Jahresarchiv für 2018

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Freitag 21.12.18, 16:45 Uhr

Hellas Solidarität

Die  Hellas Solidarität Bochum zeigt heute Abend am Freitag, den 21.12. den oskargekrönten Film „Z“ von Costas Gavras (u. a. mit Yves Montand, Jean-Louis Trintignant, Irene Papas, Drehbuch: Jorge Semprun, Musik: Mikis Theodorakis). Der vor dem Hintergrund der griechischen Militärdiktatur entstandene Streifen gilt als genre-bildender Klassiker des politisch engagierten Kinos. Außerdem gibt es einen Kurzfilm von Harun Farocki. Dazu gibt’s leckeres Essen und Getränke. Beginn ist  um 19.00 Uhr im „Wohnzimmer“ in der Alsenstraße 27. Zu den Plänen im nächsten Jahr schreibt die Hellas Solidarität:» Wir wollen wieder eine gemeinsame Olivenölbestellung, so wie wir es in 2017 und 2018 gemeinsam gemacht haben. Derzeit erwarten wir mit Spannung die Nachricht unserer Ölbauern und -bäuerinnen über die Ernte in 2018.  Denn Oliven sind ein natürliches Erzeugnis und ihre Ernte unterliegt somit saisonalen Schwankungen. Sobald wir Näheres wissen, informieren wir alle unsere Bestellerinnen und Besteller per E-Mail. Sollten Sie/ Solltest Du in 2019 erstmalig mit uns bestellen wollen, so schreiben Sie/ schreibe uns einfach eine E-Mail an hellassolibo@web.de, damit wir Sie/ Dich in unseren Verteiler aufnehmen können.«

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Donnerstag 20.12.18, 13:40 Uhr
Der alternative Weihnachtspreis der Sozialen Liste

Die Rute 2018 geht an Britta Anger

Die Rute, der von der Sozialen Liste Bochum gestiftete alternative Weihnachtspreis für soziale und politische Missetaten, ist in diesem Jahr an die Sozialdezernentin Britta Anger verliehen worden. Damit rügt die Soziale Liste Bochum “ihre oft beschönigende Darstellung der sozialen Entwicklungen und der Sozialpolitik in Bochum. So zum Beispiel bei den Themen Kinderarmut, Überschuldung und Altersarmut.” Die Soziale Liste erkklärt: Auch Britta Angers Feststellung: „Es gibt keinen Stadtteil, um den wir uns Sorgen machen müssen“, passt in ihr Beschönigungsmuster. Die Soziale Liste schreibt an Frau Anger: „In Ihrem Sozialbericht 2018 brauchen Sie sich nur die Konzentration von Armut in den nördlichen Stadtteilen von Wattenscheid, dem Gleisdreieck und den Bezirk Kruppwerke anzusehen, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Auch ein Blick nach Günnigfeld, Leithe oder Werne wäre sicherlich hilfreich“. (weiterlesen)

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Mittwoch 19.12.18, 19:35 Uhr

Das Programm des endstation.kinos

Mit Ausnahme des 24. Dezembers hat das endstation.kino an den Feiertagen geöffnet und kündigt an: »Ab Donnerstag, den 20. bis Samstag, den 29.12. zeigt das endtation.kino Aufbruch zum Mond. Er gehört zu den größten Helden des 20. Jahrhunderts: Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond. Der Film erzählt aus seinem Leben, mit Schwerpunkt auf den Konflikten und Entbehrungen, denen der Pilot vor und während seiner größten Mission ausgesetzt war – und die doch nur einen Teil der hochdramatischen Ereignisse des amerikanischen Raumfahrtprogramms zwischen 1961 und 1969 bildeten. Nach dem beispiellosen Erfolg von La La Land erstaunt und überwältigt Damien Chazelle mit Aufbruch zum Mond erneut. (weiterlesen)

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Dienstag 18.12.18, 16:23 Uhr

Tarifergebnis für Dachdecker

“Die 350 Dachdecker in Bochum bekommen ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen um insgesamt 5,6 Prozent.” Das teilt die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU mit. Ein Dachdeckergeselle erhält ab Dezember ein erstes Plus von 2,7 Prozent und hat damit am Monatsende 85 Euro mehr in der Tasche. Auszubildende bekommen pro Lehrjahr 80 Euro extra im Monat. Im Oktober steigen die Einkommen ein weiteres Mal – dann um 2,9 Prozent. Die IG BAU Bochum-Dortmund spricht von einem „überfälligen Schritt“ für die Branche. „Das Baugewerbe erlebt derzeit einen Boom. Davon profitieren auch viele Dachdeckerbetriebe in der Region“, so Bezirkschefin Gabriele Henter. Jetzt erhielten die Beschäftigten einen fairen Anteil an der Umsatzentwicklung. (weiterlesen)

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Dienstag 18.12.18, 15:59 Uhr
70 Jahre Allgemeine Erklärung Menschenrechte

70 Jahre Allgemeine Menschenrechte

Der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit schreibt: »Mit etwa 400 Gästen feierten der Initiativkreis Flüchtlingsarbeit und die Musikschule Bochum am 14. Dezember im kleinen Saal des Anneliese Brost Musikforums den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. „Seit jener Erklärung am 10.12.1948 vor den Vereinten Nationen sind enorme Fortschritte erreicht worden“, hob Christian Cleusters von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum in seinem Eröffnungsvortrag hervor, „etwa bei der Bekämpfung des Hungers und bei der Gleichstellung der Geschlechter. Diese Entwicklung dürfen wir alle als Ansporn und Ermutigung sehen, den Spielraum diktatorischer und autoritärer Regierungen weiter einzuschränken.“ (weiterlesen)

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Montag 17.12.18, 15:06 Uhr

Vor Ort Menschenrechte einfordern


“Wir werden niemals akzeptieren, dass Menschen einfach im Stich gelassen und dem Tod durch Ertrinken überlassen werden!“ – Die Seebrücke Bochum hat zwei Videos von der “Winterreise 2018″ zum Tag der Menschenrechte im Musikforum veröffentlicht. Im ersten Teil ihrer Rede (Video links) erinnert die Seebrücke an die Opfer der Asyl- und Abschottungspolitik Europas. Es geht um ganz persönliche Geschichten der Menschen, die unter Lebensgefahr auf den Schlauchbooten aufbrachen, ohne zu wissen, was sie in Zukunft erwartet. Im zweiten Teil (Video rechts) beantworten die Aktiven die Frage, was die Stadt Bochum angesichts der Katastrophe an den EU-Außengrenzen konkret tun kann, und was die Seebrücke Bochum von den lokal Verantwortlichen fordert. Außerdem zu sehen: “What we want” – das beeindruckende Finale des Abends. (weiterlesen)

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Montag 17.12.18, 14:57 Uhr
Buchvorstellung und Diskussion

Die Zukunft erfinden

Postkapitalismus und eine Welt ohne Arbeit

Der Salon Sinn & Wahn lädt am Mittwoch, den 19.12. um 19 Uhr, im Botopia Raum9, Griesenbruchstr. 9 zu einer Vorstellung und Diskussion ein über das Buch “Die Zukunft erfinden – Postkapitalismus und eine Welt ohne Arbeit”: »In dem Buch kritisieren die Autoren Nick Srnicek und Alex Williams, anknüpfend an ihr akzelerationistisches Manifests („Beschleunigungsmanifest“), den Utopieverlust der Linken. Die Linke habe sich auf lokale und horizontale Politikformen (sogenannte „folks politics“) zurückgezogen und dem Neoliberalismus damit das Feld überlassen. (weiterlesen)

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Sonntag 16.12.18, 22:00 Uhr
Das Labor und space left streamen den Chaos Communication Congress

35C3 Congress Everywhere in Bochum

Der Chaos Computer Club (CCC) veranstaltet seine jährliche Hackerkonferenz und -party unter dem Motto „35C3: Refreshing Memories“ zwischen dem 27. und 30. Dezember in Leipzig. Die beiden Bochumer Hackerspaces ’space-left‘ und ‚Das Labor‘ streamen an den vier Tagen Vorträge des Kongresses, veranstalten Workshops und bieten “Ort für Hacking und Austausch ohne lange Schlangen und aufwendige Reisen.” Sie versprechen: “Wir bringen den 35. Chaos Communication Congress (35C3) in unsere Hackspaces.” Das Ganze findet am Donnerstag und Freitag im “Das Labor” und am Samstag und Sonntag bei “Space-Left”  im Sozialen Zentrum statt. Naheres auf den Webseiten von Das Labor und space left.

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Sonntag 16.12.18, 17:39 Uhr

Der Optimismus des Willens


Der Filmclubs der Humanitären Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 20. Dezember um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer den Film “Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens” von Nicolas Wadimoff. Der Film nähert sich dem Schweizer Globalisierungskritiker, Menschenrechtler und Soziologen mit kritischer Empathie. Er geht mit Jean Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist. Der junge Jean Ziegler war 1964 bei der erstenWeltzuckerkonferenz der UNO in Genf der Chauffeur von Che Guevara. Als Ziegler den großen Revolutionär fragte, ob er ihn denn nicht mit nach Kuba nehmen könnte, antwortete ihm Guevara, dass Ziegler in Genf bleiben müsse, um gegen den Kapitalismus zu kämpfen. (weiterlesen)

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Samstag 15.12.18, 16:56 Uhr

Ideen des Jugendforums im Norden

Der Kinder- und Jugendring berichtet über die Ergebnisse des Jugendforums Nord, das er zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Offener Türen im November organisiert hatte: »41 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich in vier verschiedenen Workshops mit den Angeboten für Kinder und Jugendliche in Harpen, am Rosenberg, in Kornharpen, Gerthe und Bergen beschäftigt.   Folgende Kritikpunkte, Wünsche und Ideen wurden in den Workshops erarbeitet und im Plenum präsentiert: (weiterlesen)

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