsch in Dortmund 1

Am Samstag, den 24. März findet ab 14 Uhr im Sozialen Zentrum ein Aktionstraining gegen den geplanten Naziaufmarsch in Dortmund statt. In der Einladung heißt es: »Die Rechte Dortmund plant am 14. April 2018 wieder mal eine Großdemonstration. Hierfür werden Nazis aus ganz Deutschland und Europa in Dortmund erwartet. Die Demo unter dem Namen „Europa Erwache“ ist ein Schritt in Richtung internationaler Vernetzung der Dortmunder Rechten, welcher nun eine weitere Steigerung bisheriger Aktivitäten ist. Das können wir nicht akzeptieren! Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Pflaster in Dortmund heiß ist. “Die Rechte” vereint sei mehreren Jahren gewaltbereite Nazi-Kader und zeigt zunehmend Präsenz; nun auch international. Die Polizei unterstützt diese Entwicklung, indem sie alles daran setzt, den Faschos die Straßen frei zu machen und den roten Teppich auszurollen. Dagegen kann es nur ein Mittel geben: In Bewegung bleiben! Das gilt ebenso für den antifaschistischen Alltag, als auch für die geplanten Gegenaktivitäten am 14.4. in Dortmund. mehr…


Samstag 17.03.18, 08:43 Uhr

Ausstellung im Hauptbahnhof zu LGBTTIQ

Die Bochumer Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wirbt für eine Ausstellung und die vorbereitende Veranstaltung für Lehrkräfte am 21.3. um 19 Uhr  in der Ruhr-Uni Gebäude GB Raum 04/611. Es geht um die Ausstellung WE ARE PART OF CULTURE, die von 17. bis 29. 4. im Bochumer Hauptbahnhof zu sehen ist. Die Ausstellung thematisiert den prägenden Beitrag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LGBTTIQ) an der gesellschaftlichen Entwicklung Europas.  Vielfalt, Respekt, Akzeptanz, das Aufzeigen von Identifikationsfiguren sowie das Aufbrechen der Reduktion auf die häufig thematisierten Opferrolle von LGBTTIQ stehen im Vordergrund.

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Freitag 16.03.18, 21:41 Uhr

Davide Cesare

Das Polit-Cafè Azzoncao erinnert: 15 Jahre ist es her, dass Davide Cesare und seine FreundInnen am Abend des 16. März 2003 im mailändischen Stadtteil Ticinese von drei Faschisten angegriffen wurden. Der Vater Georgio Morbi und seine zwei Söhne Federico und Mattia gingen in der via Brioschi mit gezückten Messern gezielt gegen Davide und seine FreundInnen vor. Der Grund der tödlichen Attacke war eine verbale Auseinandersetzung einige Tage zuvor. Davide hatte sich bei den Morbis über den faschistischen Rufnamen ihres Hundes „Rommel“ beschwert. Zwei Freunde Davids überlebten den Angriff schwer verletzt. Davide nicht. Er starb auf dem Transport in das Krankenhaus, da die Polizei die lebensrettenden Massnahmen behinderte. Als Davides aufgebrachte FreundInnen im Hospital San Paolo von seinem Tod erfuhren und sich über das Verhalten der Polizei empörten, wurden sie von Polizisten vor und im Krankenhaus zusammen geschlagen – unter anderem mit Baseballschlägern. mehr…


Freitag 16.03.18, 10:28 Uhr

Stadt(teil) selber machen! 1

Am Freitag, den 23. März findet ab 17:00 Uhr im Bahhof Langendreer ein Workshop statt, in dem Methoden und Ansätze vermittelt werden, wie engagierte Stadt(teil)bewohner*innen in Stadtteil- und Stadtplanungsprozessen Beteiligung „von unten“ initiieren können. In der Einladung heißt es: »Wie kann ich im Stadtteil/in der Nachbarschaft andere für meine Gestaltungsidee gewinnen? Wie können Bedürfnisse und Wünsche von Bewohner*innen sichtbar gemacht und ein Austausch darüber organisiert werden? Wie können gemeinsame Ansprüche und Forderungen artikuliert werden? Was bedeutet es sich in konkrete Planungsprozesse einzubringen und wie kann man als Initiative agieren zwischen bzw. mit Quartiersmanagement, Stadtverwaltung und Politik? Dabei wird es auch Raum geben für das Besprechen eigener konkreter Ideen, Anliegen und Projekte.« mehr…