Archiv für den Monat: September 2016


Sonntag 25.09.16, 08:06 Uhr

Veganes Indoor-Picknick

Das vegane Picknick wird am 2. Oktober wieder zu einem veganen Indoor-Pichnick. An jedem ersten Sonntag im Monat heißt es jetzt wieder ab 13 Uhr im Sozialen Zentrum: »Wir schlemmen nach dem Do It Yourself – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt. Hauptsache es ist vegan!«


Samstag 24.09.16, 11:07 Uhr

Bundeswehreinsätze in der Pestalozzi Realschule und in der TH Georg Agricola

Die Bundeswehr betreibt in der Bochumer Innenstadt ein Anwerbungsbüro und versucht jeden Monat an einen Nachmittag im Jobcenter Nachwuchs zu rekrutieren. Darüber hinaus betreibt sie einen hohen Aufwand, um direkt in Bildungseinrichtungen zu gelangen. Im letzten Quartal dieses Jahres scheint ihr das zwei Mal in Bochum zu gelingen. Am 6. Oktober ist ein Werbeauftritt bei einer Veranstaltung der Pestalozzi-Realschule in Wattenscheid geplant. Die Schulveranstaltung trägt den Titel „FIT FOR FUTURE – Berufe erlebbar machen„. Ob den Verantwortlichen bewusst ist, dass die Ausbildung zum Töten fester Bestandteil der Grundausbildung von SoldatInnen ist? Die Kinderschutzorganisation terre des hommes weist stets darauf hin: „Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat 2014 der Bundesregierung empfohlen, das Eintrittsalter in die Bundeswehr auf 18 Jahren anzuheben und jegliche Militärwerbung bei Kindern und Jugendlichen zu verbieten.“ Den zweiten Bundeswehreinsatz im Oktober in Bochum soll es am 25. Oktober bei der „Job- und Karrieremesse Kontakt:Ingenieur“ der TH Georg Agricola (früher FH Bergbau) geben. Da dürften dann die BesucherInnen wenigstens schon älter als 18 Jahre sein. mehr…


Freitag 23.09.16, 15:21 Uhr

Reiseeindrücke aus Palästina und Israel

Die Naturfreunde Langendreer laden zu einem Vortrag ein: »Der Naturfreund Marcus Münchow berichtet in unserem Bildungsabend im neuen NaturfreundeZentrum, Alte Bahnhofstr. 175 am Donnerstag, dem 29.09. ab 19:30 h über seine beiden Rad-Touren durch den Nahen Osten. Es wird interessante Bilder und sicherlich viele interessante Einsichten aus einer anderen Perspektive in diese interessante Region und die bestehenden Konflikte geben. Es waren für ihn Reisen in die Geschichte. von Tel Aviv über das Toten Meer, von Bethlehem bis in die palästinensischen Sperrgebiete war er 2013 und 2016 unterwegs im politischen Hier und Jetzt. Keine Unterkünfte gebucht, sondern autark ausgestattet mit Zelt, Kocher, Schlafsack, Müsliriegel und Rettungsfolie für den Notfall. mehr…


Freitag 23.09.16, 10:42 Uhr

Samstag: Antifa-Demo in Dortmund

Am morgigen Samstag findet um 13 Uhr in Dortmund am Nordausgang des Hauptbahnhofs eine Antifa-Demonstration statt unter dem Motto: „Es reicht! Rechte Gewalt stoppen – in Dortmund und anderswo“. Die Antifaschistische Linke Bochum hat auf indymedia einen umfangreichen Beitrag mit zahlreichen Fotos veröffentlicht unter der Überschrift: „Rechte Gewalt in Dortmund: Keine neue Qualität, sondern eine kontinuierliche Erscheinungsform„, mit dem sie zur Teilnahme an der Demo aufruft. Der Aufruf wird in Dortmund von mehr als 40 Organisationen unterstützt.


Freitag 23.09.16, 10:40 Uhr

Es reicht! Rechte Gewalt stoppen –
in Dortmund und anderswo

Am 14. August wurde ein Dortmunder Antifaschist, der Mitglied bei DIE LINKE ist, am helllichten Tag vor seiner Haustür am Westpark von drei Vermummten angegriffen und mit einem Messer attackiert. Zuvor hatte er Anzeige gegen stadtbekannte Nazis gestellt.
 Der Überfall ist trauriger Höhepunkt einer Reihe steigender Gewalt von Rechts in Dortmund: Angriff auf das Rathaus, Übergriff auf Journalisten, Morddrohungen und Einschüchterungen. Es erinnert an die Zeit der fünf Morde, die zwischen 2000 und 2006 von Nazis in Dortmund begangen wurden.
 Die Situation ist Teil von zunehmender rechter Gewalt im ganzen Bundesgebiet. Ob Dortmund oder anderswo: Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich jeder und jede ohne Angst bewegen kann – überall! Und das betrifft uns alle – denn jede und jeder, der nicht in das Weltbild der Nazis passt, steht vor der Gefahr eines Übergriffes. Wenn wir uns nicht spalten lassen und gemeinsam für eine offene Gesellschaft kämpfen, zeigen wir den Nazis, dass sie hier nichts zu sagen haben.
 Wir werden die Serie rechter Gewalt stoppen und uns nicht einschüchtern lassen, sondern stehen Seite an Seite mit den Opfern und Zeug*innen rechter Gewalt. Getroffen wurde einer – gemeint sind wir alle! Deswegen laden wir euch ein, mit uns am 24. September 2016 auf die Straße zu gehen und ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen.

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Donnerstag 22.09.16, 19:04 Uhr

Mina Ahadi zu „Frauenrechte und Islam“

Mina Ahadi findet, Religionen sollten Privatsache sein - Foto: Maxi Braun, trailer

Die gestrigen Veranstaltung im Bahnhof Langendreer mit Mina Ahadi zum Thema „Frauenrechte und Islam“ fand großes Interesse und sorgte wie erwartet für eine lebhafte Diskussion. Maxi Braun berichtet im Online-Angebot von trailer ausführlich darüber:  Marx und Minirock.


Donnerstag 22.09.16, 17:36 Uhr
Linksfraktion gegen Nord-Anbindung der Opelflächen II/III

Werner Feld retten

Die Bochumer Linksfraktionen in der Bezirksvertetung Ost und im Rat sprechen sich gegen den von der Stadt Bochum geplanten Bau einer Straße durch das Landschaftsschutzgebiet am Werner Feld aus. Hierdurch soll eine Anbindung der Opelflächen II/III an die A 40 gewährleistet werden. Benny Krutschinna, Bezirksvertreter der Linken in Bochum Ost: „Dass auf den Flächen um das Opelwerk Arbeitsplätze gesichert und neue entstehen müssen, ist unstrittig. Die Neunutzung der Fläche von Opel-Werk II/III muss allerdings im Einklang mit ökologisch orientierten Konzepten geschehen. Wir möchten nicht, dass ein Naherholungsgebiet im Raum Werne und Langendreer beeinträchtigt wird.“ mehr…


Donnerstag 22.09.16, 10:01 Uhr

IG BAU fordert „Alters-Flexi“

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt schreibt (IG BAU): Wenn der Körper nicht mehr mitspielt: »Von den rund 2.270 Bauarbeitern in Bochum sind nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur gerade einmal 54 Beschäftigte zwischen 63 und 65 Jahre alt. Ähnlich sieht es bei den über 60-Jährigen aus: In dieser Altersgruppe zählt die Baubranche nur 140 Beschäftigte. Für die IG BAU Bochum-Dortmund sprechen die Zahlen eine klare Sprache: „Nur die wenigsten Bauarbeiter halten körperlich bis zum Rentenalter durch. Für sie gibt es heute nur ein Hop oder Top – entweder volles Arbeitsprogramm oder raus aus dem Job. Das kann es aber nicht sein“, kritisiert Bezirkschef Heinz Wessendorf. Für Beschäftigte im Handwerk müsse es flexible Übergänge in die Rente geben – ohne frühzeitig aus dem Betrieb auszuscheiden. Die derzeit von der Bundesregierung geplante „Flexi-Rente“ sei dabei keine Lösung. mehr…


Mittwoch 21.09.16, 18:35 Uhr

Das Programm der Konzerthauseröffnung

Am letzten Oktoberwochenende wird das Bochumer Konzerthaus eröffnet und die Bochumer CDU-Ratsfraktion hat sich in einer Anfrage beschwert, dass der Kulturausschuss immer noch nicht informiert worden sei, wie das Festprogramm aussieht. Heute tagt der Ausschuss zum letzten Mal, bevor das „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“ offiziell seine Pforten öffnet. Die Verwaltung hat daraufhin heute ihre Pläne veröffentlicht und auf die Anfrage der CDU geantwortet: „Das zentrale Anliegen bei der Zusammenstellung des Programms für die beiden Publikumstage der Eröffnungsfeierlichkeiten war die Abbildung der Einmaligkeit des Bochumer Musik- und Kunstlebens.“ Hierfür werden an den beiden Tagen mehr als 2.000 Menschen aufgeboten, die in Bochum irgend etwas mit Musik zu tun haben. Einiges bleibt den BesucherInnen erspart: Nicht alle Militärmusikkapellen aus Bochums Schützenvereinen sind dabei. Nur die Maischützenmusikanten dürfen auftreten. Auf die Posaunenchöre der Kirchengemeinden wurde vollständig verzichtet. Andere konnten nicht verhindert werden. In der Vorlage heißt das dann: „Walking Acts (singende Bergleute), Einbindung ausdrücklich politisch gewünscht“. Es gibt an den beiden Tage aber auch einige Programmpunkte, für die es lohnt, sich um eine Eintrittskarte zu bemühen. mehr…


Mittwoch 21.09.16, 16:17 Uhr

“Jugend hackt” stellt sich vor

In der Reihe „Junger Netzpolitischer Abend“ hat das labor das Projekt “Jugend hackt” am Donnerstag den 29. September um 18 Uhr in seine Räume im Hinterhof der Alleestraße 50 eingeladen. Der Name “Jugend hackt” ist angelehnt an “Jugend forscht” und bietet Kindern und Jugendlichen die Werkzeuge, um mit digitaler Technik eigene Projekte auf die Beine zu stellen. Dabei kommen OpenSource Software und offene Daten (OpenData) zum Einsatz.


Mittwoch 21.09.16, 16:06 Uhr

„Drum, welch Land wohl
könnten betreten wir?“

Die Theatergruppe „WortSinnWeisen“,  präsentiert als Benefiz-Veranstaltung für die „Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum“ eine neue Theaterproduktion: „Drum, welch Land wohl könnten betreten wir?“ Zu sehen ist die Aufführung am Freitag, 30.9. und am Freitag, 7. 10. jeweils um 20 Uhr im Theater 48, Alleestraße 48. Die Einladung: »Komödiantisch und ernst – so präsentiert die Gruppe „WortSinnWeisen“ ihre Theaterproduktion über Armut, Verfolgung, Flucht und den Entwurf einer Welt, die für alle Menschen ein Leben ohne Not und in Würde ermöglicht. Mit Texten von Aischylos, Morus, Soyfer,Tucholsky, Zweig u. a. lässt die Theatergruppe unterschiedliche Personen aus unterschiedlichen Zeiten lebendig werden. Die abwechslungsreichen und vielfältigen Spielszenen zeigen, wie hoch aktuell diese „alten“ Werke heute sind. Mit Theater, Musik und Gesang erkundet die Gruppe, ob der Mensch dem Menschen hilft und wie eine für alle Menschen gerechte Welt sein könnte.« mehr…


Dienstag 20.09.16, 14:35 Uhr

Erster Park(ing) Day in Bochum


Die Initiative urban radeling, zieht ein Resümee des von ihr am vergangenen Freitag initiierten Park(ing) Day: »Letzten Freitag wurde in Bochum, wie weltweit in circa 160 Städten am dritten Freitag in September, der internationale Park(ing) Day gefeiert. Entstanden 2005 in San Francisco, soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie viel Fläche durch den motorisierten Verkehr in der Stadt verbraucht wird, und dass man diese auch ganz anders nutzen könnte. Symbolisch wird sich deshalb  für einige Stunden Straßenraum zurückerobert und Parkflächen kreativ umgenutzt. mehr…


Dienstag 20.09.16, 09:46 Uhr

Ich Selfie mich selbst

Am Donnerstag, den 22.9. findet um 19 Uhr im Zentrum für Urbane Kunst – Zeche 1, Prinz-Regent Strasse 50-60 ein inklusiver Musik-Tanz-Theater-Abend statt mit dem Titel: „Ich Selfie mich selbst“. Der Musik-Tanz-Theater-Abend gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzen sich sechs Akteure, ausgerüstet mit drei Kameras auf Selfie-Sticks, beim Tanzen, Musizieren, Sprechen und Posieren in Szene und zeichnen dies auf Video auf. Diese Aufnahmen werden im zweiten Teil auf Leinwänden gezeigt und von den Darstellern erneut durch tanzen, musizieren, sprechen oder posieren kommentiert. In der Einladung heißt es:   mehr…


Dienstag 20.09.16, 08:03 Uhr

Die wahren Kosten für unsere Kleidung 1

The True Cost - Deutscher Trailer

Am Samstag, den 24. 9. läuft um 13 Uhr im Kino endStation der Film „The True Cost“. Er beleuchtet die Mechanismen der sog. Fast Fashion. Regisseur Andrew Morgan stellt fest, dass es kaum einen Markt gibt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Die Ausbeutung von Mensch und Natur, die hinter den Preisen steckt, ist erschreckend. Der Film zeigt: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen. Im Anschluss zeigt die Bochumer Modedesignerin Susa Flor im Kinosaal ihre neue Kollektion von Faitrade-Frauenmode.


Montag 19.09.16, 21:16 Uhr

Diyar Dance Theatre (Bethlehem)

Am Dienstag, den 27. (16.00-19.00) und am Mittwoch, den 28.9. (um 19.00) hat der Bahnhof Langendreer zusammen mit dem Arbeitskreis Palästina NRW die palästinensische Jugendthea­tergruppe des „Diyar Dance Theatre” aus Bethlehem eingeladen. Die sieben Jugendli­chen bieten am 27.9. einen Tanzworkshop für Jugendliche und junge Erwachsene an und am 28.9. stehen sie mit ihrer Tanzperformance „Portraits of Fear” – für Interes­sierte jeden Alters – auf der Bühne. Das Diyar Dance Theatre wurde 2009 von engagierten Künstlern in Bethlehem ge­gründet. Es bietet Jugendlichen eine Bühne, auf der sie lernen sich selbst und ihre Gefühle auf positive Weise auszudrücken. Tanz und Theater werden im Diyar Dance Theatre zu Ventilen für jahrelang aufgestauten Frust. Durch das gemeinsame Erarbei­ten eines Stücks lernen die Jugendlichen im Team für eine gemeinsame Vision zu ar­beiten und bekommen die Möglichkeit ihre Geschichten zu erzählen, Ideen und Träu­me auszudrücken. mehr…


Montag 19.09.16, 19:14 Uhr

70 Jahre VVN in Bochum

In diesem Jahr wird die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) 70 Jahre alt. Das Ereignis ist Anlass zu einer Jubiläumsveranstaltung,am Samstag, den 24. September ab 15 Uhr bei ver.di, Universitätsstr. 76.Es spricht Dr. Ulrich Schneider, Bundessprecher der VVN-BdA und Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR). Es wird ein umfangreiches kulturelles Programm geboten mit dem Chor Chorrosion, Rezitationen von Manfred Böll und Jugend-Klezmer-Ensemble „Freylekhs“. Außerdem wird aus der Fluchtgeschichte von Muhannad aus Syrien vorgelesen. In der Einladung erinnert die VVN – BdA: Am 26. September 1946 trafen sich Frauen und Männer, die wegen ihrer politischen, gesellschaftlichen und religiösen Anschauungen vom Faschismus verfolgt worden sind. Mit der Gründung der VVN Bochum und dem Beitritt zur Landesorganisation der VVN-NRW, wollten sie das politische und soziale Leben im Sinne des Schwurs von Buchenwald mitgestalten. 1972 öffnete sich die VVN für alle, vor allem für junge Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dies wurde durch den Namenszusatz „Bund der Antifaschisten“ dokumentiert. Bis heute ist die VVN die größte Vereinigung von Verfolgten des Naziregimes und eine starke antifaschistische Organisation.“


Montag 19.09.16, 17:40 Uhr

Fluchtpunkt

Am Donnerstag, den 22. 9. um 20 Uhr ist im Bahnhof Langendreer das Theaterprojekt Fluchtpunkt zu sehen, in dem Geflüchtete und Menschen, die schon vorher hier waren, einander begegnen. In der Ankündigung heißt es: „Wir wollen nach den Schnittpunkten in den biographischen Erfahrungen suchen und diese theatralisch spürbar werden lassen. Wo kommen wir her? Wo sind wir? Wo wollen wir hin? Wie wollen wir miteinander leben?“ Mit DarstellerInnen aus vielen Nationen. mehr…