Der Bahnhof Langendreer schreibt, dass die Veranstaltung mit Herbert Knebels Affentheater „Rocken bis qualmt“ nicht am 24.06.2017 in der Freilichtbühne Wattenscheid stattfinden kann. Die Veranstaltung wird nun am 23. September 2017 im RuhrCongress Bochum stattfinden. Alle bereits gekauften Karten behalten weiterhin ihre Gültigkeit oder können an den jeweiligen VVK-Stellen bis zum 09. September 2017 zurückgegeben werden.
Samstag 18.03.17, 09:24 Uhr
Exkursion auf den Spuren der Befreiung vom Faschismus
Die Bochumer Geschichtswerkstatt lädt am Samstag, den 25.März 2017 zur Teilnahme an einer Tagesexkursion per Zug und Rad zum Niederrhein ein: »Das Thema der Exkursion wird die Erinnerung an den Rheinübergang und die Luftlandung der alliiierten Truppen im März 1945 am Niederrhein sein. In der Nacht vom 23. auf den 24.März 1945 begann die „Operation Plunder“, der Rheinübergang der us-amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen. Im Rahmen der „Operation Varsitiy landeten alliierte Trupppen in der Nähe von Hammminkeln. Welche Spuren dieser Unternehmen sind heute noch sichtbar? Wie wird am Niederrhein an diese Ereignisse erinnert? Um diese Fragen wird es während dieser Radtour gehen. mehr…
Die Stadt Bochum hat heute in einer Pressemitteilung die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen veröffentlicht. 117 SchülerInnen, deren Eltern für sie einen Gesamtschulplatz beantragt hatten, wurden abgewiesen. Auch die Einrichtung einer fünften Gesamtschule in Bochum im nächsten Jahr wird offensichtlich nicht ausreichen, um den Bedarf an Gesamtschulplätzen zu decken.
Am Mittwoch, den 22.03., um 19.00 lädt der Bahnhof Langendreer zu einer deutschsprachigen Lesung mit dem israelischen Autor Tomer Gardi ein:» Tomer Gardi wurde in Israel geboren und hat in Berlin Literaturwissenschaften studiert. Sein Roman „Broken German“ wäre ein „ganz normaler“ Großstadtroman, wäre da nicht seine Sprache: Es ist die Sprache all der Migranten, die – wie der Protagonist des Buches – immer wieder mit der Zurechtweisung »Das ist kein Deutsch!« an ihren Platz verwiesen werden. Sein Roman wird zum Plädoyer dafür, dass es nicht nur das eine Deutsch, sondern vielmehr eine Sprachenvielfalt darin gibt. Er plädiert für die Regelübertretung, für das nicht Normierte. mehr…
Donnerstag 16.03.17, 20:20 Uhr
Gemeinsame Resolution von Linksfraktion, Sozialer Liste und Grünen:
Die Linksfraktion erklärt in einer Pressemitteilung: »Am Donnerstag, den 30. März, sind Abschiebungen nach Afghanistan erneut Thema im Bochumer Rat. Auf Initiative der Linksfraktion stellen die Linke, die Soziale Liste und die Grünen eine gemeinsame Resolution zur Abstimmung. Scharf kritisiert die Linksfraktion das Verhalten der SPD, die eine Zusage aus der vergangenen Ratssitzung bricht. „Abschiebungen in Terror und Krieg sind unmenschlich“, sagt die Vorsitzende der Linksfraktion Sevim Sarialtun. „Die Resolution formuliert Forderungen auf drei Ebenen: Die Bundesregierung soll das unverantwortliche Rücknahmeabkommen mit Afghanistan aufkündigen. Die NRW-Landesregierung darf sich nicht mehr an Abschiebungen in das Bürgerkriegsland beteiligen. Und drittens geht es darum, dass auch die lokalen Behörden hier in Bochum verantwortungsvoll handeln.“ mehr…
„Pulse of Europe ist“ so Wikipedia, „eine 2016 in Frankfurt am Main gegründete überparteiliche und unabhängige Bürgerinitiative mit dem Ziel, „den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar [zu] machen“. Angesichts des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs und des vermehrten Auftretens rechtspopulistischer und nationalistischer Parteien, ist es ihr Anliegen, dieser Entwicklung mit einer pro-europäischen Bewegung entgegenzutreten.“ Am Sonntag dem 18.03.2017 treffen sich zum ersten mal Bochumer Bürger um 14 Uhr auf dem Platz des Europäischen Versprechens vor der Christuskirche. Sie wollen die Bochumer Gruppe für den “ Puls für Europa“ ins Leben rufen und sich der bundesweiten Initiative anschließen. Die Webseite von Pulse of Europe.
Donnerstag 16.03.17, 11:47 Uhr
Hellas Solidarität Bochum lädt ins Alsenwohnzimmer ein:
Die Hellas Solidarität Bochum schreibt in ihrer Einladung: „Olivenöl nicht gepanscht, ohne Pestizide und Zusatzstoffe, produziert und verarbeitet in Produktionsgenossenschaften, zu sozial-fairen Arbeitsbedingungen und gerechten Löhnen, gehandelt auf direkten Vertriebswegen, aus Kreta, aus Lesbos oder der Peloponnes. Das hört sich an wie eine Wunschvorstellung?! Nicht ganz! Die Kampagne Solioli zu fair gehandelt und biologisch produziertem Olivenöl aus Griechenland zusammen mit dem Griechenland Solidaritätsnetzwerk solidarity4all hat gezeigt, dass solidarische Netzwerke und Produktionsgemeinschaften mit guten Produkten entstehen und gelebt werden.
Wir möchten am 18. März zwischen 13:00 und 17:00 Uhr die Olivenöle aus Lesbos, Kreta und Achaia zusammen mit euch in entspannter Atmosphäre im Alsenwohnzimmer probieren, mit gemeinsamen Essen live begleitet von Tito Baden mit griechischen Entechna-Songs – moderner griechische Folkmusik mit künstlerischen Lyrics und rockigen Beats – und diskutieren, wie an die Erfahrungen aus der Kampagne angeknüpft und ein Netzwerk zusammen mit Produzenten aus Kreta, aus Lesbos oder anderen Regionen im Ruhrgebiet aufgebaut werden kann. Es sind alle herzlich eingeladen zu probieren, etwas über die Produktionsbedingungen der Kooperativen und die Olivenöle zu erfahren und mit zu diskutieren.“
Der Kunsthistoriker Jonathan D. Katz wird im Sommersemester 2017 an der Ruhr-Universität Bochum als Marie-Jahoda-Gastprofessor für Internationale Geschlechterforschung lehren. In seiner Forschung beschäftigt sich J. D. Katz mit der amerikanischen Kunstgeschichte der Nachkriegszeit und des Kalten Krieges, vor allem mit queerer Kunstgeschichte und Theorie und mit den Schwerpunkten Gay, Lesbian & Bisexual Stu-dies sowie Gender Studies. An der Ruhr-Universität Bochum wird er zusammen mit Prof. Dr. Änne Söll (Lehrstuhl für Kunst der Moderne mit einem Schwerpunkt in der Kultur- und Geschlechterge-schichte) ein Kompaktseminar sowie eine Tagung in Kooperation mit dem Museum Folkwang durch-führen. Außerdem wird er im Rahmen des Kolloquiums der Fakultät für Sozialwissenschaft am 17. Mai 2017 seine Antrittsvorlesung halten. mehr…
Mittwoch 15.03.17, 19:34 Uhr
GEW fordert faire und gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schreibt: »„Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit!“ – so lautet die Forderung für den Equal Pay Day am 18. März. Frauen müssen bis zu diesem Datum arbeiten, um das durchschnittliche Jahreseinkommen zu verdienen, das Männer bereits zum 31.12. des Vorjahres erreicht haben. Auch im Lehramt werden Frauen finanziell benachteiligt. Das will die GEW ändern. „Nach wie vor lautet ein ungeschriebenes Gesetz in der Besoldung der Lehrämter ‚Kleine Kinder – kleines Geld, große Kinder – großes Geld‘. Dort, wo besonders viele Frauen arbeiten, wie an den Grundschulen, werden sie niedriger besoldet. Damit muss Schluss sein!“ erklärt Ulrich Kriegesmann, Vorsitzender der GEW Bochum anlässlich des Equal Pay Day. „Wir wollen die Gehaltslücke schließen. Deshalb fordert die GEW die gleiche Eingangsgehalt (A13Z) für alle Lehrkräfte“. mehr…
Das Polit-Cafe Azzoncao berichtet: »Mehrere Mitglieder der Oldschool Society sind heute vor dem Münchner Oberlandesgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gericht bekannte sie schuldig eine terroristische Vereinigung mit dem Ziel von Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und AntifaschistInnen gegründet zu haben. Die längsten Haftstrafen bekamen die Anführer der Gruppe Markus W. aus Sachsen (fünf Jahre) und Andreas H. aus Augsburg (viereinhalb Jahre). Denis G. aus Sachsen wurde zu drei Jahren und zehn Monate und Olaf O. aus Bochum drei Jahre Gefängnis verurteilt. Der 48 jährige Olaf O. aus Wattenscheid fungierte bei der Oldschool Society als „Pressesprecher“. Er wurde im Mai 2015 von Spezialkräften in seiner Wohnung festgenommen.« mehr…
Das Netzwerk Stadt für Alle Bochum lädt am Montag, den 20. März um 19.30 Uhr in den Räumen des Mietervereins Bochum, Brückstr.58 zu seinem nächsten Treffen ein: »Wie bereits angekündigt werden wir rund um den 1. Mai eine Parade im Stil der Euromaydays organisieren, die die Forderungen nach einem Recht auf Bochum für Alle erhebt. Auf dem letzten Treffen hatten wir das Thema nur andiskutieren können. Die Parade findet wegen zahlreicher anderer Aktivitäten und Naziaufmärschen voraussichtlich am 5.5. um 18 Uhr statt. In der Parade sollen einerseits Forderungen an die Stadtpolitik formuliert werden. Vor allem kann eine solche Parade aber auch ein Platz sein, die eigene Praxis von urbanen Aktivist*innen und sozialpolitischen Akteur*innen noch mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Es geht um konkrete Forderungen, mehr Vielfältigkeit, Mut zum Ausprobieren des Ungewöhnlichen und mehr Partizipation am Leben in der Stadt. mehr…
Am Donnerstag, den 16.3. wird um 20 Ihr in der Goldkante, Alte Hattinger Straße 22 eine Graffitti-Ausstellung von der Wittenerin Hälya Özkan (*1991, Diplom-Illustratorin) eröffnet. In der Ankündigung heißt es: »Von Popkultur bis Mythologie, von Alf bis Medusa: Die Künstlerin sprayt, zeichnet, malt und illustriert. In ihrem Portfolio findet sich filigranes und abstraktes, reales und phantastisches. In der Goldkante zeigt sie eine Auswahl ihrer Werke. Die Ausstellung ist Teil der neuen Reihe endstation.goldkante präsentiert Female Hip Hop Culture. Damit setzten wir das popkulturelle Austauschprogramm zwischen Goldkante endstation.kino fort und widmen uns einer explizit weiblichen Perspektive auf die unterschiedlichen Szenen der Hip Hop Culture.«
Für den morgigen Mittwoch hat die IG Metall Bochum-Herne die Beschäftigten der Bochumer Stahlbetriebe zu einem Warnstreik aufgerufen.In der 2. Runde der Tarifverhandlung für die Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie am 6. März hatten die Arbeitgeber 1,3 % Entgelterhöhung für 15 Monate angeboten. Für die Verhandlungskommission der IG Metall ist dieses Angebot indiskutabel und nicht verhandelbar. Eva Kerkemeier, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Bochum-Herne: „ Ein Angebot unterhalb der Inflationsrate bedeutet Reallohnverlust und ist eine Provokation für die Kolleginnen und Kollegen. Nach den Warnstreiks dürften die Arbeitgeber mitbekommen haben, dass sich die Beschäftigten nicht billig abspeisen lassen.“ mehr…
Das nächste pädagogische Fachgespräch der Rosa Strippe und des landesweiten Kooperationsprojektes „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ findet am Mittwoch, dem 15. 3. um 17:30 Uhr im endstation.kino statt. Im Rahmen des Fachgesprächs zum Thema Regenbogenfamilien wird der australische Film „Gayby Baby“ aus dem Jahr 2015 im englischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Regenbogenfamilien gehören mehr und mehr zum Alltag von Schulen in Nordrhein-Westfalen – dass alternative Familienformen sichtbarer werden und Kinder aus Regenbogenfamilien akzeptiert und ohne Diskriminierung erwachsen werden können, ist ein Anliegen des Projektes. Der Film erzählt aus der Perspektive der Kinder, wie sie das Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie erleben. Eingeladen sind Lehrer_innen, Schüler_innen und Eltern, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.schule-der-vielfalt.de
Der Mieterverein berichtet: »Insgesamt rund 60 Schüler, Eltern und Lehrer fanden sich am 10. 03. im Mieterverein ein. Anlass war die Eröffnung der Bilderausstellung „Süßigkeiten“. Rund 40 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8/2 der Erich-Kästner-Schule sind bis Ende April in den Räumen des Bochumer Mietervereins zu besichtigen. Kunstlehrer Peter Beckmann freute sich über die Möglichkeit, seinen Schülern den Ablauf einer Bilderausstellung nahezubringen und Mietervereinsgeschäftsführer Michael Wenzel darüber, dass die Geschäftsstelle sich in nächster Zeit etwas bunter präsentiert. Beeindruckt von der „süßen“ Kunst ihrer Zöglinge zeigten sich auch die Eltern. mehr…
Am Dienstag, den 21.3. um 19 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer in Zusammenarbeit mit der Initiative Botopia zu einer Buchvorstellung mit Christa Müller ein: „Die Welt reparieren :: Selbermachen als postkapitalistische Praxis“. In der Einladung heißt es: »Weltweit entstehen zunehmend Initiativen des kollektiven Selbermachens. Dabei wird ein basisdemokratisches Verständnis von Zusammenleben und Urbanität geprobt, zugleich wird nach ökologisch und sozial sinnvollen Lösungen für die Versorgung mit Nahrung smitteln, Energie und Technik gesucht. Dabei entstehen neue Formen des gemeinsamen Produzierens, Reparierens und Tauschens, die die industrielle Logik herausfordern.« Die Referentin Christa Müller ist Soziologin, Mitherausgeberin und Leiterin der „anstiftung“ (München).
Am kommenden Sonntag, den 19.3. findet von 11 bis 15 Uhr im Bahnhof Langendreer zum achten Mal der Spendenflohmarkt der Initiativen statt, bei dem verschiedene lokale Initiativen mit Flohmarktständen Geld für ihre Arbeit sammeln. Mit dabei sind diesmal unter anderem Aktion Pro Afrika Mali, Afas +, Alsengarten, Amnesty International, Bodo e.V., Café Lysa, Freunde der Bochumer Natur, Netzwerk Querenburg, Rote Hilfe und Urban Radeling. Dazu legen zwei Djanes Musik auf und ein Kuchenbuffet, das ebenfalls den Initiativen zugute kommt. Der Flohmarkt ist auch eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Initiativen.
Sonntag 12.03.17, 21:42 Uhr
Die Existenz des Bochumer KostNixLadens (KNL) ist gefährdet:
Die Aktiven des KostNixLAdens (KNL) schreiben: »Wie ihr vielleicht wisst, öffnen wir jeden 2. und 4. Sonntag von 15 bis 18 Uhr im Sozialen Zentrum (SZ) den Bochumer KostNixLaden – also jetzt wieder am 26. März. Jetzt müssen wir euch, liebe Besucherinnen und Besucher eine traurige Mitteilung machen: Wir müssen den KostNixLaden eventuell schließen. „Warum?“, werdet ihr vielleicht fragen. Die Situation bei uns ist, dass wir zurzeit aus einem festen Kern aus sechs ‚KostNixen‘;-) /Helferinnen und Helfern im KNL bestehen. Eine von uns hört zum Ende dieses Monats nach 8 Jahren ‚KostNixendaseins‘ ganz auf, einer wird für ein gutes halbes Jahr nicht in Bochum sein und eine wird zukünftig Sonntags weniger Zeit haben als bisher.So bleibt eine (zu) kleine Gruppe, die verbindlich zu den Öffnungszeiten vor Ort sein kann, um euch den Raum zum Abgeben und Auffinden von Gegenständen und zur Begegnung zur Verfügung zu stellen. mehr…
Unter dem Motto: „Eine Welt der selbstorganisierten Neugierde schaffen“ ruft die Schwarze Ruhr-Uni zur Mitarbeit an radikalen Bildungskursen auf: »Wir als Schwarze Ruhr-Uni arbeiten jetzt seit 2014 daran, anarchistische Inhalte an der Uni präsent zu machen und anarchistische Analysen zur Universität zu formulieren. Dabei gab es immer wieder Kritik daran, dass wir kaum Alternativen aufbauen. Dies ist teilweise berechtigt, deshalb wollen wir gemeinsam mit anderen interessierten Menschen im kommenden Semester selbstorganisierte Bildungskurse anbieten. Um ein solches Angebot zu schaffen, rufen wir möglichst viele Menschen zur Beteiligung auf. Bei Interesse meldet euch bitte bis zum 10. April per Mail bei uns: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net (PGP-Sclüssel auf Anfrage). Ein paar Hintergründe zu unserer Idee und Überlegungen wie das Ganze aussehen kann findet ihr hier.
Am Mittwoch, den 15.03. ist im endstation.kino das dokumentarische Essay Aus westlichen Richtungen zu sehen. Regisseurin Juliane Henrich gewann mit dem Film beim 24. blicke filmfestival des ruhrgebiets im vergangenen November den von Trailer gestifteten Querdenker Preis und ist für ein Gespräch anwesend. In 61 Minuten geht Henrich der Frage nach, was ‚den Westen‘ mehr sein lässt als eine Himmelrichtung. Bilder von westdeutscher Nachkriegsarchitektur verbinden sich mit Innenaufnahmen aus dem Haus des Großvaters, Reflexionen über moderne Architektur und Eigentumsverhältnisse mit Versatzstücken der K-Gruppen Ideologie ihrer Eltern. mehr…
Am Donnerstag, den 16. 3. findet vom 19:00 – 21:00 Uhr im Clubraum der Volkshochschule eine Vortrag über swb Radverkehr in den Niederlanden statt. Dort ist das Fahrrad in erster Linie ein alltägliches Transportmittel, mit dem ein großer und noch immer wachsender Teil der Bevölkerung seine täglichen, kürzeren Wege zurücklegt, egal, ob zur Arbeit oder zum Einkauf. Das liegt nicht so sehr an den wenigen Steigungen, sondern vor allen Dingen an der hervorragenden Infrastruktur – von baulich von Straße und Gehweg getrennten Radwegen über Kreisverkehre mit Vorfahrt für Radfahrer/innen, Fahrrad-Parkhäusern in allen größeren Städten bis hin zu einem Netz von Radschnellwegen. mehr…
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Bochum lädt am Sonntag den 12.März um 11:00 Uhr zu einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags im ver.di Haus, Universitätsstr. 76 ein. Gudrun Müller, Geschäftsführerin von ver.di Bochum und Mitglied des DGB Stadtverbands, wird in ihrem Grußwort insbesondere die momentanen Schwerpunkte der gewerkschaftlichen Frauenarbeit beleuchten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der immer noch existierenden Lücke bei den Erwerbseinkommen und der Altersarmut von Frauen. MaDamm, das „bissige Frauenkabarett“ aus Köln präsentiert dann sein aktuelles Programm. Rund um Alltag, Frauen- und Arbeitswelt und Politik bieten Rita Zimmermann und Tanja Tappenmeyer ausgeklügelte dadaistische Wortschöpfungen, zeitgemäße Polit-Kritik, satirische Texte und tolle groovige Songs zu Klavier, Akkordeon oder Ukulele. Thema ihres aktuellen Kabarett- Programms: Arbeiten Frauen wirklich oder bilden sie sich das nur ein?
Die Bochumer TierbefreierInnen laden zu ihrer zweiten tierbefreier-Solikneipe findet am Samstag, den 11. 3. ab 18 Uhr im Sozialen Zentrum ein: »Diesmal gibt es einen Infoabend über den Antrag von Bauer Kohlleppel aus Wattenscheid für eine Erweiterung seiner Mastanlage. Außerdem gibt es zwei leckere Schnitzelvarianten von Las Vegans auch zum Mitnehmen, wenn ihr Verpackung mit bringt.«
Die DGB-Jugend lädt am Freitag, den 17.03. von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr alle, die sich gegen Rechts engagieren und alle Gewerkschaftsmitglieder in der Geschäftsstelle von ver.die zu einem Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus ein: »Die Nachbarin wettert gegen Flüchtlinge? Dein Kollege meint, die AfD würde die Interessen der „kleinen Leute“ verteidigen? Du willst dir das nicht mehr anhören und dich endlich trauen, dem deine guten Argumente entgegenzusetzen? Wir unterstützen dich! In dem Workshop schauen wir uns die AfD nochmal genauer an und üben gegen ihre Parolen zu argumentieren. Wir wollen: mehr…
Am Donnerstag, den 16. März um 19:00 Uhr lädt die Humanitäre Cubahilfe zu einer Veranstaltung mit Volker Hermsdorf im Bahnhof Langendreer ein: »Raúl Castro ist einer der international am meisten beachteten Politiker der Gegenwart. Seit 2006 gestaltet er – zunächst als Vertreter seines erkrankten Bruders Fidel, dann als vom Parlament gewählter Präsident Kubas – die Politik seines Landes. Zugleich agiert er erfolgreich in der Weltpolitik. Dennoch gilt der Revolutionär und Staatsmann Raúl Castro noch immer als geheimnisvoll und undurchsichtig. Volker Hermsdorf zeichnet den Weg dieses ungewöhnlichen Menschen nach. Vom aufsässigen Schüler und rebellischen Studenten wurde Raúl Castro zum entschlossenen Guerillaführer. mehr…
Der Kinder- und Jugendring will mithilfe eines Flyers junge Menschen über die anstehenden U 18-Wahlen und über die Landtagswahlen in NRW informieren und sie auffordern, „sich an den Wahlen zu beteiligen und mit ihrer Stimme die demokratischen Kräfte zu stärken“. Weiter heißt es in der Mitteilung des Jugendringes: »Abgeordnete, die gegen Geflüchtete, Migranten, Muslime und andere Minderheiten hetzen, dürfen keinen Platz und keine Stimme im neuen Landtag in NRW bekommen. Die Flyer werden an den weiterführenden Schulen in Bochum verteilt. Jung- und Erstwähler sollen motiviert werden, sich an den Landtagswahlen in NRW am 14. Mai 2017 zu beteiligen. Jugendliche, die noch nicht wahlberechtigt sind, können sich an den U 18-Wahlen am 04. Mai 2017 in Bochum beteiligen. Auch mit dieser Wahl kann rechtsextremen und rechtspopulistischen Parteien die rote Karte gezeigt werden. Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2016 haben Jugendliche dies vorgemacht und nur mit einem sehr geringen Anteil rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien gewählt. mehr…
Mittwoch 08.03.17, 07:25 Uhr
Am Beispiel geflüchteter Roma aus Staaten des Westbalkans:
Am Mittwoch, den 15.03. um 19 Uhr lädt der Flüchtlingsrat NRW zu einer Informationsveranstaltung im Bahnhof Langendreer ein: »An diesem Abend steht exemplarisch die ethnische Gruppe der Roma im Fokus, um die möglichen Folgen für Flüchtlinge, die von der Gesetzgebung zu „sicheren Herkunftsstaaten“ betroffen sind, zu veranschaulichen. Hierzu zeigen wir den Film „The Awakening“. Näheres. Der Film stellt die Lebensrealität von abgeschobenen Roma dar, die als ethnische Gruppe in den Staaten des Westbalkans schweren Diskriminierungen ausgesetzt sind. Da sie aus einem „sicheren Herkunftsstaat“ kommen, wird ihr Asylantrag in der Regel abgelehnt und sie sind somit akut von Abschiebung bedroht. Für die anschließende Diskussion haben wir Nizaqete Bislimi eingeladen, die als Fachanwältin für Asylrecht insbesondere geflüchtete Roma vertritt und beispielhaft von Fällen drohender und vollzogener Abschiebung ihrer Mandantinnen und Mandaten berichten wird.«
Die Soziale Liste will die gegenwärtige Diskussion um die Themen Armut und Hartz IV nutzen, um sich in die Debatte einzuschalten. In einem auf ihrer Jahreshauptversammlung beschlossenen Antrag wird zu Hartz IV formuliert „ Wir wollen keine kosmetischen Veränderungen sondern treten nach wie vor für die Abschaffung dieser unsozialen und menschenverachtenden Gesetzgebung ein.“ Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu diesem Thema will die Soziale Liste, die selbst nicht kandidiert, auch in den Landtagswahlkampf eingreifen. In einem zweiten beschlossenen Antrag mit den Titel: „Die Stadt gehört den Menschen – Abkehr von der autogerechten Innenstadt – Freie Fahrt im Gleisdreieck“ setzt sich die Soziale Liste mit dem Thema der Verkehrs-und Strukturpolitik in Bochum auseinander und tritt für ein radikales Umdenken ein. Um den Autoverkehr aus der Innenstadt zu drängen tritt die Soziale Liste dafür ein, in einem Umkreis von ca. 2,5 km (erweitertes Gleisdreieck) eine freie (kostenlose) Fahrt mit Bussen und Bahnen zu ermöglichen. mehr…
Nach einer Krebserkrankung wurde für Oliver Trelenberg das Radfahren zum Rettungsanker. 2014 startete er das Projekt www.oli-radelt.de, mit dem er ehrenamtlich anderen Menschen Mut machen will und Spenden für das Projekt „Engel mit Herz e.V.“ sammelt. Am Mittwoch, 8.3. um 16:30 Uhr ist er zu Gast in der Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene Bochum e.V., Westring 43, um über seine Erlebnisse zu berichten.
Das endstation.kino zeigt ab Freitag, den 10.03. das in der Dortmunder Nordstadt gedrehte Drama Marija. Die Filmbeschreibung: »Marija, eine junge Ukrainerin, arbeitet als Reinigungskraft in einem Hotel in Dortmund, träumt jedoch von einem eigenen Friseursalon. Doch eine fristlose Kündigung rückt ihren Traum in weite Ferne. Ohne Arbeit und finanziell unter Druck sucht sie nach anderen Möglichkeiten. Dabei ist sie bereit, ihren Körper, ihre sozialen Beziehungen und zuletzt die eigenen Gefühle dem erklärten Ziel unterzuordnen. Auf die Opferrolle will sie sich dabei aber keinesfalls reduzieren lassen. Fordernd, entschlossen und kompromisslos kämpft sie für ein freieres, selbstbestimmtes Leben.«
Die VVN-BdA Bochum lädt am am Sonntag, den 26. März zu ihrer traditionellen Kranzniederlegung für die Opfer des Kapp-Putsches und des antifaschistischen Widerstandskampfes ein. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am Marktplatz in Bochum-Werne. Am Denkmal der Märzgefallenen und Widerstandskämpfer spricht in diesem Jahr Otto König von der Initiative Gewerkschafter für Frieden und Solidarität, früherer 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Hattingen.
Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum (MFH) und die Frauenberatungsstelle MIRA erklären zur spezifischen Schutzbedürftigkeit von traumatisierten Flüchtlingsfrauen anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2017: »Unter den Flüchtlingen, die seit 2015 in Deutschland Schutz suchen, sind viele Frauen, teilweise mit oder ohne minderjährigen Kindern. Diese Frauen sind vor allgemeinen Kriegsgefahren aber auch vor geschlechtsspezifischen Gewalterfahrungen wie Genitalverstümmelung, Zwangsheiraten, sexualisierter Gewalt oder als Ehrenmorde getarnten Frauenmorden geflüchtet. Diese Frauen sind traumatisiert durch Gewalterfahrungen, die zur Flucht führten, durch Ausbeutung und Gewalt während der Flucht – und teilweise müssen sie sich auch hier in Deutschland wieder mit Gewalterfahrungen in Unterkünften oder mit retraumatisierenden psychischen Belastungen durch langwierige Anerkennungsverfahren auseinandersetzen. Teilweise werden die frauenspezifischen Gefährdungen in den Heimatländern nicht als Fluchtgrund anerkannt. Das Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ ist für Frauen noch fragwürdiger, die oft keinerlei eigenständige Existenzgrundlage und –rechte haben in patriarchalisch strukturierten Ländern. mehr…
Der Kreisverband der Bochumer Linken lädt für Mittwoch, den 8. März zu seinem nächsten Stammtisch ein: Los geht es um 19 Uhr in der Bistro-Bar Neuland in der Rottstraße 15. Dort gibt es unter anderem die Gelegenheit, Sabine Lehmann, Landtagswahl-Kandidatin für den Wahlkreis 109 (Bochum II / Herne II) persönlich kennen zu lernen. „Beim letzten Treffen gab es sehr konstruktive Kritik und spannende Ideen zum Beispiel für Wahlkampfstrategien“, sagt Sabine Lehmann. „Diese Diskussionen wollen wir am Mittwoch fortsetzen. Außerdem reden wir über die aktuelle politische Situation und unsere Vorstellungen für ein gerechteres Bochum und ein sozialeres NRW.“ Der „Linke Stammtisch“ findet in der Regel einmal im Monat an wechselnden Orten in Bochum statt. „Als Bochumer Linke verstehen wir uns als Mitmach-Partei und als Teil der lokalen sozialen Bewegungen“, sagt Lehmann weiter. „Auch alle, die einfach mal reinschnuppern wollen, sind herzlich eingeladen!“
„Die Linke Bochum ist mit Sevim Dagdelen und Hannah Bruns prominent auf der Landesliste für die Bundestagswahl vertreten“, erklärt Amid Rabieh, Kreissprecher der Bochumer Linken, nach der Wahl der Landesliste der Linken NRW zur Bundestagswahl. „Wir freuen uns, dass Sevim Dagdelen als unsere Bochumer Direktkandidatin für die Bundestagswahl am Samstagnachmittag von der Landesvertreterversammlung der Linken NRW auf Listenplatz 3 gewählt wurde. Dem Deutschen Bundestag bleibt damit eine starke Stimme aus Bochum für soziale Sicherheit und eine friedliche Außenpolitik erhalten. 82,7 % sind ein deutliches Zeichen der Anerkennung für ihre herausragende Arbeit und Rückendwind für einen kämpferischen Wahlkampf. Dass Hannah Bruns mit Listenplatz 13 ebenfalls prominent auf die Landesliste gewählt wurde, ist ein großer Erfolg. Mit einem starken Team werden wir gemeinsam Druck für einen Politikwechsel machen.“ mehr…
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schreibt: »Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Davon ist ein Großteil der arbeitenden Frauen in Bochum weit entfernt. Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordert die NGG, mehr für die Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu tun. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen im Schnitt noch immer 21 Prozent weniger als Männer. Pro Stunde gehen Frauen demnach 4,39 Euro verloren – weil sie Frauen sind. Nach Einschätzung von NGG-Geschäftsführerin Yvonne Sachtje ist dieser „Gender Pay Gap“ in vielen Branchen sogar noch deutlich größer. mehr…