Am Freitag, den 11. 3. und Samstag den 12.3. zeigt das endstation.kino den Dokumentarfilm Iraqi Odyssey in einer komplett arabischen Version mit deutschen Untertiteln. Wütende Kriegserklärungen bärtiger Männer, Auto-Bomben, vermummte schluchzende Frauen: Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute. Dem gegenüber stehen Erinnerungen einer Familie aus den 50er, 60er und 70er Jahren: Filme mit frivoler Musik, westlich gekleidete Studentinnen, begleitet von eleganten Anzugträgern. Heute ist im Irak von diesem Glauben an Moderne und Fortschritt nichts mehr zu spüren. Anhand seiner in der Welt verstreut lebender Familie zeigt der irakische Filmemacher Samir, wie es so weit kommen konnte. Einzelheiten.
Am Freitag, den 11. 3. findet von 18.00 bis 21.30 Uhr im Falkenheim, Akademiestraße 69 die zweite stadtweiten Teenie-Disco U 16 statt. Das Falkenheim hat kräftig in die Ausstattung seines Discoraums investiert, so dass am Freitag die neue Licht- und Nebelanlage ihren Praxistest bestehen kann. Die Teenie-Disco wird pädagogisch begleitet und ermöglicht einen barrierefreien, kostenlosen Zugang für alle Jugendlichen unter 16 Jahren. Organisiert wird das ganze von der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen und dem Kinder- und Jugendring.
Am Dienstag, den, 8. 3. um 19.30 Uhr lädt die Ev. Stadtakademie im Clubraum der Volkshochschule zu einem Vortrag von Michael Lüders ein mit dem Titel „Wer den Wind sät … Der Israel-Palästina-Konflikt im geopolitischen Zusammenhang“. In der Einladung heißt es: »Nach der Analyse des Nahostexperten Michael Lüders wird der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis weiter schwelen und in Zukunft auch immer brutaler, immer grausamer werden. Er weist auf die enorm hohen Opfer hin, die der letzte Gaza-Krieg gefordert hat, auf beiden Seiten, ungleich mehr in Gaza als in Israel. Er weist darauf hin, dass nach Angaben der Vereinten Nationen der Gazastreifen im Jahr 2020 nicht mehr bewohnbar sein werde, weil es dort eine ökologische Katastrophe geben wird aus Mangel an Trinkwasser, fehlenden Anbauflächen und nicht mehr herzustellender Infrastruktur. Gleichzeitig ist es in Israel für linksliberale Journalisten geradezu gefährlich geworden, offen Kritik an dieser israelischen Politik zu üben. mehr…
Der space-left wird am Samstag, den 5. 3. ab 16:00 im Sozialen Zentrum eine Hack-Session mit dem Schwerpunkt Software-Defined-Radio (SDR) veranstalten. Die Einladung verspricht: »Der Plan ist, „gepflegtes Nerdtum“, viel „Spaß am Gerät“ und die „Theologie der hohen Frequenz“ zu zelebrieren. SDR ermöglicht inzwischen dem einfachen hackenden Wesen den Zugang zu Funktechnik in einer Art und Weise, dass sich durch Software wie „GNU Radio“ allerhand Funkprotokolle analysieren lassen.«
Am Freitag den 4. März ab 17.30 Uhr lädt IFAK zu einer Feier in die Integrationsagentur, Thomaszentrum, Girondelle 82, ein. Anlass ist der internationale Frauentag. Geboten wird ein internationales Konzertprogramm mit dem Chor ,,Intergral“, der Tanzgruppe ,,Fantasie“ und dem Chor ,,Emek Korosu Bochum“. Außerdem wird u. a. ein Puppentheater auftreten. Anschließend werden alle Gäste zu Kaffee und Kuchen und einem gemütlichen Miteinander eingeladen.
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 3. 3. Alexander Sokurows experimentellen Dokumentarfilm Francofonia. Der Kunsthistoriker Thorsten Schneider gibt am Donnerstag eine Einführung in den Film. In der Ankündigung schreibt das Kino: »Der Louvre zur Zeit der deutschen Besatzung: Direktor Jacques Jaujard bekommt es mit Franziskus Graf Wolff-Metternich zu tun, Leiter des so genannten “Kunstschutzes†der Wehrmacht. mehr…
Am Sonntag, den 6. 3. findet ab 13 Uhr im Sozialen Zentrum das nächste vegane indoor Picknick statt. Dann heißt es wieder: „Wir schlemmen nach dem DIY (Do It Yourself) – Prinzip: Bringt mit, worauf Ihr Lust habt, für Euch und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist erlaubt. Hauptsache es ist vegan! „
Am Dienstag, den 1. März gibt es im Bahnhof Langendreer eine besondere Vorstellung: „Mein Einsatzleiter – ein Abend mit der Polizei“. Geboten werden Protokolle aus der Kommunikation mit der Polizei. Skurrile Dialoge, seltsame Auflagen, Datenabfragen ohne Rechtsgrundlage. Ein ganzes Jahr lang gab es in Düsseldorf immer wieder bei der Polizei angemeldete Proteste gegen die rassistischen Dügida-Aufmärsche. Was die Anmelder dabei mit der Polizei erlebt haben, ist vor allem eins: kabarettreif. Und wenn die Polizei schon kostenlos die Texte liefert, kann man sie auch auf die Bühne bringen – und ganz nebenbei noch den Unterschied zwischen Realität und Rechtsstaat erklären. Für die Bochumer Aufführung gibt es noch eine Zugabe: Die lustigsten Passagen aus einem Urteil im Bochumer Tortenprozess. Traurig nur: Es gibt keine Karten mehr, die Veranstaltung ist ausverkauft.
Am Dienstag, den, 1. 3. um 19.30 Uhr lädt die Evangelische Stadtakademie, Westring 26 zu einem Vortrag von Micha Brumlik ein mit dem Titel „Israelische Narrative zum Palästinakonflikt – Israels Literatur und Geschichtsschreibung zum Konflikt mit den Palästinensern. In der Einladung heißt es: »Angesichts der Opfer und der verheerenden Auswirkungen des Bürgerkriegs in Syrien mag der Palästinakonflikt als „weniger bedeutend“ erscheinen. Jedoch fokussiert sich in diesem Konflikt ein Großteil der Spannungen im Nahen Osten. Eine Diskussion darüber scheint den Kirchen kaum möglich, denn es geht um das jüdische Volk sowie um jenes Land, von dem die Bibel erzählt – und das auf dem Hintergrund der deutschen Geschichte. mehr…
DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE - Offizieller Trailer
Das endstation.kino zeigt ab Donnerstag, den 25.02. Andreas Maus’ Dokumentarfilm Der Kuaför aus der Keupstrasse. Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. mehr…
Am morgigen Samstag läuft um 17 Uhr im EndstationKino noch einmal der Streifen „Das brandneue Testament“. Ein Film für Menschen, die Klamauk lieben und die sich schon immer fragen, wie Menschen etwas verehren und anbeten können, das sie bei all dem Elend auf dieser Erde für allmächtig halten.
Die Bochumer Linken unterstützen den Aufruf des Treffpunkt Asyl und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung am kommenden Donnerstag auf: Am Vordereingang des Bochumer Rathauses soll ab 13.45 Uhr ein deutliches Zeichen gegen die unerträgliche Lebens-und Unterbringungssituation für Geflüchtete in Bochum gesetzt werden. Aus diesem Anlass erklärt Amid Rabieh, Sprecher der Bochumer Linken: „Die BochumerInnen adressieren ihre Kritik an die richtige Stelle. Die rot-grüne Ratsmehrheit ist für die unerträgliche Unterbringungssituation verantwortlich. Sie muss sich vorwerfen lassen, dass sie nach wie vor auf ein Sofortprogramm für kommunalen Wohnungsbau und den Ankauf von Leerstand verzichtet, der sowohl Menschen in prekären Verhältnissen als auch den Geflüchteten zu Gute kommen würde. mehr…
Sonntag 14.02.16, 23:00 Uhr
Kundgebung am Donnerstag um 13:45 Uhr vor dem Rathaus
Für den kommenden Donnerstag ruft der Treffpunkt Asyl zu einer Kundgebung auf. Los geht es um 13:45 Uhr vor dem Bochumer Rathaus. Das Motto: „Solidarität mit den Bochumer Refugee-Protesten – Ein Leben in Würde für alle, verdammt nochmal!“ Anlass ist die Ratssitzung am gleichen Tag, auf der die Verantwortlichen unter anderem über die Bochumer Wohnungspolitik und über neue prekäre Sammelunterkünfte beraten. Seit Beginn des Jahres haben an diesem Ort vor dem Rathaus mehrfach Flüchtlinge gegen ihre unerträgliche Lebens- und Unterbringungssituation protestiert. In der Turnhallen-Unterkunft in der Pestalozzi-Straße gab es sogar einen Hungerstreik. Der Aufruf zur Kundgebung im Wortlaut: mehr…
Am heutigen Freitagabend findet im Sozialen Zentrum ab 20 Uhr der zwischen klassische Bingo-Burger-Abend statt. Vegan ist Burgerpflicht. Der SchwarzRoteTresen lädt am morgigen Samstag ab 20 Uhr im Sozialen Zentrum zu einem Spieleabend mit „Werwölfe von Düsterwald“, ein Gesellschaftsspiel mit Rollenspielcharakter. Da Einladungen zu den beiden Abenden: mehr…
Am Donnerstag, den 11. 2., um 19.00 laden der Bahnhof Langendreer und die Humanitäre Cubahilfe zu einer Veranstaltung zur aktuellen Situation in Venezuela ein. Referieren wird der Journalist und Lateinamerikanist Harald Neuber, der die Parlamentswahlen in Venezuela im Dezember 2016 vor Ort mit verfolgt hatte. Aus den Wahlen in Venezuela vor 2 Monaten ging das bürgerlich-konservative Oppositionbündnis als Wahlsieger hervor. Damit hat die sozialistische Regierungspartei die Mehrheit verloren. mehr…
Am Donnerstag, den 4.2. findet um 18.00 Uhr im Sozialen Zentrum ein Vorbereitungstreffen für eine Protestaktion gegen die Bochumer Flüchtlingspolitik statt. Die Probleme sind unübersehbar: Geflüchtete gehen in den Hungerstreik, andere demonstrieren vor dem Rathaus, auch gegen die unwürdige Unterbringung und fehlende Organisation und Information durch die Stadt Bochum. Die BürgerInnen sind die unzureichend Informationspolitik ebenso leid wie das jahrelange Herunterfahren der Daseinsvorsorge in Bochum. Aus dem Umfeld des „Treffpunkt Asyl“ kam die Idee, sich anlässlich der nächsten Ratssitzung am 18.02. um 15.00 für eine gute Flüchtlingshilfe in Bochum einzusetzen und den Protest auch in den Rat zu tragen. Die daraus entstandene Initiative schreibt: mehr…
Am Dienstag, den 2.2. wird um 20.30 Uhr im Alsenwohnzimmer, Alsenstraße 33, der Film Mietrebellen, Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt gezeigt. Die Filmankündigung: »In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt Berlin rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.«
Am Donnerstag, den 4. 2., um 19 Uhr lädt der Bahnhof Langendreer zu einem Vortrag mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Ismail Küpeli ein: »Thema des Abends ist der seit 5 Monaten andauernde Krieg in der Türkei gegen die kurdische Bevölkerung. Die Ausgangssperren und Belagerungen von kurdischen Städten im Osten des Landes sind zum Dauerzustand geworden. mehr…
Am Mittwoch, 3. 2. findet im Rahmen des Projekts „Globale Solidarität vor Ort“ um 18.00 – 21.00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Crashkurs über Fördermöglichkeiten für Initiativen statt. In der Einladung heißt es: „Die Idee für ein Projekt ist da, doch wo bekomme ich die Gelder her, die für die Umsetzung notwendig sind? Der Crashkurs gibt einen Überblick darüber, wo politische Initiativen Fördermittel beantragen können und was bei einem Antrag grundsätzlich zu beachten ist. Tipps und praktische Übungen liefern Hilfestellung für eure Arbeit.“ Referent ist Kristofer Lengert; zuständig für Fundraising bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe.
Einige Antifaschist*Innen aus Bochum wollen am heutigen Mittwoch, 27.1., den Tag des Gedenkens an den Holocaust in der Bochumer Innenstadt begehen und schreiben: »Einundsiebzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz wollen wir an diejenigen erinnern, die in Bochum und überall ihr Leben durch die Nazis verloren haben. Dazu wollen wir viele ihrer Namen verlesen und so das Gedenken an den Terror in die Innenstadt holen. Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr an der Kortumstraße/ Ecke Harmoniestraße, in der Nähe der alten Synagoge.«
Am kommenden Donnerstag, den 28.01. setzt die Bochumer Geschichtswerkstatt ihre Workshop-Reihe „Griechenland im und nach dem Zweiten Weltkrieg“ fort. Schwerpunktthemen werden die Besetzung Griechenlands durch deutsche, italienische und bulgarische Truppen im April und Mai 1941 und das von Wehrmachtssoldaten auf der Insel Kreta verübte Massaker an Zivilisten sein. Der Workshop findet im Sozialen Zentrum statt und beginnt um 19.00 Uhr.
Der 27.Januar ist der Tag des Erinnerns an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Felix Lipski und der Klub Stern in der Jüdischen Gemeinde Bochum richten auch in diesem Jahr eine Gedenkveranstaltung aus. Sie findet um 17 Uhr in der Räumen der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen, Erich-Mendel-Platz 1 statt. Die Einladung.
Am Donnerstag, den 28. 1. laden die Naturfreunde Langendreer um 19.30 Uhr im Bahnhof-Langendreer zu einem Kennenlernabend ein: »Das Jahr 2015 hat viel Neues bei den Naturfreunden gebracht – von der neugegründeten Kindergruppe bis zum Sonderpreis des Antirassismus-Preises „buntblick“. Wir haben uns um Flüchtlinge gekümmert und auch gegen TTIP Position ergriffen. Die Natur zu erleben allerdings steht im Zentrum unserer Freizeitaktivitäten. Denn darum geht es den Naturfreunden: unser Leben sinnvoll zu gestalten und Freizeit und Engagement für Umwelt und Soziales miteinander zu verbinden. Dabei legen wir Wert darauf, dass wir mit Jung und Alt gleichermaßen unterwegs sind. Innerhalb unserer Gruppe aber haben sich auch – je nach den persönlichen Interessen – unterschiedliche Schwerpunkte gebildet. Vom Wandern bis zur mehrtägigen Kanu- oder
Radtour haben wir ein breites Spektrum. Und darüber wollen wir mit einer „Kennenlern-Dia-Show“ berichten.« mehr…
Der SchwarzRoteTresen im Sozialen Zentrum lädt „alle Interessierten zum Essen, Trinken und Quatschen“ ein: »Am 23. 1. gegen 20 Uhr öffnen wir die Tore für einen weiteren Abend „Trinken und Essen gegen Repression“. Für 1 Euro könnt ihr köstliches Hansa Pils bekommen, unsere Mate Spezialitäten mit Wodka, Sekt oder Gin gibt es auch wieder. Kredenzen werden wir Kartoffelsalat mit Frikadellen oder Soja Medaillons, natürlich vegan, hausgemacht und gegen Spende. mehr…
Bereits zum dreizehnten Mal findet am Sonntag, dem 24. Januar 2016 ab 11:00 Uhr im Bahnhof Langendreer ein Neujahrsempfang verschiedener Gruppen aus der sozialen Bewegung in Bochum statt. Auf Initiative des Friedensplenums laden diesmal ein: Attac, Bahnhof Langendreer, Bochumer Bündnis gegen Rechts, DFG-VK, Frauen für den Frieden, Hellas Solidarität, Humanitäre Cuba Hilfe, Medizinische Flüchtlingshilfe, Occupy Bochum, Soziales Zentrum und VVN – BdA. Mit Bildern, Filmen und Geschichten soll vor Augen und Ohren geführt werden, was sich im Jahr 2015 in Bochum sozial bewegt hat. Der Brunch bietet wieder Gelegenheit, völlig losgelöst von irgendeiner politischen Tagesordnung zu plaudern, das reichhaltige Buffet zu genießen, Huggy am Piano zu lauschen und dabei Kraft zu sammeln und Ideen auszutauschen für viel Bewegung im Jahr 2016.
Die Antifaschistische Nachrichten aus Bochum rufen zur Demonstration am morgigen Montag in Duisburg auf: »Am Montag, 18.01. jährt sich der Beginn der wöchentlichen rassistischen Aufmärsche von Pegida NRW in Duisburg. Zusammen mit antifaschistischen Gruppen aus Duisburg und NRW rufen wir zu einer Demonstration am Jahrestag auf. Beginn ist um 18:00 am Osteingang des Duisburger Hauptbahnhof. Im Januar 2015 begann Pegida NRW in Duisburg montägliche „Abendspaziergänge“ durchzuführen. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten damals dem Aufruf der Rassisten – es war zugleich das erste und letzte Mal, dass es nennenswerte Gegenproteste der Duisburger Zivilgesellschaft gab. Zum 1. Geburtstag von Pegida NRW bringen wir keine Blumen mit. Weder für den offen rassistischen Mob auf der Straße und seine willigen Vollstrecker in den Amtsstuben und im Bundestag – noch für islamistische Hetzer. beteiligt euch am 7.12. an der gemeinsamen Anreise aus Bochum: Offener Antifa-Treffpunkt | 17.00 Uhr, Bochum-HBF, Gleis 3/4«
Am Mittwoch, den 20.01. um 19 Uhr lädt der Flüchtlingsrat NRW zum dritten und letzten Vortrag seiner Veranstaltungsreihe „Rassismus und Antiziganismus im flüchtlingspolitischen Diskurs“ ein: »Mercedes Pascual Iglesias, Lenard Suermann und Hans-Peter Killguss werden zum Thema „Extrem rechte und rassistische Hetze gegen Geflüchtete“ referieren. Denn gegenwärtig findet die größte rassistische Gewaltwelle seit Anfang der neunziger Jahre statt. Fast täglich kommt es zu Übergriffen auf Geflüchtete und Anschlägen auf Unterkünfte. Neben den Hasspostings in den sozialen Medien steigt die Zahl der Teilnehmenden an rassistischen Kundgebungen – auch in NRW. Zudem gibt es eine Eskalation im Tonfall in rechtspopulistischen Parteien und Medien, systematisch wird Gewalt herbeigeredet. Die Anschläge von Paris und die Übergriffe der Silvesternacht in Köln und anderen Städten verschärfen die Dynamik. mehr…
Wie kann Bochum weniger abschreckend für Fahrradfahrer*innen werden? Darüber berät am Dienstag, den 19. Januar auf Antrag der Linksfraktion der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität. Hintergrund sind die neuen Richtlinien des Bundesumweltministeriums zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen. Die sehen nämlich vor, dass der Bund bei finanzschwachen Kommunen 62,5 Prozent der Kosten für eine Verbesserungsmaßnahme übernehmen kann – in einer Höhe von bis zu 350.000 Euro. Das heißt: Die Stadt Bochum kann für 560.000 Euro die Fahrradinfrastruktur verbessern und müsste nur 210.000 Euro der Kosten selbst tragen. mehr…
Die SDAJ lädt am 16. 1. um 18 Uhr zu ihrem monatlichen Kneipenabend im Sozialen Zentrum mit dem Thema „Einführung in Grundbegriffe des Marxismus: Arbeit, Ausbeutung und Klassen“ ein und schreibt: »Wie an jedem dritten Samstag des Monats laden wir Euch auch im Januar 2016 zu unserem SDAJ-Kneipenabend ein. Diesmal soll es um die Frage gehen, was überhaupt Arbeit, Ausbeutung und Klassen sind bzw. nicht sind, und wie diese Begriffe dabei helfen können, herauszufinden, warum so viele Menschen ohne Arbeit, trotz Arbeit arm und in ihrer Lebensplanung häufig immer wieder gearscht sind. Dabei wird auch mit der These aufgeräumt, dass Marxismus im England um 1850 vielleicht ganz spannend gewesen sein mag, in Zeiten einer individualisierten Wissens-, Informations-, Netzwerk- oder Risikogesellschaft allerdings unrettbar veraltet sei. Selbstverständlich gibt es wieder diverse alkoholische (Wein, Bier, Cocktails) und unalkoholische (Bier, Limo, Mate etc.) Getränke zum kleinen Preis.«
Am ersten Wochenende im neuen Jahr finden im Sozialen Zentrum zwei nicht alltägliche Veranstaltungen statt. Am Samstag lädt die Gruppe space-left ab 20 Uhr zu einem Kneipenabend mit Power-Point-Karaoke ein. Die TeilnehmerInnen müssen zu ihnen unbekannten Folien einen Vortrag halten. Im Vordergrund steht dabei auf jeden Fall der Spaß. Die konkreten Regeln werden spontan vor Ort ausgehandelt. Am Sonntag folgt dann ab 13 Uhr das vegane Indoor Picknick: Die BesucherInnen schlemmen nach dem Do It Yourself – Prinzip. Sie bringen mit, worauf sie Lust haben, für sich selbst und für alle anderen! So entsteht ein großes Buffet. Egal ob süß oder herzhaft, warm oder kalt – alles ist
erlaubt. Hauptsache es ist vegan!