An der Hochschule Bochum im Projekt „THALESruhr“ gab es im Mai die Kinopremiere zu „FIX IT! — Die Welt reparieren und teilen “ . Nun stehen die Filme öffentlich zur Verfügung und THALESruhr schreibt : >> im Mai haben wir die Premiere der *Kurzfilmreihe FIX IT!* in Bochum gefeiert. Die Kurzfilme wurden von drei Studierenden der Projektstudie „Repairkultur“ an der Hochschule Bochum produziert. Nun sind die Filme online verfügbar und können hier angeschaut werden :
Das Kampagnenbündnis Bochum gemeinsam veröffentlicht auf seiner Seite Interviews mit Aktivist*innen der Kampagne. Bisher erschienen in der Reihe von Stadt für Alle, Attac und dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung. In dem aktuellen Interview erläutert Karl-Heinz Hüsing (Radwende und VCD) seine Motivation zur Mitarbeit in dem Bündnis und zu Zielen der Mobilitätsbewegung in Bochum. siehe
Sonntag 20.07.25, 21:01 Uhr
"Eine erweiterte museale Nutzung" des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers
Ein Gedenkort im Entstehen – die ehemalige Kommandantur; Foto: S. Wycisk
„Das ehemalige Lager Bergener Straße ist mit seinen bis heute erhaltenen Gebäuden ein seltenes Zeugnis der NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau während des Zweiten Weltkriegs“, das räumt die Stadt Bochum auf ihrer Webseite ein. 58 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges haben die Verantwortlichen der Stadt einen ersten Schimmer von der Bedeutung des Geländes bekommen und es 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Sie ließen es aber 20 Jahre lang weiter verfallen.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt zum Zustand der Bezirke nach der Ratssitzung am 10.07.2025: »Die Mehrheit im Rat der Stadt Bochum hat in der letzten Ratssitzung vor den Kommunalwahlen nochmal deutlich gemacht: In Bochum wird es keine Stärkung der Bezirksvertretungen geben! Eine ganz große Koalition aus SPD, Grünen und CDU hat die darauf abzielende Anregung des Netzwerks für Bürgernahe Stadtentwicklung abgelehnt!
Auf dem Klimacamp von Fridays for Future, das derzeit in der Innenstadt noch bis zum 20. Juli läuft, wird Attac am kommenden Montag ein Argumentationstraining für die Tax the Rich-Kampagne durchführen und schreibt dazu: »Endlich ist unsere Bundestagspetition online und kann auf der Seite des Bundestages unterschrieben werden. Bereits über 16.000 Menschen haben sich dort beteiligt und auch hier in Bochum erleben wir viel Unterstützung und haben bei den Aktionen 900 Unterschriften gesammelt. (Unterschrift noch nicht geleistet, dann hier zur Petition)
Die Berliner Punkband ZSK und mehrere Tausend Besucher:innen machten gestern bei „Bochum total“ das Konzert auf der großen Bühne am Südring zu einer riesigen Anti-AfD-Demonstration. Gleichzeitig wurde das Ganze zu einer eindrucksvollen Solidaritätskundgebung mit Maja T, ein Opfer einer rechtswidrigen Abschiebung nach Ungarn.
Am gestrigen Dienstag zogen 4.000 vorwiegend Schülerinnen und Schüler in vier Sternmärschen unter dem Motto „Bochum bleibt bunt“ zum Platz vor dem Bergbau Museum. Startpunkte der vom Bochumer Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ angeregten Aktion waren das Rathaus, das Bermuda-Dreieck, der Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule und das Ruhrstadion. Nur hier fanden die Teilnehmenden in der Ostkurve erstklassigen Schatten. Bei den anderen Auftakt-Kundgebungen war es um 10 Uhr in der Sonne schon so heiß, dass überall nach Schattenplätzen gesucht wurde.
‚Ruhr Uni Nazifrei‘ informiert über rechte Aktivitäten am Campus: »Während der Juni vielerorts im Zeichen von Sichtbarkeit, Solidarität und Vielfalt stand, kam es an der Ruhr-Universität Bochum wiederholt zu Angriffen auf queerfeministische Einrichtungen und Orte auf dem Campus. Viele Studierende sind besorgt und fordern Konsequenzen.
Am gestrigen Samstagmittag fand auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz eine Kundgebung der Omas gegen Rechts unter dem Motto „Demokratie braucht uns alle“ statt. Ihr Bericht: »Im Vorfeld der Kommunalwahlen wurden verschiedene Punkte der Kommunalpolitik beleuchtet: In insgesamt sieben Redebeiträgen wurde über die aktuelle Lage in Bochum berichtet und nachgehakt, was sich zum Negativen verändern könnte, sollte im Herbst die AfD in den Stadtrat einziehen.
In einer aktuellen Pressemitteilung informiert Die Linke im Rat über eine Anfrage an die morgen stattfindende Sitzung der Bezirksvertretung Südwest zum Thema „Vorkaufsrecht und Schutz der Mieter*innen in der Siedlung „Am Röderschacht“„: »Die Häuser der denkmalgeschützten Bergarbeitersiedlung Am Röderschacht in Bochum-Linden wurden von Vonovia an einen Investor verkauft. Der neue Eigentümer versucht mit fragwürdigen Methoden gigantische Mieterhöhungen durchzusetzen. Da diese Mietforderungen weit über dem Limit liegen, das gesetzlich erlaubt ist, versucht der neue Besitzer den Mietern eine freiwillige Zustimmung zur Mieterhöhung abzupressen und sperrt z. B. Gärten und Parkplätze und drangsaliert die Bewohner:innen durch unangekündigte Besuche.
Demokratie braucht Partizipation– wie kann Bürgerbeteiligung gelingen? – Zu diesem Thema veranstaltete die Kampagne „Bochum – gemeinsam“ einen Polittalk am Freitagabend im Rahmen der bobiennale, die mit rund 70 Zuschauer:innen recht gut besucht war. Auf dem Podium saßen neben Gabi Fuchs vom LutherLAB als Moderatorin der Politologe Toralf Stark von der Uni Duisburg/ Essen, Dieter Schöffmann aus Köln und Andrea Wirtz aus Bochum. Gabi Fuchs leitete die Veranstaltung mit einigen Kernfragen der Veranstaltung ein: „Wie kann es gelingen, eine andere Kultur des Miteinander zu schaffen, in der Partizipation ein verbindlicher Bestandteil der politischen Strukturen in unserer Stadt wird? Was bedeutet das auch für die politische Praxis?“.
Die Omas gegen Rechts laden zu einer Kundgebung am 28. Juni 2025 um 12.00Uhr auf dem Dr. Ruer-Platz ein: »Unter dem Motto „Demokratie braucht uns alle“ setzen wir ein gemeinsames Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Solidarität. Mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen am 14. September 2025 möchten wir den Wert unserer Demokratie betonen und dazu aufrufen uns gemeinsam für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Unser Grundgesetz bildet dafür das Fundament – mit der unantastbaren Würde des Menschen, dem Recht auf freie Entfaltung und dem Verbot jeglicher Diskriminierung.
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zu der im Mobilitätsausschuss am 24.06 2025 auf der Tagesordnung stehenden Eingabe zur Umleitung der Opeltrasse: «Nachdem der Umweltausschuss sich am 12.06.2025 mit der von der Verwaltung in eine Nord- und eine Südumgehung aufgeteilte Umleitung für die Opeltrasse befasst hat (Vorgang 20251508), muss sich der Mobilitätsausschuss nun am 24.6.2025 auf Eingabe eines Mitgliedes von VOLT (Vorgang 20251369) damit befassen, ob mit einer in beide Richtungen gesicherten Nordumgehung die gleichzeitige Südumgehung entfallen könnte.
Das Kommunale Integrationszentrum, das Bochumer Bündnis gegen Rechts, das Fanprojekt Bochum und der Kinder- und Jugendring Bochum rufen zusammen mit den weiterführenden Schulen am Dienstag, 01. Juli 2025 zum antirassistischen Aktionstag „Bochum bleibt bunt“ auf, um vor den Kommunalwahlen in NRW ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen Hass und Hetze in Bochum zu setzen. Der Aktionstag beginnt mit vier Auftaktkundgebungen um 10.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz, auf dem Konrad-Adenauer-Platz, im Vonovia Ruhrstadion (Castroper Straße) und auf dem Schulhof der Heinrich-Böll-Gesamtschule (Agnesstraße).
Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit stellt kommunalpolitische Forderungen auf und schreibt in einer Pressemitteilung : >> Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ist 2010 gegründet worden, um den Abbau von sozialen Leistungen und kulturellen Angeboten zu verhindern und hat sich seitdem immer wieder für den Ausbau von sozialer Sicherheit, von Infrastruktur und Klimaschutz eingesetzt. Stefan Marx, Geschäftsführer des DGB Ruhr-Mark und Sprecher des Bündnisses, erläutert: „Ziel unserer gemeinsamen Aktivitäten ist die Stärkung der Daseinsfürsorge und die Umsetzung einer sozialen und gerechten Politik.
Der Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz veranstaltet am 13. Juni, dem langen Tag der StadtNatur – eine Fledermausbeobachtung am Ümminger See und schreibt dazu: »Wenn die Sonne untergeht und die Nacht zum Leben erwacht, begeben wir uns in die Welt der Fledermäuse und ihrer faszinierenden Superkräfte – ein spannendes Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen!
Vom 6. Juli – 20. Juli baut Fridays for Future zum vierten Mal ein Klimacamp in der Innenstadt auf. Neben dem Dr. Ruer Platz vor der „Trauernden Mutter“ werden Pavillons und Zelte für die zwei Wochen dauernde Mahnwache aufgestellt. Ziel der Aktion ist es, mit möglichst vielen Menschen über die Klimakatastrophe und die damit verbundene Probleme ins Gespräch zu kommen. Wie in den vergangenen Jahren soll auch dieses Mal ein breites Programm angeboten werden: „Von Poetry-Slams zu Workshops bis gemeinsames Essen und Chillen und noch viele weitere Aktionen.“ Wer noch Anregungen hat, schreibe an: bochum[at]fridaysforfuture.is oder gehe zum FFF-Plenum jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18:00 Uhr im Sozialen Zentrum.
Samstag 31.05.25, 13:06 Uhr
Das Programm der bobienale vom 18. bis 22. Juni ist online
Die Eröffnung der 5. bobienale (das volle Programm) findet am Mittwoch, den 18. Juni um 19 Uhr hinter der ehemaligen Riff-Halle (heute Gleis 9) statt. Die Einladung »Die Bobiennale gründet die Stadt BoPolis und bei der Eröffnung-Veranstaltung legen wir den Grundstein. Jede*r ist eingeladen, mitzumachen, sich zu beteiigen und die Stadt gemeinsam zu erbauen. Oder einfach dabeizusein. Denn genau darum geht in der diesjährigen bobiennale. Die Künstler*innen richten am Eröffnungs-Abend ihren Blick auf Blick auf das Zusammenleben – doch mit wem bewohnen wir die Stadt? Ungewohnte Perspektiven auf besondere Mitbewohner*innen entdecken wir im Eröffnungsprogramm:
Der Rat der Stadt Bochum hat heute eine Wohnraumschutzsatzung verabschiedet. Der Mieterverein und das Netzwerk „Stadt für Alle“ begrüßen die Entscheidung als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Satzung legt fest, dass Wohnraum nicht länger als sechs Monate ohne „Zweckentfremdungsgenehmigung“ leerstehen gelassen oder gar abgerissen werden darf. Kritisiert wird, dass in der Verordnung Ein- und Zweifamilienhäuser und die Umwandlung in Ferienhäuser oder Gewerbeflächen ausgeklammert wird. Gefordert wird, dass nun auch genügend Personal eingestellt werden muss, das die Einhaltung der Wohnraumschutzsatzung überwacht.
Der Verein Fuss e.V. berichtet von dem Nachbarschaftsfest letzte Woche: »Am Freitag fanden in zahlreichen Städten Aktionen zum Tag der Nachbarschaft statt. Eine gute Gelegenheit, um rauszugehen und das nachbarschaftliche Miteinander zu feiern – dachte sich der Bochumer Fuss e.V. und lud zusammen mit IFAK zum geselligen Nachmittag in Goldhamme ein. Neben dem Kuchenbasar zählten die Teilnahme am Glücksrad (inklusive Gutscheine für Monikas Eisladen) und das gemeinsame Spielen auf dem Kirchplatz zu den Highlights des Nachmittags. Unter den vielen Gesprächen, die sich zwischen Nachbar:innen ergaben, war der Wunsch nach mehr Raum für alltägliche Begegnungen weit verbreitet.
Die Bochumer Gruppe von IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung) eröffnet am Montag, den 2. Juni, um 16:30 Uhr in der Stadtbücherei im BVZ (Rathaus) die Ausstellung „Sadakos Kraniche – 80 Jahre Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki“. Die von IPPNW Deutschland entwickelte Ausstellung erzählt anhand von Plakaten die Geschichte der Atombombenabwürfe auf Japan 1945 und ihrer Folgen bis heute:
Das Prinz Regent Theater Bochum stellt sich mit der Spielzeit 2025/2026 neu auf und präsentiert sich jetzt bereits mit einer neuen Webseite. Die neue künstlerische Leitung stellt in einem Brief ihre Ideen und das neue Programm vor: »Als neue künstlerische Leiterin am prt freue ich mich, Euch das Programm vorzustellen: Die ersten Premieren von September bis Dezember 2025, aber auch viele Gelegenheiten, aktiv zu werden und das prt mitzugestalten. Zum Beispiel einen Garten anzulegen oder Geschichten aus Bochum zu erzählen.
Für den 20. Mai um 19 Uhr laden der Nachbarschaftskreis Hamme und der Verkehrsclub Deutschland (VCD e.V.) zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Superblock in das Soziale Zentrum ein: »Innerhalb von Hamme liegt die sogenannte Speckschweiz, ein Altbauviertel zwischen der Dorstener Straße und Herner Straße. Der Stadtteil hat eine gute Anbindung an den ÖPNV. So fahren auf der Dorstener und Herner Straße zwei Straßenbahnlinien mit guter Taktfrequenz, hinzu kommen zwei Buslinien. Trotzdem ist der Stadtteil geprägt vom ruhenden Autoverkehr. Einige Straßen werden als Durchgangsstraßen für den Abkürzungsverkehr genutzt.
Antifaschistische Demonstrationen werden normalerweise von jungen Leute geprägt. Die Demonstrant:innen für ein Verbot der AfD waren heute deutlich älter. Einige Omas gegen Rechts hielten das Fronttransparent. „Faschismus beginnt nicht damit, dass Menschen getötet werden. Er breitet sich dort aus, wo Menschlichkeit zur täglichen Anstrengung wird“, fasste Katharina Schwabedissen in Worte, was viele zur Teilnahme an der Demonstration bewegt hat. (Das Redeskript) Elias Bala von der Bochumer Bezirksschüler:innenvertrtung formulierte, was viele Jüngere bewegt: „Wehret den Anfängen war gestern, handeln wir jetzt, sonst ist das Morgen für Millionen Menschen in diesem Land eine Drohung.“ (Das Redeskript)
Dienstag 06.05.25, 07:48 Uhr
Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zur Bürgerbeteiligung Overdycker Straße
Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki- Mohnhaupt zur Bürgerbeteiligung beim Bebauungsplan Overdycker Straße: »Nach dem Sachstandsbericht „Waldausgleich“ für den Planungsausschuss im November 2024 verursachen Bebauungspläne den größten Bedarf an Waldausgleich – so aktuell auch wieder eine geplante Wohnbebauung auf einem städtischen Grundstück an der Overdyker Straße.
Das diesjährige Stadtradeln beginnt am MO 05.Mai um 11h auf dem Rathausvorplatz. >>Der ADFC, die IFAK, der Radweg-Service und das Tiefbauamt der Stadt sind bis 15 Uhr vor Ort.
Die Übernahme der Leitung des Prinz-Regent-Theaters im September durch Sabine Reich wirft ihre Schafften voraus und sie schreibt dazu: »Neustart am prt: im September übernehme ich die Leitung des Theaters und freue mich sehr, das neue Programm vorzustellen. Dazu möchte ich Euch und Sie ganz herzlich einladen:
Mittwoch, den 14. Mai 2025 um 11 – 12.30 Uhr, in den Räumen der Szenischen Forschung am Blue Square, 5. Etage Kortumstraße 90, 44787 Bochum
Mit einer Filmreihe möchte Amnesty International Bochum den Blick auf die Rechte von Frauen in Iran und Afghanistan lenken. Zum Auftakt der Reihe wird am 7. Mai der Film „Stein der Geduld“ von Atiq Rahimi (Afghanistan) im endstation.kino gezeigt. Zum anschließenden Filmgespräch ist Robina Azizi, Bildungsaktivistin und Gründerin von Girls on the Path of Change, zu Gast. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei.
Bo-initiativ lädt am Sonntag, den 4. Mai zur jährlichen Schnitzeljagd – mit dem Rad, ÖPNV oder zu Fuß ein: »Zivilgesellschaftliche, alternative, nachbarschaftliche und gemeinwohlorientierte Projekte stellen sich vor, zeigen ihre Aktivitäten und laden zum Mitmachen ein. Die Idee der Schnitzeljagd ist es, gleich mehrere Projekte an einem Tag zu besuchen und kennenzulernen. Bei allen Projekten wird es die Möglichkeit geben, einen Stempel zu erhalten.
Das Offene Antifa Café Bochum feiert Geburtstag und schreibt: »Kaum zu glauben… wir werden im April 10 Jahre alt! Das wollen wir feiern mit Soli-Cocktail, Kneipenabend und Torte. Kommt vorbei, feiert mit uns, lernt uns kennen und lasst uns einen schönen Abend verbringen. 23. April, ab 19 Uhr, Soziales Zentrum Bochum, Josephstrasse 2.«
Montag 21.04.25, 18:07 Uhr
Ostermarsch Ruhr 2025: Ulrich Sander, Bundesausschuss der VVN-BdA in Wattenscheid
Unsere Ostermärsche sind Märsche für den Frieden und gegen Militarismus und Faschismus. Im ersten Ostermarschaufruf von vor 65 Jahren hieß es daher: »Schon einmal hat man dem deutschen Volk den Vorwurf gemacht, geschwiegen zu haben, wo mutige Worte und Taten notwendig waren. In den Konzentrationslagern – wie Bergen-Belsen – kamen Millionen Menschen ums Leben. Bei Fortsetzung der atomaren Aufrüstung aber drohen der gesamten Menschheit Vernichtung.«
Die gestrige Tages-Abschlusskundgebung des Ostermarsches vor der Ko-Fabrik setzte ein Zeichen gegen „Kriegstüchtigkeit“, Aufrüstung und Kriege und für Friedensfähigkeit. Zusammen mit den Teilnehmer*innen der Fahrradetappe verfolgten etwa 150 Menschen das Programm. Markus Böse (Foto links) leitet es mit dem ersten Lied der Ostermarschbewegung aus den 60iger Jahren ein. Refrain: „Marschieren wir gegen den Osten: NEIN, marschieren wir gegen den Westen: NEIN, wir marschieren für eine Welt, die von Waffen nichts mehr hält, denn das ist für uns das Beste.“ (Der Text findet sich hier und hier ist eine lesenswerte musikalische Geschichte der Ostermarschbewegung im Ruhrgebiet von Frank Baier). Elias Bala (Foto rechts) von der Landesschüler*innenvertretung sprach über den drohenden Wehrdienst und die Bundeswehrwerbung für das Militär an Schulen. (Das Redescript) Daran anschließend beschrieb Tobias Pflüger (Foto Mitte), von der Informationsstelle Militarisierung und langjähriges Mitglied des Bundestages, die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen mit extrem verkürzten Vorwarnzeiten als gefährliche Zuspitzung, die die Kriegsgefahr erhöht.
»Der 1. Mai steht vor der Tür – unter dem Motto „Mach dich stark mit uns!“ laden wir euch herzlich ein, mit uns ein kraftvolles Zeichen für Solidarität, gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu setzen. Wir starten um 10:00 Uhr am Bergbaumuseum mit einer Auftaktkundgebung, bei der Betriebs- und Personalräte wichtige Themen ansprechen.
Am 29. April wird die Hamburger Journalistin Ruth Hoffmann in der Bochumer Fritz Bauer Bibliothek ihr im April 2024 erschienenes Buch „Das deutsche Alibi. Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘“ vorstellen. Dazu schreibt uns das Fritz Bauer Forum: »Zu den Ereignissen des 20. Juli 1944 scheint auf den ersten Blick alles gesagt.