Im Streit um die Gebührenbefreiung der gewählten Mitglieder des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft (FR-TW) an der Ruhr-Uni (siehe Meldung vom 5.4.2007) scheint auch weiterhin keine Lösung in Sicht. Der FR-TW schreibt in einer Pressemitteilung: „In einem gemeinsamen Gespräch von Vertretern des FR-TW mit Angehörigen der Universitätsverwaltung am vergangenen Mittwoch lehnte der Kanzler der RUB, Gerhard Möller, jegliche Kompromissvorschläge seitens des FR-TW ab und erklärte sich kategorisch nicht verhandlungsbereit. Der Kanzler bleibt somit bei seinem so genannten Angebot, lediglich den Vorstand des FR-TW zu befreien, die Zahlungsforderung an die übrigen aktiven Mitglieder aber rigoros durchzusetzen. Möller widerspricht damit nach wie vor der Gebührensatzung seiner eigenen Universität, in die keine Befreiungsgrenze für gewählte Fachschaftsratsmitglieder aufgenommen wurde. Dieser Vorschlag kann insofern nur als willkürlich bezeichnet werden und wird vom FR-TW abgelehnt.“ Die Pressemitteilung im Wortlaut.
Pressemitteilung des Fachschaftsrates Theaterwissenschaft der
Ruhr-Universität Bochum vom 4.5.2007
Im Streit um die Gebührenbefreiung der gewählten Mitglieder des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft (FR TW) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) scheint auch weiterhin keine Lösung in Sicht. In einem gemeinsamen Gespräch von Vertretern des FR TW mit Angehörigen der Universitätsverwaltung am vergangenen Mittwoch lehnte der Kanzler der RUB, Gerhard Möller, jegliche Kompromissvorschläge seitens des FR TW ab und erklärte sich kategorisch nicht verhandlungsbereit. Der Kanzler bleibt somit bei seinem so genannten Angebot, lediglich den Vorstand des FR TW zu befreien, die Zahlungsforderung an die übrigen aktiven Mitglieder aber rigoros durchzusetzen. Möller widerspricht damit nach wie vor der Gebührensatzung seiner eigenen Universität, in die keine Befreiungsgrenze für gewählte Fachschaftsratsmitglieder aufgenommen wurde. Dieser Vorschlag kann insofern nur als willkürlich bezeichnet werden und wird vom FR TW abgelehnt.
Vertreter des FR TW äußerten sich besorgt über die mangelnde Kompromissbereitschaft der Universitätsverwaltung. „Diese Universität arbeitet offensichtlich nicht mit ihren Studierenden, sondern gegen sie. Wir sind mehr als einen Schritt auf die Verwaltung zugegangen und wurden wieder eiskalt abgewiesen. Dies scheint mehr als bezeichnend für die Haltung des Kanzlers gegenüber seinen Studierenden. Der demokratische Dialog an der RUB ist grundsätzlich gefährdet.“, so Gregor Runge vom FR TW. Zuvor hatte Möller es unter anderem abgelehnt, die rückwirkend gelöschten Befreiungsanträge zunächst zu reaktivieren, um sich nach dem laufenden Semester über die geleistete Arbeit der aktiven Fachschaftsratsmitglieder informieren zu lassen. „Dann hätte Möller sehen können, dass er mit seinen Missbrauchsvorwürfen Unrecht hat und wir hätten uns auf Basis gesicherter Informationen zu einem vernünftigen Gespräch zusammensetzen können.“ so Runge weiter.
UNIVERSITÄTSVERWALTUNG PROVOZIERT GERICHTLICHE AUSEINANDERSEZUNG
Entgegen der Bestrebung des FR TW, den Gebührenstreit mit der Verwaltung außergerichtlich beizulegen, wurde in dem Gespräch deutlich, dass die Verantwortlichen der RUB einen Rechtsstreit keineswegs scheuen. So erwähnte Möller mehrfach, dass die RUB gut auf den Gang vor das Verwaltungsgericht vorbereitet sei. Diese Äußerung kann nur als neuerliche Provokation gegenüber dem FR TW bezeichnet werden. „Die Universitätsverwaltung scheint kein Problem damit zu haben, die Situation weiter eskalieren zu lassen. Leiten wir kein Gerichtsverfahren ein, müssen wir entweder auf unser Recht verzichten oder werden zwangsexmatrikuliert. Die Verwaltung will uns aushungern und hat keinerlei Skrupel, diese Taktik bis ins Letzte durchzuziehen.“ befürchtet Kathrin Ebmeier, Mitglied im Fachschaftsrat. Der FR TW prüft nun das weitere Vorgehen und wird dabei nach wie vor versuchen, ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.
Pressemitteilung des DGB Ruhr-Mark vom 4.5.2007
Freitag 04.05.07, 14:00 Uhr
Mitbestimmung im öffentlichen Dienst: "Die Katze ist aus dem
Sack"!
Der gestern von der Landesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Reform des Landespersonalvertretungsgesetzes ist dazu geeignet, das Ende der Mitbestimmung für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten und ihre Personalräte einzuläuten. Diese Auffassung vertrat in Bochum der DGB Regionsvorsitzende Michael Hermund und verwies darauf, dass die kurzfristige Einbringung des so genannten Reformgesetzes ein Indiz dafür ist, dass die Landesregierung die Mitbestimmung im Handstreich zu Fall bringen will.
„ In Bochum sind mehrere Tausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen, von der Stadtverwaltung über die Polizei bis zu den Beschäftigten an den Schulen,“ so Hermund.
Der jetzt in die parlamentarischen Beratungen eingebrachte Gesetzentwurf beinhalte, die Verstümmelung der Mitbestimmung in allen personellen Angelegenheiten sowie bei Planung und Einsatz neuer Technologien bis zur Unkenntlichkeit. Qualifizierte und justitiable Mitbestimmungsrechte degenerieren zu Beteiligungs- und Anhörungsrechte ohne jede Relevanz.
Im Zweifelsfall werde sich immer, so Hermund, der Arbeitgeber über die Dienststellenleiter durchsetzen. Dies habe nichts mehr mit Mitbestimmung und damit Demokratisierung zu tun, sondern ist ein großes Täuschungsmanöver, mit dem in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden soll, dass es noch Mitbestimmung im öffentlichen Dienst gibt.
Die von Ministerpräsident Rüttgers immer wieder geäußerte Auffassung, wonach die soziale Marktwirtschaft das Gesellschaftsmodell der Zukunft sei, werde durch die praktische Politik des Ministerpräsidenten hintergangen. Mitbestimmung setzt Machtverteilung voraus. Sollte das von der Landesregierung eingebrachte Mitbestimmungsgesetz Realität werden, findet in Nordrhein-Westfalen eine Machtverschiebung zu Lasten der Arbeitnehmer und zu Gunsten der öffentlichen Arbeitgeber statt.
„Mit dem jetzt eingebrachten Mitbestimmungsgesetz marschiert die Landesregierung mitbestimmungspolitisch in die 50er Jahre“, sagte Hermund.
Der DGB Vorsitzende appellierte nochmals an alle demokratischen Kräfte,
gemeinsam mit den Gewerkschaften den Versuch zu unternehmen, zumindest die Substanz der Mitbestimmung im öffentlichen Dienst zu erhalten.
Freitag 04.05.07, 14:00 Uhr
DGB zur "Reform" des Landespersonalvertretungsgesetzes:
Der gestern von der Landesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Reform des Landespersonalvertretungsgesetzes sei dazu geeignet, das Ende der Mitbestimmung für die im öffentlichen Dienst Beschäftigten und ihre Personalräte einzuläuten. Diese Auffassung vertrat in Bochum der DGB Regionsvorsitzende Michael Hermund und verwies darauf, dass die kurzfristige Einbringung des so genannten Reformgesetzes ein Indiz dafür sei, dass die Landesregierung die Mitbestimmung im Handstreich zu Fall bringen will.
„ In Bochum sind mehrere Tausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen, von der Stadtverwaltung über die Polizei bis zu den Beschäftigten an den Schulen,“ so Hermund.
Der jetzt in die parlamentarischen Beratungen eingebrachte Gesetzentwurf beinhalte, die Verstümmelung der Mitbestimmung in allen personellen Angelegenheiten sowie bei Planung und Einsatz neuer Technologien bis zur Unkenntlichkeit. Qualifizierte und justitiable Mitbestimmungsrechte degenerieren zu Beteiligungs- und Anhörungsrechte ohne jede Relevanz. Die DGB-Erklärung im Wortlaut.
Linksfraktion.PDS hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitung „Linke. Einblicke“ veröffentlicht. In einem Gastbeitrag erläutert Bejamin Zemlin von den Stadtwerken Bochum, warum die geplante Gemeindeordnung die Stadtwerke gefährdet. Weitere Themen sind u.a. der Ausbau öffentlicher Beschäftigung, der Bochumer Haushalt und das Konzerthaus. Die „Einblicke“ gibt es gedruckt im Fraktionsbüro der Linkspartei.PDS (Willy-Brandt-Platz 1-3) und elektronisch als PDF-Datei.
Am heutigen Freitag lädt das G8-Plenum Bochum um 18 Uhr ins Soziale Zentrum (Rottstr.31) zur Mobilisierungsveranstaltung ein. Dort wird einerseits über die Möglichkeiten berichtet, nach Heiligendanm zu fahren und in welchen Camps dort übernachtet werden kann, aber auch über konkrete Aktionen. Schwerpunkt des Abends wird dabei die Kampagne Block G8 sein. Zwei Vertreter/innen der Kampagne berichten über die Aktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den G8-Gipfel mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu blockieren.
Mit einem Informationsstand am Samstag, dem 5. Mai 2007, 10.30 – 12.00 Uhr, auf der Marktplatz in Bochum-Gerthe will die Soziale Liste zwei wichtige kommunal-politische Themen mit den Bürgern diskutieren.
Gegen die erneuten Fahrpreiserhöhungen des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) zum 1. 8. 2007 um 4 %, und die geplanten Einstellungen von Linien und die Verschlechterung von Zeittakten sammeln die Mitglieder des Wahlbündnisses Unterschriften. Bürger können sich in die Listen eintragen, die an die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) gesandt werden sollen. „Die Pläne des VRR sind sozial unzumutbar, umweltpolitisch schädlich und vergrößern die Verkehrsprobleme im Ruhrgebiet“, fasst die Soziale Liste ihre Kritik zusammen.
Die Soziale Liste wendet sich auch gegen die kürzlich bekannt gewordenen Pläne des schwedischen IKEA-Konzerns, der in Harpen ein riesiges Einkaufszentrum auf der grünen Wiese bauen will. Mit dem Masterplan Einzelhandel wollte die Stadt Bochum eigentlich die City und die gewachsenen Stadtteilzentren stärken. Eine Zustimmung der Stadt für die IKEA-Pläne würde das Scheitern des Planes bedeuten. Auf der Strecke bliebe eine geordnete Stadtentwicklung und die Innenstadt sowie Stadtteilzentren wie in Gerthe würden weiter geschwächt.
Am Infostand werden Bezirksvertreterin Helgard Althoff und Ratsmitglied Günter Gleising für Fragen, Anregungen und zum Meinungsaustausch zur Verfügung stehen.
Die Soziale Liste macht am morgigen Samstag ab 10.30 Uhr auf der Marktplatz in Gerthe einen Infostand. Hier sollen Unterschriften „gegen die erneuten Fahrpreiserhöhungen des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) zum 1. 8. 2007 um 4 %, und die geplanten Einstellungen von Linien und die Verschlechterung von Zeittakten“ gesammelt werden.
Die Soziale Liste wendet sich auch „gegen die kürzlich bekannt gewordenen Pläne des schwedischen IKEA-Konzerns, der in Harpen ein riesiges Einkaufszentrum auf der grünen Wiese bauen will. Mit dem Masterplan Einzelhandel wollte die Stadt Bochum eigentlich die City und die gewachsenen Stadtteilzentren stärken. Eine Zustimmung der Stadt für die IKEA-Pläne würde das Scheitern des Planes bedeuten.“ Die Pressemitteilung im Wortlaut.
Flugblatt-Text zur Aktion in der Agentur für Arbeit am 3. Mai 2007
Nachdem Deutschland zwei Weltkriege angezettelt und verloren hatte, war es nach 1945 etwas schwierig geworden, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass es gut ist, wenn Deutschland über eine Armee verfügt. Mit viel List und Tücke hat die Adenauerregierung in den 50er Jahren eine Remilitarisierung durchgesetzt. Es wurde aber versprochen und im Grundgesetz verankert, dass die Bundeswehr ausschließlich zu Verteidigungszwecken eingesetzt werden darf.
Mittlerweile ist diese grundgesetzlich verankerte Beschränkung des deutschen Militärs nicht mehr das Papier wert, auf dem es steht. Die Bundeswehr hat zusammen mit der Nato Jugoslawien zerbombt und hat seine SoldatInnen mittlerweile an vielen Stellen der Welt im Einsatz. Die Bundeswehr ist auf dem Balkan oder in Afghanistan zu einer ganz normalen Kriegsarmee geworden.
Erfreulich ist, dass ein großer Teil der bundesdeutschen Bevölkerung nach wie vor die Kriegspolitik der Bundesregierung äußerst skeptisch betrachtet. So kommt es, dass die Bundeswehr große Probleme hat, Nachwuchs zu finden, der sich zum Töten ausbilden lässt.
Die Bundeswehr hat deshalb eine Offensive gestartet, wie sie die Massenarbeitslosigkeit nutzen kann, um Menschen, denen unsere Gesellschaft keine andere Perspektive bietet, die Ausbildung zum Töten schmackhaft machen kann.
Heute ist ein Hauptfeldwebel der Bundeswehr hier in der Agentur für Arbeit und will Arbeitslose ködern, sich zum Töten ausbilden zu lassen.
Einige friedensbewegte, antimilitaristische Menschen protestieren heute dagegen, dass die Bundeswehr hier Propaganda machen darf. In Köln, Berlin oder Bielefeld hat die Agentur für Arbeit die Bundeswehr bereits vor die Tür gesetzt.
Auch in Bochum wollen wir die Werber für den Kriegsdienst vertreiben. Bitte unterstützen Sie uns. Protestieren Sie gegen die Anwesenheit von Militärs in der Agentur für Arbeit.
Heute machen wir nur auf diesen Skandal aufmerksam. Die Bundeswehr wirbt monatlich unter Erwerbslosen für ihre Ausbildung zum Töten. Wir werden unseren Protest monatlich steigern, bis die Bundeswehr auch hier verschwunden ist.
Mitglieder des Bochumer Friedensplenums und anderer antimilitaristischer Initiativen und Organisationen in Bochum haben heute den Einsatz der Bundeswehr bei der Agentur für Arbeit inspiziert. Die Bundeswehr versucht einmal im Monat, in den Räumen der Agentur für Arbeit Arbeitslose für den Militärdienst zu werben.
Erfreulich aus Sicht der Friedensbewegung war, dass sich fast niemand für die Bundeswehr interessierte. Dennoch soll der Militäreinsatz in der Bochumer Innenstadt in Zukunft unterbleiben. Dies wurde den Vertretern der Bundeswehr deutlich gemacht. Militarismus soll nicht zur Normalität werden. „Militär hat in zivilen Einrichtungen wie der Agentur für Arbeit nichts zu suchen.“
Die Bochumer Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Sevin Dagdelen erklärte in einer Pressemitteilung: „Vor allem jungen Arbeitslosen sollen hier für eine der drei Waffengattungen geködert werden. Die Perspektivlosigkeit am Ausbildungsmarkt und der zunehmende Druck auf Erwerbslose seit der verschärften Hartz IV Gesetzgebung lockt offenbar die Bundeswehr, immer offensiver für den ‚Job‘ des Soldaten zu werben.“
„Dieses Vorgehen ist zutiefst empörend“, so Sevim Dagdelen, die Notlage von jugendlichen Arbeitslosen und Kunden der ARGE wird ausgenutzt, um die Nachwuchssorgen der Bundeswehr in den Griff zu bekommen.“ mehr…
Eine Konferenz afrikanischer Vereine und Gruppen im Ruhrgebiet findet am 5.Mai ab 10.30 Uhr im Falkenheim, Akademiestr. 69, statt. Ziel der Konferenz ist der Aufbau von Kooperationen zur Unterstützung von konkreten Projekten und Veranstaltungen. Näheres.
Das Gesellschaftswissenschaftliche Institut Bochum (GIB) veranstaltet zusammen mit der Internationalen-Georg Lukács-Gesellschaft am 11./12. Mai an der Ruhr-Universität eine interdisziplinär ausgerichtete öffentliche Fachtagung mit dem Titel „Georg Lukács: Kritiker der unreinen Vernunft“. Die Tagung geht der Frage nach der Aktualität der Werke des ungarischen Theoretikers nach. Zum Programm der Tagung.
In der Metall- und Elektroindustrie endete am letzten Samstag die Friedenspflicht. Bundesweit befinden sich daher seit Montag mehrere 10.000 ArbeitnehmerInnen im Warnstreik.
Auch in Bochum werden am morgigen Donnerstag ab 12.00 Uhr Warnstreiks in allen Metall- und Elektroindustriebetrieben stattfinden. Die erste Bevollmächtigte der IG Metall in Bochum Ulrike Kleinebrahm kündigte zwei Aktionen für Bochum an: Ab 12.00 Uhr gibt es eine Kundgebung am Tor 1 der Adam Opel GmbH, wo es zu einen um die Tarifauseinandersetzung und zum anderen um die Solidarität mit den Streikenden des Adam Opel Werkes in Antwerpen geht.
Im Rahmen der betrieblichen Arbeitsniederlegung plant die IG Metall des weiteren von zwei Treffpunkten aus einen Auto- und BikerKorso zum Arbeitgeberverband an der Königsallee 67. Ein Treffpunkt wird ab 12.30 Uhr der Parkplatz an der Alleestrasse am Jahrhunderthaus sein und ein weiterer Treffpunkt wird das Tor 1 von Opel am Opelring 1 sein. mehr…
Am Freitag, dem 4. Mai, findet um 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum, Rottstr. 31 eine Mobilisierungs- und Informationsveranstaltung zu G8 Gipfel statt. Anfang Juni 2007 kommen bekanntlich die Staats- und Regierungschefs der acht größten Wirtschaftsnationen zum G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock zusammen. Aber auch Zehntausende Menschen werden von rund um den Globus zusammenkommen, um gegen die G8 demonstrieren und sich zu Aktionen zusammenfinden. In der Einladung für die Veranstaltung am Freitag heißt es: „Aus nahezu allen Spektren der globalisierungskritischen Bewegung wird zu Protesten aufgerufen. Die andere Welt wird sich unüberhörbar zu Wort melden und für eine Globalisierung von unten einstehen: für gleiche soziale, politische und kulturelle Rechte aller Menschen, für das Recht auf globale Bewegungsfreiheit, für einen verantwortungsvollen Umgang mit den weltweiten Ressourcen, für die Garantie öffentlicher Räume und Güter und für globale soziale Gerechtigkeit. mehr…
Am morgigen Donnerstag findet im Bahnhof Langendreer um 19.30 Uhr ein Vortrag von Felix Koltermann über den Nahostkonflikt aus friedenspolitischer Perspektive statt. In der Einladung heißt es: „Der Nahostkonflikt schwelt seit über 60 Jahren und außerhalb der Region geht zunehmend das Verständnis für seine Dimensionen und Hintergründe verloren. In der öffentlichen Beschäftigung tauchen immer wieder dieselben Bilder eines scheinbar unlösbaren und in einer Spirale der gewalttätigen Auseinandersetzungen versinkenden Konfliktes auf. Unter gehen dabei die persönlichen Schicksale der Menschen, sowie Projekte und Gruppen, die an einer gerechten und nachhaltigen Lösung arbeiten. Welche Ansätze es dazu gibt, was dies von uns in Deutschland erfordert und welche schwierigen Fragen dabei auftauchen, dem wird der eingeladene Referent in seinem Vortrag, den er mit Fotodokumenten anreichert, nachgehen. mehr…
150 Beschäftigte der Telekom beteiligten sich heute in Bochum an einem Warnstreik. Sie protestierten damit gegen die geplante Ausgliederung von mehr als 50.000 Arbeitsplätzen und die angedrohten Lohnabsenkungen um 40 Prozent,- während den AktionärInnen eine Dividende von 3 Milliarden Euro versprochen wird. In Bochumer und Herne sind nach Angaben von ver.di 1.500 Menschen bei der Telekom beschäftigt. Ein Sprecher von ver.di in Bochum ging davon aus, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Warnstreiks kommt und der Konzern nur durch eine Urabstimmung und einen Streik von seinen Plänen abgebracht werden kann. Näheres.
„Kennt ihr eine Band, die im Publikum spielt und selbiges auffordert mizumachen? Nein, wir schon! Ma Valise bieten ein solches Spektakel, bringt darum Rhythmus – Percussion – Instrumente mit!“, fordert Radio El Zapote seine Fans für das Konzert am Donnerstag, dem 3. Mai im Bahnhof Langendreer auf. Vor dem Konzert wird wieder über Protest und Widerstand gegen den G8 Gipfel im Juni in Heiligendamm informiert. Zur Webseite von Ma Valise Zur Webseite von Radio El Zapote Zur Webseite des Bochumer G8-Plenums
Die Bochumer DKP hat zur Maikundgebung Sonderausgaben ihrer Zeitungen „Bochum Links“ und „Linker Blinker“ herausgegeben. Auf ihrer Webseite schreibt die DKP zu den Themen der Zeitungen: „Fast 13.000 oder ein Fünftel aller Kinder in Bochum leben nach ARGE-Angaben bereits jetzt in Armut, seit vor 2 Jahren Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengelegt wurden, um damit Steuergelder einzusparen. Das Problem wird wachsen, wenn beginnend in diesem Jahr 1700 Arbeitsplätze bei Opel abgebaut werden. Deshalb kann auch die Entscheidung, den Opel Astra im Gegenzug für große Zugeständnisse in Bochum zu montieren, keinen Jubel hervorrufen. Und ist Kinderarmut weniger schlimm, wenn sie in Antwerpen stattfindet?“ Die Zeitungen online.
Am Donnerstag, den 3. Mai referiert ab 19.00 Uhr die Bundestagsabgeordnete Ulla Lötzer über internationale Aspekte der Privatisierung im ehemaligen Gemeindesaal der Christuskirche, Westring 26b. WASG und Linkspartei.PDS haben sie im Rahmen der Bochumer Veranstaltungsreihe gegen die G8 eingeladen. Auf der Webseite der Linkspartei heißt es: „Vielfach wird die neoliberale Globalisierungspolitik als Sachzwang dargestellt, der die Aufgabe von Sozialstandards, Reallohnsenkungen, den Abbau von Umweltstandards und die Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge erfordere. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Privatisierungen der öffentlichen Daseinsvorsorge in der Regel zu sinkender Qualität und zu steigenden Preisen führen. mehr…
Zum 11. Juni besinnt sich die Bochumer Sparkasse auf ihr traditionelles Kerngeschäft und veranstaltet ein Konzert mit H. Grönemeyer im „Stadion Bochum“. Der Stehplatz kostet 44,50 €, der Sitzplatz 48,50 €. Näheres. So kann man die Leute zum Sparen anhalten. Die Presseabteilung der Sparkasse hat es sogar geschafft, den LokalreporterInnen des örtlichen Privatsenders weiszumachen, dass die Sparkasse „Sponsor“ des Konzertes ist.
Die Soziale Liste Bochum ist empört über die verstärkte Werbetätigkeit der Bundeswehr unter Bochumer und Wattenscheider Arbeitslosen. So wollen Unteroffiziere der Bundeswehr vom 2. bis 4. Mai 2007 in Wattenscheid mit dem „Bundeswehr-Truck“ über „Berufsausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr“ informieren. In Bochum will ein Hauptfeldwebel am 3. Mai 2007 im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit für „Ausbildungs- und Studiengänge“ bei der Bundeswehr werben.
Ratsmitglied Günter Gleising, von der Sozialen Liste: „Während deutsche Tornados in Afghanistan an Kampfeinsätzen teilnehmen, sucht die Bundeswehr in Bochum und Wattenscheid unter Arbeitslosen Nachwuchs für den „Fliegerischen Dienst“. Das Wahlbündnis verweist auf Beispiele in Köln und anderen Städten, wo seitens der Agentur für Arbeit Verbote der monatlichen Bundeswehr-Werbeveranstaltungen in ihren Berufsinformationszentren ausgesprochen wurden. mehr…
Montag 30.04.07, 09:00 Uhr
Freitag, 11. Mai um 21:00 Uhr, Hauptbahnhof, Demonstration:
Im Aufruf für die Demonstration heißt es auf der Webseite des G8-Plenums:»Fühlst Du Dich auch nicht mit Deinen Bedürfnissen in der Weltpolitik vertreten? Macht Dir der zunehmende Sozialabbau, die unmenschliche Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Krisen im Gesundheits- und Bildungssystem, die aktuellen Debatten um Sicherheit und Terrorismus, sowie vieles mehr auch Kopfschmerzen? Dann trag Deinen Unmut und Deine Wut gegen dafür Verantwortliche gemeinsam mit anderen Menschen in die Öffentlichkeit!« Näheres.
Montag 30.04.07, 07:00 Uhr
Donnerstag, 3. Mai, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer - Radio El Zapote präsentiert:
Manchmal holt Radio El Zapote Musikgruppen nicht nur nach Bochum, sondern organisiert gleich eine Tournee kreuz und quer durch das Land mit ihnen. Zur Zeit gibt es eine solche Tournee mit „Ma Valise“. Radio El Zapote schwärmt: „Ma valise heißt übersetzt: Mein Koffer! Seit 2000 befinden sich in diesem kontinuierlich gepackten Koffer viele Instrumente und musikalische Überraschungen. Mehrere hundert Konzerte in Europa und erst kürzlich in Marokko, zwei ausgezeichnete CDs: Noroc/2001 und Bon Bagay/2005. Und ein Publikum, welches angesichts ihrer liebenswerten Konzerte staunend zurückbleibt. Geradezu spielerisch fusionieren die vier Internationalisten und ein Gastmusiker aus der Bretagne Balkan-Dub-Chanson-Mestizo-HipHop und Rock zu ihrem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. MV wirbeln fünf Sprachen: spanisch, englisch, französisch, rumänisch und creolisch ebenso durcheinander wie ihre im Wechsel gespielten Instrumente von A wie Akkordeon über K wie Kontrabass bis Z wie Zugposaune! Bärbeißiges vom Balkan, charmante Chansons und fröhliche Mestizo-Klänge! mehr…
Am 1. Mai mobilisieren Nazis zu einer Großkundgebung und einem Rechtsrockkonzert nach Dortmund. Gewerkschaften, Oberbürgermeister und Kirchen veranstalten um 10.00 Uhr eine Protestkundgebung am Platz der Alten Synagoge vor dem Dortmunder Stadttheater. Näheres. Das Dortmunder Bündnis gegen rechts ruft anschließend zu einem „Antifaschistischen Spaziergang am 1. Mai“ auf. Auftaktkundgebung ist um 12.00 Uhr am Jüdischen Friedhof und Ausländerfriedhof Rennweg sowie am Stolperstein für Karl Herzberg am Wiekesweg 44. Motto: „Wenn Nazis marschieren ist Widerstand Pflicht!“ Näheres. Die Antifaschistische Union Dortmund ruft schließlich um 10.00 Uhr am Hauptbahnhof zu einer Demo unter dem Motto auf: „Für mehr als nur dagegen – Dem Nazi-Aufmarsch entgegentreten.“ Näheres.
Ein Studierenden – VideoAktivistInnen – Netzwerk hat nun einen Film über die Hochschulproteste des letzten Sommers fertig gestellt. Die Freie Uni Bochum wird hierbei ganz spannend in den bundesweiten Protest eingeordnet. In der Ankündigung des Filmes heißt es: „Studierendenproteste breiten sich seit dem Sommersemester 2005, dem Summer of Resistance, immer weiter aus. 2006 schwappt die gelbe Welle von Hamburg über NRW auch nach Hessen. Inspiriert von den Kämpfen gegen das CPE in Frankreich, aber auch durch das Einsehen der Hoffnungslosigkeit der bisherigen Protestformen, wird 2006 der Summer of Resistance reloaded ausgerufen, mit neuen Kugeln sprich neuen Aktionsformen versuchen die Studierenden mittels begrenzter Regelverletzung das zu erreichen, was ihnen seit Jahren verwehrt wird: Partizipation in der Bildungspolitik.“ Der Film existiert derzeit im XVid-Format und ist 745 MB groß. Näheres.
Der DGB ruft zur 1. Mai-Kundgebung auf dem Rathausvorplatz auf. Beginn ist um 11.00 Uhr. Näheres. Im Aufruf heißt es: „Die Wirtschaft boomt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet – und wollen endlich ihren verdienten Anteil.
Wir lassen uns nicht mit guten Worten abspeisen. Wir wollen deutlich und nachhaltig am Aufschwung teilhaben. Die Beschäftigten haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und Gehälter müssen spürbar steigen. Die IGM fordert 6,5 % mehr Geld. Das stärkt den Aufschwung durch mehr Binnennachfrage.
Immer noch herrscht Massenarbeitslosigkeit, während die Unternehmen immer neue Rekordgewinne einstreichen und Manager-gehälter in absurde Höhen steigen. Den Arbeitgebern werden mit der Unternehmenssteuerreform milliardenschwere Geschenke versprochen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen immer neue Belastungen verkraften. mehr…
Im Vorfeld des G8-Gipfels Anfang Juni in Heiligendamm zeigt das endstation.kino im Bahnhof Langendreer im Rahmen der Reihe „Gute Nacht, G8“ Dokumentarfilme zu unterschiedlichen Aspekten des Globalisierung und der globalisierungskritischen Bewegung. Die Reihe startet passend zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai um 17 Uhr mit dem 2004 entstandenen kanadischen Dokumentarfilm „The Corporation“ (Foto) von Mark Achbar und Jenniffer Abbott.
„The Corporation. Das pathologische Streben der Konzerne nach Geld und Macht“ gibt Aufschluss über den Charakter und den kometenhaften Aufstieg der wichtigsten Institution unserer Zeit, des Konzerns. Ausschnitte aus Popkultur, Fernsehnachrichten und Firmenpropaganda dokumentieren, in welchem Maße die Konzerne Einfluss auf unser Leben nehmen. Der Film führt den psychopathischen Charakter der Institution „Unternehmen“ anhand von haarsträubenden Fallstudien vor, die zeigen, wie Unternehmen uns beeinflussen, unsere Umwelt, unsere Kinder, unsere Gesundheit, die Medien, die Demokratie und selbst unsere Gene – und wie sich die Menschen dagegen wehren. mehr…
Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ), StudentInnenwerk für Bochum und Gelsenkirchen, hat einen neuen Verwaltungsrat gewählt. Der Verwaltungsrat bestimmt die Richtlinien des AKAFÖ. Er wird gebildet aus drei Studierenden der vom AKAFÖ betreuten Hochschulen, René Voss (Foto), Jonas Spiegel und Malte Reinthel, einem Vertreter der Hochschulen, Werner Kirsch, einem Vertreter der Beschäftigten des AKAFÖ, Reinhard Dudzik, dem Kanzler der RUB, Gerhard Möller, und einer „Person des öffentlichen Lebens“. Hier wurde die SPD-Landtagsabgeordnete Carina Gödecke wiedergewählt.
Als Vorsitzender wurde ein weiteres Jahr René Voss gewählt, der das AKAFÖ auch im Studierendenrat des Deutschen Studentenwerks (DSW) vertreten wird.
Beschluss der ordentlichen Vollversammlung der Fachschaft Sozialwissenschaft am 18. April 2007
Die Fachschaft Theaterwissenschaft hat auf ihrer Vollversammlung ihren Fachschaftsrat bestehend aus 134 Mitgliedern gewählt. Diese haben sich nach § 6 Absatz 4 der Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben der Ruhr-Universität Bochum befreien lassen. Bis Ende März wurden 69 Anträge auf Befreiung bewilligt. Daraufhin hat der Kanzler der Ruhr-Universität Bochum die bereits bewilligten Befreiungen zurückgenommen und anderen gewählten Mitgliedern des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft die Möglichkeit genommen, sich von den Studienbeiträgen befreien zu lassen. Begründet wurde das Vorgehen des Kanzlers mit einem angeblichen Betrugsversuch des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft.
Die Fachschaft Sozialwissenschaft weist die von Uni-Vertretern in den Medien geäußerte Unterstellung entschieden zurück, bei der Wahl der Mitglieder in den Fachschaftsrat Theaterwissenschaft handle es sich um „Betrug“. Wir fordern eine Entschuldigung dafür, dass den aktiven Studierenden öffentlich und wahrheitswidrig ein Straftatbestand vorgeworfen wird.
Die Uni-Leitung wurde bereits vor Beginn der Rückmeldefrist über die Größe des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft in Kenntnis gesetzt. Das Vorgehen des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft bewegt sich im Rahmen der Studienbeitragssatzung und ist somit legal und legitim. Wir werten das Vorgehen der Universitätsverwaltung als Schritt gegen die studentische Selbstverwaltung. Besonders bezeichnend ist, dass es trotz vieler Anfragen des Fachschaftsrat Theaterwissenschaft lange Zeit nicht möglich war Gespräche mit den Verantwortlichen der Universitätsverwaltung zu führen.
Eine Rücknahme der Befreiung des Studienbeitrags wäre nur dann zu rechtfertigen, wenn Mitglieder eines Fachschaftsrats den Aufgaben der Studierendenschaft nicht ausreichend nachkommen. Im Fall des Fachschaftsrats Theaterwissenschaft ist es zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, dies zu überprüfen.
Nach unserem Verständnis zeichnen sich Fachschaftsräte nicht durch ihre Größe, sondern durch ihre Aktivität aus. Die Aufgaben der Fachschaften stehen in der Satzung der Studierendenschaft der RUB und umfassen sowohl die Mitarbeit in Gremien als auch das Wahrnehmen der politischen und kulturellen Belange ihrer Mitglieder. Das Aufgabenfeld der Fachschaftsräte ist dementsprechend umfassend. Für die Ruhr-Universität ist das ehrenamtliche Engagement der Studierenden in den Gremien und Fachschaften unbedingt notwendig. In unseren Augen ist es geradezu widersinnig, zusätzliches Engagement für unsere Uni und ihre Mitglieder nicht zu begrüßen, sondern es stattdessen durch die Einschränkung von Befreiungsmöglichkeiten zu bestrafen. Wir sind überzeugt: Es würde der Universität insgesamt massiv schaden, sollten die Möglichkeiten zur Studiengebührenbefreiung weiter eingeschränkt werden.
Die Fachschaft Sozialwissenschaft erklärt sich solidarisch mit dem Fachschaftsrat Theaterwissenschaft und fordert die Universitätsverwaltung auf, die gestellten Anträge auf Befreiung der Studienbeiträge zu bewilligen.
Die Fachschaft Sozialwissenschaft hat sich solidarisch mit dem Fachschaftsrat Theaterwissenschaft erklärt und fordert die Universitätsverwaltung auf, die gestellten Anträge auf Befreiung der Studienbeiträge zu bewilligen.
Die Fachschaft Sozialwissenschaft weist die von Uni-Vertretern in den Medien geäußerte Unterstellung entschieden zurück, bei der Wahl der Mitglieder in den Fachschaftsrat Theaterwissenschaft handle es sich um „Betrug“: „Wir fordern eine Entschuldigung dafür, dass den aktiven Studierenden öffentlich und wahrheitswidrig ein Straftatbestand vorgeworfen wird.“ Die Stellungnahme im Wortlaut.
Freitag 27.04.07, 22:00 Uhr
Aussetzung des Streiks an der Ev. Fachhochschule beschlossen
Das Streik-Komitee der Ev. Fachhochschule schreibt: »Am heutigen Freitag fand um 10.00 Uhr eine außerordentliche Vollversammlung der Studierendenschaft statt. Hier wurde das weitere Vorgehen im Protest gegen Studiengebühren diskutiert. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, den Streik noch bis zum kommenden Montag um 12.00 Uhr fortzuführen, da an diesem Tag die letzte Sitzung des Ausschusses zur Erarbeitung einer Studiengebührenordnung stattfindet. Dort soll ein letzter Versuch unternommen werden, einen Konsens zwischen Studierendenschaft und Rektorat zu erzielen. Im Anschluss an die Ausschusssitzung wird der Streik zunächst ausgesetzt. An seiner Stelle werden weitere Proteste in anderer Form stattfinden.
Am 15.05.2007 soll dann endgültig in der Senatssitzung über die Einführung von Studiengebühren und gegebenenfalls über eine Beitragsordnung entschieden werden. Weitere Protestaktionen sind auch über die Senatssitzung hinaus geplant, falls die Einführung von Studiengebühren danach nicht vom Tisch sein sollte. mehr…
Die Soziale Liste erklärt sich mit den Metallarbeitern und den Beschäftigten der Telekom Regionalstelle Bochum solidarisch. Die Kämpfe um mehr Lohn bzw. gegen die Erhöhung von Arbeitszeiten, Einkommenseinbußen und Ausgliederung sind Teil des Kampfes gegen die Umverteilung von unten nach oben. Sie zeigen gerade zum 1. Mai, wie berechtigt und notwendig der Kampf gegen den ungezügelten Kapitalismus ist.
Die Soziale Liste Bochum ruft deshalb auch zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung des DBG zum 1. Mai auf. Auf dem Rathausvorplatz wird sie mit einem Informationsstand präsent sein. Mitglieder des Wahlbündnisses stehen zum Informationsaustausch und zu Diskussionen zur Verfügung.
Außerdem wird die druckfrische neue Zeitung der Sozialen Liste verteilt.
Interessierte können auch Informationen zur Haushaltsdebatte im Rat und zur Anregung einer Stiftung „Gegen Armut in Bochum“ erhalten. Die Zeitung als PDF-Datei.
Die Soziale Liste Bochum ruft zur Teilnahme an der Demonstration und der Kundgebung des DBG zum 1. Mai auf. Auf dem Rathausvorplatz wird sie mit einem Informationsstand präsent sein und die druckfrische neue Zeitung der Sozialen Liste verteilen. In einer Presseerklärung heißt es: „Die Kämpfe um mehr Lohn bzw. gegen die Erhöhung von Arbeitszeiten, Einkommenseinbußen und Ausgliederung sind Teil des Kampfes gegen die Umverteilung von unten nach oben. Sie zeigen gerade zum 1. Mai, wie berechtigt und notwendig der Kampf gegen den ungezügelten Kapitalismus ist.“ Die Erklärung im Wortlaut. Die Zeitung als PDF-Datei.
Auch 200 Jahre nach den Anfängen der Aufklärung werden in NRW mehr als 30 Prozent der staatlichen Grundschulen als Konfessionsschulen betrieben. Vor zwanzig Jahren schien es nur eine Frage der Zeit, wann dieses klerikale Relikt auch in NRW überwunden sei und ein gemeinschaftlicher konfessionsunabhängiger Unterricht der SchülerInnen selbstverständlich sei. Doch dann wurde das Instrument der Konfessionsschule von reaktionären Eltern entdeckt, um für ihre Kinder „Türken-freie“ Schulen durchsetzen zu können. Konfessionsschulen sind damit wieder in Mode gekommen. Die CDU protestiert nun vehement dagegen, dass die kath. Konfessionsschule Sankt-Barbara in Hofstede mit einer Gemeinschaftsschule zusammengeführt werden soll. Christian Michalak, zweiter stellvertretender Bezirksvorsteher von den Grünen in Bochum-Mitte fragt in einer Pressemitteilung den CDU-Fraktionsvorsitzenden: „Herr Gräfingholt, was sind die wahren Gründe dafür, dass Sie gegen die Pläne der Verwaltung protestieren? Versuchen Sie etwa, die Kinder ihrer vermeintlichen Wählerinnen und Wähler vor den Chancen und Herausforderungen einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft abzuschotten?“ Die Mitteilung im Wortlaut.