Am Dienstag, den 3.5. findet um 20 Uhr im Bahnhof Langendreer der nächste Science Slam statt. Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation des Kabarettisten und Autors Jens Neutag und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht. Veranstaltet von boskop Kulturbüro, Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier. Eintritt 7 €, VVK 5 €.
Am Freitag, den 29. 4. 20:00 Uhr hat im Thealozzi die Tragikomödie Inklusionsgefahr mit Sahar Raie und André Dinter Premiere. Die Ankündigung des Thealozzi: »„Inklusion, watt is datt denn?“ und „Können wa nich oder woll´n wa nich?“ Manna will Inklusion leben. Sie ist überzeugt, dass es auf allen Ebenen des menschlichen Daseins funktionieren kann und gründet eine WG mit dem solventen EDD. Hier ahnt sie noch nicht, dass sich der Wissenschaftler und freche Nerd mit Empathie-Verstopfung der härteste Brocken auf ihrem Inklusionsweg werden wird. Als Herbie zeitweise in die WG zieht, prallen Welten aufeinander und die Katastrophe ist perfekt. mehr…
Am Mittwoch, 27.4. um 18.30 Uhr lädt das Antifa-Café im Sozialen Zentrum zu einem Jubiläum ein: »Vor einem Jahr fand das erste Antifa-Café im Sozialen Zentrum mit einem Mobi-und Infovortrag zu den Naziaufmärschen in Essen und Gelsenkirchen statt. Seitdem gab es spannende Veranstaltungen – die Gruppe “No Border Kitchen†berichtete über die Situation von Geflüchteten auf der Balkanroute und es gab unter anderem Vorträge über PEGIDA, “Out of Actionâ€, Rechtshilfetipps von der Roten Hilfe und eine Podiumsdiskussion zu linken Securitydiensten. Nicht zuletzt bot das Café die Möglichkeit, Verabredungen für gemeinsame Antifa-Anreisen zu treffen. mehr…
Die SDAJ lädt am Donnerstag, den 28. 4. um 18:30 Uhr im Bahnhof Langendreer zu einem Blockade-Training ein: »Auch dieses Jahr wird uns ein nazifreier Erster-Mai-Feiertag nicht vergönnt sein. Die faschistische und fast verbotene Partei NPD hat für den 1. Mai 2016 eine Demonstration gegen den von ihnen behaupteten „Asylmissbrauch“ in Bochum angemeldet, auf der sie ihre Hetze gegen Geflüchtete verbreiten und die eigentlichen Ursachen von Arbeitslosigkeit, Krise und Krieg verschleiern. Wir sagen: Nicht mit uns! mehr…
Die Bochumer Linksfraktion unterstützt den Aufruf des Bündnis gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum zu verhindern. „Wir rufen alle Bochumerinnen und Bochumer auf, sich an den Protesten zu beteiligen und gemeinsam deutlich zu machen, dass wir rassistische Hetze nicht tolerieren“, sagt der Fraktionsvorsitzende Ralf-D. Lange. „Wir wollen in einer solidarischen Stadt leben. Deswegen widersprechen wir allen Formen von Rassismus, sowohl der ausgrenzenden und Vorurteile schürenden Politik der AfD im Bochumer Rat, als auch der offen kriminellen Gewalt von Neonazi-Strukturen.“ mehr…
Die IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit ruft dazu auf, sich am Sonntag, 01. Mai an den Gegenaktionen gegen den Aufmarsch der NPD zu beteiligen: »Die NPD ist eine Partei aus dem Spektrum der neonazistischen Szene. Aktuell wird das Verbot der Partei vor dem Bundesverfassungsgericht geprüft. Die NPD in Bochum, woher auch der Landesvorsitzende Claus Cremer kommt, mobilisiert nicht allein in ihrem Umfeld, sondern auch im Spektrum der gewaltbereiten Rechten. In Zeiten in denen Unterkünfte von Geflüchteten brennen und Hetze gegen neuankommende muslimische Mitbewohner*innen an der Tagesordnung ist, ist es wichtig sich Rechtspopulist*innen und Demagog*innen, egal ob NPD, ProNRW, Neue Rechte oder AfD, entgegenzustellen. mehr…
Im Vorfeld der 3. Tarifverhandlungen am 28./29. April für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen werden am Dienstag, 26. April in Bochum erste ganztägige Warnstreiks stattfinden. „Das erste Angebot der Arbeitgeberseite vom 12. April 2016 ist dreist und provokativ“, so Gudrun Müller, Geschäftsführerin im ver.di Bezirk Bochum-Herne. „Ganze 0,6 Prozent jahresbezogen für 2016 und 1,2 Prozent für 2017 macht das Angebot aus und hat damit rein gar nichts mit Wertschätzung der Beschäftigten zu tun.“ Weiter heißt es in der Erklärung vn ver.di: »Angesichts einer enorm guten Kassenlage mit einem Überschuss der öffentlichen Haushalte in Milliardenhöhe, muten die öffentlichen Arbeitgeber den Beschäftigten damit Reallohnverluste zu, was den Abstand gegenüber der Lohnentwicklung in der Privatwirtschaft noch weiter anwachsen lässt. mehr…
Die Crew des SchwarzRotenTresens im Sozialen Zentrum schreibt: »Am Samstag, den 23. 4. laden wit ab 20 Uhr zu einem Kneipenabend ein, an dem wir uns gerne an Peter Lustig (†23.02.2016) erinnern wollen. Mit seiner Sendung „Löwenzahn“ brachte er uns als Kinder bei, die Natur zu achten und mit statt über ihr zu leben. Er zeigte uns, wie man sich einen kleinen Bauwagenplatz baut, warum man auch in der Stadt Bäume besetzen sollte oder wie Urban Gardening funktioniert. Und vieles vieles mehr. Daher zeigen wir im Saal Klassiker aus 25 Staffeln der Sendung „Löwenzahn“ mit Peter Lustig. Wie an jedem SchwarzRotenTresen gibt es natürlich auch die üblichen Getränke Hansa Pils, Mate-Longdrinks und Malzbier zum kleinen Preis und zugunsten von Genoss*innen, die Ärger mit dem Repressionsapparat haben. Ein bisschen was zu Essen wird es ebenfalls geben.«
Am Dienstag, den 19. April um 19.30 Uhr findet in der Ev. Stadtakademie Bochum, Westring 26 c eine Veranstaltung mit Andreas Zumach statt. Das Thema: Vernichten, verhandeln, anerkennen oder austrocknen – wie umgehen mit dem sog. „Islamischen Staat“? In der Einladung heißt es: »Nach den Terrorattacken von Paris, Beirut, auf das russische Passagierflugzeug über der Sinai-Halbinsel und kürzlich den Terroranschlägen in Brüssel scheint die Welt vereint im „Krieg“ gegen den sogenannten „Islamischen Staat“, oder „Daesh“. Auch Deutschland beteiligt sich seit Ende 2015 an diesem Krieg. Doch ist Krieg das geeignete Mittel? mehr…
Die Bochumer Grüne Jugend schreibt auf ihrer Webseite: »Am 1. Mai will die NPD durch Bochum laufen. Das wollen wir nicht zulassen! Deswegen wollen wir euch auf Gegenproteste vorbereiten. Welche Dinge solltet ihr (nicht) mit auf Demos mitnehmen? Wie läuft eigentlich eine Blockade ab? Was hat es eigentlich mit der „EA-Nummer“ auf sich? Was sind Bezugsgruppen und was gilt es zu beachten? Um Antworten auf diese und mehr Fragen zu bekommen, öffnen wir das Demotraining im Rahmen unseres Themenwochenendes am 15. und 16.04., damit ihr auf mögliche Stresssituationen vorbereitet seid.Stattfinden wird dies also am 16.04 von 12:45 – 14:30 Uhr in der Diekampstraße 37. Abhängig vom Wetter und der Teilnehmer*innenzahl werden wir dies dann nach draußen verschieben.«
Am Montag, den 18. 4. findet um 18 Uhr im Umweltzentrum, Alsenstraße 27 eine Veranstaltung mit Laura von der Kampagne „ausgeCO²hlt/Ende Gelände“ statt. In der Einladung heißt es: »Am Pfingstwochenende vom 13. bis zum 16. Mai möchten wieder viele hunderte Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams gegen den Braunkohleabbau in Deutschland protestieren: Diesmal gehen wir in das Braunkohlerevier der Lausitz um klarzumachen, dass die Braunkohle als einer der klimaschädlichsten Energieträger mit einem konsequenten Klimaschutz nicht vereinbar ist. Deshalb fordert Ende Gelände den sofortigen Kohleausstieg! Das vorangehende Klimacamp in der Lausitz dient dabei zur Vernetzung, Information und zum künstlerisch-kreativen Austausch. mehr…
Am kommenden Sonntag, den 17.4. liest Marina Naprushkina im Bahnhof Langendreer um 19 Uhr aus ihrem Buch „Neue Heimat. Wie Flüchtlinge uns zu besseren Nachbarn machen“. „Neue Heimat“ ist eine Bestandsaufnahme aus dem Alltag von Geflüchteten in Berlin: Der tägliche Kampf auf den Ämtern, bei Ärzten, Anwälten, Kitas und Schulen, die tägliche Erfahrung von Chancenlosigkeit. Es ist aber auch ein Tagebuch darüber, was Unterstützung bewirken kann. Marina Napruschkina dokumentiert darin auch die Entstehung einer beispielhaften Initiative, die noch sehr viel bewegen und den Stadtteil verändern wird: Die Neue Nachbarschaft Moabit. Marina Napruschkina ist Künstlerin und Aktivistin und Mitbegründerin von „Neue Nachbarschaft Moabit“. Die Lesung wird moderiert von Bastian Pütter (Bodo e.V.).
Die für den heutigen Donnerstagabend geplante Veranstaltung des Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit zum Thema „Flucht und Armut“ fällt aus. Die als Referentin eingeladene Bochumer Sozialdezernentin Britta Anger hat wegen einer Erkrankung abgesagt.
Am morgigen Mittwoch, den 13. 4. findet ab 18.30 Uhr im Sozialen Zentrum wieder das Offene Antifa-Café statt. Um 19 Uhr wird in einem kurzen Vortrag über die geplante NPD-Demo am 1. Mai und die geplanten Antifa-Aktivitäten informiert. Im Anschluss gibt die Rote Hilfe einen Überblick über Demovorbereitung und Tipps bei Kontakt mit dem Repressionsapparat. Außerdem wird kurz erläutert, welche juristischen Folgen der antifaschistische Widerstand haben könnte. Das Café findet in Kooperation mit dem HappaHappa-Syndikat statt, das ab 20 Uhr gegen Spende leckeres, veganes Essen serviert.
Am Samstag, den 16. April lädt das Frauenarchiv ausZeiten interessierte Frauen von 14 bis 17.15 Uhr in die Herner Straße 266 zu einem Recherche-Nachmittag ein: »In Bochum gibt es seit 1995 das Frauenarchiv ausZeiten, in dem Zeitungsausschnitte, Bücher, Zeitschriften, Flyer, Plakate, Fotos und vieles mehr gesammelt werden. Alle diese Materialien haben mit der Geschichte von Frauen zu tun, mit Feminismus, mit Themen, die Frauen und Lesben über Jahrzehnte bewegt haben und heute bewegen – lokal und international. mehr…
Die Teilnehmenden des Refugee- Camps vor dem Bochumer Rathaus laden gemeinsam mit der Kampagne „Flucht ist kein Verbrechen“ zu einem Stadtrundgang am kommenden Freitag ein: »Eine Woche nach dem erfolgreichen Ende des Protestcamps der Geflüchteten vor dem Rathaus wollen wir ein gemeinsames Zeichen der Solidarität setzen. Denn alle Menschen, egal welcher Herkunft, haben ein Recht auf ein gutes und vor allem menschenwürdiges Leben. Das, was wir für uns fordern, fordern wir für alle! Ein Leben in Sicherheit und Selbstbestimmung, eine Wohnung, Privatsphäre, Gesundheit und Bildung gehören zu unseren elementaren Rechten. Dies gilt für alle Menschen, egal ob sie neu in Bochum sind oder schon länger hier leben. mehr…
Freitag 08.04.16, 18:07 Uhr
Die Veranstaltung mit Sozialdezernentin Britta Anger fällt aus
Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit lädt am Donnerstag, den 14. April um 18:00 Uhr ins ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Bochumer Sozialdezernentin Britta Anger ein zum Thema „Flucht und Armut in Bochum“: »Der diesjährige Armutsbericht des Paritätischen hat erneut vor Augen geführt, wie stark Wohlstand und Armut in unserer Gesellschaft auseinander driften. In Bochum und im gesamte Ruhrgebiet ist trotz wirtschaftlichen Aufschwungs ein deutlicher Anstieg der Armutsquote zu verzeichnen. Für die von Armut Betroffenen verschärft sich die Notlage dadurch, dass staatliche Sozialleistungen seit vielen Jahren drastisch abgebaut werden. Die Menschen, die in den letzten Monaten vor Krieg und Elend nach Bochum geflüchtet sind, führen uns nun das Armutsproblem unserer Gesellschaft besonders drastisch vor Augen. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner ist in den letzten 25 Jahren um mehr als 30.000 gesunken. Die Stadt Bochum ist im Augenblick damit überfordert, ein Wachstum der Einwohnerzahl von weniger als 2 Prozent menschenwürdig zu gestalten. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung der Stadt haben eingeräumt, dass sie von der Situation überfordert sind und dass sie sich bisher nur um die bloße Unterbringung der Geflüchteten kümmern können. Um ein Integrationskonzept zu entwickeln, fehle es ihnen an Kapazitäten. mehr…
»Wir freuen uns über die Ergebnisse des Treffens von dem Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es ist für uns ein ermutigendes Zeichen, dass die 200 Flüchtlinge, die in Bochum am längsten auf die Erstregistrierung warten von ihrem Recht einen Asylantrag zu stellen Gebrauch machen können. Dass im Mai die BAMF-Außenstelle Dortmund in Bochum nunmehr einen Standort einrichtet, bestärkt unsere Hoffnungen. Das Recht auf Asyl erhält in Bochum eine Chance. Insbesondere begrüßen wir es, dass hinsichtlich der Erteilung der Arbeitserlaubnisse die Stadt Bochum nunmehr geltendes Recht anwenden will. Die klarstellende Äußerung der Stadt und des BAMF, dass Geflüchtete bereits drei Monate nach dem Erhalt der BÜMA arbeiten dürfen, bestätigt die Rechtsauffassung der Bundesregierung und ist für die Betroffenen vor Ort ein Fortschritt. Wir sehen in der Erfüllung einiger unserer Teilforderungen eine Reaktion auf unseren Protest, der nunmehr seit 11 Tagen ununterbrochen anhält.Dennoch sind wir der Auffassung, dass wir bisher nur Selbstverständlichkeiten erreicht haben und in unserem Forderungskatalog eigentlich nur die Umsetzung geltenden Rechts einfordern. mehr…
Im Rahmen seiner Ausstellung „The Wild West. Wilder Westen. Die Geschichte der Avantgarde in WrocÅ‚aw“ zeigt das Bochumer Museum am 7. April um 19.30 Uhr den Film „Asche und Diamant“. Lidia Helena Jansen vom Polnisches Institut Düsseldorf hält vorab eine Einführung. Die Filmbeschreibung: Mit „Asche und Diamant“, 1959 auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig preisgekrönt, finden der polnische Regisseur Wajda und der polnische Nachkriegsfilm endgültig internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Polen am 8. Mai 1945: Man feiert das Ende des 2. Weltkrieges, aber der Bruderkampf zwischen Heimatsarmeesoldaten und Kommunisten hat eben erst begonnen. Der junge Maciek wird beauftragt, den neu ernannten Bezirkssekretär zu ermorden. Der Regisseur schildert die nationale Tragödie Polens voller Bitterkeit und tragischer Ironie meisterhafter filmischer Gestaltung.
Der Eintritt ist frei. Regie: Andrzej Wajda, 1958 / 95 Min. OF mit deutschen Untertiteln
In der Debatte um Tanz- und Filmverbote an stillen Feiertagen wie dem christlichen Karfreitag hat Bundespräsident Joachim Gauck mehr Toleranz gegenüber Atheisten und Agnostikern angemahnt. »Ich würde mich sehr über einen gesetzlichen Feiertag für unsere nichtgläubigen Mitbürgerinnen und Mitbürger freuen«, schrieb der ehemalige Pastor in einem Fax an die Kultusministerkonferenz. An diesem »Tag der Toleranz«, so Gauck, könnten die Deutschen der Millionen Menschen gedenken, die »als Ungläubige verfolgt und ermordet wurden«. Christen sollten sich aus Rücksicht auf die Trauergefühle nichtgläubiger Bürger an diesem Tag in religiöser Zurückhaltung üben. »Wir Christen müssen ja nicht gleich unseres Nächsten Esel und Weib begehren«, betonte Gauck unter Anspielung auf das zehnte Gebot, das eben dieses verbietet. »Wir könnten aber einen Tag lang auf Glockengeläut und Stoßgebete in der Öffentlichkeit verzichten«, regte der 76-Jährige an. 24 Stunden pro Jahr sei dies den Menschen durchaus zumutbar. Die städtischen Ordnungsämter könnten die Einhaltung dieser Regel überwachen und müssten im Falle der Zuwiderhandlung Geldbußen verhängen.
Am Freitag, den 1. April findet um 15 Uhr vor dem Bochumer Rathaus eine Solidaritätsdemonstration mit den dort protestierenden Geflüchteten statt. Im Aufruf heißt es: »Seit inzwischen zehn Tagen protestieren Geflüchtete vor dem Bochumer Rathaus. Auf der Kundgebung am Freitag wollen sie erklären, warum sie das Zeltcamp auf dem Willy-Brandt-Platz aufgeschlagen haben. Und Bochumerinnen und Bochumer, die schon länger hier leben, erklären, warum sie den Protest unterstützen. Fragen erwünscht! Eigentlich garantiert das Grundgesetz ein Grundrecht auf Asyl. Doch den Protestierenden wird seit Monaten verwehrt, überhaupt ihren Asylantrag zu stellen. Sie bekommen einfach keinen Termin. Stattdessen müssen sie schon jetzt bis zu neun Monate lang unter sehr schlechten Bedingungen in viel zu eng belegten Notunterkünften ausharren – in nur durch Bauzäune abgetrennten Parzellen mit fremden Menschen, ohne Privatsphäre, ohne eine einzige ruhige Nacht, ohne weitergehenden Zugang zu Sprach- und Integrationskursen, ohne das Recht sich eine Wohnung zu suchen, ohne arbeiten oder studieren zu dürfen, und sogar ohne eine Terminzusage, wann sie wenigstens endlich ihren Asylantrag stellen können. Unter solchen Bedingungen können sie nicht mehr leben. Was sie dabei umtreibt, ist auch die quälende Angst um Familienangehörige, die sie erst in Sicherheit bringen können, wenn über ihren Asylantrag entschieden ist.«
Das Bochumer Friedensplenum hat sein Programm für den Ostermarsch geändert. Bei der Abschlussveranstaltung der Sonntagsetappe um 16.15 Uhr im Bahnhof Langendreer wird Felix Oekentorp, der Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner sein Referat Fluchtursache Krieg Daten und Fakten zur Flüchtlingsdebatte erheblich verkürzen. Das Friedensplenum hat die Gruppe „Voix des Migrants NRW – geflüchtete MigrantInnen aus Subsahara“ und die vor dem Bochumer Rathaus protestierenden Flüchtlinge eingeladen, um als Zeitzeugen über die Fluchtursachen zu informieren. Das Friedensplenum will damit erreichen, dass wir nicht über die nach Bochum geflüchteten Menschen sondern mit ihnen reden. Sie können konkret berichten, was deutsche Waffenexporte, Militäreinsätze und ausbeuterische Wirtschaftsbeziehungen in ihren Ländern anrichten. mehr…
Eric Idle - "Always Look On The Bright Side Of Life" - STEREO HQ
Die Initiative Religionsfrei im Revier protestiert mit einem Filmfest (Der Eintritt ist frei) gegen die religiöse Bevormundung an diesem Freitag. Das Feiertagsgesetz verbietet heute jede „der Unterhaltung dienende Veranstaltung“. Ab 18 Uhr ist in der Riff-Halle im Bermuda-Dreieck „Das Leben des Brian“ zu sehen. Um 20 Uhr folgt Riffifi am Karfreitag. mehr…
Donnerstag 17.03.16, 15:34 Uhr
Aktionstag am 19.3.für Menschenrechte und Vielfalt
Anlässlich des jährlichen Antirassismustages, laden örtliche Initiativen wie das Kreisjugendwerk der AWO Bochum, die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum, terre des hommes Bochum und der WorldBeatClub – Tanzen und Helfen e.V. ein, am Samstag, den 19.3. gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt zu setzen. Die Aktion findet auf dem Dr.-Ruer-Platz statt. In der Ankündigung heißt es: »Zwischen 11:30 und 13:30 Uhr werben die Initiativen „für eine offene und von Vielfalt geprägte Gesellschaft und ein Europa der Menschenrechte“. Elemente der Aktion sind die Fotoaktion „Dein Foto gegen Rassismus“, die Gestaltung von Bannern mit Handabdrücken, ein Menschenkreis (Mahnwache) und Infotische. Gegen Mittag wird es eine Trommelaktion vom World Beat Club geben, bei der alle Interessierten zusammen Musik machen können. Jeder hat die Möglichkeit, sich mit eigenen Gedanken und Möglichkeiten in die Aktion einzureihen und Solidarität zu demonstrieren. mehr…
Am heutigen Dienstag findet im RuhrCongress eine Betriebsversammlung der Niederlassung West der Telekom Technik statt. Rund 1.200 Beschäftigte aus ganz NRW kommen zusammen, um sich von ihrem Betriebsrat und ihrer Gewerkschaft ver.di informieren zu lassen und aktuelle Themen zu diskutieren. Das Thema der aktuell laufenden Tarifrunde wird allerdings nicht im geschlossenen Saal abgehandelt. Da die Telekom bisher bereits zwei Verhandlungsrunden hat verstreichen lassen, ohne überhaupt ein Angebot auf den Tisch zu legen, ist für ver.di „die Zeit vorbei, in der das Thema Tarifrunde in Versammlungssälen abgehandelt wird.“ mehr…
Die Bochumer Geschichtswerkstatt bietet am Samstag, den 19.März einen Stadtrundgang durch die Dortmunder Nordstadt zum Thema „Edelweißpiraten in Dortmund“ an und schreibt: »Edelweißpiraten – so nannten sich in den dreißiger und vierziger Jahren Gruppen von Jugendlichen, die gegen die Nazis standen und sich vorwiegend gegen die Hitlerjugend organisiert haben.. Sie organisierten sich in Dortmund, aber auch im Ruhrgebiet und im Bergischen Land und trugen häufig unter dem Hemdenkragen das aus Horn geschnitzte Edelweiß. In Dortmund nannten sich die Edelweißpiraten „Latscher“. Viele ihrer Mitglieder haben Zwangsarbeiter geholfen, Flugblätter gedruckt und es wurden von ihnen Lieder gegen die Nazis komponiert. mehr…
Sonntag 13.03.16, 08:59 Uhr
Veranstaltung mit Birgit Naujoks und Christoph Butterwegge
Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit lädt am Donnerstag, den 17. März um 18 Uhr bei ver.di, Universitätssrraße 76 zu einer Veranstaltung zum Thema Armut und Asyl ein. Die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates NRW Birgit Naujoks wird über „Rechtliche Rahmenbedingungen für Geflüchtete“ informieren. „Die angebliche Flüchtlingskrise – ein Armutsproblem unserer Gesellschaft“ lautet anschließend der Titel eines Vortrags des Armutsforschers Christoph Butterwegge. In der einladung heißt es: »Viele geflüchtete Menschen sind in den vergangenen Monaten in unsere Stadt gekommen. Viele Menschen in Bochum haben sie durch eine aktive „Willkommenskultur“ aufgenommen. Das ist ein gutes Zeichen für unsere Stadt. Sie sind in eine Stadt gekommen, die große Herausforderungen zu meistern hat. Eine Stadt, die vor immensen finanziellen Problemen steht und nach Lösungen suchen muss. mehr…
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) lädt zur Kranzniederlegung am Denkmal der Kämpfer gegen Reaktion und Faschismus in Bochum-Werne Sonntag 20. März ein: »Auch in diesem Jahr ruft VVN – BdA auf, der im Kampf gegen den rechten Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 gefallenen „Märzgefallenen“ und der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg zu gedenken. Ihr Einsatz und Mut, ihr Idealismus und Kampfeswillen sollte für uns heute Verpflichtung sein in ihrem Sinn für Frieden, Freiheit, Solidarität und sozialen Fortschritt einzutreten. Wir wollen, dass das Rad der Geschichte nicht zurück gedreht werden kann und neue Geschichtslügen auf unfruchtbaren Boden treffen. Wir wollen dafür eintreten, dass das Anwachsen des Neonazismus, des Rassismus und die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik gestoppt werden. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz in Bochum-Werne. mehr…
Die Stadt Bochum muss jetzt aktiv werden, wenn sie dieses Jahr das umstrittene und verlustreiche Aktienpaket des Atom- und Kohlekonzerns RWE verkaufen will. Darauf weist die Bochumer Linksfraktion hin. Bis zum 30. April müss die Stadt eine Schachtelbeteiligung kündigen, die sie zusammen mit anderen Kommunen gebildet hat, um Steuern zu sparen. Erst nach einer Kündigung könne die Stadt wieder selbst über die Aktien verfügen. „Diese Frist darf die Stadt nicht ungenutzt verstreichen lassen“, sagt Horst Hohmeier, Ratsmitglied der Bochumer Linken. Zur kommenden Ratssitzung am 17. März hat die Linksfraktion deshalb einen Dringlichkeitsantrag eingebracht.„Der RWE-Konzern ist nicht nur ein Bremsklotz für die Energiewende, sondern er schädigt auch die Städte, die Anteile halten“, so Hohmeier weiter. mehr…
Donnerstag 10.03.16, 14:26 Uhr
Sicherheit im Umgang bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Am Dienstag, 15. März bietet der Kinder- und Jugendring von 18.00 bis ca. 21.00 Uhr im Falkenheim, Akademiestraße 69 eine Schulung mit Ruth Klein-Funke von der Caritas-Beratungsstelle „Neue Wege“ an: »In den letzten Jahren hat es vereinzelt sexuelle Übergriffe von Kindern oder Jugendlichen bei Ferienfreizeiten gegeben. Gleichzeitig wächst nach den Skandalen um sexuellen Missbrauch das Bewusstsein, dass es notwenig ist, sich vor (möglichen) Täter/innen in den eigenen Reihen zu schützen. Neben der Organisation der Freizeit und der Programmplanung ist es auch notwendig, dass sich Freizeitteams bereits in der Vorbereitung der Freizeit mit den Themen des Kinderschutzes und des sexuellen Missbrauches auseinandersetzen. mehr…